Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 31085
Eingetragen
8.7.1982
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Gegenstand, des Unternehmens ist der Betrieb einer Dreherei mit Maschinenbau, sowie der Vertrieb und Handel mit Dreherei- und Maschinenbauerzeugnissen, sowie die Beteiligung an Unternehmen gleicher Art. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlasssung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Mißling
seit 20.2.2018
Geschäftsführer
Christian Bröker
seit 13.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Manfred Blind Verpachtungs GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Manfred Blind GmbH

Hassel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 HGB

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs im Rahmen der Gesamtwirtschaft

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 war die weltweite wirtschaftliche Entwicklung weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Nach dem durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg belasteten Vorjahren setzte sich eine moderate wirtschaftliche Erholung nur schleppend fort. Die globalen Lieferketten stabilisierten sich zwar weiter, doch hohe Energiepreise, eine straffe Geldpolitik sowie geopolitische Spannungen bremsten das Wachstum in vielen Regionen.

Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 schwach. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte bzw. ging leicht zurück. Belastend wirkten insbesondere die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreise, eine gedämpfte Konsumnachfrage infolge der Inflation sowie ein nachlassendes Exportgeschäft. Die Industrieproduktion war rückläufig, während der Dienstleistungssektor leicht positive Impulse lieferte.

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahresdurchschnitt bei rund 5,9 ?% und blieb damit auf einem erhöhten Niveau. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte mit weiteren Zinserhöhungen, was die Finanzierungskosten für Unternehmen und private Haushalte deutlich erhöhte. Trotz dieser Entwicklungen zeigte sich der Arbeitsmarkt robust: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg leicht, die Arbeitslosenquote blieb weitgehend stabil.

Insgesamt war das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 durch eine Kombination aus hohen Kosten, gedämpfter Nachfrage und anhaltender Unsicherheit geprägt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellten sowohl Unternehmen als auch Verbraucher vor große Herausforderungen.

(vgl. Quelle: Homepage Statistisches Bundesamt Destatis, Deutsche Bundesbank)

2. Branchensituation des Maschinenbaus

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 stellten den Maschinen- und Anlagenbau vor erhebliche Herausforderungen. Das weltweite Umfeld war weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten, einer abgeschwächten globalen Nachfrage sowie inflationsbedingten Kostensteigerungen geprägt. In Deutschland stagnierte das Bruttoinlandsprodukt, was sich insbesondere im industriellen Sektor bemerkbar machte.

Die Nachfrage nach Investitionsgütern entwickelte sich im Jahresverlauf insgesamt rückläufig. Gestiegene Energie- und Materialkosten sowie deutlich höhere Finanzierungskosten infolge der restriktiven Zinspolitik der Europäischen Zentralbank führten zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Investitionen auf Kundenseite. Auch die anhaltenden Unsicherheiten in den internationalen Märkten, insbesondere in Osteuropa und Teilen Asiens, wirkten sich dämpfend auf den Auftragseingang aus.

Trotz dieser Herausforderungen zeigte sich der Maschinen- und Anlagenbau in weiten Teilen robust. Unternehmen mit hoher Exportquote und innovativen Produktlösungen - insbesondere im Bereich Automatisierung und Digitalisierung - konnten sich in Teilen vom schwachen Gesamtmarkt abkoppeln. Lieferengpässe und gestörte globale Lieferketten, die noch im Vorjahr den Produktionsprozess erheblich beeinträchtigten, nahmen 2023 tendenziell ab, blieben jedoch ein relevantes Thema.

Für das Jahr 2024 rechnen Branchenverbände und Wirtschaftsforschungsinstitute mit einer leichten Belebung der wirtschaftlichen Dynamik. Erwartet wird eine moderate Erholung der Investitionsbereitschaft, insbesondere bei Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse modernisieren oder energieeffizienter gestalten wollen. Die fortschreitende Transformation in Richtung nachhaltiger Industrieproduktion sowie der Trend zur Digitalisierung bieten dem Maschinen- und Anlagenbau zusätzliche Impulse.

Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld von Unsicherheiten geprägt. Hohe Energiepreise, Fachkräftemangel sowie mögliche geopolitische Eskalationen stellen auch 2024 erhebliche Risikofaktoren dar. Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau müssen daher flexibel agieren, Innovationen vorantreiben und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit konsequent sichern.

(vgl. Quelle: Homepage VDMA, Industrieanzeiger)

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 54,53% erhöht. Hauptursache hierfür war der im Verhältnis zu den Vorjahren erhöhte Anteil an Schlussabrechnungen und dadurch verringerter Auftragsbestand.

Das Ergebnis der GuV hat sich von 1.699 TEuro um 66,17% auf 2.823 TEuro erhöht. Zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Zinsaufwendungen ergibt sich ein weiterhin positiver Erfolg (EBIT), der von 2.393 TEuro um 67,58% auf 4.011 TEuro gesteigert werden konnte.

Der Materialaufwand einschl. bezogener Leistungen hat sich um 7,0% gegenüber dem Vorjahr verringert und sich im Verhältnis zur Gesamtleistung von 58,2% auf 51,9% verringert.

Bei einem Jahresüberschuss von 2.823 TEuro hat sich das bilanzielle Eigenkapital gegenüber dem 31.12.2022 von 19.139 TEuro um 14,75% auf 21.963 TEuro erhöht.

Damit hat sich aufgrund der höheren Bilanzsumme die bilanzielle Eigenkapitalquote von 81,56% auf 75,16% vermindert.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet. Liquiditätsprobleme sind zu keiner Zeit aufgetreten. Der überwiegende Teil des Umlaufvermögens entfällt, wie auch zum 31.12.2022, auf die gegenüber dem 31.12.2022 von 18.270 TEuro um 10,27% auf 20.147 TEuro gestiegenen flüssigen Mittel.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 5,54% gegenüber dem Vorjahr. Die weitere Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert.

4. Entwicklung im Personal- und Sozialbereich im Geschäftsjahr 2023

Zum 31.Dezember 2023 waren in der Gesellschaft 113 Arbeitskräfte (Personen) beschäftigt. Zum Vorjahresstichtag waren es 113 Arbeitskräfte (Personen). Die Anzahl umfasst auch die Anzahl der Geschäftsführer. 10 Auszubildende waren angestellt und 9 im Vorjahr.

5. Investitionen im Geschäftsjahr 2023

In 2023 wurde mit T€ 94,4 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 71,1 etwas mehr in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert, wobei ausschließlich die Investitionen über Eigenfinanzierung aus dem Cashflow generiert wurden.

6. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben im Geschäftsjahr 2023

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich auch auf Grund des gestiegenen Geschäftsvolumens von T€ 662,5 in 2022 auf T€ 850,0 zum 31.12.23 erhöht.

Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" haben sich von T€ 653,8 im Vorjahr auf T€ 821,1 im Berichtsjahr erhöht.

7. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft nicht tätig.

8. Zweigniederlassungen

Es werden keine Zweigniederlassungen unterhalten.

II. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung mit dem Hinweis auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach über 40-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt.

Aufgrund des weiterhin auf hohen Niveau stabilen Auftragseingangs rechnen wir für die Jahre bis 2025 mit gleichbleibenden Umsätzen.

Bei den Kosten wird sich aufgrund der gestiegenen Inflation insgesamt ein Anstieg ergeben.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den kommenden Geschäftsjahren bleiben von erheblichen Unsicherheiten geprägt. Insbesondere geopolitische Spannungen, protektionistische Tendenzen in wichtigen Absatzmärkten sowie anhaltende zollrechtliche Herausforderungen beeinflussen die gesamtwirtschaftliche Lage sowie die Entwicklung unseres Unternehmens.

Die zunehmende Verschärfung internationaler Handelskonflikte, insbesondere zwischen großen Wirtschaftsräumen wie den USA, China und der EU, führt zu einer Volatilität im globalen Warenverkehr. Neue oder verschärfte Zölle und nicht-tarifäre Handelshemmnisse könnten in den kommenden Monaten die Lieferketten belasten und zu Kostensteigerungen führen. Darüber hinaus wirken sich politische Unsicherheiten in einzelnen Absatz- und Beschaffungsmärkten auf die Planungssicherheit aus.

