milon financial services GmbHLiquidiert

50672 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 61930
Vorher
Well Fit Finance GmbH
Eingetragen
28.11.2007
Branche
Vermietung von Sport- und FreizeitgerätenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von Schienenfahrzeugen
Gegenstand
die Vermietung und das Verleasen insbesondere von Fitness- und Trainingsgeräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Malte Rüsing
seit 17.3.2025
Geschäftsführer
Julien Vöcker
seit 6.1.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

milon financial services GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
1. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 0,00 129.716,79
2. Forderungen an Kunden 384.292,18 713.326,97
3. Leasingvermögen 13.724.357,36 16.389.491,66
4. Sonstige Vermögensgegenstände 68.049,85 157.143,95
5. Rechnungsabgrenzungsposten 2.000,00 1.666,68
Summe der Aktiva 14.178.699,39 17.391.346,05

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten täglich fällig 84.520,54 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
andere Verbindlichkeiten
täglich fällig 2.049.240,69 3.166.704,15
mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 81.950,00 288.012,66
2.131.190,69 3.454.716,81
darunter: gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten 1.842.266,18 € (Vorjahr: 2.805.167,11 €)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 5.071,62 102.713,61
4. Rechnungsabgrenzungsposten 11.014.895,21 12.606.942,99
5. Passive latente Steuern 64.864,00 105.739,00
6. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 98.588,00 137.700,00
b) andere Rückstellungen 50.578,00 54.700,00
7. Eigenkapital 149.166,00 192.400,00
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Bilanzgewinn 628.991,33 828.833,64
728.991,33 928.833,64
Summe der Passiva 14.178.699,39 17.391.346,05

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Leasingerträge 7.887.925,34 9.988.995,12
2. Leasingaufwendungen -943.404,54 -1.911.118,57
6.944.520,80 8.077.876,55
3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 118.695,96 133.614,55
4. Zinsaufwendungen -34.820,16 -263.206,59
83.875,80 -129.592,04
5. Provisionsaufwendungen -114.855,37 -130.105,00
6. Sonstige betriebliche Erträge 21.206,61 4.070,17
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
Andere Verwaltungsaufwendungen -423.270,93 -469.925,17
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen -5.698.745,96 -6.190.124,09
9. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 13.237,17 149.043,06
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 825.968,12 1.311.243,48
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -196.976,79 -482.288,12
12. Sonstige Steuern 0,00 -121,72
13. Jahresüberschuss 628.991,33 828.833,64
14. Gewinnvortrag 828.833,64 222.218,91
15. Ausschüttung -828.833,64 -222.218,91
16. Bilanzgewinn 628.991,33 828.833,64

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. VORBEMERKUNG

Die milon financial Services GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG. Sie wendet für die Aufstellung des Jahresabschlusses die für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB, die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie die institutsspezifischen Formblätter an. Ergänzend sind die Vorschriften des GmbHG zu beachten.

Das Stammkapital der Gesellschaft von 100.000 € ist voll eingezahlt. Die abcfinance GmbH, Köln, hält 68,9 % der Anteile an der Gesellschaft, die J & R Huber Verwaltung GmbH, Pfaffenheim a. d. Ilm, 6 % und die milon industries GmbH, Emersacker, 25,1 % der Anteile.

Gegenstand des Unternehmens ist die Vermietung und das Verleasen von Fitness- und Trainingsgeräten. Die milon financial Services GmbH konzentriert ihre geschäftlichen Aktivitäten im Wesentlichen auf den deutschen Markt, der vom Standpunkt der Organisation keine wesentlichen regionalen Unterschiede aufweist. Seit 2010 werden ebenfalls eigene Vertriebsstrukturen in der Schweiz unterhalten, wobei dieses Geschäftsfeld einen geringen Anteil am gesamten Geschäft der Gesellschaft ausmacht.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 61930 eingetragen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

AKTIVA

Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennbetrag bewertet.

Forderungen an Kunden

Die in dieser Position enthaltenen Mietkaufforderungen sind zum Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgt nach der Annuitätenmethode mit den vertragsindividuellen Außenzinssätzen.

