Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 162548
Eingetragen
1.6.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
An- und Verkauf und Vermietung von Kraftfahrzeugen und Reisemobilen aller Art sowie Groß- und Einzelhandel mit Kfz-Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Bittner
seit 2.2.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sun Mobil Cars GmbH

Markt Indersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Sun Mobil Cars GmbH, Markt Indersdorf

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.131,00 36.181,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 167.614,00 171.520,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.555,00 1.030.261,69
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.877,12 1.362,38
514.046,12 1.203.144,07
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.734.000,00 1.734.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 897.287,67 3.663.164,38
2.631.287,67 5.397.164,38
Summe Anlagevermögen 3.164.464,79 6.636.489,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.475,00 6.700,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 12.349.012,07 6.430.464,58
3. geleistete Anzahlungen 0,00 24.460,00
12.357.487,07 6.461.624,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.239,00 5.129,31
13.239,00 5.129,31
2. Forderungen gegen Gesellschafter 10.286,14 9.900,54
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.551.300,63 5.908.775,68
6.574.825,77 5.923.805,53
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 401.519,56 294.946,78
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 985.557,82 1.152.566,64
Summe Umlaufvermögen 20.319.390,22 13.832.943,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.246,00 2.454,00
23.491.101,01 20.471.886,98

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 12.500,00- 12.500,00-
eingefordertes Kapital 37.500,00 37.500,00
II. Gewinnvortrag 8.595.508,74 8.067.732,88
III. Jahresüberschuss 2.753.117,30 2.324.176,01
Summe Eigenkapital 11.386.126,04 10.429.408,89
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 324.801,87 324.801,87
2. sonstige Rückstellungen 922.031,65 1.246.833,52 448.747,00
773.548,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.625.315,99 5.677.464,14
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.635.654,23 2.930.948,35
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114.524,88 317.789,53
4. sonstige Verbindlichkeiten 177.557,17 129.097,12
10.553.052,27 9.055.299,14
D. Rechnungsabgrenzungsposten 305.089,18 213.630,08
23.491.101,01 20.471.886,98

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Sun Mobil Cars GmbH An- und Verkauf von Reisemobilen und Caravans, Markt Indersdorf

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.552.687,47 5.476.185,75
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 236.837,99 245.557,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 135.766,49 136.012,04
372.604,48 381.569,14
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 167.942,33 326.838,79
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.063.885,20 1.444.684,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 207.616,38 153.153,96
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 9.075,24 120.902,11
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 383.863,26 107.917,07
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 995.483,04 912.249,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.767.450,30 2.335.179,01
10. sonstige Steuern 14.333,00 11.003,00
11. Jahresüberschuss 2.753.117,30 2.324.176,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Sun Mobil Cars GmbH hat ihren Sitz in Markt Indersdorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.Nr. HRB162548).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff und den §§ 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind unverändert.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz

Die entgeltlich erworbenen aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt und erfolgen nach der linearen bzw. degressiven Methode. Dabei wurden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern für Bauten auf fremden Grundstücken von 50 Jahren, Außenanlagen von 10 Jahren und Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren angesetzt.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Finanzanlagevermögen

Die zu Anschaffungskosten aktivierten Edelmetallbestände werden unter den Finanzanlagen unter dem Posten Edelmetalle des Anlagevermögens ausgewiesen. Dabei handelt es sich um nicht abnutzbare Anlagevermögen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 2 EstG.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die nicht eingeforderten ausstehenden Einzahlungen auf das Stammkapital in Höhe von Euro 12.500,00 sind, wie im Vorjahresabschluss, offen beim gezeichneten Kapital abgesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 6.571 TEUR 5.923 TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13 TEUR 5 TEUR
Forderungen gegen Gesellschafter 10 TEUR 10 TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.244 TEUR 4.280 TEUR
Sonstige Vermögens- Gegenstände 1.304 TEUR 1.628 TEUR

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich um Vorsteuer in Folgeperiode/-jahr abziehbar.

