Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 35197
Vorher
V-LINE EUROPE Export Marketing GmbH
Eingetragen
26.10.1989
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit sonstigen Maschinen
Gegenstand
der weltweite Handel mit Ersatzteilen, Maschinen und Ausrüstungen für Industrieanlagen sowie das Erbringen von Dienstleistungen in diesem Zusammenhang

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Hönemann
seit 29.10.2025
Geschäftsführer
Prokura
Dirk Dr. Schliephake
seit 10.7.2020
Prokura
Detlev Daues
seit 20.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
530.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
SH-Tools GmbHAufgelöst
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

V-LINE EUROPE GmbH

Sehnde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

V-LINE EUROPE GmbH

A. Grundlagenbericht

I. Geschäftsmodell

Wir sind ein international aktiver Dienstleister für die Beschaffung von Originalersatzteilen, Investitions- und technischen Konsumgütern für große industrielle Anlagen. Die Schwerpunkte unserer Verkaufsregionen befinden sich im Nahen Osten (Middle East Region), in Mexiko, Nordamerika, Deutschland sowie Südamerika.

II. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält Tochtergesellschaften in den USA und in Saudi-Arabien. Seit 2017 wird in Saudi-Arabien ein Joint Venture zusammen mit einem lokalen Partner mit voller Handelslizenz geführt, das wiederum seit 2019 eine eigene Einkaufsgesellschaft in Korea betreibt.

Die Gesellschaft unterhält eine Verkaufsrepräsentanz in Mexiko.

Einkaufspartnerschaften bestehen in China und Japan.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 bremsten der russische Angriffskrieg in der Ukraine zunächst weiterhin aufgrund hoher Zinsen und hoher Inflation die weltweite Nachfrage und damit auch das weltweite Wirtschaftswachstum weiter deutlich. Im zweiten Halbjahr waren die Zinsanhebungen durch die Notenbanken zum Ende gekommen und rückläufige Inflationsraten stärkten die Reallöhne. Unsere wesentlichen Absatzregionen zeigen mit der Ausnahme von Saudi-Arabien im jeweiligen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Vorjahresvergleich konstante Entwicklungen.

Im Geschäftsjahr 2023 ist das reale Bruttoinlandsprodukt in Saudi-Arabien nur noch um 0,8 % gestiegen (Vj. + 8,7 %), in Mexiko um 3,2 % (Vj. + 3,1 %) und in den USA unverändert um 2,1 % (Vj. + 2,1 %). Der Rückgang in Saudi-Arabien beruht u.a. auf dem um ca. 17 % deutlich gesunkenen Preis für OPEC-Erdöl (Vj. noch + 40 %). Weitere Herausforderungen ergaben sich aus immer noch auftretenden Engpässen in den Lieferketten verbunden mit steigenden Beschaffungspreisen.

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Mit einem Umsatz von TEUR 118.017 im Geschäftsjahr 2023 konnte das Vorjahresniveau (TEUR 91.882) deutlich gesteigert werden. Der Umsatz lag aufgrund guter Auftragslage und dem Abbau des Auftragsbestandes über Vorjahr und auf Plan. Die Rohertragsquote fiel mit 16,3 % (Vj. 17,2 %) geringer als im Vorjahr aus. Insgesamt überstieg der absolute Rohertrag mit TEUR + 3.376 das Vorjahr deutlich (+ 21,3 %; Vj. - 0,5 %).

Der Personalaufwand ist nach einem Rückgang im Vorjahr (Vj. - 3,8 %) im Geschäftsjahr 2023 um 14,0 % gestiegen, absolut um TEUR 1.142 (Vj. TEUR - 324). Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten ist mit 158 leicht gegenüber dem Vorjahr (152) gestiegen. Der Anstieg des Personalaufwandes beruht zum einen auf Neueinstellungen, zum anderen im Wesentlichen aber auf Gehaltserhöhungen von durchschnittlich 5% sowie einer einmaligen Inflationsausgleichszahlung.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen lagen mit TEUR 443 (Vj. TEUR 476) unter dem Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 um TEUR - 53 gesunken (Vj. TEUR + 636). Ein umsatzbedingter Anstieg der Kommissionen für die vertriebliche Unterstützung in Saudi-Arabien wurde durch deutlich geringere Fremdwährungsverluste kompensiert.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ist infolgedessen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.287 auf TEUR 3.533 gestiegen; die EBITDA-Rendite liegt entsprechend mit 3,0 % über dem Vorjahresniveau (Vj. 1,4 %).

