Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 104525
Eingetragen
16.5.1991
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Handel mit elektronischen Geräten und Ausrüstungen und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte einschließlich der Ein- und Ausfuhr sowie die technische und kaufmännische Beratung für den Handel mit diesen Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Weissert
seit 6.3.2024
Geschäftsführer
Margaret Jean Madison
seit 20.9.2022
Geschäftsführer
Bruce Douglas Skof
seit 16.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Shure Acquisition Holdings Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Shure Acquisition Holdings Inc.
United States
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Shure Europe GmbH

Eppingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

der Shure Europe GmbH

1. Grundlagen

Die Shure Europe GmbH, Eppingen, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Shure Acquisition Holdings Inc., Niles/USA. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit elektronischen Geräten und Ausrüstungen (Mikrofone und Audiotechnik) und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäften einschließlich der Ein- und Ausfuhr sowie die technische und kaufmännische Beratung für den Handel mit diesen Artikeln. Die Gesellschaft vertreibt diese Produkte im In- und Ausland. Die Shure Europe GmbH, Eppingen, beliefert Großhändler, Distributoren sowie ausgewählte Einzelhändler im Europäischen Raum sowie im Mittleren Osten und Afrika (EMEA). Die Shure Europe GmbH, Eppingen, hält 100% der Anteile an der Shure Distribution GmbH, Eppingen.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft weist erste Anzeichen einer Belebung auf, wenngleich weiterhin wachstumshemmende Faktoren zu beobachten sind. Insgesamt dürfte das Wachstum des globalen realen BIP 2024 bei 3,3 % liegen, verglichen mit 3,5 % im Vorjahr.

Das reale BIP im Euroraum erhöhte sich im ersten Quartal 2024 um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal, nachdem die Wirtschaftstätigkeit zuvor fünf Quartale weitgehend stagniert hatte. Dieser Anstieg war auf positive Beiträge des Außenhandels und der Binnennachfrage zurückzuführen. (EZB: Wirtschaftsbericht 4.2024)

Innerhalb des Euroraums wird für Deutschland ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,4 % prognostiziert. Der binnenwirtschaftliche Preisdruck war im ersten Quartal des Jahres 2024 rückläufig. Es wird damit gerechnet, dass die Gesamtinflation im Euroraum im Jahr 2024 auf 2,5% sinken wird. Gründe für diese Abschwächung sind der kontinuierlich nachlassende Kostendruck auf den vorgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette und die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung.

(EZB: Wirtschaftsbericht 4.2024)

Die Lage an den Finanzmärkten im Euroraum war geprägt von der Entwicklung der Inflation und deren Auswirkungen auf möglicher Leitzinssenkungen. An den Devisenmärkten blieb der Euro gegenüber dem US-Dollar weitgehend stabil. Der USD-Wechselkurs wird mit einem EUR / USD -Kurs von 1,08 für die nächsten Monate prognostiziert. (Europäische Zentralbank: Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen)

Der musiktechnische Weltmarkt ist weiter gewachsen. Die Musikindustrie in Deutschland hat ihr Wachstum im Jahr 2023 fortgesetzt und erzielte mit einem Umsatzplus von 6,3 Prozent einen Gesamtumsatz in Höhe von 2,21 Milliarden Euro. (Bundesverband Musikindustrie e.V.: Musikindustrie 2023 in Zahlen)

Insgesamt sind die Rohstoffpreise im ersten Quartal 2024 im Verglich zum Vorjahr um 12,5 Prozent gesunken. Der Ölpreis beträgt im ersten Quartal 2024 79,7 USD/Barrel. Für das folgende Jahr wird ein leicht sinkender Ölpreis erwartet. (Europäische Zentralbank: Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen)

2.2 Steuerungsgrößen

Zur Beurteilung der geschäftlichen Entwicklung verwenden wir als finanzielle Leistungsindikatoren den Umsatzwachstum, Gross Profit und das Ergebnis nach Steuern (HGB). Die KPI Gross Profit ist eine wesentliche Kennzahl zur Steuerung des Unternehmens und ermittelt sich durch Umsatz abzüglich Materialaufwand und gibt dadurch eine wesentliche Aussage über die erzielte Produktmarge im Unternehmen an. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung herangezogen.

Durch die hohe Nachfrage und die deutlich verbesserte Lieferfähigkeit der Werke hat sich die Gesellschaft erfolgreich und stabil im Markt positioniert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 verzeichnet die Gesellschaft ein Umsatzplus von 13,0 %.

