Horizon GmbH
Pascalstraße 20, 25451 Quickborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Zock seit 2.8.2023 | Prokura |
Stefan Petersen seit 2.8.2023 | Prokura |
Timm Edelhoff seit 3.11.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 76.15% | |
| 12.00% | |
| 8.00% | |
Horizon International Inc. | 3.85% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Horizon GmbHQuickborn/Krs. PinnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Darstellung des Geschäftsverlaufs Geschäfts- und Rahmenbedingungen Aufgrund der hohen Inflation zu Beginn des Geschäftsjahres von bis zu 10,4 % im Oktober 2022 kam es bei unseren Kunden zu einer massiven Kaufzurückhaltung. So zeigte sich auch ein Auftragsrückgang im ersten Quartal von 60,6 % hinter unserem Auftragsziel. Es fand im laufenden Geschäftsjahr durch die leicht sinkende Inflation ab März eine leichte Erholung statt, sodass wir den Rückstand beim Auftragseingang auf -33 % verringern. Allerdings drücken die seit Juli 2022 anhaltend steigenden Zinsen auf die Investitionslaune unserer Kunden, sodass wir auch zum Übergang in das Geschäftsjahr 2023/2024 mit niedrigen Auftragseingängen rechnen. Das am 31. Juli 2023 endende Geschäftsjahr der Horizon GmbH, Quickborn, wurde mit einem Rückgang des Gesamtumsatzes abgeschlossen. Unsere Umsatzprognose haben wir leider nicht erreichen können. Ein wesentlicher Grund dafür lag in den wesentlich geringeren Auftragseingängen. Trotz des Rückganges des Umsatzes konnten wir unser Ziel bei der EBIT- Marge von 0,5 - 1,5 % übererfüllen und liegen bei 2,7 %. Die sich abschwächenden Transportkosten, der sehr gute Wechselkurs sowie eine Preiserhöhung an unsere Kunden trugen zu der positiven Entwicklung bei. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Es wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 19.456 (Vorjahr: TEUR 20.529) erzielt. Der Rückgang des Umsatzes hängt im Wesentlichen mit dem fehlenden Auftragseingang zusammen. Der EBIT beträgt TEUR 527 (EBIT-Marge: 2,7 %) gegenüber TEUR 1.887 (EBIT-Marge: 9,1 %) im Vorjahr. Die Personalkosten sind von TEUR 5.112 auf TEUR 5.742 gestiegen. Diese Erhöhung ergibt sich neben der gestiegenen Mitarbeiterzahl aus der Tariferhöhung um 5,2 % seit Juni 2023 und eine tarifliche Inflationsausgleichszahlung von EUR 3.000 Euro pro Person (TEUR 157) in diesem Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von TEUR 3.254 auf TEUR 3.650. Der wesentliche Grund hierfür sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 389 gegenüber TEUR 57 im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 376 (Gewinnmarge: 1,9 %). Vermögenslage Das Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 376 auf TEUR 18.890 (Vorjahr: TEUR 18.514). Das Eigenkapital beträgt zum 31. Juli 2023 87,4 % der Bilanzsumme (87,5 % im Vorjahr). Die Bilanzsumme erhöhte sich auf TEUR 21.613 (Vorjahr: TEUR 21.176). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 325 auf TEUR 1.577 (Vorjahr: TEUR 1.902). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um TEUR 541 auf TEUR 1.312 (Vorjahr: TEUR 771). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Einkäufen für Maschinen und Ersatzteile. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 651 gegenüber TEUR 1.173 im Vorjahr. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 63 auf TEUR 344 (Vorjahr: TEUR 281) und die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 269 auf TEUR 413. Die Rückstellungen für Steuern verringerten sich von TEUR 233 im Vorjahr auf TEUR 192, die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 662 auf TEUR 839. Finanzlage Der operative Cashflow verringerte sich auf TEUR -342 (Vorjahr: TEUR 1.198). Der Cashflow aus Investitionsstätigkeit beträgt TEUR -111 (Vorjahr: TEUR -684) und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sank auf TEUR -4 (Vorjahr: TEUR -110). Der