Castell Immobilien GmbHLiquidiert

69181 Leimen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 337911
Eingetragen
6.10.1998
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Verwaltung von eigenen und fremden Vermögensobjekten; Ausführung von Bauträgerschaften und Baubetreuungen; Vermittlung von Immobilien, Versicherungen, Finanzierungen und Vermögensanlagen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Castell Immobilien GmbH i. L.

Leimen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Umlaufvermögen 37.146,82 37.533,13
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 37.102,36 37.529,65
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 44,46 3,48
Summe Aktiva 37.146,82 37.533,13

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 36.697,44 36.997,54
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 11.432,95 10.824,31
III. Jahresfehlbetrag 300,10 -608,64
B. Rückstellungen 209,00 506,98
C. Verbindlichkeiten 240,38 28,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 240,38 28,61
Summe Passiva 37.146,82 37.533,13

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Castell Immobilien GmbH i. L. hat ihren Sitz in Leimen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der Reg.-Nr. HRB 337911. Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation / Abwicklung.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 274a, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften im Sinne des § 267a HGB wurden nicht in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Auf die Erstellung eines Lageberichtes wurde gem. § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB verzichtet.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Liquidationseröffnungbilanz zum 01.01.2020 überein. Bei der Bewertung wurde - infolge der Liquidation - nicht von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Wertberichtigungen fielen im zu betrachtenden Zeitraum nicht an.

2. Rückstellungen

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Es wurden erwartete künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern (Vorjahresausweis).

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Umlaufvermögen

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Der Gesellschafter-Geschäftsführerin wurde ein Kontokorrentdarlehen in Höhe von € 36.860,67 (Vj.: € 37.529,65) gewährt, insgesamt wurden im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses im abgelaufenen Geschäftsjahr € 1.770,00 getilgt / zurückgeführt. Die Verzinsung erfolgte mit 3,00 % p. a. Es handelt sich insoweit auch um Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Die Darlehen wurden nicht besichert. Der grundsätzlich gemäß §§ 30, 31 sowie 43a GmbHG zurückzuführende Betrag betrug zum Stichtag € 25.969,51 (Vj.: € 25.032,48).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00; es wurde bis zum Abschlussstichtag noch nicht auf Euro umgestellt.

C. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr keine Arbeitnehmer.

Feststellung Vorjahresabschluss

Der Jahresabschluss der Castell Immobilien GmbH i. L. zum 31. Dezember 2019 wurde am 10.11.2020 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt; der Geschäftsführerin wurde für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2019 Entlastung erteilt.

D. Sonstige Verpflichtungen

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2020

Leimen, den 25.11.2021

Ursula Ebert-Rühl, Liquidatorin

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 25.11.2021 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 festgestellt. Der Liquidatorin wurde für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2020 Entlastung erteilt.

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