Trotz dieser Risiken geht das Unternehmen davon aus, dass durch eine frühzeitige Diversifizierung von Lieferantenbeziehungen, eine flexible Anpassung der Beschaffungsstrategien sowie eine verstärkte regionale Marktpräsenz mögliche negative Auswirkungen begrenzt werden können. Die vorausschauende Beobachtung regulatorischer Entwicklungen sowie ein enger Austausch mit Logistik- und Zollpartnern sollen dabei helfen, Verzögerungen im Warenfluss frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Insgesamt erwarten wir - trotz der bestehenden Herausforderungen - ein moderates Umsatzwachstum im kommenden Geschäftsjahr. Dieses basiert auf einer stabilen Nachfrage in unseren Kernmärkten sowie geplanten Investitionen in Produktinnovationen und Digitalisierung. Die Entwicklung bleibt jedoch stark abhängig vom weiteren Verlauf der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich möglicher zollpolitischer Maßnahmen, wobei wir insgesamt damit rechnen, dass wir für die Jahre 2024 und 2025 stabile Jahresergebnisse erzielen werden.

2. Bestandsgefährdende wirtschaftliche Risiken der künftigen Entwicklung

Wir als Geschäftsführer stellen fest und beurteilen, dass für die Gesellschaft grundsätzlich keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen Risiken in der weiteren Zukunft bestehen, da durch ein entsprechendes Berichtswesen und Reporting eventuelle Kostenrisiken und Einnahmerisiken umgehend erfasst werden und durch sofortiges Einleiten von adäquaten Maßnahmen eine Gegensteuerung durchgeführt wird.

Durch eine monatliche BWA bei unterschiedlichen Darstellungsvarianten werden die Kosten und Einnahmen konsequent beobachtet.

Bestandsgefährdende wirtschaftliche Risiken waren zu keinem Zeitpunkt im Geschäftsjahr erkennbar und sind auch für die Zukunft nicht zu erwarten.

3. Bestandsgefährdende rechtliche Risiken der künftigen Entwicklung

Wir als Geschäftsführer stellen fest und beurteilen für die Zukunft, dass für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden rechtlichen Risiken im Geschäftsjahr erkennbar waren und in der näheren Zukunft auch nicht zu erkennen sind.

4. Die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Ukraine-Krieg und die geopolitischen Spannungen beherrschten weiterhin Deutschland und die Weltwirtschaft. Die deutsche Wirtschaft steht nach Ansicht der führenden Forschungsinstitute aufgrund internationaler Handelskonflikte vor dramatischen Herausforderungen.

Der bisherige Auftragseingang war trotz dieser Herausforderungen weiterhin auf einem hohen Niveau. Aufgrund der gesicherten Finanzlage sehen wir uns für die Zukunft weiterhin positiv aufgestellt und können auch bei einer längerfristigen unruhigen Weltwirtschaftslage den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten.

Wir werden uns auch zukünftig auf unsere Kernkompetenz des Sonderanlagenbau fokussieren. Die hohen Qualitätsansprüche und die zahlreichen Sonderwünsche unserer Kunden können wir durch technologische Stärke, ausgeprägte Innovationskraft und zuverlässige Technik voll erfüllen.

Im Unternehmen bestehen Frühwarnsysteme und Controllinginstrumente, die möglichen Risiken identifizieren und im Hinblick auf die Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen analysieren. Falls Risiken aus Gewährleistung und Restarbeiten für Montage vorlagen, wurden diese durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt.

Die Vermögens- und Finanzlage wird sich nicht wesentlich verändern. Liquiditätsprobleme sind nicht zu erwarten. Somit sind sonstige Risiken der voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu erkennen.

Wesentliche, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken, mit Ausnahme einer langanhaltenden Inflation und des Ukraine-Konfliktes, sind deshalb derzeit nicht erkennbar.

Die oben genannten wesentlichen Chancen und Risiko der voraussichtlichen Entwicklung werden auch wesentlichen Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausüben.

