Autohaus Schaal GmbH
Graf-Zeppelin-Straße 4, 54634 Bitburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kamilla Katharina Bujara seit 14.7.2022 | Geschäftsführer |
Edgar Bujara seit 26.1.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Schaal GmbHBitburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Autohaus Schaal GmbH, BitburgI. Grundlagen des Unternehmens. 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Schwerpunkt des Geschäftes der Autohaus Schaal GmbH ist der Vertrieb und die Reparatur von Kraftfahrzeugen der Marken BMW, BMWi, MINI und Alpina. Wir betreiben zu diesem Zweck Autohäuser in Bitburg der Marken BMW, BMWi, MINI und Alpina sowie in Schönecken ein Autohaus der Marke BMW. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft trägt als Autohaus keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr, nach einem Wachstum von 1,8 % im Jahr 2022. Dieser Rückgang wurde durch mehrere Faktoren beeinflusst, darunter hohe Inflation, steigende Zinsen und eine schwache Weltkonjunktur. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 5,9 %, was die Kaufkraft der Haushalte beeinträchtigte und zu einem Rückgang des privaten Konsums um 0,8 % führte. Die Europäische Zentralbank erhöhte die Zinsen auf ein historisch hohes Niveau, was insbesondere die Baubranche belastete. Die globale wirtschaftliche Unsicherheit, einschließlich des Krieges in der Ukraine, trug zur wirtschaftlichen Stagnation bei. Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen Rückgang von 0,4 %, wobei die Automobilindustrie positive Impulse lieferte, während energieintensive Industrien wie die Chemie- und Metallindustrie weiterhin unter hohen Energiepreisen litten. Trotz eines leichten Anstiegs im Tiefbau- und Ausbaugewerbe stagnierte das Baugewerbe insgesamt, beeinflusst durch hohe Baukosten und gestiegene Bauzinsen. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten, insbesondere Information und Kommunikation (+2,6 %) sowie Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0 %). Der Außenhandel trug positiv zum BIP bei, da die Importe stärker sanken (-3,0 %) als die Exporte (-1,8 %). Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen zeigte sich der Arbeitsmarkt robust. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf etwa 45,9 Millionen, ein Anstieg von 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft von Herausforderungen geprägt, insbesondere durch hohe Inflation, steigende Zinsen und eine schwache Weltkonjunktur. Trotz dieser negativen Entwicklungen konnte die Zahl der Erwerbstätigen steigen, was auf eine gewisse Resilienz des Arbeitsmarktes hinweist. Die Aussichten für 2025 bleiben jedoch gedämpft, da Experten ein geringes Wachstum oder sogar einen weiteren Rückgang erwarten 1.2 Automobilbranche in Deutschland Im Geschäftsjahr 2023 wurden in Deutschland deutlich mehr Neuwagen zugelassen als noch 2022. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen lt. Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg im Gesamtjahr um 7,3 % auf 2,84 Mio. Vor allem die Zahl der gewerblichen Neuzulassungen legte kräftig zu, während etwas weniger private Autos neu zugelassen wurden als 2022. Der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen lag bei 67,1 %. Mehr als ein Drittel aller Neuwagen hatten 2023 einen Benzinmotor, der Anteil war damit sogar etwas höher als noch 2022. Der Diesel-Anteil schrumpfte dagegen leicht auf 17,1 %. Hybrid-Modelle hatten einen Marktanteil von 29,5 %. Der Anteil der Neuzulassungen an reinen Elektro-Neufahrzeugen belief sich auf 18,4 %. Das Absatzwachstum bei Elektroautos hat sich damit im vergangenen Jahr spürbar verlangsamt. Insgesamt kamen 524.219 neue E-Autos auf die Straße und damit "nur" 11,4 % mehr als im Vorjahr, in dem die Zahl der Neuzulassungen noch um 30,0 % gestiegen war. BMW blickt auf eine positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 zurück. Insgesamt lieferte die BMW Group 2,55 Mio. Automobile aus. Für die 6,5%ige Steigerung des weltweiten Absatzes im Jahr 2023 zeichnet mit 2,25 Mio. abgesetzten Automobilen (+7,2 %) weit überwiegend die Kernmarke BMW verantwortlich. Ein geringeres Plus gab es bei MINI. Hier lag die Zahl der Auslieferungen mit 0,295 Mio. nur leicht (+0,8 %) über dem Vorjahresniveau (0,293 Mio.). Dabei hat sich die Wachstums-Dynamik im Segment der elektrischen BMW-Modellvarianten im Jahr 2023 deutlich beschleunigt. Insgesamt verkaufte die BMW Group weltweit 0,38 Mio. reine E-Autos, auf die Kernmarke BMW entfielen 0,33 Mio. Einheiten. Der Anteil an BEV (Battery Electric Vehicle) in Bezug auf den Gesamtabsatz der BMW Group stieg auf 14,7%. Insgesamt lieferte die BMW Group mit 565.875 Einheiten erstmals mehr als eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge (BEV und PHEV) an Kundinnen und Kunden aus (2022: 433.792 Fahrzeuge / +30,4%). 