MicroStep Europa Service GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Albert Ried seit 27.8.2018 | Geschäftsführer |
Mikulas Bucinsky seit 2.1.2014 | Geschäftsführer |
Igor Mikulina seit 13.5.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
MicroStep spol. s.r.o. | 48.00% |
IndustryFusion s.r.o. | 44.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MicroStep Europa GmbHBad WörishofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die MicroStep Europa GmbH mit Sitz in Bad Wörishofen ist im Handelsregister unter HRB 10634, Amtsgericht Memmingen, eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel, Großhandel und Vertrieb von Produkten und Sachen im Sinne des § 93 BGB und das Erbringen von Dienstleistungen, die Vermittlungstätigkeit, die Vermittlung von Geschäften aller Art, soweit sie nicht einer besonderen Erlaubnis oder Genehmigung bedürfen, die Tätigkeit als Organisations- und Wirtschaftsberater, Leistungen in der automatischen Datenverarbeitung sowie das Erstellen von Datenbanken. Die MicroStep Europa GmbH betreut hauptsächlich die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz und bietet ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz. Hauptsitz ist Bad Wörishofen (Bayern) und neben einer Niederlassung in Dorsten (NRW) ist das Unternehmen in der DACH-Region mit weiteren Vertriebs- und Servicestützpunkten vertreten. Beratung zu allen MicroStep-Produkten gibt es darüber hinaus zusätzlich auch bei mehr als 250 autorisierten Fachhändlern in den drei Ländern. Die MicroStep Europa GmbH gehört zur international tätigen MicroStep Gruppe, die Anfang der 90er-Jahre im slowakischen Bratislava gegründet wurde und über eigene Tochtergesellschaften oder zertifizierte Fachhändler nahezu weltweit vertreten ist. Heute zählt MicroStep zu den weltweit führenden Herstellern CNC-gesteuerter Schneidsysteme und ist Weltmarktführer im Bereich der automatisierten Plasmaschneidtechnik. Die MicroStep Europa GmbH wurde 1999 gegründet und ist seitdem ein zuverlässiger Partner von kleinen und mittelständischen Betrieben wie auch von großen Konzernen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 90 (Vj. 73) Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen bietet speziell für Kunden aus dem deutschsprachigen Raum Beratung, Planung, Finanzierung, Schulung und Support zu allen MicroStep-Produkten. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum. (Quelle: Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023) Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Maschinenindustrie blieb im Jahr 2022 in der EU-27 auf Wachstumskurs und entwickelte sich sogar besser als erwartet. In der ersten Jahreshälfte wuchs die preisbereinigte Produktion trotz zahlreicher Probleme entlang der Liefer- und Logistikketten um durchschnittlich 4,7 Prozent im Vorjahresvergleich. In der zweiten Hälfte des Jahres ließen die angebotsseitigen Engpässe nach, der Zuwachs betrug 5,2 Prozent real. Im Maschinen- und Anlagenbau in der EU-27 arbeiteten im Jahr 2020 etwa 3 Millionen Menschen. Im Vergleich zum Vorjahr sind zwar 3,2 Prozent der Arbeitsplätze coronabedingt weggefallen. Viele Unternehmen konnten ihre Stammbelegschaften jedoch halten. Die langfristige Entwicklung ist hingegen erfreulich: Im Zeitraum 2011 bis 2020 hat die Zahl der Beschäftigten in der EU-27 um über 10 Prozent zugelegt. Zahlreiche kleinere EU-Mitgliedsländer, aber auch Deutschland profitierten auf vielfältige Weise vom EU-Binnenmarkt. Mit rund 41 Prozent der Beschäftigten in der EU-27 arbeiten nicht nur die absolut meisten Menschen im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Mit einer Zunahme von 18 Prozent in den letzten 10 Jahren sind in Deutschland auch überproportional viele Arbeitsplätze entstanden. Im Jahr 2022 hat der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sein Vorjahresergebnis um real 4 Prozent verfehlt. Eingetrübte Geschäftsaussichten weltweit, Nachwirkungen von Corona - vor allem in China - und der Ukraine-Krieg waren die wesentlichen Gründe für den Rückgang. Gerade in der zweiten Jahreshälfte konnte an die sehr guten Ergebnisse aus dem Vorjahr nicht mehr angeknüpft werden. Der Rückgang verteilte sich dabei nahezu gleichmäßig auf In- und Ausland: Im Inland gingen die Bestellungen um 5 Prozent, im Ausland um 4 Prozent zurück. Auch bei den Euro-Partnerländern und dem Nicht-Euro-Ausland gab es keine Unterschiede (beide minus 4 Prozent). Durch die zuletzt entspannteren Lieferketten und damit die Möglichkeit zum Abarbeiten von Aufträgen sind auch