III. Zusammenfassende Beurteilung der wirtschaftlichen Lage einschließlich der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken nach bestem Wissen durch die Geschäftsführer als gesetzliche Vertreter

Chancen und Risiken der weiteren Entwicklung der Gesellschaft werden regelmäßig analysiert. Die Instrumente der Rechnungslegung - die Finanzbuchhaltung und die Kostenrechnung - sowie das Controlling werden permanent weiterentwickelt und für die Wahrnehmung von Chancen sowie für die Abwehr von Risiken eingesetzt.

Als gesetzliche Vertreter der Gesellschaft der Manfred Blind GmbH versichern wir, dass wir nach bestem Wissen und Gewissen im Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt haben, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung von uns beschrieben sind und dass darüber hinaus sonstige Risiken der voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu erkennen sind.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Tatbestände von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

B. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

I. Risikomanagementziele und -methoden der Gesellschaft einschließlich ihrer Methoden zur Absicherung aller wichtigen Arten von Transaktionen, die im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften erfasst werden (§ 289 Abs. 2 Nr. 1.a) HGB)

Da weder "Finanzinstrumente" noch "derivative Finanzinstrumente" abgeschlossen wurden und damit nicht zur Verwendung gelangten, sind auch keine Risikomanagementziele und -Methoden einschließlich ihrer Methoden zur Absicherung aller wichtigen Arten von Transaktionen, die im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften erfasst werden, zu benennen.

II. Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und deren Auswirkungen auf die voraussichtliche Entwicklung durch die Verwendung von Finanzinstrumenten (§289 Abs. 2 Nr. 1.b) HGB

Die Geschäftsführung versichert hiermit, dass eine Verwendung von "Finanzinstrumenten" bzw. "derivativen Finanzinstrumenten" nicht stattfindet, so dass die genannten Risiken in der Gesellschaft nicht gegeben sind und somit durch diese nicht vorhandenen Risiken auch kein Einfluss auf die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ausgehen kann.

 

Hassel, 07. April 2025

Manfred Blind GmbH

gez. Christian Bröker, Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 198.683,04 187.428,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.827,00
II. Sachanlagen 189.856,04 187.428,89
B. Umlaufvermögen 28.924.740,33 23.221.727,80
I. Vorräte 359.313,00 564.522,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.395.811,15 15.396.963,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.418.034,73 4.386.742,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.147.392,60 18.270.463,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.127,11 56.376,34
D. Aktive latente Steuern 39.972,00
Summe Aktiva 29.221.522,48 23.465.533,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 21.963.120,83 19.139.333,27
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Bilanzgewinn 21.763.120,83 18.939.333,27
davon Gewinnvortrag 18.939.333,27 17.240.002,87
B. Rückstellungen 1.314.628,34 659.786,09
C. Verbindlichkeiten 5.943.773,31 3.666.413,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.943.773,31 3.666.413,67
Summe Passiva 29.221.522,48 23.465.533,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.030.514,97 11.781.476,45
2. Personalaufwand 7.072.055,71 6.701.079,96
a) Löhne und Gehälter 5.568.948,01 5.469.486,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.503.107,70 1.231.593,46
davon für Altersversorgung 112.072,39 113.258,83
3. Abschreibungen 83.061,68 64.844,93
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 83.061,68 64.844,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.916.199,55 2.614.778,83
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.147,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.449,30
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.181.880,13 694.192,96
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 39.972,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.831.015,93 1.706.579,77
9. sonstige Steuern 7.228,37 7.249,37
10. Jahresüberschuss 2.823.787,56 1.699.330,40
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 18.939.333,27 17.240.002,87
12. Bilanzgewinn 21.763.120,83 18.939.333,27

Anhang

A. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma Manfred Blind GmbH, 27324 Hassel, ist nach handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des BilMoG und des BilRUG sowohl unter Beachtung der Vorschriften für alle Kaufleute gemäß §§ 238 ff. HGB und unter Anwendung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 ff. HGB sowie des GmbH-Gesetzes als auch unter Beachtung der nicht kodifizierten Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie des Gesellschaftsvertrages erstellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 werden in Anspruch genommen und nach § 288 HGB werden diese Erleichterungen nur zum Teil in Anspruch genommen.

