Ervin Germany GmbH
Auf dem Bruch 11, 45549 Sprockhövel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Stephan seit 5.11.2015 | Prokura |
Wolfgang Dr. Assmann seit 30.7.2010 | Geschäftsführer |
Steve Cowling seit 6.5.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ervin Industries, Inc. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ervin Germany GmbHSprockhövelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zu, 31. Dezember 2023GeschäftsverlaufSeit 2016 wird das Europageschäft des Ervin-Konzerns mit seiner Konzernmuttergesellschaft Ervin Industries, Inc. mit Sitz in Ann Arbor, Michigan, USA, von der Ervin Germany GmbH (nachfolgend auch "Ervin Germany" oder "Gesellschaft" genannt) von Berlin aus gesteuert. Die Kapazität des Werkes der Ervin Germany GmbH in Glaubitz, das 2014 in Betrieb genommen wurde, wurde in den zurückliegenden Jahren sukzessive ausgebaut. Neben dem Werk in Glaubitz, das dem Segment Amasteel zugeordnet ist, besteht zudem ein Werk in Sprockhövel, das Bestandteil des Bereichs Stainless ist. Die gesamte verwaltungstechnische Unterstützung und alle Vertriebsaktivitäten sind in Berlin ansässig. Ervin Germany hat zudem in mehreren europäischen Ländern Mitarbeiter, die Unterstützung in Verwaltung und Vertrieb leisten. Ervin Germany verfolgt weiterhin einen Wachstumskurs mit dem Fokus auf Marktanteil und Kundenzufriedenheit sowie auf Umsatzerlöse und Produktionskapazität. Im Geschäftsjahr 2023 ist infolge rückläufiger Umsatzerlöse aufgrund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Situation das Rohergebnis von EUR 34,0 Mio. auf EUR 32,4 Mio. zurückgegangen. Wirtschaftliches UmfeldDie Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % leicht besser als prognostiziert. Historisch betrachtet war es jedoch eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt 6,8 %. In den USA sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt höher als erwartet aus. In den USA (+2,5 %) trug der Konsum entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum verhielten sich die Verbraucher dagegen angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 % das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. In Europa sind die negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine am stärksten spürbar. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war in einem krisengeprägten Umfeld im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Ursächlich waren der infolge auslaufender Corona-Hilfen Rückgang des öffentlichen Konsums, die kriegsbedingt hohen Energiepreise sowie die Konsumzurückhaltung und Realeinkommenseinbußen der privaten Haushalte. Eine restriktivere Geldpolitik bremste die Investitionstätigkeit, insbesondere im Baubereich, deutlich ab. Der Außenhandel nahm preisbereinigt ab. Deutschland exportierte 2,2 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Marktentwicklung für Stahl- und Edelstahlstrahlmittel hängt in großem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung jener Branchen ab, die derartige Strahlmittel in ihren entsprechenden Produktionsprozessen verwenden, besonders in der Oberflächenbehandlung. Der Markt hat sich im Jahr 2023 als weitgehend stabil erwiesen, war aber durch das geschilderte allgemeine wirtschaftliche Umfeld geprägt. ProduktionDie produzierte Tonnage im Geschäftsjahr 2023 war im Bereich Amasteel nachfragebedingt etwas rückläufig. Am kleineren Standort Sprockhövel ist die produzierte Tonnage im Vorjahresvergleich leicht angestiegen. Im Laufe des Berichtsjahres gab es keine signifikanten ungeplanten Produktionsstillstände. Zu verschiedenen Zeiten im Laufe des Jahres wird die Produktion planmäßig unterbrochen, um erforderliche Wartungs- und Reparaturmaßnahmen vorzunehmen oder um Modernisierungsmaßnahmen an den