die Auftragsbestände nicht weiter gewachsen, teils auch geschrumpft. Die Reichweiten liegen aber immer noch bei im Schnitt über 11 Monaten. Im Verlauf des Jahres 2022 haben sich die Auftragseingänge in den Maschinenbaubranchen sehr unterschiedlich entwickelt. Das spiegelt sowohl das Auf und Ab der Nachfrage als auch die Vielfalt der Branche wider: Vom preisbereinigten zweistelligen Plus bis zu zweistelligen Minusraten steht am Jahresende alles in den Büchern. In vielen OEM-Branchen konnte mit weiterem Wachstum an die Corona-Nachholeffekte aus dem Vorjahr angeknüpft werden. In anderen, darunter viele Zulieferbranchen, gab es ab Mitte des Jahres eine rückläufige Entwicklung. Insgesamt konnten 9 Fachzweige ein Plus verbuchen, doppelt so viele Branchen mussten dagegen ein Minus hinnehmen. (Quelle: VDMA - Maschinenbau in Zahl und Bild 2023) Entwicklung der MicroStep Europa GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr Der operative Geschäftsverlauf der MicroStep Europa GmbH entsprach im abgelaufenen Geschäftsjahr in Summe nicht vollumfänglich unseren Erwartungen (Prognose waren 0,8 Mio. EUR EBIT). Das Geschäftsjahr 2022 haben wir mit einem Jahresergebnis von 302 TEUR (Vj. 444 TEUR) abgeschlossen. Die finanziellen Leistungsindikatoren, die zur Steuerung verwendet werden, sind Rohergebnis, Eigenkapitalquote und EBIT. Diese haben sich unterschiedlich entwickelt. Wir haben uns im Hinblick auf die Vorjahreszahlen mit einer Eigenkapitalquote von 17 % und einem EBIT von 503 TEUR geringfügig verschlechtert. Die gestiegene Bilanzsumme aufgrund der Aktivierung des neuen CompetenceCenter Nord in Dorsten hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Eigenkapitalquote. Das EBIT ist aufgrund der höheren Abschreibungsbeträge ebenfalls gesunken. Des Weiteren investieren wir am Standort Bad Wörishofen in ein eigenes Vorführzentrum inkl. Demofabrik sowie weiteren Büroräumlichkeiten. Das erzielte Rohergebnis von 10,2 Mio. EUR liegt über dem Vorjahresniveau und unseren Erwartungen. Wir sind mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Ertragslage Die Entwicklung der Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr lag über unseren Erwartungen. Die Gesamtleistung hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöht. Dies übertrifft den Branchenverlauf. Daneben ist die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) angestiegen. Trotz der erhöhten Materialaufwandsquote konnten wir unser Rohergebnis von 8,2 Mio. EUR auf 10,2 Mio. EUR erhöhen und das Jahr in Summe über unseren Erwartungen abschließen. Die Personalaufwandsquote (Verhältnis von Personalaufwand zu Gesamtleistung) hat sich, durch eine erhöhte Anzahl von Mitarbeitern (90, im Vorjahr 73) bei steigender Gesamtleistung, trotzdem nicht erhöht, wir konnten diese sogar reduzieren. Betrug sie im Vorjahr noch 21,51 % senkte sie sich auf 16,27 %. Absolut sind die Personalaufwendungen im Verhältnis zur Steigerung der Gesamtleistung nur gering gestiegen. Die Abschreibungen haben sich absolut von 287 TEUR auf 391 TEUR erhöht. Grund ist das im vorangegangenen Jahr aktivierte CompetenceCenter Nord. Die neuen Räumlichkeiten, bestehend aus Bürogebäude und Vorführzentrum, bieten nun mehr als 1.300 qm Fläche. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nahezu in allen Bereichen wieder auf dem normalen Niveau, was der vollständig wiederaufgenommenen Tätigkeit nach der Corona-Krise, insbesondere der Reisetätigkeit, geschuldet ist. Unter normalem Niveau ist hier zu verstehen, dass die betriebliche Tätigkeit wieder vollständig aufgenommen wurde. Hervorzuheben ist jedoch, dass im Bereich der Kosten für die Warenabgabe die Aufwendungen drastisch gestiegen sind, was u. a. der aktuellen Weltmarktsituation bzw. der inländischen Marktsituation zuzuordnen ist. Aufschläge für Mautkosten und gestiegene Zölle sind nur ein kleiner Exkurs in die Einkaufspreisgestaltung. Insgesamt ergibt sich somit ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 503 TEUR, was zwar nicht vollkommen unseren Erwartungen entspricht, bei Betrachtung der aktuellen Weltmarktsituation bzw. der inländischen Marktsituation jedoch im akzeptablen Bereich liegt. Das (negative) Zinsergebnis in Höhe von 93 TEUR (Vorjahr 58 TEUR) ist gestiegen, auch hier spiegelt sich die Investition in unser neues Vorführzentrum wider. Damit ergibt sich nach Ertrag-Steuern ein positives Jahresergebnis in Höhe von 324,1 TEUR (Vj. 460,4 TEUR). Nach Abzug von sonstigen Steuern in Höhe von 302 TEUR (Vj. 444 TEUR). Somit liegen wir insgesamt absolut in unserem Plan für das abgelaufene Geschäftsjahr. Vor dem Hintergrund der doch angespannten Marktsituation und trotz immensen Preis- und Wettbewerbsdrucks in unserer Branche ist es gelungen, ein positives Ergebnis zu erzielen. Und das bei gleichzeitig steigender Investitionstätigkeit zur weiteren Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Finanzlage Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig. Den Tilgungsverpflichtungen kommt die Gesellschaft stets pünktlich nach. Der operative Cashflow war trotz des geringfügig gesunkenen Periodenergebnisses positiv. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist eine Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von 731,4 TEUR auf 693,2 TEUR zum Jahresende zu verzeichnen. Unsere Finanzlage betrachten wir als solide. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geprägt von einer Eigenkapitalquote (Verhältnis von Eigenkapital zu Gesamtkapital) zum Stichtag in Höhe von 17 % (Vorjahr 21 %). Unsere Bilanzsumme hat sich um 4,2 Mio. EUR erhöht. Grund dafür ist der Neubau unseres Technologiezentrums am Hauptsitz Bad Wörishofen und die damit verbundenen geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau. Grund für den Anstieg der Rückstellungen sind insbesondere die Erhöhung der Rückstellung für Gewährleistungen sowie eine neu gebildete Rückstellung für Verpflichtungsüberschüsse. Die Bankverbindlichkeiten in Höhe von 5,9 Mio. EUR (Vj. 3,5 Mio. EUR), die im Wesentlichen für den im Jahr 2015 fertig gestellten Neubau in Bad Wörishofen, das 2021 fertig gestellte Vorführzentrum in Dorsten und dem sich in Bau befindlichen Technologiezentrum in Bad Wörishofen aufgenommen wurden, werden planmäßig getilgt. Den Bankverbindlichkeiten stehen Vermögenswerte im Sachanlagevermögen zum Stichtag in Höhe von 8,8 Mio. EUR gegenüber. Die wertmäßig größten Zugänge sind im Geschäftsjahr 2022 bei geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau (Technologiezentrum Bad Wörishofen). Die Vermögenswerte des Umlaufvermögens sind geprägt durch die unfertigen Leistungen und Waren. Dem gegenüber stehen die von Kunden bereits geleisteten Anzahlungen. Der Kassenbestand in Höhe von 531 TEUR (Vj. 875 TEUR) zum Stichtag ist zwar geringer, jedoch nach wie vor solide. Zum 31.12.2022 wurde eine aktive Latenz auf Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz aktiviert. Insgesamt betrachtet ist das langfristige Ziel die Eigenkapitalquote kontinuierlich zu erhöhen, was sich aber durch steigende Investitionen und durch die Finanzierung dieser Investitionen als Herausforderung darstellt. Chancen- und Risikobericht Die MicroStep Europa GmbH ist in ihrem unternehmerischen Handeln unterschiedlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Unser Chancen- und Risikomanagement hilft dabei, dies frühzeitig zu erkennen und zu beurteilen. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die aktuelle Risikolage der Gesellschaft informiert. Chancen Chancen werden systematisch identifiziert und analysiert. Mit unserem Customer Relationship Management (CRM) dokumentieren und analysieren wir unsere Vertriebs-, After-Sales-, Service- und Supportaktivitäten bei CNC-Schneidanlagen und industriellen Dienstleistungen. So können wir zum Beispiel schnell und individuell wesentliche Chancen in diesen Geschäftsbereichen identifizieren und entsprechend handeln. Unser CRM basiert auf einer Vielzahl operativer Frühindikatoren, wie Marktpotenzial, Auftragseingang oder Messeauswertungen. So steuern wir gezielt unsere Aktivitäten und nutzen Chancen konsequent. Zudem beobachten wir permanent unsere Märkte und können so sich bietende gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen frühzeitig identifizieren. Die Identifikation von sonstigen Chancen erfolgt darüber hinaus durch unsere operativen Abteilungsleiter. Mit der Verankerung der Motivation unserer Mitarbeiter in unseren Werten und dem Ideenmanagement fördern wir zusätzlich die Wahrnehmung von Chancen. Die definierten Chancen werden mit der Geschäftsführung diskutiert und darauf basierend Strategien abgeleitet. Im Einzelnen können insbesondere folgende Chancen wesentliche Bedeutung für die Geschäftsentwicklung sowie die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erlangen: Gesamtwirtschaftliche Chancen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben generell Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage sowie unsere Cashflows. Sollte sich die Weltwirtschaft im Ganzen oder in für unser Geschäft relevanten Regionen bzw. Ländern