Shure Europe GmbH
Jakob-Dieffenbacher-Straße 12, 75031 Eppingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Weissert seit 6.3.2024 | Geschäftsführer |
Margaret Jean Madison seit 20.9.2022 | Geschäftsführer |
Bruce Douglas Skof seit 16.10.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Shure Acquisition Holdings Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Shure Europe GmbHEppingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24der Shure Europe GmbH1. GrundlagenDie Shure Europe GmbH, Eppingen, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Shure Acquisition Holdings Inc., Niles/USA. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit elektronischen Geräten und Ausrüstungen (Mikrofone und Audiotechnik) und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäften einschließlich der Ein- und Ausfuhr sowie die technische und kaufmännische Beratung für den Handel mit diesen Artikeln. Die Gesellschaft vertreibt diese Produkte im In- und Ausland. Die Shure Europe GmbH, Eppingen, beliefert Großhändler, Distributoren sowie ausgewählte Einzelhändler im Europäischen Raum sowie im Mittleren Osten und Afrika (EMEA). Die Shure Europe GmbH, Eppingen, hält 100% der Anteile an der Shure Distribution GmbH, Eppingen. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft weist erste Anzeichen einer Belebung auf, wenngleich weiterhin wachstumshemmende Faktoren zu beobachten sind. Insgesamt dürfte das Wachstum des globalen realen BIP 2024 bei 3,3 % liegen, verglichen mit 3,5 % im Vorjahr. Das reale BIP im Euroraum erhöhte sich im ersten Quartal 2024 um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal, nachdem die Wirtschaftstätigkeit zuvor fünf Quartale weitgehend stagniert hatte. Dieser Anstieg war auf positive Beiträge des Außenhandels und der Binnennachfrage zurückzuführen. (EZB: Wirtschaftsbericht 4.2024) Innerhalb des Euroraums wird für Deutschland ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,4 % prognostiziert. Der binnenwirtschaftliche Preisdruck war im ersten Quartal des Jahres 2024 rückläufig. Es wird damit gerechnet, dass die Gesamtinflation im Euroraum im Jahr 2024 auf 2,5% sinken wird. Gründe für diese Abschwächung sind der kontinuierlich nachlassende Kostendruck auf den vorgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette und die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung. (EZB: Wirtschaftsbericht 4.2024) Die Lage an den Finanzmärkten im Euroraum war geprägt von der Entwicklung der Inflation und deren Auswirkungen auf möglicher Leitzinssenkungen. An den Devisenmärkten blieb der Euro gegenüber dem US-Dollar weitgehend stabil. Der USD-Wechselkurs wird mit einem EUR / USD -Kurs von 1,08 für die nächsten Monate prognostiziert. (Europäische Zentralbank: Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen) Der musiktechnische Weltmarkt ist weiter gewachsen. Die Musikindustrie in Deutschland hat ihr Wachstum im Jahr 2023 fortgesetzt und erzielte mit einem Umsatzplus von 6,3 Prozent einen Gesamtumsatz in Höhe von 2,21 Milliarden Euro. (Bundesverband Musikindustrie e.V.: Musikindustrie 2023 in Zahlen) Insgesamt sind die Rohstoffpreise im ersten Quartal 2024 im Verglich zum Vorjahr um 12,5 Prozent gesunken. Der Ölpreis beträgt im ersten Quartal 2024 79,7 USD/Barrel. Für das folgende Jahr wird ein leicht sinkender Ölpreis erwartet. (Europäische Zentralbank: Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen) 2.2 Steuerungsgrößen Zur Beurteilung der geschäftlichen Entwicklung verwenden wir als finanzielle Leistungsindikatoren den Umsatzwachstum, Gross Profit und das Ergebnis nach Steuern (HGB). Die KPI Gross Profit ist eine wesentliche Kennzahl zur Steuerung des Unternehmens und ermittelt sich durch Umsatz abzüglich Materialaufwand und gibt dadurch eine wesentliche Aussage über die erzielte Produktmarge im Unternehmen an. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung herangezogen. Durch die hohe Nachfrage und die deutlich verbesserte Lieferfähigkeit der Werke hat sich die Gesellschaft erfolgreich und stabil im Markt positioniert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 verzeichnet die Gesellschaft ein Umsatzplus von 13,0 %. Der Gross Profit hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 41,5 Mio. auf EUR 37,5 Mio. aufgrund von höherem Materialeinsatz verschlechtert. Ergebnisseitig konnte die Shure Europe GmbH ein deutlich positives Ergebnis aus ihrer operativen Tätigkeit erzielen, welches jedoch um EUR 1,1 Mio. unter Vorjahr liegt. Neben der deutlich höheren Auslieferungsquote nach dem Lösen der Lieferengpässe in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2023/2024 wird eine stabile Nachfrage nach den bestehenden und neuen Produkten Anfang Kalenderjahr 2024 erwartet. Die Umsatzprognose für 2023/2024 in Höhe von 15% Wachstum wurde mit 13% nur geringfügig unterschritten. Die Abarbeitung der Back-order-Aufträge wirkte sich hier weiterhin positiv auf den Umsatz aus, allerdings negativ auf den Gross-Profit (-9%), da gestiegenen Einkaufspreisen aus dem Konzern, feste Auftragsbestätigungen der Kunden gegenüberstanden. Gleichlaufend konnte auch das gesetzte Ziel des Wachstums des Ergebnisses nach Steuern nicht erreicht werden (-14%). Im Geschäftsjahr haben erfolgreiche Markteinführungen neuer Produkte dazu beigetragen, die Ertragslage weiter positiv zu beeinflussen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Vermögenslage Das Anlagevermögen reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um EUR 0,2 Mio. auf EUR 7,1 Mio. (Vorj.: EUR 7,3 Mio.) und ist weitgehend unverändert. Die planmäßigen Abschreibungen auf die Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen EUR 0,5 Mio. Zur Verbesserung der Lieferfähigkeit erhöhte die Gesellschaft die Vorratsbestände, sie erhöhten sich von EUR 53,5 Mio. um EUR 4,6 Mio. auf EUR 58,1 Mio. Diese Lieferfähigkeit ermöglichte die deutlich gestiegenen Umsätze. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich trotz des gestiegenen Geschäftsvolumens um EUR 3,6 Mio. auf EUR 12,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 16,4 Mio. aufgrund des besseren Forderungsmanagements. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich von EUR 18,5 Mio. im Vorjahr um EUR 4,8 Mio. auf EUR 13,7 Mio. im abgelaufenen Geschäftsjahr und beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Distributionsgesellschaften und hier vor allem gegen die Shure Distribution GmbH, Eppingen, und die Shure UK Ltd., Waltham Abbey/UK. Der Bestand an liquiden Mitteln reduzierte sich leicht zum Bilanzstichtag auf EUR 4,3 Mio. (Vorj.: EUR 4,4 Mio.). Die Bilanzsumme liegt mit EUR 98,3 Mio. unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Das Eigenkapital reduzierte sich um EUR 4,4 Mio. auf EUR 50,4 Mio. zum Bilanzstichtag. Es erhöhte sich um das Jahresergebnis 2023/2024 und verringerte sich durch die Dividendenzahlung in Höhe von insgesamt EUR 11,2 Mio. an die Muttergesellschaft. Die Eigenkapitalquote sank damit leicht von 51,9 % im Vorjahr auf 51,3 % zum Bilanzstichtag. Die Steuerrückstellungen betragen EUR 4,0 Mio. (Vorj.: EUR 1,3 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,6 Mio. und beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Kundenboni (EUR 2,5 Mio.) und Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (EUR 3,2 Mio.). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um EUR 0,6 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um EUR 2,3 Mio. auf EUR 36,2 Mio. Hier handelt es sich hauptsächlich um Verbindlichkeiten gegenüber der Shure Inc., Niles/USA. 2.3.2 Finanzlage Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 7,1 Mio. ist zum Bilanzstichtag durch Eigenkapital finanziert. Das Umlaufvermögen (ohne liquide Mittel) mit EUR 86,6 Mio. ist nicht vollständig durch Eigenkapital finanziert, da der erhöhte Vorratsbestand an Produkten noch durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Gesellschaften finanziert ist. Die Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. 