Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 117846
Eingetragen
10.2.2009
Branche
Verlegen von ComputerspielenEntwicklung und Programmierung von ComputerspielenEinzelhandel mit Spielwaren
Gegenstand
Die Entwicklung, Vermarktung und der Verkauf von Unterhaltungssoftware, insbesondere von Computerspielen zur Nutzung im Internet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Dennis Korf
seit 27.1.2025
Geschäftsführer
Lenka Kaciakova
seit 12.11.2019
Prokura
Pál Tamás Feher
seit 27.3.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Playtika UK - House of Fun LimitedGBR
81.64%
Wooga ParentCo DE GmbHEigenbeteiligung
18.36%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wooga ParentCo DE GmbH
Germany
57.397 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

wooga GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Wooga GmbH wurde 2009 gegründet. Die zuerst veröffentlichten Spiele waren ausschließlich auf sozialen Netzwerken verfügbar, allen voran auf Facebook. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Mobiltechnologie und der globalen Ausbreitung von mobilen Endgeräten hat sich unser Fokus seit 2012 auf Spiele für den Mobilbereich verlagert. Ende 2015 haben wir diese Strategie weiterentwickelt und beschlossen, uns ausschließlich auf sog. Story Driven Casual Games zu konzentrieren. Diese Ausrichtung wurde insbesondere mit dem Launch von June's Journey Ende 2017 erfolgreich umgesetzt.

Unsere Spiele stehen zum kostenlosen Download über den Apple App Store, den Google Play Store und andere digitale Plattformen zur Verfügung. Innerhalb der Spiele können Elemente entgeltlich erworben werden, die den Spielablauf positiv beeinflussen. Zudem enthalten unsere Spiele Werbung für andere Apps oder Produkte. Dieses Geschäftsmodell wird im Allgemeinen "Free to Play" genannt.

Im November 2018 hat die Playtika Gruppe sämtliche Anteile an der Wooga GmbH übernommen. Im Rahmen des Börsengangs an die US-amerikanische Börse NASDAQ im Januar 2021 wurden Anteile der Playtika Holding Corporation, in deren Konsolidierungskreis die Wooga GmbH einbezogen ist, verkauft. Die Notierung am Nasdaq Global Select Market für die Playtika Holding Corporation lautet PLTK.

2. Wirtschaftsbericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

"Free to Play"-Spiele für mobile Endgeräte haben eine hohe Bedeutung für die globale App-Wirtschaft. Spiele wie "Clash of Clans", "Candy Crush" oder auch "Gardenscapes", zeigen dass sich im "Free to Play"-Segment Chancen bieten, und nachhaltiger Erfolg möglich ist. Viele "Free to Play"- Spiele können, sobald sie sich auf dem Markt etabliert haben, viele Jahre signifikanten Umsatz für die Spieleentwickler generieren.

Allerdings intensiviert sich der Wettbewerb in diesem Bereich weiter, und die erforderliche Expertise für eine erfolgreiche Entwicklung von Spielen hat sich dementsprechend erhöht. Die zur Bindung von Anwendern notwendigen höheren Produktionswerte sowie die stärker integrierten Spielstrukturen, die erforderlich sind, um diese Anwender zu monetisieren, müssen genau verstanden und umgesetzt werden, um im "Free to Play"-Segment langfristig erfolgreich zu sein und insbesondere, um erfolgreich neue Spiele auf den Markt zu bringen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt in seinem im Juli 2024 veröffentlichten Ausblick ein leicht erhöhtes Wachstum der Weltwirtschaft fest. Im Jahr 2023 stieg die Wirtschaft um real 3,1 %.

Auch die Branche der "Free to Play" Spiele hat sich dem Einfluss der schlechteren globalen Rahmenbedingungen nicht entziehen können und hat darauf mit Restrukturierungen reagiert.