Risikobehaftete Forderungen aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft wurden unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten, insbesondere kalkulierter Verwertungserlöse, auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert wertberichtigt.

Auf die übrigen nicht einzelwertberichtigten Leasing- und Mietkaufforderungen wurden Pauschalwertberichtigungen für latente Risiken (PWB) gebildet. Die Ermittlung erfolgt gemäß der "Stellungnahme zur Rechnungslegung: Risikovorsorge für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressausfallrisiken im Kreditgeschäft von Kreditinstituten (Pauschalwertberichtigungen)" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW RS BFA 7). Dafür greift die Gesellschaft bei der Ermittlung der PWB auf das vereinfachte Verfahren zur Bewertung gemäß IDW RS BFA 7 zurück. Demnach kann für Kreditgeschäfte die 12-Monats-Ausfallwahrscheinlichkeit (ohne eine Anrechnung von Bonitätsprämien) verwendet werden, wenn eine Ausgeglichenheit zwischen Bonitätsprämien und Risikoerwartung zum Zeitpunkt der Kreditausreichung angenommen werden kann und keine deutliche Erhöhung des Adressenausfallrisikos zum Stichtag besteht. Entsprechend dieses Verfahrens ermittelt die Gesellschaft die PWB zunächst (Stufe 1) auf Basis eines 12-Monats-Zeitraum (1-Year-Expected-Loss). Die Berechnung erfolgt unter Verwendung von Ausfallwahrscheinlichkeiten (Probability of Default), Verlustquoten (Loss Given Default) und dem möglichen Forderungsbetrag bei Ausfall (Exposure at Default). Im Falle einer wesentlichen Erhöhung der Ausfallwahrscheinlichkeit wird für die PWB-Ermlttlung die Restlaufzeit der Forderung (Lifetime-Expected-Loss) herangezogen (Stufe 2). Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein permanentes Rating des gesamten Vertragsbestandes eingeführt unter Berücksichtigung aktueller Informationen aus externen und internen Quellen (Zahlverhalten). Hierdurch reagiert die PWB grundsätzlich sensitiver.

Den Kreditrisiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen.

Im Übrigen wurden die Forderungen zum Nennwert angesetzt.

Leasingvermögen

Das Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Zugänge zum Leasingvermögen werden seit dem Jahr 2015 über die voraussichtliche Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen abgeschrieben.

Der Bestand der Leasinggegenstände, welche nach dem Jahr 2010 aber vor dem Jahr 2015 angeschafft wurden, wird planmäßig linear über die Vertragslaufzeit auf den Restwert abgeschrieben. Der Bestand der Leasinggegenstände, welche vor dem Jahr 2010 angeschafft wurden, wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen abgeschrieben. Darüber hinaus nimmt die Gesellschaft zur verlustfreien Vertragsabwicklung, sofern der Restbuchwert der Leasinggegenstände nicht mehr durch den Barwert der ausstehenden Zahlungen aus dem Leasingvertrag gedeckt ist, zusätzliche Abschreibungen auf das Vermietvermögen sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf das Vermietvermögen leistungsgestörter Verträge vor.

Die Gesellschaft nimmt außerplanmäßige Abschreibungen, insbesondere zur Vermeidung von Verwertungsverlusten vor. Im Berichtsjahr erfolgte eine Abschreibung in Höhe von 268 T€ während im Vorjahr eine Zuschreibung in Höhe von 9 T€ vorgenommen wurde.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

PASSIVA

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen, ggf. einschließlich aufgelaufener Zinsen bis zum Bilanzstichtag, passiviert.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rahmen des Forderungsverkaufs zukünftig fälliger Leasingforderungen werden die Verkaufserlöse sowie zukünftige Zinserträge forderungsverkaufter Mietkaufverträge in diesen Posten eingestellt und linear entsprechend den Restlaufzeiten der einzelnen Leasing- und Mietkaufverträge aufgelöst.

Darüber hinaus werden hier Mietsonderzahlungen eingestellt und linear entsprechend der Restlaufzeiten der einzelnen Leasingverträge aufgelöst.

