Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 85235
Vorher
mertus 426. GmbHLifeScan Germany GmbH
Eingetragen
3.4.2018
Branche
Einzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenEinzelhandel mit sonstigen medizinischen und orthopädischen ArtikelnGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Verkauf von Medizinprodukten, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Wiebke Hess
seit 12.3.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
LifeScan Holding II LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

LifeScan Holding II Limited
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LifeScan Deutschland GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

Die LifeScan Deutschland GmbH mit Firmensitz in Düsseldorf/ Deutschland, setzt sich mit der Marke OneTouch® dafür ein, die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes nachhaltig zu verbessern. Zu diesem Zweck vertreibt das Unternehmen verschreibungspflichtige Blutzuckerteststreifen und -messgeräte sowie entsprechendes Zubehör auf dem deutschen Markt. Die deutsche Vertriebsgesellschaft führt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit oder Produktionstätigkeit aus.

Die Gesellschaft ist Teil des operativ tätigen LifeScan Global Corporation-Konzerns.

Die Gesellschaft LifeScan Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf wird im Handelsregister am Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 85235 geführt.

Die Produktion der Teststreifen erfolgt im konzernzugehörigen Werk in Inverness/ Schottland.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020 (auch kalenderbereinigt). Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger. 1

Für das Jahr 2021 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 465,7 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 25,1 Milliarden Euro oder 5,7 % mehr als im Jahr 2020. In Bezug auf die Corona-Pandemie werden insbesondere die Ausgaben für Testungen und die Impfkampagne einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Gesundheitsausgaben haben. 2 Dies entspricht einem neuen Höchststand. 3

Im Jahr 2015 hatten in Deutschland 7 Milionen Menschen einen dokumentierten Typ-2-Diabetes und 32 000 Kinder und Jugendliche sowie 340 000 Erwachsene einen Typ-1-Diabetes. Aufgrund steigender Prävalenzen liegt die Zahl der Menschen mit einem dokumentierten Typ-2-Diabetes im Jahr 2022 vermutlich bei 8,7 Millionen. Hinzu kommt eine Dunkelziffer von mindestens 2 Milionen Menschen. Auch in Zukunft wird mit einem weiteren Anstieg der Diabetesprävalenz gerechnet. Durch Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung (Lockdown) der Jahre 2020 und 2021 wird von einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in der Bevölkerung ausgegangen, vor allem durch verringerte körperliche Aktivität und Gewichtszunahme. 4

Der Marktrückgang für verschreibungspflichtige Blutzuckerteststreifen betrug im Kalenderjahr 2021 mehr als 8%. 5 Grund ist die Einführung neuer Technologien wie die des kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) und des sogenannten Flash-Glukosemonitorings (FGM), die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Branche hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine absatzmarktseitigen Auswirkungen bedingt durch die Corona-Pandemie erfahren.

Die Blutzuckerselbsttestung ist ein wettbewerbsintensiver Bereich, in dem z.B. Preisverhandlungen zwischen Krankenkassen, Kassenärztlichen Vereinigungen und Apothekervereinen für einen kontinuierlichen Preisdruck sorgen und zunehmend sich der Versandhandel etabliert hat.

II.2 Geschäftsverlauf

Der Umsatz der LifeScan Deutschland GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um nahezu 0.5 MEUR gewachsen, während der gesamte deutsche Blutzuckerteststreifenmarkt einen Rückgang um 8% verzeichnete. Dieses Wachstum wurde im Wesentlichen durch einen gestiegenen Marktanteil erzielt. Das Geschäftsergebnis 2021 stellt sich deutlich positiv dar und konnte im Verhältnis zu den Umsatzerlösen stark verbessert werden. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2021 zufriedenstellend.

Die Corona-Pandemie hat das Geschäft 2021 nicht beeinträchtigt. Die Zahl der Beschäftigten stieg leicht an. Im Geschäftsjahr 2021 wurden die Stechhilfe OneTouch® Delica® Safety, sowie eine mehrsprachige Version des Messgeräts OneTouch UltraPlus Reflect® auf den deutschen Markt gebracht.

Die Pandemie wirkte sich weiterhin auf die Tätigkeiten vieler Abteilungen des Unternehmens aus. Es wurde weiterhin zu einem großen Teil auch im Außendienst aus dem Homeoffice heraus gearbeitet.

II.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der LifeScan Deutschland GmbH belief sich zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 20.026 und erhöhte sich somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.403.

Das Anlagevermögen (TEUR 8.420) hat einen Anteil von 42,0 % an der Bilanzsumme. Davon entfällt ein maßgeblicher Anteil in Höhe von TEUR 7.948 auf den im Rahmen des Erwerbs entstandenen Geschäfts- oder Firmenwert. Die Veränderung zum Vorjahr ergibt sich aus der planmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 1.539 des Geschäfts- oder Firmenwerts.

Beim Umlaufvermögen ergab sich eine Erhöhung in Höhe von TEUR 3.037, welche im Wesentlichen durch einen Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.891 auf TEUR 7.616 (Vorjahr: 4.725) und einen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.003 auf TEUR 2.920 (Vorjahr: TEUR 1.916) begründet sind. Gegenläufig hat sich der Bankbestand um TEUR 1.092 auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.092) reduziert.

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von TEUR 1.043 beläuft sich das Eigenkapital zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 4.216 Die Eigenkapitalquote lag somit im Geschäftsjahr 2021 bei 21,0 % (Vorjahr: 18,0 %). Die Verbindlichkeit aus einem Darlehen gegenüber der Gesellschafterin beträgt inklusive Zinsen für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2021 TEUR 5.650. Das Darlehen wird seit 2019 mit 4,4% pro Jahr verzinst und ist am 30. September 2028 zu tilgen. Die Zinsen werden jeweils zum 30. September beglichen.

Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2021 haben sich um TEUR 673 auf TEUR 4.536 (Vorjahr: 3.864) erhöht und wurden auf Basis des versicherungsmathematischen Gutachtens der Aon Solutions Germany GmbH, Mülheim an der Ruhr, vom 17. Februar 2022 dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 3.851 (Vorjahr: 2.977). Der Anstieg um TEUR 875 ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 619), für Rabatte (TEUR 345), für personalbezogene Rückstellungen ohne Abfindungen (TEUR 173), und sonstige Rückstellungen begründet. Gegenläufig dazu sind die Abfindungsrückstellungen um TEUR 293 gesunken.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt über keinen eigenen Finanzmittelbestand, da sie seit 2021 in das Cash-Pooling der Lifescan Global Corporation, Inc. einbezogen wird. Cash-Pooling bezeichnet eine Konstellation, in der Einheiten im Rahmen eines gemeinsamen Finanzmanagements einander liquide Mittel zur Verfügung stellen oder auf diese zurückgreifen können. Die LifeScan Global Corporation ist dabei die den Cash-Pool verwaltende Einheit und damit der "Cash-Pool-Führer". Die Forderungen aus Cash-Pooling betrugen am Ende des Geschäftsjahres TEUR 7.616. Der Finanzmittelbestand (liquide Mittel) betrug am Ende des Vorjahres TEUR 1.092.

Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) betrug am Ende des Jahres 3,69 (Vorjahr 4,55).

Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch die Einbindung in den LifeScan Global Corporation-Konzern sowie aus dem operativen Cashflow und einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 5.650 (Vorjahr: 5.415) gesichert. Die Liquidität war zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr gefährdet.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 38.369 generiert. Dies entspricht einem leichten Zugang, verglichen mit TEUR 37.919 im Vorjahr. Die Vorjahresprognose von TEUR 38.400 wurde erreicht. Der korrespondierende Materialaufwand beträgt TEUR 19.944 (Vorjahr: TEUR 21.400).

Das Rohergebnis am Jahresende beträgt TEUR 18.501 oder 48,2 % (Vorjahr: 43,6 %) vom Umsatz.

Die Produktpalette der LifeScan Deutschland GmbH umfasste drei unterschiedliche Blutzuckermesssysteme nebst Zubehör. Die Blutzuckerteststreifen stellen hierbei den wesentlichen Umsatztreiber dar. Stechhilfen, Messgeräte und Zubehör machen einen niedrigen prozentualen Anteil am Gesamtumsatz aus.

Der Personalaufwand betrug TEUR 9.001 (Vorjahr: TEUR 9.434). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere durch gegenüber dem Vorjahr niedrigere Abfindungsvereinbarungen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begründet. Die LifeScan Deutschland GmbH beschäftigte in 2021 im Durchschnitt 81 (Vorjahr: 78) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalkostenquote beträgt 23,5 % (Vorjahr: 24,9 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 5.429 (Vorjahr: TEUR 5.602). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der Kosten im Bereich externer Dienstleister um TEUR 607 auf TEUR 923 (Vorjahr: TEUR 1.530), sowie sonstiger Dienstleitungen um TEUR 307 auf TEUR 85,5 (Vorjahr: 393) und externer Beratung um TEUR 331 auf TEUR 96,8 (Vorjahr: TEUR 428). Gegenläufig sind die Kosten im Bereich Marketing um TEUR 1.054 auf TEUR 1.360 (Vorjahr: TEUR 306) gestiegen.

Der Jahresüberschuss beträgt für das Jahr 2021 TEUR 1.043 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 535).

II.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand finanzieller Leistungsindikatoren. Die wesentliche Kennzahl der Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

III.1 Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2022 zeigte sich ein weiterer Rückgang des Blutzuckerteststreifenmarkts um etwa 10%. Auch für das kommende Jahr wird eine Fortsetzung dieser Entwicklung erwartet.

Auswirkungen des Ukrainekrieges und der abnehmenden Coronapandemie auf das Geschäft konnten im Geschäftsjahr 2022 nicht beobachtet werden und werden auch für das kommende Jahr nicht erwartet. Das Inflationsrisiko des Materialaufwands wird von der Muttergesellschaft getragen. Die Auswirkungen der Inflation auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen können durch Einsparmaßnahmen kompensiert werden.

Aufgrund der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2022 nach US GAAP rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von rund 39 Mio. EUR und einem Operating Profit in Höhe eines mittleren einstelligen Prozentsatzes im Verhältnis zum Umsatz. Dies stellt eine leichte Verbesserung gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr dar.

Nach der derzeit vorliegenden Planung nach US GAAP rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023 mit einer weiteren Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich und einem konstanten Operating Profit im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

III.2 Chancenbericht

Eine wesentliche Chance liegt im Bereich der Digitalisierung. Hier eröffnen sich durch die Einführung der Digitalen Gesundheitsanwendungen und der Telemedizin neue Chancen für zeitgemäßes Diabetesmanagement und Behandlung. LifeScan unterstützt diese Entwicklungen mit der OneTouch Reveal® Mobile und Web App.

Des Weiteren stellt das schmerzarme bzw. schmerzfreie Stechen als einer der wesentlichen Treiber zum Wechsel von klassischer Selbsttestung hin zu sensorgestützter Selbsttestung einen ausbaufähigen Bereich dar. Das Unternehmen bietet mit der OneTouch® Delica® Plus Stechhilfe bereits ein Produkt an, das ein schmerzärmeres Stechen ermöglicht. Außerdem ist LifeScan dabei weitere Technologien auszubauen.

III.3 Risikobericht

Die Gesellschaft ist eingebunden in das Risikomanagementsystem des LifeScan Global Corporation Konzerns, Malvern (PA, USA).

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis einer konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht und unter Berücksichtigung der Einbeziehung des Gesamt-Konzerns, zeichnen sich keine den Fortbestand der LifeScan GmbH gefährdenden Risiken, auch nicht in Verbindung mit anderen Risiken, ab.

Die wesentlichen Risiken für die LifeScan Deutschland GmbH liegen im Preisverfall und Marktvolumenrückgang, sowie Produktinnovation, -qualität und -verfügbarkeit.

Während der Gesamtmarkt der Blutzuckerselbsttestung kontinuierlich wächst, ist das Marktsegment der Blutzuckerteststreifen mit bis zu 10% pro Jahr über die letzten Jahre stark rückläufig. Diesem Risiko begegnet LifeScan mit einem kontinuierlichen Marktsegmentanteilswachstum.

Aufgrund der starken Inflation wird zeitnah kein weiterer Preisverfall erwartet.

Produktinnovation ist ein wesentlicher Treiber, um am Wachstum der stark wachsenden Marktsegmente partizipieren zu können, dennoch wird das Segment der Blutzuckerteststreifen als stabil erachtet. In diesem Segment gelingt es LifeScan aufgrund fundierter und langjähriger Erfahrung sowohl erfolgreich neue Kundensegmente zu erschließen, wie auch technologische Neuerungen, die Mehrwert für die Menschen mit Diabetes schaffen, anzubieten.

Die Risiken Produktqualität und Verfügbarkeit sind aufgrund der Schwierigkeiten in den globalen Lieferketten aufgrund von Pandemie und Kriegen nicht zu ignorieren, dennoch ist die Produktversorgung aufgrund der relativen Attraktivität des deutschen Marktes innerhalb des Konzerns gesichert. Die Produktqualität ist auf Basis der Studienlage hoch und durch ein lückenloses Qualitätsmanagement gesichert.

Es existiert ein internes monatliches Berichtswesen im Hinblick auf diese Risiken. Im Rahmen von standardisierten monatlichen Sitzungen zum Geschäftsüberblick unter Teilnahme der deutschen Geschäftsführung sowie des europäischen Führungsteams werden die einzelnen Risikobereiche analysiert und Handlungsbedarfe erarbeitet. Die detaillierte monatliche Berichterstattung über Erträge, Aufwendungen und Ergebnis sowie Marktanteil im Plan-Ist-Vergleich ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von Entwicklungen. Des Weiteren wird ebenfalls monatlich die Gesamtmarktentwicklung anhand von extern eingekauften Markdaten analysiert. Produktqualität und Verfügbarkeit werden durch monatliche, abteilungsübergreifende Nachfrage-Produktionsplanungssitzungen überwacht und sichergestellt.

Durch die aktive Mitgliedschaft im Wirtschaftsverband der Diagnostica-Industrie e.V. (VDGH) werden aktuelle Informationen zu allen für die Gesellschaft relevanten politischen, ökonomischen und regulatorischen Entscheidungen eingeholt.

Regelmäßig finden Konferenzen für regionale Vertriebsleiter und jährlichen Außendiensttagungen statt, um einen abteilungsübergreifenden Austausch über Chancen und Risiken im Markt zu teilen und zu diskutieren.

Nachdem 2016 die kontinuierliche Glukosemessung als Leistung in den Katalog der Gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen worden ist und weitere Glukosemesstechnologien als Satzungsleistung verstärkt durch die Krankenkassen erstattet werden, ist der Absatzmarkt der klassischen Blutzuckerselbsttestung rückläufig. Dem stehen deutliche Zuwächse in der sensorgestützten Glukosemessung gegenüber, sowohl in Deutschland als auch in anderen ökonomisch hochentwickelten Volkswirtschaften. Des Weiteren geht langfristig ein Risiko von Blutzuckerbestimmung durch nicht-invasive Methoden, wie zum Beispiel per Smartwatch, aus, an denen aktuell geforscht wird. Die Entwicklungen werden sowohl von der lokalen Gesellschaft als auch aus Konzernsicht beobachtet. Die zunehmende Prävalenz des Diabetes mellitus entfaltet dem Grunde nach jedoch einen positiven Nachfrageeffekt.

IV. Gesamtaussage

Unter Berücksichtigung der beschriebenen Chancen und Risiken, der Eintrittswahrscheinlichkeiten und der aktuellen Geschäftsaussichten erwarten wir keine besonderen oder aggregierten Risiken, die sich weder entwicklungsbeeinträchtigend noch bestandsgefährdend für unsere Gesellschaft auswirken könnten. Die Finanzausstattung der Gesellschaft ist hinreichend und der Bedarf an liquiden Mitteln wird derzeit durch den Cashpool und die verfügbaren Kreditlinien abgedeckt.

 

Düsseldorf, den 1. September 2023

Geschäftsführung der
LifeScan Deutschland GmbH

John Byrne de Grandpre

Carsten Schomburg

Hervè Morisset

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22_020_811.html
2 https://www.desttis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/04/
PD22_153_236.htmlRaute:~:text=F%C3%BCr%20das%20Jahr%202021%20wird,mehr%20als%20im%20Jahr%202020.
3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/04/PD22_153_236.html
4 "Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2023 - Die Bestandsaufnahme", Deutsche Diabetes Gesellschaft und Deutsche Diabetes Hilfe
5 IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG, IMS National Panel

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 251.420,34 85.205,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.947.712,80 9.486.622,00
8.199.133,14 9.571.827,99
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.321,96 232.751,37
8.420.455,10 9.804.579,36
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.919.722,75 1.916.480,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.615.714,55 4.724.956,36
3. Sonstige Vermögensgegenstände 320.307,56 84.986,80
10.855.744,86 6.726.424,00
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 1.092.160,22
10.855.744,86 7.818.584,22
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 749.705,24 0,00
20.025.905,20 17.623.163,58

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.400.000,00 4.400.000,00
III. Verlustvortrag -1.252.262,62 -717.755,00
IV. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 1.042.944,74 -534.507,62
4.215.682,12 3.172.737,38
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.536.464,00 3.863.613,00
2. Steuerrückstellungen 774.822,00 741.214,19
3. Sonstige Rückstellungen 3.851.458,27 2.976.797,53
9.162.744,27 7.581.624,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 582.420,19 312.460,40
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.271,55 14.595,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.650.031,20 5.414.837,44
4. Sonstige Verbindlichkeiten 399.755,87 1.126.908,62
davon aus Steuern: 291.974,17 EUR (Vorjahr: 621.546,74 EUR)
6.647.478,81 6.868.801,48
20.025.905,20 17.623.163,58

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 38.369.347,72 37.918.950,17
2. Sonstige betriebliche Erträge 76.108,70 29.041,96
- davon aus Währungsumrechnungen (0,00) (29.041,96)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
19.943.944,04 21.399.712,88
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.024.405,29 8.853.473,52
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 976.551,89 9.000.957,18 580.036,44
- davon aus Altersversorgung (584.295,00) (399.995,00)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
1.656.753,34 1.590.682,58
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.428.675,16 5.602.473,19
- davon aus Währungsumrechnungen (113,57) (0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 325.679,31 329.333,33
- davon an verbundene Unternehmen (237.123,31) (238.107,33)
- davon aus Aufzinsung (88.556,00) (91.226,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.046.502,65 126.787,81
9. Ergebnis nach Steuern 1.042.944,74 -534.507,62
10. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 1.042.944,74 -534.507,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Allgemeine Angaben

1 Gesellschaft

Die Gesellschaft LifeScan Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf wird im Handelsregister am Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 85235 geführt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2 Rechnungslegung

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches, unter Annahme der Unternehmensfortführung und nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die rechtsformspezifischen Anforderungen des GmbHG wurden beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt worden.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen zwischen 5 und 8,5 Jahren. Bei Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen linear ermittelt. Die Abschreibungen auf Zugänge zum Sachanlagevermögen erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert von EUR 250 bis EUR 800 (netto) werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Nutzungsdauern für selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte betragen 36 Monate. Für die Herstellungskosten wurden nur direkt zurechenbare Kosten und keine Gemeinkosten miteinbezogen.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 8,5 Jahren abgeschrieben. Hierbei wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des bestehenden KundInnenportfolios zugrunde gelegt.