Das Finanzergebnis war im Vorjahr (2022) stark geprägt durch einen Sondereffekt, der vollständigen Abschreibung auf Finanzanlagen an der SH-Tools GmbH in Höhe von TEUR 3.805. Daher fällt das Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR - 29 deutlich besser aus als das im Vorjahr mit TEUR -3.938. Bereinigt um diesen Sondereffekt ergibt sich für das Finanzergebnis folgender Vorjahresvergleich: TEUR - 29 im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu TEUR - 133 im Geschäftsjahr 2022.

Der Jahresüberschuss (EAT) ist um TEUR 5.664 auf TEUR 2.119 gestiegen. Bereinigt um den Sondereffekt im Vorjahr (siehe oben die Erläuterung zum Finanzergebnis) ergibt sich folgender Vorjahresvergleich: der Jahresüberschuss (EAT) ist von TEUR 260 um TEUR 1.859 auf TEUR 2.119 gestiegen. Die EAT-Rendite lag bei 1,8 % (Vj. -3,9 %). Bereinigt um den Sondereffekt stieg die EAT-Rendite von 0,3 % im Geschäftsjahr 2022 auf 1,8 % im Geschäftsjahr 2023.

Die Eigenkapitalrendite betrug 6,2 % (Vj. -10,9 %). Bereinigt um den Sondereffekt im Vorjahr ergibt sich folgender Vorjahresvergleich: Anstieg der Eigenkapitalrendite von 0,7 % im Geschäftsjahr 2022 auf 6,2 % im Geschäftsjahr 2023.

III. Vermögens- und Finanzlage

Obwohl die Bilanzsumme um TEUR 4.586 auf TEUR 49.927 (Vj. TEUR 45.341) gestiegen ist, weist die Vermögens- und Finanzlage zum Bilanzstichtag eine ähnliche Struktur wie im Vorjahr auf. Wesentliche Gründe hierfür sind Anstiege der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.534, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 490, der Vorräte um TEUR 1.023 sowie der liquiden Mittel um TEUR 596.

Die Verlängerung der Passivseite beruht im Wesentlichen auf Anstiege der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.349, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 716 sowie der Rückstellungen um TEUR 618. Zudem hat sich das Eigenkapital aufgrund der Thesaurierung des Jahresüberschusses unter Berücksichtigung der Gewinnausschüttung (TEUR 150) um TEUR 1.969 auf TEUR 34.430 erhöht.

Der Cashflow hat sich im Geschäftsjahr mit TEUR +596 deutlich gegenüber Vorjahr (TEUR -9.468) verbessert. Diese Entwicklung beruht im Wesentlichen auf der Verbesserung des Cashflows aus Laufender Geschäftstätigkeit, der im Geschäftsjahr TEUR +460 betrug im Gegensatz zu TEUR -10.728 im Vorjahr.

Diese Verbesserung beruht zum einen auf dem deutlich gestiegenen Cashflow aus dem operativem Jahresergebnis (TEUR +3.242 im Geschäftsjahr bei nur TEUR +98 im Vorjahr), sowie einer deutlich geringeren Liquiditätsbindung im Bereich der saldierten Zu- und Abnahmen von Aktiva und Passiva. Der deutlich geringere Cash Outflow im Investitionsbereich beruht auf der im Geschäftsjahr gestoppten Finanzierung der SH-Tools GmbH. Der Cashflow aus Finanzierung (TEUR +502) beruhte im Wesentlichen auf einer Aufnahme kurzfristiger Kredite.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Jahresultimo TEUR 28.936. Ende Februar 2024 waren bereits 69,6 % (Vj. 64,4 %) der zum Bilanzstichtag noch offenen Forderungen bezahlt. Insgesamt liegt dieser Prozentsatz wie in den Vorjahren auf einem hohen Niveau.