Latente Steuern

Aufgrund der voneinander abweichenden steuerlichen und handelsrechtlichen Wertansätze ergeben sich im Geschäftsjahr passive latente Steuern aus der unterschiedlichen Bewertung des Leasingvermögens. Die Bewertung erfolgte zum unternehmensindividuellen Steuersatz von 32,46 %. In Ausübung des Wahlrechts gern. § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB wurden die aktiven latenten Steuern mit den passiven latenten Steuern saldiert. Der aus der Saldierung resultierende Betrag in Höhe von 65 T€ (Vorjahr: 106 T€) wird als passive latente Steuer ausgewiesen.

in € Stand zu Beginn des GJ Veränderung durch Entstehung bzw. Auflösung temporärer Differenzen (bzw. Verlustvorträge) Stand zum Ende des GJ
Passive latente Steuern aus temporären Differenzen 119.697,00 -50.224,00 69.473,00
Aktive latente Steuern aus temporären Differenzen 13.958,00 -9.349,00 4.609,00
Bilanziell angesetzte passive latente Steuern 105.739,00 -40.875,00 64.864,00

Rückstellungen

Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wird in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme mit der Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

AKTIVA

Forderungen an Kreditinstitute

Die im Vorjahr ausgewiesenen täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 130 T€ bestanden gegenüber der Deutsche Bank AG, Köln (90 T€) sowie dem verbundenen Unternehmen abcbank GmbH, Köln (40 T€).

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Mietkaufforderungen 243 307
Forderungen aus Leasinggeschäft 176 469
Abzüglich Wertberichtigungen -35 -63
Summe 384 713

Die Forderungen an Kunden weisen folgende Restlaufzeitengliederung auf:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Täglich fällig 153 414
Bis drei Monate 16 9
Mehr als drei Monate bis ein Jahr 44 31
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 151 214
Mehr als fünf Jahre 20 45
Summe 384 713

Forderungen an Kunden mit unbestimmter Laufzeit bestehen nicht.

Die Wertberichtigungen wurden entsprechend den Restlaufzeiten von den Forderungen in Abzug gebracht.

Leasingvermögen

Zum Leasingvermögen gehören fast ausschließlich verleaste oder vermietete Fitness-, Trainings- und Reha-Geräte.

Zur Entwicklung des Leasingvermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten in Höhe von 68 T€ (Vorjahr: 157 T€) enthält im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzbehörden (8 T€; Vorjahr: 107 T€) sowie eine Kaution in Höhe von 51 T€ (dies entspricht einem Betrag von CHF 50.000; umgerechnet zu einem Stichtagskurs von EUR 1 = CHF 0,9718) an die eidgenössische Steuerverwaltung in Bern.

PASSIVA

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Im Berichtsjahr bestanden gegenüber dem Kreditinstitut abcbank GmbH, Köln, täglich fällige Verbindlichkeiten in Höhe von 85 T€ (Vorjahr: 0 T€).

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 2.131 T€ (Vorjahr: 3.455 T€) beinhalten im Wesentlichen eine Verbindlichkeit in Höhe von 1.842 T€ (Vorjahr: 2.805 T€) gegenüber der Mehrheitsgesellschafterin abcfinance GmbH.

In den Verbindlichkeiten sind Sicherheiteneinbehalte in Höhe von 82 T€ (Vorjahr: 288 T€) enthalten, die eine vereinbarte Laufzeit oder Kündigungsfrist zwischen einem und fünf Jahren haben.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 11.015 T€ (Vorjahr: 12.607 T€) setzt sich zusammen aus an die abcbank GmbH forderungsverkauften Leasingraten (10.756 T€; Vorjahr: 12.331 T€), Mietsonderzahlungen (137 T€; Vorjahr: 114 T€) sowie Zinserträgen aus forderungsverkauften Mietkaufverträgen (122 T€; Vorjahr: 161 T€).