Eigenkapital

Das Stammkapital im Nennwert von EUR 50.000,00 ist in Höhe des eingeforderten und eingezahlten Kapitals von EUR 37.500,00 angesetzt. Es liegt eine nicht eingeforderte Einlage in Höhe von EUR 12.500,00 vor.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 325 betreffen mit 0 TEUR das laufende Geschäftsjahr und mit TEUR 325 Vorjahre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflicht ( TEUR 41), Jahresabschluss- und Prüfungskosten ( TEUR 128), Rückstellung wegen Schadensersatz ( TEUR 697 ), Aufwandsrückstellung für unterlassene Instandhaltung in den ersten 3 Monaten ( TEUR 44)

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.625 TEUR 8.625 TEUR
Erhaltene Anzahlungen 1.636 TEUR 1.636 TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 114 TEUR 114 TEUR
Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Sonstige Verbindlichkeiten 178 TEUR 178 TEUR
Summe 10.553 TEUR 10.553 TEUR
Vorjahr 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.677 TEUR 5.677 TEUR
Erhaltene Anzahlungen 2.931 TEUR 2.931 TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 318 TEUR 318 TEUR D
Vorjahr 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Sonstige Verbindlichkeiten 129 TEUR 129 TEUR
Summe 9.055 TEUR 9.055 TEUR

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung und einer Bankbürgschaft des Gesellschafters in Höhe der Kreditlinie besichert.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben in Höhe von TEUR 131 enthalten ( Vorjahr TEUR 104).

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz als Verbindlichkeiten oder Rückstellungen erfasst sind:

1. Dienstleistungsverträge

Aus einem unbefristeten Dienstleistungsvertrag mit der Eternity Holding ergibt sich eine jährliche Zahlungsverpflichtung in Höhe von EUR 216.000,00.

2. Mietverträge

- Aus einem gewerblichen Mietvertrag mit der Möller Foundation ergibt sich eine feste Restlaufzeit bis zum 30.08.2031. Die daraus resultierenden Gesamtverpflichtungen betragen EUR 1.880.750,00.

- Zudem besteht ein Mietvertrag über eine Lagerhalle mit der BEG Betreutes Wohnen mit automatischer jährlicher Verlängerung. Die jährliche Mietverpflichtung beträgt EUR 17.520,00.

3. Lizenzverträge

Aus einem Lizenzvertrag mit der Möller Foundation, der sich jeweils zum Jahresende automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird, ergibt sich eine jährliche Zahlungsverpflichtung in Höhe von EUR 18.000,00. Die dargestellten Beträge stellen die zum Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtungen auf Basis der aktuellen Vertragskonditionen dar.“

Nachtragsbericht

Im Kalenderjahr 2023 ergab sich durch die wieder laufende Produktion bei den Fahrzeugherstellern und durch die bestehende Auftragslage eine deutliche Umsatzsteigerung auf rd. TEUR 40.454. Im Kalenderjahr 2024 hat sich der Umsatz durch eine sinkende Auftragslage auf rd. TEUR 24.000 verringert.

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 9,25 Arbeitnehmer (Vorjahr 12,00) beschäftigt.

Davon :

Arbeiter 3,25 ( Vorjahr 3,75)
Angestellte 6,00 ( Vorjahr 8,25)

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Sebastian Bittner ( Glaser, Fürstenfeldbruck)

Vergütung der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.751.376,96 und einen Gewinnvortrag 8.595.508,74 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Gewinnvortrag wurde durch eine Sachgewinnausschüttung in Höhe von Euro 1.796.400,15 gemindert.

Unterschrift

 

Markt Indersdorf, den 15.08.2025

Sun Mobil Cars GmbH

Sebastian Bittner, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.575,31 0,00 901,73 58.673,58
59.575,31 0,00 901,73 58.673,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 214.039,65 0,00 0,00 214.039,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.981.972,36 27.924,64 860.426,28 1.149.470,72
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.362,38 1.514,74 0,00 2.877,12
2.197.374,39 29.439,38 860.426,28 1.366.387,49
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.734.000,00 0,00 0,00 1.734.000,00
2. Edelmetalle des Anlagevermögens 3.663.164,38 79.929,49 2.845.806,20 897.287,67
5.397.164,38 79.929,49 2.845.806,20 2.631.287,67
7.654.114,08 109.368,87 3.707.134,21 4.056.348,74
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.394,31 17.049,00 900,73 39.542,58
23.394,31 17.049,00 900,73 39.542,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.519,65 3.906,00 0,00 46.425,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 951.710,67 146.987,33 292.782,28 805.915,72
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
994.230,32 150.893,33 292.782,28 852.341,37
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Edelmetalle des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.017.624,63 167.942,33 293.683,01 891.883,95
BUCHWERT
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.131,00 36.181,00
19.131,00 36.181,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 167.614,00 171.520,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.555,00 1.030.261,69
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.877,12 0,00
514.046,12 1.203.144,07
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.734.000,00 1.734.000,00
2. Edelmetalle des Anlagevermögens 897.287,67 3.663.164,38
2.631.287,67 5.397.164,38
3.164.464,79 6.636.489,45