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Autohaus Schaal GmbH sah sich im Geschäftsjahr 2023 mit einer leichten Zurückhaltung im Neuwagengeschäft konfrontiert. Der Umsatz in diesem Bereich blieb hinter dem Vorjahr zurück, was vor allem auf Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld und eingeschränkte Verfügbarkeit bestimmter Modelle zurückzuführen ist. Dagegen entwickelte sich der Gebrauchtwagenbereich äußerst positiv: Durch einen frühzeitig geplanten und gut ausgeführten Zukauf hochwertiger Fahrzeuge konnte das Unternehmen von einem anhaltend hohen Preisniveau profitieren. Dies führte zu einer deutlichen Steigerung der Umsätze und verbesserten Deckungsbeiträgen. Der Aftersales-Bereich bleibt weiterhin eine stabile und verlässliche Säule des Unternehmens. Sowohl im Teilevertrieb als auch im Servicegeschäft konnten die Prognosen aus dem Vorjahr leicht übertroffen werden. Die hohe Kundenbindung und das Vertrauen in die Servicequalität wirken sich hier besonders positiv aus. Die wirtschaftliche Gesamtlage der Gesellschaft ist in Bezug auf Umsatz, Ertrag, Vermögen und Liquidität als stabil zu bewerten. Gleichzeitig stellt der weitere Verlauf des Ukrainekriegs eine Herausforderung für Risikomanagement und Liquiditätsplanung dar und erfordert weiterhin eine vorausschauende Unternehmensführung. a) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt solide. In einem herausfordernden Marktumfeld mit steigenden Kosten, Lieferengpässen und Zinswende konnte die Gesellschaft ihre operative Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Jahresergebnis in Höhe von Euro 202.469,93 (Vorjahr Euro 243.107,25) erwirtschaftet. Das Rohergebnis ist von 6.286,77 TEuro auf 6.954,42 TEuro um 10,6 % gestiegen. Der Personalaufwand erhöhte sich von 3.729 T€ auf 4.020 T€ (+7,8 ?%). Die Abschreibungen erhöhten sich im Berichtsjahr deutlich um 41 T€ auf 228 T€. Der Anstieg betrifft fast ausschließlich das Anlagevermögen (225 T€) und steht im Zusammenhang mit Investitionen in Gebäudeeinrichtungen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen zu - von 1.942 T€ auf 2.220 T€ (+14 ?%). Die Zunahme ist insbesondere auf gestiegene Instandhaltungs- und Marketingaufwendungen zurückzuführen. Trotz dieser Belastungen konnte das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden. Die Gesellschaft erzielte ein Betriebsergebnis von 486,1 T€ nach 431,1 T€ im Vorjahr (+ 12,8 %). Jedoch wurde dieses Ergebnis durch einen deutlich gestiegenen Zinsaufwand erheblich belastet. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beliefen sich auf 161 T€ (Vorjahr: 75 T€), was einem Anstieg von 86 ?% entspricht. Der deutliche Anstieg reflektiert die allgemeine Zinsentwicklung am Kapitalmarkt sowie eine erhöhte Inanspruchnahme von Betriebsmittelkrediten zur Zwischenfinanzierung des gestiegenen Vorratsvermögens und Umsatzvolumens. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft entwickelte sich im Geschäftsjahr weiterhin stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ziehung von Skonti beglichen. Die Vereinnahmung der Forderungen erfolgt in der Regel innerhalb der festgelegten Zahlungsziele. Das Fremdkapital besteht aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr haben einen Anteil von 48,1 % (Vj. 54,3 %) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einen Anteil von 3,9 % (Vj. 0,8 %) an der Bilanzsumme. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist von Euro 9.319.965,90 zum 31.12.2022 auf Euro 9.262.389,54 zum 31.12.2023 leicht gesunken. Bestimmt wird die Aktivseite durch die Vorräte in Höhe von Euro 6.323.464,10 (Vj. Euro 6.079.459,10) mit einem Anteil von 68,3 % (Vj. 65,2 %) an der Bilanzsumme. Im Geschäftsjahr 2023 wurden in neues Anlagevermögen Euro 1.057.541,83 investiert. Davon entfielen Euro 516.676,34 auf Vorführfahrzeuge. Demgegenüber stehen Abgänge in Höhe von Euro 558.437,00 bei den Vorführfahrzeugen. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 Euro 2.818.801,36 (Vj. Euro 2.616.331,43). Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote somit 30,4 % (Vj. 28,1 %) und liegt damit auf einem guten Niveau. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Jahresüberschuss und Rohergebnis sowie Eigenkapitalrendite heran. Diese Kennzahlen bewegen sich auf einem stabilen Niveau. Die Eigenkapitalrendite bezogen auf den Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr von 9,3 % auf 7,2 % gesunken. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 4. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Gesamtlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ist als solide und stabil zu bewerten. Trotz eines erneut von Unsicherheiten geprägten Umfelds - mit anhaltend gestörten Lieferketten im Fahrzeugbereich, gestiegenem Preisniveau bei Dienstleistungen und Energie sowie einer deutlich restriktiveren Zinslandschaft - konnte sich die Gesellschaft im regionalen Marktumfeld behaupten und ihre Marktposition festigen. Die Ertragslage zeigt, dass die Gesellschaft operativ weiterhin tragfähig wirtschaftet. Das Rohergebnis wurde im Vergleich zum Vorjahr zweistellig gesteigert. Der erzielte operative Überschuss (EBIT) wurde trotz gestiegener Personal- und Sachaufwendungen verbessert. Die Zunahme der Kosten ist auf strukturelle Markteffekte (z. B. Lohnentwicklung, Investitionen in Ausstattung) sowie auf notwendige betriebliche Maßnahmen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit zurückzuführen. Belastend wirkte hingegen die deutlich gestiegene Zinslast, welche sich in Form höherer Finanzierungskosten für Fahrzeugbestände und Zwischenfinanzierungen aufgrund des gestiegenen Absatzvolumens niederschlug. Dadurch reduzierte sich der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr, verbleibt aber auf einem absolut zufriedenstellenden Niveau. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Liquidität ist gesichert, alle Verpflichtungen wurden fristgerecht erfüllt. Die Finanzierungsstruktur ist weitgehend kurzfristig, jedoch stabil, da der Finanzmittelbedarf insbesondere durch bewährte Kreditlinien gedeckt ist. Das Forderungsmanagement gewährleistet eine planmäßige Kapitalbindung im operativen Geschäft. Auch die Vermögenslage stellt sich zum Bilanzstichtag ausgewogen dar. Die Bilanzsumme blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Die Vorräte als dominierender Aktivposten spiegeln das erweiterte Geschäftsvolumen wider. Gleichzeitig konnte die Eigenkapitalausstattung durch Gewinnthesaurierung gestärkt werden. Die Eigenkapitalquote bewegt sich mit über 30 % im oberen Bereich vergleichbarer Unternehmen und bildet eine gesunde Basis für zukünftige unternehmerische Entwicklung. Unter Berücksichtigung aller Teilaspekte kann die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 insgesamt als gefestigt, widerstandsfähig und strategisch gut ausgerichtet beurteilt werden. Es bestehen aktuell keine substanziellen Risiken, welche die Fortführung des Unternehmens gefährden würden. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft hat eine Zweigniederlassung als reinen Servicebetrieb in 54614 Schönecken, Industriestraße 2. IV. Prognosebericht Für das abgelaufende Geschäftsjahr 2024 sowie für das Geschäftsjahr 2025 rechnet die Gesellschaft mit einer insgesamt stabilen Geschäftsentwicklung, wenngleich das Marktumfeld weiterhin durch Unsicherheit bei Konsumverhalten, Lieferfähigkeit und Kostenstruktur geprägt bleibt. Der Fokus liegt auf der weiteren Optimierung der Bestandssteuerung, dem Ausbau margenstarker Serviceleistungen sowie der Stärkung der Kundenbindung im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft. Eine wesentliche strukturelle Veränderung ergibt sich durch die zum 1. Oktober 2024 vollzogene Umstellung des MINI-Neuwagenvertriebs auf das sogenannte Agenturmodell. Seit diesem Zeitpunkt tritt die BMW Group selbst als Vertragspartner gegenüber den Endkunden auf, während die Autohaus Schaal GmbH in ihrer Funktion als Handelsagentur die vertriebliche Betreuung, Beratung und Auslieferung übernimmt. Für das Unternehmen ergeben sich aus dem Agenturmodell mehrere positive Perspektiven. Die Preisgestaltung und Lagerverantwortung liegen künftig vollständig beim Hersteller, was zu einer deutlichen Entlastung im Bereich der Kapitalbindung und des Vorratsrisikos führt. Darüber hinaus ist die Vergütung der Handelsagentur unabhängig vom verhandelten Endpreis und basiert auf einer fixen, klar kalkulierbaren Agenturprovision. Dies kann zu einer stabileren Margenstruktur führen, insbesondere in wettbewerbsintensiven Phasen oder bei stark preisgetriebenem Marktverhalten. Zudem ermöglicht das neue System eine deutlich transparentere Verkaufsabwicklung und eine stärkere Integration in die digitalen Prozesse des Herstellers, was mittel- bis langfristig die betriebliche Effizienz steigern dürfte. Die Gesellschaft erwartet durch diese Umstellung keine wesentlichen Beeinträchtigungen, sondern vielmehr die Chance, sich durch kompetente Beratung, regionale Verankerung und Servicequalität im neuen Vertriebsmodell erfolgreich zu positionieren. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Agenturgeschäfts werden im Jahr 2025 erstmals vollständig wirksam und fließen in die laufende Steuerung und Planung ein. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die weitere Geschäftsentwicklung hängt maßgeblich davon ab, dass die Gesellschaft auch künftig marktfähige, hochwertig ausgestattete Fahrzeuge anbieten und flexibel auf Veränderungen im Kundenverhalten reagieren kann. Während technische Produktrisiken derzeit keine wesentliche Rolle spielen, besteht ein zentrales Risiko in einem möglichen Nachfragerückgang - insbesondere bei privaten Käufern und gewerblichen Kunden außerhalb stabiler Versorgungs- oder Infrastrukturbereiche. Steigende Lebenshaltungskosten und höhere Finanzierungskosten könnten die Investitionsbereitschaft im Fahrzeugsegment dämpfen. Nachdem das Preisniveau für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge im Vorjahr stark angestiegen war, zeigen sich inzwischen Rückgänge. Mögliche Wertverluste im Bestand wurden durch gezielte Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Bestandsentwicklung wird laufend marktgerecht angepasst. Belastend wirkt sich weiterhin die eingeschränkte Verfügbarkeit technischer Komponenten aus, allen voran Halbleiter. Dies führte im Berichtsjahr zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Neufahrzeugen und zu Einschränkungen in der bestellbaren Ausstattung. In manchen Fällen mussten Kunden auf bestimmte Komfort- optionen verzichten - eine Bereitschaft, die ihre Grenzen hat. Hersteller priorisierten zudem vielfach höherpreisige Modelle mit höherer Marge, was nicht immer dem realen Bedarf im Verkaufsgebiet entsprach. Auch im Gebrauchtwagengeschäft zeigen sich Folgen dieser Situation: Junge Rückläufer und Leasingfahrzeuge sind nur eingeschränkt verfügbar, was den Einkauf verteuert und die Bestandssituation erschwert. Die Gesellschaft begegnet diesen Herausforderungen mit vorausschauendem Bestandsmanagement und flexibler Vertriebssteuerung. Insgesamt werden die branchenspezifischen Risiken aufmerksam beobachtet und aktiv gemanagt. Die Gesellschaft sieht sich im regionalen Wettbewerbsumfeld gut positioniert, um auf diese Entwicklungen angemessen reagieren zu können. Ertragsorientierte Risiken: Auch im kommenden Geschäftsjahr ist nicht von einer Entspannung des Wettbewerbsumfelds auszugehen. Vor diesem Hintergrund bleibt es eine zentrale Aufgabe der Autohaus Schaal GmbH, die Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Ein besonderer strategischer Fokus liegt dabei auf dem Ausbau des After-Sales- und Ersatzteilgeschäfts, das weiterhin signifikante Potenziale für margenstarke Umsätze bietet. Die konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit und langfristige Kundenbindung wird hierbei als wesentlicher Erfolgsfaktor verstanden, um sich dauerhaft vom Wettbewerb abzuheben. In enger Zusammenarbeit mit der BMW Group als innovationsstarkem Markenpartner und aufbauend auf der etablierten Marktposition im regionalen Umfeld strebt das Unternehmen an, seine Zielsetzung durch eine konsequente Kundenorientierung weiter voranzutreiben. Finanzwirtschaftliche Risiken: Vor dem Hintergrund der soliden Eigenkapitalausstattung bestehen derzeit keine Hinweise auf relevante Liquiditätsrisiken. Die kurzfristige Liquiditätslage stellt sich weiterhin geordnet dar und erlaubt ein verlässliches operatives Handeln. Auch unter Berücksichtigung saisonal bedingter Schwankungen wird aus heutiger Sicht nicht mit finanziellen Engpässen gerechnet. Währungsrisiken bestehen aufgrund der ausschließlichen Geschäftstätigkeit im Euro-Raum nicht. 