thomas allton GmbH
Veltener Straße 99, 16761 Hennigsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Stanik seit 16.11.2021 | Prokura |
Tobias Riedel seit 29.12.2020 | Prokura |
Anko Menne seit 15.1.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.00% | |
| 8.40% | |
| 8.40% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
thomas allton GmbHHennigsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023THOMAS ALLTON GMBH, HENNIGSDORFGrundlagen des Unternehmens Die thomas allton GmbH in Hennigsdorf ist eine Tochtergesellschaft der thomas newco GmbH, Luckau. Vor der Abtretung der Anteile vom 10.10.2022 war der alleinige Gesellschafter die thomas betonbauteile Besitz3 GmbH, Hennigsdorf, welche zum Konzernverbund der thomas beteiligungen GmbH, Simmern, gehört. Nach Ausgliederung von Unternehmensteilen durch die thomas beteiligungen GmbH gehört die thomas allton GmbH seit Oktober 2022 zum Konzernverbund der thomas newco GmbH und ist Bestandteil der Unternehmensgruppe thomas next. Zur Unternehmensgruppe gehören 17 Produktionsstandorte für Betonbauteile, unter anderem auch Fertigteilwerke in Miedzyrzecz / Polen und Østervrå / Dänemark. Die thomas allton GmbH ist ein mittelständisch geprägtes Unternehmen mit 70 Mitarbeitern. Das Herzstück des Unternehmens ist das Fertigteilwerk für die industrielle Herstellung von Betonfertigteilen, insbesondere von hochwertigen Fassaden sowie von Spann- und Stahlbetonfertigteilen in Form von Stützen und Trägern sowie Wänden und Deckenelementen. Weitere Leistungen umfassen die technische Planung, den Transport und die Montage von Betonfertigteilen. Die Kundenstruktur besteht überwiegend aus privaten Auftraggebern aus der Industrie und dem Wohnungsbau. Der Vertrieb wird durch spezialisierte Vertriebsmitarbeiter realisiert und agiert aufgrund der Bauelementgrößen vorwiegend regional, bei Fassadenprojekten auch bundesweit. Insbesondere in gemeinschaftlichen Projekten mit anderen Betonfertigteilwerken des Konzernverbunds werden auch Kunden in anderen Teilen Deutschlands sowie Polen, Dänemark und Schweden bedient. Die Produktion im Werk wird eigen- und fremdüberwacht. Das Unternehmen verfügt über alle notwendigen Zertifizierungen, die für die Herstellung und den Einsatz unserer Produkte in Deutschland und Dänemark erforderlich sind. Die Einhaltung der Normen und Vorschriften sowie die Kontrolle der Maßnahmen zur Qualitätssicherung erfolgt in regelmäßigen Abständen durch externe Prüfer. B. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Geschäftstätigkeit Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum (gemessen als reales BIP) zählt zusammen mit dem Bevölkerungswachstum und dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf zu den wichtigsten Indikatoren für die Entwicklung der Bauaktivität und der Baustoffnachfrage. Die europäische Wirtschaft hat in 2023 vor dem Hintergrund der hohen Lebenshaltungskosten, der schwachen Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik an Dynamik verloren. Die EU-Kommission geht in ihrer Herbstprognose für 2023 von einem BIP-Wachstum von 0,6 % aus. Für Deutschland schätzt das Statistische Bundesamt einen Rückgang des Bruttoinlandproduktes in 2023 von -0,3 %. Hohe Zinsen und nur allmählich zulegende Reallöhne belasteten die Wirtschaft. Die hohe Inflation wirkte zusätzlich negativ auf den privaten Konsum. Darüber hinaus verunsicherten geopolitische Risiken wie der andauernde Krieg in der Ukraine und der Krieg im Nahen Osten sowie die Haushaltskrise in Deutschland Unternehmen und Konsumenten. Die Baukonjunktur 2023 entwickelte sich deutlich schlechter. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe prognostiziert einen realen Umsatzrückgang von -5,3 %. Hohe Baukosten und ungünstige Finanzierungsbedingungen lähmten die Branche. Die Krise schlug sich insbesondere im Wohnungsbau mit einem Einbruch von -11 % nieder. Jede zweite Baufirma klagte über Auftragsmangel und der Verband meldete einen Verlust von Arbeitsplätzen. Geschäftstätigkeit 2023 Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 hatte die thomas allton GmbH einen hohen Auftragsbestand, insbesondere im Industriebereich. Die hohe Auslastung sorgte für eine hohe Produktivität, unterstützt durch die effiziente Steuerung anhand neuer Kennzahlen, wie zum Beispiel benötigte Arbeitsstunden pro hergestellte Kubikmeter. Der konjunkturbedingte Rückgang wurde in der zweiten Jahreshälfte jedoch deutlich spürbar. Es gab signifikant weniger Projekte auf dem Markt, resultierend in einem verschärften Wettbewerb und intensiven Preiskampf. Dadurch lag die Auslastung des Werkes zum Jahresende unterhalb der verfügbaren Kapazitäten. Ein Projekt zur Herstellung komplexer Fassadenelemente konnte im Geschäftsjahr abgeschlossen werden und zeugt von der Leistungsfähigkeit der thomas allton GmbH in diesem anspruchsvollen Segment. Aufgrund des rückläufigen Marktes wurde die geplante Gesamtproduktion von 23.600 m 3 nicht erreicht und lag mit 11.214 m 3 um 22,2 % unter dem Vorjahr (VJ 14.427). Die Produktion verteilt sich auf die Produktgruppen wie folgt: Wände 4.290 m 3 (VJ 11.823), Stützen 4.361 m 3 (VJ 1.853), Decken 2.079 m 3 (VJ 662), Fassaden 348 m 3 (VJ 89) und Spannbetonteile 134 m 3 (VJ 0). Die im Vorjahr begonnene Modernisierung des Werkes wurde in 2023 nahezu abgeschlossen. Sie umfasst vor allem Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen und neue Schalungen für die Produktion. Der Betrieb der auf dem Werksgelände befindlichen Betonmischanlage wurde zum Jahresbeginn von einem Unternehmen aus der thomas-gruppe an die thomas allton GmbH übertragen. Weiterhin wurden Arbeiten zur Renovierung und Umbau des Bürogebäudes sowie der Errichtung eines Showrooms aufgenommen. Beides wird in 2024 fortgesetzt. 2. Investitionstätigkeit Die thomas allton GmbH hat langfristige Pachtverträge über die genutzten Grundstücke, das Betonfertigteilwerk sowie das Mobiliarvermögen mit nicht verbundenen Unternehmen der thomas-next abgeschlossen. Sie verfügt somit über kein eigenes Anlagevermögen und tätigt keine Investitionen. 3. Personal Der durchschnittliche Mitarbeiterstand lag im Berichtsjahr bei 70 Mitarbeitern (VJ 68). Die Alterspyramide im Unternehmen und die zukünftige demografische Entwicklung machen es zunehmend wichtiger, qualifizierte junge Mitarbeiter für unser Unternehmen zu gewinnen. Im Rahmen des Ausbildungsprogrammes der thomas gruppe beteiligt sich auch die thomas allton GmbH an diesem Programm und bildet stetig Lehrlinge im Bereich Verwaltung, Produktion und Planung aus. Eine weitere Lösung zur Arbeitnehmergewinnung ist die Übernahme von Mitarbeitern aus Personaldienstleistungsunternehmen in unbefristete Arbeitsverhältnisse. Dies wurde in der Vergangenheit mehrmals erfolgreich praktiziert. C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr auf TEUR 10.364 um 15,8 % verringert (Vj. TEUR 12.311). Die Hauptursache ist der Jahresfehlbetrag. Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Anlagevermögen. Grundstücke, Gebäude, Produktionsanlagen, Fuhrpark und sonstiges Anlagevermögen sind über langfristige Verträge mit einem der thomas-next nicht verbundenen Unternehmen der thomas-gruppe gepachtet. Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt 5,7 %. Die Eigenkapitalquote beträgt 41,1 % (Vj. 46,4 %). 2. Finanzlage Die Liquidität im Geschäftsjahr 2023 war jederzeit gewährleistet. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über TEUR 595 (Vj. TEUR 3.472) flüssige Mittel. Das Unternehmen unterhält keine Kreditlinien bei Kreditinstituten. Der benötigte Bürgschaftsrahmen wird von der Tryg Garanti, einem dänischen Kreditversicherer, in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt. Zum Bilanzstichtag wurden von diesem Kreditversicherer insgesamt Avale von TEUR 2.276 bereitgestellt. 