Opoma GmbH
Selbe AdresseAmbulante Pflegedienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torben Klaus Taeger seit 4.10.2024 | Geschäftsführer |
Katja-Maria Laurila seit 4.10.2024 | Prokura |
Dirk Siefke seit 18.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Evac Oy | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Cathelco GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Evac Germany GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Evac Germany GmbH, Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Evac Germany GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Evac Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 24. Februar 2025 KPMG
AG
Timm, Wirtschaftsprüfer von der Decken, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Evac Germany GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft mit Sitz in Norderstedt. Evac Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Evac Oy, Helsinki, Finnland. Die oberste Muttergesellschaft ist die Evac Holding Oy, Helsinki, Finnland. Die Evac Group ist eine internationale Unternehmensgruppe, die sich mit der Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Vermarktung von umweltfreundlichen Wasser-, Abwasser- und Abfallmanagementsystemen sowie Korrosionsschutzsystemen für die Schifffahrts-, Offshore- und Bauindustrie sowie für Gebäude befasst. Die Evac Germany GmbH operiert in Deutschland als Projektmanagement-, Service- und Vertriebsgesellschaft. Das Geschäft gliedert sich in die Bereiche Neu- und Retrofit-Projektgeschäft sowie Aftersales. Im Bereich des Projektgeschäfts werden Installationen zur Aufbereitung von Abwasser, Abfällen, zur Erzeugung von Trinkwasser sowie zur Vakuumgeneration an deutsche Werften und andere Projektkunden geliefert. Die Kreuzfahrtindustrie stellt das größte Einzelkundensegment im Projektgeschäft dar. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erfolgen in Finnland. Im Bereich Aftersales werden weltweit Dienstleistungen für Reedereien und Distributoren erbracht, insbesondere der Verkauf von Ersatzteilen und damit verbundener Dienstleistungen. Der Hauptsitz der Evac Germany GmbH befindet sich in Norderstedt. Weiterhin gibt es eine Niederlassung in Hemmoor. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und banchenbezogene Rahmenbedingungen Preisbereinigt verringerte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um -0,3 %. Die Inflationsrate lag im Jahr 2023 bei 5,9 %. Trotz der hohen Inflation wurde das Wirtschaftswachstum durch den Nachfrageschub gestützt, der auf die Belebung der Wirtschaft und insbesondere des Dienstleistungssektors nach der Pandemie folgte. Im Gegensatz zur angespannten globalen Situation ist der weltweite Kreuzfahrttourismus in den letzten Jahren stark gewachsen. Laut Brancheninformation (CLIA) belief sich das Passagieraufkommen im Jahr 2019 auf rund 30 Millionen, was vor allem auf die USA, Deutschland, Großbritannien und Irland sowie China zurückzuführen ist. Nach einem starken Einbruch in den Jahren 2020 und 2021 infolge der COVID-Pandemie begann sich die Kreuzfahrtbranche nach der Pandemie zu erholen, und die Nachfrage nach Kreuzfahrten stieg 2022 sowie 2023 wieder an. Neben der Erholung der Nachfrage im Kreuzfahrt-Aftermarket gab es auch andere Teilsegmente, wie z. B. die Schifffahrt, in denen die Aktivität zunahm. Nachhaltigkeit ist zu einem immer wichtigeren Thema geworden, sowohl weil Kunden und andere Stakeholder zunehmend an nachhaltigen Lösungen interessiert sind als auch, weil die Vorschriften in der Schifffahrt immer strenger werden. Das Angebot von Evac Germany passt gut zu den allgemeinen und spezifischen Nachhaltigkeitstrends der Schifffahrtsindustrie. 2. Geschäftsverlauf Trotz des Krieges in der Ukraine, der hohen Inflation und der anhaltenden Lieferschwierigkeiten hat die Gesellschaft im Jahr 2023 deutliche Fortschritte erzielt und blickt mit Zuversicht auf das Jahr 2024. Die Umsätze im Onboard-Service- und Ersatzteilgeschäft setzten ihr Wachstum im Laufe des Jahres wie geplant fort und wirken sich positiv auf die Rentabilität von Evac Germany aus. Das Geschäft von Evac Germany ist saisonal, was auf die Hochsaison der Kunden zurückzuführen ist. Im zweiten und vierten Quartal 2023 erreichten die Auslieferungen von Neubauten einen Höhepunkt. Ersatzteile und Onboard-Services sorgen das ganze Jahr über für ein