Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 84242
Vorher
H.G.H. - Horst Gerberding Holding GmbHFragrance Resources GmbHIFF Fragrance GmbHIFF Fragrances GmbH
Eingetragen
1.2.1991
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnHerstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
Gegenstand
die industrielle Herstellung, der Großhandel und der Export von Parfümölen, Duftstoffen, Essenzen, Aromen, Extrakten und dergleichen sowie der Import und die Tätigkeit eines Handelsmaklers, eines Handelsvertreters und Kommissionärs in Ansehung dieser Produkte nebst der Tätigkeit in artverwandten Geschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Schroeter
seit 28.2.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
International Flavors & Fragrances (Luxembourg) S.A.R.L.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IFF Fragrance GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

A. Grundlagen der Gesellschaft

1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die IFF Fragrance GmbH, Hamburg (im Folgenden kurz "IFF Fragrance" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der International Flavors & Fragrances IFF (Deutschland) Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Oberhausen. Die Konzernobergesellschaft International Flavors & Fragrances Inc. entstand 1958 aus der Fusion der Unternehmen Polak & Schwarz und van Ameringen-Haebler. Die IFF-Gruppe hat sich seitdem zu einem weltweit führenden Hersteller von Duft- und Aromastoffen entwickelt.

Die IFF Fragrance erbringt Dienstleistungen für die International Flavors & Fragrances I.F.F. (Nederland) B.V., maßgeblich in den Bereichen Produktentwicklung, Marketing und Vertriebstätigkeiten für Kunden in der Region DACH (Deutschland, Schweiz und Österreich) sowie dort ansässige globale Kunden.

2 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft führt lediglich Entwicklungen neuer Duft- und Aromastoffe im Auftrag der International Flavors & Fragrances I.F.F. (Nederland) B.V. durch. Eigene Aufwendungen für die Forschung und Entwicklung sind - wie im Vorjahr - nicht angefallen

B. Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 vor allem geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, zu denen extreme Energiepreiserhöhungen zählten. Hinzu kamen dadurch verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für weitere Güter wie beispielsweise Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wachstum 2,0 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt, gemäß Destatis Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022 für Deutschland" vom 13. Januar 2023.

Der Sachverständigenrat prognostiziert im Euro-Raum für die Jahre 2022 und 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 2,9 %. Für die Prognose unterstellt der Sachverständigenrat, dass die Energiepreise im Prognosezeitraum erhöht bleiben, es jedoch nicht zu einem Stopp russischer Energielieferungen kommt. Das deutsche BIP dürfte im Jahr 2022 um 1,8 % und im Jahr 2023 um 3,6 % zulegen.

Im Vergleich zum Vorjahr ging die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie um 6,6 % zurück. Der Umsatz legte dank kräftig gestiegener Erzeugerpreise (+ 21,7 %) um 16,6 % 265 Milliarden Euro zu, gemäß VCI-Pressemitteilung "Jahresbilanz 2022" vom 15. Dezember 2022.

Die VCI-Einschätzung von Mitte Dezember 2022 rechnet für 2023 mit einem weiteren kräftigen Produktionsrückgang in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Auch der Umsatz wird sich aller Voraussicht nach negativ entwickeln. Im Inlandsgeschäft erwartet der Verband wegen der Industrierezession einen kräftigen Rückgang. Aufgrund der äußerst volatilen Lage wird über diese Einschätzung hinaus keine quantitative Prognose abgegeben.

Nach Hochrechnungen des Industrieverbands Körperpflege‐ und Waschmittel (IKW) beträgt der Gesamtwert der im Jahr 2022 in Deutschland verkauften Schönheits‐ und Haushaltspflegeprodukte 19,5 Milliarden Euro und stieg damit um +4,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für Schönheitspflegeprodukte gaben Verbraucher 14,3 Milliarden Euro aus. Das entspricht einem Plus von 5,4 % zu dem Vorjahreswert. Haushaltspflegeprodukte konnten den im Jahr 2022 an deutschen Ladenkassen erzielten Wert von 5,1 Milliarden Euro erreichen. Das entspricht einem Plus von 0,9 % zu dem Vorjahreswert.