Geschäftsverlauf

Das Spiel June's Journey hat in 2023 erneut ein sehr starkes Wachstum gezeigt und ist hauptsächlich für den gestiegenen Umsatz verantwortlich. Die restlichen Spiele, welche schon seit mehreren Jahren auf dem Markt sind, zeigten eine rückläufige Entwicklung, welche aber durch das starke Wachstum von June's Journey deutlich mehr als ausgeglichen wurde. Im Jahr 2023 haben wir erstmals eines unserer entwickelten Spiele (Ghost Detective) in Zusammenarbeit mit Netflix auf deren Plattform exklusiv veröffentlicht.

Auch in 2023 war ein weiterer starker Fokus die Weiterentwicklung neuer Spiele, welches durch ihren komplexen Aufbau einen hohen Entwicklungsaufwand erfordert. Wir erwarten innerhalb des Jahres 2024 genug Erkenntnisse zu sammeln, um beurteilen zu können, ob wir in 2025 ein neues Spiel erfolgreich vermarktet werden können.

Insgesamt trugen 6 Spiele zur Umsatzerzielung bei und der Gesamtumsatz stieg in 2023 im Vergleich zu 2022 um 12,6 % an.

Die Aufwendungen fielen höher als im Vorjahr aus, was insbesondere an höheren Personalkosten (auf Grund des Anstiegs der Mitarbeiterzahl und erhöhter Durchschnittsgehälter), höheren Konzernweiterbelastungen und Marketingausgaben liegt.

Unser positives EBITDA, zeigt deutlich den Einfluss, den die erfolgreiche Umsatzentwicklung auf die Rentabilität gehabt hat.

Wesentliche Kennzahlen

Umsatzerlöse und EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) sind die wesentlichen Finanzkennzahlen von Wooga.

Als wesentliche Leistungskennzahl, nach der gesteuert wird, verwendet Wooga die Zahl des durchschnittlichen täglichen Umsatzes (average daily revenue [ADR]).

Der ADR (Umsatzerlöse des Geschäftsjahres / Anzahl der Tage im Geschäftsjahr). stieg im Wesentlichen durch das starke Umsatzwachstum von June's Journey. Die positive Entwicklung von June's Journey wird zum einen maßgeblich durch die erfolgreiche Weiterentwicklung der Live Operations Methoden erzielt. Effektive Live Operations verbessern das Spiel durch regelmäßige Updates, welche das Spiel für den Nutzer attraktiver machen. Zusätzlich wurden neue Features für das Spiel eingeführt. Diese wurden von unseren Nutzern sehr gut angenommen und trugen deshalb auch wesentlich zur Umsatzsteigerung bei.

Ertragslage

Gewinn- und Verlustrechnung (Kurzfassung)
in Tsd. €
2023 2022
Umsatzerlöse 214.638 190.564
Sonstige betriebliche Erträge 9.441 2.275
Materialaufwand 7.218 7.039
Personalaufwand 44.191 49.133
Abschreibungen 652 705
Sonstige betriebliche Aufwendungen 94.137 76.883
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 544 144
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41 221
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11 671
Ergebnis nach Steuern 78.395 58.331
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen 78.395 58.331
Jahresergebnis 0 0

Die Umsatzerlöse stiegen 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 24,1 Mio. € (12,6 %). Die darin enthaltenen Werbeumsätze sind im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, was darauf hinweist, dass der Fokus auf der Weiterentwicklung der sogenannten Live Operations und damit der Erhöhung der In Game Umsätze lag.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung (2,3 Mio. €), nachträgliche Erstattungen von Konzernumlagenvom Vorjahr (3,1 Mio. €) sowie weitere konzerninterne Weiterbelastungen (2,9 Mio. €) und Auflösungen von Rückstellungen (0,4 Mio. €).