Der Gross Profit hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 41,5 Mio. auf EUR 37,5 Mio. aufgrund von höherem Materialeinsatz verschlechtert.

Ergebnisseitig konnte die Shure Europe GmbH ein deutlich positives Ergebnis aus ihrer operativen Tätigkeit erzielen, welches jedoch um EUR 1,1 Mio. unter Vorjahr liegt. Neben der deutlich höheren Auslieferungsquote nach dem Lösen der Lieferengpässe in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024 wird eine stabile Nachfrage nach den bestehenden und neuen Produkten Anfang Kalenderjahr 2024 erwartet. Die Umsatzprognose für 2023/2024 in Höhe von 15% Wachstum wurde mit 13% nur geringfügig unterschritten. Die Abarbeitung der Back-order-Aufträge wirkte sich hier weiterhin positiv auf den Umsatz aus, allerdings negativ auf den Gross-Profit (-9%), da gestiegenen Einkaufspreisen aus dem Konzern, feste Auftragsbestätigungen der Kunden gegenüberstanden. Gleichlaufend konnte auch das gesetzte Ziel des Wachstums des Ergebnisses nach Steuern nicht erreicht werden (-14%).

Im Geschäftsjahr haben erfolgreiche Markteinführungen neuer Produkte dazu beigetragen, die Ertragslage weiter positiv zu beeinflussen.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

Das Anlagevermögen reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um EUR 0,2 Mio. auf EUR 7,1 Mio. (Vorj.: EUR 7,3 Mio.) und ist weitgehend unverändert.

Die planmäßigen Abschreibungen auf die Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen EUR 0,5 Mio.

Zur Verbesserung der Lieferfähigkeit erhöhte die Gesellschaft die Vorratsbestände, sie erhöhten sich von EUR 53,5 Mio. um EUR 4,6 Mio. auf EUR 58,1 Mio. Diese Lieferfähigkeit ermöglichte die deutlich gestiegenen Umsätze.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich trotz des gestiegenen Geschäftsvolumens um EUR 3,6 Mio. auf EUR 12,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 16,4 Mio. aufgrund des besseren Forderungsmanagements.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich von EUR 18,5 Mio. im Vorjahr um EUR 4,8 Mio. auf EUR 13,7 Mio. im abgelaufenen Geschäftsjahr und beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Distributionsgesellschaften und hier vor allem gegen die Shure Distribution GmbH, Eppingen, und die Shure UK Ltd., Waltham Abbey/UK.

Der Bestand an liquiden Mitteln reduzierte sich leicht zum Bilanzstichtag auf EUR 4,3 Mio. (Vorj.: EUR 4,4 Mio.).

Die Bilanzsumme liegt mit EUR 98,3 Mio. unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Das Eigenkapital reduzierte sich um EUR 4,4 Mio. auf EUR 50,4 Mio. zum Bilanzstichtag. Es erhöhte sich um das Jahresergebnis 2023/2024 und verringerte sich durch die Dividendenzahlung in Höhe von insgesamt EUR 11,2 Mio. an die Muttergesellschaft. Die Eigenkapitalquote sank damit leicht von 51,9 % im Vorjahr auf 51,3 % zum Bilanzstichtag.

Die Steuerrückstellungen betragen EUR 4,0 Mio. (Vorj.: EUR 1,3 Mio.).

Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,6 Mio. und beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Kundenboni (EUR 2,5 Mio.) und Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (EUR 3,2 Mio.).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um EUR 0,6 Mio.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um EUR 2,3 Mio. auf EUR 36,2 Mio. Hier handelt es sich hauptsächlich um Verbindlichkeiten gegenüber der Shure Inc., Niles/USA.

2.3.2 Finanzlage

Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 7,1 Mio. ist zum Bilanzstichtag durch Eigenkapital finanziert.

Das Umlaufvermögen (ohne liquide Mittel) mit EUR 86,6 Mio. ist nicht vollständig durch Eigenkapital finanziert, da der erhöhte Vorratsbestand an Produkten noch durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Gesellschaften finanziert ist.

Die Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen.

2.3.3 Ertragslage

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Shure Produkten und die sich im Geschäftsjahr deutlich verbesserte Lieferfähigkeit von den Werken der Muttergesellschaft und der damit verbundenen Abarbeitung der Kundenaufträge führten zu einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserten Umsatz. Dieser stieg von EUR 205,1 Mio. um EUR 26,7 Mio. auf EUR 231,7 Mio., was einer Erhöhung von 13,0 % entspricht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 2,2 Mio. resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Währungsumrechnungen, insbesondere zum USD.

