REMONDIS Mittelsachsen GmbH
Lindenstraße 9, 09241 Mühlau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Köpping seit 10.5.2022 | Geschäftsführer |
Yvonne Mehnert seit 13.5.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
REMONDIS GmbH & Co. | 75.83% |
KG mit Sitz in Kloster | 7.50% |
| 0.83% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 5 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REMONDIS Mittelsachsen GmbH (vormals: Entsorgungsdienste Lang GmbH)MühlauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht Für das Geschäftsjahr 2020A. Grundlagen1. Organisation und Leistungsangebot Die Entsorgungsdienste Lang GmbH (LANG) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der REMONDIS GmbH & Co. KG (REMONDIS OST). Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mühlau und erbringt ihre Dienst- und Serviceleistungen überwiegend in der Region Chemnitz und weiteren angrenzenden Landkreisen auf den Gebieten der Einsammlung und Verwertung von gewerblichen Abfällen sowie der Gewinnung von Rohstoffen. LANG verfügt durch die Zugehörigkeit zur REMONDIS-Gruppe über die Möglichkeit, umfassende und ganzheitliche Systemdienstleistungen in vielen Bereichen der Entsorgungswirtschaft anzubieten. Die REMONDIS-Gruppe verfügt in Deutschland über eine flächendeckende regionale Organisationsstruktur mit Niederlassungen und Beteiligungen sowie weiter spezialisierte Bereiche der Entsorgungs- und Wasserwirtschaft. 2. Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr wurden keine Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung bearbeitet. B. Wirtschaftsbericht1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Hauptgeschäftsfelder der Gesellschaft sind Leistungen der Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Diese umfassen im Wesentlichen die Sammlung und Verwertung von Gewerbeabfällen sowie das Einsammeln von Wertstoffen, deren Aufbereitung und Vermarktung sowie die schadlose Entsorgung von Abfällen. Die Branchenkonsolidierung und die damit verbundene Veränderung der Marktanteile in der deutschen Kreislauf- und Abfallwirtschaft halten unvermindert weiter an. Zusammenschlüsse von führenden Marktteilnehmern waren im Berichtsjahr und im Freistaat Sachsen jedoch nicht zu beobachten. In Deutschland sind, wie schon in den Vorjahren, Tendenzen zur Rekommunalisierung von kreislaufwirtschaftlichen Aktivitäten erkennbar. Der Fachkräftemangel insbesondere bei Berufskraftfahrern beeinflusst die Branche stark und gefährdet das weitere Wachstum aller Marktteilnehmer. Gleichfalls ist die gesamte Branche von den Folgen der Corona-Pandemie beeinträchtigt. Dennoch sieht sich LANG als Teil des Konzernverbundes gut aufgestellt, die Herausforderungen der Zukunft auch als Chance im Wettbewerb zu sehen. 1.2. Geschäftsverlauf Im operativen Geschäft konnte LANG ihre gute Wettbewerbsposition festigen. Insgesamt war das Geschäftsjahr jedoch geprägt von großen Unsicherheiten in Verbindung mit den Folgen der Corona-Pandemie. So kam es hier insbesondere bei Kunden der Papierindustrie zu Produktionsstillständen, die sich auch auf die Ver- und Entsorgungstätigkeiten der LANG negativ auswirkten. Dennoch konnte im Bereich der Entsorgung von Papierfabriken und deren Belieferung mit Roh- und Wertstoffen die führende Marktstellung in der Region weiter ausgebaut werden. Zusätzlich konnte der Vertrag für die Übernahme und Verwertung von Sperrmüll im Entsorgungsgebiet Nord des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Südwestsachsen um ein weiteres Jahr verlängert werden. Generell war auch das Geschäftsjahr 2020 geprägt von Schwierigkeiten, geeignete und ausreichende Absatzwege für die diversen Abfallfraktionen sicher zu stellen. Durch die Einbindung in den REMONDIS-Konzern konnten hier größere Probleme vermieden werden. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1. Ertragslage Im Berichtsjahr stieg der Umsatz von 12.884,5 T€ im Vorjahr auf 15.011,3 T€. Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Belieferung von Papierfabriken mit Altpapier Korrespondierend zu den Umsatzerlösen stieg der Materialaufwand von 7.247,0 T€ auf 9.638,0 T€. Ursächlich dafür waren vor allem die gestiegenen Kosten beim Ankauf von Altpapier von Drittlieferanten. Der Personalaufwand sank von 2.043,0 T€ im Vorjahr auf 1.808,5 T€. Ursache hierfür war eine gesunkene Mitarbeiteranzahl, welche die Lohn- und Gehaltsanpassungen kompensierte.