Finanzmittelfonds beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.655 (Vorjahr: TEUR 3.112). Die Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsziele weitestgehend unter Inanspruchnahme der Skonti beglichen werden. Chancen- und Risikobericht Risiko Management Das Unternehmen verfügt über ein für die Größe der Gesellschaft angemessenes Risiko- Management System. In regelmäßigen Besprechungen zwischen der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern wird auf der Grundlage des Budgets und der Ist-Zahlen die Geschäftsentwicklung inklusive der Chancen und Risiken erörtert und, wenn nötig, Anpassungen an Strategie und tägliches Handeln vorgenommen und kurzfristig umgesetzt. Ein detaillierter Bericht wird monatlich an die Anteilseigner nach Japan gesendet. Zwischen dem Management der Horizon GmbH und den Anteilseignern in Japan fanden monatliche Meetings statt. Branchenrisiko Die Strukturveränderungen und der Transformationsprozess in der Druckindustrie stellen ein Risiko dar. Die Druckindustrie ist zudem stark betroffen von steigenden Preisen, insbesondere im Energiesektor, aber auch im Bereich der Papierbeschaffung. Währungsrisiken Die Gesellschaft kauft Druckweiterverarbeitungsmaschinen von der Muttergesellschaft ausschließlich in YEN. Die Entwicklung des YEN birgt ein gewisses Risiko. Preisrisiken Es gab über das Geschäftsjahr gesehen einen Anstieg der Einkaufspreise zwischen 10 bis 25 %. Insbesondere die Einkaufspreise bei unserer Muttergesellschaft aus Japan sind wesentliche Kostentreiber. Maschinen verteuerten sich im Durchschnitt im 10 %. Kundenrisiken Das Kundenausfallrisiko ist aufgrund der Kundendiversifizierung als eher gering anzusehen, auch wenn einige unserer Kunden aufgrund der aktuellen Situation vereinzelt um Zahlungsaufschub fragen, ist der Ausfall von Zahlungen eher als gering einzuschätzen. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung Ausblick Es ist anzumerken, dass die diesjährige Prognose einer größeren Unsicherheit aufgrund der Energiekrise im Wesentlichen bedingt durch den Ukraine-Krieg unterliegt. Wir befinden uns aktuell in Deutschland in einer Rezession. Die Wirtschaft bewegt sich, wenn überhaupt, nur in einer Seitwärtsbewegung. Die Investitionszurückhaltung schätzen wir noch einige Monate als gering ein. Insbesondere der in kürzester Zeit gestiegene Leitzins von nun 4,5 % gegenüber 0,5 % im Juli 2022 wirken verunsichernd im Bereich Investitionen unserer Kunden. Wir rechnen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres mit einer Erholung, da die Inflation von aktuell 3,2 % (November 2023) deutlich niedriger liegt als noch im vergangenen Jahr. Im Mai/Juni 2024 findet die weltweit größte Messe der Branche, die DRUPA, in Düsseldorf statt. Wir erwarten in den Folgewochen und -Monaten des Jahres 2024 einen deutlichen Anstieg der Maschinenverkäufe. Etwas getrübt wird die Aussicht darauf, dass es ausschließlich die Monate Juni und Juli des Geschäftsjahres 2023/2024 betreffen wird. Einige Aufträge werden voraussichtlich erst im darauffolgenden Jahr realisiert. Die bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 zeigt einen relativ niedrigeren Auftragseingang und eine weiterhin anhaltende Investitionszurückhaltung der Kunden. Eine Erholung des Marktes erwarten wir in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres ab etwa Januar/Februar 2024. Insgesamt wird weiterhin von einer Umsatzprognose von TEUR 21.250 ausgegangen, da die Inflationsrate stetig sinkt und Vertriebsmaßnahmen ergriffen wurden, die bereits erste Erfolge zeigen. Positiv werden sich dieses Jahr die für uns positiven Wechselkursdifferenzen, der Wegfall von Zöllen bei einigen Maschinen (Free Trade Agreement) und die sinkenden Frachtraten auf den Ertrag auswirken. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr eine EBIT-Marge von 3 - 4 %.