Auch in diesem Jahr erfüllen Schönheitspflege und Haushaltspflege ihre Rolle als Stabilitätsanker. Als Renner an den Ladenkassen erwiesen sich insbesondere Düfte (+33,8 %) und Deos (+8,2 %), Mascara, Lippenstift, Nagellack und alle anderen dekorativen Kosmetikprodukte schlagen mit 16 % mehr Umsatz zu Buche. Ausreißer nach unten waren Seifen und Syndets mit minus 8 %. Diese Produkte waren im ersten Pandemiejahr 2020 besonders stark nachgefragt und sind bislang offenbar noch nicht ganz verbraucht. Für Fein- und Spezialwaschmittel gaben die Menschen 8,8 % mehr aus, Universal-, Voll- und Colorwaschmittel erzielten mit +6,7 % und Waschhilfsmittel mit +5,0 % ebenfalls deutliche Umsatzzuwächse. Leicht rückläufig waren dagegen Wohnraum- und Geschirrreiniger oder Raumdüfte, die im Pandemiejahr 2021 noch stark nachgefragt waren.

IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser "Bei allen Unsicherheiten sind wir dennoch optimistisch, dass wir mit unseren Leistungen und Produkten weiterhin auf hohe Kaufbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher stoßen werden. Wir prognostizieren ein Umsatzwachstum von 2,5 % für das Jahr 2023.", gemäß IKW-Wirtschaftspressekonferenz vom 08. Dezember 2022.

2 Personal und Sozialbereich

Der Personalbestand wird konsequent auf die betrieblichen Erfordernisse ausgerichtet. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt 61 Vollzeitäquivalent (Vorjahr 69).

Die IFF Fragrance GmbH hat kein Ausbildungsprogramm. Die Qualifikation der Mitarbeiter entspricht den Erfordernissen.

3 Umweltschutz

Der bewusste Umgang mit begrenzten natürlichen Ressourcen und die Minimierung von Emissionen in Luft, Wasser und Land sind nicht nur zentraler Bestandteil der IFF-Geschäftsphilosophie, sondern vielmehr die zentrale Grundlage für das tägliche Geschäft.

Daher hat der Konzern ein integriertes Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagementsystem u.a. nach den internationalen Normen ISO 9001 und ISO 14001 für die wesentlichen Produktionsstandorte aufgebaut.

C. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind, aufgrund des vorhandene Sales und Marketing-Vertrags und des Research & Development Vertrags in dem eine Cost-Plus Vereinbarung festgelegt sind, die operativen Aufwendungen, das operative Ergebnis (EBIT: earnings before interest and tax = Summe aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich Material- und Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen) und das Ergebnis vor Ergebnisabführung.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung im Geschäftsjahr 2022 liegt bei T€ 792. Das im Lagebericht des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierte positive Ergebnis vor Ergebnisabführung wurde somit erreicht.

Das EBIT der Gesellschaft liegt aufgrund der bestehenden Verträge bei ca. 8%. Für unsere erbrachten Konzerndienstleistungen erhält die Gesellschaft einen fixen Mark-up von 8%, der unverändert zum Vorjahr ist.

Neben finanziellen Zielgrößen werden im Konzern auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren gemessen, welche die Erfüllung strategischer Ziele u.a. in den Bereichen Service, Kundenzufriedenheit, Qualität und Personal (Mitarbeiterzufriedenheit, Sicherheit) abbilden.

Die permanente Optimierung der sich ergebenden Werte ist Bestandteil der Unternehmenszielsetzung.

2 Ertragslage im Geschäftsjahr 2022

Im Geschäftsjahr 2022 verzeichnet die Gesellschaft einen Umsatzrückgang um T€ 2.658 bzw. -19,9 % auf T€ 10.723. Dies resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Materialaufwendungen und gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen, aufgrund der Beendigung der Produktion in 2021 und der damit verbundenen Restrukturierung, in Verbindung mit dem Cost-plus-Modell.

Entsprechend dem Geschäftsmodell werden die entstandenen Aufwendungen an die niederländische Gesellschaft weiterberechnet. Die gebildeten Aufschläge auf die eigenen Aufwendungen enthalten einen Gewinnaufschlag von 8 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt T€ 71 (Vorjahr T€ 412) sind um T€ 341 gesunken. Im Wesentlichen bedingt durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr.

