Oberhaizinger Corporate Design GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Büromöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elisabeth Oberhaizinger seit 11.1.2021 | Prokura |
Johann Oberhaizinger seit 11.1.2021 | Prokura |
Stefan Oberhaizinger seit 11.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans-Martin OberhaizingerOberhaizinger Holding GmbH | 50.00% |
Stefan OberhaizingerOberhaizinger Holding GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
Dyck & Franke Dortmund GmbHAufgelöst | 50.00% |
| 50.00% | |
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oberhaizinger GmbHJulbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb einer Schreinerei, insbesondere die Planung, Herstellung und der Vertrieb von Möbeln, Objekteinrichtungen und Accessoires, die Baubetreuung und teilweise Tätigkeit als Generalunternehmer oder Generalübernehmer sowie der Handel aller Art. Im Schwerpunkt produziert die Oberhaizinger GmbH Möbel und Einrichtungen für Kunden im Automotive- und Bankensektor. Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Julbach unverändert über eine Produktionsstätte in Mehring, Landkreis Altötting. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte rückwirkend zum 01.01.2023 eine Ausgliederung des Dienstleistungsbereich Corporate Design in eine eigenständige Gesellschaft, die Oberhaizinger Corporate Design GmbH. Mit der Ausgliederung wurden die Tätigkeitsbereiche Projektierung, Lieferung und Montage der produzierten Möbel im Geschäftsbereich Automotive ausgelagert. Die Oberhaizinger Corporate Design GmbH ist eine 100% Tochtergesellschaft der Oberhaizinger GmbH. Aufgrund der Ausgliederung sind die Zahlen dieses Jahresabschlusses zum Teil nicht aussagekräftig mit den Vorjahren vergleichbar. Die Ausgliederung betrifft im Wesentlichen die Bilanzposten Vorräte, Forderungen sowie erhaltene Anzahlungen. Die genauen Werte hierzu sind im Anhang des Jahresabschlusses 2023 angegeben. Nach erfolgter Ausgliederung fungiert die Oberhaizinger GmbH mit ca. 70% Umsatzanteil im Schwerpunkt als Produzent für die Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Organisatorische Struktur Nach erfolgter Ausgliederung der Oberhaizinger Corporate Design GmbH gliedert sich die Oberhaizinger GmbH nun i.W. in die Bereiche Produktion und Shared-Services. Im Bereich Shared-Services wickelt die Oberhaizinger GmbH die zentralen Bereiche Verwaltung, Rechnungsgewesen, Personalverwaltung sowie IT für die Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie die Grundstücksgesellschaft ab - komplett oder in Teilbereichen. Der Bereich Produktion wird zentral geleitet von einem Produktionsleiter und untergliedert sich in die Bereiche Einkauf, Fertigung, Qualitätssicherung sowie ERP + Prozesse. Rechtliche Struktur Hauptsitz der Oberhaizinger GmbH als Muttergesellschaft ist Julbach. Die Oberhaizinger GmbH hat zum Abschlussstichtag einen weiteren Produktionsstandort in Mehring, Landkreis Altötting, und zwei 100%ige Tochtergesellschaften, die ISARIA Corporate Design GmbH in Oberpframmern, die von ihrem Firmensitz aus gesteuert wird und die in 2022 neu gegründete Oberhaizinger Corporate Design GmbH, Julbach. Außerdem hält die Gesellschaft Beteiligungen an der ebenfalls in 2022 gegründeten Oberhaizinger Office Solution AG, Julbach, der Oberhaizinger IDP GmbH in Julbach und der Corporate Identity Service AG in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. 2. Forschung und Entwicklung Die Oberhaizinger GmbH betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. Anforderungen an Produktneuentwicklungen oder -optimierungen werden i.d.R. durch die Tochtergesellschaften an sie herangetragen. Die Umsetzung der design- und technischen Anforderungen in produzierbare Möbel erfolgt dann durch die eigene Konstruktionsabteilung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Die Weltwirtschaft war im Jahr 2023 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Die anhaltenden kriegerischen Aktivitäten Russlands in der Ukraine, stark gestiegene Energiepreise, eine hohe Inflation sowie die damit verbundene Zinspolitik der Zentralbanken wirkten sich belastend auf das Geschäftsmodell aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt, 15. Januar 2024). Als Produzent für die beiden Tochtergesellschaften ist die Oberhaizinger GmbH indirekt für verschiedene Automobilmarken auf dem Sektor Corporate Design tätig. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der laufenden Transformation im Automotive Bereich (Verbrenner zu Elektroantrieben), hat sich die Branche im Jahr 2023 weltweit positiv entwickelt. Die Produktion von Kraftfahrzeugen stieg im Jahr 2023 weiter an und erreichte rund 93,5 Millionen Fahrzeuge (statista, Anzahl produzierter Kraftfahrzeuge weltweit von 2000 bis 2024). Im Vergleich zum Vorjahr war dies eine Zunahme von etwa zehn Prozent. Darüber hinaus wurden im Jahr 2023 eine Vielzahl neuer Fahrzeugmodelle präsentiert, was sich positiv auf das Geschäftsmodell der Tochtergesellschaften ausgewirkt hat. Auch der Bankensektor hat sich positiv entwickelt. Die Branche ist weiterhin durch eine Verdichtung des Filialnetzes geprägt. Dies führt zur Schließung vieler kleiner Filialen, im selben Zuge aber auch zu einer Aufwertung der verbleibenden Filialen und Zentralen. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Geschäftsverlauf Im direkten Vorjahresvergleich konnte der Umsatz des Geschäftsbereiches Produktion von ca. 3,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2022 auf ca. 6,3 Mio. EUR deutlich gesteigert werden. Dies begründet sich i.W. durch den guten Geschäftsverlauf der beiden Tochtergesellschaften und dem damit einhergehenden gestiegenen Auftragseingang im Produktionsbereich sowie die abgeschlossene Integration des in 2022 übernommenen Standorts in Mehring. Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Der Schwerpunkt der organisatorischen Aktivitäten lag im Geschäftsjahr 2023 in der Ausgliederung des bisherigen Profit-Centers Corporate Design in die neue eigenständige Tochtergesellschaft sowie den damit verbundenen Anpassungen der Organisationsstruktur. Die im Rahmen eines Asset-Deals in 2022 übernommenen Geschäftsaktivitäten der ehemaligen ISARIA Corporate Design AG, Oberpframmern, (nun: GNS Vermögensverwaltungs AG) wurden in 2023 abschließend erfolgreich in die Tochtergesellschaft ISARIA Corporate Design GmbH überführt. Ein weiterer Fokus im organisatorischen Bereich lag in der abschließenden Eingliederung des in 2022 neu hinzugekommenen Produktionsstandorts Mehring sowie der Umstellung des ERP-System zum 01.01.2023. b) Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt 49 TEUR und liegt im Vergleich zum Vorjahr um 272 TEUR niedriger. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem niedrigeren Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023, welches sich aus der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Corporate Design ergibt. Das Geschäftsjahr 2023 wurde bei einem Rohertrag in Höhe von 4.148 TEUR (Vorjahr: 6.054 TEUR) abgeschlossen. Die niedrigeren Umsatzerlöse spiegeln sich dabei in der Veränderung des Rohertrags wider. Die Personalkosten sind um 821 TEUR auf 2.715 TEUR gesunken. Durch die Ausgliederung des oben genannten Geschäftsbereichs sind 30 Mitarbeiter von der Gesellschaft in die Oberhaizinger Corporate Design GmbH gewechselt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 653 TEUR. Der Rückgang resultiert unter anderem aus niedrigeren Aufwendungen für Mieten, Fracht sowie für Fahrzeugkosten Von den Beteiligungen wurden Gewinnausschüttungen in Höhe von 149 TEUR (Vorjahr: 127 TEUR) vereinnahmt. c) Finanzlage Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 305 TEUR gestiegen und betragen nunmehr 2.239 TEUR. Die Veränderung ergibt sich unter anderem durch den Cashflow der Investitions- (-461 TEUR, Vorjahr: -322 TEUR) und der Finanzierungstätigkeit (-169 TEUR, Vorjahr: -211 TEUR). Der Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 935 TEUR (Vorjahr: -21 TEUR). Auch hier sind die Veränderungen zum Vorjahr stark durch die erfolgte Ausgliederung beeinflusst und somit nicht direkt vergleichbar. Es bestehen Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten in Höhe von 622 TEUR, davon 533 TEUR langfristig und 89 TEUR kurzfristig. Alle Darlehen wurden planmäßig getilgt. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.996 TEUR auf 227 TEUR vermindert. Wie oben bereits beschrieben, wird ab dem Geschäftsjahr 2023 ein wesentlicher Teil der Umsatzerlöse mit den Tochtergesellschaften generiert. Dies zeigt sich auch in der Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2023. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 910 TEUR auf 1.024 TEUR erhöht, ebenso erhöhten sich die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht um 143 TEUR auf 1.095 TEUR. d) Vermögenslage Höhe und Zusammensetzung des Vermögens Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 820 TEUR auf 8.369 TEUR gestiegen. Der Anstieg wird dabei im Westlichen durch die Finanzanlagen sowie den höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum 31. Dezember 2023 verursacht. Das Eigenkapital ist um den Jahresüberschuss in Höhe von 49 TEUR auf 3.088 TEUR gestiegen Die Eigenkapitalquote beträgt nun 36,9 Prozent und ist damit um 3,4 Prozentpunkte niedriger im Vergleich zum Vorjahr. Das Anlagevermögen beträgt insgesamt 1.735 TEUR und erhöhte sich um 342 TEUR zum Vorjahr. Der Anstieg resultiert aus einem Anstieg der Finanzanlagen, welcher durch die Ausgliederung des oben genannten Geschäftsbereichs verursacht wird. Bei der Ausgliederung handelt es sich um einen erfolgsneutralen Vermögenstausch, wodurch sich der Buchwert der Beteiligung im Geschäftsjahr 2023 erhöhte. Durch die Ausgliederung ging der Geschäfts- oder Firmenwert (Buchwert zum 01.01.2023: 291 TEUR) auf die Tochtergesellschaft über. Das Umlaufvermögen beträgt insgesamt 6.634 TEUR (Vorjahr: 6.156 TEUR) und entspricht 79,3 Prozent des Gesamtvermögens. Das Vorratsvermögen in Höhe von 992 TEUR (Vorjahr: 2.476 TEUR) wurde in den Vorjahren in der Bilanz mit den erhaltenen Anzahlungen saldiert. Durch die Ausgliederung wurden die erhaltenen Anzahlungen vollständig zusammen mit dem wesentlichen Bestand an fertigen Erzeugnissen und Handelswaren auf die Tochtergesellschaft übertragen. Darstellung der Kapitalstruktur anhand der internen und externen Finanzierungsquellen Die Eigenkapitalquote beträgt aktuell 36,9 Prozent (Vorjahr: 40,3 Prozent) und liegt damit unseres Erachtens über den Durchschnittswerten der deutschen Wirtschaft. Das Eigenkapital beträgt absolut 3.088 TEUR (Vorjahr: 3.039 TEUR). Die Rückstellungen betragen TEUR 446 (Vorjahr: TEUR 954). Die Verminderung der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus geringeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verminderung ist durch die Veränderung der Lieferantenstruktur aufgrund der Ausgliederung des oben genannten Geschäftsbereichs begründet. Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt 4.834 TEUR (Vorjahr: 3.557 TEUR). Hiervon betreffen 622 TEUR (Vorjahr: 711 TEUR) die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, welche sich aufgrund der planmäßigen Tilgung der Bankdarlehen um 89 TEUR vermindert haben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 158 TEUR (Vorjahr: 1.077 TEUR). Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen betragen 3.789 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und wurden stark durch die erfolgte Ausgliederung beeinflusst. 3. Gesamtaussage Generell kann festgestellt werden, dass das Geschäftsjahr 2023 hinsichtlich Organisationaufbau sowie Umsatz- und Ergebnisentwicklung positiv verlaufen ist, auch wenn das gesetzte Ergebnisziel (105-130 TEUR) nicht erreicht werden konnte. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird als gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist positiv. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden, sofern vereinbart. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die wirtschaftliche Lage ist geordnet und wird auch für die Zukunft positiv eingeschätzt. Unsere Eigenkapitalquote ist mit 36,9 Prozent sehr positiv. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir den Jahresüberschuss als finanziellen Leistungsindikator heran. Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde ein Jahresüberschuss zwischen 105 und 130 TEUR geplant. Der tatsächliche Jahresüberschuss per 31. Dezember 2023 in Höhe von 49 TEUR liegt nicht innerhalb der Erwartungen. Der niedrigere Jahresüberschuss wird durch zusätzliche Personal- und Sachkosten in Verbindung mit der erfolgten Ausgründung und der damit einhergehenden Neustrukturierung der Unternehmensorganisation begründet. III. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Prognose Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Wirtschaftsweise") erwartete für das Jahr 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,1 %. Für das Jahr 2025 wird ein Wachstum von 0,4 % erwartet. Die Inflationsrate in Deutschland wird von durchschnittlich 5,9 % im Jahr 2023 voraussichtlich auf 2,2 % in 2024 zurückgehen. Im Jahr 2025 dürfte die Inflationsrate mit 2,1 % wieder nahe dem EZB -Zielwert von 2,0 % liegen. (Quelle: Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2024/25 aus 12/2024). Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Um den steigenden Anforderungen an Komplexität und Volumen durch unsere Tochtergesellschaften gerecht zu werden, haben wir im Geschäftsjahr 2024 begonnen, uns um die Verbesserung der Produktivität sowie einer Ausweitung der Produktions- & Lagerkapazitäten zu kümmern. Ziel war es, die in 2023 begonnen organisatorischen Veränderungen im Geschäftsjahr 2024 abzuschließen. Darüber hinaus wurden mit den Vorbereitungen für eine flächenmäßige Erweiterung der Produktionskapazitäten begonnen. Diese sollen in 2025 abgeschlossen werden und in 2026 ihre Wirkung entfalten. In 2025 wurde, unter Beanspruchung externer Unterstützung, ein Programm zur Verbesserung der internen Abläufe und einer damit verbundenen Produktivitätsverbesserung gestartet. Darstellung der erwarteten Entwicklung der Finanz- und Ertragslage Die Umsatzentwicklung, insbesondere mit den bestehenden Hauptkunden der Tochtergesellschaften, wurde auch für 2024 als grundsätzlich positiv eingeschätzt. Vor Hintergrund der unklaren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde für das Geschäftsjahr 2024 jedoch konservativ mit einem konstanten Umsatz sowie einem leicht negativem Jahresüberschuss (EAT) geplant. Der geplante Umsatz wurde erreicht bzw. leicht übertroffen (Die Zahlen sind aktuell noch ungeprüft). Zum EAT 2024 kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden, er wird jedoch auch im Plan und somit auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. In 2025 wird von dem Hintergrund einer sich eintrübenden allgemeinen weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie im speziellen im Bereich der Automobilindustrie mit einem Umsatzrückgang auf ca. 6 Mio. EUR geplant. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2025 wird auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht Darstellung der wesentlichen Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Durch ein zeitnahes Planungs- und Berichtswesen verfügen wir über ein sensibles Frühwarnsystem, um auf Veränderungen jederzeit schnell und sachgerecht reagieren und somit das Unternehmen auch in schwierigeren Marktsituationen sicher steuern zu können. Unsere Planung ist wie folgt gegliedert: eine mehrjährige Geschäftsjahresplanung aufgrund derer wir die Unternehmenssteuerung vornehmen. Sowie monatliche Forecast-Planungen für die Umsatz- und Liquiditätsentwicklung, um gegebenenfalls eine schnelle Ergebnis- und Kosteneinschätzung bei Umsatzschwankungen zu bekommen und entsprechend Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.