Die Vergleichbarkeit des Personalaufwandes ist nur eingeschränkt möglich, da personalbezogene Weiterbelastungen in Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungsrichtlinien im Geschäftsjahr 2023 als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen werden und im Vorjahr in Höhe von 10,5 Mio. € als Personalaufwand ausgewiesen waren. Unter Berücksichtigung dieser Ausweisänderung beträgt der Anstieg des Personalaufwandes 14,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Mitarbeiterzahlen und auf die erhöhten Durchschnittsgehälter zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr - unter Berücksichtigung der o. g. Ausweisanpassung - um 7,7 % erhöht. Der Grund hierfür ist hauptsächlich die Erhöhung von Marketingausgaben im Jahr 2023. Der Fokus lag insbesondere auf der Akquisition von Nutzern, deren Profil einen angemessenen Return on Investment (ROI) erwarten lässt. Durch die Ausnutzung der gesamten Bandbreite der Online und Offline Marketing Strategien konnten wir dieses Ziel erreichen.

Das EBITDA beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 78,5 Mio. € (Vorjahr: 59,8 Mio. €).

Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 78,4 Mio. € (Vorjahr: 58,3 Mio. €) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt.

Finanzlage

Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)
in Tsd. €
2023 2022
Zahlungsmittel am Periodenanfang 45,850 39,537
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 55,364 58,576
Cashflow aus Investitionstätigkeit -711 -837
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -55,266 -51,426
Cashflow gesamt -613 6,313
Zahlungsmittel am Periodenende 45,237 45,850

Die flüssigen Mittel des Unternehmens sanken im Laufe des Jahres 2023 leicht um 613 Tsd.€.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist trotz des höheren Ergebnisses gesunken, was im Wesentlichen durch den Aufbau von Drittforderungen bedingt ist.

Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus der finalen Auszahlung des Ergebnisses 2022 in Höhe von 28.204 Tsd. € und der Vorabzahlungen auf den Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von 27.062 Tsd. €.

Die Wooga GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Bilanz (Kurzfassung)
in Tsd. €
2023 2022
Langfristige Vermögenswerte 1,474 1,415
Forderungen aus Lieferung und Leistung 25,619 18,664
Finanzmittel 45,237 45,850
Übrige Aktiva 10,781 9,223
Bilanzsumme 83,110 75,151
Eigenkapital 3,711 3,711
Kurzfristige Schulden 79,400 71,440
Bilanzsumme 83,110 75,151

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 37% aufgrund der in 2023 erzielten Mehrumsätze. Der Forderungsbestand kann abhängig von den Berichtsperioden und den Zahlungsplänen von Apple und Google von Stichtag zu Stichtag stark schwanken.

Der Anstieg der kurzfristigen Schulden resultiert aus höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der Ergebnisabführung.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend ein. Das Geschäftsjahr 2023 hat trotz der derzeitigen schwierigen Lage der Gesamtwirtschaft und unserer Branche erneut bewiesen, dass wir in der Lage sind, mit unseren Spielen nachhaltiges, erfolgreiches Wachstum zu erzielen.

Im Prognosebericht vom Vorjahr sind wir davon ausgegangen, dass sich der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 insbesondere aufgrund des anhaltenden Wachstums von June's Journey moderat positiv entwickeln wird. Diese Erwartung ist durch einen Umsatzanstieg von 12,6 % erfüllt worden.

Darüber hinaus haben wir im Vorjahr prognostiziert, dass sich das EBITDA des Geschäftsjahres 2023 unter Berücksichtigung des erwarteten Umsatzwachstums und einer leicht steigenden Kostenbasis deutlich verbessern wird. Das EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um 31,3 % an und hat somit unsere Erwartungen erfüllt. Der Grund dafür ist die Umsatz- und Kostenentwicklung.

3. Chancen- und Risikobericht

Marktrisiken

Der Spielemarkt und insbesondere der Spielemarkt im mobilen Bereich befindet sich langfristig weiterhin in einer Wachstumsphase. Wir beobachten diesen Markt genau, einschließlich Wettbewerbsanalysen, Branchentrends und Änderungen einschlägiger Gesetze. Wir sind der Meinung, schnell und effizient auf Änderungen dieses Markts reagieren zu können.