Unsere Kapitalstruktur ist unverändert sehr positiv und geprägt durch das auf TEUR 34.430 angestiegene hohe Eigenkapital sowie die hohe Eigenkapitalquote von 69,0 % (Vj. 71,6 %). Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag 14,9 % (Vj. 13,4 %) der Bilanzsumme.

Die gute Liquiditätslage ermöglichte es uns, unsere Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen unter voller Ausnutzung von Skonto zu begleichen.

Die genannten Unternehmenskennzahlen des Geschäftsjahres 2023 sind ergebnisseitig deutlich verbessert. Die Kennzahlen zur Finanzlage, insbesondere die weiterhin hohe Eigenkapitalquote, sind sehr erfreulich.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Chancen des Unternehmens

Die über viele Jahre hinweg aufgebauten vertrauensvollen Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten haben gerade in Zeiten gestörter Lieferketten einen unschätzbaren Wert.

Um in unserem Hauptabsatzland Saudi-Arabien gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern die lokale Wertschöpfung positiv zu stärken, bieten wir unseren Kunden eine enge Zusammenarbeit mit unserer Tochtergesellschaft V-LINE MIDDLE EAST COMPANY LTD an.

Chancen ergeben sich aus unserer erfolgreichen Neukundengewinnung in Deutschland sowie aus dem Angebot individueller und innovativer Lösungen/Services entlang der Supply Chain.

Mit unserer Vision und unserer Mission verdeutlichen wir unseren eigenen Anspruch an die Servicequalität für unsere Kunden.

Vision: "Als Weltmarktführer revolutionieren wir die Lieferketten in unserem Geschäftsbereich durch innovative Dienstleistungen und Lösungen. Die Transformation, wie zukünftig Prozesse gemanagt werden, wird durch uns betrieben."

Mission: "Mit uns erfüllen unsere Kunden ihre Mission" Unsere vier Werte "Integrität, Innovation, Mitverantwortung, Leidenschaft" sind ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur.

Unser Unternehmen durchläuft derzeit einen strategischen Wandel, um uns operativ für zukünftiges Wachstum und Nachhaltigkeit zu positionieren. Aus der zunehmenden Dynamik in unseren Märkten leiten wir konkrete Handlungsbedarfe für uns ab. Das im Geschäftsjahr 2022 gestartete interne Projekt zur Umgestaltung unserer betrieblichen Abläufe wurde im Geschäftsjahr 2023 plangemäß fortgeführt.

Die Ziele dieser Transformation sind: Vorbereitung der Organisation auf eine stärkere Skalierbarkeit in der Zukunft. Im Fokus stehen dabei Innovation, Effizienz, Agilität und Messbarkeit, um den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

II. Risikobericht

Auch das Geschäftsjahr 2023 war durch weitere Kostensteigerungen geprägt, i.W. verursacht durch weltweit unverändert hohe Inflationsraten und höhere Zinsaufwendungen.

Als Folge der Störungen in den weltweiten Lieferketten erleben wir in unseren Hauptabsatzgebieten und bei unseren Kunden vermehrt protektionistische Maßnahmen sowie die Forderungen nach verstärkter lokaler Wertschöpfung. Dies stellt uns als exportierendes Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Ausbruch des Krieges im Nahen Osten und die anschließenden Angriffe der Houthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer, die die Reedereien veranlassten, ihre Routen zu ändern, haben die Transportkosten und Vorlaufzeiten erheblich in die Höhe getrieben.

Unmittelbare wirtschaftliche Risiken aufgrund des Kriegs in der Ukraine sind aktuell nicht ersichtlich. Wir sind weder in der Ukraine noch in Russland geschäftlich tätig.

Der anhaltende Übergang zur Elektromobilität in der Automobilindustrie stellt unsere Großkunden vor große Herausforderungen und führt in dieser Übergangsphase gegenüber unserem Plan zu einer zurückhaltenderen Nachfrage nach technischen Ersatzteilen.

