Autohaus Zobjack GmbHLiquidiert

01279 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 16004
Vorher
Autohaus Zobjack Pirna GmbH
Eingetragen
3.7.1998
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Neufahrzeugen aller Marken, insbesondere OPEL, Handel mit Gebrauchtfahrzeugen; Reparatur- und Serviceleistung im Kfz-Gewerbe; Lackierarbeiten und Karosserieinstandsetzungen; Handel mit Kfz-Teilen und Zubehör; Vermietung von Kfz; Vermittlungen von Kfz-Versicherungen und Finanzdienstleistungen (außer § 34 GewO); Geschäfte, die der Errichtung und Förderung des Unternehmeszweckes dienlich sein können; dazu gehört auch die auftragsgebundene Fertigung von Aufbauten für LKW und Anhänger, insbesondere für den Transport von Turnierpferden. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die ihr den Marktzugang erleichtern sowie ihr Kerngeschäft unterstützen können.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Torsten Zobjack
seit 10.12.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Zobjack GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

EUR 31.12.2015 EUR 31.12.2014
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 631.672,88 528.422,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.408,66 21.865,27
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 97.098,16 107.837,16
4. Geschäfts‑ und Mietwagen 609.898,66 359.197,84
  1.356.078,36 1.017.323,15
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 62.246,72 62.246,72
  1.418.326,08 1.079.570,87
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 4.709.088,40 3.980.564,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.497.094,02 1.294.296,51
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 687.714,15 620.245,40
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 106.603,55 438.016,68
  6.312.785,97 5.712.878,16
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.455,00 4.215,98
  7.732.567,05 6.796.665,01

PASSIVA

  EUR EUR
  31.12.2015 31.12.2014
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 365.151,95 365.151,95
III. Gewinnvortrag 2.686,64 2.686,64
  517.838,59 517.838,59
B. STILLE BETEILIGUNG 400.000,00 400.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 373.836,47 324.807,38
D. VERBINDLICHKEITEN 6.440.891,99 5.554.019,04
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.898.011,08 4.954.084,18
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 62.246,72 62.246,72
  7.732.567,05 6.796.665,01

Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2015

2015
EUR
2014
EUR
1. Rohergebnis   4.673.242,76 4.749.479,50
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter ‑1.857.827,89   ‑1.978.985,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung ‑502.799,59   ‑453.796,21
‑ davon aus Altersvorsorge: EUR 116.016,04 (i.Vj: EUR 58.455,76)      
    ‑2.360.627,48 ‑2.432.781,84
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   ‑167.770,81 ‑112.069,78
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   ‑1.918.126,59 ‑2.049.986,58
5. Erträge aus Beteiligungen   524,75 910,29
‑ davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 524,75 (i.Vj: EUR 910,29)      
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   51.043,73 49.223,84
‑ davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 39.495,87 (i.Vj: EUR 34.513,91)      
‑ davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 4.252,66 (i.Vj: EUR 6.385,31)      
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   ‑182.742,43 ‑184.324,82
‑ davon an verbundene Unternehmen: EUR 2.500,00 (i.Vj: EUR 2.500,00)      
‑ davon für stille Beteiligungen mit Fremdkapitalcharakter: EUR 44.400,00 (i.Vj: EUR 44.000,00)      
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   95.543,93 20.450,61
9. Sonstige Steuern   ‑13.268,11 ‑13.045,80
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne   ‑82.275,82 ‑7.404,81
11. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht von den eingeräumten Wahlrechten bei der Aufstellung des Jahresabschlusses Gebrauch.

Gemäß bzw. analog zu § 265 Abs. 5 und 6 HGB wurden einige Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zwecks Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses hinzugefügt bzw. deren Bezeichnung an ihren tatsächlichen Inhalt angepasst.

