Moin Marketing GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tan Chong Neng seit 8.12.2025 | Geschäftsführer |
Patrick Hedi Fenina seit 14.6.2024 | Prokura |
Yvonne Iris Berghaus seit 14.6.2024 | Prokura |
Ignacio Suñe Jorge seit 14.6.2024 | Prokura |
Tan Min Liang seit 20.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Razer (Asia-Pacific) Pte. Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Razer (Europe) GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung - 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Razer (Europe) GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg HRB 102467. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss der Razer (Europe) GmbH zum 31. Dezember 2023 ist gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG erstellt worden. Die Form der Darstellung ist gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden, die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Software beträgt 3 bis 5 Jahre, der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 7 Jahre. Für Zugänge mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wird im Jahr des Zuganges der Abgang unterstellt, und sie werden vollständig abgeschrieben. 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bei erkennbaren Einzelrisiken angesetzt. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert. 4. Kassenbestände, Bankguthaben Kassenbestände und Bankguthaben in ausländischer Währung wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet, wenn vor dem Abschlussstichtag eine Ausgabe vorliegt, die Aufwandverursachung aber erst nach dem Bilanzstichtag eintritt. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. 7. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dafür werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. 8. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 9. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet, wenn vor dem Abschlussstichtag eine Einnahme vorliegt, soweit sie Ertrag aber erst nach dem Bilanzstichtag darstellt. 10. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 11. Latente Steuern Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- und entlastungen ergaben. Zum Bilanzstichtag bestehen aktive latente Steuern in Höhe von EUR 1.045.553,18 (im Vorjahr EUR 387.881,76) durch nicht realisierte Währungsumrechnungsverluste. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 32,28%.
C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr fällig, bis auf TEUR 35. Der in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Betrag resultiert aus einer Mietkaution, hat eine Fälligkeit von über einem Jahr und steht der Gesellschaft nicht zur freien Verfügung. Gegen verbundene Unternehmen bestehen EUR 13.310.536,09 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr EUR 20.308.696,20). 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00 und ist voll eingezahlt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten primär Beträge für Verkaufsrabatte, Rückstellungen für Rücklieferungen, ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen sowie Marketing- und andere Dienstleistungen. Ferner sind Beträge für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Rückstellungen für Bonus und Verkaufsprovisionen in den sonstigen Rückstellungen enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind innerhalb einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr fällig. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren einzig aus Verkäufen von Handelswaren und verteilen sich nach geographischen Märkten wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Kostenerstattungen von Werbepartnern und aus der Auflösung von Rückstellungen für Gewährleistungen zusammen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für Werbung, Vertriebs- & Marketingkosten, externe Dienstleistungen, Transport, Reisen, allgemeine Geschäftskosten sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag umfassen Erträge aus latenten Steuern in Höhe von EUR 657.628,31 (im Vorjahr: EUR 224.075,00) sowie Aufwendungen aus tatsächlichen Steuern in Höhe von EUR 1.292.266,00 (im Vorjahr: EUR 1.307.800,88). Sonstige Angaben 1. Mitarbeiteranzahl
2. Abschlussprüfungshonorar Das Abschlussprüfungshonorar aus Abschlussprüfungsleistungen für das Jahr 2023 betrug TEUR 64. 3. Geschäftsführung Min-Liang Tan, hauptberuflich Geschäftsführer der Muttergesellschaft (alleinvertretungsberechtigt). Der Geschäftsführer hat für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge erhalten. 4. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 soll wie im Vorjahr auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Konzernverhältnisse Die Razer (Europe) GmbH ist 100%-ige Tochtergesellschaft der Razer (Asia- Pacific) Pte. Ltd., Singapur. Alleinige Gesellschafterin der Razer (Asia-Pacific) Pte. Ltd., Singapur ist die Razer Inc., Kaimaninseln. Razer Inc. ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist öffentlich abrufbar bei der P.O. Box 309, Ugland House, Grand Cayman, KY1-114, Cayman Island.