Quickborn, den 15. Dezember 2023 Timm Edelhoff Bilanz zum 31. Juli 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023
Anhang zum 31. Juli 2023Die Horizon GmbH, Quickborn, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB aus. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 264 HGB in Verbindung mit § 242 HGB aufgestellt. Es wurden die Gliederungsvorschriften des § 266 Absatz 2 und 3 HGB für die Bilanz sowie § 275 Absatz 2 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung beachtet. Die Horizon GmbH mit Sitz in Quickborn ist beim Amtsgericht Pinneberg unter HRB 8430 PI eingetragen. Die Bewertungsgrundsätze gemäß §§ 252 ff. HGB blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. 1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Planmäßige Abschreibungen erfolgen ausschließlich linear. Es werden grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Handelswaren sind mit Einstandspreisen unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für Lagerungs- und Gängigkeitsrisiken bewertet. Frachtkosten werden als Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Handelswaren enthalten Bestände von Vorführmaschinen und Mietmaschinen. Diese werden linear über 8 Jahre bzw. über 3 Jahre abgeschrieben, um dem Wertverlust über die Vorführungszeit angemessen Rechnung zu tragen Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Bankguthaben werden mit dem Nennwert oder mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB gebildet. Es wird vom Wahlrecht des § 274Abs. 1 S. 2 HGB, aktive latente Steuer anzusetzen, kein Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angemessen sind. Die ungewissen Verpflichtungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrages basiert auf den erwarteten Kostensteigerungen für die Zeit bis zur Erfüllung. Die Abzinsung von langfristigen Rückstellungen wird mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre vorgenommen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gem. § 256a HGB am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. 2. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Juli 2023 ist aus dem auf der Folgeseite abgedruckten Anlagespiegel ersichtlich. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - ausgenommen TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 14) der sonstigen Vermögensgegenstände - sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.312 (Vorjahr: TEUR 771) bestehen gegen die Muttergesellschaft, der Horizon International Inc., Shiga Prefecture, Japan (TEUR 495; Vorjahr: TEUR 108) sowie der neugegründeten Horizon Nordic AB, Schweden (TEUR 814; Vorjahr: TEUR 663). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 637 (Vorjahr: TEUR 1.173) gegenüber der Muttergesellschaft, der Horizon International Inc., Shiga Prefecture, Japan. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 591 (Vorjahr: TEUR 946) auf Lieferungen und Leistungen. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Juli 2023
3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 15). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 114). 4. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Vertriebsbüros und aus Verträgen für die Anmietung von Fotokopiergeräten und PKW's. Für Mieten werden Zahlungen in Höhe von jährlich ca. TEUR 275 (Vorjahr: TEUR 282) erforderlich. Leasingaufwendungen für Druckweiterverarbeitungsmaschinen, Fotokopiergeräte und PKW betragen rund TEUR 366 (Vorjahr: TEUR 426) jährlich. Die Verträge haben noch eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 64 (Vorjahr: 61) Mitarbeiter (Angestellte). Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Horizon International Inc., Shiga Prefecture, Japan, einbezogen. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB: Name: Horizon Nordic AB Sitz: Stockholm Anteil am Kapital: 100 % Eigenkapital (31.7.2022): SEK 3.925.662 (EUR 382.459) Jahresergebnis (31.7.2022): SEK -1.622.155 (EUR -156.051) Derivate Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft Termingeschäfte zur Absicherung von Kursrisiken in Bezug auf den YEN/EUR Kurs eingesetzt. Zum Bilanzstichtag beträgt das Sicherungsvolumen TEUR 300 bei einem gesicherten Kurs von YEN 137,09 per EUR. Der Zeitwert der bestehenden Termingeschäfte beträgt am Stichtag TEUR259. Geschäftsführung Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:
Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Beirat Im Beirat waren im Geschäftsjahr bestellt:
Der Beirat hat wie im Vorjahr keine Bezüge erhalten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Seit Jahrzehnten lässt der immer wieder aufflammende Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern den Nahen Osten nicht zur Ruhe kommen. Dieser Teil der seit mehreren Jahren anhaltenden Polykrise stellt sich für uns derzeit als wertbegründendes Ereignis dar. Zum Abschlussstichtag ergeben sich zwar keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung, jedoch können Auswirkungen auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht ausgeschlossen werden.
Quickborn, den 15. Dezember 2023 Timm Edelhoff Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Horizon GmbH, Quickborn, hat die Roser GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Juli 2023 sowie dem Lagebericht der Horizon GmbH, Quickborn, den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Horizon GmbH, Quickborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Horizon Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Quickborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Horizon Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Quickborn, für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 18. Dezember 2023 Roser
GmbH
Dr. Roser, Wirtschaftsprüfer Bischoff, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Juli 2023 ist am 18. Januar 2024 erfolgt. |
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