Weitere wirtschaftliche Risiken liegen unverändert in der hohen Abhängigkeit von der Verkaufsregion Naher Osten (Middle East Region). Im Jahr 2023 ist es erneut gelungen, mit einem Wachstum von 39 % den Anteil in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Deutschland am Gesamtumsatz um 1,1 %-Punkte (Vj. + 0,8 %-Punkte) zu erhöhen.

Verstärkte Transformationsprozesse bei unseren Geschäftspartnern stellen uns vor immer neue Herausforderungen in den Auftragsbearbeitungsprozessen.

In unserem Hauptabsatzmarkt Saudi-Arabien bekommt die Forderung nach "stärkerer lokaler Wertschöpfung" deutlich mehr Gewicht. Für einige größere Kunden haben wir bereits eine stärkere lokale Betreuung und eine Fakturierung in Landeswährung mittels unserer lokalen Tochtergesellschaft ermöglicht. Die V-LINE EUROPE GmbH bleibt unverändert der Spezialist in der Beschaffung, Wareneingangskontrolle und Logistik. So wirken wir dem Risiko, Aufträge und/oder Kunden gänzlich zu verlieren, entgegen.

Politische Risiken ergeben sich aus den lokalen Konflikten im Bereich Naher Osten (Middle East Region). Das wirtschaftliche und vor allem auch das politische Forderungsausfallrisiko werden weiterhin durch die Euler Hermes Kreditversicherungs-AG abgesichert.

Die Direktinvestition in Saudi-Arabien (Joint Venture-Gesellschaft) haben wir über eine Garantieerklärung der Bundesrepublik Deutschland mit 15-jähriger Laufzeit abgesichert (Hermes Bund Versicherung).

Die Marke "V-LINE" hat in unseren Kernmärkten eine wichtige Bedeutung für uns und wurde daher jeweils markenrechtlich geschützt und auch stetig überwacht.

Zur Reduktion von Risiken aus Ein- und Verkäufen in Fremdwährungen sichern wir höherwertige Aufträge über Devisentermingeschäfte ab. Die gute Kapitalstruktur sowie ausreichende Kreditlinien bei mehreren Banken stellen permanent ausreichend Liquidität sicher.

Die Insolvenz der SH-Tools GmbH, an der die V-LINE EUROPE GmbH zu 50 % beteiligt war, hatte im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen mehr.

Rechtliche und finanzielle Risiken entstehen vermehrt aufgrund erhöhter gesetzlicher Anforderungen des deutschen Gesetzgebers und/oder der EU-Kommission. Diese sind von mittelständischen Unternehmen nur mit sehr hohem Aufwand und/oder praktisch nicht zu erfüllen. Zu nennen sind u.a.: Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, ESG-Reporting, Quecksilberverordnung, Chemikalienverordnung, Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), entwaldungsfreie Lieferung (EUDR - EU deforesting regulation). Trotz verstärkter Anstrengungen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bleiben erhebliche rechtliche Risiken aufgrund großer Abhängigkeiten in den Lieferketten sowie noch nicht eindeutig definierter Anforderungen.

III. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 ist mit Blick auf die geplante Steigerung im Auftragseingang und im Umsatz von über 10 % sowohl bei Neu- als auch bei Bestandskunden nicht zufriedenstellend gestartet. Zudem ist das Geschäftsjahr 2024 trotz zum Vorjahr geringerer Inflationsraten unverändert geprägt durch weitere Erhöhungen der Materialpreise und einem höheren Niveau der Personalkosten. Höhere Aufwendungen für IT (Cybersicherheit, Prozessoptimierung, etc.) und Zinsen sind eingeplant. Wir werden kostenseitig Einsparungspotentiale gegenüber Plan sicherstellen. Dennoch wird es eine große Herausforderung werden, das auf Vorjahr geplante EBIT zu erreichen.

Der Cashflow aus dem Umsatzprozess und aus strukturellen Optimierungen im Working Capital soll planmäßig positiv ausfallen und den Bestand an liquiden Mitteln erhöhen. Es ist unverändert unser nachhaltiges Ziel, finanziell unabhängig zu bleiben.

Zu den Störungen in den Lieferketten unserer Lieferanten wird auf den Risikobericht verwiesen.