Hamburg, 11. Juni 2025 Min-Liang Tan Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1.1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1.1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Razer (Europe) GmbH ist einer der führenden Anbieter von Unterhaltungselektronik in den Bereichen Peripheriezubehör für PC und Konsolen sowie Laptops. Sie vertreibt vornehmlich im europäischen Markt Produkte der Muttergesellschaft Razer (Asia-Pacific) Pte. Ltd., Singapur, die weltweit tätig ist. Die Razer (Europe) GmbH zum Vertrieb hauptsächlich Lager- und Logistikdienstleistungen in Amsterdam, Niederlande. Der Markt für PC Gaming-Unterhaltungselektronik ist gekennzeichnet durch eine hohe Dichte an Mitbewerbern. Qualitativ hochwertige Produkte werden stark nachgefragt, vom Handel wie auch von Endkunden. Die Marke Razer hat durch eine sehr frühe Präsenz in modernen sozialen Netzwerken eine starke Bindung zum Kunden geschaffen, die sich durch eine starke Nachfrage der Marke im Handel widerspiegelt. Der Handel wird weiterhin von einem anhaltenden Strukturwandel hin zu Online-Anbietern geprägt. Razer bleibt seinem Engagement treu, den Handel von Anfang an bei diesem Wandel zu unterstützen, um unsere Produkte erfolgreich zu vermarkten. 1.1.2. Umsatz-/ Auftragseingangsentwicklung Das jährliche Umsatzwachstum der globalen Gaming Industrie wird für die Jahre 2023-2030 mit durchschnittlich 13,1% prognostiziert. Für den Gaming Peripherie Markt in Europa wird von einem jährlichen Wachstum von ca. 15,91% für den Zeitraum 2023-2027 ausgegangen. Die Anzahl der Nutzer von Gaming Accessoires in Europe wird voraussichtlich auf 40,8 Millionen Nutzer bis 2029 ansteigen. Für den europäischen Markt ist zu vermerken, dass sämtliche Segmente im Gaming- Peripherie-Bereich im Vergleich zum Vorjahr 2022 auf Erholungskurs waren. Zu diesen Segmenten zählen unter anderem Tastaturen, Headsets und Computermäuse. Diese Verbesserung ist das Resultat des schwächeren Vorjahres, das zwei außergewöhnlichen Geschäftsjahren folgte, in denen die Geschäftstätigkeit von Lockdowns in ganz Europa profitierte. 1.1.3. Forschung und Entwicklung Als klassisches Vertriebsunternehmen betreibt die Gesellschaft selbst keine Forschung und Entwicklung. Neue Produkte werden durch das Mutter- sowie Schwesterunternehmen in Asien entwickelt und in Abstimmung mit diesen durch die Razer (Europe) GmbH in den Markt eingeführt. 1.1.4. Beschaffung Die Razer (Europe) GmbH bezieht ihre Produkte von der Muttergesellschaft aus Singapur. Die Muttergesellschaft konnte im Jahr 2023 die Bedienung der Nachfrage der Razer (Europe) GmbH gewährleisten. 1.1.5. Investitionen Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von rd. TEUR 111 betreffen im Wesentlichen Investitionen in Büroeinrichtung im Zusammenhang mit dem Umzug der Büroräume. 1.1.6. Personal Die Razer (Europe) GmbH hatte im Jahre 2023 im Durchschnitt 73 Beschäftigte (im Vorjahr 80). 1.2. Darstellung der Lage des Unternehmens 1.2.1. Ertragslage Die für das Unternehmen wichtigen Leistungsindikatoren sind unverändert und umfassen die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis nach HGB. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von EUR 197,00 Mio. erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr (EUR 205,14 Mio.) ergibt sich ein Rückgang um 4%. Dieser Umsatzrückgang ist hauptsächlich auf die geringere Nachfrage zurückzuführen und hat sich vor allem im Peripheriebereich niedergeschlagen. Die geringe Nachfrage resultiert vor allem aus erhöhten Lagerbeständen der Distributoren zu Jahresbeginn. Insgesamt haben Rabatte den Umsatz um EUR 62,29 Mio. (im Vorjahr EUR 68,53 Mio.) gemindert. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind auf EUR 190 TEUR (im Vorjahr EUR 1.448 TEUR) gesunken und repräsentieren hauptsächlich Kostenerstattungen von Marketingpartnern. Der Rückgang resultiert aus einer einmaligen, signifikanten Promotion im Jahr 2022. Die Materialkosten sind im Zuge des geringeren Umsatzes auf EUR 175,59 Mio. gesunken (im Vorjahr 181,52 Mio.). Die Rohertragsquote, berechnet als (Gesamtleistung - Materialaufwand) / Gesamtleistung, beträgt nun 10,96 %, was im Vergleich zum Vorjahr (12,13%) einen Rückgang um 1,17 Prozentpunkte darstellt. Die Personalkosten sind auf EUR 6,75 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 6,59 Mio.) auf etwa dem gleichen Niveau verblieben. Die Lohnquote (Anteil der Personalkosten zu Umsatzerlösen) beträgt 3,42 %, und im Vorjahr lag sie bei 3,21%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von EUR 13,68 Mio. im Vorjahr auf EUR 10,22 Mio. gesunken, was in erster Linie auf geringere Marketing- und Frachtkosten zurückzuführen ist. Die Verluste durch Währungsumrechnungen betragen TEUR 965 (Vorjahr TEUR 899). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich von EUR 1,31 Mio. im Vorjahr auf EUR 1,29 Mio. im Geschäftsjahr 2023 verringert. Der Jahresüberschuss beträgt EUR 3,0 Mio. (im Vorjahr EUR 3,2 Mio)., was einer Nettoumsatzrendite von 1,5 % entspricht (im Vorjahr 1,6%). Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den geringeren Umsatz und einer leicht geringere Rohertragsquote zurückzuführen. Durch den stärkeren Einfluss makroökonomischer Unsicherheiten, höherer Inflation, geringerer Nachfrage und höherer Lagerbestände konnte die Ergebnisprognose für das Jahr, die von einem leicht rückläufigen Umsatz und Jahresergebnis ausging, in Bezug auf das Jahresergebnis erreicht, bei den Umsatzerlösen hingegen nicht erreicht werden. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beläuft sich auf EUR 54,35 Mio., im Vergleich zur Vorjahresbilanzsumme von EUR 56,91 Mio. Dies stellt eine Abnahme um EUR 2,56 Mio. dar. Dieser Rückgang ist vor allem auf eine Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen, die von EUR 20,31 Mio. im Vorjahr auf den aktuellen Wert von EUR 13,31 Mio. abgenommen haben. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus dem schnelleren Ausgleich von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Kassenbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 2,06 Mio. auf EUR 3,96 Mio. erhöht, was ursächlich aus dem konzerneigenen Cash Management resultiert. Passivseite: Auf der Passivseite der Bilanz sind folgende Veränderungen zu verzeichnen: Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen von EUR 25,7 Mio. auf EUR 21,9 Mio. resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Rückstellungen für Rabatte. Die Gesamtverbindlichkeiten betragen im Berichtsjahr EUR 5,17 Mio., im Vergleich zu EUR 6,74 Mio. im Vorjahr. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus der Verringerung der Verbindlichkeiten für Lieferungen und Leistungen, die von EUR 2,84 Mio. im Vorjahr auf den aktuellen Wert von EUR 2,17 Mio. gesunken sind. Dies ist hauptsächlich auf niedrigere Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Logistikdienstleistungen aufgrund gesunkener Kosten für See- und Luftfrachten zurückzuführen ist. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen im aktuellen Geschäftsjahr EUR 3,0 Mio., im Vergleich zu EUR 3,9 Mio. im Vorjahr. Eigenkapital: Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr aufgrund des erwirtschafteten Gewinns auf EUR 26,8 Mio. erhöht (im Vorjahr EUR 23,8 Mio.). Die Eigenkapitalquote ist von 41,8% im Vorjahr auf 49,4 % gestiegen. Die Liquidität des Unternehmens war auch in diesem Jahr jederzeit ausreichend, und es gab keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, wie bereits im Vorjahr. Die Lage des Unternehmens und seine Geschäftsentwicklung sind weiterhin positiv und stabil. 