3. Ertragslage Die geplante Reduzierung der Personalkosten in der Produktion konnte nicht realisiert werden. Die Kosten befinden sich auf einem leicht höheren Niveau wie im Vorjahr. Durch den Einbruch der Auftragslage in der zweiten Jahreshälfte und die daraus resultierende Unterauslastung des Werkes konnten Fixkosten nur teilweise gedeckt werden. Die Kostenerhöhungen im Bereich Rohstoffe und Energie in den letzten Jahren konnten zu einem großen Teil an die Kunden weitergegeben werden, jedoch nicht vollständig. In der Vielzahl der Verträge sind entsprechende Gleitklauseln verankert und bei neuen Verträgen wird besonderes Augenmerk auf die Thematik gelegt. Insgesamt erzielte die Gesellschaft aufgrund der genannten Effekte ein negatives EBDIT in Höhe von TEUR -1.398 (Vj. TEUR -2.577), eine Verbesserung um TEUR 1.180 gegenüber dem Vorjahr. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass den Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 1,8 Mio EUR (i.Vj. 0,8 Mio EUR) in den sonstigen betrieblichen Erträgen entsprechende tatsächliche Aufwendungen aus Schadensbehebung gegenüber stehen. D. Risikobericht Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele, insbesondere auf das Ergebnis, auswirken können. Das Risikomanagement ist ein fester Bestandteil des Managementsystems und hilft mit hinreichender Sicherheit die wesentlichen Risiken rechtzeitig zu identifizieren, zu bewerten und entsprechend den vom Unternehmen festgelegten Zielen des RMS zu steuern und zu überwachen. Bestandteil des Systems ist ein detailliertes stets aktuelles Berichtswesen. Mit dem monatlichen Berichtswesen wird die Geschäftsleitung über die aktuelle wirtschaftliche Lage informiert. Die Projektleiter erhalten monatlich die Leistungs- und Ergebniskennziffern. In den anschließenden Gesprächen werden die Abweichungen zwischen Ist und Plan analysiert, Fehlentwicklungen gilt es zeitnah entgegenzuwirken. Die Steuerungs- und Kontrollwerkzeuge sind zu einem ganzheitlichen System zusammengefasst, dass ständig weiterentwickelt wird. 1. Marktrisiken Von wesentlicher Bedeutung für die thomas allton GmbH sind Risiken, die sich aus Veränderungen in der Bauwirtschaft und Immobilienbranche ergeben. Das Unternehmen ist in hohem Maße abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Aufgrund von Kundenverhältnissen in den Nachbarländern Dänemark, Schweden und Polen übt auch die dortige gesamtwirtschaftliche Situation maßgeblichen Einfluss auf unser Unternehmen aus. Wirtschaftspolitische Unsicherheiten, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie des Gaza-Krieges, die allgemeine Lohn- und Inflationsentwicklung sowie die Haushaltslücke in Deutschland bilden aktuell ein sehr schwieriges Marktumfeld. Insbesondere die Baubranche leidet unter hohen Zinsen und hohen Baupreisen. Wir gehen davon aus, dass sich der intensive Preiskampf um die wenigen auf dem Markt befindlichen Projekte weiter fortsetzen wird. Die thomas allton GmbH hat diese Risiken erkannt und mit entsprechenden Maßnahmen reagiert. Diese umfassen vor allem eine Reduzierung des Personalbestandes und die Sicherstellung hoher Flexibilität durch langfristige Partnerschaften mit Leiharbeitsfirmen und Subunternehmern. Die Produktionskapazitäten wurden entsprechend niedriger geplant. Chancen ergeben sich aus der Einbindung in die Unternehmensgruppe thomas next, da durch die Teilung von Kundenaufträgen zwischen den einzelnen Produktionsstandorten Schwankungen im Auftragsbestand teilweise aufgefangen werden können. 