Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRB 206675
Vorher
OsteMed MVZ GmbH
Eingetragen
25.4.2018
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenErbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Gegenstand
1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO). 2. Zweck der Einrichtung ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, die Förderung des Wohlfahrtswesens sowie die selbstlose Unterstützung des in § 53 AO genannten Personenkreises. Die Einrichtung kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben einer Hilfsperson im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt. Sie kann auch seinerseits als Hilfsperson im Sinne des § 57 Abs. 1 S. 2 AO für andere steuerbegünstigte Körperschaften und juristische Personen des öffentlichen Rechts tätig werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Röhrs
seit 15.11.2019
Geschäftsführer
Michael Fuisting
seit 29.5.2019
Prokura
Siegfried Ristau
seit 25.4.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OsteMed MVZ gGmbH

Bremervörde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.956,00 5.581,00
2. Kassenarztsitze 799.132,00 799.132,00
3. Geleistete Anzahlungen 55.262,96 0,00
860.350,96 804.713,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.907,00 134.603,00
971.257,96 939.316,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 254.427,37 256.700,65
2. Forderungen gegen Gesellschafter 76.154,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 703,60 6.889,28
331.284,97 263.589,93
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 380.234,74 926.698,83
711.519,71 1.190.288,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.179,54 1.640,53
1.683.957,21 2.131.245,29

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 600.000,00 600.000,00
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
625.000,00 625.000,00
B. Sonderposten aus Investitionszuwendungen 481.682,00 487.263,00
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 125.609,13 56.700,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.684,53 20.963,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.761,55 42.016,56
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.745,37 16.251,58
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.021,45 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 396.453,18 883.050,55
davon aus Steuern € 24.762,33 (29.437,60)
451.666,08 962.282,29
1.683.957,21 2.131.245,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 2.093.136,62 1.913.490,19
2. Sonstige betriebliche Erträge 57.408,14 957.148,63
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 74.874,31 32.934,98
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 50.660,76 187.690,46
125.535,07 220.625,44
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.732.061,11 1.802.154,83
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 304.493,36 283.221,91
davon für Altersversorgung € 1.254,84 (1.752,00)
2.036.554,47 2.085.376,74
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 34.093,53 41.124,95
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 488.460,52 913.881,20
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21,32 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 358,70 0,00
9. Ergebnis nach Steuern - 534.478,85 - 390.369,51
10. Sonstige Steuern 86,00 86,00
11. Erträge aus Verlustübernahme 534.564,85 390.455,51
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

eingetragen unter HRB 206675 beim Amtsgericht Tostedt

Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben

Gemäß §§ 242 und 264 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) besteht der Jahresabschluss der Gesellschaft aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang. Die Aufstellung und der Inhalt des Anhangs richten sich nach den Bestimmungen des §§ 284 bis 286 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Zum 1.1.2023 wurde die Finanz- und Anlagenbuchhaltung der Gesellschaft vollständig neu aufgesetzt. Zeitgleich wurde ein konzerneinheitlicher Sachkonten- und Kostenstellenplan eingeführt.

Die im Rahmen der Praxiskäufe erworbenen Vertragsarztsitze werden unter der Bilanzposition "Immaterielle Vermögensgegenstände" ausgewiesen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Die Bewertung erfolgte zu den Anschaffungskosten einschließlich der nicht abziehbaren Vorsteuer abzüglich Rabatte bzw. Skonti. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen vier und zehn Jahren. In Anlehnung an § 6 Abs. 2 und 2a EStG werden geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 in einem Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen KV-Sitze werden als immaterielle Vermögensgegenstände in Anlehnung an die Grundsätze des BFH-Urteils vom 09.08.2011 VIII R 13/08 nicht abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert eingestellt worden.

Erforderliche Wertberichtigungen wurden vorgenommen.

Die Bankguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt und bilden zusammen den Finanzmittelfonds.

Unter dem Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses

1. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage des Anhangs.