Wir sind in Bezug auf den Vertrieb unserer Spiele an den Endnutzer von Anbietern wie Apple's App Store, Google Play und Facebook abhängig. Es besteht das Risiko, dass sich infolge dieser Abhängigkeit bei einer Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Anbieter oder die Geschäftsbedingungen der Plattformen für uns Nachteile beim Vertrieb und der Monetarisierung ergeben könnten.

Wir steuern die Geschäftsbeziehungen mit unseren Plattformanbietern täglich aktiv dahingehend, dass etwaige Änderungen von Geschäftsbedingungen Schritt für Schritt erfolgen und sich nicht die Art der Geschäftsbeziehung mit einem Mal grundlegend verändert. Wir haben die spezifischen Zuständigkeiten in Hinblick auf die Kommunikation mit diesen Anbietern innerhalb unserer Organisation verteilt.

Gleichzeitig arbeiten wir an der Etablierung sogenannter DTC (Direct to Consumer) Kanäle um die Abhängigkeit der großen Plattformen zu mitigieren.

Entwicklungsrisiken

Jedes Spiel, welches neu geschaffen wird, unterliegt dem Genre-spezifischen Marktrisiko mit der Möglichkeit, dass die getätigten Investitionen nicht durch spätere Umsätze gedeckt werden.

Wir sind überzeugt, dass unser Ansatz für die Spielentwicklung, nämlich die Spezialisierung auf wenige Sub-Genres von Casual Games, sowie die Fokussierung unserer Entwicklungsanstrengungen auf wenige Spiele, zusammen mit dem strukturierten Gate-Prozess für die Steuerung weiterer Investitionen sowie unser durchdachter und ROI (return on investment) orientierter Marketingansatz die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir unsere Gesamtkapitalrendite steigern können.

Derzeit erzielen wir den Großteil unserer Umsätze aus einem Spiel.

Mitarbeiterbezogene Risiken

Weiterhin gehört die Bindung und Rekrutieren von Talenten und Fachkräften zu den Prioritäten des Unternehmens. Durch gezielten Einsatz von Employer-Branding-Initiativen und ständiger Überprüfung der Konkurrenzfähigkeit unserer Gehalts- und Mitarbeitervorteilspakete stellen wir sicher als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Dennoch wäre es möglich, dass sich mitarbeiterbezogene Risiken auf die Geschäftstätigkeit auswirken, wir schätzen dieses Risiko jedoch eher als gering ein.

Rechtliche Risiken

Angesichts dessen, dass der mobile Spielemarkt immer mehr an Bedeutung gewinnt und dadurch stärker im Blickpunkt des öffentlichen Interesses steht, besteht das Risiko, dass regulatorische Änderungen oder neue Gesetze sich einschränkend auf unser Angebot auswirken könnten. Das kann sich länderspezifisch ergeben oder weiter gefasst gelten.

Wir sind der Ansicht, dass die globale Natur unseres Geschäfts zu einer gewissen Diversifikation der länderspezifischen Risiken führt, während unser Spieleportfolio und unsere internen Strukturen uns flexible Anpassungen ermöglichen, sollten sich weitere globale Änderungen des regulatorischen Umfelds ergeben.

Wettbewerbsrisiken

Der Wettbewerb in der Spielebranche und insbesondere im mobilen Bereich hat sich in den letzten Jahren beträchtlich verschärft. Einzelne Marktteilnehmer könnten unter Umständen bei den Plattformanbietern, von denen wir abhängig sind, eine marktbeherrschende Stellung erlangen. Dies könnte es unserer Vertriebsplattform erheblich erschweren, neue Kunden zu gewinnen und zu binden.

Wir pflegen auf allen Ebenen der entsprechenden Organisation gute Geschäftsbeziehungen mit den Plattformanbietern und sind deshalb überzeugt, dass es uns unabhängig von der Marktführerschaft auch weiterhin möglich sein wird, auf die verschiedenen App-Marktplätze zuzugreifen und diese zu nutzen.