technischen Anlagen und Maschinen durchzuführen. InvestitionenNach Investitionen von TEUR 2.557 im Vorjahr war das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.953 weniger stark ausgeprägt. Die Investitionen standen insbesondere im Zusammenhang mit der Verbesserung und Erweiterung der Leistungsfähigkeit der technischen Anlagen und Maschinen. Zudem wurden Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Knapp zwei Drittel der Investitionen betrafen den Standort Glaubitz und entfielen insbesondere auf eine Brenneranlage sowie eine Filteranlage. Die Investitionen für den kleineren Standort in Sprockhövel betrafen einen Ofen für die Produktion. BelegschaftNachdem in den Jahren bis 2019 sowohl in den Produktionsstätten in Glaubitz und Sprockhövel als auch in der Vertriebs- und der Finanzabteilung in der Berliner Zentrale zusätzliche Mitarbeiter im nennenswerten Umfang eingestellt wurden und im Vorjahr die Anzahl der Beschäftigten um acht Mitarbeiter zugenommen hatte, ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Berichtsjahr nur marginal von 168 auf 169 Beschäftigte angestiegen. Forschung und EntwicklungDie lange Geschichte und die fachliche Kompetenz des Unternehmens in der Entwicklung von Stahl- und Edelstahlstrahlmitteln sind genutzt worden, um neue, innovative und verbesserte Produkte für die Oberflächenbehandlung der metallverarbeitenden Industrie zu entwickeln. Das Unternehmen investiert weiter in neue Ausrüstungen und Technologien, um neue Prozesse und Techniken zur Herstellung von Stahlguss- und Edelstahlstrahlmitteln zu entwickeln und zu verbessern. Zielsetzung der technischen Entwicklungen und Optimierungen sowie des Einsatzes von verschiedenen Rohstoffen und Legierungen ist es, im Rahmen der Produktion den Ausstoß bei niedrigeren Kosten zu verbessern. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2023 ist das Rohergebnis um TEUR 1.567 auf TEUR 32.431 zurückgegangen, was insbesondere auf das geringere Umsatzvolumen zurückzuführen ist. Der Personalaufwand hat, vor allem bedingt durch die jährlichen Gehaltsanpassungen, im Geschäftsjahr 2023 nur leicht um TEUR 385 auf TEUR 11.266 zugenommen. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um TEUR 72 auf TEUR 2.001. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben um TEUR 3.565 auf TEUR 13.743 zugenommen. Das negative Zinsergebnis hat sich in 2023 um TEUR 120 verbessert. Aufgrund der positiven Ertragslage sind im Berichtsjahr Ertragsteuern von TEUR 1.782 angefallen. Insgesamt hat sich die Ertragssituation im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Situation verschlechtert, sodass ein Jahresüberschuss von TEUR 3.545 (Vorjahr: TEUR 8.625) erzielt werden konnte. Damit wurde die Planung für 2023 hinsichtlich Rohergebnis und Jahresergebnis leicht übertroffen. VermögenslageIm Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 um 2,1 % auf TEUR 61.122 zurückgegangen. Auf der Aktivseite hat sich das Sachanlagevermögen im Vorjahresvergleich um TEUR 161 marginal auf TEUR 24.132 vermindert, u.a. da die Investitionen leicht unter den planmäßigen Abschreibungen lagen. Die Vorräte sind um TEUR 1.202 und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 2.074 im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Diese Effekte wurden durch gestiegene liquide Mittel teilweise kompensiert. Auf der Passivseite hat das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 3.545 auf TEUR 46.349 zugenommen. Die Eigenkapitalquote der Ervin Germany GmbH zum 31. Dezember 2023 ist auf 75,8 % (Vorjahr: 68,6 %) angestiegen. Ferner haben sich zum Bilanzstichtag die Verbindlichkeiten, insbesondere aufgrund der vollständigen Rückführung der Bankverbindlichkeiten, um TEUR 3.172 vermindert. Der Sonderposten zur Finanzierung des