Die Abschreibungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 26,4 T€ auf 889,8 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 473,4 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 3.178,7 T€ gestiegen, was im Wesentlichen auf die Wertberichtigungen und erhöhte Reparatur- und Instandhaltungskosten zurückzuführen ist. Die Rentabilität der Gesellschaft stellt sich gemessen an der Cashflow-Wertschöpfungsquote wie folgt dar:
* Cashflow = Jahresüberschuss vor EE-Steuern abzgl. Gewerbesteuern zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zzgl. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten zzgl. Abschreibungen auf Finanzanlagen abzgl. Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen abzgl. Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens abzgl. Zuschreibungen auf Finanzanlagen zzgl. des approximierten Tilgungsanteils aus den Leasingaufwendungen zzgl. der Abnahme bzw. abzgl. der Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind zzgl. der Zunahme bzw. abzgl. der Abnahme der Rückstellungen zzgl. der Zunahme bzw. abzgl. der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Wertschöpfung = Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen zzgl. andere aktivierte Eigenleistungen zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen abzgl. Zuschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens abzgl. Zuschreibungen auf Finanzanlagen abzgl. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren abzgl. Aufwendungen für bezogene Leistungen Der EBITDA erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 37,6 T€ von 1.193,6 T€ auf 1.231,2, T€. Gemessen am Rohertrag sank die EBITDA-Quote von 20,1 % im Vorjahr auf 19,8 %. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres erhöhte sich aufgrund der oben genannten Effekte um 74,3 T€ auf 267,0 T€. Der Anteil des Jahresüberschusses am Rohertrag erhöhte sich ebenfalls von 3,2% im Vorjahr auf 4,3%.
Rohertrag = Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung bzw. abzgl. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen zzgl. andere aktivierte Eigenleistungen zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren abzgl. Aufwendungen für bezogene Leistungen EBITDA = Jahresüberschuss zzgl. Zinsen und ähnliche Aufwendungen abzgl. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zzgl. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens zzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.2. Finanzlage Der Finanzmittelfonds (Cash-Pool und flüssige Mittel) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.100,70 T€ von -402,9 T€ auf +697,8 T€ erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem niedrigen Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit sowie der Entwicklung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit. Die nachfolgend dargestellten Cashflows wurden gemäß des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) berechnet. Cashflow aus operativer Tätigkeit: Für die Finanzierung des Geschäfts standen im Berichtsjahr ausreichend Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit zur Verfügung. Es ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.749,4 T€. Der Quotient aus Netto-Finanzschulden und EBITDA beträgt 180,6%.
