Erste DFMG Deutsche Funkturm Vermögens-GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Rahe seit 24.10.2024 | Prokura |
Guido Abbenhuis seit 24.10.2024 | Prokura |
Ursula Martina May seit 24.10.2024 | Prokura |
Jan Moormann seit 24.10.2024 | Prokura |
Riku Ilari Riikonen seit 11.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Etteplan Oyj | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Etteplan Germany GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensDie Gründung als Unternehmen in Form einer GmbH erfolgte 1984, seit Juli 2019 gehört die Etteplan Germany GmbH (im Folgenden „Etteplan Germany“) zum Etteplan Konzern. Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023 Herrn Johan Georg Ehrnrooth (seit dem 27. Juni 2024), Herrn Josef Brandi (bis zum 31. Juli 2024) und Herrn Riku Ilari Riikonen. Etteplan ist ein Technologiedienstleister, der sich auf technische Dokumentationslösungen, Engineering-Lösungen, Software- und Embedded-Lösungen spezialisiert hat. Die Geschäftstätigkeit von Etteplan Germany umfasst derzeit Engineering-Lösungen und technische Dokumentationslösungen. Die Kompetenz im Bereich der Engineering-Lösungen liegt in der Entwicklung innovativer Produkte und deckt sämtliche Teilbereiche der Produktentwicklung ab. Zu den weiteren Kernkompetenzen zählen außerdem die Modernisierung vorhandener Produkte zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Umweltverträglichkeit oder zur Verlängerung des Lebenszyklus. Im Geschäftsfeld der technischen Dokumentationslösungen, die dazu dienen, Anwender mit Informationen und Instruktionen für die Benutzung von technischen Erzeugnissen zu versorgen, ist Etteplan Germany ein Full-Service-Dienstleister. Organisatorische Struktur und TätigkeitsfelderEtteplan Germany konzentriert sich auf die Bereiche Engineering-Lösungen und technische Dokumentationslösungen. Software- und Embedded-Lösungen werden derzeit von internationalen konzernzugehörigen Gesellschaften angeboten. Es ist beabsichtigt, Software- und Embedded-Lösungen in den kommenden Jahren auch in Deutschland durch die Etteplan Germany anzubieten. Technologien zur Dokumentation, Messung und SteuerungEtteplan Germany bietet im Geschäftsfeld Engineering-Lösungen einen umfassenden Service für die Messung und Steuerung von Produktionsprozessen in Greenfield-, Brownfield- und Migrationsprojekten. Etteplan Germany liefert Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus eines Investitionsprojekts. Dazu gehören u.a. die Erarbeitung von Machbarkeitsstudien, die Realisierung, Inbetriebnahme und Nachbetreuung. Zum Leistungsangebot gehören auch umfassende Engineering-Dienstleistungen für Geräte (Aktoren, Sensoren, Antriebe) oder Automatisierungssysteme. Die Dienstleistungen umfassen alles, was für den Entwurf und die Entwicklung von Aktoren zur Steuerung von Prozessen erforderlich ist. Im Geschäftsfeld technische Dokumentationslösungen erstellt die Gesellschaft für Auftraggeber verschiedener Branchen der Industrie (vor allem Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie) Informationsprodukte. Zu diesen Informationsprodukten zählen insbesondere Betriebs-, Wartungs-und Bedienungsanleitungen, Ersatzteilkataloge, Online-Hilfen, Utility-Filme und interaktive Medien und Applikationen. Sie dienen dazu, Anwender mit Informationen und Instruktionen für die Benutzung von technischen Erzeugnissen zu versorgen. Darüber hinaus schließen sie auch Dokumente ein, die bei der Entwicklung und Produktion benötigt werden, zum Beispiel Fertigungsunterlagen, technische Zeichnungen und Pflichtenhefte. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einer zwischenzeitlichen Aufhellung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024 verschlechterten sich die Aussichten angesichts der gestiegenen geopolitischen und innenpolitischen Unsicherheiten. Die Anlageinvestitionen waren rückläufig und den stagnierenden Importen standen sinkende Exporte gegenüber. Im aussagekräftigeren Dreimonatsvergleich war die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November unverändert rückläufig (-1,1%). Dabei verbuchte der Energiesektor mit - 2,4% die stärkste Drosselung, während in der Industrie (-1,3%) und im Baugewerbe (-0,2%) die Rückgänge etwas weniger stark ausfielen. Auch in den energieintensiven Industrien war der Trend ungeachtet der Erholung im November nach wie vor abwärts gerichtet (-4,1%). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr. Laut ifo-Geschäftsklimaindex für den Dienstleistungssektor war die Lage in der zweiten Jahreshälfte 2024 von spürbar skeptischen Erwartungen der Unternehmen geprägt. Dies zeigen auch die Daten des Statischen Bundeamtes, die im November 2024 einen kalender- und saisonbereinigten Umsatzanstieg von real lediglich 0,2% zum Vorjahresmonat verzeichneten. Größter Wachstumstreiber sind die Bereiche Information und Kommunikation mit einem Anstieg von 0,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat, während unter anderem technische Dienstleistungen nur um 0,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat gewachsen sind. Dagegen sanken die die realen Umsätze im Bereich Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen um 1,4%, worunter auch die Erbringung von Ingenieursdienstleistungen zählt. GeschäftsverlaufDie Kernkompetenzen Entwicklung von Technologien zur Messung und Steuerung von Produktionsprozessen haben die Marktposition der Etteplan Germany im Bereich Engineering Solutions gefestigt. Durch die Integration von LAE hat die Etteplan Germany ihre Position im deutschen Markt gestärkt. Die Kundenbasis wurde um namhafte Unternehmen erweitert. Dennoch hat sich das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld im Ergebnis niedergeschlagen. Die Gesellschaft hat entgegen der Prognose für das Gesamtjahr 2024 einen Umsatz ohne die LAE in Höhe von ca. 42 MEUR mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe eines mittleren sechsstelligen Betrages abzuschließen, u.a. aufgrund von Einmaleffekten, das Geschäftsjahr mit einem Verlust abgeschlossen. Das Umsatzziel ohne die LAE von ca. 42 MEUR wurde jedoch nur leicht verfehlt. Nach einem Jahresfehlbetrag von 789 TEUR im Geschäftsjahr 2023, schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2024 erneut mit einem Jahresfehlbetrag von 1.043 TEUR ab. Eine Umorganisation im Geschäftsbereich Engineering Solutions führten zu Einmalaufwendungen bei den Personalkosten im deutlich sechsstelligen Bereich. Darüber hinaus gab es erhöhte interne Arbeiten im Rahmen der Implementierung des ERP-Systems im Zusammenhang mit der Verschmelzung von LAE. Die durch die Verschmelzung der LAE-Gesellschaften kalkulierten positiven Ergebnisbeiträge haben sich in der Bildung eines Geschäfts- und Firmenwerts in Höhe von TEUR 4.230 niedergeschlagen. Die planmäßige jährliche Abschreibung von 423 TEUR belastet das Ergebnis, während sich die positiven Ergebniseffekte aufgrund von Mehrarbeiten bei zwei LAE-Projekten noch nicht in dieser Höhe eingestellt haben. Geschäftsergebnis und Ertragslage Ertragslage scroll
Mit Wirkung zum 01.01.2024 wurde die in 2023 erworbene Beteiligung LAE verschmolzen, sodass die Werte nicht direkt mit dem jeweiligen Vorjahreswert verglichen werden können. Die Umsatzerlöse der Etteplan Germany stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12.317 TEUR, was einer Erhöhung um 34,3 % entspricht. Unter Berücksichtigung der in 2024 verschmolzenen LAE ergibt sich eine reale Umsatzsteigerung von 1.190 TEUR bzw. 2,5%. Die Materialaufwendungen (Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Leistungen) sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.538 TEUR gestiegen, was einer Erhöhung von 75,1% entspricht. Unter Berücksichtigung der in 2024 verschmolzenen LAE sind die Materialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 1.935 TEUR gefallen, was einem Rückgang von 24,6% entspricht. Die Materialaufwendungen betreffen im Wesentlichen den Einkauf von Hardware im Zusammenhang mit Kundenprojekten im Bereich Engineering Solutions, z.B. der Zukauf von Komponenten für Schaltschränke bei LAE, sowie den Einkauf von Dienstleistungen im Bereich Technische Dokumentation. Der Personalaufwand betrug 33.255 TEUR und ist somit im Berichtsjahr um 4.227 TEUR im Vergleich zum Vorjahresvergleichswert gestiegen, was einer Erhöhung um 14,6% entspricht. Unter Berücksichtigung der in 2024 verschmolzenen LAE sind die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um 358 TEUR gefallen, was einem Rückgang um 1,1 % entspricht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten überwiegend Kfz-Kosten, Aufwendungen für Software sowie Verwaltungskosten. Unter Berücksichtigung der in 2024 verschmolzenen LAE sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 394 TEUR gefallen, was einem Rückgang von 4,8% entspricht. AKTIVA scroll