Rückstellungen

Die Rückstellungen betragen insgesamt 149 T€ (Vorjahr: 192 T€) und betreffen mit 77 T€ (Vorjahr: 98 T€) Verpflichtungen aus Gewerbesteuer. Darüber hinaus wurden in den anderen Rückstellungen für ausstehende Rechnung inklusive Elektronikversicherung 20 T€ (Vorjahr: 23 T€) sowie für Jahresabschluss- und Betriebsprüfungskosten 30 T€ (Vorjahr: 32 T€) gebildet.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Leasingergebnis

Die Leasingerträge in Höhe von 7.888 T€ (Vorjahr: 9.989 T€) entfallen im Wesentlichen auf Erlöse aus Miet- und Leasingverträgen (6.320 T€; Vorjahr: 7.285 T€), Erlöse aus Objektverkäufen bei Mietkauf (423 T€; Vorjahr: 1.005 T€) und auf Erlöse aus der Veräußerung von Leasinggegenständen (1.037 T€; Vorjahr: 1.667 T€). Demgegenüber stehen hauptsächlich Leasingaufwendungen aus Abgängen von Leasinggegenständen in Höhe von 451 T€ (Vorjahr: 812 T€) sowie aus Mietkaufforderungen in Höhe von 423 T€ (Vorjahr: 1.005 T€).

Zinsergebnis

Den Zinserträgen in Höhe von 119 T€ (Vorjahr: 134 T€) stehen Zinsaufwendungen in Höhe von 35 T€ (Vorjahr: 263 T€) gegenüber. Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus dem Verrechnungskonto mit der abcfinance GmbH (35 T€; Vorjahr: 261 T€). Im Berichtsjahr wurden Anpassungen der Verzinsung der konzerninternen Verrechnungskonten vorgenommen, was zu einer Reduzierung der Zinsaufwendungen führte.

Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen in Höhe von 115 T€ (Vorjahr: 130 T€) resultieren aus der Vermittlung von Leasing- und Mietkaufgeschäften und betreffen mit 104 T€ (Vorjahr: 129 T€) das verbundene Unternehmen abcfinance advise GmbH, Köln.

Andere Verwaltungsaufwendungen

Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 423 T€ (Vorjahr: 470 T€) entfallen hauptsächlich auf Personal- und Sachkostenumlagen (260 T€; Vorjahr: 326 T€) sowie Prüflings- und Beratungskosten (35 T€; Vorjahr 35 T€).

E. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Vor dem Hintergrund der Nutzung von Synergieeffekten hat die Gesellschaft seit dem Jahr 2013 zur Unterstützung und Durchführung ihrer Backoffice-Tätigkeiten einige zentrale Aufgabenbereiche ihrer Geschäftsorganisation auf die abcfinance ausgelagert. Die Kosten werden im jährlichen Umlageverfahren ermittelt.

Insgesamt sind in 2023 Kosten in Höhe von insgesamt 260 T€ (Vorjahr: 326 T€) angefallen. In den Folgejahren werden Belastungen in ähnlicher Höhe erwartet.

Steuerliche Verhältnisse

Beim Finanzamt Neuss wird die Gesellschaft unter der Steuernummer 122/5960/0936 geführt.

Mindestbesteuerungsgesetz

Die Gesellschaft ist Teil der Werhahn-Gruppe. In Deutschland sowie in weiteren Ländern, in denen die Werhahn-Gruppe tätig ist, wurde ein Gesetz zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung eingeführt, das einen effektiven Steuersatz von mindestens 15 % vorsieht und dem die Werhahn-Gruppe unterliegt. Da dieses Gesetz erst zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, ergeben sich im Einzelabschluss 2023 keine Auswirkungen. Die Regelung des § 274 Abs. 3 HGB über die Nichtberücksichtigung latenter Steuern aus der Anwendung in-oder ausländischer Mindestbesteuerungsgesetze ist gern. Artikel 91 Abs. 2 EHGB bereits auf den Jahresabschluss / Konzernabschluss zum 31.12.2023 anzuwenden. Sich ggf. aus dem Mindestbesteuerungsgesetz ergebende Steuern sind im Entstehungszeitpunkt als tatsächlicher Steueraufwand zu erfassen. Die Werhahn-Gruppe hat die Auswirkungen der Gesetze zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung für die einzubeziehenden Länder und Gesellschaften analysiert. Die Gesellschaft geht nach einer ersten Analyse davon aus, dass sich aus dem zum 1. Januar 2024 in Deutschland in Kraft getretenen Gesetz zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung keine Auswirkungen auf den Steueraufwand ergeben werden.