Vom Gesamtumsatz in Höhe von EUR 231,7 Mio. entfielen auf die Handelswarenumsätze EUR 221,5 Mio. Vom Handelswarenumsatz entfielen EUR 137,4 Mio. (62 %) auf den zentraleuropäischen Raum, EUR 38,6 Mio. (17,4 %) auf den übrigen europäischen Raum (ohne Osteuropa und Russland), EUR 13,9 Mio. (6,3 %) auf Osteuropa und Russland und EUR 31,6 Mio. (14,2 %) auf den Mittleren Osten und Afrika.

Bei den Produktgruppen ergab sich folgendes Bild: Auf Mikrophone (drahtgebunden und drahtlos) entfielen EUR 180,9 Mio. (81,7 %) auf Kopf- und Ohrhörer EUR 8,9 Mio. (4,0 %) sowie auf übrige Produktgruppen EUR 31,6 Mio. (14,3 %).

Die Aufwendungen für Wareneinkäufe erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR 30,6 Mio. auf EUR 194,2 Mio. (Vorj.: EUR 163,6 Mio.).

Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr mit EUR 1,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 10,3 Mio.) an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von EUR 26,3 Mio. auf EUR 22,5 Mio. gesunken. Dies liegt vor allem an den stark gesunkenen Währungskosten. Gegenläufig dazu sind die Kosten aufgrund der Umsatzerhöhung und den damit verbundenen höheren Marketing- und Vertriebskosten sowie Logistikkosten gestiegen.

Im Jahresdurchschnitt wurden 96 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Erträge aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Shure Distribution GmbH, Eppingen, betragen in der Shure Europe GmbH, Eppingen, im Geschäftsjahr 2023/24 EUR 6,5 Mio. Im Vorjahr hatte die Shure Europe GmbH, Eppingen, Kosten aus der Verlustübernahme der Shure Distribution GmbH, Eppingen, in Höhe von EUR 0,5 Mio. Ohne Berücksichtigung der Gewinnabführung (Vorj.: Verlustübernahme) erzielte die Shure Europe GmbH, Eppingen, ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von EUR 4,7 Mio. (Vorj.: EUR 10,8 Mio.).

Das Ergebnis vor Steuern hat sich zum Vorjahresniveau erhöht.

Insgesamt verringerte sich der Jahresüberschuss um EUR 1,1 Mio. auf EUR 6,8 Mio.

2.3.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Shure Europe GmbH, Eppingen, beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gut und ausgewogen. Sie wird es der Gesellschaft erlauben, in Zukunft die Vertriebstätigkeiten weiter auszubauen.

3. Chancen und Risikenbericht

3.1. Risiken

Die Shure Europe GmbH, Eppingen, verfügt über ein umfangreiches Controlling-System, welches mittels KPI und Scorecard gesteuerter Kennzahlen permanent überwacht wird. Dadurch werden Geschäftsprozesse der Gesellschaft gesteuert und überwacht. Abweichungen kann schnell und wirksam begegnet werden.

Dem Forderungsausfallrisiko wird bei Shure durch ein effektives Kundenmanagement unter Anwendung von Risikobewertungen begegnet.

Wechselkursänderungen unterliegen bei der Shure Europe GmbH, Eppingen, aufgrund der in Fremdwährung beschafften Produkte einer erhöhten Aufmerksamkeit und werden durch geeignete Instrumente auf täglicher Basis analysiert und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Wechselkursabsicherungsinstrumente werden nicht eingesetzt.

Liquide Mittel werden überwiegend in Euro geführt und unterliegen daher kaum Währungsrisiken.

Gegen branchenübliche Bestandsrisiken ist die Gesellschaft durch Sach-, Haftpflicht- und Transportversicherungen abgesichert. Diese Risiken haben sich im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert und es liegen keine Informationen vor, dass diese sich in absehbarer Zeit verändern.

Vom Russland-Ukraine-Konflikt ist die Gesellschaft nach wie vor nicht betroffen. Umsätze in diesen Regionen waren für das aktuelle Geschäftsjahr weder geplant noch realisiert. Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 plant die Gesellschaft in den betroffenen Regionen keine Umsätze.

Bislang erfährt die Gesellschaft keine signifikanten Auswirkungen aufgrund des Konfliktes im Nahen Osten. Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden keine signifikanten Auswirkungen erwartet.

