DIBU GmbH
27mManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Koch seit 3.7.2023 | Prokura |
Shiyong Xie seit 16.1.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HiCraft GmbHSoestJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtHiCraft GmbHI. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 3. Geschäftsverlauf 4. Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 5. Finanzielle Leistungsindikatoren 6. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens Die HiCraft GmbH ist ein Handelsunternehmen mit Sitz in Soest, welches im Jahr 2019 von Branchenexperten im Import- und Handelsgeschäft gegründet wurde. Mit einer Kombination aus Erfahrung, Effizienz und Kundenorientierung positioniert sich die HiCraft GmbH als zuverlässiger Partner im Import- und Handelsgeschäft. Unternehmensschwerpunkte: • Import und Handel: Wir sind spezialisiert auf den Import sowie den Handel mit verschiedenen Waren, insbesondere in den Bereichen Werkzeuge, Eisenwaren, Camping, Garten sowie Sport & Freizeit. • Beschaffung und Produktion: Dank langjähriger Erfahrung und erstklassigen Beschaffungs- und Produktionsmöglichkeiten in China sowie anderen asiatischen und europäischen Ländern, können wir die Bedürfnisse unserer Kunden effizient und zuverlässig erfüllen. Unsere Einkaufsorganisation in China verfügt über exzellente Kontakte zu führenden Produzenten der jeweiligen Produktkategorien. Ein Team vor Ort kümmert sich um die direkte Abwicklung, Beschaffung und Qualitätskontrolle. Die Fremdproduktion erfolgt nach firmeneigenen Vorgaben und wird regelmäßig von unabhängigen Prüfinstituten überwacht. Die Hicraft GmbH produziert selber nicht. • Kundenservice: Unsere Kunden haben bei uns höchste Priorität. Zusammen mit unserem Team sorgen wir für termingerechte Lieferung der bestellten Waren an die gewünschten Abladestellen und arbeiten hierfür mit renommierten Dienstleistern zusammen. Zudem entwickeln wir innovative Produkte und Verpackungen, die sowohl die Umwelt schützen als auch höhere Packdichten ermöglichen. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besuchen regelmäßig internationale Messen, um vielversprechende Produkte für Handelspartner zu identifizieren. • E-Commerce: Zusätzlich zu unseren Eigenimporten vertreiben wir auch zugekaufte Fremdwaren sowohl in unserem eigenen Onlineshop, als auch auf den gängigen Plattformen wie zum Beispiel Amazon, Kaufland, Otto und Ebay. In diesem Bereich vertreiben wir unsere Ware selbstständig und auch im Drop-Shipment-System. Unser seit 2019 bestehendes Unternehmen hat als Lieferant für den deutschen Discount eine hohe Bedeutung und ist für unsere Kunden NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG sowie EDEKA der zweitgrößte Lieferant im DIY-Bereich. Durch unser Sourcing sowohl im Asiatischen Bereich als auch auf Europäischen Messen sind wir führend in der Ausarbeitung und Entwicklung neuer innovativer Artikel, was uns zu einem unverzichtbaren Partner für unsere Kunden macht. Durch diese Neuartikel sowie auch unsere jährlich beworbenen Wiederholartikel konnten wir unsere Wettbewerbsposition weiter ausbauen. Auch durch den Absatz sowohl in unserem eigenem Onlineshop Allto.de als auch durch den Absatz unserer Produkte auf den bekannten Marktplätzen wie Amazon, Ebay, Otto und Kaufland konnten wir weiteren Umsatz generieren, durch unsere Eigenmarken an Bekanntheit gewinnen und unsere Position auf dem Markt weiter stärken. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 schrumpfte die deutsche Wirtschaft um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Hauptursachen waren hohe Inflation, steigende Zinsen, rückläufige Industrieproduktion und schwache Exportmärkte. Während Dienstleistungsbereiche wie Information und Kommunikation leicht wuchsen, verzeichneten das produzierende Gewerbe und der Handel Rückgänge. Der private Konsum sank preisbereinigt um 0,8 %. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit etwa 46,2 Millionen einen neuen Höchststand. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete der deutsche Großhandel mit Importwaren einen deutlichen Rückgang. Die Gesamteinfuhren sanken um 9,7 % auf rund 1.352,5 Milliarden Euro. Besonders stark betroffen waren Importe aus Drittstaaten, die um 15,9 % zurückgingen, während Importe aus der EU um 3,4 % abnahmen. Hauptursachen waren ein schwacher Konsum, sinkende Importpreise und gestiegene Energie- sowie Finanzierungskosten. Trotz dieser Herausforderungen erreichte der Großhandelsumsatz 2023 etwa 1.700 Milliarden Euro. Der Branchenverband BGA kritisierte zudem zunehmende Bürokratie und fehlende politische Impulse zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. 3. Geschäftsverlauf Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 36,9 % ausgeweitet werden. Ursache hierfür waren insbesondere die Steigerung der abgeschlossenen Aufträge im Verhältnis zum Vorjahr um 28,9 %. Durch die Planung und Ausweitung des Geschäftsbereiches E-Commerce, sowie die Gewinnung neuer Kundengruppen wollen wir unsere Position am Markt weiter ausbauen und zukunftssicher am Markt etablieren. Aufgrund der gesunkenen Frachtraten im Geschäftsjahr 2023 und der leicht gesunkenen Rohstoffpreise konnten wir bei annähernd gleichbleibenden Fixkosten das Betriebsergebnis nach oben hin korrigieren und den Gesamtverlust deutlich verkleinern. 4. Lage a. Ertragslage
Das Jahresergebnis hat sich auf Grund des Umsatzzuwachses bei in etwa konstanten Fixkosten um T€ 1.093 verbessert. Haupteinflussfaktor für das gestiegene Jahresergebnis ist der Umsatzzuwachs von 36,9 % im Vertriebsgeschäft und auch im E-Commerce und die Reduktion des Lagerbestandes für den Online-Bereich. Maßgeblich für den Anstieg des Jahresergebnisses um T€ 1.093 war eine deutliche Umsatzsteigerung aufgrund der höheren Auftragslage unserer Kunden. Der Warenbestand konnte um T€ 666 gegenüber dem Vorjahr reduziert werden was zu einer deutlichen Reduktion der Lagerkosten geführt hat. b. Finanzlage Wesentliche Kennziffer der Finanzlage ist die Liquidität. Kreditverbindlichkeiten gibt es, wie auch im Vorjahr, nicht. Der deutliche Anstieg der aktiven Liquidität (T€ 2.057) ist, bedingt durch den Abbau der Warenbestände (T€ 666) sowie der Kundenforderungen (T€ 572), bei Kompensation beider Posten durch den Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten (T€ 860), im Wesentlichen auf das gute Jahresergebnis (T€ 593) zurückzuführen. Die Sicherung der Finanzierung unseres Geschäfts erfolgt im Wesentlichen durch den Rangrücktritt des Hauptgläubigers. c. Vermögenslage
Die Zahlen zeigen die deutlich verbesserte Vermögenslage insbesondere den Rückgang des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatz pro Mitarbeiter • Umsatzrendite • Cashflow Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 1,708 p.a. und ist damit um T€ 86 je Mitarbeiter trotz Erhöhung des Personals (+3) gestiegen. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung unseres Jahresergebnisses (T€ +1.093) konnten wir gegenüber Wettbewerbern eine deutlich verbesserte Ertragslage ausweisen. Der Cashflow bestehend aus Jahresergebnis, Abschreibung und Rückstellungsveränderung hat sich deutlich positiv entwickelt (T€ 802, Vorjahr T€ -492). 6. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird durch weitere Konsolidierungen der Wettbewerber gekennzeichnet sein. Es wird mit einer deutlichen Konzentration auf wenige Mitwettbewerber zu rechnen sein. Durch den Ausbau des Bereiches E-Commerce sowie der Entwicklung neuer Produkte und Eigenmarken werden wir unserem Unternehmen ein Wachstum ermöglichen und unsere Marktposition deutlich stärken. Langfristige Verträge mit kooperierenden Dienstleistern wie unter anderem Logistiker und Verschiffungsunternehmen werden unser Geschäft in den nächsten Jahren deutlich stabilisieren. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Durch die derzeitige angespannte wirtschaftliche Lage sowie aufgrund der politischen Situation besteht die Gefahr einer wirtschaftlichen Krise. Diese könnte sich sowohl auf die Schwächung der Kaufkraft, auf unseren Absatzmärkten in Deutschland als auch auf Zölle und Rohstoffpreise und somit auf die Einkaufspreise in Asien negativ auswirken. Ebenso stellen in diesem Zusammenhang der Wechselkurs für US-Dollar und ebenso die Frachtraten ein Risiko für eine potenzielle Verteuerung der Artikel im Einkauf dar. Nicht vorhersehbare Probleme bei der Verschiffung durch Streiks oder gesperrte Seewege können zu verspätet ankommenden Lieferungen führen. Diese wiederum führen zu Verschiebungen oder Auftragsumplatzierungen, was Stornierungen oder entsprechende Strafen durch den Kunden nach sich ziehen kann. Wir sind bemüht, Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte aufgrund fragiler Finanzmärkte in Europa/Asien/USA durch Devisengeschäfte/Spotgeschäfte hinreichend abzusichern. Auch die schwankenden Frachtraten werden wir durch vertraglich fixierte Raten sicherstellen, was uns kalkulatorisch einen enormen Vorteil zur Konkurrenz bietet, da wir planbare Kosten haben und auf keine Preisanpassungen in der Kalkulation reagieren müssen. Dementsprechend können wir unseren Kunden stabile Preise anbieten. Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen in den Artikeln und Designpatente abzusichern versuchen. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. 2. Chancenbericht Ebenso sehen wir erhebliche Chancen im Bereich des E-Commerce und der Neukundengewinnung. Wir werden hier weiteren Umsatzwachstum generieren, um unsere Position am Markt weiter zu stärken und unsere führende Position in der Neuentwicklung von Artikeln weiter auszubauen 3. Gesamtaussage Die Umsatzentwicklung innerhalb der nächsten drei Jahre wird auf einem gleichbleibenden Stand wie 2023 geschätzt, wobei durch ein optimiertes Kostenmanagement ein besseres Jahresergebnis erwartet wird. Unseren Mitarbeitereinsatz können wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle, Fortbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten aufrechterhalten. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Soest, den 31. Mai 2025 gez. Shiyong Xie BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der HiCraft GmbH, SoestI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die HiCraft GmbH hat ihren Sitz in Soest. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 13159 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der im Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze und Bewertungsmethoden aufgestellt. Es wurden folgende Bewertungsmethoden angewandt: Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert ausgewiesen, wobei bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen wurde. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Rückstellungen sind pflichtgemäß für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 der HiCraft GmbH, Soest
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter von 1.120,78 EUR (Vorjahr: 265,16 EUR) enthalten. Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag von 1.450.363,49 EUR enthalten. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft ist: Shiyong Xie, Soest. Der ausgeübte Beruf des Geschäftsführers entspricht der Organstellung. Gegenüber dem Geschäftsführer bestehen zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten von 1.120,78 EUR. Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich eine bilanzielle Überschuldung. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2 Mio. EUR wurde von dem Gläubiger eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. Aus Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von 391 TEUR. Hiervon haben 43 TEUR eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 177 TEUR eine Restlaufzeit über fünf Jahre. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 12 Arbeitnehmer (11 Angestellte und eine Auszubildende).
Soest, den 28. Januar 2025 gez. Shiyong Xie sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HiCraft GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HiCraft GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HiCraft GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der fertigen Erzeugnisse und Waren in Höhe von 5.714 TEUR zum 31. Dezember 2023 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der fertigen Erzeugnisse und Waren, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2023 hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Abschnitt IV im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt II.4.b. des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass von Seiten der wesentliche Gläubiger einen Rangrücktritt über 2.000 TEUR erklärt worden ist. Wie in Abschnitt IV und Abschnitt II.4.b dargelegt, zeigt diese Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 27. Juni 2025 BSH
Revision GmbH
gez. Kramer, Wirtschaftsprüfer |
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