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Firma Sun Mobil Cars GmbH besteht seit 2006 und gehört in Bayern zu den führenden Unternehmen in dem Handelsbereich An- und Verkauf von Reisemobilen und Caravan. Weitere Dienstleistungen rund um den Bereich Campingfahrzeuge ergänzen das Portfolio. Das Unternehmen mit Sitz in Markt Indersdorf vertreibt Reisemobile, Caravans und Kraftfahrzeuge europaweit. Wir verstehen uns als Fullservice- Dienstleister und bieten unseren Kunden Komplettlösungen aus einer Hand. Vom Verkauf bis hin zum umfassenden Service. Mit einem hochmotivierten Team, einer erfolgreichen Verkaufspolitik und einer optimistischen Zukunft stellen wir auch weiterhin eine erfolgreiche Teilnahme am Markt sicher.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz der konjunkturellen Schwächephasen, bedingt u. a. durch hohe Inflation, geopolitische Unsicherheiten und gestiegene Finanzierungskosten, zeigten einzelne Märkte erste Erholungstendenzen im Vergleich zum Vorjahr.

b) Reisemobilbranche

Die Neuzulassungen von Reisemobilen in Deutschland beliefen sich im Modelljahr 2023 laut Caravaning Industrie Verband auf 68.469 Einheiten. Dies entspricht einem Rückgang um 2,95 % gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage blieb dennoch im historischen Vergleich auf einem hohen Niveau.

c) Wohnwagenbranche

Mit 21.896 Einheiten für das Modelljahr 2023 sanken die Zulassungszahlen um 10,54 % im Vorjahresvergleich.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Umsatzerlöse auf Mio. EUR 40,5 und liegen somit entsprechend der im Lagebericht des Vorjahres abgegebenen Umsatztendenz.

Die Umsatzerhöhung ist verursacht durch die rückgehenden Störungen in den Lieferketten und der damit verbundenen Wiederaufnahme der Serienproduktion der Hersteller.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine größeren außerplanmäßigen Investitionen getätigt.

Der Geschäftsverlauf zeigte sich insgesamt stabil.

b) Ertragslage

Ausgehend von einem gestiegenen Rohergebnis um TEUR 1.074 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.751 erzielt (Vorjahr TEUR 2.324). Die Prognose aus dem Vorjahr, dass für das Jahr 2023 eine weitere Steigerung zu erwarten ist, hat sich somit erfüllt.

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.982(= 37,27%) auf TEUR 40.454 erhöht. Insoweit hat sich die Umsatzprognose aus dem Vorjahr bewahrheitet.

Zum Stichtag konnte für das Geschäftsjahr ein sehr positiv zu bewertender Auftragsvorlauf von über 80 Fahrzeugeinheiten aufgewiesen werden.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.646 auf TEUR 34.738 vermindert (Vorjahr: TEUR 24.092). Diese Entwicklung korrespondiert mit der Entwicklung der Umsatzerlöse.

Bedingt durch Kosten für Fremdarbeiten haben sich die Personalaufwendungen um TEUR 9 auf TEUR 373 reduziert (Vorjahr: TEUR 382).

Die Abschreibungen haben sich insbesondere aufgrund des gesunkenen Sachanlagevermögens um TEUR 159 auf TEUR 168 verringert (Vorjahr: TEUR 327).

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 619 auf TEUR 2.064 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Fahrzeugkosten um TEUR 11, der Werbekosten TEUR 15, der Miete und Nebenkosten TEUR 31, der Fremdarbeiten für den Vertrieb TEUR 9, der Instandhaltungskosten betrieblicher Räume TEUR 202 und der Rechts- und Beratungskosten sowie Kosten für Abschluss und Buchführung TEUR 485.

Dagegen haben sich Kosten für Verkaufsprovisionen um TEUR 112 und um Kosten der Fortbildung um TEUR 17 reduziert.

Das Finanzergebnis weist ein negatives Ergebnis von TEUR 185 aus. Die Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten und steuerlich nicht abzugsfähige andere Nebenleistungen zu Steuern haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 276 auf TEUR 384 erhöht (Vorjahr 108). Die Abschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens betragen TEUR 9 (Vorjahr TEUR 121). Bedingt durch Ausleihungen an verbundenen Unternehmen haben sich die Zinsen und ähnliche Erträge gegenüber dem Vorjahr um TEUR 55 auf TEUR 208 erhöht (Vorjahr TEUR 153).