Das Gliederungsschema der Bilanz wurde unter Bezugnahme auf § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur Darstellung der bisher erhaltenen und verwendeten Investitionszuschüsse auf der Passivseite der Bilanz um den Sonderposten aus Investitionszuwendungen erweitert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 254 (Vorjahr: TEUR 257).

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 0) und betreffen Forderungen aus der Personalgestellung.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital der OsteMed MVZ gGmbH in Höhe von TEUR 25 ist in voller Höhe einbezahlt.

Rückstellungen im Einzelnen: 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Sonstige Rückstellungen
- Überstunden 48 5
- Urlaubsansprüche 37 34
- Sonstige Personalaufwendungen 35 12
- Jahresabschlussaufwendungen 6 6
Gesamtsumme 126 57

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Gesamt bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr mehr als fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27 (Vj. 21) 27 (Vj. 21) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 5 (Vj. 42) 5 (Vj. 42) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 20 (Vj. 16) 20 (Vj. 16) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4 (Vj. 0) 4 (Vj. 0) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 396 (Vj. 883) 396 (Vj. 883) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)
452 (Vj. 962) 452 (Vj. 962) 0 (Vj. 0) 0 (Vj. 0)

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 42) beinhalten Zahlungsverpflichtungen aus der Anmietung von Räumlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 16) beinhalten Zahlungsverpflichtungen aus Leistungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR 883) setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Landkreis Rotenburg (TEUR 371), und Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Lohnsteuer (TEUR 25) zusammen.

Zwischen Handels- und Steuerbilanz existieren keine Unterschiede hinsichtlich des Ansatzes und der Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden. Daher werden keine latenten Steuern bilanziert.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es wurden Erlöse aus ambulanten Leistungen in Höhe von TEUR 1.999 (Vorjahr: TEUR 1.819) erwirtschaftet.

Die übrigen Umsatzerlöse betragen TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 95) und beinhalten unter anderem Erträge aus Erstattungen für Personalkosten (TEUR 81) und periodenfremde Erträge (TEUR 9).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 957) resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Durchführung von Corona-Tests (TEUR 10) und Erstattungen für Mutterschaftsgeld (TEUR 21) sowie periodenfremde Erträge (TEUR 13).

Der Materialaufwand von TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 221) beinhaltet Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Leistungen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 33) enthalten Aufwendungen für ärztliche Verbrauchsmaterialien und sonstigem Praxisbedarf. Die bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 188) basieren auf bezogenen Leistungen im med. Bedarf und sonstigem Wirtschaftsbedarf.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 488 (Vorjahr: TEUR 914) setzen sich insbesondere aus Verwaltungsaufwand, Mieten, Versicherungen und Instandhaltungsaufwand zusammen. Hierin enthalten sind auch periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 39.

Die Aufwendungen und Erträge wurden unter Beachtung des § 246 HGB auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige Verpflichtungen liegen nicht vor.

Mitarbeiterzahlen

Die durchschnittliche Anzahl der in 2023 in der Gesellschaft beschäftigten Arbeitnehmer beträgt gemäß § 285 Nr. 7 HGB 57 Arbeitnehmer. Sie verteilen sich wie folgt:

Ø Anzahl Mitarbeiter nach Diensten 2023 2022
Ärztlicher Dienst 14 12
Pflegedienst 6 29
Medizinisch-Technischer Dienst 36 32
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 1 1
Gesamtsumme 57 74

Zusammensetzung der Organe

Gesellschafter

Das Stammkapital wird zu 100 % von der OsteMed Kliniken und Pflege gemeinnützige GmbH, Bremervörde, gehalten.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

 

Herr Siegfried Ristau, Hollern-Twielenfleth - einzelvertretungsberechtigt -

 

Herr Rainer Röhrs, Harsefeld - gesamtvertretungsberechtigt -

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Höhe der Geschäftsführerbezüge wird von dem Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Abschlussprüferhonorar

Die Angaben über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr erfolgen im Konzernabschluss.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss 2023 der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude gemeinnützige Gesellschaft (GmbH), Stade, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind bislang keine über die im Lagebericht erwähnten Sachverhalte hinausgehenden Risiken eingetreten, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Im Geschäftsjahr wurde ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt. Ein Gewinnverwendungsvorschlag erübrigt sich damit.