H = Hohes Risiko (Chance) M = Mittleres Risiko (Chance) L = Geringes Risiko (Chance) 1. Risiken Als erhebliches Risiko bewerten wir die allgemeine weltpolitische Lage. Anhand des Ukraine-Kriegs sieht man, wie schnell geopolitische Entwicklungen sich indirekt in Form von erhöhten Energiepreisen und steigender Inflation auf die volkswirtschaftliche Lage und damit auch auf das eigene Geschäft auswirken können. Das Agieren des amerikanischen Präsidenten und seiner Zollpolitik verunsichert die gesamte Weltwirtschaft. Prognosen sind extrem schwer. Der direkte Umsatz der beiden Tochtergesellschaften (und Hauptkunden) in den USA ist mit <0,5% zu vernachlässigen. Allerdings hat die Zollpolitik Auswirkungen auf die europäische Automobilindustrie. Hinzu kommt eine unklare Situation bzgl. des begonnen Technologiewandels von der Verbrenner- zur Elektrotechnik. Dieses hat Auswirkungen auf die Gewinne und damit verbunden auf die Investitionsbereitschaft der Hersteller und indirekt auch auf die Auto-Händler. Die weitere Entwicklung der gesamten Automobilindustrie, die sich gerade im Transformationsprozess befindet, ist langfristig schwer einschätzbar. Aus der aktuellen Situation raus, sehen wir moderate Risiken für das eigene Geschäft. Die zu erwartende Wirtschaftsentwicklung nahe Null in Deutschland wird auch zu einem Rückgang der Kaufbereitschaft unserer Kunden hierzulande führen. Insgesamt stufen wir dieses Risiko als mittel ein, da die Gesellschaft bzw. ihre Tochtergesellschaften zum einen sehr international aufgestellt ist und zum anderen unterschiedliche Automobilmarken zu ihrem Kundenkreis zählt. Ausfallrisiken aus Forderungsverlusten schätzen wir bedingt durch Kundenanzahlungen sowie der Kundenstruktur der Gesellschaft als gering ein, deren Auswirkungen auf die VFE-Lage ist dabei ebenfalls als gering zu bewerten. Liquiditätsrisiken sehen wir aufgrund des hohen Bestands an liquiden Mitteln zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Unsere Risiken aus Währungsschwankungen sind ebenfalls sehr begrenzt, da die Geschäfte ausschließlich in EUR abgewickelt werden. 2. Chancen Die internationale Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bzw. ihrer Tochtergesellschaften bietet die Chance auf allen Kontinenten geschäftlich aktiv zu sein. Das verringert deutlich eine Abhängigkeit vom Binnenmarkt und damit einer Koppelung an eine mögliche Rezession in Deutschland. Daraus können sich neue Chancen ergeben, welche sich positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Insgesamt stufen wir die Chance als mittel ein. Die Aus- und Weiterbildung hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert und wird als wichtige Zukunftsinvestition gesehen. Hieraus können sich für die weitere Entwicklung mittlere Chancen ergeben. Wir halten unsere IT-Software stets auf dem neuesten Stand und optimieren permanent unsere IT-gestützten Prozesse. Insbesondere stärken wir mit der Digitalisierung unsere Geschäftsprozesse, indem wir ein durchgängigen Auftragsmanagementprozess von der Projektplanung bis zur Rechnungstellung verfolgen. An dieser Zielsetzung, welche durch die Neueinführung eines ERP-Systems zum 01.01.2023 begonnen wurde, werden wir innerhalb der nächsten Jahre weiter intensiv arbeiten. 3. Gesamtaussage Die Entwicklung der Lohnkosten, die weitreichenden Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie der Zollpolitik der USA können die Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen. Risiken in Zusammenhang mit dem Fortbestand des Unternehmens sind derzeit nicht erkennbar. In den erläuterten Chancen sieht die Gesellschaft Potentiale zu einer positiven Geschäftsentwicklung.