Die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag hat sich im Vergleich zum Ende des Vorjahres leicht verändert von 27.428 TEUR auf 26.848 TEUR per 31.12.2024. Auf der Aktivseite steht dem signifikanten Abgang im Finanzanlagevermögen nun eine Steigerung im Geschäfts- und Firmenwert sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gegenüber. Zudem reduzierten sich die Vorräte im Vorjahresvergleich, da vor Geschäftsjahresende zahlreiche Projekte den Kunden in Rechnung gestellt werden konnten. Auf der Passivseite wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern reduziert und Rückstellungen für Personalkosten aufgebaut. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer, Lohn- und Kirchensteuer, sozialer Sicherheit sowie aus einem Sicherheitseinbehalt. Die Finanzierung der Etteplan Germany entspricht weiterhin dem Grundsatz der Fristenkongruenz. Die langfristigen Vermögenswerte sind vollständig durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gedeckt, sodass die goldene Bilanzregel auch im Berichtsjahr eingehalten wurde. FinanzlageDie Finanzlage stellt sich als zufriedenstellend dar. Die Etteplan Germany kommt ihren Zahlungsverpflichtungen zeitgerecht nach. Die laufenden Zahlungen können aus dem operativen Cashflow gedeckt werden. Der Finanzmittelfonds (bestehend aus den Kassenbeständen sowie den Guthaben bei Kreditinstituten) hat sich im Berichtsjahr von 3.192 TEUR auf 3.651 TEUR erhöht. Im erweiterten Vergleich kam es zu einer leichten Reduzierung von 3.804 TEUR auf 3.651 TEUR. Das Unternehmen verfügt über eine solide Liquiditäts- und Eigenkapitalbasis. Jedoch hat der Jahresfehlbetrag den Eigenkapitalanteil von 17,1% im Jahr 2023 auf 13,4% geschmälert. I. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenFinanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen zieht für die interne Unternehmenssteuerung u.a. das EBIT und den Anteil der abrechenbaren Stunden heran. Das EBIT betrug im Jahr 2024 -700 TEUR nach -647 TEUR im Vorjahr. Die abrechenbaren Stunden hatten einen Anteil von 76,6% nach 77,9% im Vorjahr. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren MitarbeiterDie Etteplan Germany beschäftigte 2024 durchschnittlich 451 Mitarbeiter. Die Flexibilität und Qualität der Mitarbeiter hat die Erfolgsgeschichte des Unternehmens möglich gemacht. Individuelle Lohn-und Gehaltsanpassungen wurden entsprechend vorgenommen. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Thema Gesundheit gewidmet. Hervorzuheben ist dabei das jährliche Event EtteGo! über einen Zeitraum von über drei Wochen sowie die Arbeit der Personalabteilungen die regelmäßig auf die Wichtigkeit der persönlichen Gesundheitsfürsorge aufmerksam machen. II. RisikoberichteRisikomanagement - Finanzinstrumente Das Unternehmen finanziert die laufende Geschäftstätigkeit im Wesentlichen aus eigenen Mitteln. Da fast alle Geschäftsbeziehungen in Euro abwickelt werden, bestanden am Bilanzstichtag keine wesentlichen Währungsrisiken. Finanzierungs- und LiquiditätsrisikoDas Unternehmen überwacht laufend das Risiko eines Liquiditätsengpasses. Aufgrund der im Verhältnis zu den laufenden Ausgaben ausreichend hohen liquiden Mittel zum Bilanzstichtag in Höhe von 3.651 TEUR (Vorjahr 3.192 TEUR) und insbesondere der erheblichen kurzfristig fälligen Forderungen gegen Kunden sieht die Geschäftsführung kein Liquiditätsrisiko. Besondere Geschäftsrisiken und AbsatzrisikoDie Entwicklung des Geschäfts wird maßgeblich von der Produktionslage in der deutschen Industrie beeinflusst, insbesondere in den Branchen Maschinenbau, Chemie und Metallindustrie. Im Jahr 2024 blieben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd. Die anhaltend hohen Zinsen, die hohen Energiekosten und die restriktive Geldpolitik haben die Investitionstätigkeit vieler Unternehmen weiter gebremst. Gleichzeitig belasteten geopolitische Unsicherheiten, insbesondere die Eskalationen im Nahen Osten, das wirtschaftliche Umfeld. BeschaffungsrisikoDie Einstellung, Entwicklung und Bindung hochqualifizierter Mitarbeiter ist bedeutend für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens. Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels ist die Etteplan Germany einer starken Konkurrenz um qualifizierte Mitarbeiter im technischen Bereich ausgesetzt. Durch den Wechsel der Zentrale an einen neuen Standort in neue Büroflächen im Jahr 2023 bietet die Etteplan Germany ihren Mitarbeitern einen attraktiveren Arbeitsort als zuvor. Im Januar 2024 hat die Muttergesellschaft Etteplan Oyj ein Rebranding der Marke Etteplan und den damit verbundenen Werten durchgeführt. Die neuen Unternehmenswerte „Forward Focus“, „Bold Thinking“ und „Smarter Together“ stehen für eine moderne, zukunftsorientierte Unternehmenskultur. Sie spiegeln die strategische Ausrichtung, Innovationskraft und Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens wider. Zudem präsentierte sich das Unternehmen auf mehreren Jobmessen als ein attraktiver Arbeitgeber für Mitarbeiter und Bewerber. III. PrognoseberichtZum Berichtszeitpunkt hat die Etteplan Germany eine zufriedenstellende Auftragslage. Daher plant die Etteplan Germany für das Gesamtjahr 2024 einen Umsatz von ca. 49 MEUR mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von ca. 800 TEUR. Diese deutliche Verbesserung des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr beruht auf der Annahme, dass es im Jahr 2025 weder zu Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration eines Geschäftsbereichs, noch zu Einmalaufwendungen bei den Personalkosten kommt. Die Gesellschaft verfügt über eine breite Kundenbasis in Deutschland und ist dadurch breit aufgestellt. Die Umsatzentwicklung dürfte daher maßgeblich von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung im Inland beeinflusst werden.
Leverkusen, 5. März 2025 gez. Johann Georg Ehrnrooth gez. Riku Ilari Riikonen BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergerichtscroll
Angabe und Erläuterung zu nicht vergleichbaren VorjahreszahlenDie Gesellschaft ist als übernehmende Rechtsträgerin nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 10.04.2024 sowie des Zustimmungsbeschlusses der Gesellschafterversammlung vom 10.04.2024 mit der LAE Engineering GmbH mit Sitz in Wiesloch (Amtsgericht Mannheim, HRB 335654) und der LAE Anlagenbau GmbH mit Sitz in Wiesloch (Amtsgericht Mannheim, HRB 701684) im Innenverhältnis mit Wirkung zum 01.01.2024 verschmolzen. Der Jahresabschluss enthält daher Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen aus objektiven Gesichtspunkten nicht vergleichbar sind, da im Vorjahresvergleich die kumulierten Ergebnisse der drei Gesellschaften zu berücksichtigen sind. Zu den vorgenannten Posten zählen insbesondere: - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Bankguthaben - Sonstige Rückstellungen Zur Erläuterung wird ausgeführt: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf 12.548 TEUR angewachsen gegenüber 10.251 TEUR im Vorjahr, wobei sich dieser Vorjahreswert bereits auf 12.706 TEUR belaufen hätte, wenn die übernommene Gesellschaft bereits in den Vorjahresabschluss einzubeziehen gewesen wäre. Die Veränderungsrate beträgt daher im erweiterten Vorjahresvergleich -1,25% statt 22,40%. Die Kassen- und Bankbestände betrugen am Bilanzstichtag 3.651 TEUR gegenüber 3.192 TEUR im Vorjahr, wobei sich dieser Vorjahreswert bereits auf 3.803 TEUR belaufen hätte, wenn die übernommene Gesellschaft bereits in den Vorjahresabschluss einzubeziehen gewesen wäre. Die Veränderungsrate beträgt daher im erweiterten Vorjahresvergleich -4,01% statt 14,39%. Die Bilanzposition „Sonstige Rückstellungen“ ist auf 3.274 TEUR angewachsen gegenüber 2.121 TEUR im Vorjahr, wobei sich dieser Vorjahreswert bereits auf 2.584 TEUR belaufen hätte, wenn die übernommene Gesellschaft bereits in den Vorjahresabschluss einzubeziehen gewesen wäre. Die Veränderungsrate beträgt daher im erweiterten Vorjahresvergleich 26.71% statt 54,38%. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden konnte, wird ein Abschreibungszeitraum von zehn Jahren angewandt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der amtlichen Abschreibungstabellen nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Vermögensgegenstände zwischen 250,00 EUR und 800,00 EUR wurden teilweise im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Sofern es sich dabei jedoch um Büroeinrichtungsgegenstände handelt, wurden die Anschaffungen auf die gewöhnliche Nutzungsdauer verteilt. Vermögensgegenstände unter 250,00 EUR wurden im laufenden Aufwand verbucht und sind nicht im Anlagevermögen erfasst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden hierbei nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Abzug von Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Pensionsrückstellungen betragen 5.944 TEUR. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach § 253 Abs. 2 HGB mit einem Zinssatz der zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren berechnet. Als Bewertungsverfahren für die Pensionsverpflichtungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: scroll