Die Vorjahreswerte werden angegeben.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen.

Die Gesellschaft Manfred Blind GmbH hat ihren Sitz in 27324 Hassel, Grüner Jäger 29, und ist beim Amtsgericht Walsrode unter HRB 31085 im Handelsregister eingetragen.

II. Bilanzierungsgrundsätze gemäß § 284 Abs. 1 HGB

Erläuterungen zu Aktivierungs- und Passivierungswahlrechten sind nicht erforderlich, da davon kein Gebrauch gemacht wird.

III. Bewertungsgrundsätze gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 HGB

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend und Abweichungen gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB sind nicht gegeben:

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (going-concern-Prinzip) ausgegangen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet.

Das Realisationsprinzip sowie der Grundsatz der Vorsicht bzw. das Imparitätsprinzip werden beachtet.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen gemäß § 7 Abs. 1 EStG bewertet.

Die Abgänge zu den Sachanlagen werden mit ihrem Restwert im Zeitpunkt des Ausscheidens ausgebucht.

Bei den Geringwertigen Anlagegütern bis zu Anschaffungskosten (AK) von € 800 wird im Anschaffungsjahr von der Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und sie werden in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- u. bzw. Herstellungskosten oder - soweit erforderlich- mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- u. Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen, wobei sich im Rahmen der "verlustfreien Bewertungsmethode" durch die Gesellschaft ein Abwertungsbedarf bei den "Unfertigen Erzeugnissen und Leistungen" ergeben hat in Höhe von T€ 120,0. Von der Möglichkeit, allgemeine Verwaltungskosten zu aktivieren, wird mit einem Aufschlag auch Gebrauch gemacht.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt (§268 Abs. 5 Satz 2 HGB). Obwohl die erhaltenen Anzahlungen grundsätzlich kurzfristiger Natur sind, ist es aufgrund der Projektstruktur grundsätzlich möglich, dass in den erhaltenen Anzahlungen längerfristige Komponenten erhalten sind. Nicht von den Vorräten abgesetzte erhaltene Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen werden zum Nennwert, zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden bei Erfordernis durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen zur Abdeckung latenter Ausfallrisiken wird gegebenenfalls gebildet.

Die Übrigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bewertet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Übrigen Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Rückzahlungsbetrag bewertet.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Aktiva

a) Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der Gesellschaft wird gemäß § 268 Abs. 2 HGB als Anlagenspiegel nachfolgend dargestellt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 11.770,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 11.770,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.670,83 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.889,16 0,00 5,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 839.129,38 82.610,68 89.031,62
Summe Sachanlagen 865.689,37 82.610,68 89.037,17
Summe Anlagevermögen 865.689,37 94.380,68 89.037,17
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 11.770,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 11.770,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 24.670,83
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.883,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 832.708,44
Summe Sachanlagen 0,00 859.262,88
Summe Anlagevermögen 0,00 871.032,88
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.943,00 0,00 0,00 2.943,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.943,00 0,00 0,00 2.943,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.666,83 0,00 0,00 0,00 24.666,83
2. technische Anlagen und Maschinen 1.882,61 0,00 0,00 0,00 1.882,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 651.711,04 80.118,68 88.972,32 0,00 642.857,40
Summe Sachanlagen 678.260,48 80.118,68 88.972,32 0,00 669.406,84
Summe Anlagevermögen 678.260,48 83.061,68 88.972,32 0,00 672.349,84
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 8.827,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 8.827,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4,00 4,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1,00 6,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 189.851,04 187.418,34
Summe Sachanlagen 0,00 189.856,04 187.428,89
Summe Anlagevermögen 0,00 198.683,04 187.428,89

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gemäß § 268 Abs. 4 HGB

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen sämtlich unter einem Jahr und somit ist nicht jeder Posten gesondert auszuweisen.

Für den Zinsverlust und den Verwaltungsaufwand wurde von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Umsatzsteueranteil eine Pauschalwertberichtigung in gleichbleibender Höhe gebildet.

