Bittner Consulting GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Bittner seit 2.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sun Mobil Cars GmbHMarkt IndersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Sun Mobil Cars GmbH, Markt IndersdorfAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Sun Mobil Cars GmbH An- und Verkauf von Reisemobilen und Caravans, Markt Indersdorf
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Sun Mobil Cars GmbH hat ihren Sitz in Markt Indersdorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.Nr. HRB162548). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff und den §§ 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind unverändert. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz Die entgeltlich erworbenen aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt und erfolgen nach der linearen bzw. degressiven Methode. Dabei wurden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern für Bauten auf fremden Grundstücken von 50 Jahren, Außenanlagen von 10 Jahren und Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren angesetzt. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Finanzanlagevermögen Die zu Anschaffungskosten aktivierten Edelmetallbestände werden unter den Finanzanlagen unter dem Posten Edelmetalle des Anlagevermögens ausgewiesen. Dabei handelt es sich um nicht abnutzbare Anlagevermögen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 2 EstG. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die nicht eingeforderten ausstehenden Einzahlungen auf das Stammkapital in Höhe von Euro 12.500,00 sind, wie im Vorjahresabschluss, offen beim gezeichneten Kapital abgesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich um Vorsteuer in Folgeperiode/-jahr abziehbar. Eigenkapital Das Stammkapital im Nennwert von EUR 50.000,00 ist in Höhe des eingeforderten und eingezahlten Kapitals von EUR 37.500,00 angesetzt. Es liegt eine nicht eingeforderte Einlage in Höhe von EUR 12.500,00 vor. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 325 betreffen mit 0 TEUR das laufende Geschäftsjahr und mit TEUR 325 Vorjahre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflicht ( TEUR 41), Jahresabschluss- und Prüfungskosten ( TEUR 128), Rückstellung wegen Schadensersatz ( TEUR 697 ), Aufwandsrückstellung für unterlassene Instandhaltung in den ersten 3 Monaten ( TEUR 44) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung und einer Bankbürgschaft des Gesellschafters in Höhe der Kreditlinie besichert. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben in Höhe von TEUR 131 enthalten ( Vorjahr TEUR 104). Passive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz als Verbindlichkeiten oder Rückstellungen erfasst sind: 1. Dienstleistungsverträge Aus einem unbefristeten Dienstleistungsvertrag mit der Eternity Holding ergibt sich eine jährliche Zahlungsverpflichtung in Höhe von EUR 216.000,00. 2. Mietverträge - Aus einem gewerblichen Mietvertrag mit der Möller Foundation ergibt sich eine feste Restlaufzeit bis zum 30.08.2031. Die daraus resultierenden Gesamtverpflichtungen betragen EUR 1.880.750,00. - Zudem besteht ein Mietvertrag über eine Lagerhalle mit der BEG Betreutes Wohnen mit automatischer jährlicher Verlängerung. Die jährliche Mietverpflichtung beträgt EUR 17.520,00. 3. Lizenzverträge Aus einem Lizenzvertrag mit der Möller Foundation, der sich jeweils zum Jahresende automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird, ergibt sich eine jährliche Zahlungsverpflichtung in Höhe von EUR 18.000,00. Die dargestellten Beträge stellen die zum Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtungen auf Basis der aktuellen Vertragskonditionen dar.“ Nachtragsbericht Im Kalenderjahr 2023 ergab sich durch die wieder laufende Produktion bei den Fahrzeugherstellern und durch die bestehende Auftragslage eine deutliche Umsatzsteigerung auf rd. TEUR 40.454. Im Kalenderjahr 2024 hat sich der Umsatz durch eine sinkende Auftragslage auf rd. TEUR 24.000 verringert. Arbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 9,25 Arbeitnehmer (Vorjahr 12,00) beschäftigt. Davon :