Personalbestand

Die Gesellschaft hat kein eigenes Personal.

Gesamthonorar Abschlussprüfer

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der Obergesellschaft abcfinance Holding GmbH, Neuss, erfolgt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Johann Huber, Pfaffenhofen, Bankkaufmann

Herr Stephan Ninow, Krefeld, Diplom-Kaufmann

Frau Andrea Ritzmann, Köln, Diplom-Kauffrau

Die Geschäftsführer erhielten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Beziehungen zum Mutterunternehmen und Offenlegung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft reicht ihren Jahresabschluss nach § 3401 i. V. m. § 325 HGB beim Unternehmensregister ein.

Die Gesellschaft ist über die Mehrheitsgesellschafterin abcfinance GmbH, Köln, in den Konzernabschluss der abcfinance Holding GmbH, Neuss, einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Über die abcfinance Holding GmbH ist die Gesellschaft wiederum in den Konzernabschluss der Wilh. Werhahn KG, Neuss, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Der dort erhältliche Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 wurde mit Datum vom 19. / 20. / 22. Juni 2023 festgestellt.

 

Köln, den 20. März 2024

milon financial Services GmbH

Johann Huber

Stephan Ninow

Andrea Ritzmann

2.3. Lage der milon financial Services GmbH

2.3.1. Ertragslage

In der folgenden Darstellung sind Erträge und Aufwendungen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien gegliedert:

2023 2022 Veränderung
in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
Leasing- und Zinserträge inkl. Mietkaufverträge 8,0 10,1 -2,1 -20,8
Leasingaufwendungen, insbes. Abschreibungen -6,7 -8,1 1,4 -17,3
Zinsaufwendungen 0,0 -0,3 0,3 -100,0
Provisionsergebnis -0,1 -0,1 0,0 0,0
Verwaltungsaufwendungen * -0,4 -0,5 0,1 -20,0
Risikoaufwand auf Forderungen (saldiert) 0,0 0,2 -0,2 -100,0
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 0,8 1,3 -0,5 -38,5

* einschließlich Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte, Sachanlagen und Beteiligungen

Das Leasingergebnis der milon ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Mio. € auf 1,3 Mio. € gesunken. Dabei stand um 21 % auf 8,0 Mio. € (Vorjahr: 10,1 Mio. €) rückläufigen Erträgen aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft eine Abnahme der Leasingaufwendungen um 17% auf 6,7 Mio. € (Vorjahr: 8,1 Mio. €) entgegen. Ursächlich hierfür ist der Rückgang des Bestandsvolumens.

Im Berichtsjahr wurden Anpassungen der Verzinsung der konzerninternen Verrechnungskonten vorgenommen. Dies führte im Berichtsjahr trotz einer Verteuerung der Refinanzierung zu um 0,3 Mio. € gesunkenen Zinsaufwendungen (0,0 Mio. €). Die Provisionsaufwendungen lagen mit 0,1 Mio. € auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 0,1 Mio. €). Die Verwaltungsaufwendungen sanken aufgrund gesunkener Konzernumlagen leicht um 0,1 Mio. € auf 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €).

Im Vorjahr führte die Auflösung einer in 2021 gebildeten Risikovorsorge zu einem Ertrag in Höhe von 0,2 Mio. €. Ich Berichtsjahr erfuhr die Gesellschaft keinen Effekt aus der Risikovorsorge.

Durch das rückläufige Leasingergebnis konnte das geplante Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (1,0 Mio. €) nicht erreicht werden und liegt mit 0,8 Mio. € auch deutlich um 0,5 Mio. € unter dem Vorjahreswert (1,3 Mio. €).

Um eine verlustfreie Bewertung der Leasinggegenstände zu ermöglichen, wird immer dann, wenn der sich nach der planmäßigen Abschreibung ergebende Buchwert den Ertragswert des Leasingvertrages nicht mehr deckt, eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die barwertinduzierten außerplanmäßigen Abschreibungen beliefen sich im Jahr 2023 auf 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €).