Für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 305 TEUR existieren Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 151 TEUR, welche an die Pensionäre verpfändet sind. Entsprechend werden diese nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Fluktuation wurde keine berücksichtigt, da es sich um einen geschlossenen Bestand handelt. Aufwendungen infolge von Änderungen des Marktzinssatzes werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBeim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. MitzugehörigkeitsvermerkeVon den unter „Forderungen gegen verbundene Unternehmen“ ausgewiesenen 20 TEUR (Vorjahr: 101 TEUR) betrafen 20 TEUR (Vorjahr: 101 TEUR) solche aus Lieferungen und Leistungen. Von den unter „Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen“ ausgewiesenen 8.473 TEUR (Vorjahr: 9.421 TEUR) betrafen 516 TEUR (Vorjahr: 826 TEUR) solche aus Lieferungen und Leistungen. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber der Gesellschafterin Etteplan Oyj bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: scroll
Von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB, eine sich ergebende Steuerentlastung aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen als aktive latente Steuern anzusetzen wurde kein Gebrauch gemacht. PensionsrückstellungenBei den Rückstellungen für die Altersvorsorgeverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von -40.417 EUR (Vorjahr: 61.419 EUR). Verrechnung von Vermögensgegenständen und SchuldenFür die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: scroll
Angaben und Erläuterungen zu RückstellungenIm Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: scroll
Angabe zu RestlaufzeitvermerkenInnerhalb des Umlaufvermögens haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 98 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR) eine Restlaufzeit größer als ein Jahr. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt: Verbindlichkeiten scroll
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 7.476 TEUR (Vorjahr 5.863 TEUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Büroraummiete - Fahrzeug-Leasing - EDV- und Geräteleasing Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert: scroll
Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Johan Georg Ehrnrooth (Vorsitzender) Managing Director Seit dem 26.06.2024 Josef Brandi (Vorsitzender) Managing Director Bis zum 31.07.2024 Riku Ilari Riikonen Managing Director Die Geschäftsführer Ehrnrooth und Riikonen sind bei der Muttergesellschaft Etteplan Oyi angestellt. Herr Riikonen hat von der Gesellschaft für seine Tätigkeit keine Vergütung erhalten. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der AnteileGemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: scroll
KonzernzugehörigkeitDie Etteplan Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Etteplan Oyj, Espoo (Finnland) einbezogen, welcher beim finnischen Handelsregister (PRH) einsehbar ist. Honorar des AbschlussprüfersDer Abschlussprüfer berechnet für das Geschäftsjahr ein Honorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 29.500 EUR. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt 1.043.772,21 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags (1.899.028,38 EUR) ergibt sich ein Bilanzgewinn von 855.256,17 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 855.256,17 EUR vorgetragen. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2024scroll
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sonstige Berichtsbestandteile
Leverkusen, 5. März 2025 gez. Johann Georg Ehrnrooth gez. Riku Illari Riikonen Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Etteplan Germany GmbH, Leverkusen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Etteplan Germany GmbH, Leverkusen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Etteplan Germany GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 5. März 2025 AKKURATA Treuhand GmbH gez. Schweikert, Wirtschaftsprüfer gez. Hermenns, Wirtschaftsprüfer |
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