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Sebastian Bittner ( Glaser, Fürstenfeldbruck) Vergütung der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.751.376,96 und einen Gewinnvortrag 8.595.508,74 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gewinnvortrag wurde durch eine Sachgewinnausschüttung in Höhe von Euro 1.796.400,15 gemindert. Unterschrift
Markt Indersdorf, den 15.08.2025 Sun Mobil Cars GmbH Sebastian Bittner, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Sun Mobil Cars GmbH besteht seit 2006 und gehört in Bayern zu den führenden Unternehmen in dem Handelsbereich An- und Verkauf von Reisemobilen und Caravan. Weitere Dienstleistungen rund um den Bereich Campingfahrzeuge ergänzen das Portfolio. Das Unternehmen mit Sitz in Markt Indersdorf vertreibt Reisemobile, Caravans und Kraftfahrzeuge europaweit. Wir verstehen uns als Fullservice- Dienstleister und bieten unseren Kunden Komplettlösungen aus einer Hand. Vom Verkauf bis hin zum umfassenden Service. Mit einem hochmotivierten Team, einer erfolgreichen Verkaufspolitik und einer optimistischen Zukunft stellen wir auch weiterhin eine erfolgreiche Teilnahme am Markt sicher. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz der konjunkturellen Schwächephasen, bedingt u. a. durch hohe Inflation, geopolitische Unsicherheiten und gestiegene Finanzierungskosten, zeigten einzelne Märkte erste Erholungstendenzen im Vergleich zum Vorjahr. b) Reisemobilbranche Die Neuzulassungen von Reisemobilen in Deutschland beliefen sich im Modelljahr 2023 laut Caravaning Industrie Verband auf 68.469 Einheiten. Dies entspricht einem Rückgang um 2,95 % gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage blieb dennoch im historischen Vergleich auf einem hohen Niveau. c) Wohnwagenbranche Mit 21.896 Einheiten für das Modelljahr 2023 sanken die Zulassungszahlen um 10,54 % im Vorjahresvergleich. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Umsatzerlöse auf Mio. EUR 40,5 und liegen somit entsprechend der im Lagebericht des Vorjahres abgegebenen Umsatztendenz. Die Umsatzerhöhung ist verursacht durch die rückgehenden Störungen in den Lieferketten und der damit verbundenen Wiederaufnahme der Serienproduktion der Hersteller. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine größeren außerplanmäßigen Investitionen getätigt. Der Geschäftsverlauf zeigte sich insgesamt stabil. b) Ertragslage Ausgehend von einem gestiegenen Rohergebnis um TEUR 1.074 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.751 erzielt (Vorjahr TEUR 2.324). Die Prognose aus dem Vorjahr, dass für das Jahr 2023 eine weitere Steigerung zu erwarten ist, hat sich somit erfüllt. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.982(= 37,27%) auf TEUR 40.454 erhöht. Insoweit hat sich die Umsatzprognose aus dem Vorjahr bewahrheitet. Zum Stichtag konnte für das Geschäftsjahr ein sehr positiv zu bewertender Auftragsvorlauf von über 80 Fahrzeugeinheiten aufgewiesen werden. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.646 auf TEUR 34.738 vermindert (Vorjahr: TEUR 24.092). Diese Entwicklung korrespondiert mit der Entwicklung der Umsatzerlöse. Bedingt durch Kosten für Fremdarbeiten haben sich die Personalaufwendungen um TEUR 9 auf TEUR 373 reduziert (Vorjahr: TEUR 382). Die Abschreibungen haben sich insbesondere aufgrund des gesunkenen Sachanlagevermögens um TEUR 159 auf TEUR 168 verringert (Vorjahr: TEUR 327). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 619 auf TEUR 2.064 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Fahrzeugkosten um TEUR 11, der Werbekosten TEUR 15, der Miete und Nebenkosten TEUR 31, der Fremdarbeiten für den Vertrieb TEUR 9, der Instandhaltungskosten betrieblicher Räume TEUR 202 und der Rechts- und Beratungskosten sowie Kosten für Abschluss und Buchführung TEUR 485. Dagegen haben sich Kosten für Verkaufsprovisionen um TEUR 112 und um Kosten der Fortbildung um TEUR 17 reduziert. Das Finanzergebnis weist ein negatives Ergebnis von TEUR 185 aus. Die Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten und steuerlich nicht abzugsfähige andere Nebenleistungen zu Steuern haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 276 auf TEUR 384 erhöht (Vorjahr 108). Die Abschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens betragen TEUR 9 (Vorjahr TEUR 121). Bedingt durch Ausleihungen an verbundenen Unternehmen haben sich die Zinsen und ähnliche Erträge gegenüber dem Vorjahr um TEUR 55 auf TEUR 208 erhöht (Vorjahr TEUR 153). Nach Abzug der Ertragsteuern von TEUR 995 (Vorjahr: TEUR 912) verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 2.751 gegenüber TEUR 2.324 im Vorjahr. c) Finanzlage Aus der Kapitalflussrechnung ergibt sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von minus TEUR 3.400. Die Ursache hierfür liegt an der Erhöhung des Warenbestandes. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR 2.466. Hauptursache hierfür waren Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.079. Die Einzahlung aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens beliefen sich auf TEUR 779. Die Einzahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen belief sich auf TEUR 2.766. Die Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds bewirkt einen Mittelabfluss von TEUR 167. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich um TEUR 767 erhöht. Die Hauptursache hierfür waren Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 1.796, Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten, gezahlte Zinsen TEUR 2.563. Der Finanzmittelbestand hat sich von TEUR 1.153 im Vorjahr, unter anderem durch Gewinnausschüttung, auf TEUR 986 vermindert. Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt im Wesentlichen aus Eigenmitteln bzw. dem laufenden Cashflow. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut und die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, womit auch in der Zukunft gerechnet wird. d) Vermögenslage
Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine um TEUR 3.017 gestiegene Bilanzsumme von TEUR 23.489 (Vorjahr: TEUR 20.472). Das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) hat sich im Verhältnis zum Vorjahr nach Verrechnung mit Abschreibungen um TEUR3.471 auf TEUR 3.165 oder 13,5% der Bilanzsumme verringert. Dies ist überwiegend auf die Reduzierung der Edelmetalle des Anlagevermögens zurückzuführen. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich um TEUR 6488 auf TEUR 20.324 (Vorjahr. TEUR 13.836) erhöht. Dies beruht vor allem auf dem Aufbau der Forderungen um TEUR 654 auf TEUR 6.575 (Vorjahr: TEUR 5.923. Die Vorräte, die Wertpapiere des Umlaufvermögens, sowie die liquiden Mittel habe sich um TEUR 5.834 auf TEUR 13.744 ( Vorjahr TEUR 7.910) erhöht. Das kurzfristig gebundene Vermögen bildet 86,5% der Bilanzsumme ab. Auf die Vorräte entfallen 52,6% der Bilanzsumme. Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr in Höhe des erzielten Jahresüberschusses von TEUR 2.751 und der Gewinnausschüttung von TEUR 1.796 ( Abgang mit Gesellschafterbeschluss) auf TEUR 11.384 erhöht. (Vorjahr: TEUR 10.429). Die Eigenkapitalquote bildet 48,5% der Bilanzsumme ab. Die mittel- und kurzfristigen Fremdmittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 12.105 gegenüber TEUR 10.043 zum Vorjahresstichtag. Der Anstieg betrifft Rückstellung um TEUR 473, und Sonstige Verbindlichkeiten um TEUR 47. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 2.948 erhöht, ebenso die Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 92. Die Reduzierung betrifft Erhaltene Anzahlung um TEUR 1295 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen um TEUR 203 Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um eine Händlereinkaufsfinanzierungslinie, welche zur kurzfristigen Finanzierung des Warenbestandes bis zum Weiterverkauf der Fahrzeuge genutzt wird. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung und Analyse der wirtschaftlichen Lage werden vor allem die nachfolgend genannten finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen: Umsatz:
Wareneinkauf
EBIT:
Durch aktive Unternehmenssteuerung ist es unser Ziel, dass sich unser Unternehmen auch in der Zukunft positiv entwickeln wird. Wir ergreifen Maßnahmen, die der Kundengewinnung dienen und stellen sicher, dass der benötigte Warenbestand vorhanden ist. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Kurzfristige Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Wagenlager gedeckt. III. Risiken und Chancen 1. Risikobericht Risikomanagement und Methoden Zur Identifikation und Analyse von Risiken wird insbesondere die branchenseitige Absatz- und Nachfragesituation ständig beobachtet um mittel- und langfristig Trendänderungen frühzeitig festzustellen. Zur Nutzung von Geschäftschancen ist das bewusste Eingehen begrenzter Risiken jedoch nicht immer vermeidbar. Wesentliche Risiken sehen wir in folgenden Bereichen Absatzrisiko Längerfristig werden Risiken im Produktabsatz in der Reisemobilbranche bedingt durch stetig steigende Produktpreise seitens der Hersteller sowie steigender Finanzierungszinsen in der Endkundenfinanzierung gesehen. Hieraus resultieren Kaufzurückhaltung im Endkunden- und B2B-Geschäft. Finanzwirtschaftliche Risiken Der schwankend hohe Bestand an Fahrzeugen erfordert regelmäßig eine angepasste Finanzierungsstruktur. Auf Basis einer sukzessiven Verbesserung des Eigenkapitalanteils werden hierzu im Übrigen ausreichend längere Zahlungsziele mit Lieferanten bzw. Linien mit Kreditinstituten vereinbart. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Weitere wesentliche oder bestandsgefährdende Risiken werden derzeit von der Geschäftsführung nicht gesehen. 2. Chancenbericht Ausgehend von unserer regionalen und überregionalen Positionierung und den positiven Finanzstrukturen sehen wir alle notwendigen Voraussetzungen als vorhanden um Umsatz und Profitabilität im Durchschnitt der Vorjahre zu halten. Im Hinblick auf die Kehrtwende in der Zinspolitik der EZB sehen wir bedingt durch die kurz- und mittelfristige Auftragslage auch für das Geschäftsjahr 2025 ein stabiles Wachstumspotenzial in unserem Markt und erwarten daher weiterhin mittel- und langfristig einen positiven Geschäftsverlauf. IV. Prognosebericht Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr einen stabilen Umsatz im Handelsbereich der Freizeitfahrzeuge. Diesen begründen wir durch den weiterhin stabilen Nachfragebedarf und den sich in der Branche bei den Herstellern befindlichen Lagerbeständen, mit welchen der Kunde kurzfristig schnell bedient werden kann. Wie auch schon in der Vergangenheit werden wir weiterhin unserer finanziellen Sorgfaltspflicht nachkommen und Verbindlichkeiten so begleichen, dass innerhalb des skontierfähigen Zeitraums die Rechnungen bezahlt werden. Hierzu steht uns unsere hervorragende Liquidität sowie die Kreditlinien unserer Hausbanken zur Verfügung. Um Forderungsausfälle zu vermeiden, setzen wir auch künftig im Handelsbereich der Freizeitfahrzeuge auf eine Anzahlung von 15% des Kaufpreises. Der Versand der Fahrzeugpapiere sowie die Übergabe des Fahrzeuges erfolgen erst nach Ausgleich der Restsumme. Unser sorgsamer Umgang mit den rechtlichen Gegebenheiten im Verbraucherschutz sowie der ständigen Anpassung unserer AGBs schützen uns weitestgehend vor rechtlichen Auseinandersetzungen. Auf Basis der uns vorliegenden Zahlen wird für das Jahr 2024 sowohl für die Umsatzerlöse als auch für das operative Ergebnis ein niedrigeres Ergebnis erwartet wie in 2023. Im Jahr 2024 erwarten wir, bedingt durch den Aufarbeitung des Lieferverzuges bei den Fahrzeugherstellern eine Normalisierung der Marktsituation, in Bezug auf die Umsatzerlöse und für das Operative Ergebnis einen Rückgang. Für das Jahr 2025 sehen wir eine vielversprechende Absatzentwicklung. Diese basiert auf den Lagerbeständen bei den Herstellern, die voraussichtlich zu Sonderkonditionen an ihre Händler abgegeben werden. In einer Branche, die von Turbulenzen geprägt ist, eröffnet sich dadurch eine bedeutende Absatzchance für unser Unternehmen. Diese Chance beruht auf unserer vorausschauenden Brancheneinschätzung sowie auf unserer sicheren und stabilen Unternehmensaufstellung. Der Bestand des Unternehmens ist im aktuellen Zeitpunkt nicht gefährdet.
Markt Indersdorf, den 15.08.2025 S. Bittner, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sun Mobil Cars GmbH, Markt Indersdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sun Mobil Cars GmbH, Markt Indersdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sun Mobil Cars GmbH, Markt Indersdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ransbach-Baumbach, den 18. August 2025 DR. STEUDTER TREUHAND GMBH Prof. Dr. Steudter, Wirtschaftsprüfer |
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