Anlagevermögens ist planmäßig um TEUR 279 zurückgegangen. Ferner haben sich die sonstigen Rückstellungen, insbesondere aufgrund niedrigerer Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, um TEUR 567 auf TEUR 3.035 vermindert. Die Steuerrückstellungen, die die Ertragsteuern für 2022 und 2023 betreffen, haben von TEUR 2.889 auf TEUR 2.049 abgenommen. FinanzlageIm Berichtsjahr ergab sich insbesondere aufgrund des positiven Jahresergebnisses und der erfreulichen Entwicklung des Working Capitals ein deutlich positiver Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit. Dieser wurde insbesondere verwendet, um Bankverbindlichkeiten von TEUR 6.000 zurückzuführen und die Investitionen von TEUR 1.953 zu finanzieren. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die liquiden Mittel TEUR 11.119; diese liegen damit um TEUR 2.131 über dem Vorjahreswert von TEUR 8.988. Chancen- und RisikoberichtDie Ervin Germany GmbH steht wie jedes international agierende Unternehmen vielfältigen Chancen und Risiken gegenüber. Diese werden in einem kontinuierlichen Prozess gegeneinander abgewogen und bewertet. Erst wenn Risiken und die zugrundeliegenden Chancen eine adäquate Wertsteigerung für die Gesellschaft beinhalten, werden diese eingegangen. Im Rahmen der Einbindung der Gesellschaft in ein integriertes Chancen- und Risikokontrollsystem der Ervin Unternehmensgruppe erfolgt eine regelmäßige Analyse der Umfeld- und Unternehmenschancen sowie der -risiken, um diese frühzeitig zu erkennen und ihnen durch entsprechende Maßnahmen zu begegnen. Die zentralen Risiken setzen sich im Wesentlichen aus dem Liquiditätsrisiko, dem Absatzrisiko, dem Fremdwährungsrisiko und dem IT-Risiko zusammen. Die unternehmensspezifischen Risiken umfassen ferner das Forderungsrisiko, das Betriebsunterbrechungsrisiko sowie das Kundenabhängigkeits- und Lagerbestandsrisiko. Die Liquidität der Gesellschaft, die sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert hat, wird ständig überwacht. Durch Vereinbarungen mit der gemeinsamen Bank der Muttergesellschaft wird sichergestellt, dass saisonale und unerwartete Liquiditätsschwankungen sowie geplante Investitionen abgedeckt werden, falls die eigene Liquidität nicht ausreichen sollte. Ferner verfügt die Ervin Germany GmbH mit 75,8 % über eine überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquote im Vergleich zur durchschnittlichen Eigenkapitalquote von mittelständischen Unternehmen in Deutschland von 35 % (Größenklasse: Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern; Quelle: Statista, März 2024). Die Fremdwährungsrisiken der Gesellschaft sind weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Grundsätzlich ist die Ervin Germany GmbH in eine gruppenweite Hedging-Strategie eingebunden, die von der Muttergesellschaft Ervin Industries, Inc. geplant und gesteuert wird, und die das Risiko der Gesellschaft aus Einkaufsverpflichtungen in Fremdwährungen minimieren soll. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Devisentermingeschäfte für die Ervin Germany GmbH erforderlich. Durch die stetige Zunahme der Vernetzung der IT-Systeme und der Notwendigkeit der ständigen Verfügbarkeit von Informationen können durch einen Ausfall von Rechnersystemen und Netzwerken IT-Risiken entstehen, die zu erheblichen Störungen des Betriebsablaufs führen. Durch das Vorhalten einer qualifizierten IT-Abteilung in der Ervin Gruppe und des Einsatzes von externem Fachpersonal wird diesen Risiken begegnet und sichergestellt, dass die Systeme vor unberechtigtem Datenzugriff und Datenmissbrauch geschützt sind. Zum Schutz vor Forderungsrisiken werden die Kunden Bonitätsprüfungen unterzogen. Durch die Gewährleistung eines Versicherungsschutzes sichern wir uns vor den Risiken einer Betriebsunterbrechung oder