Bei der Bilanzierung von Leasingverträgen ergeben sich regelmäßig zeitliche Ergebnisverschiebungen, die aus den diversen Ertrags- und Aufwandsverrechnungen sowie den genannten Abschreibungsbedingungen resultieren. Zum Ausgleich dieser Verschiebungen führt der TK abcfinance eine Substanzwertberechnung des Vertragsbestands nach dem vom Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) entwickelten Schema durch. Hierbei werden die über die gesamte Restlaufzeit der Verträge generierten Erträge und Aufwendungen einander gegenübergestellt, um die Höhe und Veränderung der stillen Reserven aufzuzeigen.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage & Kapitalstruktur

Das Finanzmanagement verfolgt die Ziele, jederzeit ausreichende Finanzierungsmittel zur Verfügung zu stellen, für laufzeitenkongruente, unabhängige Refinanzierung zu sorgen und die Zinsoptimierung durch unterschiedliche Refinanzierungsquellen sicherzustellen.

Die Refinanzierungsbedingungen für Leasingunternehmen sind weiterhin durch die marktpolitischen Maßnahmen, die im Zusammenhang mit den gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukrainekriegs unternommen worden, beeinflusst. Auf etwaige Unsicherheiten hatten wir in unserer Prognose für das Jahr 2023 hingewiesen. Das starke Wachstum des TK abcfinance Holding stellt zudem hohe Anforderungen an die Liquiditätsbeschaffung.

Im Berichtszeitraum verringerte sich die Bilanzsumme der milon erneut signifikant um 3,2 Mio. € auf 14,2 Mio. € (Vorjahr: 17,4 Mio. €). Von den Aktiva entfallen 13,7 Mio. € (rund 96% der Bilanzsumme) auf das Leasingvermögen (Vorjahr: 16,4 Mio.€), welches vom Abbau des Bestandes geprägt war, der durch das Neugeschäft nicht kompensiert werden konnte. Hieraus folgt ein signifikant rückläufiger Refinanzierungsbedarf, sodass sich auf der Passivseite die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin abcfinance überproportional um (0,5 Mio. €) auf 2,3 Mio. € (Vorjahr: 2,8 Mio. €) verringerten. Ebenso rückläufig (-1,6 Mio. €) entwickelte sich der Rechnungsabgrenzungsposten aus an die abcbank GmbH forfaitierten Verträgen. Hier spiegelt sich das schwache Neugeschäft zum Jahresende 2022 wider, welches erst in 2023 forfaitiert wurde. In 2023 wurden Verträge mit einem barwertigen Volumen von 4,7 Mio. € (Vorjahr: 7,1 Mio. €) forfaitiert.

Inflations- oder Wechselkurseinflüsse haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögenshöhe genommen.

2.3.3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden, wie in den Vorjahren, keine Investitionen getätigt.

2.3.4. Liquidität

Zur Deckung des Refinanzierungsbedarfs ist die milon als Tochtergesellschaft der abcfinance GmbH in das Cash-Pooling-System eingebunden. Zur weiteren Sicherung der Liquidität erfolgt die Forfaitierung von Leasingforderungen bei der Schwestergesellschaft abcbank GmbH, Köln.

2.3.5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die milon ist in die Gesamtplanung des Geschäftsbereichs abcfinance einbezogen. Die Steuerung und Überwachung erfolgt daher grundsätzlich auf Ebene das Geschäftsbereichs abcfinance.

Zur internen Steuerung des Geschäftsbereichs abcfinance werden folgende Leistungsindikatoren, sogenannte Key Performance Indicators, herangezogen. Finanzielle Leistungsindikatoren sind RoE (Return on Equity = Eigenkapitalrendite), RoA (Return on Assets = Gesamtkapitalrendite) und CIR (Cost-Income-Ratio = Aufwand-Ertrag-Relation).