konstantes Niveau. Die Stabilisierung der Lieferungen hat es Evac Germany ermöglicht, sich auf Konsistenz und nachhaltige Arbeitsweisen zu konzentrieren, was zu einer höheren Effizienz führt. Die mittelfristigen strategischen Ziele der Evac Germany GmbH sind: - Verbesserung unseres Service- und Qualitätsniveaus; und - Erweiterung unserer globalen Abdeckung, um unseren verfügbaren Gesamtmarkt zu vergrößern. Der Markt der Evac Germany GmbH war in den letzten Jahren herausfordernd, und vor allem das Projektgeschäft litt unter niedrigen Margen. Ab dem Geschäftsjahr 2021 wurden neue Projekte nicht mehr von der Evac Germany GmbH, sondern von der Muttergesellschaft Evac Oy verkauft. Der bestehende Projektauftragsbestand der Evac Germany GmbH wird jedoch von der Evac Germany GmbH geliefert. Die Hauptumsatztreiber der Evac Germany GmbH sind neben der Lieferung des bestehenden Projektportfolios der lokale Vertrieb von Marine- und Gebäudeprodukten, der Verkauf von Vakuum-Ersatzteilen, welche die Evac Germany GmbH im Zusammenhang mit ihren lokalen Wartungs- und Reparaturdienstleistungen liefert, sowie diverse gruppeninterne Dienstleistungen (Unterstützung bei der Projektabwicklung, "Onboard-Service" für das Projektgeschäft der Gruppe, Kompetenzzentrum für Reverse-Osmosis Produkte). Der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator (Ergebnis für das Geschäftsjahr) der Evac Germany wird weitgehend unternehmensübergreifend auf der Business Area Ebene bzw. auf Ebene der Muttergesellschaft in Finnland geplant, analysiert und verfolgt. Weiterer bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator ist die Gesamtleistung, definiert als Umsatzerlöse und Bestandsveränderung. Die Gesamtleistung belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 11,95 Mio. EUR (Vorjahr: 13,51 Mio. EUR). Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 belief sich auf -0,66 Mio. EUR (Vorjahr: -0,58 Mio. EUR). Damit wurde die Vorjahresprognose von einer leichten Verbesserung gegenüber 2022 nicht erreicht. 3. Lage a. Ertragslage Die Gesamtleistung des Unternehmens lag mit 11,95 Mio. EUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres (13,51 Mio. EUR). Die Materialaufwendungen gehen von 8,81 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,42 Mio. EUR zurück. Der gegenüber der Gesamtleistung überproportionale Rückgang um 11% ist auf die Verlagerung des Projektgeschäfts nach Finnland zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 0,07 Mio. EUR (Vorjahr: 0,22 Mio. EUR). Der Personalaufwand lag mit 2,10 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 2,18 Mio. EUR). Die Abschreibungen haben sich insbesondere aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 0,79 Mio. EUR deutlich erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 2,58 Mio. EUR und lagen damit unter dem Vorjahreswert von 2,73 Mio. EUR. Dies ist vor allem auf Kosteneinsparungen zurückzuführen. Aufgrund gestiegener Darlehenszinsen erhöhten sich die Zinsaufwendungen auf 0,67 Mio. EUR (Vorjahr: 0,41 Mio. EUR). Das Ergebnis des Geschäftsjahres (Jahresfehlbetrag) belief sich auf -0,66 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag -0,58 Mio. EUR). b. Finanzlage Die Finanzierung der Projekte sowie generell die Liquidität wird durch eine regelmäßige Cashflow-Planung der Gesellschaft gemeinsam mit der Muttergesellschaft sichergestellt. Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der Muttergesellschaft einbezogen. Zudem werden langfristige Projekte durch erhaltene Vorauszahlungen kundenseitig mitfinanziert. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die liquiden Mittel auf 3,52 Mio. EUR (eigene Bankguthaben 0,28 Mio. EUR sowie Cash-Pool-Guthaben 3,23 Mio. EUR) (Vorjahr: 0,67 Mio. EUR bzw. 2,39 Mio. EUR). Das Darlehen und die aufgelaufenen Zinsen für die Muttergesellschaft in Höhe von insgesamt 9,10 Mio. EUR wurden zum Jahresende 2023 in Eigenkapital umgewandelt. Zum 31. Dezember 2023 verfügt die Gesellschaft über ein Eigenkapital in Höhe von 1,41 Mio. EUR (Vorjahr -7,03 Mio. EUR). c. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich reduziert und liegt zum 31. Dezember 2023 bei 39,72 Mio. EUR (Vorjahr: 57,87 Mio. EUR). Der Rückgang ist hauptsächlich auf den Rückgang der unfertigen Erzeugnisse im Zusammenhang mit der hohen Anzahl der im Jahr 2023 abgeschlossenen Projekte, auf den Wegfall des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags sowie auf die außerplanmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts in voller Höhe aufgrund der Reorganisation dieses Geschäftsfeldes zurückzuführen. Die Summe der erhaltenen Anzahlungen reduziert sich auf 34,52 Mio. EUR (Vorjahr: 45,70 Mio. EUR). Der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen resultiert aus dem Abschluss laufender Projekte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf 0,81 Mio. EUR (Vorjahr: 0,73 Mio. EUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern erhöhten sich auf 0,47 Mio. EUR (Vorjahr: 0,17 Mio. EUR). Übrige sonstige Verbindlichkeiten reduzierten sich im Wesentlichen um 8,44 Mio EUR durch die unterjährige Umwandlung des Gesellschafterdarlehens in Eigenkapital. Des Weiteren haben sich die Rückstellungen auf 0,55 Mio. EUR (Vorjahr: 0,71 Mio. EUR) reduziert. Der Geschäftsverlauf und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden von der Geschäftsführung insgesamt als zufriedenstellend eingeschätzt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognose- und Chancenbericht Die Gesellschaft hält die langfristigen Aussichten für äußerst vielversprechend, da strengere Umweltvorschriften und ein erhöhtes Kundenbewusstsein die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der Gruppe erhöhen dürften. Alle unsere Kunden, insbesondere aber die großen Kreuzfahrtgesellschaften, sind bestrebt, in hochwertige Umwelttechnologien und -lösungen zu investieren. Die Chance ist als mittel einzustufen. Der Forecast der Evac Germany GmbH für das Geschäftsjahr 2024 weist eine geplante Gesamtleistung in Höhe von 10,0 Mio. EUR aus und wird mit einem leicht negativen Ergebnis abschließen. Für das Jahr 2025 plant die Gesellschaft eine Gesamtleistung von 11,3 Mio. EUR und wird mir einem leicht positiven Ergebnis abschließen. 2. Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Risiko- und Chancenmanagementsystem der Evac Holding Oy, Finnland, integriert. Zusätzlich verringert sich das lokale Risiko aufgrund der Verlagerung des Projektgeschäftes nach Finnland. Wesentlichste Risiken und Unsicherheiten sowie weitere Faktoren, die die Entwicklung der Geschäftstätigkeit beeinflussen, sind wie folgt. Die Evac Germany GmbH definiert Risiko als ein Ereignis oder einen Umstand, der, wenn er sich realisiert, die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen kann, seine strategischen, operativen und finanziellen Ziele zu erreichen. Mittleres Risiko: Die kurzfristig bedeutendsten Risiken und Unsicherheiten für die Evac Germany GmbH betreffen die Unsicherheiten in der weltwirtschaftlichen Entwicklung und deren Auswirkungen auf unsere Kundensegmente. Auch außerhalb der Ukraine haben die geopolitischen Risiken zugenommen, was die Unsicherheit und die wirtschaftlichen Risiken, zum Beispiel für die Rohstoffverfügbarkeit und die Preisgestaltung, weiter erhöht. Die Vielfalt der Kundenindustrien und die breite Kundenbasis bieten einen gewissen Schutz vor diesen Risiken. Die anhaltend über 2% liegende Inflation, die immer noch relativ hohen Zinsen und die Unsicherheit in der geopolitischen Lage, z. B. die möglichen Auswirkungen von Konflikten im Roten Meer / Suez auf die Lieferketten und die Kundennachfrage, stellen kurzfristig die größten Geschäftsrisiken dar. Es bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Transport- und Logistikkapazitäten sowie der Verfügbarkeit und den Preisen von Rohstoffen, die sich auf die Lieferungen und die finanzielle Leistung der Gesellschaft auswirken können. Geringes Risiko: In den ersten drei Quartalen 2024 befinden sich die Kreuzfahrtbuchungen auf einem Allzeithoch, aber eine möglicherweise geringe Nachfrage und die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung können Investitionsentscheidungen beeinflussen. Eine schwache Nachfrage kann sich auch auf die Fähigkeit der Kunden auswirken, ihren Zahlungsverpflichtungen ggü. der Evac Germany GmbH nachzukommen. Die Risiken für die Informationssicherheit haben im Allgemeinen zugenommen, und das Management dieser Risiken wird auch in Zukunft stark im Fokus der Gesellschaft stehen. Infolge von Wechselkursschwankungen können die Cashflows, das Ergebnis und die Bilanzstruktur des Unternehmens geschwächt werden. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung fortgeführt.