vor Schadensersatzansprüchen ab. Die Gewährleistung der Lieferfähigkeit einerseits und die Minimierung des Lagerbestandes andererseits stellen die wichtigste Aufgabe für die Beherrschung des Lagerbestandsrisikos dar. Auf der Vertriebsseite stellen sich weiterhin zwei Themen: der weitere Aufbau einer qualifizierten, schlagkräftigen Vertriebsmannschaft und die Gewinnung weiterer Kunden. Als übergeordnetes Risiko müssen angesichts der aktuellen Entwicklungen die Auswirkungen des fortdauernden Krieges in der Ukraine und des Nahost-Konflikts sowie die damit verbundenen geopolitischen Verwerfungen genannt werden. Auch wenn sich die Entwicklung der Strom- und Gaspreise sowie der Preise für die relevanten Rohstoffe (Schrotte und Legierungen) wieder beruhigt hat, stellen die weitere Preisentwicklung, eventuell eingeschränkte Materialverfügbarkeiten sowie das Verhalten der (internationalen) Absatzmärkte weiterhin Risiken für die zukünftige Finanz- und Ertragslage der Ervin Germany GmbH dar. Stabilisierend wirken hinsichtlich dieser Risiken insbesondere die hohe Eigenkapitalquote und die gute Liquiditätssituation der Ervin Germany GmbH sowie die feste Einbettung in den Ervin Industries Konzern. Von dem gegenwärtigen Standpunkt aus lassen sich keine Risiken erkennen, die alleine oder im Zusammenhang mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden. PrognoseFür das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der IWF ein weltweites Wachstum von 3,1 %. Risiken liegen in geopolitischen Entwicklungen wie dem Nahostkonflikt und dem Krieg in der Ukraine, einem anhaltenden Anstieg der Inflation und einer Verlangsamung des Wachstums in China. Laut IWF wird in China für das Jahr 2024 ein Wachstum von 4,6 % prognostiziert. In Indien könnte der Zuwachs sogar 6,5 % betragen. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg um 0,9 % prognostiziert. Für Deutschland wird die Zunahme voraussichtlich nur 0,5 % betragen. Von diesen Risiken ist potenziell auch die Ervin Germany GmbH betroffen. Zudem würde sich eine Eskalation des Krieges in der Ukraine nicht zuletzt wieder negativ auf die Strom- und Gaspreise auswirken und Lieferketten gefährden. Die Ervin Germany GmbH steht auch ohne den Eintritt der o.g. Risiken weiterhin vor der Herausforderung, die gestiegenen Material- und Energiekosten an die Kunden weiterzugeben. Da sich Ervin Germany am Markt als ein Hersteller von hochqualitativen und technisch anspruchsvollen Edelstahl- und Stahlstrahlmitteln etabliert hat, besteht auch in diesem schwierigen Marktumfeld die Chance, Neukunden und neue Absatzgebiete zu gewinnen. Die Ervin Germany GmbH geht für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass vor dem Hintergrund der weiterhin schwachen gesamtwirtschaftlichen Situation ein im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 etwas rückläufiges Rohergebnis erzielt werden kann. Auch hinsichtlich des Jahresergebnisses ist geplant, dass dieses leicht unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen wird. Ervin Germany plant in 2024 Investitionen in einer Größenordnung von bis zu EUR 2,9 Mio. Wie stark negativ sich der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt sowie die damit verbundenen geopolitischen Verwerfungen mit den entsprechenden Negativ-Faktoren auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in 2024 und das Erreichen des Budgets auswirken, lässt sich derzeit nicht seriös ermitteln. Wir weisen zudem darauf hin, dass bei allen zukunftsbezogenen Aussagen grundsätzlich das Risiko besteht, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen der voraussichtlichen Entwicklung abweichen können, sollten die in den Aussagen getroffenen Annahmen sich als unzutreffend erweisen oder die genannten Unsicherheiten eintreten.
