Dachdeckerei und Bauspenglerei
Fries Bodensysteme GmbHLiquidiert
Waldstraße 16, 13403 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fries Bodensysteme GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Hauptbetätigungsfeld der Gesellschaft liegt im Großhandel mit Bodenbelägen, Bauchemie und Werkzeug. Der Firmensitz und das Hauptauslieferungslager befinden sich in der Waldstraße in Berlin-Reinickendorf. Abnehmer sind vorwiegend Handwerksbetriebe unterschiedlicher Größenordnung. Es besteht eine breite Streuung der Kunden. Gemessen am Umsatz handelt es sich bei der Gesellschaft um einen mittelständischen Großhandelsbetrieb mit vorwiegend regionaler Ausrichtung. Aufgrund ihrer gesellschaftsrechtlichen Eingliederung als Schwestergesellschaft in die Unternehmen der FRIES-Gruppe und der dadurch bedingten Zusammenarbeit gehört sie allerdings einem Unternehmensverbund an, der den Großhandel mit einer teils identischen Produktpalette flächendeckend in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein betreibt. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterhält keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bodenbelagsbranche profitierte 2022 nur partiell von einer noch guten Konjunktur im Wohnungsbau. Die Nachfrage aufgrund von Renovierungen blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Bodenbelagsbranche konnte somit auch im Jahr 2022 ihre Vorjahresergebnisse bestätigen und die stabile Entwicklung fortsetzen. Ursache für die Entwicklung 2022 war dabei auch der Preisanstieg in vielen Sortimentsbereichen. Jedoch zeichnete sich im zweiten Halbjahr bereits ein Mengenrückgang an, der aber durch den Preisanstieg ausgeglichen wurde. Die Bauwirtschaft ist somit 2022 noch gut durch das Jahr gekommen, wobei sich zum Ende des Jahres die ansteigenden Zinsen schon deutlich bemerkbar machten. Getrieben von steigenden Rohstoffpreisen für diverse Baumaterialien sind die Baukosten für den Neubau und Renovierungsbereich im zweiten Halbjahr in die Höhe geschossen. Die Engpässe in der Versorgung, welche die Preissteigerungen mit ausgelöst haben, hatten außerdem Baustopps und die Absage oder Verschiebung von Projekten zur Folge. Die Designbeläge haben sich gegenüber dem Laminatbelag weiter durchgesetzt und verzeichneten daher einen deutlichen Umsatzzuwachs. Die Bauchemie konnte ihr Vorjahresniveau ebenfalls ausbauen. Textile Bodenbeläge bleiben auf niedrigem Niveau stabil. Der Markt für klassisches Parkett entwickelte sich nur seitwärts und bleibt somit auf Vorjahresniveau. 2. Geschäftsverlauf Die Fries Bodensysteme GmbH setzte ihren Erfolgskurs auch in 2022 fort. Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Durch die deutliche Verbesserung der Brutto-Marge, die auf Grund der Preise im Bodensortiment erzielt werden konnte, und die Einhaltung unserer Kostenstruktur, konnte das Betriebsergebnis erfreulicherweise nochmals gesteigert werden. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von rd. TEUR 617 (2021: TEUR 439) erzielt. a) Umsatzentwicklung Die Umsätze der Fries Bodensysteme GmbH fielen in 2022 leicht um TEUR 294 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 36.935 (2021: TEUR 37.229). b) Investition und Finanzierung Die im Geschäftsjahr 2022 getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 221 betreffen mit TEUR 162 den Fuhrpark der Gesellschaft. Die Finanzierung der Gesellschaft war durch ausreichende Eigen- und Fremdmittel zu jeder Zeit gesichert. c) Personal Die Zahl der von der Gesellschaft beschäftigten Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 82 Mitarbeiter (2021: 88). 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die Ertragsentwicklung ist vor allem gekennzeichnet durch einen leichten Rückgang des Umsatzes um 0,8 % (2021: Steigerung: 3,6 %), gleichzeitig haben sich die Materialkosten um 2,6 % (2021: Steigerung: 4,10 %) verringert. Das Betriebsergebnis zum 31. Dezember 2022 ist auf TEUR 839 (2021: TEUR 684) gestiegen und setzt sich aus einer Gesamtleistung von TEUR 36.935 und einem betrieblichen Aufwand von TEUR 36.096 zusammen. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % auf TEUR 3.878 (2021: TEUR 3.731). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um rd. 176 TEUR von TEUR 2.109 auf TEUR 2.285 gestiegen. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 617 (2021: TEUR 439) erreicht. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt rd. 10,5 % (2021: rd. 7,6 %) der Bilanzsumme. Es wird ein konsequentes Mahnwesen betrieben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Bilanzstichtag rd. 5,7 % (2021: 8,3 %) der Bilanzsumme. Es werden sämtliche Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von rd. TEUR 104 machen rd. 1,6 % (2021: 2,0 %) der Bilanzsumme aus. Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ausreichend kurzfristige Kreditlinien der involvierten Banken zur Finanzierung des Umlaufvermögens. c) Vermögenslage
*) inklusive lang- bzw. kurzfristige Rückstellungen Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3 auf TEUR 824 verringert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 20 auf EUR 4.341 verringert. Das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) von TEUR 849 ist vollständig durch langfristig verfügbares Vermögen gedeckt. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2022 42,8 % gegenüber 36,3 % im Vorjahr. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die folgenden Kennzahlen heran: 1. Umsatz pro Mitarbeiter: Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 82 Arbeitnehmer (2021: 88) beschäftigt. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 450,45 (2021: TEUR 423,06). 2. Umsatzrentabilität Jahresüberschuss nach Steuern x 100 / Umsatzerlöse Die Umsatzrentabilität beträgt 1,67 % (2021: 1,18 %). 3. Eigenkapitalrentabilität Jahresüberschuss nach Steuern x 100 / Eigenkapital Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 21,93 % (2021: 18,35 %). 4. Gesamtkapitalrentabilität Jahresüberschuss nach Steuern + Fremdkapitalzinsen x 100 / Gesamtkapital Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 10,79 % (2021: 7,90 %). Gesamtaussage: Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Ertragsentwicklung ist positiv. III. Prognosebericht Vor dem Hintergrund der Veränderungen im Jahr 2022 gehen wir in der Planung 2023 von einem leichten Umsatzplus aus. Die Preisanstiege im Bauhandwerk und die erheblich gestiegenen Zinsen werden enorme Auswirkungen auf das Investitionsverhalten vor allem bei Neubauten haben. Die Entwicklung im Renovierungsbereich bleibt abzuwarten, müsste aber durch die Veränderungen aus der Energiewende und den damit verbundenen Maßnahmen zu einem erheblichen Renovierungsbedarf führen und somit auch zu Umsatzsteigerungen. Wir gehen für 2023 von fallenden Preisen aus, die sich auch auf den Deckungsbeitrag auswirken werden. Damit wird das Überwachen unserer Db-Planung enorm wichtig. In unserer Planung für das Geschäftsjahr 2023 betrachten wir das Betriebsergebnis 2021 und 2022 als ein außerordentliches Ergebnis und erwarten aufgrund der sinkenden Margen und den gestiegenen Kosten ein im Vergleich zu 2022 deutlich geringeres Betriebsergebnis. Die Entwicklungen in den einzelnen Kostenbereichen müssen daher weiterhin aufmerksam beobachtet werden, um bei Veränderung rechtzeitig darauf reagieren zu können. IV. Chancen - Risikobericht 1. Risikobericht Die Fries Bodensysteme GmbH ist wie jedes andere wirtschaftlich tätige Unternehmen Risiken ausgesetzt. Wir werden weiterhin unsere Verkaufsmärkte intensiv beobachten. Auch muss die hohe Inflationsrate beobachtet werden, wie sich diese auf die sonstigen Kosten auswirken (hier besonders die Energiekosten in den Bereichen Lager und Logistik). Abzuwarten bleibt auch der Fachkräftemangel der sich bei uns besonders auf die Bereiche Auslieferungsfahrer und Nachwuchskräfte im Verkauf konzentriert. Durch die sich weiter regulierenden Preise und den Auswirkungen aus dem starken Anstieg der Bauzinsen bleibt abzuwarten, welche Veränderungen diese auf unsere Absatzmengen und somit auch auf den Geschäftsverlauf 2023 haben. 2. Chancenbericht Die im I. Quartal 2023 gesetzten Vorgaben aus unserem Budget wurden eingehalten und sorgten somit für einen guten Start ins Jahr 2023. Wir sehen daher gewisse Chancen, unsere geplanten Ziele zu erreichen. 3. Gesamtaussage Die stabile Entwicklung unseres Unternehmens in den vergangenen Jahren lässt uns auch für das kommende Jahr von einem positiven Geschäftsverlauf ausgehen, auch wenn die Rahmenbedingungen deutlich schwieriger und die damit verbundenen Risiken größer werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten, Zinsswaps und Factoring. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Berlin, 20. Juli 2023 gez. Dr. Ulrich Fries gez. Dr. Mario Hölscher gez. Thomas Hellmond BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20221 Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Fries Bodensysteme GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HR B 73590 eingetragen. 2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben, sofern die wirtschaftliche Nutzungsdauer nicht kürzer ist. Nach Ablauf der fünf Jahre wird ein Abgang dieser Vermögensgegenstände unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die Abwertung erfolgt anhand des Lagerumschlages. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute sicherungsübereignet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. In den Rückstellungen wird den ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken aus schwebenden Geschäften Rechnung getragen. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 4 Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (TEUR 34) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Es liegen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 7 vor. 6 Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren: - Herr Dr. Ulrich Fries, Kaufmann, Heikendorf, - Herr Dr. Mario Hölscher, Diplom-Holzwirt, Hamburg und - Herr Thomas Hellmond, Kaufmann, Holzbunge. Herr Dr. Ulrich Fries sowie Herr Dr. Mario Hölscher haben jeweils alleinige Vertretungsbefugnis, während Herr Thomas Hellmond mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsberechtigt ist. Befreiungen von der Beschränkung des § 181 BGB liegen für Herrn Dr. Ulrich Fries und für Herrn Dr. Mario Hölscher vor. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 933. Derivative Finanzinstrumente Im Rahmen eines Forderungskaufvertrages mit der PB Factoring GmbH wurden im Geschäftsjahr Forderungen in Höhe von TEUR 1.909 verkauft. Mit Startdatum 2. Januar 2017 hat die Gesellschaft einen Einzelabschluss über einen Swap bei der Commerzbank AG über nominal EUR 1.000.000,00 für die Laufzeit vom 2. Januar 2017 bis 30. Juni 2025 getätigt. Der Marktwert, der anhand der Mark-to-Market-Methode ermittelt wurde, beträgt zum Bilanzstichtag EUR 63.972,04. Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres mit maßgeblicher Bedeutung für den Jahresabschluss sowie die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 616.815,48 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.155.601,81 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Berlin, 20. Juli 2023 gez. Dr. Ulrich Fries gez. Dr. Mario Hölscher gez. Thomas Hellmond sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkIn den vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht) der Fries Bodensysteme GmbH, Berlin, wurden die größenabhängigen Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen des §276 HGB und der §§327, 325 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Fries Bodensysteme GmbH, Berlin, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fries Bodensysteme GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fries Bodensysteme GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fries Bodensysteme GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Kiel, 28. Juli 2023 gez. Jürgen Bernstein, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Assenmacher, Wirtschaftsprüfer |
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