 

Bremervörde, den 17. Juli 2024

gez. Siegfried Ristau, Geschäftsführer

gez. Rainer Röhrs, Geschäftsführer

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugang Abgang Endstand
1 2 3 4 5
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene konzession, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 13.616,51 3.226,86 0,00 16.843,37
2. Kassenarztsitze 799.132,00 0,00 0,00 799.132,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 55.262,96 0,00 55.262,96
812.748,51 58.489,82 0,00 871.238,33
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.952,36 7.545,67 0,00 227.498,03
1.032.700,87 66.035,49 0,00 1.098.736,36
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
1 6 7 8 9
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene konzession, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 8.035,51 2.851,86 0,00 10.887,37
2. Kassenarztsitze 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.035,51 2.851,86 0,00 10.887,37
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.349,36 31.241,67 0,00 116.591,03
93.384,87 34.093,53 0,00 127.478,40
Restbuchwerte
Bilanzposten (Stand am 31.12.2023) (Stand am 31.12.2022)
1 10 11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene konzession, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 5.956,00 5.581,00
2. Kassenarztsitze 799.132,00 799.132,00
3. Geleistete Anzahlungen 55.262,96 0,00
860.350,96 804.713,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.907,00 134.603,00
971.257,96 939.316,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der OsteMed MVZ gGmbH, Bremervörde

1.Grundlagen des Unternehmens

1.1. Allgemeine Angaben

Die OsteMed MVZ gGmbH ist eine 100%ige gemeinnützige Tochtergesellschaft der OsteMed Kliniken und Pflege gemeinnützige GmbH. Die GmbH wurde am 20.04.2018 gegründet und begann mit ihrer Geschäftstätigkeit am 01.01.2019.

Die eigenständige Betriebsstätte in Zeven bietet ein Leistungsportfolio bestehend aus Chirurgie inkl. der BG-Versorgung, Allgemeinmedizin, sowie fachärztlich Innere Medizin (Kardiologie und Gastroenterologie) an.

Die eigenständige Betriebsstätte in Bremervörde um das Klinikum in Bremervörde bietet ein Leistungsportfolio bestehend aus Gynäkologie, Urologie, Orthopädie, Psychiatrie, Anästhesie/Schmerztherapie sowie Innere Medizin im Schwerpunkt der Kardiologie an.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Zweck der OsteMed MVZ gGmbH ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, die Förderung des Wohlfahrtwesens und die selbstlose Unterstützung des in § 53 AO genannten Personenkreises. In dem MVZ werden sämtliche ärztliche und nichtärztliche Leistungen sowie alle hiermit in Verbindung stehenden Tätigkeiten für ambulante vorwiegend kassen- ärztliche Leistungen erbracht. Weiterhin wird der Zweck durch Kooperationen mit ambulanten und stationären Leistungserbringern der Krankenbehandlung, der Vorsorge, der Rehabilitation und nichtärztlichen Leistungserbringern im Bereich des Gesundheitswesens einschließlich des Angebots und der Durchführung neuer ärztlicher Versorgungsformen verfolgt.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Leistungszahlen konnten in allen Bereichen gesteigert werden. Der Betrieb der beiden Corona- Testzentren an den Standorten in Zeven und Heeslingen wurde in 2023 eingestellt, was zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang führte.

2.3. Darstellung der Lage

2.3.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 weist die OsteMed MVZ GmbH ein ausgeglichenes Jahresergebnis aus. Der Landkreis Rotenburg/Wümme hat einen Zuschuss zum Verlustausgleich in Höhe von EUR 534.564,85 (Vorjahr: Euro 390.455,51) geleistet. Hauptumsätze bilden die ambulanten Leistungen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und der Privatärztlichen Verrechnungsstelle (PVS). Die Umsatzerlöse betragen TEUR 2.083 (Vorjahr: TEUR 1.879) und die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 444). Die Personalaufwendungen belaufen sich auf TEUR 2.037 (Vorjahr: TEUR 2.085) und der Materialaufwand auf TEUR 126 (Vorjahr. TEUR 221). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 488 (Vorjahr: TEUR 414).

