Value Valves GmbH
Selbe AdresseHerstellung von sonstigen Armaturen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mark Schmidt seit 28.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 36.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 39.00% | |
Air Torque S.P.A. | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Air Torque GmbHEttlingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft Gegenstand der Gesellschaft ist der Vertrieb von Produkten der AIR TORQUE S.P.A. ltalien in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere von pneumatischen und elektrischen Antriebssystemen für Industriearmaturen sowie von Absperrsystemen oder Vorrichtungen, die eine Fernsteuerung von Industriearmaturen ermöglichen, sowie der Vertrieb von gleichartigen Produkten anderer Unternehmen, letzteres regional unbeschrankt. Im Rahmen der steigenden Automatisierung von Armaturen in den Bereichen Industrie, Chemie und Petrochemie sehen wir nach wie vor eine positive Geschäftsentwicklung. 1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastete die Aussichten für die Weltwirtschaft und brachte große politische und wirtschaftliche Unsicherheit mit sich. Auf Grund von Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Im Jahr 2023 stellten die privaten Konsumausgaben keine wesentliche Stütze für das Wachstum der deutschen Wirtschaft dar. Sie sind preisbereinigt um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken und entfernen sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Der Außenhandel nahm im Jahr 2023 unerwartet ab: Deutschland hat preisbereinigt 2 Prozent weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr exportiert. Der andauernde russische Angriffskrieg, der sich zuspitzende Israel-Gaza-Konflikt, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft und anhaltend hohe Energiepreise und Inflation, sind die Faktoren, die die deutsche Konjunktur derzeit negativ beeinflussen. In der Gesamtbetrachtung senkt die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich und rechnet somit mit einem geringen Wirtschaftswachstum. Erwartet wird, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lediglich um 0,2 Prozent zulegt. Ungeachtet vieler wirtschaftlicher Probleme konnte der Umsatz um 6,3 % erhöht werden. Die Erhöhung erfolgte sowohl im Inland als auch in der Europäischen Union und in den Drittländern. Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr ebenso um 29% auf T€ 1.926. 2. Lage der Gesellschaft Die Kennzahlen der letzten fünf Jahre
2.1 Vermögens- und Finanzlage Die Vorräte haben sich im Geschäftsjahr 2023 von T€ 2.450 im Vorjahr auf T€ 5.207 erhöht. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden Investitionen von T€ 52 getätigt. Die wesentlichen Investitionen flossen in den IT-Bereich und die Einrichtungen der Verwaltung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf Grund der Umsatzerhöhung auf T€ 1.766 gestiegen. Die liquiden Mittel sind jedoch auf T€ 2.637 (im Vorjahr T€ 3.270) gesunken. Das Eigenkapital ist im Jahr 2023 auf Grund des Ergebnisses auf T€ 7.514 gestiegen. Es beträgt zum Jahresende 66,5 % der Bilanzsumme. Die Rückstellungen haben sich von T€ 369 auf T€ 668 erhöht. Der Anstieg ist den Steuernachzahlungen geschuldet. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. T€ 2.737 sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über T€ 2.608 enthalten. 2.2. Ertragslage Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt und erhöhte sich auf T€ 18.427 (Vorjahr T€ 17.330). Der Materialaufwand ist entsprechend der Umsatzsteigerung auf T€ 13.266 (Vorjahr T€ 12.999) gestiegen. Der Personalaufwand ist um T€ 168 auf T€ 1.269 gestiegen. Grund für die Steigerung war die Erhöhung der Entgelte und Neueinstellungen im operativen Bereich. Die Abschreibungen haben sich mit T€ 50 (Vorjahr T€ 53) unwesentlich vermindert. Die betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 26 gesunken. Von der Kostenerhöhung waren besonders die Ausgangsfrachten, Verpackungs- und Vertriebskosten betroffen. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss beträgt T€ 1.926. Der Geschäftsführer schlägt vor, eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 800.000,00 vorzunehmen. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs in der Samson Gruppe sind Konzernumsatz, Umsatz nach Segmenten, Ländern und Branchen, EBIT und Margen. Zudem fließen weitere Messgrößen wie Deckungsbeiträge, Umsatz pro Mitarbeiter und Investitionen in Forschung und Entwicklung ein. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Für 2024 wurden zum Zeitpunkt der Budgeterstellung der Umsatz und das Betriebsergebnis mit einer Erhöhung geplant. Grundlage waren hohe Nachfrage und positive Abwicklung beim Auftragseingang. Die wirtschaftlichen, politischen und geopolitischen Rahmenbedingungen sind derzeit von großer Unsicherheit geprägt, verschärft durch den sich zuspitzenden Israel-Gaza Konflikt und den anhaltenden Krieg in der Ukraine. Diese Konflikte bergen das Risiko, in größere regionale oder sogar globale Auseinandersetzungen überzugehen, wobei auch die Beteiligung von NATO-Staaten und der Einsatz nicht konventioneller Waffen möglich sind. Diese Situationen könnten nachteilige Auswirkungen auf Absatzmärkte, Produktions-, Einkaufs- und Logistikprozesse haben, insbesondere durch Unterbrechungen von Lieferketten und Energieversorgung sowie Engpässe bei Bauteilen, Rohstoffen und Zwischenprodukten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht aufgetreten.
Ettlingen, 04. März 2024 Air Torque GmbH Mark Schmidt, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE HINWEISE Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Annahme der Fortführung der Untemehmenstätigkeit aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Auf die Bestände bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen nimmt die Gesellschaft zur Berücksichtigung produkt- bzw. lagerspezifischer Risiken bedarfsweise gesonderte Wertabschläge auf Basis individueller Einschätzungen vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden zum Barwert unter Anwendung der laufzeitadäquaten Abzinsungssätze gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bewertet. Voraussichtliche, erst in der Zukunft sich bis zur Erfüllung der Verpflichtung auswirkende Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZUR BILANZ Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag € 939.296,31 (Vorjahr: T€ 837). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 2.607.550,58 (Vorjahr: T€ 1.654) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag € 2.607.550,58 (Vorjahr: T€ 1.654). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen zum Bilanzstichtag € 2.666.725,59 (Vorjahr: T€ 1.659), davon sind € 2.606.035,59 (Vorjahr: T€ 1.598) in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. IV. SONSTIGE ANGABEN Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 23, davon sind 23 Personen Angestellte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus mehrjährigen Miet-und Leasingverträgen in Höhe von 230.762,00 Euro Konzernverhältnisse Die Air Torque GmbH wird in den Konzernabschluss der Samson AG, Frankfurt, einbezogen. Dieser kann von dort bezogen werden. Gesamthonorar Abschlussprüfer Die Angaben zum Gesamthonorar sind in dem Konzernabschluss, in welchen die Gesellschaft einbezogen wird, enthalten. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Mark Schmidt ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.925.954,78. Der Bilanzgewinn beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 1.925.954,78. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 800.000,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 1.125.954,78 EUR vorgetragen.
Ettlingen, den 04. März 2024 Mark Schmidt ANLAGE ZUM ANHANG ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Air Torque GmbH, Ettlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Air Torque GmbH, Ettlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Air Torque GmbH, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 11. März 2024 FACT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andreas Gottmann, Wirtschaftsprüfer Uwe Schweickert, Wirtschaftsprüfer Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 03. Mai 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 03. Mai 2024 wurde beschlossen, eine Gewinnausschüttung über € 800.000,00 vorzunehmen und den Restbetrag aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von € 1.125.954,78 in die Rücklagen einzustellen. |
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