II.Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Der Jahresabschluss wird unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer (Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren, in Einzelfällen auch höher) werden vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst, solche mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden seit 2008 in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB) bewertet.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Ermittlung der beizulegenden Werte erfolgte anhand der tatsächlich erzielbaren Verkaufspreise bzw. der Marktwerte laut DAT zuzüglich voraussichtlicher Vermarktungskosten und abzüglich, der von den Herstellern gewährten Verkaufshilfen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen werden auch gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten (inklusive der stillen Beteiligung) werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2015 ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Aus den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 267) eine Restlaufzeit größer ein Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 682 (Vorjahr: TEUR 612) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen kurzfristige Darlehen, welche angemessen verzinst werden.

Die stille Beteiligung ist in 2019 zu Rückzahlung fällig.

Es bestehen u.a. gegenüber dem Geschäftsführer Verpflichtungen zur Zahlung eines Ruhegehaltes. Für diese Verpflichtung wurde eine Pensionsrückstellung (nach Saldierung) i.H.v. TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 220) passiviert. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens zum Barwert. Zur Ermittlung des Barwerts wurden der von der Bundesbank bekanntgegebene Rechnungszins von 3,90 % p.a. (Vorjahr: 4,66 % p.a.) und die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde entsprechend ausgeübt. Eine Renten- bzw. Gehaltssteigerungsrate wurde nicht berücksichtigt.

Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen - welche Deckungsvermögen darstellen (TEUR 139; Vorjahr: TEUR 119) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vollständig mit den Pensionsverpflichtungen (TEUR 446; Vorjahr: TEUR 339) verrechnet. Analog hierzu wurden Aufwendungen aus den Pensionsrückstellungen von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 14) mit Erträgen aus den Aktivwerten von Rückdeckungsversicherungen von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 21) verrechnet. Die Aktivwerte wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten (entspricht beizulegenden Zeitwert) bilanziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 50) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12).

Hinsichtlich der Laufzeit der Verbindlichkeiten und deren Besicherung verweisen wir auf die Angaben in der Anlage 2 zum Anhang.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus früheren Perioden in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus früheren Perioden in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 15).

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2015 wurden 73 Mitarbeiter (36 gewerblich Angestellte, 37 Angestellte) beschäftigt.

Zum 31. Dezember 2015 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Leasingverträgen in Höhe von TEUR 152. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus abgeschlossenen Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 305 p.a.. Aus Rückkaufverpflichtungen bestehen am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.162.

Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte die hauptberufliche Geschäftsführung der Autohaus Zobjack GmbH durch

- Torsten Zobjack (Einzelkaufmann), Neustadt / SA

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt. Herr Torsten Zobjack ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gezahlten Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

An die Geschäftsführung wurde ein Darlehen in Höhe von TEUR 682 ausgereicht. Es wird mit 5,0 % p.a. verzinst. Im Geschäftsjahr vereinnahmte die Gesellschaft hieraus keine Tilgungen.

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Autohaus Zobjack GmbH Anteile von mehr als 20% hält:

Name Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital zum 31.12.2015
TEUR
Jahresergebnis 2015
TEUR
‑ Autoservice Zobjack GmbH Dresden 100,0 53 3

 