2. Projekt- und Vertragsrisiken Typisch für ein Unternehmen des Baugewerbes resultieren die wesentlichen Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft aus dem Projekt- und Vertragsmanagement. Alle wesentlichen Verträge unterziehen wir vor Abschluss einer kaufmännischen und juristischen Prüfung, dabei bedienen wir uns externer Fachanwälte, die Spezialkenntnisse im Baurecht und insbesondere in der VOB haben. Damit lassen sich schon frühzeitig mögliche Vertrags- und Projektrisiken erkennen und weitestgehend reduzieren. Die Auswahl der Projekte, die anschließende Angebotsbearbeitung und die Ausführung bis hin zur Abwicklung etwaiger Gewährleistung, liegen in der Verantwortung des jeweiligen Projektleiters. Angebote werden vor Abgabe kritisch geprüft, um Kalkulationsfehler auszuschließen und die operative Umsetzbarkeit sicherzustellen. Dadurch werden etwaige Vertragsstrafen, beispielsweise durch Zeitverzug, bereits im Voraus minimiert. Erkannte Risiken finden in der Preisgestaltung Berücksichtigung. Auch bei der Sicherstellung von Termintreue und Qualität profitiert unser Unternehmen von der engen Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen aus der Unternehmensgruppe thomas next. Beim Einsatz von Lieferanten sind Sicherheitseinbehalte eine bewährte Maßnahme, um hohe Leistungsbereitschaft und Qualitätstreue einzufordern beziehungsweise die finanziellen Auswirkungen etwaiger Schlechtleistungen abzumindern. Das Unternehmen ist bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Nach sorgfältiger Prüfung gehen wir davon aus, dass für alle bestehenden Rechtstreitigkeiten in ausreichendem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen wurde. Dem Risiko künftigen Aufwands aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Gewährleistungsverpflichtungen wird durch die Bildung pauschaler Gewährleistungsrückstellungen Rechnung getragen. Weiterhin unterliegen alle Bauvorhaben einer sorgfältigen Einzelbetrachtung und es werden bedarfsweise Einzelgewährleistungsrückstellungen gebildet. 3. Finanzrisiken Die identifizierten Risikoschwerpunkte im Bereich der Finanzrisiken umfassen vor allem Adressausfallrisiken, Liquiditäts- und Beschaffungsrisiken sowie in geringerem Maße Wechselkursrisiken. Im Zuge des Risikomanagements werden keine Aufträge mit unzureichender Absicherung angenommen. Jeder Neukunde wird vor Angebotsabgabe über den Kreditversicherer R+V geprüft. Jeder Auftrag erhält ausnahmslos erst dann die Produktionsfreigabe, wenn in Höhe der Auftragssumme vom Kunden eine Sicherheit durch Vorkasse oder Zahlungsbürgschaft vorliegt. Kann der Kunde die geforderten Sicherheiten nicht aufbringen, wird der Kunde durch uns mit einer Kreditversicherung bei der R+V abgesichert. Liquiditätsrisiken werden basierend auf einer rollierenden monatlichen Liquiditätsplanung überwacht. Durch einen ausreichenden Stand an liquiden Mitteln und einen veränderten Avalrahmen sind Liquiditätsengpässe auszuschließen. Dadurch besteht eine erhöhte Flexibilität, auf Schwankungen in den Beschaffungspreisen zu reagieren und insbesondere Rohstoffe bei guten Einkaufskonditionen auf Lager zu kaufen. Als weitere Maßnahme zur Absicherung gegen steigende Beschaffungspreise enthalten nahezu alle Kundenverträge Materialpreisgleitklauseln. Das Wechselkursrisiko bei Geschäften mit Dänemark oder Schweden unterliegt einem sorgfältigen Monitoring, die finanziellen Auswirkungen werden als gering eingeschätzt. 4. Personalrisiken Personalrisiken, die sich aus dem Nachwuchsmangel, der Fluktuation, fehlender Qualifikation, geringer Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, verfolgen wir mit besonderer Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Chancen ergeben sich aus der Einbindung der thomas allton GmbH in die HR-Strategie der Unternehmensgruppe thomas next. Rekrutierungskanäle im Bereich social media wurden weiter ausgebaut und die Marke präsentiert sich als zuverlässiger und vielseitiger Arbeitgeber. Engpassrisiken quantitativer Art sowie in Hinblick auf die benötigte Fachkenntnis wird durch die enge Zusammenarbeit mit Leiharbeitsfirmen und Subunternehmern wirkungsvoll begegnet. Chancen ergeben sich aus der Einbindung der thomas allton GmbH in die HR-Strategie der Unternehmensgruppe thomas next. Rekrutierungskanäle im Bereich social media wurden weiter ausgebaut und die Marke präsentiert sich als zuverlässiger und vielseitiger Arbeitgeber. 