Netto-Finanzschulden = Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zzgl. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel abzgl. Wertpapiere des Anlagevermögens abzgl. Wertpapiere des Umlaufvermögens abzgl. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und Cashpooling (jeweils zum Stichtag) EBITDA = Jahresüberschuss zzgl. Zinsen und ähnliche Aufwendungen abzgl. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Cashflow aus Investitionstätigkeit: Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit nach Berücksichtigung von Erlösen aus Anlagenabgängen beträgt -418,6 T€. Die Investitionen im Berichtsjahr betrafen fast vollständig das Sachanlagevermögen. Der größte Teil der Investitionen erfolgte in den Bereichen technische Anlagen und Maschinen, Behälter und in den Fuhrpark. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: Die Gesellschaft ist in das Cash-Management der REMONDIS-Gruppe einbezogen. Die Forderungen aus dem Cash-Pool belief sich zum 31.12.2020 auf 551,3 T€ und lag damit um 1.101,6 T€ über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: -550,3 T€). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -230,1 T€ (Vorjahr: -347,0 T€). Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Jahr 2020 auf 8.881,1 T€ (Vorjahr 8.893,6 T€) verringert. Auf der Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen um 386,5 T€. Den Zugängen in Höhe von 583,1 T€ standen Abschreibungen in Höhe von 889,8 T€ gegenüber. Das Umlaufvermögen erhöhte sich insgesamt um 373,9 T€ auf 2.451,4 T€ (Vorjahr: 2077,5 T€). Hauptsächlich resultiert dies aus den erhöhten Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses um 267,0 T€ auf 3.903,4 T€. Bezogen auf die Bilanzsumme ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 44,0 % (Vorjahr 40,9 %).
Eigenkapital = Kapitalanteile des Komplementärs zzgl. Kapitalanteile der Kommanditisten zzgl. Rücklagen bzw. gezeichnetes Kapital zzgl. Kapitalrücklagen zzgl. Gewinnrücklagen zzgl. Gewinnvortrag abzgl. Verlustvortrag zzgl. Jahresüberschuss (jeweils zum Stichtag) Die Steuerrückstellungen nahmen um 33,7 T€ ab und betragen 11,8 T€ (Vorjahr: 45,5 T€). Die sonstigen Rückstellungen lagen mit 268,2 T€ unter Vorjahresniveau von 333,5 T€. Die Verbindlichkeiten verringerten sich auf 4.697,6 T€ (Vorjahr 4.878,2 T€). 3. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Zusammenfassend zeigte sich aus der Sicht der Unternehmensleitung im Berichtsjahr eine befriedigende Entwicklung der Gesellschaft. Das Ergebnis konnte leicht gesteigert werden. Die Entwicklung der Umsatz- und Ergebnissituation lag im Rahmen der Prognose des Vorjahres. B. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken1. Chancen- und Risikobericht Zur Erfassung der Risiken und Chancen und zum Umgang mit diesen nutzen wir wirksame Steuerungs- und Kontrollinstrumente. Zudem ist unsere Gesellschaft in das konzernweite formalisierte und dokumentierte Risikofrüherkennungssystem der Rethmann SE & Co. KG einbezogen. Zusätzlich zum Ad-hoc-Reporting werden halbjährlich die zum vorhergehenden Halbjahr aufgetretenen Änderungen in das Risikomanagement eingearbeitet, dokumentiert und über das entsprechende Berichtswesen kommuniziert. LANG ist in das monatliche Ergebnisreporting und die jährliche Budgetierung inklusive Mittelfristplanung der Rethmann SE & Co. KG eingebunden. Im Rahmen dieser regelmäßigen Prozesse wird die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gesellschaften überwacht, einem Planabgleich unterzogen und eine Früherkennung von Fehlentwicklungen ermöglicht. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt. 2. Prognosebericht 2.1. Entwicklung der Rahmenbedingungen Angesichts der Stabilität auf den Wirtschafts- und Finanzmärkten, ist mit einem leichten Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zu rechnen. Damit verbundene Produktionssteigerungen führen zu höheren Gewerbeabfallmengen und steigender Nachfrage nach Sekundärrohstoffen mit einhergehenden Erlös- und Ergebniseffekten. Chancen aus Investitions- oder Kooperationsmöglichkeiten werden einzelfall-spezifisch geprüft. Dem Ausfallrisiko von Leistungsforderungen begegnen wir mit einem intensiven Debitorenmanagement mit optimierten Mahn- und Inkassoprozessen. 2.2. Ausblick des Unternehmens Die Entwicklung der Verwertungs- und Aufbereitungskosten wird die Kreislaufwirtschaftsbranche weiterhin intensiv beschäftigen. Die Auswirkungen der Gewerbeabfallverordnung werden weiteren Einfluss auf das Preisniveau nehmen. Auch die Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten, wie z. B. die Einschränkung des Imports von geringwertigen Kunststoffen nach China, wird die Branche weiterhin beeinflussen. Die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten ist somit schwer zu prognostizieren. Auch sind die wirtschaftlichen folgen der Corona-Pandemie schwer einzuschätzen. Durch den weiteren Ausbau des Gewerbekundengeschäftes und der Optimierung der Verwertungs- und Vermarktungswege wird es LANG auch in der Zukunft gelingen, eine weitere positive Entwicklung zu nehmen. Für das Geschäftsjahr 2021 wird erwartet, dass sowohl Umsatz als auch Ergebnis über dem Vorjahresniveau liegen werden. Die stabile Entwicklung der Entsorgungsdienste Lang GmbH ist somit weiterhin gesichert.