Dresden, im März 2016

Autohaus Zobjack GmbH

Torsten Zobjack, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungs‑ und Herstellungskosten
1. Jan. 2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2015
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 5.543,48 0,00 0,00 5.543,48
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke und Bauten 781.640,36 135.867,11 0,00 917.507,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 66.471,96 3.611,20 4.000,91 66.082,25
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 299.280,33 17.757,52 5.516,90 311.520,95
4. Geschäfts‑ und Mietwagen 495.876,91 643.475,41 370.150,18 769.202,14
  1.643.269,56 800.711,24 379.667,99 2.064.312,81
III. FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 62.246,72 0,00 0,00 62.246,72
  1.711.059,76 800.711,24 379.667,99 2.132.103,01
Aufgelaufene Abschreibungen
1. Jan. 2015
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2015
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 5.542,48 0,00 0,00 5.542,48
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke und Bauten 253.217,48 32.617,11 0,00 285.834,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 44.606,69 8.060,20 3.993,30 48.673,59
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 191.443,17 28.494,02 5.514,40 214.422,79
4. Geschäfts‑ und Mietwagen 136.679,07 98.599,48 75.975,07 159.303,48
  625.946,41 167.770,81 85.482,77 708.234,45
III. FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  631.488,89 167.770,81 85.482,77 713.776,93
Buchwerte
31. Dez. 2015
EUR
31. Dez. 2014
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1,00 1,00
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke und Bauten 631.672,88 528.422,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.408,66 21.865,27
3. Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 97.098,16 107.837,16
4. Geschäfts‑ und Mietwagen 609.898,66 359.197,84
  1.356.078,36 1.017.323,15
III. FINANZANLAGEN    
Anteile an verbundenen Unternehmen 62.246,72 62.246,72
  1.418.326,08 1.079.570,87

2015

Mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit TEUR bis zu 1 Jahr
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.898 5.574 31
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 62 12 0
Verbindlichkeiten gesamt 6.440 6.066 31

2014

Mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit TEUR bis zu 1 Jahr
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.954 4.610 134
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 62 12 0
Verbindlichkeiten gesamt 5.553 5.159 134

Sicherheiten

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.898 sind wie folgt besichert:

‑ Grundpfandrecht auf Betriebsimmobilie Pirna,

‑ Sicherungsübereignungen der einkaufsfinanzierten Lagerfahrzeuge,

‑ Raumsicherungsübereignung der Betriebs‑, Geschäfts‑ und Werkstattausstattung,

‑ Sicherungsübereignung der Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe sowie

‑ Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Grundlagen

Die Autohaus Zobjack GmbH betreibt ein Autohaus in Dresden Laubegast sowie zwei Niederlassungen in Dresden Striesen und Pirna. Das wesentliche Geschäftsfeld der Gesellschaft liegt in der Veräußerung von Neuwagen der Marken OPEL, dem An- und Verkauf von Gebrauchtwagen aller Marken sowie dem kompletten Service im Rahmen des After Sales.

Zum Stichtag bestand zudem ein Servicevertrag für die Marke Skoda.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf

a) Branchenentwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2015 war durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das Bruttoinlandsprodukt nahm im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 % zu. Positive Impulse kamen wiederum aus dem Inland: Der Staat erhöhte seine Konsumausgaben deutlich um 1,0 %, die privaten Haushalte noch einmal leicht um 0,2 %. Die Bruttolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer waren um 4,4 %, die Nettolöhne und -gehälter sogar um 4,6 % höher.

Mehr verkaufte Autos, mehr Serviceaufträge: Das Jahr 2015 hat sich für die Autohäuser und Werkstätten in Deutschland besser entwickelt als erwartet. Der Branchenumsatz stieg um 6,2 Prozent auf 156,5 Milliarden Euro, wie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mitteilte. "Das Jahr 2015 ist sehr gut gelaufen, trotz des Skandals um manipulierte Emissionswerte", sagte Präsident Jürgen Karpinski. Sowohl bei den Neuzulassungen als auch im Gebrauchtwagengeschäft konnte das deutsche Kfz-Gewerbe Zuwachsraten verzeichnen. Und auch das Servicegeschäft konnte sich nach dem Einbruch in 2014 wieder erholen und wachsen.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 170.000 Neuwagen mehr verkauft, der Umsatz stieg entsprechend um 4,5 % auf 58,2 Milliarden Euro (2014: 55,7 Milliarden Euro). Erholt zeigte sich ebenfalls das Werkstattgeschäft. Die Umsätze stiegen um 1,2 % auf 30,3 Milliarden Euro (2014: 29,9 Milliarden Euro). Im Durchschnitt waren die Betriebe in 2015 um zwei Prozentpunkte besser ausgelastet als in 2014.