Die Materialaufwendungen in Höhe von T€ 83 (Vorjahr T€ 1.836) sind durch die Beendigung der Produktion im Vorjahr deutlich gesunken.

Der Personalaufwand von insgesamt T€ 6.848 (Vorjahr T€ 6.604) ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 244 leicht gestiegen, im Wesentlichen bedingt durch einen Anstieg bei den Gehältern und Sozialversicherungskosten von T€ 221.

Die Abschreibungen sind aufgrund der Abgänge der Sachanlagen im Geschäftsjahrr 2021 um T€ 129 zurückgegangen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.271 auf T€ 2.459 gesunken. Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Verlusten aus Anlagenabgängen, gesunkenen Instandhaltungskosten und gesunkenen Kosten für Restrukturierung.

Das EBIT beträgt T€ 825 (Vorjahr T€ 914).

Das negative Finanzergebnis von T€ -33 (Vorjahr T€ -83) ist nach wie vor maßgeblich von dem in den Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen enthaltenen Zinsanteils geprägt.

Auf der Grundlage des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird für das Geschäftsjahr 2022 ein positives Jahresergebnis von T€ 792 (Vorjahr T€ 831) an die Muttergesellschaft abgeführt.

3 Vermögenslage zum 31. Dezember 2022

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 160 bzw. 0,7 % auf T€ 23.474 leicht gesunken.

Der Nettobuchwert des Anlagevermögens hat sich abschreibungsbedingt um T€ 580 auf T€ 7.326 vermindert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Investitionen getätigt.

Forderungen uns sonstige vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 211 auf T€ 3.211 erhöht. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 510 und betreffen vertraglich vereinbarten Abrechnung der Umsatzerlöse.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sind aufgrund des in den Vorjahren geänderten Geschäftsmodells um T€ 17 auf T€ 0 gesunken.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf unverändert T€ 17.396. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 von T€ 792 wird auf der Grundlage der bestehenden Ergebnisabführungsvereinbarung an die Muttergesellschaft abgeführt und ist im Jahresabschluss 2022 unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter ausgewiesen.

Die Eigenkapitalquote von 74,1 % (Vorjahr 73,6 %) hat sich im Vergleich zum Vorjahr infolge der veränderten Bilanzsumme leicht verbessert.

Die auf versicherungsmathematischen Berechnungen basierenden Pensionsverpflichtungen haben sich um T€ 294 auf T€ 3.539 erhöht.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 434 gesunken, insbesondere aufgrund niedrigerer Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Rückstellungen für Restrukturierungen.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um T€ 21 gesunken und betragen T€ 1.732 (Vorjahr T€ 1.753).

4 Finanzlage und Liquiditätsausstattung

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt vor allem mittels Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit.

Zum Bilanzstichtag betragen die liquiden Mittel T€ 12.917 (Vorjahr T€ 12.723).

D. Chancen und Risikobericht

1 Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagementsystem zur Vermeidung von Planungsabweichungen und zur Sicherstellung einer nachhaltigen positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Sie ist in das zentrale Riskmanagement der IFF-Gruppe eingebunden

Die Erläuterung der nachfolgend aufgeführten Chancen und Risiken erfolgt entsprechend ihrer Bedeutung.

Grundsätzlich besteht aufgrund der Einbindung in den Konzernverbund der International Flavors & Fragrances Inc. eine hohe Abhängigkeit zur IFF-Gruppe, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt.

2 Risikobericht

Die Gesellschaft ist diversen Risiken ausgesetzt, die die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen könnten. Zu den wesentlichen Risiken gehören:

Verluste von (Groß-)Kunden

wirtschaftliche Auswirkungen aus dem anhaltenden Russland/Ukraine Krieg und eine nicht auszuschließende geografische Ausdehnung des Konflikts

IT- und Cyber-Risiken

steuerliche Mehrbelastungen durch externe Gesetzesänderungen sowie durch interne Änderungen der gesellschaftlichen Struktur

Bei den oben genannten Einzelrisiken wird aufgrund des Geschäftsmodels und bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems von einer eher geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bei ohnehin jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Dennoch können gewisse kritische Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vollends ausgeschlossen werden.