Technische Risiken

Unsere Spiele unterliegen, wie jede Software auch, dem Risiko, dass diese trotz umfangreicher Tests und Qualitätskontrollen nicht in jedem Fall fehlerfrei auf den Markt gebracht werden können. Fehler in einzelnen Spielen können zu einem Verlust von Nutzern oder zu einem geringeren Grad an Monetarisierung führen.

Wir haben umfassende Testverfahren entwickelt, welche über einen Zeitraum von mehreren Monaten durchgeführt werden, sowohl mit internen als auch externen Testphasen, für verschiedene Regionen und verschiedene mobile Endgeräte. Wir sind der Ansicht, dass das Risiko eines wesentlichen Einmaleffekts auf die Monetarisierung dadurch gemindert wird. Wir testen und prüfen täglich, um sicherzustellen, dass sich keine Änderungen an den Spielen langfristig negativ auf unsere Fähigkeit zur Monetarisierung unserer Spiele auswirken.

Wir sind auf die Zahlungssysteme unserer Plattformanbieter angewiesen. Abhängig vom betreffenden Dienst und der Dauer einer technischen Störung kann sich ein Risiko entgangener Einnahmen ergeben. Geschäfte mit den Plattformanbietern erfolgen zu branchenüblichen Bedingungen. Das einzelfallspezifische Risiko aus dem Ausfall eines Zahlungssystems der Anbieter ist daher unserer Einschätzung nach gering.

Gesamtrisiko

Es bestehen aktuell keine bestandsgefährdenden oder die Fähigkeit der Gesellschaft zur Entwicklung neuer Spiele beeinträchtigende Risiken.

Chancen

Mehrere Spieleanbieter zeigen weiterhin, dass es möglich ist, mit nur einem erfolgreichen Spiel nachhaltig über viele Jahre hinweg wesentliche Umsatzerlöse zu generieren und hohe Rentabilität zu erreichen. Wir sind der Ansicht, dass ein solcher Erfolg unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nach wie vor möglich ist.

Wir verfügen wir über eine solide Cash-Position und den notwendigen finanziellen Spielraum, um neue Projekte anzustoßen, mit dem Ziel, erfolgreiche Spiele zu kreieren. Wir sehen uns für die Zukunft gut aufgestellt.

Zusätzlich ist es uns möglich, durch Einbezug in den Playtika-Konzern umfassende Synergie-Effekte zu erzielen, insbesondere bei der Betreibung der aktiven Spiele (Live Games).

4. Prognosebericht

Wir erwarten, insbesondere aufgrund aktuellen Marktbedingungen, dass sich der Umsatz in 2024 leicht rückläufig entwickelt.

Angesichts des geplanten leichten Umsatzrückgangs und einer moderat steigenden Kostenbasis erwarten wir in 2024 ein leicht geringeres EBITDA Ergebnis gegenüber 2023.

Vor diesem Hintergrund schätzt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft dennoch als stabil ein.

 