Allerdings konnte die Rendite von dieser Entwicklung leider nicht entsprechend profitieren. Vor allem die Preisnachlässe drückten auf den Gewinn. Die Umsatzrendite stieg nur leicht von 1,3 % auf 1,4 %. Notwendig sind laut ZDK jedoch drei Prozent, "insbesondere um in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, in moderne Werkstatttechnik und nicht zuletzt in Glas, Stahl und Steine nach den Vorgaben der Hersteller für den Neuwagenvertrieb zu investieren".

Bei den bundesweiten PKW-Neuzulassungen der Marke Opel (2015: 229.352; 2014: 219.084) war im Jahr 2015 ein minimaler Rückgang des Marktanteils von 7,2 % auf 7,1 % zu verzeichnen.

b) Marktstellung der Autohaus Zobjack GmbH

Obwohl der Gesamtmarkt der Fahrzeugverkäufe in Deutschland gestiegen ist, konnte die Gesellschaft an dieser Entwicklung nicht teilhaben. Im Vergleich zur gesamten Branche konnte die Gesellschaft im Berichtsjahr die ursprüngliche Planung - sowie die im Vorjahresbericht prognostizierte Entwicklung - sowohl mengen- wie auch wertmäßig nicht erreichen. Insgesamt sind die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich um TEUR 1.387 zurückgegangen, dies entspricht 8,05 %. Die Ursachen liegen darin, dass sich das Wachstum hauptsächlich im gewerblichen Bereich abspielte, in dem Opel noch nicht optimal aufgestellt ist. Der gewerbliche Bereich ist in der Region generell unterdurchschnittlich, da insbesondere große Firmen-Fahrzeug-Flotten an den Hauptstandorten in den alten Bundesländern zugelassen werden.

Trotz dieser Entwicklung konnte die Autohaus Zobjack ihre Marktposition als absatzstärkster Opel Händler in Dresden behaupten und als einziger Händler die von der OPEL AG vorgegebenen Zulassungsziele deutlich übererfüllen.

Generell war das Jahr 2015 durch einen hohen Anteil an Tageszulassungen geprägt, so dass sich die tatsächliche Absatzsituation nur schwer beurteilen lässt. Der regionale Markt erwies sich als sehr schwierig. So musste die Gesellschaft bei den über angeschlossenen Vermittler generierten Verkäufen Verluste von über 65 Fahrzeuge (fast 50% des Gesamtrückgangs) im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen.

Darüber hinaus hat sich der Absatz in das Kleinwagensegment verlagert, also weniger Umsatz pro verkauften Fahrzeug, bei gleichbleibenden Verkaufszahlen, generiert wurde.

Diese Umsatzentwicklung spiegelte sich jedoch nicht im Jahresergebnis, welches der Vorjahresprognose entspricht, wider. Insbesondere die erzielten höheren Margen bei den Neu- und Vorführwagen und die geringeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben zu einer Steigerung des operativen Ergebnisses beigetragen. Die Konzentration auf die Marke OPEL hat zudem im Geschäftsjahr 2015 zu einer entsprechenden Anpassung des Personalbestandes und damit einer Reduzierung des Personalaufwandes geführt.

Auch der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag unter unseren prognostizierten Planungen.

Für den Abverkauf der Gebrauchtwagenbestände wurden die bereits in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe, der marktorientierten und dynamischen Preisgestaltung, der planmäßigen Rotation zwischen den Betriebsteilen, Internetvermarktung bzw. Intensivierung des Händlervertriebs weiter ausgebaut. Im Ergebnis konnten die Standzeiten der Gebrauchtwagen im abgelaufenen Geschäftsjahr vermindert werden, woran auch zukünftig weiter gearbeitet wird.

Entscheidend für den Erfolg der Gesellschaft ist weiterhin die Personalstruktur und -entwicklung. Durch vielfältige Maßnahmen konnte die Qualität der Leistungen gesteigert und die Ertragsfähigkeit der Gesellschaft beibehalten werden. Dabei steht die Identifikation der Mitarbeiter mit der Gesellschaft im Mittelpunkt.