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 29,15 Vollkräfte (Vorjahr: 29,99 Vollkräfte) in der Gesellschaft beschäftigt.

2.3.2. Finanzlage

Die Finanzlage der OsteMed MVZ GmbH stellt sich stabil dar. Die Liquidität war jederzeit gegeben und ausreichend, um die Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Gläubigern zu erfüllen. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden termingerecht beglichen. Für die Ausstattung mit Liquidität für Investitionen und zum Ausgleich der Verluste hat sich der Landkreis Rotenburg/Wümme bereit erklärt, Zuschüsse zu gewähren.

Der Liquiditätsgrad II beträgt zum Stichtag 123,4 % (Vorjahr: 116,8 %).

2.3.3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt TEUR 1.684 (Vorjahr: TEUR 2.131).

Bei den Aktiva entfällt ein Anteil von 57,7 % (Vorjahr: 44,1 %) auf langfristige Vermögensgegenstände und 42,3 % (Vorjahr: 55,9 %) auf kurzfristige Vermögensgegenstände. Der Finanzmittelfonds macht dabei einen Anteil von 22,6 % (Vorjahr: 43,5 %) aus.

Das Anlagevermögen beträgt TEUR 971 (Vorjahr: TEUR 940). Das Umlaufvermögen hat einen Wert von TEUR 713 (Vorjahr: TEUR 1.191).

Die Passiva verteilen sich mit 37,1 % (Vorjahr: 29,3 %) auf das Eigenkapital, mit 28,6% (Vorjahr: 22,9%) auf das langfristige Fremdkapital und mit 34,3 % (Vorjahr: 47,8 %) auf das kurzfristige Fremdkapital.

Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 unverändert zum Vorjahr TEUR 625. Das langfristige Fremdkapital beläuft sich auf TEUR 482 (Vorjahr: TEUR 487) und das kurzfristige Fremdkapital auf TEUR 577 (Vorjahr: TEUR 1.019).

Insgesamt ist die Vermögenslage der Gesellschaft als stabil zu bezeichnen.

2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Als zentrale Kennzahlen zur Steuerung des Geschäfts werden das Betriebsrohergebnis und das Jahresergebnis verwendet.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Mit Vertrag vom 30.09.2021 wurden die Medizinischen Versorgungszentren der Betriebsstätte in Bremervörde von der Elbe Kliniken Medizinische Versorgungszentren gGmbH zum 01.01.2022 gekauft. Hiermit sollen insbesondere durch verbesserte Steuerungsmöglichkeiten Synergieeffekte für den Konzern und den Klinikstandort Bremervörde erreicht werden.

Der Sitz der Allgemeinmedizin am Standort Zeven wurde geplant zum 01.02.2023 nachbesetzt, sodass es zu keiner Versorgungslücke gekommen ist.

Der KV-Sitz der Inneren Medizin wurde im Jahr 2022 in die Schwerpunkte Kardiologie und Gastroenterologie aufgeteilt und mit jeweils einem Arzt besetzt. Damit wurden in 2023 eine bessere Patientenversorgung, eine Leistungssteigerung sowie eine Ergebnisverbesserung erzielt, die für 2024 noch weiter ausgebaut werden soll. Der hälftige gastroenterologische Sitz am Standort Zeven soll in 2024 geplant nachbesetzt werden.

Am Standort in Bremervörde hat im August 2023 die Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie den Betrieb aufgenommen.

Der urologische KV-Sitz am Standort Bremervörde wird in 2024 für die strategisch relevante Nachbesetzung personell neu ausgerichtet, hierfür wurden im laufenden Geschäftsjahr entsprechende Ressourcen gebunden und vertraglich integriert.

Am Standort Zeven wird aufgrund der hohen hausärztlichen Versorgungsnachfrage und höheren Wirtschaftlichkeit dieser Sparte das Geschäftsfeld der Hausarzt- und Heimversorgung in 2024 ausgebaut und stabilisiert.