2. Passiva

Angaben zur Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 5 HGB sowie nach § 285 Nr. 1 a) und b) und Nr. 2 HGB

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten setzt sich wie folgt zusammen:

Stand 31.12.2023
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
davon: mehr als 5 Jahre
-Bürgschaft (B) -Grundschuld (G) -Sicherungsübereignung (S)
T€
1. Verbindlichkeiten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.648.727,01 3.648.727,01 0,00 0,00 0
(Vorjahr) (2.262.579,99) (2.262.579,99) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 850.045,05 850.045,05 0,00 0,00 0,0
(Vorjahr) (662.510,88) (662.510,88) (0,00) (0,00) (0,0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 87.465,00 87.465,00 0,00 0,00 0,0
(Vorjahr) (87.465,00) (87.465,00) (0,00) (0,00) (0,0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 536.424,18 536.424,18 0,00 0,00 0,0
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 821.112,07 821.112,07 0,00 0,00 0,0
(Vorjahr) (653.857,80) (653.857,80) (0,00) (0,00) (0,0)
Gesamtbetrag: 5.943.773,31 5.943.773,31 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.666.413,67) (3.666.413,67) (0,00) (0,00) (0,00)

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben über Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz zu berücksichtigen wären, so dass auch keine Angaben über ihre Art und ihre finanziellen Auswirkungen gemacht werden können.

C. Sonstige Pflichtangaben nach § 285 HGB

I. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1a) HGB

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt T€ 5.943,8 (Vorjahr: T€ 3.666,4) und die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten (siehe auch in der Bilanz):

Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 382,9 (Vorjahr: T€ 84,0)

Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 6,8 (Vorjahr: T€ 15,1)

II. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Diesbezügliche Geschäfte liegen nicht vor, so dass auch über Art und Zweck sowie über Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen keine Angaben gemacht werden können.

III. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a) HGB

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen über Fahrzeuge und Betriebsgrundstücke. Die Aufwendungen aus diesen Verträgen betragen im Jahreswert:

- Für Leasinggebühren ca. T€ 16,4 (Vorjahr: T€ 19,9),

- für Miet- und Pachtaufwendungen ca. T€ 1.120,2 (Vorjahr: T€ 1.056,4).

Es bestehen keine Bürgschaftsverpflichtungen.

IV. Angaben der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Im Jahresdurchschnitt wurden 77 (Vorjahr: 93 gewerbliche Arbeitnehmer) und 15 (Vorjahr: 14) Angestellte beschäftigt, und in dieser Arbeitnehmerschaft sind 10 Auszubildenden (Vorjahr: 9).

V. Angaben zum Geschäftsführungsorgan gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Die Geschäftsführung besteht aus folgenden Personen:

Herr Christian Bröker, Bücken, und

Herr Axel Missling, Dörverden.

VI. Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses 2023 gemäß § 285 Nr. 34 HGB

Der Gesellschafterversammlung wird folgende Ergebnisverwendung von der Geschäftsführung vorgeschlagen:

Der ausgewiesene Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 2.823.787,56 € wird dem Gewinnvortrag zum 01. Januar 2023 in Höhe von 18.939.333,27 € hinzugerechnet, so dass ein Gewinnvortrag in Höhe von 21.763.120,83 € auf neue Rechnung zum 01. Januar 2024 vorzutragen wäre.

VI I. Vorjahresabschluss

Der Vorjahresabschluss ist in der Gesellschafterversammlung vom 26. April 2024 festgestellt worden und wurde beim elektronischen Bundesanzeiger am 02. August 2024 veröffentlicht.

 

Hassel, 07. April 2025

Manfred Blind GmbH

gez. Christian Bröker, Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Unterschriebener

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Manfred Blind GmbH, Grüner Jäger 29, 27324 Hassel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Manfred Blind GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manfred Blind GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 10. April 2025

TREUCOM Treuhand-Communa-Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
28195 Bremen

SIEGEL

Dipl.-Kfm. Dipl.-Ing. H.-J. Saucke, Wirtschaftsprüfer

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