Berlin, 20. Dezember 2024

gez. Nai Chang, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.473.730,72 1.414.944,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.983,72 60.983,72
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.983,72 60.983,72
II. Sachanlagen 1.412.747,00 1.353.961,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.412.747,00 1.353.961,00
B. Umlaufvermögen 78.013.089,70 70.531.461,67
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 32.776.487,53 24.681.797,05
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.619.064,16 18.663.584,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.569.564,24 887.221,41
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.587.859,13 5.130.991,63
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 45.236.602,17 45.849.664,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.623.482,95 3.204.862,96
Aktiva 83.110.303,37 75.151.269,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.710.770,01 3.710.770,33
I. Gezeichnetes Kapital 57.397,00 57.397,00
II. Kapitalrücklage 0,32
III. Gewinnvortrag 3.653.373,01 3.653.373,01
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 18.027.498,08 21.285.261,71
1. Steuerrückstellungen 718.635,90 649.119,85
2. sonstige Rückstellungen 17.308.862,18 20.636.141,86
C. Verbindlichkeiten 60.908.732,86 50.155.237,31
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 878.155,32 2.466.672,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 878.155,32 2.466.672,98
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 58.859.062,69 42.516.356,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 58.859.062,69 42.516.356,08
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.171.514,85 5.172.208,25
davon aus Steuern 1.145.938,41 5.056.117,20
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 50.656,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.171.514,85 5.172.208,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 463.302,42
Passiva 83.110.303,37 75.151.269,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 214.637.887,21 190.563.706,58
2. sonstige betriebliche Erträge 9.441.132,85 2.274.492,42
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 2.277.767,18 2.068.512,68
3. Materialaufwand 7.218.134,86 7.038.635,71
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.218.134,86 7.038.635,71
4. Personalaufwand 44.191.172,00 49.132.650,53
a) Löhne und Gehälter 38.577.762,61 44.579.772,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.613.409,39 4.552.877,57
5. Abschreibungen 652.341,68 705.559,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 652.341,68 705.559,09
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 94.137.096,66 76.882.717,41
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.279.951,08 2.620.141,16
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 544.449,26 144.059,83
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.004,94 220.692,30
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.399,88 670.791,33
10. Ergebnis nach Steuern 78.395.119,06 58.331.212,46
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 78.395.119,06 58.331.212,46
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2023

Allgemeine Angaben

Wooga GmbH hat ihren Sitz in Berlin und wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Registernummer 117846 HRB geführt.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Wesentlichen unverändert angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB). Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Vergleichbarkeit des Personalaufwandes ist nur eingeschränkt möglich, da personalbezogene Weiterbelastungen in Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungsrichtlinien im Geschäftsjahr 2023 als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen werden und im Vorjahr in Höhe von 10,5 Mio. € als Personalaufwand ausgewiesen waren.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Sachanlagen werden linear über die Nutzungsdauer, welche zwischen 3 und 13 Jahren variieren, abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € aber nicht mehr als 1.000 € wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Vorgehensweise bei der Umrechnung von auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten entspricht dem § 256a HGB.

Die Bezeichnungen der Eigenkapitalposten des Vorjahres wurden an den Ausweis im Geschäftsjahr angepasst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind der Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sofern vorhanden, mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die als gesonderter Posten ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 8.974 Tsd. € (Vorjahr 10.473 Tsd. €) welche im Wesentlichen für Boni für eigene Mitarbeiter und für Mitarbeiter des Konzerns gebildet worden sind sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von insgesamt 6.253 Tsd. € (Vorjahr 8.262 Tsd. €).

Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von 60.909 Tsd. € haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind weder durch Pfand- noch ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (7.526 Tsd. €; Vorjahr 14.312 Tsd. €) sowie Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen (51.333 Tsd. €; Vorjahr 28.204 Tsd. €).

Im Geschäftsjahr wurde eine Zahlung auf die Ergebnisabführung in Höhe von 28.204 Tsd. € für das Jahr 2022 und eine Vorabzahlung auf die Ergebnisabführung für das Jahr 2023 in Höhe von 27.062 Tsd. € ausgezahlt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die dargestellten Umsatzerlöse entsprechen im Geschäftsjahr sowie im Vorjahr § 277 (1) HGB.

Der Großteil unserer Umsatzerlöse wurde im Berichtsjahr sowie auch im Vorjahr aus In-Game Verkäufen und Werbeumsätzen erzielt.