Norderstedt, den 14. Februar 2025 Evac Germany GmbH Die Geschäftsführung Torben Taeger (Amtsgericht Kiel, HRB 23110 KI)Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Evac Germany GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften §§ 264 ff. HGB sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 29. Mai 2012 errichtet und mit Eintragung in das Handelsregister am 21. Juni 2012 gegründet. Sie ist seit dem 18. Mai 2021 im Handelsregister des Amtsgerichtes Kiel unter der Nummer HRB 23110 KI (vormals Amtsgericht Pinneberg HRB 10591 PI) eingetragen. Die ursprüngliche Eintragung ist beim Amtsgericht Kiel unter der Nummer HRB 14038 KI erfolgt. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Produktion sowie der Vertrieb und Verkauf von individuellen Anlagen und von Stoffen für die industrielle Aufarbeitung von Frischwasser, Betriebswasser und Abwasser sowie damit verbundene Dienstleistungen sowie Handel, Export-, Import und Transithandel (ausgenommen Einzelhandel und ausgenommen erlaubnispflichtige Waren) insbesondere mit Produkten und Industriemaschinen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Dieses Gliederungsschema wurde im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (Going-Concern-Prinzip). Zum 31. Dezember 2023 verfügt die Gesellschaft über ein Eigenkapital in Höhe von 1,41 Mio. Euro (Vorjahr -7,03 Mio. Euro). Das Darlehen und die aufgelaufenen Zinsen für die Muttergesellschaft in Höhe von insgesamt 9,10 Mio. Euro wurden zum Jahresende 2023 in Eigenkapital umgewandelt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert. Erworbene immaterielle Anlagegegenstände und der Firmenwert werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt über einen Zeitraum von 15 Jahren, da davon ausgegangen wird, dass sich diese Strukturen erst innerhalb dieses Zeitraumes amortisieren werden Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen sechs und fünfundzwanzig Jahren) vermindert. Sofern die Anschaffung im laufenden Jahr erfolgte, werden die Anlagegegenstände entsprechend zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden aus Vereinfachungsgründen unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren Zeitwert bewertet. Die Einstandskosten basieren auf der gewogenen Durchschnittsbewertung. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Fremdkapitalzinsen werden in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Fremdwährungsbestände sind dabei mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt; sie berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde außerplanmäßig in voller Höhe abgeschrieben aufgrund der Reorganisation dieses Geschäftsfeldes. Auf den beigefügten Anlagenspiegel im Abschluss wird verwiesen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 3.987.153,28 Euro (Vorjahr 2.990.136,17 Euro), davon aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 754.122,88 Euro (Vorjahr 595.997,60 Euro). Davon wiederum bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 659.343,86 Euro (Vorjahr 446.509,25 Euro). Des Weiteren bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.233.030,40 Euro (Vorjahr 2.394.138,57 Euro) im Rahmen eines gemeinsamen Cashpoolings. Das vollständig eingezahlte Stammkapital beträgt 25.000 Euro. Alleinige Gesellschafterin ist die Evac Oy, Helsinki/Finnland. Die Rückstellungen entwickelten sich im Einzelnen wie folgt: Verbindlichkeitenspiegel: Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.913.422,94 Euro (Vorjahr 2.022.695,70 Euro) betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon bestehen gegenüber der Gesellschafterin 1.469.751,69 Euro (Vorjahr 1.600.411,70 Euro). Gegenüber der Gesellschafterin besteht eine Darlehensverpflichtung in Höhe von 20.850,70 Euro (Vorjahr 8.438.474,88 Euro), die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurde. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden nicht.
D. Sonstige Angaben
Norderstedt, den 14. Februar 2025 Torben Taeger |
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