Die abcfinance hat ihr Wachstum verstärkt über die Schwestergesellschaft abcbank, mittels Forfaitierung, refinanziert. Dies führt dazu, dass sich bei alleiniger Betrachtung des Konzerns die Interpretationen der Kennzahlen RoA, RoE und CIR stark verschieben. Eine Beurteilung des Erfolgs muss daher auf Ebene des Geschäftsbereiches abcfinance erfolgen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde für den Geschäftsbereich abcfinance mit Auswirkung auf das wirtschaftliche Reporting eine Anpassung in der Substanzwertrechnung vorgenommen. Zum vorherigen Berichtsstichtag wurden Liquiditätsüberschüsse nicht verzinst. Zum aktuellen Berichtsstichtag erfolgt nun eine Verzinsung der Liquiditätsüberschüsse. Diese Anpassung wirkt sich unmittelbar und erhöhend auf die Substanzwertrechnung und somit auf das wirtschaftliche Ergebnis EBITA des Geschäftsbereichs abcfinance aus. Der Effekt aus der Umstellung beträgt 17,3 Mio. €, davon entfallen 4,7 Mio. € auf die Vorjahre. Dies wirkt sich aufgrund des veränderten wirtschaftlichen Ergebnisses auch auf die Berechnung der Kennzahlen RoE und RoA aus.

Die Eigenkapitalrendite stellt eine Kennziffer zur Beurteilung der Ertragslage dar, die das Ergebnis des Jahres im Verhältnis zum erweiterten Eigenkapital (bilanzielles Eigenkapital zuzüglich Substanzwert nach Steuern) anzeigt. Das Ergebnis wird durch das für Leasinggesellschaften relevante bereinigte wirtschaftliche Ergebnis (EBITA) repräsentiert, dass sich aus dem operativen HGB-Ergebnis (vor Steuern), einer Zinsgutschrift für den Substanzwert sowie der Substanzwertveränderung zusammensetzt.

RoE = Bereinigtes wirtschaftliches Ergebnis EBITA / Unterstelltes Ø erweitertes Eigenkapital * 100 [%]

Der RoE liegt für das Jahr 2023 mit 7,2 % unter dem Planniveau (8,4 %) und über dem Vorjahr (6,3 %; der Vorjahreswert ohne Berücksichtigung der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen lag bei 5,1 %). Begründet ist dies durch das erheblich gesteigerte wirtschaftliche Ergebnis, welches insbesondere durch die positive Substanzwertveränderung, bedingt durch das margenstarke Neugeschäft und die Verzinsung der Liquiditätsüberschüsse, verbessert werden konnte. Der RoE für das Jahr 2023 einschließlich der auf die Vorjahre entfallenen Zinserträge aus der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen liegt bei 8,3 %.

Die Gesamtkapitalrendite stellt eine Kennzahl zur Ermittlung der Rentabilität des eingesetzten Gesamtkapitals dar. Das Ergebnis wird durch das wirtschaftliche Ergebnis (EBITA) dargestellt.

RoA = Wirtschaftliches Ergebnis (EBITA) / Ø Bilanzsumme * 100 [%]

Der RoA liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 0,7 % unter dem Planniveau (0,9 %) und, aufgrund des höheren wirtschaftlichen Ergebnisses, über dem Vorjahresniveau (0,7 %; der Vorjahreswert ohne Berücksichtigung der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen lag bei 0,5 %). Der RoA für das Jahr 2023 einschließlich der auf die Vorjahre entfallenen Zinserträge aus der Verzinsung von Liquiditätsüberschüssen liegt bei 0,9 %.

Die Cost Income Ratio stellt die operative Aufwands- und Ertragsrelation dar. Zum vorherigen Berichtsstichtag wurden bei der Berechnung alle Aufwendungen (Personal- und Sachkosten, Abschreibungen sowie Provisionen) ins Verhältnis zu den Erträgen aus dem Neugeschäft, den Nacherlösen und den Nebenerträgen aus dem Bestand sowie dem Finanzbeitrag und den sonstigen betrieblichen Erträgen gesetzt. Zum aktuellen Berichtsstichtag werden die Aufwendungen (Personal-/Sachkosten und Abschreibungen) ins Verhältnis zum betriebswirtschaftlichen Rohertrag und den sonstigen betrieblichen Erträgen gesetzt. Die CIR erlaubt eine quantitative Aussage über die Effizienz der Leistungserstellung. Je geringer der Wert, desto effizienterwirtschaftet das Unternehmen.