besser entwickeln als erwartet, könnten unsere Umsätze und Ergebnisse die Erwartungen übertreffen. Marktchancen Wir gehen weiterhin von einer verhaltenen Wachstumsdynamik in Europa aus. Sollte sich die Wirtschaft in einzelnen Ländern oder auch insgesamt dynamischer entwickeln, so könnte sich dies positiv auf unsere Umsätze und Ergebnisse auswirken. Chancen durch Innovationen Unsere Ingenieure kombinieren stets modernste Technologien und Verfahren, um Kunden komplette Lösungen für die Bearbeitung von Blechen, Profilen, Rohren und Behälterböden anzubieten. Aus diesem kontinuierlichen Prozess sind viele einzigartige Innovationen hervorgegangen, die es MicroStep-Kunden erlauben, immer effektiver und wirtschaftlicher schneiden und produzieren zu können. Neue Innovationen können sich weiterhin positiv auf unsere Umsätze und Ergebnisse auswirken. Chancen durch Optimierungsmaßnahmen Zur Unterstützung der Geschäftsentwicklung werden bei der MicroStep Europa GmbH bei Bedarf ausgewählte Optimierungsmaßnahmen eingeleitet. Eine schnellere oder erfolgreichere Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen kann sich positiv auf unsere Umsätze und Ergebnisse auswirken. Am Standort Dorsten entstand unter anderem ein Vorführzentrum mit mehr als 800 m 2 Fläche, in dem künftig ein großer Auszug des vielfältigen Technologie-Spektrums von MicroStep live erlebt werden kann. Weitere rund 500 m 2 sind für Büroflächen, Schulungs- und Besprechungsräume vorgesehen. Der Baubeginn war im Dezember 2020 und die Fertigstellung im Oktober 2021. Parallel wurde auch am Hauptstandort in Bad Wörishofen in noch größerem Umfang investiert und gebaut. Nur wenige Meter entfernt vom Firmensitz entstand ein Logistikzentrum und das neue MicroStep CompetenceCenter Süd mitsamt Büroräumlichkeiten. Im Ergebnis stehen nun 1500 m 2 Lagerfläche sowie ein Showroom mit rund 1350 m 2 zur Verfügung. Hinzu kommen Büroflächen von rund 800 m 2. Der Baubeginn war im August 2021 und die Fertigstellung war für April 2023 geplant. Aufgrund eines Wasserschadens kurz vor Einzug im April 2023 konnte das Vorführzentrum nicht wie geplant in Betrieb genommen werden. Der Einzug verschob sich dadurch auf Oktober 2023. Mit den Neubauten sind wir sehr gut für die Zukunft gerüstet und es eröffnen sich weitere Wachstumschancen für uns. Chancen durch unsere Mitarbeiter Wir fördern das Ideenmanagement, in das unsere Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einbringen können. Darüber hinaus wird eine gezielte Potenzialentwicklung und -nutzung unserer Mitarbeiter durch systematische Personalentwicklungsprogramme und Weiterbildungsangebote unterstützt. Sollten wir mit diesen Maßnahmen und Methoden bessere Fortschritte machen als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf unsere Umsätze und Ergebnisse auswirken. Risiken Durch unsere internationale Geschäftstätigkeit stehen wir sowohl Chancen als auch Risiken gegenüber, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Darüber hinaus ist die künftige Ergebnisentwicklung neben der Entwicklung im operativen Geschäft auch von den nicht beeinflussbaren Konjunkturverläufen in den einzelnen Ländern abhängig. Im Einzelnen können insbesondere folgende Risiken wesentliche Bedeutung für die Geschäftsentwicklung sowie die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erlangen: Gesamtwirtschaftliche Risiken Das Geschäft mit CNC-Schneidanlagen unterliegt einem starken Wettbewerb, der im Rahmen der Globalisierung zugenommen hat. Das wettbewerbsintensive Umfeld kann die zukünftigen Ergebnisse und Mittelzuflüsse vermindern. Die MicroStep Europa GmbH ist in mehreren Ländern tätig und daher den lokalen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den daraus resultierenden Geschäftsrisiken ausgesetzt. Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Spannungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt, stufen wir die gesamtwirtschaftlichen Risiken als mittel ein. Marktrisiken Wir beliefern eine große Bandbreite von Industrien und Branchen. Ein signifikanter Rückgang der Marktnachfrage in einigen dieser Schlüsselindustrien und -branchen kann die zukünftige Entwicklung des Ergebnisses nachteilig beeinflussen. Vor dem Hintergrund des mit der Invasion von Russland in die Ukraine verbundenen Preisanstiegs der Energiekosten erhöht sich unser Marktrisiko, da vor allem in den Ländern, deren Energieversorgung von Russland abhängt, die energieintensiven Unternehmen ihre Produktion einstellen oder stark reduzieren können. Wir stufen die Marktrisiken