2.3.3 Ertragslage Die anhaltend hohe Nachfrage nach Shure Produkten und die sich im Geschäftsjahr deutlich verbesserte Lieferfähigkeit von den Werken der Muttergesellschaft und der damit verbundenen Abarbeitung der Kundenaufträge führten zu einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserten Umsatz. Dieser stieg von EUR 205,1 Mio. um EUR 26,7 Mio. auf EUR 231,7 Mio., was einer Erhöhung von 13,0 % entspricht. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 2,2 Mio. resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Währungsumrechnungen, insbesondere zum USD. Vom Gesamtumsatz in Höhe von EUR 231,7 Mio. entfielen auf die Handelswarenumsätze EUR 221,5 Mio. Vom Handelswarenumsatz entfielen EUR 137,4 Mio. (62 %) auf den zentraleuropäischen Raum, EUR 38,6 Mio. (17,4 %) auf den übrigen europäischen Raum (ohne Osteuropa und Russland), EUR 13,9 Mio. (6,3 %) auf Osteuropa und Russland und EUR 31,6 Mio. (14,2 %) auf den Mittleren Osten und Afrika. Bei den Produktgruppen ergab sich folgendes Bild: Auf Mikrophone (drahtgebunden und drahtlos) entfielen EUR 180,9 Mio. (81,7 %) auf Kopf- und Ohrhörer EUR 8,9 Mio. (4,0 %) sowie auf übrige Produktgruppen EUR 31,6 Mio. (14,3 %). Die Aufwendungen für Wareneinkäufe erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR 30,6 Mio. auf EUR 194,2 Mio. (Vorj.: EUR 163,6 Mio.). Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr mit EUR 1,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 10,3 Mio.) an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von EUR 26,3 Mio. auf EUR 22,5 Mio. gesunken. Dies liegt vor allem an den stark gesunkenen Währungskosten. Gegenläufig dazu sind die Kosten aufgrund der Umsatzerhöhung und den damit verbundenen höheren Marketing- und Vertriebskosten sowie Logistikkosten gestiegen. Im Jahresdurchschnitt wurden 96 Mitarbeiter beschäftigt. Die Erträge aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Shure Distribution GmbH, Eppingen, betragen in der Shure Europe GmbH, Eppingen, im Geschäftsjahr 2023/24 EUR 6,5 Mio. Im Vorjahr hatte die Shure Europe GmbH, Eppingen, Kosten aus der Verlustübernahme der Shure Distribution GmbH, Eppingen, in Höhe von EUR 0,5 Mio. Ohne Berücksichtigung der Gewinnabführung (Vorj.: Verlustübernahme) erzielte die Shure Europe GmbH, Eppingen, ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von EUR 4,7 Mio. (Vorj.: EUR 10,8 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern hat sich zum Vorjahresniveau erhöht. Insgesamt verringerte sich der Jahresüberschuss um EUR 1,1 Mio. auf EUR 6,8 Mio. 2.3.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Shure Europe GmbH, Eppingen, beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gut und ausgewogen. Sie wird es der Gesellschaft erlauben, in Zukunft die Vertriebstätigkeiten weiter auszubauen. 3. Chancen und Risikenbericht3.1. Risiken Die Shure Europe GmbH, Eppingen, verfügt über ein umfangreiches Controlling-System, welches mittels KPI und Scorecard gesteuerter Kennzahlen permanent überwacht wird. Dadurch werden Geschäftsprozesse der Gesellschaft gesteuert und überwacht. Abweichungen kann schnell und wirksam begegnet werden. Dem Forderungsausfallrisiko wird bei Shure durch ein effektives Kundenmanagement unter Anwendung von Risikobewertungen begegnet. Wechselkursänderungen unterliegen bei der Shure Europe GmbH, Eppingen, aufgrund der in Fremdwährung beschafften Produkte einer erhöhten Aufmerksamkeit und werden durch geeignete Instrumente auf täglicher Basis analysiert und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen eingeleitet. Wechselkursabsicherungsinstrumente werden nicht eingesetzt. Liquide Mittel werden überwiegend in Euro geführt und unterliegen daher kaum Währungsrisiken. Gegen branchenübliche Bestandsrisiken ist die Gesellschaft durch Sach-, Haftpflicht- und Transportversicherungen abgesichert. Diese Risiken haben sich im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert und es liegen keine Informationen vor, dass diese sich in absehbarer Zeit verändern. Vom Russland-Ukraine-Konflikt ist die Gesellschaft nach wie vor nicht betroffen. Umsätze in diesen Regionen waren für das aktuelle Geschäftsjahr weder geplant noch realisiert. Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 plant die Gesellschaft in den betroffenen Regionen keine Umsätze. Bislang erfährt die Gesellschaft keine signifikanten Auswirkungen aufgrund des Konfliktes im Nahen Osten. Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden keine signifikanten Auswirkungen erwartet. 3.2. Chancen Die Shure Europe GmbH, Eppingen, sieht für das Geschäftsjahr 2024/2025 Chancen im Vertrieb neuer Produkte und die Weiterentwicklung bestehender Produkte in den wichtigsten Marktsegmenten sowie im weiteren Ausbau des Vertriebskonzeptes der bestehenden Produktlinien. Die Gesellschaft rechnet mit einer stabilen Entwicklung des Veranstaltungsmarktes bedingt durch die Markteinführung neuer Technologien und somit einem moderaten Wachstum des Marktanteils. Im vertikalen Marktsegment des Handels (Retail) wird eine Stagnation erwartet. Zusätzlicher Erfolg durch neue Produkte wird durch zunehmenden Preisdruck auf bestehende Technologien neutralisiert. Im Bereich der AV-Integration (Systems) wird sich der "Work from Home" Aspekt negativ auf die Kunden-Investitionen für den Ausbau von Konferenzräumen auswirken. Die Marktführerschaft in komplexen Konferenzraumtechnik wird dabei allerdings helfen, ein stabiles Umsatzergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen. 4. Ausblick/PrognoseFür die Planung des Geschäftsjahres 2024/2025 erwarten wir eine Stagnation bezüglich der Umsatzerlöse. Neue Technologien (v. A. im Live-Sound Bereich) werden voraussichtlich helfen einen Umsatzrückgang im Konferenztechnik-Business auszugleichen. Durch den zunehmenden Ausbau von hybriden Arbeitsplätzen ergeben sich neue Szenarien für den Bedarf an Konferenztechnik. Investitionen im Live-Sound/Veranstaltungsbereich werden zunehmend spät und dadurch sehr kurzfristig getroffen. Dies wird sich negativ auf die Lagerhaltung und die Produktverfügbarkeit auswirken. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir eine Umsatzstagnation. Die ersten beiden laufenden Monaten bestärken die Firma in der Planung. Die Gesellschaft wie die gesamte Gruppe und die Branche leidet unter enorm gestiegenen Bezugspreisen für ihre Produkte, aufgrund der Engpässe im Bereich der Halbleiter als auch der Transportkosten. Diese gestiegenen Preise werden innerhalb der Gruppe in Form von höheren Einkaufspreisen der Gesellschaft weitergegeben und wirken sich weiterhin negativ auf den Gross Profit bzw. Ergebnis nach Steuern (HGB) aus. Wir gehen insgesamt davon aus, dass wir einen Gross Profit - leicht unter Vorjahresniveau - erzielen werden. Auf der Vertriebsseite reagiert die Gesellschaft durch Anpassung der Verkaufsprovisionen und -bonifikationen sowie der Reduzierung von Marketingausgaben und Personalkosten. Dies wird auch wie in den Vorjahren der Schwerpunkt der Preisbildungspolitik der Gesellschaft bleiben, um sicherzustellen, dass die Gesellschaft profitabel bleibt. Die Markteinführung neuer Technologien gerade im Live-Sound-Bereich wird von entscheidendem Einfluss sein, um erwartete Umsatzrückgänge in manchen Marktsegmenten kompensieren zu können. Die Gesellschaft hat in 2023/2024 die strikte Kostensenkungspolitik fortgesetzt und beabsichtigt, dies auch für die Folgejahre fortzuschreiben. Diese Kosteneinsparungen werden die gestiegenen Bezugskosten der Shure-Produkte voraussichtlich nicht vollständig neutralisieren können,. Korrespondierend zu der Entwicklung des Gross Profit - und unter Anbetracht der Steuerungsmaßnahmen - wird sich das Ergebnis nach Steuern leicht unter dem Vorjahresergebnis bewegen.