Julbach/Buch, den 26. Mai 2025 Dipl.-Wirtsch.Ing. Hans-Martin Oberhaizinger Stefan Oberhaizinger ® BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma Oberhaizinger GmbH hat ihren Sitz in Julbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 12452 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hat im Wege der Ausgliederung gemäß Ausgliederungsvertrag vom 28. Juli 2023 Teile des Vermögens (Teilbetrieb "Corporate Design") mit Wirkung zum 1. Januar 2023 auf die Oberhaizinger Corporate Design GmbH, Julbach, übertragen. Von der Ausgliederung waren folgende Posten betroffen:
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt im Zugangsjahr pro rata temporis. Auf die Nutzung des erworbenen Firmenwerts aus der Übernahme der Dyck & Franke Dortmund GmbH, Holzwickede, wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Da wir hier unser Tätigkeitsfeld ausgeweitet haben, konnten wir seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren des § 253 Abs. 3 HGB zugrunde. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde wie oben dargestellt, auf die Oberhaizinger Corporate Design GmbH, Julbach, im Wege der Ausgliederung übertragen. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800 wird vom Wahlrecht der Sofort-Abschreibung Gebrauch gemacht. Im Anlagenspiegel werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter jeweils als Zugang und Abgang berücksichtigt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5, 6 HGB) waren nicht erforderlich. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschafftungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 S. 2 HGB) bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. Das Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte offen von dem Posten Vorräte abzusetzen, wurde ausgeübt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert. Steuerrückstellungen umfassen alle ungewissen Steuerschulden der Gesellschaft, die bis zum Ablauf des Geschäftsjahres wirtschaftlich oder rechtlich entstanden sind. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten, die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren wieder umkehren werden, werden latente Steuern berechnet. Es wird nur ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt mit einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren zu rechnen ist. Die Gesellschaft macht vom Ansatzwahlrecht für aktive latente Steuern keinen Gebrauch. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Produkte geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind, abzüglich Skonti, Kundenboni und Rabatte. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. IV. Erläuterungen zur Bilanz IV.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu ersehen. Aufstellung des Anteilsbesitzes der Oberhaizinger GmbH zum 31. Dezember 2023
Bei der Corporate Identity Service AG handelt es sich um eine Kleinstkapitalgesellschaft. Das Eigenkapital und das Jahresergebnis der Gesellschaft werden daher nicht angegeben.
IV.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 35 (Vj. TEuro 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von TEuro 592 (Vj. TEuro 831) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEuro 503 (Vj. TEuro 121) sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 3 (Vj. TEuro 0). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 1.140 (Vj. TEuro 765). IV.3 Eigenkapital Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine Kapitalrücklage im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. IV.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEuro 89 (Vorjahr: TEuro 89) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 533 (Vorjahr: TEuro 622) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 4.084 (Vorjahr: TEuro 2.656) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 129 (Vorjahr: TEuro 189) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 622 werden durch die Gesellschaft selbst nicht besichert. Hinsichtlich der Warenlieferungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 189 sind durch die Sicherungsübereignung von Maschinen besichert. IV.5 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bewegen sich wie im Vorjahr im branchenüblichen Bereich und sind somit nicht angabepflichtig. Diese sind überwiegend durch Bürgschaften fremder Dritter mit entsprechender Haftung der Oberhaizinger GmbH für diese Bürgschaften und Garantien Dritter abgesichert. Auch hieraus ergibt sich aufgrund der Branchenüblichkeit keine Angabepflicht. Eine Inanspruchnahme der Oberhaizinger GmbH aus der Haftung für diese Bürgschaften und Garantien Dritter wird aufgrund der niedrigen Mängelquote und der zu erwartenden Vertragserfüllung nicht erwartet. IV.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Pacht- , Leasing- sowie Wartungsverträge. Die Verpflichtung aus Pachtverträgen beträgt TEuro 234. Die Verpflichtung aus Leasing- und Wartungsverträgen beträgt TEuro 93. Die bestehenden PKW-Leasing haben durchschnittlich eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Mieten können im Wesentlichen mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 0 (Vj. TEuro 1) enthalten. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEuro 29 (Vj. TEuro 3) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 2 (Vj. TEuro 3) enthalten. VI. Sonstige Angaben VI.1 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 87 Mitarbeiter beschäftigt. Diese unterteilen sich wie folgt:
VI.2 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Herr Hans-Martin Oberhaizinger, Diplom-Ingenieur (FH) Herr Stefan Oberhaizinger, Schreiner Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angaben gem. § 285 Nr.9 Buchstabe a und b HGB wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. VII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 von Euro 49.341,16 sowie den Gewinnvortrag von Euro 2.982.357,54 auf neue Rechnung vorzutragen.
Julbach, den 26. Mai 2025 gez. Dipl.-Wirtsch.Ing. Hans-Martin Oberhaizinger gez. Stefan Oberhaizinger sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu den vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Oberhaizinger GmbH, Julbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Oberhaizinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oberhaizinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 26. Mai 2025 consaris
AG
Albert Schick, Wirtschaftsprüfer Thomas Erras, Wirtschaftsprüfer |
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