Der internistische KV-Sitz am Standort Zeven wird in 2024 für strategisch relevante Nachbesetzungen und eine entsprechende fachliche Neuausrichtung personell neu ausgerichtet werden.

Insgesamt ist für die Sparte der MVZ innerhalb der OsteMed-Gruppe und die bundesweite Entwicklung in MVZ und Kliniken die Einführung der speziellen sektorengleichen Vergütung von Leistungen, welche ab dem Geschäftsjahr 2024 als sog. Hybrid-DRG bezeichnet werden, auch für die Muttergesellschaft und die OsteMed Klinik Bremervörde durch die Unternehmensleitung als überdurchschnittlich chancenreich bewertet. Die Vergütungen der Leistungen, sofern sich aus dem Definitionshandbuch "aG-DRG German Diagnosis Related Groups Version 2024" des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus vom 28. November 2023 eine Zuordnung der jeweiligen Leistung zu der jeweiligen Hybrid-DRG ergibt, werden damit erstmals deutlich attraktiver als die bisher bekannten Leistungen des § 115b SGB V vergütet, erstmals für MVZ sowie Kliniken gleichermaßen. Damit ist ein strategisches Element insbesondere für die OsteMed - Gruppe zum Ende des Geschäftsjahres 2023 neu definiert, das insbesondere in seiner Ausgestaltung und Umsetzung in 2024 konsequent gewürdigt und laufend bewertet werden muss.

Das interne Kontroll- und Risikomanagement ist in das der Muttergesellschaft integriert.

Weder die aktuelle Vermögenslage noch laufende Projekte ergeben Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken. Hinweise auf drohende Umweltschäden oder andere Haftungstatbestände sind nicht ersichtlich. Insbesondere wird an der Optimierung der Prozesse und Abstimmung der einzelnen Praxen innerhalb des MVZ gearbeitet.

Auch im Jahr 2024 wird mit erhöhten Kosten im Bereich der Materialbeschaffung zu rechnen sein. Aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft sind diese Preisentwicklungen ein Risiko bezogen auf das geplante Geschäftsergebnis, stellen aber kein grundsätzliches Risiko für das Unternehmen dar.

4. Gesamtaussage

Insgesamt lag der Geschäftsverlauf in 2023 für die OsteMed MVZ gGmbH geringfügig oberhalb der Erwartungen im Kerngeschäft.

Die Geschäftsführung erwartet nach dem derzeitigen Stand für 2024 aufgrund der erforderlichen weiteren Etablierung der Praxen ein negatives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 718, das aber durch Zuschüsse des Landkreises Rotenburg/Wümme ausgeglichen wird.

 

Bremervörde, den 17. Juli 2024

gez. Siegfried Ristau, Geschäftsführer

gez. Rainer Röhrs, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OsteMed MVZ gGmbH, Bremervörde

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OsteMed MVZ gGmbH, Bremervörde, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OsteMed MVZ gGmbH, Bremervörde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständig ges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, am 17. Juli 2024

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Hannover

Lorke, Wirtschaftsprüferin

Köpke, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift Nr. 2 der Sitzung der Gesellschafterversammlung der OsteMed MVZ gGmbH vom 28. August 2024

Nach Diskussion wird einstimmig beschlossen:

 

Der Jahresabschluss für das Jahr 2023 für die OsteMed MVZ gGmbH wird aufgrund des Berichtes über die Prüfung des Lageberichtes und des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der CURACON GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, festgestellt.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einer Bilanzsumme in Aktiva und Passiva von 1.683.957,21 EUR und einem Jahresüberschuss von 0,00 EUR ab.

Der Geschäftsführung wird gem. § 13 Nr. 2 a) des Gesellschaftsvertrages Entlastung erteilt.

Die entsprechende Präsentation liegt dem Protokoll bei.

 

Bremervörde, 28. Oktober 2024

Landrat Kai Seefried, Vorsitzender

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