Eppingen, 29. Juli 2024 Margaret Jean Madison, Geschäftsführerin Bruce Douglas Skof, Geschäftsführer Marco Weissert, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Mai 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Juni 2023 bis 31. Mai 2024
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis 31. Mai 2024A. Allgemeine Angaben und Grundsätze zur BilanzierungDie Shure Europe GmbH hat ihren Sitz in Eppingen. Sie ist registriert beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 104525). Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2024 der Shure Europe GmbH, Eppingen, wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Sachanlagevermögen linear über die Nutzungsdauer vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen bei Grundstücken und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken zwischen 3 und 33 Jahren und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Bei voraussichtlich nicht dauerhaften Wertminderungen wird das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wahrgenommen. Zuschreibungen auf Grund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Kriterien für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 0,75 % gebildet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag getätigt werden und einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, werden aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden jeweils bei Entstehung mit den Devisenkassamittelkursen in Euro umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht. Latente Steuern werden auf Buchwertunterschiede zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Jahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert in der Bilanz ausgewiesen. Die latenten Steuern wurden mit einem Satz von 29,34 % berechnet. Das Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird nicht in Anspruch genommen. Der darüber hinaus bestehende Aktivüberhang wird nicht aktiviert. Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz, welches für Wirtschaftsjahre ab 2024 in Kraft getreten ist, können zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellungen noch nicht hinreichend abgeschätzt werden. Ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage ist aber nicht zu erwarten. B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich. Wie im Vorjahr haben sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 13.681.123,63 (Vorj.: EUR 18.522.159,79) betreffen mit EUR 11.367.043,66 (Vorj.: EUR 18.442.736,06) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 2.314.079,97 (Vorj.: EUR 0,00) Forderungen aus Ergebnisabführung sowie EUR 0,00 (Vorj.: EUR 79.423,73) sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.969.373,86 (Vorj.: EUR 4.857.349,01) haben sich im Berichtsjahr um EUR 2.887.975,15 verringert. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 6.218.309,01 (Vorj.: EUR 6.823.716,58) betreffen vor allem mit EUR 3.175.619,52 (Vorj.: EUR 1.802.364,94) den Personalbereich und mit EUR 2.499.600,13 (Vorj.: EUR 4.232.448,10) Kundenbonifikationen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 36.175.637,02 (Vorj.: EUR 38.519.274,30) betreffen mit EUR 36.175.637,02 (Vorj.: EUR 38.038.592,52) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 0,00 (Vorj.: EUR 480.681,78) Verbindlichkeiten aus Verlustübernahme. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 492.163,88 (Vorj.: EUR 2.463.469,45) haben sich im Berichtsjahr um EUR 1.971.305,57 verringert. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Vom Gesamtumsatz in Höhe von EUR 231.732.505,60 entfallen auf die Handelswarenumsätze EUR 221.474.003,54. Die Handelswarenumsatzerlöse der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 zu 62,0 % im Zentraleuropäischen Raum, zu 17,4 % im Übrigen europäischen Raum (ohne Osteuropa und Russland), zu 6,3 % in Osteuropa und Russland sowie zu 14,2 % im Mittleren Osten und Afrika. Nach Produktgruppen entfielen 81,7 % auf Mikrophone, 4,0 % auf Kopf- und Ohrhörer sowie 14,3 % auf die übrigen Produktgruppen. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.244.531,54 ausgewiesen. Es handelt sich in vollem Umfang um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. C. Ergänzende AngabenMutterunternehmen ist die Shure Acquisition Holdings Inc., Niles/USA. Die Shure Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der Shure Inc., Niles/USA, einbezogen. Den größten Konsolidierungskreis bildet die Shure Inc. Der Konzernabschluss liegt am Sitz der Gesellschaft vor. Die Shure Europe GmbH, Eppingen, ist die Muttergesellschaft des "kleinsten Konsolidierungskreises". Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Geschäftsführer Geschäftsführer/in waren im Geschäftsjahr 2023/2024 Frau Margaret Jean Madison, Evanston/ USA - Geschäftsführerin Vertrieb und Verwaltung, Herr Bruce Skof, Fox River Grove/USA - Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung, Herr Dr. Marcel Trost, Essingen/Deutschland (bis 6. März 2024) - Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung und Herr Marco Weissert, Schwaigern/Deutschland (ab 6. März 2024) - Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält unmittelbar 100 % der Anteile an der Shure Distribution GmbH, Eppingen. Mit der Shure Distribution GmbH, Eppingen, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag; der Jahresüberschuss vor Gewinnübernahme 2023/2024 beträgt EUR 6.464.079,99. Das Eigenkapital zum 31. Mai 2024 der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00. Die Gesellschaft hält darüber hinaus 99 % unmittelbar und 1 % mittelbar der Anteile an der Shure REE LLC, Moskau. Die Beteiligung an der Shure REE LLC, Moskau wurde bereits vollständig abgeschrieben. Mitarbeiter Die Shure Europe GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 96 Arbeitnehmer, wovon 86 Angestellte sind und 6 gewerblich Angestellte sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, in Höhe von EUR 281.322,78 (Vorj.: EUR 231.176,13). Es handelt sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird unter Bezugnahme auf § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zuzüglich des Gewinnvortrags auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.
Eppingen, den 29. Juli 2024 Margaret Jean Madison, Geschäftsführerin Bruce Skof, Geschäftsführer Marco Weissert, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL zum 31. Mai 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Shure Europe GmbH, Eppingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Shure Europe GmbH, Eppingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Shure Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Denis Etzel, Wirtschaftsprüfer ppa. Ann-Marie Keller, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.05.2024 wurde am 25.09.2024 festgestellt. |
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