Die CIR ist im Geschäftsjahr mit 73,9 % schlechter als geplant (70,7 %) und liegt über dem Vorjahr (61,9%). Ursächlich hierfür sind insbesondere die stark angestiegenen Refinanzierungskonditionen, die zu einer erheblichen Belastung des Rohertrags geführt haben, diese konnte auch durch ein konsequentes Kostenmanagement nicht kompensiert werden. Die nach dem alten Ansatz berechnete CIR beträgt 75,5 % (Vorjahr: 79,9 %).

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beobachtet der TK abcfinance Holding zur internen Steuerung die Mitarbeiter-Fluktuationsquote. Diese ist gegenüber dem Vorjahr sichtbar gesunken (12,4 %; Vorjahr: 14,3 %). Der TK abcfinance Holding betreibt ein eigenes Inhouse-Schulungsprogramm. In 2023 lag die Teilnehmerzahl bei 102 Mitarbeitern. Dies entspricht einer Quote von 22,2 % der im TK abcfinance Holding beschäftigten Mitarbeiter.

Beschluss

Gesellschafter der mit Sitz zu Köln ansässigen milon financial services GmbH sind:

abcfinance GmbH, Köln, mit einem Geschäftsanteil Nr. 1 von 51.000,00 €
und einem Geschäftsanteil Nr. 7 von 13.900,00 €
und einem Geschäftsanteil Nr. 9 von und 4.000,00 €
J & R Huber Verwaltung GmbH, Pfaffenhofen a. d. Ilm, mit einem Geschäftsanteil Nr. 10 von und 6.000,00 €
Milon Industries GmbH, Emersacker, mit einem Geschäftsanteil Nr. 5 von 20.000,00 €
und einem Geschäftsanteil Nr. 8 von 5.100,00 €
Das gesamte Stammkapital der Gesellschaft beträgt somit 100.000,00 €

Die abcfinance GmbH, vertreten durch ihre Geschäftsführer Dr. Hubertus Mersmann und Malte Rüsing, sowie die J & R Huber Verwaltung GmbH, vertreten durch ihren alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Johann Huber, sowie die Milon Industries GmbH, vertreten durch ihren alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Bernhard Müller, beschließen hiermit gemäß § 48 Abs. 2 GmbH-Gesetz unter Verzicht auf alle durch das Gesetz oder die Satzung vorgeschriebenen Fristen und Formen:

1. Der von den Geschäftsführern aufgestellte und von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wird vollinhaltlich genehmigt und festgestellt.

2. Der Bilanzgewinn 2023 in Höhe von 628.991,33 € wird an die Gesellschafter im Verhältnis zu ihren Geschäftsanteilen ausgeschüttet. Die Ausschüttung erfolgt am 29.05.2024.

3. Den Geschäftsführern wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 Entlastung erteilt.

4. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 wird die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, bestellt.

 

Köln, den 23.05.2024

abcfinance GmbH

Dr. Hubertus Mersmann

Malte Rüsing

 

Pfaffenhofen, den 25.05.2024

J & R Huber Verwaltung GmbH

Johann Huber

 

Emersacker, den 30.05.2024

Milon Industries GmbH

Bernhard Müller

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die milon financial services GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der milon financial Services GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der milon financial Services GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 3. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wilhelm Wolfgarten, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Scheller, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
01.01.2023
Zugänge
Leasingvermögen
Leasinggegenstände 36.909.243,54 3.485.091,81 8.879.915,00 31.514.420,35 20.519.751,88 5.898.745,96
36.909.243,54 3.485.091,81 8.879.915,00 31.514.420,35 20.519.751,88 5.698.745,96
Abschreibungen Restbuchwerte
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
Leasingvermögen
Leasinggegenstände 8.428.434,85 17.790.062,99 13.724.357,36 16.389.491,66
8.428.434,85 17.790.062,99 13.724.357,36 16.389.491,66

Nachrichten & Medien

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