Liquiditätsrisiken werden insbesondere durch eine fortlaufende Cashflow-Planung und das Vorhalten freier Kreditlinien vermindert. Im Geschäftsjahr 2022 bestehen Forderungen mit anderen Unternehmen der IFF-Gruppe. Es werden keine Ausfallrisiken erwartet.

Die Risikolandschaft der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken, auch in Verbindung mit anderen Risiken, ab.

3 Chancenbericht

Das Geschäftsmodell der Gesellschaft sichert der Gesellschaft ein positives operatives Ergebnis, da vom Auftraggeber die operativen Kosten in voller Höhe erstattet und darüber hinaus ein fix vereinbarter Zuschlag gewährt wird.

Des Weiteren werden Chancen in der Gewinnung neuer Kunden bzw. neuer Projekte aus der stetigen Entwicklung von neuen Produkten innerhalb des Konzerns gesehen. Eine weitere Möglichkeit bietet der Trend bei Kunden, für die benötigten Produkte mehrere Lieferanten einzubeziehen, um Lieferengpässe wie bei der Corona-Pandemie und Russland/Ukraine-Krieg vorzubeugen.

4 Prognosebericht

Seit 2021 konzentriert sich die Gesellschaft vor allem auf die Produktentwicklung und die Betreuung von Prioritätskunden. Durch die Cost-Plus Vereinbarung wird langfristig ein positives Ergebnis erwartet.

Aufgrund der in 2023 beschlossenen Restrukturierung der Gesellschaft (u.a. Stilllegung des Creative Centers und der Marketingabteilung sowie Stellenreduzierungen in weiteren Abteilungen) und der damit verbundenen Kosteneinsparungen wird in Verbindung mit der Cost-plus-Vereinbarung auch mit einem leicht sinkenden EBIT für 2023 gerechnet. In welchem Maße die Kosten (und damit auch indirekt das EBIT) sinken werden kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau definiert werden und ist stark von der zeitlichen Umsetzung der Maßnahmen abhängig.

Die sorgfältige Abschätzung der Gesamtsituation der Gesellschaft und ihres Umfeldes hinsichtlich Produktentwicklung und Absatz zeichnet ein zukünftig positives Bild, dass die Chancen überwiegen, ebenso die derzeit absehbaren Risiken begrenzt sind und es keine Indizien für eine Gefährdung des Unternehmensfortbestandes gibt.

 

Hamburg, den 14. September 2023

IFF Fragrance GmbH

Geschäftsführung

Axel Schröter

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 18.593,23 24.388,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.939.092,49 4.402.555,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 372.591,17 447.475,73
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.479,89 48.004,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 98.649,59
4.422.163,55 4.996.685,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.884.953,00 2.884.953,00
7.325.709,78 7.906.026,54
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 17.480,04
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.080.998,60 2.570.754,34
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 323.352,78
4. Sonstige Vermögensgegenstände 129.638,95 88.308,45
3.210.637,55 2.999.895,61
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 12.916.549,76 12.722.799,86
16.127.187,31 15.722.695,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.960,56 4.766,66
23.473.857,65 23.633.488,67

Passiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 10.595.206,49 10.595.206,49
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 2.671.433,37 2.671.433,37
IV. Gewinnvortrag 4.103.523,54 4.103.523,54
17.396.163,40 17.396.163,40
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.539.449,00 3.245.067,00
2. Sonstige Rückstellungen 806.152,01 1.239.691,69
4.345.601,01 4.484.758,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.123,95 50.502,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 820.783,92 756.349,10
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 791.818,10 831.085,61
4. Sonstige Verbindlichkeiten 106.367,27 114.629,80
1.732.093,24 1.752.566,58
23.473.857,65 23.633.488,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
2021
1. Umsatzerlöse 10.722.998,80 13.380.685,66
2. Sonstige betriebliche Erträge 71.478,13 411.748,24
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -82.572,67 -1.835.935,42
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.360.373,47 -5.216.037,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.487.170,82 -1.387.915,59
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -579.716,18 -707.761,52
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.459.371,02 -3.730.449,95
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.060,33 47,47
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -77.515,00 -83.295,05
9. Ergebnis nach Steuern 791.818,10 831.086,15
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -791.818,10 -831.086,15
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben

Die IFF Fragrance GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter HRB 84242 eingetragen.