3.2. Chancen

Die Shure Europe GmbH, Eppingen, sieht für das Geschäftsjahr 2024/2025 Chancen im Vertrieb neuer Produkte und die Weiterentwicklung bestehender Produkte in den wichtigsten Marktsegmenten sowie im weiteren Ausbau des Vertriebskonzeptes der bestehenden Produktlinien.

Die Gesellschaft rechnet mit einer stabilen Entwicklung des Veranstaltungsmarktes bedingt durch die Markteinführung neuer Technologien und somit einem moderaten Wachstum des Marktanteils. Im vertikalen Marktsegment des Handels (Retail) wird eine Stagnation erwartet. Zusätzlicher Erfolg durch neue Produkte wird durch zunehmenden Preisdruck auf bestehende Technologien neutralisiert. Im Bereich der AV-Integration (Systems) wird sich der "Work from Home" Aspekt negativ auf die Kunden-Investitionen für den Ausbau von Konferenzräumen auswirken. Die Marktführerschaft in komplexen Konferenzraumtechnik wird dabei allerdings helfen, ein stabiles Umsatzergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen.

4. Ausblick/Prognose

Für die Planung des Geschäftsjahres 2024/2025 erwarten wir eine Stagnation bezüglich der Umsatzerlöse. Neue Technologien (v. A. im Live-Sound Bereich) werden voraussichtlich helfen einen Umsatzrückgang im Konferenztechnik-Business auszugleichen. Durch den zunehmenden Ausbau von hybriden Arbeitsplätzen ergeben sich neue Szenarien für den Bedarf an Konferenztechnik. Investitionen im Live-Sound/Veranstaltungsbereich werden zunehmend spät und dadurch sehr kurzfristig getroffen. Dies wird sich negativ auf die Lagerhaltung und die Produktverfügbarkeit auswirken.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir eine Umsatzstagnation. Die ersten beiden laufenden Monaten bestärken die Firma in der Planung.

Die Gesellschaft wie die gesamte Gruppe und die Branche leidet unter enorm gestiegenen Bezugspreisen für ihre Produkte, aufgrund der Engpässe im Bereich der Halbleiter als auch der Transportkosten. Diese gestiegenen Preise werden innerhalb der Gruppe in Form von höheren Einkaufspreisen der Gesellschaft weitergegeben und wirken sich weiterhin negativ auf den Gross Profit bzw. Ergebnis nach Steuern (HGB) aus. Wir gehen insgesamt davon aus, dass wir einen Gross Profit - leicht unter Vorjahresniveau - erzielen werden.

Auf der Vertriebsseite reagiert die Gesellschaft durch Anpassung der Verkaufsprovisionen und -bonifikationen sowie der Reduzierung von Marketingausgaben und Personalkosten. Dies wird auch wie in den Vorjahren der Schwerpunkt der Preisbildungspolitik der Gesellschaft bleiben, um sicherzustellen, dass die Gesellschaft profitabel bleibt.

Die Markteinführung neuer Technologien gerade im Live-Sound-Bereich wird von entscheidendem Einfluss sein, um erwartete Umsatzrückgänge in manchen Marktsegmenten kompensieren zu können. Die Gesellschaft hat in 2023/2024 die strikte Kostensenkungspolitik fortgesetzt und beabsichtigt, dies auch für die Folgejahre fortzuschreiben. Diese Kosteneinsparungen werden die gestiegenen Bezugskosten der Shure-Produkte voraussichtlich nicht vollständig neutralisieren können,. Korrespondierend zu der Entwicklung des Gross Profit - und unter Anbetracht der Steuerungsmaßnahmen - wird sich das Ergebnis nach Steuern leicht unter dem Vorjahresergebnis bewegen.

 

Eppingen, 29. Juli 2024

Margaret Jean Madison, Geschäftsführerin

Bruce Douglas Skof, Geschäftsführer

Marco Weissert, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Mai 2024

Aktiva

31.05.2024
31.05.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.636.274,99 6.747.821,14
2. Betriebs+ und Geschäftsausstattung 409.353,41 549.505,30
3. Anlagen im Bau 6.057,67 24.576,23
7.051.686,07 7.321.902,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
7.076.686,07 7.346.902,67
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 58.138.886,53 53.531.602,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.778.979,04 16.414.358,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.681.123,63 18.522.159,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.969.373,86 4.857.349,01
davon aus Steuern 0,00 380.908,62
28.429.476,53 39.793.867,47
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.252.128,60 4.448.120,81
90.820.491,66 97.773.590,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 427.608,68 445.695,69
98.324.786,41 105.566.189,26