5. IT-Risiken Um unberechtigte Zugriffe oder Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer Systeme zu garantieren, schützen wir unsere Informationstechnik durch zahlreiche technische Maßnahmen. Unsere IT-Strukturen sind weitgehend standardisiert. Konzepte zur Zutrittskontrolle, Zugangskontrolle und Zugriffskontrolle sowie Cyber-Security-Maßnahmen sind implementiert und es erfolgt eine regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter. Den Anforderungen der DSGVO wird umfassend entsprochen. Im Konzernverbund mit der Unternehmensgruppe thomas next werden durch einen externen Dienstleister die Themen aus der DSGVO im Konzern umgesetzt. Mit Dienstleistern, die möglicherweise Zugriff auf personenrelevante Daten haben, werden Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung im Einklang mit den Vorschriften der DSGVO getroffen. 6. Gesamtrisiko Insgesamt betrachtet hat sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr etwas verschlechtert, was vor allem der konjunkturellen Situation geschuldet ist. Dennoch liegt unserer Einschätzung nach eine ausgewogene Chancen-Risiko-Situation für das Unternehmen vor. Maßnahmen zur Risikobegrenzung sind wirksam und werden ständig überprüft und optimiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr und auch derzeit haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden. E. Prognosebericht In ihrem aktuellen konjunkturellen Ausblick rechnet die EU-Kommission mit einem allmählichen Wiederanziehen der Wirtschaftstätigkeit und geht von einem BIP-Wachstum in der EU von 1,3 % aus. Die Einschätzung stützt sich auf eine robuste Entwicklung an den Arbeitsmärkten, anhaltendes Lohnwachstum sowie die fortgesetzte Abschwächung der Inflation. Die Prognosen für die Bauwirtschaft in Deutschland sind deutlich verhaltener. So verkündete der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) in seiner Prognose vom 6. Dezember 2023, dass der Umsatz im Bauhauptgewerbe real um 3,0 % sinken soll. Der nominale Umsatz von 162,5 Milliarden Euro im Jahr 2023 soll im Jahr 2024 auf 154,4 Milliarden Euro fallen. Außerdem soll die Anzahl der Beschäftigten sinken - um 30.000 Mitarbeitende. Die thomas allton GmbH plant für das kommende Geschäftsjahr eine deutliche Steigerung der Produktion um 72 % auf 20.105 m 3. Es sind weiterhin Industrieprojekte am Markt, zum Beispiel von Chipherstellern, Batteriefabriken, Logistikhallen und Rechenzentren. Diese sind jedoch hart umkämpft. Die allton reagiert darauf mit dem Versuch, Schlüsselkunden zu binden, indem sie diese schon bei der Planung begleitet und berät mit dem Ziel, zu einem langfristigen Baupartner zu werden. Im anspruchsvollen Segment der hochwertigen Fassaden hat die allton ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und sich durch Referenzprojekte am Markt positioniert. Die thomas allton GmbH investiert weiterhin in die Entwicklung von innovativen und ressourcenschonenden Werkstoffen, wie zum Beispiel CO 2 -reduzierter Beton, Hybridbauweise und alternative Bewehrungsformen. Aktuell laufen zwei Forschungsprojekte. Darüber hinaus wird die technische Vernetzung der Informationsketten mit den Kunden vorangetrieben, zum Beispiel in Bezug auf Bauteil-Tracking. Zur Öffnung der Märkte in Skandinavien wurden die Zertifizierungen Dancert sowie NORD CERT erworben. Die CSC-Zertifizierung wurde angestoßen. Die Mitarbeiter der thomas allton GmbH werden kontinuierlich geschult und weiterentwickelt. Die enge Zusammenarbeit mit Handelskammern hilft bei der Ausbildung sowie bei der Akquise neuer Mitarbeiter. Die genannten Maßnahmen lassen trotz der angespannten konjunkturellen Lage eine Erholung im kommenden Wirtschaftsjahr erwarten. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das EBDIT wieder in den positiven Bereich gehoben werden kann. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass die thomas allton GmbH trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den unmittelbar bevorstehenden Monaten ein stabiles Geschäftsjahr 2024 erreichen wird und zukunftsorientiert aufgestellt ist.