Die IFF Fragrance GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Die angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr übernommen.

II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr übernommen.

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen verteilen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß der technischen oder wirtschaftlichen Abnutzung der Vermögensgegenstände auf die Geschäftsjahre, in denen diese voraussichtlich genutzt werden können. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen

In Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen für die chemische Industrie werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Technische Anlagen und Maschinen 3 - 15 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Gemäß Sachverständigengutachten unterteilen sich die ursprünglichen Anschaffungskosten des bebauten Betriebsgrundstücks in den nicht planmäßig abzuschreibenden Grundstücksanteil sowie neue Gebäudeanteile, die nach ihrer jeweiligen Restnutzungsdauer über einen Zeitraum von 10 bis 45 Jahren abgeschrieben werden.

Die Vermögensgegenstände von geringstem Wert (Nettobetrag bis € 250) wurden sofort aufwandswirksam erfasst. Hingegen erfolgte bei Vermögensgegenständen von geringem Wert (Nettowert von € 250 bis € 1.000) eine Erfassung in einem Sammelposten. Die Bilanzierung erfolgt analog zu den steuerrechtlichen Vorschriften zu geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) des Anlagevermögens (§ 6 Abs. 2, 2a EStG).

(3) Finanzanlagevermögen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall-, Währungs- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Abhängigkeit des Forderungsalters Rechnung getragen.

Für die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter werden keine Pauschalwertberichtigungen gebildet.

(5) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet.

(6) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen

(7) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Seit 2018 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der International Flavors and Fragrances (IFF) Deutschland Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Jahresüberschuss 2022 wird an das Mutterunternehmen abgeführt.

(8) Rückstellungen

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und weitere Verpflichtungen nach § 249 Abs. 1 HGB wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Pensionsrückstellungen wurden auf Grund der zum Stichtag erteilten Versorgungszusagen und abgeschlossenen Pensionsverträge unter Beachtung versicherungsmathematischer Grundsätze bilanziert. Die Ermittlung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Method). Die versicherungsmathematischen Grundlagen der Ermittlung waren die angenommenen Rentenentwicklungen (2,25% p.a.; VORJAHR.: 1,85%) sowie die "Richttafeln 2018 G" von K. Heubeck. Weiterhin erfolgte die Diskontierung der künftigen Leistungen mit dem von der Deutschen Bundesbank zum 31.12.2022 veröffentlichten maßgeblichen Rechnungszins bei einer gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,78% p.a.; VORJAHR.: 1,87%). Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Der Abzinsungssatz wurde nach § 253 Abs.2 S.1 HGB auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zum Erfüllungsbetrag auf Basis des 7-Jahresdurchschnittes (1,44% p.a.; VORJAHR.: 1,35%) beträgt zum 31.12.2022 T€ 145 (Vorjahr:T€ 216). In dieser Höhe besteht grundsätzlich eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Zu einer Pensionsverpflichtung besteht eine Rückdeckungsversicherung, die an den Berechtigten verpfändet wurde. Da diese Versicherung dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung dieser Pensionsverpflichtung dient, gilt diese Versicherung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB als Deckungsvermögen. Den gesetzlichen Regelungen zufolge wurde eine Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsverpflichtung vorgenommen. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung (fortgeführte Anschaffungskosten) beträgt T€ 835. (Vorjahr: T€ 835)

Der auf Grund der durch das BilMoG geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen notwendige Zuführungsbetrag zu den Rückstellungen zum 01.01.2010 (Unterschiedsbetrag) belastet das Geschäftsjahr 2022 gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB mit einem Fünfzehntel T€ 65 (Vorjahr T€ 65). Der Unterschiedsbetrag am 31.12.2022 beträgt T€ 130 (Vorjahr T€ 195).

(9) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

(10) Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip).