Zusammenfassend schätzen wir das abgelaufene Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Konzentration auf die Marke OPEL als gut ein.

2.2. Lage

a) Ertragslage

2015 2014 Ergebnisveränderung
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 15.846 100,0 17.234 100,0 -1.388 -8,1
Materialaufwand -11.386 -71,9 -12.698 -73,7 1.312 -10,3
Rohertrag 4.460 28,1 4.536 26,3 -76 -1,7
Personalaufwand -2.361 -14,9 -2.433 -14,1 72 -3,0
Abschreibungen -168 -1,1 -112 -0,6 -56 50,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.910 -12,1 -2.029 -11,8 119 -5,9
Sonstige Steuern -13 -0,1 -13 -0,1 0 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 150 0,9 171 1,0 -21 -12,3
Operatives Ergebnis 158 1,0 120 0,7 38 31,7
Finanz-und Beteiligungsergebnis -131 -0,8 -134 -0,8 3 - 2,2
Neutrales Ergebnis 55 0,3 21 0,1 34 >100
Ergebnis vor Gewinnabführung 82 0,5 7 0,0 75 >100

Die Umsatzentwicklung der einzelnen Segmente gliedert sich wie folgt:

2015
TEUR
2014
TEUR
Veränderung
TEUR
Neu- und Vorführwagen 6.406 7.266 -860
Gebrauchtwagen 4.045 4.477 -432
Werkstatterlöse 2.751 2.840 -89
Ersatzteile 2.355 2.400 -45
Mietwagen 293 265 28
Übrige Erlöse 0 -9 9
Nachlässe -4 -5 1
  15.846 17.234 -1.388

Der Umsatzrückgang bei den Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen ist auf die rückläufigen Absatzzahlen zurückzuführen. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2015 107 Neu- und Vorführwagen (2015: 335 Stück; 2014: 442) sowie 54 Gebrauchtwagen (2015: 651 Stück; 2014: 715) weniger verkauft.

Der Rohertrag für das Geschäftsjahr 2015 wird mit TEUR 4.460 (2014: TEUR 4.536) ausgewiesen. Die Rohertragsmarge (2015: 28,1 %; 2014: 26,3 %) konnte wieder - insbesondere durch die höheren Margen beim Verkauf von Neu- und Vorführwagen und der Umsatzzusammensetzung gesteigert werden.

Der Rückgang der Personalaufwendungen ist durch die Personalreduzierung im Bereich Service und den umsatzbedingt geringeren Verkaufsprovisionen geprägt.

Die im Vergleich zum Vorjahr höheren Abschreibungen betreffen Geschäfts- und Mietwagen, aufgrund eines durchschnittlich höheren Bestandes der Fahrzeuge im Geschäftsjahr 2015.

Die geringeren Raumkosten haben zu einem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen geführt.

Das Finanzergebnis ist weiterhin von hohen Aufwendungen aus der Einkaufsfinanzierung des Fahrzeugbestandes geprägt.

Im neutralen Ergebnis sind vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten enthalten.

b) Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Vermögenslage und Kapitalstruktur der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 wird, wie für ein Unternehmen des Kraftfahrzeughandels typisch, auf der Aktivseite durch das Vorratsvermögen dominiert. Dem stehen auf der Passivseite die entsprechenden Fahrzeugfinanzierungen gegenüber. Die Erhöhung des Fahrzeugbestandes ist insbesondere auf die hohe Bevorratung des, zum Ende des Jahres eingeführten neuen Astra-Modells zurückzuführen.

Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 7.732 ist gegenüber dem 31. Dezember 2014 um TEUR 935 angestiegen. Dies resultiert vor allem aus dem stichtagsbedingt höheren Bestand an Fahrzeugen und sonstigen Vermögensgegenständen.