Mühlau, 31. März 2021 Entsorgungsdienste Lang GmbH Thomas Schiefelbein, Geschäftsführer Yvonne Mehnert, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2020Registergericht: Amtsgericht Chemnitz Handelsregister-Nummer; HR B 19211 I. GRUNDLAGENDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODENDie Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert: In der Bilanz:
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 1. Januar 2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Als Ausnahme sind die Behälter bis 250 € (bis 2017: 150 €) zu nennen, die weiterhin aktiviert und im selben Jahr voll abgeschrieben werden.) Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren und geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse ist insbesondere bei Wertstoffen aus dem Recyclingprozess unverhältnismäßig aufwändig, so dass sie retrograd aus dem Veräußerungswert abzüglich Gewinnen und anteiliger Verwaltungs- und Vertriebskosten abgeleitet werden. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden zum Barwert angesetzt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 142.880,23 € (Vorjahr: 194.689,69 €). Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 101.371,78 € (Vorjahr: 5.577,08 €). Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 300.000,00 €. Der ausgewiesene Bilanzgewinn/Bilanzverlust enthält einen Gewinnvortrag/Verlustvortrag von 3.336.396,37 €. Im Eigenkapital ist ein Betrag von 31.867,29 € aus der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt. Verbindlichkeiten: Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel hervor.
Insgesamt wird ein Volumen in Höhe von 121.626,19 € der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Sicherungsübereignungen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 431.922,40 € (Vorjahr: 122.220,82 €) sowie aus Cash-Pool in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 550.276,26 €) und aus Darlehen in Höhe von 2.800.000,00 € (Vorjahr: 2.800.000,00 €). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 396.694,05 € (Vorjahr: 84.784,28 €). Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 266.965,69 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 6.142,63 €, aus der Anpassung von Wertberichtigungen in Höhe von 161.883,05 € sowie aus Versicherungsleistungen in Höhe von 584.985,01 €. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. sonstige Steuern in Höhe von 39.039,87 € (Vorjahr: 29.271,79 €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von - 34.087,74 € enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Körperschaftsteuer in Höhe von - 7.765,51 € und latente Gewerbesteuer in Höhe von - 7.471,09 € enthalten. V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRESZwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2020 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Mühlau, den 31. März 2021 Entsorgungsdienste Lang GmbH Thomas Schiefelbein Yvonne Mehnert Anlagegitter für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zur Prüfung des vollständigen Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2020 wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Entsorgungsdienste Lang GmbH, Mühlau Prüfungsurteil e Wir haben den Jahresabschluss der Entsorgungsdienste Lang GmbH, Mühlau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Entsorgungsdienste Lang GmbH, Mühlau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 6. April 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dierk Schultz, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Horschke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 22.06.2021 festgestellt. |
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