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

(2) Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft war im Berichtszeitraum am Kapital der folgenden Unternehmen beteiligt:

Unternehmen Anteile
in %
Gesamtkapital
in T€
Ergebnis des Gj. 2022
in T€
Fragrance Resources ASIA Pacific Ltd. BVI 100 3.009 -4

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen von T€ 3.081 (Vorjahr: T€ 2.571). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen per 31.12.2022 keine (Vorjahr: T€ 323).

(4) Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von T€ 201 (Vorjahr: T€ 309), Provisionsansprüche und Boni Mitarbeiter in Höhe von T€ 415 (Vorjahr: T€ 482), übrige Personalkosten in Höhe von T€ 154 (Vorjahr: T€ 413, i.W. für Sozialplan) und Abschlusskosten in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 36) enthalten.

(5) Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
in T€ Gesamtbetrag 31.12.2022 < 1 Jahr > 1 Jahr Gesamtbetrag Vorjahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13 13 0 51
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 821 821 0 756
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 792 792 0 831
Sonstige Verbindlichkeiten 106 106 0 115
1.732 1.732 0 1.753

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 21 (Vorjahr: T€ 756) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 800 (Vorjahr: T€ 0) aus dem Finanzverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen, wie im Vorjahr, ausschließlich die Ergebnisabführung 2022.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 96 (Vorjahr: T€ 92) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 10 (Vorjahr: T€ 10).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von T€ 13 (Vorjahr.: T € 238) (periodenfremd) enthalten.

Erträge aus Währungsdifferenzen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen (Vorjahr: T€ 122).

(2) Personalaufwand

Die Personalaufwendungen enthalten Beträge für die Altersversorgung in Höhe von T€ 658 (Vorjahr: T€ 631).

(3) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen von T€ 9 (Vorjahr: T€ 76).

Ferner enthalten die sonstige betrieblichen Aufwendungen Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB (Anpassung BilMoG) in Höhe von T€ 65 (Vorjahr: T€ 65).

Periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht enthalten (Vorjahr: T€ 316).

(4) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 78 (Vorjahr: T€ 83).

V. Sonstige Angaben

(1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus künftigen Leasing- und Mietzahlungen resultiert eine Verpflichtung von insgesamt T€ 295 (Vorjahr: T€ 394).

Vom Gesamtbetrag der Leasing- und Mietzahlungen sind T€ 231 im Jahr 2023, T€ 57 im Jahr 2024 und T€ 7 im Jahr 2025 fällig.

Die Miet- und Leasinggeschäfte dienen der mittelfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen beim Leasing in der kurzen Vertragsbindung, da die Leasinggegenstände bei eintretendem technischem Fortschritt ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der vereinbarten unkündbaren Grundmietzeit sowie höheren Refinanzierungskosten.

(2) Geschäfte mit verbundenen und nahestehenden Unternehmen

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Die nachfolgende Tabelle umfasst sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Personen und Gesellschaften im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Art der Beziehung
Art des Geschäfts
in T€
direktes sowie alle übergeordneten Mutterunternehmen übrige verbundene Unternehmen
Erbringung von Dienstleistungen o 10.723
Bezug von Dienstleistungen 750 o

(3) Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte (ohne Geschäftsführer) im Jahresdurchschnitt 61 Arbeitnehmer (Vorjahr: 69).

(4) Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 waren:

 

Herr Dirk Lauven, Hamburg, Master Perfumer & Managing Director (bis 30. Juni 2023)

 

Herr Axel Schröter, Hamburg, Global Account Director

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhielt.

(5) Bezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 b HGB

Frühere Mitglieder der Geschäftsführung haben Ruhegehälter von T€ 224 (Vorjahr: T€ 217) erhalten, die Rückstellungen für laufende Pensionen betragen T€ 2.669 (Vorjahr: T€ 3.245).

(6) Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Über die International Flavors & Fragrances (Deutschland) GmbH, Oberhausen, die zum Bilanzstichtag 100 % der Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hielt, gehört unsere Gesellschaft zum Konzern der International Flavors & Fragrances Inc., New York/USA.

Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die International Flavors & Fragrances Inc., New York/USA. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der International Flavors & Fragrances Inc. einbezogen. Insofern wird entsprechend § 292 HGB darauf verzichtet, einen handelsrechtlichen Teilkonzernabschluss und einen Teilkonzernlagebericht zu erstellen.