Zum 31. Dezember 2015 ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 6,6 % (31.12.2015: 7,6 %). Ursächlich für diesen Rückgang - bei gleichbleibendem Eigenkapital ist die Erhöhung der Bilanzsumme.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Fahrzeugfinanzierungen resultiert aus dem stichtagsbedingten Anstieg des Fahrzeugbestandes.

c) Finanzlage

Aufgrund der Veränderung im Working Capital im Geschäftsjahr 2015 verringerte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - unser wesentlichster finanzieller Leistungsindikator.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verbindlichkeiten nachzukommen.

3. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

4. Prognosebericht

Nach Angaben des ZDK-Präsidenten blickt die Kfz-Branche verhalten in das Geschäftsjahr 2016. Aufgrund der prognostizierten schwachen wirtschaftlichen Entwicklung der Gesamtwirtschaft mit stagnierender Wachstumsquote des Bruttoinlandsproduktes geht der ZDK von einem schwächeren Jahr 2016 aus. Für das Neuwagengeschäft wird nur mit einem leichten Anstieg gerechnet. Im Gebrauchtwagensektor und beim Service erwartet der ZDK eine Entwicklung auf Vorjahresniveau.

Hinsichtlich der Entwicklung der Betriebstätten ist für Dresden und Pirna eine stabile Nutzung des Marktpotentials geplant. Zu einer effektiven Nutzung der vorhandenen Kapazitäten an allen Standorten wird die intensive Marktbearbeitung für die Marke OPEL beitragen. Für die Marke Skoda wird der Schwerpunkt weiterhin im Servicegeschäft liegen.

Die Entwicklung der Gesellschaft ist auch weiterhin in wesentlichem Umfang abhängig von den Herstellern. Deren Entwicklung - insbesondere im Hinblick auf die Sanierung von GM/OPEL - ist positiver als in den Vorjahren vorauszusehen war. Die Gesellschaft hat ihre Vertriebsstrategie im Geschäftsjahr 2015 weiter überarbeitet, um eine tiefere Marktdurchdringung zu erreichen. Durch steigende Verkaufsvolumina sollen höhere Renditen, die durch Verkaufsprogramme gegeben sind, erzielt werden. Das Potential der Marke OPEL soll insbesondere in den Bereichen Verkauf und Service weiter ausgeschöpft werden.

Nach den aktuellen Unternehmensplanungen wird für das Geschäftsjahr 2016 ein Umsatzanstieg auf ca. EUR 17 Mio. angestrebt. Ferner wird von einem ansteigenden Rohertrag auf ca. 29 % ausgegangen. Unter Berücksichtigung eines moderaten Anstiegs der betrieblichen Aufwendungen ist für das laufende Geschäftsjahr ein positives Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) von TEUR 100 geplant.

Im Zusammenhang mit der Umstellung des Vertriebssystems konnten in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2016 die geplanten Verkaufszahlen überschritten und somit die geplanten Umsatzerlöse erzielt werden.

Im Hinblick auf die zukünftigen strategischen Aktivitäten kann von einer stabilen Liquiditätsausstattung im Geschäftsjahr 2016 ausgegangen werden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sollte positiv im Geschäftsjahr 2016 ausfallen.

Für die Autohaus Zobjack GmbH werden im Geschäftsjahr 2016 keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden rechtlichen und/oder wirtschaftlichen Risiken gesehen.

5. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliches Risiko

Der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen der Gesellschaft ist insbesondere abhängig von der Kaufkraft der Bevölkerung in der Region Dresden. Preiserhöhungen in den Bereichen Kraftstoffe und Energie können zu einer Stagnation bzw. einem Rückgang von Umsätzen aus Fahrzeugverkäufen führen. Unsicherheiten sind bei unseren Kunden auch vermehrt aufgrund der anhaltenden Krisenmeldungen - auch der Automobilhersteller - zu spüren. Die daraus resultierende Kaufzurückhaltung sowie das Aufschieben von Serviceterminen könnten zu Umsatz- und Ergebniseinbußen führen. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Region Dresden wird aber als positiv eingeschätzt.