Die höhere Inanspruchnahme unserer Kreditlinien im Vorjahr beruhte auf der Notwendigkeit, das Wachstum unserer Tochtergesellschaft V-LINE MIDDLE EAST COMPANY LTD. in Saudi-Arabien zu finanzieren. Diese Inanspruchnahme konnte schon deutlich reduziert werden aufgrund einer sehr positiven Entwicklung des Cashflows der Tochtergesellschaft.

Unsere Kreditlinien bei 4 Banken stellen trotz der aktuellen Inanspruchnahme ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Aufgrund unserer hohen Eigenkapitalquote sind die Banken auch bereit, die Kreditlinien bei Bedarf zu erhöhen bzw. durch Geldmarkt- oder Betriebsmittelkredite zu ergänzen. Unsere Liquidität ist damit für das Geschäftsjahr 2024 ausreichend gesichert.

D. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Wir analysieren kontinuierlich und umfassend unser Serviceportfolio. Das Team Business Development entwickelt Ideen und Konzepte für mögliche neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.

Das im Geschäftsjahr 2022 konzipierte neue Geschäftsmodell "Vending Machines" wurde im Geschäftsjahr 2023 in einem erfolgreichen Pilotprojekt mit einem namhaften saudi-arabischen Industrieunternehmen umgesetzt und weiterentwickelt. Weitere Kunden zeigen Interesse. Eine weitere Zusammenarbeit wurde gestartet.

Mit CELONIS nutzen wir weiterhin eine Process-Mining-Software, die uns wichtige Rückschlüsse auf Potentiale zur Standardisierung unserer Prozesse gibt. Unter Nutzung von KI-Algorithmen treiben wir mögliche Prozessvereinfachungen und -optimierungen weiter voran, die letzten Endes auch unsere Servicequalität steigern werden.

Die Zusammenarbeit mit unserem Technology-Partner CODA Technology Solutions Private Limited (CODASOL), Chennai, India, konzentriert sich unverändert auf Dienstleistungen im Bereich Master Data Management (MDM) für Kunden im Bereich Naher Osten (Middle East Region) in enger Zusammenarbeit mit unserer saudi-arabischen Tochtergesellschaft.

Wir treiben mit unseren Kunden Pilotprojekte voran, um den Datenaustausch zwischen den ERP-Systemen, u.a. mittels ARIBA, zu automatisieren und die Prozesssicherheit zu optimieren.

Neue Services im Bereich E-Commerce sind mit Bestands-Kunden in der Erprobung.

E. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Qualifikation unserer Mitarbeiter1) ist uns wichtig. Unterweisungen und Trainings stellen wir mitarbeiterspezifisch und online bereits im Onboarding-Prozess zur Verfügung. Bei Handlungsbedarf unterstützen wir mit erforderlichen Weiterentwicklungen. Unser Programm zur Förderung von Nachwuchskräften (Selbstentwicklung, Management- und Führungsfähigkeiten, etc.) wurde 2023 fortgeführt.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, engagieren wir uns intensiv in der Berufsausbildung. Auszubildende werden regelmäßig in feste Arbeitsverhältnisse übernommen. Zur Sicherstellung der Qualität unserer Ausbildung erfolgte eine externe Zertifizierung, die mit der Note "Sehr gut" abgeschlossen wurde. Wir wurden als Top-Ausbilder ausgezeichnet. Die Aufmerksamkeit auf unser Unternehmen als qualifizierter Ausbildungsbetrieb bzw. als attraktiver Arbeitgeber wird durch regelmäßige Planspiele an Schulen und gezieltes Employer Branding deutlich erhöht. Zu den Maßnahmen gehören u.a. Radiowerbung, Kooperation mit Sportvereinen und eine erhöhte Social- Media-Präsenz. Die Anzahl und Qualität der Bewerbungen sind dadurch erfreulich gestiegen.

Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und eine langjährige Zusammenarbeit ist uns wichtig. Daher bieten wir u.a. "Benefits" an, z.B. steuerlich geförderte Leasing-Modelle für E-Bikes und elektronische Geräte, Arbeitgeber-Zuschüsse für Betreuungsaufwendungen, für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und für Mitgliedschaften in Fitnessstudios. Wir haben für alle Mitarbeiter ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen eingerichtet und bauen eine Unternehmer-Marke über Kooperationen und Events auf.

Der Schutz der Umwelt ist uns wichtig und wird bei unserem Handeln, wenn irgend möglich, berücksichtigt, u.a. bei der Auswahl der Verpackungsmaterialien. Wir haben Verpackungen aus Kunststoff und Holz bereits optimiert und reduziert. Der Fuhrpark wird nach und nach auf Plug-In-Hybrid- bzw. reine E-Fahrzeuge umgestellt. Zur Schonung der Umwelt tragen auch unsere Mitarbeiter durch die von uns geförderte Nutzung von E-Bikes und/oder des öffentlichen Nahverkehrs bei.

 

Gez.

Detlef Daues

und

Tilman Mieseler

1) Zur besseren Lesbarkeit wird das generische Maskulinum verwendet. Nichtsdestotrotz beziehen sich die Angaben ausdrücklich auf alle Personen, unabhängig ihres Geschlechts.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.699.319,53 6.837.169,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 243.914,49 215.120,87
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.426,03 204.984,47
2. geleistete Anzahlungen 74.488,46 10.136,40
II. Sachanlagen 1.395.208,42 1.559.556,65
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.395.208,42 1.559.556,65
III. Finanzanlagen 5.060.196,62 5.062.491,86
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.839.506,56 4.839.506,56
2. Beteiligungen 14.200,00 14.200,00
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 206.490,06 208.785,30
B. Umlaufvermögen 42.380.191,55 37.836.683,68
I. Vorräte 10.023.072,81 8.999.768,70
1. fertige Erzeugnisse und Waren 7.424.144,81 5.729.912,45
2. geleistete Anzahlungen 2.598.928,00 3.269.856,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 30.903.546,86 27.978.664,26
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.133.029,44 16.598.672,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.803.179,26 9.313.262,46
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.967.338,16 2.066.729,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.453.571,88 858.250,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 208.768,62 219.399,06
D. Abgrenzungsposten für latente Steuern 638.950,62 447.633,78
Bilanzsumme, Summe Aktiva 49.927.230,32 45.340.885,90

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 34.430.324,49 32.461.005,75
I. gezeichnetes Kapital 530.000,00 530.000,00
II. Gewinnvortrag 31.781.005,75 35.475.746,43
III. Jahresüberschuss 2.119.318,74 -3.544.740,68
B. Rückstellungen 670.611,67 340.706,00
1. Steuerrückstellungen 670.611,67 340.706,00
C. Verbindlichkeiten 14.111.636,01 12.119.475,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.061.774,90 3.410.069,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.419.855,63 5.282.815,97
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 271.570,64 1.035.600,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 271.570,64 1.035.600,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.429.303,36 6.079.826,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.429.303,36 6.079.826,82
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.232.027,94 1.515.870,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 232.274,77 1.420.201,12
5. sonstige Verbindlichkeiten 116.959,17 78.108,48
davon aus Steuern 108.904,17 68.985,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.366.737,43 78.108,48
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.839,49 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 49.927.230,32 45.340.885,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 118.016.621,90 91.882.441,11
2. sonstige betriebliche Erträge 831.541,61 1.429.283,17
3. Materialaufwand 99.651.866,99 77.490.220,82
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 99.651.866,99 77.490.220,82
4. Personalaufwand 9.311.433,36 8.169.214,77
a) Löhne und Gehälter 7.867.045,15 6.817.062,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.444.388,21 1.352.152,33
5. Abschreibungen 442.581,70 475.902,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 442.581,70 475.902,25
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.352.560,24 6.406.167,93
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 51.004,15 101.387,13
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 341.536,37 190.119,60
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.642,28 4.087.729,47
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 418.394,24 141.531,36
davon an verbundene Unternehmen 43.604,41 68.144,09
11. sonstige Steuern 19.414,92 19.684,71
Jahresüberschuss 2.119.318,74 -3.544.740,68

Anhang

A. Allgemeine Angaben

1. Die V-LINE EUROPE GmbH hat ihren Sitz in Sehnde und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hildesheim (Abt. B Nr. 35197).

2. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

3. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

2. Die Bewertung der Vermögensposten und Schulden entspricht den gesetzlichen Vorschriften

3. Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I1, III HGB). Die Abschreibung erfolgte linear. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Übersicht (Blatt 6 dieser Anlage) dargestellt.

4. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.

Anteilsbesitz
%
Eigenkapital
EUR
Ergebnis
EUR
Varioline Spare Parts Services INC., USA 100,0 7.745.799 41.511
V-LINE Saudi Arabia Ltd., Saudi-Arabien 95,0 305.215 -139.033
V-LINE Middle East Limited Company, Riad, Saudi-Arabien 75,0 6.121.033 2.167.142
V-LINE KOREA Ltd., Korea 75,0 245.320 48.739

5. Die Vorräte (Waren) wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Risiken im Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände wurden durch die Bildung ausreichender Wertberichtigungen kompensiert.

7. Der Kassenbestand wurde zu Anschaffungskosten bewertet.

8. Unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ist der gemäß § 246 Abs. 2 S.2 HGB saldierte Betrag aus Wertpapieren des Anlagevermögens und Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Der beizulegende Wert der verrechneten Wertpapiere beläuft sich auf EUR 2.259.602,62. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Pensionen beträgt EUR 1.620.652,00.

9. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

10. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Die an den Pensionsberechtigten zur Deckung der Verpflichtung verpfändeten Wertpapiere bzw. liquiden Mittel belaufen sich auf TEUR 2.260. Nach § 246 II 2 HGB sind diese in der Handelsbilanz zwingend mit der Pensionsrückstellung zu saldieren.

Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung betrug TEUR 1.621.

Der Zinsanteil in der Zuführung zur Pensionsrückstellung betrug TEUR 29.

Der Anteil des Personalaufwands bei der Bilanzierung der Pensionsrückstellung betrug TEUR -75.

Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

- der Rechnungszins beträgt 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt)

- als biometrische Rechnungsgrundlage wurde die "Richttafel 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet

- erwartete Anpassung laufender Leistungen wurden mit 2 % angesetzt.

Der sich durch die Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB ergebende und einer Ausschüttungssperre unterliegende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf TEUR 15.

11. Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger Beurteilung gebildet.

Der Bilanzposten "Sonstige Rückstellungen" enthält folgende Rückstellungen von nicht untergeordneter Bedeutung:

Zahlung Inflationsausgleich Gewährleistung und Kulanzleistung Berufsgenossenschaft Bonus Urlaubsrückstellung Überstunden Tantiemen Jahresabschlusskosten.

12. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

mit einer Rest laufzeit von
Gesamtbetrag
in EUR
bis zu 1 Jahr
in EUR
2 bis 5 Jahre
in EUR
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.061.774,90 3.410.069,43 4.061.774,90 3.410.069,43 - -
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 271.570,64 1.035.600,00 271.570,64 1.035.600,00 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.429.303,36 6.079.826,82 7.429.303,36 6.079.826,82 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.232.027,94 1.515.870,58 2.232.027,94 1.515.870,58 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 116.959,17 78.108,48 116.959,17 78.108,48 - -
14.111.636,01 12.119.475,31 14.111.636,01 12.119.475,31 - -
mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre
in EUR
gesicherte Beträge
in EUR
Art der Sicherheit
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - - 4.061.774,90 3.410.069,43
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - - 7.429.303,36 6.079.826,82 1)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen - - - -
Sonstige Verbindlichkeiten - - - -
- - 11.491.078,26 9.489.896,25
1) z.T. erfolgten Lieferungen unter Eigentumsvorbehalt

13. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

14. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerentlastungen wurden gem. des Wahlrechts nach § 274 I 2 HGB nicht angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,875 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 430 %.

handelsrechtlich
EUR
steuerlich
EUR
Differenz
EUR
aktive latente Steuern
EUR
Pensionsrückstellung 1.620.652,00 855.272,00 765.380,00 236.311,08
Forderungen L. u. L. § 256a HGB 19.133.029,44 19.070.782,33 -62.247,11 -19.218,80
Verbindlichkeiten L. u. L. § 256a HGB 7.429.303,36 7.465.270,45 -35.967,09 -11.104,84
205.987,44

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung:

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 855 (Vorjahr: TEUR 1.685).

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 707 (Vorjahr: TEUR 1.384).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB).

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen hinsichtlich folgender Leasingverträge für:

23 Drucker bzw. Kopiergeräte (fällig innerhalb eines Jahres: TEUR 12).

Weiterhein besteht eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 302 p.a. aus dem bestehenden Mietverhältnis der Berichtsgesellschaft mit der V-TRUST Management GmbH.

2. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wird unter Hinweis auf den ausschließlichen Vertrieb von Handelswaren und der einheitlichen Verkaufsorganisation verzichtet.

3. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 30.

4. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der V-TRUST Management GmbH, Sehnde, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

5. Angaben zu Leitungsorganen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Detlef Daues sowie durch Herrn Tilman Mieseler geführt. Herr Detlef Daues war im abgelaufenen Geschäftsjahr einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Herr Tilman Mieseler ist einzelvertretungsberechtigt.

6. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Forderungen aus laufender Verrechnung in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 130).

7. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuß in Höhe von TEUR 2.119 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 33.900 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Angaben zur Mitarbeiterzahl

Im Jahresmittel wurden durchschnittlich 158 Arbeitnehmer (Vorjahr 152) beschäftigt.

Im Einzelnen:

Angestellte: 145
Gewerbliche Arbeitnehmer: 13

9. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Sehnde, den 15. April 2024

Geschäftsführung

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
Stand 31.12.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umgliederung Abgänge Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.641.072,36 73.548,95 5.426,40 55.270,80 4.664.776,91
2. Anzahlungen 10.136,40 69.778,46 -5.426,40 0,00 74.488,46
4.651.208,76 143.327,41 0,00 55.270,80 4.739.265,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.392.343,56 204.462,56 0,00 576.579,45 3.020.226,67
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.392.343,56 204.462,56 0,00 576.579,45 3.020.226,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.839.506,56 0,00 0,00 0,00 4.839.506,56
2. Beteiligungen 14.200,00 0,00 0,00 0,00 14.200,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 235.545,02 18.000,00 0,00 17.652,96 235.892,06
5.089.251,58 18.000,00 0,00 17.652,96 5.089.598,62
13.132.803,90 365.789,97 0,00 649.503,21 12.849.090,66
Wertberichtigungen
Stand 31.12.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Buchwerte 31.12.2022
EUR
Buchwerte 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.436.087,89 114.533,29 55.270,30 4.495.350,88 204.984,47 169.426,03
2. Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 10.136,40 74.488,46
4.436.087,89 114.533,29 55.270,30 4.495.350,88 215.120,87 243.914,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.832.786,91 328.048,41 535.817,07 1.625.018,25 1.559.556,65 1.395.208,42
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.832.786,91 328.048,41 535.817,07 1.625.018,25 1.559.556,65 1.395.208,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 4.839.506,56 4.839.506,56
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 14.200,00 14.200,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 26.759,72 6.055,69 3.413,41 29.402,00 208.785,30 206.490,06
26.759,72 6.055,69 3.413,41 29.402,00 5.062.491,86 5.060.196,62
6.295.634,52 448.637,39 594.500,78 6.149.771,13 6.837.169,38 6.699.319,53

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hannover, 07.01.2025

gez.:

Detlef Daues

und

Tilman Mieseler

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

"An die

V-LINE EUROPE GmbH, Sehnde

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der V-LINE EUROPE GmbH, Sehnde, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der V-LINE EUROPE GmbH, Sehnde, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Die Veröffentlichung und/oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der vorliegenden Fassung abweichenden Form bedarf unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Tätigkeit hingwiesen wird.

 

Hannover, den 27. Juni 2024

HINDENBURG REVISION GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heberling, Wirtschaftsprüfer

Weydandt, Wirtschaftsprüfer

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