Passiva

31.05.2024
31.05.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklage 2.886.203,64 2.886.203,64
III. Gewinnvortrag 40.711.374,65 43.915.712,43
IV. Jahresüberschuss 6.779.296,12 7.926.958,19
50.428.003,60 54.780.003,45
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.962.617,46 1.294.801,95
2. Sonstige Rückstellungen 6.218.309,01 6.823.716,58
10.180.926,47 8.118.518,53
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.048.055,44 1.684.923,53
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36.175.637,02 38.519.274,30
3. Sonstige Verbindlichkeiten 492.163,88 2.463.469,45
davon aus Steuern 160.276,09 1.305.429,39
davon i.R.d. sozialen Sicherheit -1.323,19 123,26
37.715.856,34 42.667.667,28
98.324.786,41 105.566.189,26

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Juni 2023 bis 31. Mai 2024

01.06.2023 - 31.05.2024
01.06.2022 - 31.05.2023
1. Umsatzerlöse 231.732.505,60 205.066.610,95
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.228.697,99 6.436.403,03
davon aus Währungsumrechnung 807.802,39 5.160.450,08
233.961.203,59 211.503.013,98
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 194.205.560,74 163.601.977,50
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.958.979,21 8.881.625,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.106.030,35 1.453.737,19
davon für Altersversorgung 93.326,00 87.493,00
12.065.009,56 10.335.362,96
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 586.166,78 497.823,68
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 22.457.110,33 26.262.069,10
davon aus Währungsumrechnung 35.631,28 6.588.674,15
7. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 6.464.079,99 480.681,78
(Vorjahr: Aufwendungen aus Verlustübernahme)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.692,66 17.357,04
davon aus verbundenen Unternehmen 2.984,20 3.656,18
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 1.107,79
davon außerplanmäßig € 0,00 (Vorjahr € 1.107,79)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.322.956,45 2.400.661,00
10. Ergebnis nach Steuern 6.829.172,38 7.940.687,21
11. Sonstige Steuern 49.876,26 13.729,02
12. Jahresüberschuss 6.779.296,12 7.926.958,19

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis 31. Mai 2024

A. Allgemeine Angaben und Grundsätze zur Bilanzierung

Die Shure Europe GmbH hat ihren Sitz in Eppingen. Sie ist registriert beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 104525).

Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2024 der Shure Europe GmbH, Eppingen, wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Sachanlagevermögen linear über die Nutzungsdauer vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen bei Grundstücken und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken zwischen 3 und 33 Jahren und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Bei voraussichtlich nicht dauerhaften Wertminderungen wird das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wahrgenommen. Zuschreibungen auf Grund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Kriterien für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 0,75 % gebildet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag getätigt werden und einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, werden aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden jeweils bei Entstehung mit den Devisenkassamittelkursen in Euro umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.

Latente Steuern werden auf Buchwertunterschiede zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Jahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert in der Bilanz ausgewiesen. Die latenten Steuern wurden mit einem Satz von 29,34 % berechnet. Das Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird nicht in Anspruch genommen. Der darüber hinaus bestehende Aktivüberhang wird nicht aktiviert.

Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz, welches für Wirtschaftsjahre ab 2024 in Kraft getreten ist, können zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellungen noch nicht hinreichend abgeschätzt werden. Ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage ist aber nicht zu erwarten.

B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.

Wie im Vorjahr haben sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 13.681.123,63 (Vorj.: EUR 18.522.159,79) betreffen mit EUR 11.367.043,66 (Vorj.: EUR 18.442.736,06) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 2.314.079,97 (Vorj.: EUR 0,00) Forderungen aus Ergebnisabführung sowie EUR 0,00 (Vorj.: EUR 79.423,73) sonstige Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.969.373,86 (Vorj.: EUR 4.857.349,01) haben sich im Berichtsjahr um EUR 2.887.975,15 verringert.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 6.218.309,01 (Vorj.: EUR 6.823.716,58) betreffen vor allem mit EUR 3.175.619,52 (Vorj.: EUR 1.802.364,94) den Personalbereich und mit EUR 2.499.600,13 (Vorj.: EUR 4.232.448,10) Kundenbonifikationen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 36.175.637,02 (Vorj.: EUR 38.519.274,30) betreffen mit EUR 36.175.637,02 (Vorj.: EUR 38.038.592,52) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 0,00 (Vorj.: EUR 480.681,78) Verbindlichkeiten aus Verlustübernahme. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 492.163,88 (Vorj.: EUR 2.463.469,45) haben sich im Berichtsjahr um EUR 1.971.305,57 verringert.

Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Vom Gesamtumsatz in Höhe von EUR 231.732.505,60 entfallen auf die Handelswarenumsätze EUR 221.474.003,54. Die Handelswarenumsatzerlöse der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 zu 62,0 % im Zentraleuropäischen Raum, zu 17,4 % im Übrigen europäischen Raum (ohne Osteuropa und Russland), zu 6,3 % in Osteuropa und Russland sowie zu 14,2 % im Mittleren Osten und Afrika. Nach Produktgruppen entfielen 81,7 % auf Mikrophone, 4,0 % auf Kopf- und Ohrhörer sowie 14,3 % auf die übrigen Produktgruppen.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.244.531,54 ausgewiesen. Es handelt sich in vollem Umfang um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

C. Ergänzende Angaben

Mutterunternehmen ist die Shure Acquisition Holdings Inc., Niles/USA.

Die Shure Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der Shure Inc., Niles/USA, einbezogen. Den größten Konsolidierungskreis bildet die Shure Inc. Der Konzernabschluss liegt am Sitz der Gesellschaft vor.

Die Shure Europe GmbH, Eppingen, ist die Muttergesellschaft des "kleinsten Konsolidierungskreises". Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Geschäftsführer

Geschäftsführer/in waren im Geschäftsjahr 2023/2024

Frau Margaret Jean Madison, Evanston/ USA - Geschäftsführerin Vertrieb und Verwaltung,

Herr Bruce Skof, Fox River Grove/USA - Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung,

Herr Dr. Marcel Trost, Essingen/Deutschland (bis 6. März 2024) - Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung und

Herr Marco Weissert, Schwaigern/Deutschland (ab 6. März 2024) - Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält unmittelbar 100 % der Anteile an der Shure Distribution GmbH, Eppingen. Mit der Shure Distribution GmbH, Eppingen, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag; der Jahresüberschuss vor Gewinnübernahme 2023/2024 beträgt EUR 6.464.079,99. Das Eigenkapital zum 31. Mai 2024 der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00.

Die Gesellschaft hält darüber hinaus 99 % unmittelbar und 1 % mittelbar der Anteile an der Shure REE LLC, Moskau. Die Beteiligung an der Shure REE LLC, Moskau wurde bereits vollständig abgeschrieben.

Mitarbeiter

Die Shure Europe GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 96 Arbeitnehmer, wovon 86 Angestellte sind und 6 gewerblich Angestellte sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, in Höhe von EUR 281.322,78 (Vorj.: EUR 231.176,13). Es handelt sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird unter Bezugnahme auf § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zuzüglich des Gewinnvortrags auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.

 

Eppingen, den 29. Juli 2024

Margaret Jean Madison, Geschäftsführerin

Bruce Skof, Geschäftsführer

Marco Weissert, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Mai 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.06.2023
Zugang
Abgang
31.05.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.990.719,38 0,00 0,00 1.990.719,38
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10.437.990,65 202.738,42 0,00 10.640.729,07
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.123.156,66 163.084,29 145.509,52 3.140.731,43
Anlagen in Bau 24.576,23 0,00 18.518,56 6.057,67
13.585.723,54 365.822,71 164.028,08 13.787.518,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.107,79 0,00 0,00 26.107,79
15.602.550,71 365.822,71 164.028,08 15.804.345,34
Abschreibungen
01.06.2023
Zugang
Abgang
31.05.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.990.719,38 0,00 0,00 1.990.719,38
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.690.169,51 314.284,57 0,00 4.004.454,08
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.573.651,36 271.882,21 114.155,55 2.731.378,02
Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.263.820,87 586.166,78 114.155,55 6.735.832,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.107,79 0,00 0,00 1.107,79
8.255.648,04 586.166,78 114.155,55 8.727.659,27
Buchwerte
31.05.2024
31.05.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
6.636.274,99 6.747.821,14
Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.353,41 549.505,30
Anlagen in Bau 6.057,67 24.576,23
7.051.686,07 7.321.902,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
7.076.686,07 7.346.902,67

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Shure Europe GmbH, Eppingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Shure Europe GmbH, Eppingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Shure Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 29. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Denis Etzel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ann-Marie Keller, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.05.2024 wurde am 25.09.2024 festgestellt.

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