Sprockhövel, den 10. Juni 2024 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Ervin Germany GmbH hat ihren Sitz in Sprockhövel und ist beim Amtsgericht Essen im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer HRB 20624 registriert. Der vorliegende Jahresabschluss der Ervin Germany GmbH, Sprockhövel, wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht der Kontoform gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform und nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bilanziert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen worden. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 50 Jahren vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto- Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto- Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bilanziert. Ausfall- und sonstigen Risiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bankguthaben und der Kassenbestand sind zum Nennwert aktiviert. Für erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen ist ein Sonderposten gebildet worden. Dieser wird entsprechend dem Abschreibungsverlauf des geförderten Anlagevermögens ratierlich aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Rückstellungen decken alle zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken ab und sind nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen ermittelt. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die latenten Steuern ergaben sich im Vorjahr im Wesentlichen aus Verlustvorträgen, die im Vorjahr vollständig genutzt wurden. Die Steuerlatenzen wurden mit einem Steuersatz von 30,18% bewertet. Von dem Wahlrecht, eine sich insgesamt ergebende aktive latente Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen, wurde kein Gebrauch gemacht. Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt des jeweiligen Zugangs mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen zulässigerweise nicht beachtet. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit Fremdwährungsverbindlichkeiten durch entsprechende Fremdwährungsgeschäfte abgesichert werden, kommt der Sicherungskurs zur Anwendung. III. Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zu diesem Anhang verwiesen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 37.192.774,33 (Vorjahr: EUR 37.192.774,33). Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen des Personal- und Verwaltungsbereiches (TEUR 509, Vorjahr: TEUR 518) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 2.526, Vorjahr: TEUR 3.085). Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr resultierten ebenfalls aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren, wie im Vorjahr, aus Lieferungen und Leistungen. Im Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 1.681 (Vorjahr: TEUR 731) enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Bewilligung einer Beihilfe für indirekte CO 2 -Kosten von TEUR 843 (Vorjahr: TEUR 391) sowie Erträge aus dem Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP-Zahlung) von TEUR 624, jeweils für das Geschäftsjahr 2022. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind verschiedene periodenfremde Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 248 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtsjahres sind Aufwendungen aus dem Management and Administrative Services Agreement mit der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 1.256 (Vorjahr: TEUR 1.205) enthalten. Ferner sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtsjahres Aufwendungen aus dem License Agreement mit der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 2.859 enthalten. Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungskursumrechnung von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungskursumrechnung von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 171). IV. Sonstige Angaben Zukünftige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aufgrund von Leasing- und Mietverträgen mit einem Gesamtvolumen bis zum jeweiligen Laufzeitende von insgesamt TEUR 6.485. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 70 Angestellte sowie 99 Arbeiter (davon sechs geringfügig Beschäftigte). Im Geschäftsjahr wurden für den Abschlussprüfer der Gesellschaft Honorare für die Abschlussprüfung von TEUR 45 erfasst. Die Ervin Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Ervin Industries, Inc., Ann Arbor, Michigan, USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag: Die weiteren Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und des Nahost-Konflikts sowie die damit verbundenen geopolitischen Verwerfungen sind derzeit nicht absehbar, auch wenn sich die Entwicklung der Strom- und Gaspreise etwas beruhigt hat. Als exportorientiertes Unternehmen ist die Ervin Germany GmbH auf einen funktionierenden Welthandel angewiesen. In welchem Ausmaß sich die genannten Negativ-Faktoren auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in 2024 auswirken, lässt sich derzeit nicht seriös ermitteln. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Sprockhövel, den 10. Juni 2024 ERVIN GERMANY GMBH, SPROCKHÖVEL Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2023 (Anlage)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ervin Germany GmbH, Sprockhövel Eingeschränkte PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Ervin Germany GmbH, Sprockhövel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ervin Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung, mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht, zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten PrüfungsurteileDie Gesellschaft hat entgegen § 275 Abs. 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten nach § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst. Demzufolge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung keine Umsatzerlöse, keine Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, keine anderen aktivierten Eigenleistungen, keine sonstigen betrieblichen Erträge und kein Materialaufwand, unterteilt nach Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren bzw. nach Aufwendungen für bezogene Leistungen, gesondert ausgewiesen. Die Gesellschaft hat ferner entgegen § 285 Nr. 4 HGB im Anhang die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten nicht vorgenommen. Im Lagebericht hat die Gesellschaft entgegen den Anforderungen des § 289 Abs. 1 HGB die Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses, die Lage der Kapitalgesellschaft sowie eine dem Umfang und der Komplexität der Geschäftstätigkeit entsprechende Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft nicht ausgewogen und umfassend vorgenommen. Insbesondere wurden in die Analyse die für die Geschäftstätigkeit bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren nicht einbezogen und diese unter Bezugnahme auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge und Angaben nicht ausreichend erläutert. Diese Sachverhalte beeinträchtigen auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres eingeschränkten Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 28. Juni 2024 BDO
AG
gez. Rehmer, Wirtschaftsprüfuer gez. Blohm, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungDer Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 9.131.645,09 wird gemäß Gesellschafterbeschluss vom 06. Dezember 2024 auf neue Rechnung vorgetragen. FeststellungMit Gesellschafterbeschluss vom 06. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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