2. Chancenbericht Die Autohaus Schaal GmbH sieht sich durch die enge Partnerschaft mit der BMW Group in einer hervorragenden Position, um von den umfangreichen Investitionen des Herstellers in innovative Fahrzeugtechnologien und zukunftsweisende Mobilitätskonzepte zu profitieren. Die kommenden Modellneuheiten bieten bedeutende Chancen zur Stärkung der Marktposition und zur Erschließung neuer Kundensegmente. Ein bedeutender Schritt in Richtung Elektromobilität ist die Einführung der „Neuen Klasse“, einer neuen Fahrzeugarchitektur von BMW. Ab 2025 sollen die ersten Modelle dieser Reihe, darunter ein Sports Activity Vehicle und eine Limousine im 3er-Segment, auf den Markt kommen. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch eine um 30 % höhere Reichweite, 30 % schnellere Ladezeiten und eine um 25 % gesteigerte Effizienz aus. Die „Neue Klasse“ repräsentiert einen Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie und bietet der Autohaus Schaal GmbH die Möglichkeit, sich als Vorreiter in der Vermarktung dieser innovativen Modelle zu positionieren. Im Hochleistungssegment wird die BMW M GmbH den neuen M5 einführen, der erstmals mit einem Plug-in-Hybridantrieb ausgestattet ist. Mit einer Systemleistung von 727 PS kombiniert dieses Modell beeindruckende Performance mit gesteigerter Effizienz. Diese Erweiterung des Portfolios spricht eine anspruchsvolle Kundengruppe an und ermöglicht es uns, die Kompetenz im Bereich sportlicher Fahrzeuge weiter auszubauen. Zusätzlich zu den Produktneuheiten investiert BMW in digitale Innovationen, wie das neue Betriebssystem „iDrive X“ und das „Heart of Joy“-System, das eine nahtlose Integration von Antriebs-, Brems- und Lenkfunktionen ermöglicht. Diese Technologien verbessern das Fahrerlebnis und bieten uns die Gelegenheit, Kunden durch fortschrittliche Fahrzeugfunktionen zu begeistern und langfristig zu binden. Insgesamt eröffnen die geplanten Modellneuheiten und technologischen Fortschritte der BMW Group der Autohaus Schaal GmbH vielfältige Chancen zur Stärkung ihrer Marktposition, zur Erweiterung ihres Kundenstamms und zur Festigung ihrer Rolle als innovativer und zukunftsorientierter Mobilitätsdienstleister in der Region.
Bitburg, den 2. April 2025 gez. Edgar Bujara gez. Kamilla Bujara HandelsbilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben: • Technische Anlagen und Maschinen: 5 bis 10 Jahre • andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 13 Jahre Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr und Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. scroll
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Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt: scroll
Nichtbilanzierte sonstige finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB: Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer, Herrn Edgar Bujara, für den betrieblich genutzten Grundbesitz bestehen in Höhe von TEUR 533/Jahr. Daneben bestehen weitere Mietverträge von untergeordneter Bedeutung. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Auf die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 276 HGB wurde im Sinne eines besseren Einblicks verzichtet. Personalaufwand des Geschäftsjahres Die Löhne und Gehälter für das Geschäftsjahr 2023 betrugen Euro 3.459.603,66. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 Euro 560.521,23 an. Auf die Angabe der in § 285 Nr. 9a) HGB genannten Bezüge wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: scroll
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 202.469,93 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Bitburg, den 3. März 2024 gez. Edgar Bujara gez. Kamilla Bujara sonstige Berichtsbestandteile
Bitburg, den 03. März 2024 gez. Edgar Bujara Kamilla Bujara Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 02.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Schaal GmbH, Bitburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Schaal GmbH, Bitburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Schaal GmbH, Bitburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bitburg, 30. April 2025 Barz, Willems & Co GmbH Peter Barz, Wirtschaftsprüfer |
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