2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie Prognose Das Unternehmen legt großen Wert auf ein effektives Risikomanagement, welches darauf abzielt, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen entgegenzuwirken. Dieser Prozess ist fest in unser wertorientiertes Führungs- und Planungssystem eingebettet, wobei die Muttergesellschaft die Steuerung des Risikomanagements übernimmt. Identifizierte Risiken: Die identifizierten Risiken werden in verschiedene Kategorien mit absteigender Bedeutung für das Unternehmen eingeordnet: Wettbewerbsrisiko: Im Markt für Gaming-Peripherieprodukte herrscht ein intensiver Wettbewerb, was das Risiko von Marktanteilverlusten oder Preisdruck erhöht. Dieses Risiko wird als moderat eingestuft. Technologisches Risiko: Die kontinuierliche technologische Weiterentwicklung im Gaming- Bereich birgt das Risiko, dass Produkte veraltet werden könnten. Dieses Risiko wird ebenfalls als moderat eingestuft. Logistikrisiko: Unvorhergesehene Logistikprobleme wie Lieferengpässe oder Transportprobleme könnten die rechtzeitige Bereitstellung der Produkte beeinträchtigen. Dieses Risiko wird als moderat eingestuft. Währungsrisiko: Da viele Geschäftsvorgänge in unserem Unternehmen in USD abgewickelt werden, besteht ein Währungsrisiko, das als moderat eingestuft wird. Forderungsausfallrisiko: Das Risiko eines Forderungsausfalls wird als niedrig eingestuft, da es durch eine Kreditversicherung reduziert ist. Chancen: Chancen für neue Technologien und Marktwachstum: Die anhaltende Entwicklung neuer Technologien und ein wachsender Markt bieten dem Unternehmen Chancen, die als moderat positiv bewertet werden. Innovationsstrategie: Das Unternehmen setzt auf eine Innovationsstrategie, um technologische Risiken zu reduzieren. Kontinuierliche Forschung und Entwicklung sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie, um sicherzustellen, dass die Produkte wettbewerbsfähig und auf dem neuesten Stand bleiben. Diese Chance wird als moderat eingestuft. Starke Markenpräsenz: Das Unternehmen verfügt über eine starke Marke, die für Premiumprodukte steht. Diese Marke kann dazu beitragen, dass das Unternehmen weitere Marktanteile gewinnt und in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld erfolgreich bleibt. Diese Chance wird als moderat eingestuft. Schnellere Erholung der wirtschaftlichen Lage: Es besteht die Chance auf eine schnellere Erholung der wirtschaftlichen Lage in Europa und einen raschen Anstieg der Nachfrage. Sollte sich die wirtschaftliche Situation schneller und stärker erholen als erwartet, könnte dies zu einem Anstieg der Verbrauchernachfrage nach Produkten führen, was sich positiv auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte. Diese Chance wird als moderat eingestuft. Zusammenfassung: Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung des Unternehmens vielfältig sind. Das Unternehmen ist sich der Risiken bewusst und ergreift Maßnahmen, um diesen zu begegnen und Chancen zu nutzen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind wesentliche, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken vor dem Hintergrund der oben genannten Risikobereiche nicht erkennbar oder werden als gering eingeschätzt. Die Umsatzerlöse 2024 belaufen sich auf EUR 211,7 Mio. bei einem Jahresergebnis von EUR 4,5 Mio. vor Steuern. Für das Geschäftsjahr 2025 wird eine deutliche Umsatzsteigerung erwartet bei einer deutlichen Verbesserung des Jahresergebnisses.
Hamburg, den 11. Juni 2025 Geschäftsführung Min-Liang Tan Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Razer (Europe) GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Razer (Europe) GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Razer (Europe) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 11. Juni 2025 KPMG
AG
Timm, Wirtschaftsprüfer Falke, Wirtschaftsprüfer |
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