zurzeit als hoch ein. Unternehmensstrategische Risiken Unternehmensstrategische Risiken liegen hauptsächlich in der Fehleinschätzung von künftigen technologischen und branchenspezifischen Entwicklungen, was wir als geringes Risiko in unserem Unternehmen betrachten. Wir begegnen diesen Risiken durch intensive Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen, regelmäßige Strategiegespräche mit Kunden und Lieferanten, eine umfassende Messepräsenz und eine auf Innovationen ausgerichtete Unternehmensstrategie. Geopolitische Risiken Am 24. Februar 2022 kam es zu einer Eskalation der geopolitischen Situation in der mittel- und osteuropäischen Region (CEE) als Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begann. Als Reaktion darauf verabschiedeten die Europäische Union, die Vereinigten Staaten von Amerika und eine Vielzahl weiterer Staaten Sanktionen gegen das russische Wirtschafts- und Finanzsystem, die zu massiven wirtschaftlichen Einschränkungen führten. Russland reagierte seinerseits mit entsprechenden Gegenmaßnahmen. Wir stufen das geopolitische Risiko in seiner Auswirkung auf unser Geschäft als mittel ein. Beschaffungs- und Einkaufsrisiken Beschaffungs- und Einkaufsrisiken ergeben sich durch eine erschwerte Materialversorgung, längere Lieferzeiten und steigende Rohstoff- sowie Transportpreise. Die Liefersituation ist weltweit weiterhin sehr angespannt. Verfügbarkeiten sind stark eingeschränkt und Lieferzeiten steigen. Dies kann zu Materialengpässen und damit verbundenen Produktionsunterbrechungen führen. Darüber hinaus bestehen auch Risiken aus möglichen Insolvenzen von Lieferanten und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Verschärfte Umweltauflagen und Anforderungen an Lieferanten können zudem zum Wegfall einzelner Lieferanten führen. Wir stufen die Beschaffungs- und Einkaufsrisiken zurzeit als mittel ein. Gesundheitsrisiken Wir beliefern eine große Bandbreite von Industrien und Branchen, die heutzutage weitgehend weltumspannend produzieren. Diese globalen Lieferketten können durch Infektionskrankheiten ausgelöste Epidemien in bedeutenden Produktionsländern oder eine Pandemie empfindlich gestört werden. Die seit dem Frühjahr 2020 anhaltende Covid-19-Pandemie hat neben den schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit auch die Weltwirtschaft und das öffentliche Leben aufgrund strenger staatlicher Beschränkungen und weltweiter Ausgangssperren stark beeinträchtigt. Aufgrund der Verfügbarkeit von Impfstoffen im Jahr 2021 hat sich auch die Weltwirtschaft nach weniger Einschränkungen und Ausgangssperren erholt. Doch die Verbreitung neuer Virusvarianten bringen weitere Unsicherheiten für 2022 mit sich. Das Risiko längerfristiger, wirtschaftlicher Störungsrisiken stufen wir daher zurzeit als mittel ein. Personalrisiken Personalrisiken bestehen aufgrund unseres kontinuierlichen Bedarfs an qualifizierten Fach- und Führungskräften. Bei nicht ausreichend möglicher Gewinnung und Bindung dieser Mitarbeiter kann die Entwicklung des Unternehmens nachhaltig beeinträchtigt werden, wobei wir als attraktiver Arbeitgeber dieses Risiko derzeit als gering einschätzen. Wir begrenzen diese Risiken durch unsere Unternehmenskultur, Mitarbeiterbefragungen, intensive Ausbildungsprogramme und Personalentwicklung, leistungsgerechte Vergütungen mit erfolgsabhängigen Anreizsystemen und frühzeitige Nachfolgeplanung sowie Stellvertreterregelungen. Finanzwirtschaftliche Risiken Für unser Wachstum und unsere Investitionen benötigen wir auch Fremdkapital. Wir sind dabei von einem stabilen und insbesondere liquiden Finanzsektor abhängig. Die MicroStep Europa GmbH ist zur Begleichung von Verpflichtungen aus der Fremdkapitalaufnahme auf Zahlungsmittel aus dem laufenden Geschäft angewiesen. Dies ist in erheblichem Umfang von einem positiven operativen Cashflow abhängig, den wir durch kontinuierliches Finanzmanagement steuern und somit insgesamt als mittleres Risiko für uns sehen. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken können sich insbesondere aus Rechtsstreitigkeiten mit Lieferanten, Behörden und ehemaligen Mitarbeitern ergeben. Die MicroStep Europa GmbH wehrt sich in solchen Angelegenheiten energisch mit Unterstützung interner und externer Experten. Dieses Risiko ist als ein geringes für unser Unternehmen zu klassifizieren. Steuerrisiken Wir nehmen an, dass die von uns abgegebenen Steuer- und Sozialversicherungserklärungen vollständig und korrekt sind. Bei Betriebsprüfungen können sich Nachforderungen aufgrund einer unterschiedlichen Beurteilung von Sachverhalten ergeben, was wir aber in Summe als geringes, überschaubares Risiko einordnen. Dies könnte sich nachteilig auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auswirken. Risiko- und Chancengesamteinschätzung Die zuvor genannten Chancen zeigen, dass es sich um interne und externe Potenziale handelt. Die internen Potenziale versuchen wir gezielt zu entwickeln und die externen Potenziale werden wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit nutzen. Die zuvor genannten Risiken sind nicht die einzigen Risiken, denen wir ausgesetzt sind. Zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als unwesentlich erachtete Risiken können sich bei veränderten Rahmenbedingungen gegebenenfalls nachteilig auf die MicroStep Europa GmbH auswirken. Für das Unternehmen waren aber im Geschäftsjahr 2022 keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit einen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand haben könnten. Diese drohen auch in absehbarer Zukunft nach jetzigem Kenntnisstand nicht. Organisatorisch haben wir alle Voraussetzungen geschaffen, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen zu können und diesen entgegenwirken zu können. Prognosebericht Oxford Economics geht davon aus, dass sich das Wachstum des BIP für 2023 auf 1,5 % abschwächen wird, also unter dem Vorjahreswert von 3,1 % liegt. Diese Prognose ist vorsichtiger als die des IWF, welche bei 2,9 % liegt. Das Statistische Bundesamt meldet für die deutsche Wirtschaft ein Wachstumsrückgang des BIP für 2023 um -0,3 %, was unter der Vorjahreswertveränderung von +1,8 % liegt. Die Inflation wird sich 2023 infolge von niedrigeren Rohstoffpreisen und einem schwächeren Wachstum insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahres abschwächen. Die Phase der Leitzinserhöhungen durch die Zentralbanken wird in den USA früher beendet sein als im Euroraum. Mit einer Senkung der Leitzinsen ist für das kommende Jahr nicht zu rechnen. Die infolge der COVID-19-Pandemie gestörten Lieferketten werden zunehmend stabiler. Politische Krisen können jedoch jederzeit wieder zu Versorgungsunsicherheiten führen. Experten gehen davon aus, dass der Krieg in der Ukraine auch 2023 andauern wird und somit die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten angespannt bleiben. Die bestehenden globalen Handelsbarrieren zwischen China, den USA und Europa werden nicht abgebaut. Neben diesen genannten Risiken können fragile politische Lagen und Naturkatastrophen infolge des Klimawandels für Konjunkturrisiken sorgen. (Quelle: Oxford Economics Inc. - World Economic Prospect - Februar 2023; Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024) Im Euroraum wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 von einer Unsicherheit im Hinblick auf Energiepreise, den Krieg in der Ukraine sowie die Auswirkungen einer strafferen Geldpolitik durch die EZB bestimmt. Daher geht Oxford Economics davon aus, dass das BIP im Euroraum 2023 mit 0,4 % langsamer wachsen wird als im Vorjahr (3,5 %). Die Inflation wird im Laufe des Jahres zurückgehen und für das Gesamtjahr im Durchschnitt 4,9 % (Vorjahr: 8,5 %) betragen. Insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahres werden sinkende Preise für Energie, Nahrung und Industriegüter einen Abwärtstrend der Inflation bewirken. Auch der private Konsum, der sich nach einem schwachen vierten Quartal 2022 erst langsam erholt, wird für das Gesamtjahr 2023 um 0,3 % wachsen. Die Finanzierungskosten werden 2023 weiterhin ansteigen. (Quelle: Oxford Economics Inc. - Country Economic Forecast - Februar 2023) Gesamtaussage der Geschäftsführung zur künftigen Geschäftsentwicklung Die Gesamtwirtschaft verliert deutlich an Dynamik. Insbesondere Europa ist durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen politischen und wirtschaftlichen Folgen in besonderem Maße betroffen. Hinzu kommen weiter steigende Rohstoff- und Energiekosten, eine hohe Inflation und restriktive Geld- und Zinspolitik der internationalen Notenbanken sowie eine Vielzahl geopolitischer Risiken, die vor allem die Wirtschaft in Europa und den USA belasten. Auch aus China fehlen aufgrund der stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen zu Beginn des Jahres konjunkturelle Impulse. Vor diesem Hintergrund sowie unserem Kenntnisstand bei Abschlusserstellung, erwarten wir dennoch für das Geschäftsjahr 2023 ein etwas höheres Rohergebnis wie im Vorjahr. Das EBIT soll im Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung der derzeitigen Wissenslage und Informationsbasis bei rund 0,7 Millionen Euro liegen. Die Eigenkapitalquote wird sich zunächst weiter rückläufig entwickeln bzw. gleichbleiben, da sich die Bilanzsumme durch die Investitionen erhöht hat. Unsere hohe Innovationskraft als "Partner for Cutting and Automation" wollen wir nachhaltig stärken. Dynamik und Exzellenz bei Technologie, Service und Qualität werden auch das laufende Geschäftsjahr prägen. Mit Dynamik treiben wir weiter unsere strategischen Zukunftsfelder voran und optimieren Bestehendes nachhaltig auf Exzellenz.
