Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 3160
Eingetragen
23.6.2005
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von KüchenmöbelnVeredlung von Holzwaren
Gegenstand
Der Betrieb einer Tischlerei.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Lieberwirth
seit 1.12.2023
Geschäftsführer
Rainer Misch
seit 1.12.2023
Geschäftsführer
Petra Lieberwirth
seit 30.3.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

03253 Doberlug-Kirchhain, Hauptstr. 44
26.000 €
50.00%
03253 Doberlug-Kirchhain, Hauptstr. 44
26.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tischlerei Lieberwirth GmbH

Doberlug-Kirchhain

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 634.669,15 619.400,49
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.551,00 13.894,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.550,00 13.893,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 560.673,67 559.132,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 398.617,67 413.840,67
2. technische Anlagen und Maschinen 67.042,00 81.691,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.014,00 63.601,00
III. Finanzanlagen 64.444,48 46.373,82
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 64.444,48 46.373,82
B. Umlaufvermögen 718.805,73 560.288,62
I. Vorräte 198.592,39 220.854,20
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 143.260,08 149.428,87
2. fertige Erzeugnisse und Waren 55.332,31 71.425,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 215.825,56 313.581,27
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 185.138,12 303.799,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 30.687,44 9.781,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 304.387,78 25.853,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.567,42 13.329,60
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 141.579,25 212.832,61
Summe Aktiva 1.513.621,55 1.405.851,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 174.758,38 174.758,38
1. andere Gewinnrücklagen 174.758,38 174.758,38
III. Verlustvortrag 439.590,99 530.493,96
IV. Jahresüberschuss 71.253,36 90.902,97
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 141.579,25 212.832,61
B. Rückstellungen 587.161,00 552.211,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 582.058,00 547.308,00
2. sonstige Rückstellungen 5.103,00 4.903,00
C. Verbindlichkeiten 925.900,55 853.080,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 525.941,70 402.026,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36.969,00 53.671,42
3. sonstige Verbindlichkeiten 362.989,85 397.382,87
davon aus Steuern 14.471,46 51.535,06
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.782,25 684,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten 560,00 560,00
Summe Passiva 1.513.621,55 1.405.851,32

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§§ 288, 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

Bei den folgenden Verbindlichkeiten handelt es sich um Kapitalersatz:

In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" ist ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 226.304,57 EUR enthalten, für welches ein qualifizierter Rangrücktritt vereinbart wurde. Dies kann mit einem durch Eigenkapital ersetzendes Gesellschafterdarlehen gleichgestellt werden.Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre festgelegt.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß EStG § 7 Abs. 1 nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

3. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung erfolgte durch den Auftraggeber und wurde ungeprüft übernommen.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden vom Mandanten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

7. Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach der "project unit credit method" ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G
IV. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

I. Aktivposten

Forderungen an Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestehen nicht.

II. Eigenkapital
In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" ist ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 226.304,57 € enthalten, für welches ein qualifizierter Rangrücktritt vereinbart wurde. Dies kann mit einem durch Eigenkapital ersetzenden Gesellschafterdarlehen gleichgestellt werden. Das ausgewiesene negative Eigenkapital wird damit in voller Höhe ausgeglichen.
III. Rückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach der "project unit credit method" ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 218 G

Eine Rückstellung für latente Steuern (§ 274 Abs. 1 S. 1 HGB) wurde nicht gebildet. Hier wurde von der Vereinfachungsregelung Gebrauch gemacht.

IV. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestehen in Höhe von 279.138,92 €. Für das in dieser Position enthaltene Gesellschafterdarlehen in Höhe von 226.304,57 € wurde ein qualifzierter Rangrücktritt erklärt, sodass dieses Darlehen als eigenkapitalersetzend angesehen werden kann.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden 855.343 Euro
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 315.287 Euro
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 291.286 Euro

Der Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (§ 285 Nr.1a HGB) beträgt 221.683,08 €.

V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Bezeichnung EUR
Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen, die durch eine
Kautionsversicherung gesichert sind
210.820,24
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

C. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

(1) Geschäftsführer im Jahr 2023

Familienname Vorname
Bernd Lieberwirth
Jörg Lieberwirth
Rainer Misch

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023

23.01.2025 Doberlug-Kirchhain

(Datum) (Ort)

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 23.1.2025.

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