2023 2022
Umsatzerlöse in Tsd. € 214,638 190,564
In-Game 189,601 167,477
Advertising 20,865 22,958
Sonstige Erlöse 4,172 128

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung (2,3 Mio. €), periodenfremde Erstattungen von Konzernumlagen für das vorangegangene Geschäftsjahr (3,1 Mio. €) und Auflösungen von Rückstellungen (0,4 Mio. €). Darüber hinaus sind darin weitere konzerninterne Weiterbelastungen (2,9 Mio. €). Davon entfallen 2,1 Mio. € auf in der Vergangenheit doppelt erfasste Aufwendungen, die im Geschäftsjahr 2023 in laufender Rechnung korrigiert wurden.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 51 Tsd. € (Vorjahr 186 Tsd. €) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

in € 2023 2022
Verpflichtungen aus Mietverhältnissen 17,827,557 8,217,936
davon fällig bis 1 Jahr 2,671,620 2,293,588
davon fällig 1-5 Jahre 15,155,937 5,924,348

Haftungsverhältnisse

Die Wooga GmbH ist im Zusammenhang mit einer Bankfinanzierung in Volumen von 600 Mio. $ auf Ebene der Konzernmutter in eine Gesamthaftung mit einbezogen. Im Rahmen eines Kontenverpfändungsvertrages haftet die Gesellschaft in unbeschränkter Höhe mit dem Guthaben auf bestimmten Geschäftsbankkonten. Das Guthaben auf diesen Konten zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 7.411 Tsd. €. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt da die Konzernmutter über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um die Bankfinanzierung zu bedienen.

Darüber hinaus bestehen am Abschlussstichtag weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor. Außerbilanzielle Geschäfte i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB bestehen zum Stichtag nicht.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Seit dem 1. Januar 2022 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Wooga ParentCo DE GmbH, Berlin. Das gesamte Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 wird dementsprechend an die Muttergesellschaft abgeführt.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter 2023 2022
im Durchschnitt 322 298
zum Jahresende 332 311

Die im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen für den Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Höhe von 35 Tsd. € (Vorjahr: 25 Tsd. €) betrafen ausschließlich Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführungsorgane unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Mitglieder des Beirats der Wooga GmbH erhalten für ihre Tätigkeiten keine Vergütung.

Die Gesellschaft tätigte im Berichtsjahr keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen. Zudem wurden keine marktunüblichen Geschäfte getätigt.

Konzernverhältnisse

Die Playtika Holding Corporation mit Sitz in Delaware, USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14a HGB auf, in den die Wooga GmbH einbezogen wird.

Der von diesem Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss ist auf der Webseite der U.S. Securities and Exchange Commission (www.sec.gov) unter der Unternehmensnummer (CIK) 1828016 erhältlich.

Die Shanghai Jukun Network Technology Co., Ltd., mit Sitz in Shanghai, China, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB auf, in den die Wooga GmbH einbezogen wird.

Geschäftsführer

Nai Chang

Geschäftsführer (CEO, Wooga GmbH)

Beirat

Craig Abrahams als Beiratsvorsitzender,

President und Chief Financial Officer der Playtika

Holding Corporation, Delaware, USA

Ariel Sandler,

Executive Vice President Business Operations,

Herzliya, Israel

Amir Jackoby,

Chief of Staff der Playtika LTD., Herzliya, Israel

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023

 

Berlin, 20. Dezember 2024

gez. Nai Chang, Geschäftsführer

Anlage 1 zum Anhang - Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Lizenzen, Software und ähnliche Rechte und Werte Betriebs- und Geschäftsausstattung Summe
in €
Historische Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 66,488 4,395,430 4,461,918
Zugänge 0 712,531 712,531
Abgänge 0 43,569 43,569
Stand 31.12.2023 66,488 5,064,392 5,130,880
kumulierte Abschreibung
Stand 01.01.2023 5,504 3,041,469 3,046,974
Zugänge 0 652,342 652,342
Abgänge 0 42,166 42,166
Stand 31.12.2023 5,504 3,651,645 3,657,149
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 60,984 1,412,747 1,473,731
Stand 31.12.2022 60,984 1,353,961 1,414,945

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wooga GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wooga GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wooga GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 20. Dezember 2024

EY GmbH & Co. KG
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