Der Prognosebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung über künftige Entwicklungen beruhen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass diese Erwartungen auch tatsächlich eintreffen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der MicroStep Europa GmbH erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den hier getroffenen zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Die zu erwartenden negativen Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine sind in der dargestellten Planung bereits berücksichtigt, da die wirtschaftlichen Auswirkungen bei Fertigstellung des Abschlusses bereits deutlich zu spüren waren.
Bad Wörishofen, den 10. Juni 2024 gez. Johannes Ried, Geschäftsführer gez. Igor Mikulina, Geschäftsführer gez. Mikulá Bučinský, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN UND ZUM JAHRESABSCHLUSS Die MicroStep Europa GmbH mit Sitz in Bad Wörishofen ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 10634 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft erfüllt nach den Zahlen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Die zur Veröffentlichung bestimmte Fassung des Jahresabschlusses enthält lediglich die verkürzte Bilanz nach § 327 HGB in Verbindung mit § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei immateriellen Vermögensgegenständen beträgt die Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren, bei Sachanlagevermögen zwischen 1 und 50 Jahren. Soweit erforderlich, wurden zudem außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren Teilwert vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter unter 800 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen) sind zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB. Die Herstellungskosten umfassten die jeweils aktivierungspflichtigen Material- und Lohneinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zudem wurde das Wahlrecht gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB zur Aktivierung von angemessenen Teilen der Kosten der allgemeinen Verwaltung in Anspruch genommen. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte einzeln nach Kostenträger auf Basis der den jeweiligen Projekten zugewiesenen Kostenträger-Einzelkosten, denen darüber hinaus noch die Gemeinkosten zugeschlagen wurden. Ausgehend von diesen ermittelten Herstellungskosten wurden im Rahmen der verlustfreien Bewertung etwaige im Folgegeschäftsjahr voraussichtlich anfallenden Verluste von den Herstellungskosten abgeschrieben. Über den Wertansatz der um derartige Verluste gekürzten Herstellungskosten hinausgehende Verluste wurden als drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in den sonstigen Rückstellungen passiviert. Erhaltene Anzahlungen wurden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB von den Vorräten offen aktivisch abgesetzt, soweit das Vorratsvermögen dadurch keinen negativen Wert annimmt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern wurden für die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Unterschieden der sonstigen Rückstellungen. Das Stammkapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und wird unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften ausgewiesen. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit dieser Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. C. ANGABEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen die Beteiligung an der 100% Tochtergesellschaft MicroStep Service GmbH, Bad Wörishofen da. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31.12.2022 43.099,51 EUR (Vj. 37.789,09 EUR), das Jahresergebnis betrug 2022 5.310,42 EUR (Vj. 6.514,92 EUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" beinhaltet in Höhe von 28.563,63 EUR (Vj. 33.134,61 EUR) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 6.731,63 EUR (Vj. 6.731,63 EUR) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, weisen in voller Höhe Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr aus. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten zudem in voller Höhe Forderungen gegen Gesellschafter. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Urlaubsrückstellung und der Rückstellung für den Verpflichtungsüberschuss ermittelt. Außerdem bestehen Unterschiede im Anlagevermögen welche aus der Betriebsprüfung resultieren. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 26,63 %. Es bestehen ausschließlich aktive Überhänge. Passive latente Steuern waren nicht zu bilden. Der aktive Überhang beträgt 36.725,00 EUR (Vj. 8.661,00 EUR). Die Zuführung in Höhe von 28.064,00 EUR wurde erfolgswirksam erfasst. Ausschüttungsgesperrte Beträge Aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts zur Bildung von aktiven latenten Steuern (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von 36.725,00 (Vj. 8.661,00 EUR). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die folgenden Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang:
Unter den übrigen Rückstellungen sind im aktuellen Geschäftsjahr im Wesentlichen Rückstellungen für den Verpflichtungsüberschuss, für Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Archivierungskosten sowie Rückstellungen für Beiträge zur Berufsgenossenschaft enthalten. Verbindlichkeiten Dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel können die Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr, von mehr als einem Jahr und von mehr als fünf Jahren entnommen werden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, weisen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten zudem in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche aus Steuern 364.200,96 EUR (Vj. 201.358,22 EUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit 10.648,06 EUR (Vj. 7.196,82 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Im Einzelnen handelt es sich um Buchgrundschulden und Sicherungsübereignungen. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten lediglich im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Passive Rechnungsabgrenzung In dieser Position sind Einnahmen abgegrenzt, die Erträge nach dem Stichtag beinhalten. Hierbei handelt es sich um Einnahmen für Leistungen im Rahmen von abgeschlossenen Wartungsverträgen, die erst in den kommenden Jahren durchzuführen sind. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Nachstehend aufgeführt sind die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Die Aufstellung enthält die Miet- und Leasingraten, die innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig sind.
Des Weiteren sind Bauvorhaben in Bad Wörishofen im Jahr 2023 zu Ende gebracht worden. Innerhalb des Jahres 2023 sind etwa 0,6 Mio. EUR Investitionen zur Zahlung gekommen. D. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 90 (Vj. 73) und setzt sich zusammen aus gewerblichen Arbeitnehmern 21 (Vj. 20), Angestellten 58 (Vj. 55) und leitenden Angestellten 11 (Vj. 11). Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bzw. waren bestellt: Herr Igor Mikulina, Geschäftsführer, Mindelheim Herr Mikulas Bucinsky, Geschäftsführer, Bratislava (Slowakei); ohne Organbezüge Herr Johannes Ried, Geschäftsführer, Mindelheim Organbezüge Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Angabe gemäß § 285 Nr. 33 HGB Aufgrund eines Wasserschadens kurz vor Einzug im April 2023 konnte das Vorführzentrum nicht wie geplant in Betrieb genommen werden. Der Einzug verschob sich dadurch auf Oktober 2023. Die Schadenshöhe ist aktuell noch nicht bezifferbar. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 beträgt EUR 302.205,62. Es wird hiermit beschlossen, den Jahresüberschuss 2022 zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 2.000.053,98 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Bad Wörishofen, den 30. Juli 2024 gez. Igor Mikulina gez. Mikulá Bučinský gez. Johannes Ried Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für die Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vorliegenden Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MicroStep Europa GmbH, Bad Wörishofen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MicroStep Europa GmbH, Bad Wörishofen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Memmingen, 20. Juni 2024 STG Schwäbische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Jackel, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kreditinstitute des Genossenschaftssektors
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Elektromotoren und Generatoren
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen