aluplast Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne Przybilla seit 19.11.2018 | Geschäftsführer |
Eric Thierry Bobay seit 14.6.2017 | Geschäftsführer |
Patrick Lars Seitz seit 13.10.2006 | Geschäftsführer |
Dirk Michael Seitz seit 13.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GmbH & Co. KG | 99.68% |
aluplast Holding | 0.32% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALUPLAST GmbHKarlsruheJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006Markt- und AbsatzentwicklungDer gesamteuropäische Fenstermarkt wächst sehr ungleichmäßig. Einer leicht positiven Entwicklung in Mittel- und Westeuropa steht ein starkes Wachstum in Osteuropa gegenüber. Eine Trendwende zeigte der Binnenmarkt in Deutschland, wo der Markt erstmals seit fast 10 Jahren ein Wachstum von etwa 5 % zeigte. Auch im Geschäftsjahr 2006 konnte die aluplast-Gruppe sowie als größte Einzelgesellschaft, die aluplast GmbH, am starken Wachstum in den GUS-Staaten deutlich partizipieren. Die Wachstumsquoten lagen in Russland und Ukraine deutlich über 40 %. Der russische Markt ist 2006 zum größten Einzelmarkt in Europa geworden. Auch für das nächste Jahr wird mit einem ähnlichen Wachstum gerechnet. In diesen Zielmärkten sollen durch Fortsetzung der ergriffenen Maßnahmen überproportionale Wachstumsraten erreicht werden. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie aluplast GmbH ist die größte Einzelgesellschaft innerhalb der aluplast-Gruppe. Die aluplastGruppe hat im Jahr 2006 mit einer verarbeiteten Tonnage von 125.000 to PVC die Position 4 in Europa als eigenständige Marke erfolgreich gehalten. Mit einem Gruppenwachstum von über 14 % konnte das kontinuierliche zweistellige Wachstum fortgesetzt werden. Die Umsatzentwicklung der aluplast GmbH verlief in den einzelnen Quartalen des Geschäftsjahres 2006 sehr unterschiedlich. Einem sehr starken 1. Quartal folgte mit einem heftigen Wintereinbruch im März ein schwaches 2. Quartal und anschließend ein signifikantes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Erfreulich war dabei das Anspringen des deutschen Binnenmarktes. Der Umsatzanteil am deutschen Markt konnte einerseits durch das Wachsen von Bestandskunden als auch durch einen neuen Großkunden deutlich gesteigert werden. Von diesem Neukunden hat aluplast als Bedingung für die Umstellung auf aluplast ein Extrusionswerk in Bernburg übernommen. Am neuen Standort werden für die dortige FensterProduktion des Neukunden wesentliche Profile Just-in-Time produziert. Der Auslandsanteil sank deshalb von 74,8 % auf 68,3 %. In allen Märkten konnten Preiserhöhungen im Rohstoffbereich an Kunden weitgehend weitergegeben werden. Mit der Erstellung einer Architekten-CD wurde ein Instrument geschaffen, mit dem unsere Kunden in neuen Märkten vertrieblich aktiv werden bzw. die bisherige Marktbearbeitung intensivieren können. Diese Software ermöglicht es, Ausschreibungen zu bearbeiten und ein Angebot mit grafischer Darstellung zu erstellen. Die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2006 ist weiterhin auf die konsequente Marktbearbeitung mit hoher Kundenorientierung, den weiteren Ausbau der hochwertigen, kompatiblen Produktsysteme, die hohe Investitionsquote mit modernsten Maschinen und Werkzeugen und ein ausgeprägtes Kostenmanagement zurückzuführen. Die Preisentwicklung der wesentlichen Rohstoffe war 2006 deutlich ansteigend. Zum Jahresende lagen die Beschaffungspreise nach einer Absenkung zur Jahresmitte auf dem bisher höchsten Niveau. Es wird erwartet, dass sich dieses Preisniveau noch leicht erhöht. Die Marktverknappung in den letzten Jahren hat zu einer sprunghaften Investitionstätigkeit der Schlüssellieferanten, aber auch einiger Länder mit Rohölförderung geführt. Neue Kapazitäten in der PVC-Produktion entstehen in Russland, Ukraine, Iran, diversen Golfstaaten und Libyen. Zudem drängen PVC-Lieferanten aus anderen Kontinenten auf den europäischen Markt. Mit Schlüssellieferanten wurden zur Sicherung der Rohstoffversorgung langfristige Rahmenverträge abgeschlossen. Auch durch die schwierige Rohstoffsituation wird erwartet, dass sich die Marktbereinigung bei den Profilextrudeuren in Europa verstärkt fortsetzt. Einen negativen Ergebniseffekt haben die Wertberichtigungen in Höhe von EUR 2 Mio. auf die Forderungen gegenüber der Tochtergesellschaft in UK. Zur Gegensteuerung wurde das bereits 2005 ergriffene Maßnahmenpaket mit Spezialisten aus Deutschland fortgesetzt. PersonalDurch die bereits beschriebene Übernahme einer Extrusion in Ostdeutschland sowie durch das starke Wachstum wurden weitere Arbeitsplätze in Ettlingen und Karlsruhe geschaffen. Umsatzwachstum und dieser Effekt führten zu einem Rückgang der Personalkosten und einer Absenkung der Personalkostenquote auf 17,0 %. Als eigentümergeführte Unternehmensgruppe wurde im März 2006 mit der Eintragung des Sohnes Patrick Seitz als alleinvertretungsberechtigtem Geschäftsführer der aluplast Deutschland ein weiterer wichtiger Schritt in der Unternehmensnachfolgeregelung des Gründers Manfred J. Seitz erreicht. UmweltschutzDas in 2005 begonnene Projekt der Coextrusion von Recyclingmaterial in die nicht sichtbaren Bereiche der Profile wurde 2006 konsequent vorangetrieben. Für den Hauptproduktionsstandort Karlsruhe wurden mehrere neue Extrusionslinien sowie entsprechende Werkzeuge in Produktion genommen. Im Oktober 2006 wurde auch die neue Mischerei am Standort Karlsruhe in Betrieb genommen. Diese Hochleistungsmischerei ist die modernste in Europa und setzt auch im Umweltschutz Maßstäbe. Forschung und EntwicklungMit Ideal 7000 wurde ein auf Ideal 4000 basierendes Profilsystem mit einer neuen, energiesparenden Bautiefe von 80 mm entwickelt. Durch die konsequente Modulbauweise können wir unseren Kunden ein deutlich verbessertes System bieten, das aber für aluplast aufgrund der Kompatibilität seiner Systeme nur wenige neue Profile bedeutet. Ein Entwicklungsschwerpunkt lag im Aluminiumbereich, wo gleich zwei Innovationen realisiert wurden. Zum einen wurde eine völlig neue Aluminiumvorsatzschale entwickelt, die neben einem attraktiven Design auch eine statische Funktion mit dem Ersatz der Stahlverstärkung und dem Verzicht auf eine Glasleiste bietet. Zum anderen wurde mit dem Stardesigner Collani eine Aluminiumvorsatzschale entwickelt, die durch elegantes Design sehr gut bei deutschen Kunden ankommt. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie VFE-Lage wird durch Wertberichtigungen auf Forderungen (von aluplast Deutschland) für die Produktionsgesellschaft in UK, durch starkes Umsatzwachstum sowie durch ein seit dem ersten Quartal laufendes Factoring beeinflusst. Durch das in 2006 eingeführte Treasury wurden die Finanzierungsstrukturen und -konditionen erfolgreich verbessert. Die Finanzierung wird schrittweise deutlich mehr den Fristigkeiten der Aktivseite angepasst. Die Finanzierungsprojekte für Tochtergesellschaften werden zukünftig konsequent über die aluplast Holding abgewickelt. Die in 2005 erfolgte Umstellung der Aktivierung der Werkzeuge brachte letztmalig 2006 einen leichten positiven Ergebniseffekt. Die Ertragslage hat sich deutlich verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist um 150 % auf 3,0 MEUR gestiegen. Dazu haben verschiedene Projekte in allen wesentlichen Kostenbereichen, der starke Umsatzanstieg sowie die Durchsetzung von Preiserhöhungen beigetragen. Das Finanzergebnis ist durch einen durchschnittlich höheren Fremdkapitalzins stark beeinflusst. Insgesamt steigt der Jahresüberschuss nach Steuern auf 1,7 MEUR. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des GeschäftsjahresEs liegen keine derartigen Vorgänge vor. Ausblick, Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungEin Schwerpunkt liegt 2007 in der Gewinnung zusätzlicher Marktanteile in Deutschland. Die Wettbewerbsfähigkeit von aluplast Deutschland steigt durch die im Oktober 2006 fertig gestellte neue Mischerei in Karlsruhe, die sich sowohl in Kosteneinsparungen als auch in einer spürbaren Qualitätssteigerung bei der Rohstoffaufbereitung niederschlagen wird. In der Produktion werden die Kapazitätserweiterungs- und Leistungssteigerungsprojekte konsequent fortgeführt. Dabei wurden und werden an allen 3 deutschen Standorten bestehende Extrusionslinien entweder gezielt modernisiert oder durch neue Hochleistungsextrusionstechnik ersetzt. Die ergriffenen Maßnahmen im Werkzeugbau und der Kaschierung erschließen zusätzliche Leistungspotentiale. Alle Maßnahmen dienen dem Ziel, wettbewerbsfähige Extrusion an den deutschen Standorten zu erhalten und auszubauen. Mit dem Aufbau einer Extrusion in Mexiko wird das Erfolgrezept, in wachstumsstarke Schwellenländer mit einer eigenen Fertigung zu gehen, zielgerichtet fortgesetzt. Ähnlich wie der Schritt 2005, in der Ukraine als erster europäischer Extrudeur eine Fertigung aufzubauen, ist die Situation in Mexiko. Basierend auf einem starken Bevölkerungswachstum liegen im rohstoffreichen Mexiko zudem mit dem Tourismus und den Exilmexikanern in den USA gute Voraussetzungen für eine wachsende Nachfrage für Bauleistungen vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Ausrichtung der Organisation auf das rasante Wachstum der aluplast-Gruppe und die zunehmende Internationalisierung. Der Schwerpunkt wird 2007 in der Anpassung der Führungsstruktur und einer klaren Aufgabentrennung zwischen aluplast Holding und aluplast GmbH liegen. Insgesamt ist aluplast gut positioniert, um auch in den nächsten Jahren überproportional zu wachsen. Die erwirtschafteten Gewinne verbleiben wie in den vergangenen Jahren zur finanziellen Absicherung des Wachstums weitestgehend im Unternehmen. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des ersten Quartals liegt über dem Planungsniveau. Für das Geschäftsjahr 2007 erwarten wir einen leichten Anstieg des Jahresüberschusses.
Karlsruhe, 30. März 2007 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 01. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006
Entwicklung des Anlagevermögens der aluplast GmbH, Karlsruhe, im Geschäftsjahr 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006A. VorbemerkungDas gesetzliche Gliederungsschema nach § 266 HGB wurde um die Position Genussrechtskapital (§ 266 Abs. 3 C. 1.) ergänzt. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen wurden bei den Finanzanlagen ausgewiesen. Für den Ausweis wurde das gesetzliche Gliederungsschema (§ 266 Abs. 2 A. III HGB) um die Position "Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen" ergänzt. B. Ausweis- und BewertungsänderungenIm Berichtsjahr wurden im Rahmen der Vorratsbewertung erstmals Reichweitenabschläge vorgenommen. Diese Bewertungsänderung führt zu einer Ergebnisverminderung in Höhe von EUR 1.324.838,00. Zum besseren Einblick in die Vermögenslage wurden im Berichtsjahr unter Berücksichtigung von § 414 BGB Forderungen aus Lieferungen an Verbundunternehmen, die in den Vorjahren unter den Verbundforderungen ausgewiesen waren, in Höhe von EUR 6.763.862,87 in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Die Aufwendungen für Personalleasing in Höhe von EUR 1.211.851,17 (i. V. EUR 762.647,90) wurden im Berichtsjahr erstmals unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Dadurch verringert sich der Vorjahresausweis des Personalaufwands entsprechend. C. RechnungslegungsgrundsätzeDie Ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital sind in voller Höhe eingefordert. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Der Geschäfts- und Firmenwert stellt den Unterschiedsbetrag dar, um den der für die Übernahme des Teilbetriebs in Münster bezahlte Kaufpreis den Wert der übernommenen Wirtschaftsgüter übersteigt. Die Abschreibungen werden nach den steuerlichen Vorschriften auf 15 Jahre verteilt. Dies stellt die voraussichtliche Zeit für die Nutzung des Geschäfts- und Firmenwerts dar (§ 255 Abs. 4 Satz 3 HGB). Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital bewertet Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Grundlage für die Bewertung der fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Kosten je Kilogramm, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die kalkulatorischen Kosten je Kilogramm enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sonderkosten der Fertigung (z. B. Werkzeugkosten). Die eliminierungspflichtigen kalkulatorischen Kostenbestandteile und die entsprechend R 33 EStR anzusetzenden Kostenbestandteile wurden durch pauschale Zu- und Abschläge bei den Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Bei den Beständen wurden Abschläge zur Berücksichtigung des Lagerrisikos, der Gängigkeit und anderer spezieller Verwertungsrisiken vorgenommen. Die Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 3 % gebildet. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wird linear über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Forderungen in Fremdwährung wurden mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet. Eine Anpassung der Bewertung zum Wechselkurs des Bilanzstichtags erfolgt nicht. Für die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurde das Eigenkapital mit dem Stichtagskurs und das Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von EUR 10.813.889,58 (i. V. TEUR 11.299). 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. 4. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Posten ist ein Disagio in Höhe von EUR 34.000,00 (i. V. TEUR 38) enthalten. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 1.427) und Personalkosten (TEUR 1.412). 6. Verbindlichkeiten Das Genussrechtskapital hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein Betrag von EUR 1.845.056,02 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Von den Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausgabe eigener Wechsel haben EUR 4.004.205,02 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Betrag von EUR 2.071.920,00 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. In Höhe von EUR 429.507,39 resultieren die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag von EUR 238.965,57 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach geographischen Bereichen untergliedern:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 280 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlagenverkauf (TEUR 159) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 43). Unter den sonstigen Steuern sind Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 54 enthalten. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 202.141,88 (i. V. TEUR 176) enthalten. 4. Verbundene Unternehmen Die Erträge aus Beteiligungen belaufen sich auf EUR 6.602,10 (i. V. TEUR 0). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 688.115,95 (i. V. TEUR 685) verbundene Unternehmen. An verbundene Unternehmen wurden Zinsen in Höhe von EUR 313.142,50 (i. V. TEUR 328) gezahlt. D. Sonstige Angaben1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % direkt oder indirekt beteiligt:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen für Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln in Höhe von EUR 15.500,00.
*) Gesellschaft in Abwicklung; kein
Jahresabschluss erstellt
Gesamtschuldnerische Mithaftung besteht zusammen mit der aluplast Italia S.r.l., Ferrara/ Italien, für den Erwerb eines Geschäftszweiges der Deltaplast S.p.A., Ariano Irpino/Italien, in Höhe von EUR 330.000,00. Es besteht darüber hinaus die gesamtschuldnerische Mithaftung für Kredite an die Gesellschafter der aluplast Holding GmbH & Co. KG, Ettlingen, die Herren Dirk und Patrick Seitz, sowie an die aluplast Holding GmbH & Co. KG, Ettlingen, als Gesamtrechtsnachfolgerin der Seitz Verpachtungsgesellschaft in Höhe von TEUR 8.811. Ferner bestehen Bürgschaften/Garantien für Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften in Polen, Österreich, Russland, und UK gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 4.895 und für Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaft in Russland gegenüber Leasingunternehmen in Höhe von TEUR 245. Die Gesellschaft hat sich durch eine Patronatserklärung (letter of support) gegenüber der aluplast UK Ltd. verpflichtet, diese mit genügend Kapital auszustatten, um den budgetierten Verlust 2007 in Höhe von £ 305.900,00 auszugleichen sowie die Tochter finanziell so ausgestattet zu halten, dass sie ihren Verbindlichkeiten nachkommen kann. Gem. § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Umsatzsteuer des Organkreises der aluplast Holding GmbH & Co. KG, Ettlingen. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 12.400. Diese bestehen in Höhe von TEUR 2.101 gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. gegenüber der Gesellschafterin. Gegenüber einem Lieferanten besteht eine Abnahmeverpflichtung für die Dauer von vier Jahren. Ferner besteht eine Verpflichtung zur Erbringung der ausstehenden Einlage aus der Kapitalerhöhung gegenüber dem verbundenen Unternehmen aluplast Ukraine TOV in Höhe von TEUR 929. Darüber hinaus besteht zum Bilanzstichtag ein Obligo aus Sachanlageinvestitionen in Höhe von TEUR 5.661. Aus Kreditrahmenverträgen der Gesellschaft mit verbundenen Unternehmen besteht ein Obligo in Höhe von TEUR 3.496. 4. Derivate Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestand ein Zinsswapgeschäft über TEUR 750.000,00 mit einer Laufzeit bis September 2010.
Die Marktwerte wurden nach der im Markt üblichen Diskontierung von Zahlungsströmen mit der Marktzinskurve ermittelt (Barwertmethode unter Anwendung von Black Scholes und ähnlicher Modelle). 5. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
6. Konzernzugehörigkeit Die aluplast GmbH, Karlsruhe, wird in den Konzernabschluss der aluplast Holding GmbH & Co. KG, Ettlingen, einbezogen. Dieser Konzernabschluss kann im elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden. Er stellt einen befreienden Konzernabschluss im Sinne des § 291 Abs. 1 HGB dar. E. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.713.374,66 auf neue Rechnung vorzutragen.
Karlsruhe, 09. März 2007 aluplast GmbH Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der aluplast GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Der Anhang enthält nicht die Angaben nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 30. März 2007 Dr.
Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Hans-Dieter Harm, Wirtschaftsprüfer Philip Sonntag, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. August 2007 festgestellt worden. |
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