Die Forderungen sind zum Nennwert ggf. abzüglich für erforderlich gehaltene Einzelwertberichtigungen angesetzt. Es werden keine Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet, da die Forderungen als werthaltig angesehen werden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 573.281 (Vorjahr: EUR 685.962). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Für die Pensionsrückstellungen nach HGB ist ein Zinssatz von 1,87 % p.a. (Vorjahr: 2,3 %) festgesetzt. Des Weiteren wird für das Geschäftsjahr 2020 ein Rententrend von 2,00 % p.a. (Vorjahr: 1,75 %) sowie ein Einkommenstrend von 2,75 % p.a. (Vorjahr: 2,75 %) zu Grunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und tragen sämtlichen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung von Zugängen erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Transaktionsstichtag.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1 Angaben zur Bilanz

Für die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 verweisen wir auf das Anlagengitter als Anlage zum Anhang.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen eine Mietkaution für Büroräume.

Der unter dem Posten "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte" und Werte aktivierte Betrag von EUR 251.420,34 (Vorjahr: EUR 85.205,99) ist entsprechend § 268 Abs. 8 HGB zur Ausschüttung gesperrt.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 7.615.714,55 (Vorjahr EUR 0,00) aus Cash Pooling Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen und eine Mietkaution für die Büroräume.

Es bestehen keine Forderungen in Fremdwährung.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000 und wird zum 31. Dezember 2021 von der Life Scan Holding II Limited, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach dem Recht von England und Wales, mit eingetragener Geschäftsanschrift in 100 New Bridge Street, London, United Kingdom, EC4V6 JA, eingetragen beim Companies House unter Nummer 11316254, gehalten.

Zusätzlich wurde im Geschäftsjahr 2018 eine Darlehensforderung in Höhe von EUR 4.400.000 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingebracht.

Der nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelte Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag beläuft sich auf EUR 4.536.464 (Vorjahr: EUR 3.863.613).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Boni, Personal, sowie für Rechts- und Beratungskosten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 15.271,55 (Vorjahr EUR 14.595,02) dar.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen aus einem Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 5.650.031,20 (Vorjahr: EUR 5.414.837,44).

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeiten-Spiegel hervor:

Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2021 Gesamtbetrag
EUR
Bis 1 Jahr
EUR
Größer 1 Jahr
EUR
Davon mehr als 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 582.420,19 582.420,19 0,00 0,00
(31.12.2020) (312.460,40) (312.460,40) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.271,55 15.271,55 0,00 0,00
(31.12.2020) (14.595,02) (14.595,02) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.650.031,20 290.034,20 5.359.997,00 5.359.997,00
(31.12.2020) (5.414.837,44) (54.840,44) (5.359.997,00) (5.359.997,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 399.755,87 300.421,95 0,00 0,00
(31.12.2020) (1.126.908,62) (1.126.908,62) (0,00) (0,00)
Summe 6.647.478,81 1.287.481,81 5.359.997,00 5.359.997,00
(31.12.2020) (6.868.801,48) (1.508.804,48) (5.359.997,00) (5.359.997,00)

2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 38.369.347,72 im Geschäftsjahr 2021 (Vorjahr: EUR 37.918.950,17) erwirtschaftet, davon wurden 100 % im Inland erzielt. Dem gegenüber stehen Materialaufwendungen in Höhe von EUR 19.943.944,04 (Vorjahr: EUR 21.399.712,88).

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Auflösungen von Rückstellungen zusammen (EUR 75.995,13; im Vorjahr EUR 0,00) und sind periodenfremd. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge aus der Währungsumrechnung betragen im Geschäftsjahr EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 29.041,96).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für Marketing und Marktforschung (TEUR 1.793; im Vorjahr TEUR 854), Einkäufe und Dienstleistungen (TEUR 1.422; im Vorjahr TEUR 2.297), Reisekosten (TEUR 1.231; im Vorjahr TEUR 1.114), und Sonstigem (TEUR 983; im Vorjahr TEUR 1.337). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden und außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten.

D. Sonstige Angaben

1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

2022 2023-2024 Gesamt
Miete 129.072,63 € 89.438,49 € 218.511,12 €
Kfz-Leasing 553.051,08 € 241.590,08 € 794.641,16 €

Die Miet- und KFZ-Leasing-Verträge führen zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt.

2 Anzahl der ArbeitnehmerInnen

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 80 ArbeitnehmerInnen (Vorjahr: 78) beschäftigt (ausschließlich Angestellte).

3 Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

Bezug/Erbringung von Dienstleistungen

Finanzierungen

Abreden im Ein- oder Verkauf

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Empfangene Lieferungen und Leistungen und sonstige Aufwendungen
in TEUR
2021 2020
Lieferungen 19.944 21.400
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 237 238
Gesamt 20.181 21.638

4 Honorar des Abschlussprüfers

Zum Abschlussstichtag belief sich das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für auf das Geschäftsjahr entfallende Dienstleistungen auf EUR 35.000,00 zzgl. Auslagen für Abschlussprüfungsleistungen.

5 Geschäftsführung

 

John Byrne de Grandpre, Eagleville, Pennsylvania / USA (ab 24. April 2019),

General Counsel LifeScan Global Corp

 

Alisandra Bissell Rizzolo, Chester County, Pennsylvania / USA (vom 23. April 2019 bis 13. April 2021),

CAO & Head of Transformation

 

Richard Brent Jones, Malvern, Pennsylvania / USA (ab 20. April 2020 bis 4. August 2023),

CFO LifeScan Global Corp

 

Carsten Schomburg, Wedel (ab 13. April 2021),

Country Lead LifeScan Deutschland GmbH

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Organbezügen nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB verzichtet, da diese entweder keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten oder darüber hinaus sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Geschäftsführungsorgans feststellen lassen.

6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die Covid-19 Pandemie hat weltweit in den Jahren 2020 und 2021 zu einer bisher kaum vorstellbaren Beeinträchtigung des sozialen Lebens und der Wirtschaft geführt. Bisher ist eine Abschätzung der Beendigung der Pandemie nicht möglich. Daraus könnten sich auch Risiken im Hinblick auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft ergeben. Derzeit sind keine negativen Auswirkungen auf unser KundInnenportfolio, Forderungsbestand oder andere Unternehmensbereiche bekannt. Auch die Lieferketten sind bislang nicht beeinträchtigt.

Der im Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine hat nach derzeitigem Kenntnisstand keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft in Deutschland. Uns sind daraus folgend derzeit keine Probleme in der Beschaffung bekannt.

7 Konzernabschluss

Die LifeScan Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Life Scan Holding II Limited, London/Großbritannien und wird zusammen mit dieser in den nach US-Grundsätzen aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der LifeScan Global Corporation, Malvern, Pennsylvania / USA (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht, da es sich um ein Unternehmen in privater Hand handelt.

Die vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden betreffen überwiegend den Geschäfts- oder Firmenwert, die Pensionsrückstellungen sowie die Abgrenzung von Umsatzerlösen und Wareneinsatz.

8 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 1. September 2023

Die Geschäftsführung der

LifeScan Deutschland GmbH

John Byrne de Grandpre

Carsten Schomburg Hervè Morisset

Anlagenspiegel zum 31.12.2021

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 85.205,99 166.214,35 0,00 0,00 251.420,34
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.949.168,60 0,00 0,00 0,00 12.949.168,60
13.034.374,59 166.214,35 0,00 0,00 13.200.588,94
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.786,58 106.414,73 0,00 0,00 417.201,31
310.786,58 106.414,73 0,00 0,00 417.201,31
13.345.161,17 272.629,08 0,00 0,00 13.617.790,25
Kummulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.462.546,60 1.538.909,20 5.001.455,80
3.462.546,60 1.538.909,20 5.001.455,80
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.035,21 117.844,14 195.879,35
78.035,21 117.844,14 195.879,35
3.540.581,81 1.656.753,34 5.197.335,15
Buchwerte
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 251.420,34 85.205,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.947.712,80 9.486.622,00
8.199.133,14 9.571.827,99
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.321,96 232.751,37
221.321,96 232.751,37
8.420.455,10 9.804.579,36

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LifeScan Deutschland GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LifeScan Deutschland GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LifeScan Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 4. September 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernd Boritzki, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Henckel, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 04.09.2023 festgestelllt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

45 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.