Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Friedrich Traub GmbHLiquidiert
74080 Heilbronn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Friedrich Traub GmbHHeilbronnJahresabschluss zum 31. Dezember 2008BilanzAktiva
AnhangDie nachfolgend zitierten Paragraphen beziehen sich, wenn nichts anderes angegeben ist, auf Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 auf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Ausweis- und GliederungsgrundsätzeDie Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich gegenüber dem Vorjahr nicht. Die Berichtsfirma hat im Wirtschaftsjahr 2004 und 2005 Genussrechtskapital in Höhe von 475 TEURO ausgegeben. Ein Ausweis als Sonderposten des Eigenkapitals kommt in Betracht, wenn folgende Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind: - Die Genussrechtsinhaber werden im Insolvenz- oder Liquidationsfall erst nach Befriedigung aller anderen Gläubiger bedient - Die Genussrechtsvergütungen werden aus dem Jahresüberschuss geleistet - Die Genussrechtsinhaber sind auch an einem Jahresfehlbetrag beteiligt - Das Genussrechtskapital muss für einen längerfristigen Zeitraum überlassen werden Die von der Berichtsfirma ausgegebenen Genussscheine können mit einjähriger Kündigungsfrist - frühestens zum 31.12.2011 bezüglich eines Nennwertes von 405 TEuro begeben in 2004 - frühestens zum 31.12.2016 bezüglich eines Nennwertes von 70 TEuro begeben in 2005. Sie verfügen somit über eine Mindestlaufzeit von 7 bzw. 11 Jahren. Mindestlaufzeiten bzgl. des Kriteriums der Längerfristigkeit sind gesetzlich nicht definiert. Lediglich für Kreditinstitute (§ 10 Abs. 5 KWG) sind in diesem Zusammenhang Mindestlaufzeiten von 5 Jahren gesetzlich definiert. Da sämtliche der o. g. Bedingungen für den Ausweis als Sonderposten des Eigenkapitals in den vorliegenden Genussscheinbedingungen erfüllt sind, wird das Genussrechtskapital unter dem Eigenkapital ausgewiesen. Eine Mitzugehörigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden zu anderen Posten der Bilanz bestand nicht (§ 265 Abs. 3). BilanzierungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 gebildet. BewertungsmethodenDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Änderungen in den Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr wurden nicht vorgenommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschluss-Stichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschluss-Stichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschluss-Stichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Es wurde grundsätzlich die für das Unternehmen steuerlich günstigste Abschreibungsmethode gewählt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde. Zugänge im Berichtsjahr von beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten zusammengefasst und abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschluss-Stichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind mit den Herstellungskosten bzw. mit dem niederen beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Von den Aufträgen wurden die erhaltenen Anzahlungen i. H. v. 505 TEuro (Vorjahr: 48 TEuro) abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände i. H. v. 306 TEuro (Vorjahr: 307 TEuro) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände entstanden rechtlich vor dem Abschluss-Stichtag. Der erwirtschaftete Jahresfehlbetrag war entsprechend den Genussschein-Bedingungen dem Genussrechtskapital zu belasten. Folgende Mindestrestlaufzeiten des unter dem Eigenkapital ausgewiesenen Genussrechtskapitals zum 31.12.2008 liegen vor: - 3 Jahre für Genussrechtskapital mit einem Nennwert von 405 TEuro - 8 Jahre für Genussrechtskapital mit einem Nennwert von 70 TEuro Für nicht bediente Grundverzinsungsansprüche des Genussrechtskapitals besteht ein Nachzahlungsanspruch aus den Jahresüberschüssen in folgenden Geschäftsjahren. Die nicht bedienten Grundverzinsungsansprüche belaufen sich zum 31.12.2008 auf 29 TEuro. Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr beträgt 794,0 TEuro (Vorjahr: 485,2 TEuro). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren beträgt 0 TEuro Vorjahr: (0,0 TEuro) Für Verbindlichkeiten in Höhe von 362,1 TEuro wurde das Anlagevermögen sicherungsübereignet. Zusatzangaben zur BilanzZusatzangaben zur Bilanz nach § 327 Ziff. 1 sind nicht erforderlich, da es sich um eine sogenannte kleine Kapitalgesellschaft handelt. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. des § 251. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlusszeitpunkt bestanden keine sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. § 285. Angaben zur Geschäftsführung Mit Vertrag vom 23.12.2004 wurde Herr Stefan Traub zum Geschäftsführer bestimmt. Er ist alleinvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Heilbronn, den 21.12.2009 Stefan Traub, Geschäftsführer |
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