Nach Abzug der Ertragsteuern von TEUR 995 (Vorjahr: TEUR 912) verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 2.751 gegenüber TEUR 2.324 im Vorjahr.

c) Finanzlage

Aus der Kapitalflussrechnung ergibt sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von minus TEUR 3.400. Die Ursache hierfür liegt an der Erhöhung des Warenbestandes.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR 2.466. Hauptursache hierfür waren Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.079. Die Einzahlung aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens beliefen sich auf TEUR 779. Die Einzahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen belief sich auf TEUR 2.766.

Die Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds bewirkt einen Mittelabfluss von TEUR 167.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich um TEUR 767 erhöht. Die Hauptursache hierfür waren Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 1.796, Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten, gezahlte Zinsen TEUR 2.563.

Der Finanzmittelbestand hat sich von TEUR 1.153 im Vorjahr, unter anderem durch Gewinnausschüttung, auf TEUR 986 vermindert.

Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt im Wesentlichen aus Eigenmitteln bzw. dem laufenden Cashflow.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut und die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, womit auch in der Zukunft gerechnet wird.

d) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
AKTIVA
Anlagevermögen 3.165 6.636 -3.471 - 52,3
Vorräte 12.357 6.462 5.895 91,2
Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände /ARAP 6.580 5.926 654 11,0
Wertpapiere des UV/ Liquide Mittel 1.387 1.448 - 61 - 4,2
PASSIVA
Eigenkapital 11.384 10.429 955 9,2
Rückstellungen 1.247 774 473 61,1
Verbindlichkeiten/PRAP 10.858 9.269 1.589 17,2
BILANZSUMME 23.489 20.472 3.017 14,7

Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine um TEUR 3.017 gestiegene Bilanzsumme von TEUR 23.489 (Vorjahr: TEUR 20.472). Das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) hat sich im Verhältnis zum Vorjahr nach Verrechnung mit Abschreibungen um TEUR3.471 auf TEUR 3.165 oder 13,5% der Bilanzsumme verringert. Dies ist überwiegend auf die Reduzierung der Edelmetalle des Anlagevermögens zurückzuführen.

Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich um TEUR 6488 auf TEUR 20.324 (Vorjahr. TEUR 13.836) erhöht. Dies beruht vor allem auf dem Aufbau der Forderungen um TEUR 654 auf TEUR 6.575 (Vorjahr: TEUR 5.923. Die Vorräte, die Wertpapiere des Umlaufvermögens, sowie die liquiden Mittel habe sich um TEUR 5.834 auf TEUR 13.744 ( Vorjahr TEUR 7.910) erhöht. Das kurzfristig gebundene Vermögen bildet 86,5% der Bilanzsumme ab. Auf die Vorräte entfallen 52,6% der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr in Höhe des erzielten Jahresüberschusses von TEUR 2.751 und der Gewinnausschüttung von TEUR 1.796 ( Abgang mit Gesellschafterbeschluss) auf TEUR 11.384 erhöht. (Vorjahr: TEUR 10.429). Die Eigenkapitalquote bildet 48,5% der Bilanzsumme ab.

Die mittel- und kurzfristigen Fremdmittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 12.105 gegenüber TEUR 10.043 zum Vorjahresstichtag. Der Anstieg betrifft Rückstellung um TEUR 473, und Sonstige Verbindlichkeiten um TEUR 47. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 2.948 erhöht, ebenso die Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 92.

Die Reduzierung betrifft Erhaltene Anzahlung um TEUR 1295 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen um TEUR 203

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um eine Händlereinkaufsfinanzierungslinie, welche zur kurzfristigen Finanzierung des Warenbestandes bis zum Weiterverkauf der Fahrzeuge genutzt wird.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung und Analyse der wirtschaftlichen Lage werden vor allem die nachfolgend genannten finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen:

Umsatz:

Berichtsjahr TEUR 40.454
Vorjahr TEUR 29.471
Veränderung zum Vorjahr 37,27%

Wareneinkauf

Berichtsjahr TEUR 34.738
Vorjahr TEUR 24.092
Veränderung zum Vorjahr 44,19%

EBIT:

Berichtsjahr TEUR 3.946
Vorjahr TEUR 3.323
Veränderung zum Vorjahr 18,8%

Durch aktive Unternehmenssteuerung ist es unser Ziel, dass sich unser Unternehmen auch in der Zukunft positiv entwickeln wird. Wir ergreifen Maßnahmen, die der Kundengewinnung dienen und stellen sicher, dass der benötigte Warenbestand vorhanden ist.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Wagenlager gedeckt.