Das Autohaus Zobjack wird mit der Erweiterung des Gebrauchtwagenhandels sowie eines markenübergreifenden Reparaturservices am Standort Dresden-Laubegast diesem Risiko entgegenwirken. Durch den geplanten Anstieg von Absatzzahlen der Marke OPEL sollen zukünftig auch höhere Boni und Prämien erzielt werden. Als absatzfördernde Maßnahmen stehen hierbei vor allem intensive Kundenbindungs-Aktivitäten, die Konzentration auf das gewerbliche und Nutzfahrzeugsegment sowie die Bewerbung der breiten Palette umweltfreundlicher und innovativer Fahrzeuge im Fokus.

Abhängigkeiten von den Vertragspartnern

Die Autohaus Zobjack GmbH ist Vertragshändler für die Marke OPEL. Der Händlervertrag kann beidseitig mit unterschiedlichen Fristen gekündigt werden. Mit der Händlerorganisation von OPEL finden regelmäßige Abstimmungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Marke OPEL im Großraum Dresden statt. Das Autohaus Zobjack ist Bestandteil der Vertriebsstrategie von OPEL.

Finanzielle Risiken

Der Bestand an Neu-, Vorführ-, Miet- und Gebrauchtwagen ist im Wesentlichen durch Herstellerbanken, wie z.B. die GMAC Bank, finanziert. Die Kreditkonditionen werden durch die Herstellerbanken bestimmt und die Kündigungsfristen der Kreditlinien stehen in Einklang mit denen des jeweiligen Händlervertrags.

Die finanziellen Risiken würden sich erhöhen, wenn es der Gesellschaft nicht gelingt die Bruttoerträge kurz- und mittelfristig zu erhöhen.

Fahrzeugmärkte

Gerade wegen des in den letzten Geschäftsjahren gestiegenen Anteils von Fahrzeugverkäufen mit Rücknahmeverpflichtungen am gesamten Fahrzeugabsatz, stellt die zukünftige Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine wesentliche Chance aber auch ein wesentliches Risiko für die Gesellschaft dar. Dabei ist in Rücknahmeverpflichtungen mit und ohne Preisgefahr zu unterscheiden. Der Anteil von Fahrzeugverkäufen mit Preisgefahr ist eher rückläufig, so dass sich prospektiv die daraus resultierenden Risiken immer weiter minimieren. Darüber hinaus sind im Jahresabschluss ausreichende Optionspreisverbindlichkeiten passiviert.

Ein Risiko für unsere zukünftige Entwicklung könnte auch die aktuelle Absatzschwäche in der Automobilbranche darstellen. In den ersten beiden Monaten 2016 konnte das Autohaus Zobjack sowohl im Fahrzeug- als auch im Service-Bereich die geplanten Zahlen erreichen. Diese Entwicklung zeichnet sich derzeit in der gesamten Kfz-Branche ab.

6. Chancenbericht

Die in 2013 begonnene Fokussierung auf die Marke OPEL, in deren Folge in den kommenden Jahren der Umsatz mit der Marke Skoda ersetzt werden soll, sowie die tiefere Marktdurchdringung im Raum Dresden stellt für die Gesellschaft eine wesentliche Chance für die künftige wirtschaftliche Entwicklung dar.

Auch die auf der IAA gesetzten Innovationssignale, Elektromobilität und das vernetzte Fahrzeug, eröffnen dem Automobilsektor und damit auch der Gesellschaft weitere Chancen hinsichtlich der Kundengewinnung bzw. -bindung.

Verkaufsfördernd wirkt des Weiteren das geringe Zinsniveau - wodurch das Sparen unattraktiver und die hohe Sparquote gesenkt wird.

 

Dresden, im März 2016

Autohaus Zobjack GmbH

Torsten Zobjack, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Zobjack GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, 29. März 2016

Baker Tilly Roelfs AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Dirk Luther, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 8. April 2016 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.