Hennigsdorf, den 11.04.2024 gez. Anko Menne, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023THOMAS ALLTON GMBH, HENNIGSDORFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023THOMAS ALLTON GMBH, HENNIGSDORFVorbemerkung Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind davon-Vermerke zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang ausgewiesen. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der thomas allton GmbH, Hennigsdorf wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrag aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hennigsdorf und ist beim Amtsgericht Neuruppin unter der Nummer HRB 8585 NP eingetragen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 20223die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB auf. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Vorjahre wurden unverändert beibehalten. Besondere Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich nicht. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, Lieferung und Montage von Betonfertigteilen. Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz hat die Gesellschaft die Bilanzform im Sinne des § 266 HGB gewählt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung entspricht § 275 HGB. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht. Abweichend von der Gliederung des § 266 HGB wurden unter Bezugnahme des § 265 Abs. 5 HGB die zusätzliche Posten "Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten gegen/gegenüber der thomas-next nicht verbundene Unternehmen der thomas-gruppe" aufgenommen. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist mit den letzten Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis aktueller Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Neben den Materialkosten, den Fertigungskosten und den Sonderkosten der Fertigung werden angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 HGB soweit möglich offen von den fertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert, wobei die erkennbaren Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% berücksichtigt sind. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Sonstige Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen den ungewissen Schulden und den erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach den Vorgaben des § 253 Abs. 2 HGB ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Ertragssteuersatz von 29,13 % zugrunde gelegt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter von EUR 499.949,56 (Vj. EUR 0,00) enthalten. Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit mehr als einem Jahr bestehen nicht. Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf EUR 500.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf EUR 671.076,95 und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken (EUR 262.790,58), Verpflichtungen aus dem Personalbereich (EUR 54.140,30) und für Urlaub (EUR 57.742,14), ausstehende Rechnungen (EUR 184.268,25), Versicherungen (EUR 23.805,91), Berufsgenossenschaft (EUR 33.028,42) sowie für Übrige (EUR 38.751,35) und Jahresabschlussprüfung und Steuererklärungserstellung (EUR 16.550,00). Die Verbindlichkeiten sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von über einem Jahr gibt es nicht. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 26.511,66 und aus sozialer Sicherheit von EUR 11.344,09. Im Personalaufwand unter dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 3.193,19 (Vj. EUR 3.214,62) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 30.998,89 (Vj. EUR 44.902,90) enthalten. Haftungsverhältnisse Für die Gesellschaft bestehen Haftungsverhältnisse in Form von Bürgschaften für Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsansprüche gegenüber der thomas-next nicht verbundenen Unternehmen der thomas-gruppe in Höhe von TEUR 2.500 für Bauvorhaben, welche in der Vergangenheit getätigt wurden. Die sonstigen Mithaftungen betragen EUR 11.000.000,00 (Vj. EUR 11.000.000) und valutieren zum Stichtag 31.12.2023 mit EUR 160.825,00. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der begünstigten Gesellschaft gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme aus. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Miet- und Pachtverträge mit der thomas-next nicht verbundenen Unternehmen der thomas-gruppe sowie fremden Dritten mit unterschiedlicher Laufzeit abgeschlossen. Die künftigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich wie folgt:
5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu erwarten ist. 6. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gesellschaft gliedert sich wie folgt:
Als Geschäftsführer der thomas allton GmbH war bzw. ist im Geschäftsjahr bestellt: Herr Anko Menne, Luckau, Geschäftsführung Region Nord Ost Die Schutzklausel gemäß § 286 (4) HGB wurde in Anspruch genommen. Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen der thomas newco GmbH, Luckau, in deren Konzernabschluss einbezogen. Die thomas newco GmbH, Luckau, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 7. Ergebnsiverwendung Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -1.446.910,50 erwirtschaftet. Der Jahresfehlbetrag wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.674.228,53 verrechnet und der verbleibende Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen.
Hennigsdorf, den 11.04.2024 gez. Anko Menne, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die thomas allton GmbH, Hennigsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der thomas allton GmbH, Hennigsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der thomas allton GmbH, Hennigsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 12. April 2024 RVC
Wirtschaftsprüfung GmbH
Stephan Strümpfel, Wirtschaftsprüfer ppa. Norbert Pließ, Wirtschaftsprüfer |
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