III. Risiken und Chancen

1. Risikobericht

Risikomanagement und Methoden

Zur Identifikation und Analyse von Risiken wird insbesondere die branchenseitige Absatz- und Nachfragesituation ständig beobachtet um mittel- und langfristig Trendänderungen frühzeitig festzustellen. Zur Nutzung von Geschäftschancen ist das bewusste Eingehen begrenzter Risiken jedoch nicht immer vermeidbar.

Wesentliche Risiken sehen wir in folgenden Bereichen

Absatzrisiko

Längerfristig werden Risiken im Produktabsatz in der Reisemobilbranche bedingt durch stetig steigende Produktpreise seitens der Hersteller sowie steigender Finanzierungszinsen in der Endkundenfinanzierung gesehen. Hieraus resultieren Kaufzurückhaltung im Endkunden- und B2B-Geschäft.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Der schwankend hohe Bestand an Fahrzeugen erfordert regelmäßig eine angepasste Finanzierungsstruktur. Auf Basis einer sukzessiven Verbesserung des Eigenkapitalanteils werden hierzu im Übrigen ausreichend längere Zahlungsziele mit Lieferanten bzw. Linien mit Kreditinstituten vereinbart.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Weitere wesentliche oder bestandsgefährdende Risiken werden derzeit von der Geschäftsführung nicht gesehen.

2. Chancenbericht

Ausgehend von unserer regionalen und überregionalen Positionierung und den positiven Finanzstrukturen sehen wir alle notwendigen Voraussetzungen als vorhanden um Umsatz und Profitabilität im Durchschnitt der Vorjahre zu halten.

Im Hinblick auf die Kehrtwende in der Zinspolitik der EZB sehen wir bedingt durch die kurz- und mittelfristige Auftragslage auch für das Geschäftsjahr 2025 ein stabiles Wachstumspotenzial in unserem Markt und erwarten daher weiterhin mittel- und langfristig einen positiven Geschäftsverlauf.

IV. Prognosebericht

Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr einen stabilen Umsatz im Handelsbereich der Freizeitfahrzeuge. Diesen begründen wir durch den weiterhin stabilen Nachfragebedarf und den sich in der Branche bei den Herstellern befindlichen Lagerbeständen, mit welchen der Kunde kurzfristig schnell bedient werden kann.

Wie auch schon in der Vergangenheit werden wir weiterhin unserer finanziellen Sorgfaltspflicht nachkommen und Verbindlichkeiten so begleichen, dass innerhalb des skontierfähigen Zeitraums die Rechnungen bezahlt werden. Hierzu steht uns unsere hervorragende Liquidität sowie die Kreditlinien unserer Hausbanken zur Verfügung.

Um Forderungsausfälle zu vermeiden, setzen wir auch künftig im Handelsbereich der Freizeitfahrzeuge auf eine Anzahlung von 15% des Kaufpreises. Der Versand der Fahrzeugpapiere sowie die Übergabe des Fahrzeuges erfolgen erst nach Ausgleich der Restsumme. Unser sorgsamer Umgang mit den rechtlichen Gegebenheiten im Verbraucherschutz sowie der ständigen Anpassung unserer AGBs schützen uns weitestgehend vor rechtlichen Auseinandersetzungen.

Auf Basis der uns vorliegenden Zahlen wird für das Jahr 2024 sowohl für die Umsatzerlöse als auch für das operative Ergebnis ein niedrigeres Ergebnis erwartet wie in 2023. Im Jahr 2024 erwarten wir, bedingt durch den Aufarbeitung des Lieferverzuges bei den Fahrzeugherstellern eine Normalisierung der Marktsituation, in Bezug auf die Umsatzerlöse und für das Operative Ergebnis einen Rückgang.

Für das Jahr 2025 sehen wir eine vielversprechende Absatzentwicklung. Diese basiert auf den Lagerbeständen bei den Herstellern, die voraussichtlich zu Sonderkonditionen an ihre Händler abgegeben werden. In einer Branche, die von Turbulenzen geprägt ist, eröffnet sich dadurch eine bedeutende Absatzchance für unser Unternehmen. Diese Chance beruht auf unserer vorausschauenden Brancheneinschätzung sowie auf unserer sicheren und stabilen Unternehmensaufstellung.

Der Bestand des Unternehmens ist im aktuellen Zeitpunkt nicht gefährdet.

 

Markt Indersdorf, den 15.08.2025

S. Bittner, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sun Mobil Cars GmbH, Markt Indersdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sun Mobil Cars GmbH, Markt Indersdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sun Mobil Cars GmbH, Markt Indersdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist..

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

ziehen wir unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ransbach-Baumbach, den 18. August 2025

DR. STEUDTER TREUHAND GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Prof. Dr. Steudter, Wirtschaftsprüfer

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