Der Konzernabschluss der International Flavors & Fragrances Inc. wird in englischer Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht durch die International Flavors & Fragrances (Deutschland) GmbH, Oberhausen und über unsere Gesellschaft in Hamburg erhältlich sein.

Der Konzernabschluss wird nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt. Wesentliche Unterschiede zwischen US-GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften betreffen folgende Positionen:

Pensionsrückstellungen

Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach amerikanischem Recht nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltssteigerungen (Trendannahme) und zurzeit üblicher Abzinsungsfaktoren. Demgegenüber erfolgt nach HGB die Anwendung eines pauschal ermittelten durchschnittlichen Zinssatzes der letzten zehn Jahre, der monatlich von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird.

Sonstige Rückstellungen

Verzicht auf die Bildung von sonstigen Rückstellungen, soweit die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme unter 50 % liegt. Nach HGB dagegen werden gemäß dem Vorsichtsprinzip Rückstellungen eher gebildet.

Leasing

Es erfolgt eine Aktivierung von Leasinggegenständen als Anlagevermögen, sofern der wesentliche Anteil der Chancen und Risiken aus dem Leasingobjekt beim Leasingnehmer liegt (Finance Leasing).

Latente Steuern

Es besteht eine Aktivierungspflicht für zukünftige latente Steuervorteile aus temporären Abweichungen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und denen der Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen in Abhängigkeit von der späteren Realisierbarkeit.

(7) Nachtragsbericht

Aufgrund der in 2023 beschlossenen Restrukturierung der Gesellschaft (u.a. Stilllegung des Creative Centers und der Marketingabteilung sowie Stellenreduzierungen in weiteren Abteilungen) und der damit verbundenen Kosteneinsparungen wird in Verbindung mit der Cost-plus-Vereinbarung auch mit einem leicht sinkenden EBIT für 2023 gerechnet. In welchem Maße die Kosten (und damit auch indirekt das EBIT) sinken werden kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau definiert werden und ist stark von der zeitlichen Umsetzung der Maßnahmen abhängig

Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach dem 31.12.2022 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.

 

Hamburg, den 14. September 2023

IFF Fragrance GmbH

Geschäftsführung

Axel Schröter

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungskosten
01.01.2022
Zugänge
Abgänge Umbuchungen 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 845.671,26 0,00 0,00 0,00 845.671,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 22.469.977,98 0,00 0,00 0,00 22.469.977,98
23.315.649,24 0,00 0,00 0,00 23.315.649,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.229.260,34 0,00 0,00 0,00 7.229.260,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.050.117,39 0,00 0,00 0,00 1.050.117,39
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.209.632,14 0,00 600,58 98.649,59 1.307.681,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 98.649,59 0,00 0,00 -98.649,59 0,00
9.587.659,46 0,00 600,58 9.587.058,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.496.842,67 0,00 0,00 0,00 5.496.842,67
38.400.151,37 0,00 600,58 0,00 38.399.550,79
Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge
Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 821.283,07 5.794,96 0,00 827.078,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 22.469.977,98 0,00 0,00 22.469.977,98
23.291.261,05 5.794,96 0,00 23.297.056,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.826.704,54 463.463,31 0,00 3.290.167,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 602.641,66 74.884,56 0,00 677.526,22
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.161.627,91 35.573,35 0,00 1.197.201,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.590.974,11 573.921,22 0,00 5.164.895,33
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.611.889,67 0,00 0,00 2.611.889,67
30.494.124,83 579.716,18 0,00 31.073.841,01
Restbuchwerte
31.12.2022
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 18.593,23 24.388,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
18.593,23 24.388,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.939.092,49 4.402.555,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 372.591,17 447.475,73
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.479,89 48.004,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 98.649,59
4.422.163,55 4.996.685,35
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.884.953,00 2.884.953,00
7.325.709,78 7.906.026,54

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IFF Fragrance GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IFF Fragrance GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IFF Fragrance GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 14. September 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin

ppa. Hera Kohnert, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 21.11.2023 festgestellt.

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