Wolna Travel UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseReisebüros
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Goss seit 10.1.2006 | Geschäftsführer |
Noel D. Copiaco seit 11.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Noel Deocampo Copiaco | 87.94% |
M***** C* L***** | 12.06% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CBN GERMANY GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung
Frankfurt, den 15.03.2024 N.D. Copiaco / S. Goss Jahresbilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die CBN Germany GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main uns ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der HRB Nr. 47760 eingetragen. Die Gesellschaft ist ein Zahlungsinstitut i.S.d. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung der §§ 340 ff., des GmbHGs sowie unter Beachtung der Vorschriften für Zahlungsinstitute und der Zahlungsinstituts- Rechnungslegungsverordnung (RechZahlV) aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach Anlage 1 zu § 2 RechZahlV bzw. Anlage 2 zu § 2 RechZahlV aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine Kleinstkapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, werden in der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung statt im Anhang aufgeführt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nominalwert angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringfügige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie Aufwand der Folgejahre darstellen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 1. Erläuterungen zur Bilanz Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurde. Dabei handelt es sich um Guthaben gegenüber Kreditinstituten (AUB) in Höhe von 16.596.254,20 PHP und Verbindlichkeiten von 0,00 Euro die mit dem Devisenkassamittelkurs (61,36) am Bilanzstichtag bewertet sind. Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände, die auf Fremdwährung lauten, beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 270. Es handelt sich ausschließlich um täglich fällige Forderungen. Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig. Es bestehen keine Treuhandkonten Die Bildung von Wertberichtigungen war im Berichtsjahr nicht erforderlich. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Immaterielle Anlagewerte und Sachwerte Die Entwicklung der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens und der immateriellen Anlagewerte ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang dargestellt.) Sämtlichte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind selbstgenutzt. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten Der Betrag der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 30 (VJ 0,00). Sonstige Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 94.793,75 (Vorjahr: 10.847,35) Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen (19 TEUR) betreffen insbesondere die Rückstellungen für Abschluss und Prüfung i.H.v. 16 TEUR. Eigenkapital Das gezeichnete Eigenkapital ist voll eingezahlt. 2. Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung Provisionserträge Die Provisionserträge aus Zahlungsdiensten entfallen in voller Höhe auf die Region Deutschland. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen In den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind Peronalkosten i.H.v. 84 TEUR sowie andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 120 TEUR enthalten. Abschreibungen Planmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr 1 TEUR. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Euro 0,00 vorgenommen. D. Sonstige Pflichtangaben Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind. Angaben zu Zahlungsvorgängen / Zahlungsvolumen Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft 25.021 Zahlungsvorgänge mit einem Volumen von TEUR 15.443 ausgeführt. Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 0,00 enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind mit 1 TEUR als geringfügig anzusehen. Die Zahl der Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB beträgt eins ohne Geschäftsführung. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Es wurden keine Vorschüsse und/oder Kredite an Geschäftsführer vergeben. Honorar des Abschlussprüfers Das ausschließlich für Prüfungstätigkeiten angefallene Prüfungshonorar beträgt € 10.924 incl. Umsatzsteuer bzw. EUR 9.180 ohne Umsatzsteuer. Ergebnisverwendung - Vorschlag der GeschäftsführungDer Bilanzverlust der Gesellschaft soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) Es ergaben sich keine besonderen Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres, über die hier zu berichten wäre. Unterschrift der Geschäftsleitung
Frankfurt, den 15.03.2024 gez. N.D. Copiaco gez. S. Goß LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Geschäftsmodell und rechtliche Grundlagen Die CBN Germany GmbH ist ein Zahlungsinstitut, das sich auf das Finanztransfergeschäft nach den Philippinen spezialisiert hat. Die für seine Tätigkeiten erforderliche Erlaubnis wurde vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen mit Datum vom 11.08.1999 gemäß § 32 Abs. 1 KWG erteilt. Durch das Inkrafttreten des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) infolge der Zahlungsdiensterichtlinie 2007/64/EG im Jahr 2011 wurde eine erneute Erlaubniserteilung notwendig. Die Erlaubnis für das Betreiben des Finanztransfergeschäfts gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 6 ZAG wurde der CBN Germany GmbH von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ab dem 1.05.2011 erteilt. Aufgrund der Novellierung des ZAG infolge der EU-Richtlinie 2015/2366 bzw. PSD 2 wurde eine erneute Erlaubnis gemäß §10 ZAG notwendig, die der Gesellschaft am 11.07.2018 durch die BaFin erteilt wurde. Die Kunden der CBN Germany GmbH nutzen das Serviceangebot des Unternehmens für Dienstleistungen im Finanztransfer in erster Linie, um Unterstützungszahlungen für ihre Familien in den Philippinen zu erbringen. Zweck der Unterstützungsleistungen an die Empfänger sind vorrangig deren tägliche Ausgaben für Lebensmittel, Miete, Schul- und Studiengebühren und medizinische Versorgung. Daneben nutzen auch Firmenkunden den Service für die Bezahlung von Frachtsendungen oder um Investitionszahlungen in den Philippinen zu bewerkstelligen. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld in Deutschland ist für die CBN Germany GmbH in der Entwicklung aktuell als stabil, jedoch zukünftig mit ungewissen Erwartungen anzusehen. Die maßgeblichen Indizes, insbesondere für den Arbeitsmarkt können vor dem Hintergrund der unklaren Entwicklung geopolitischer Konflikte und den damit verbundenen Effekten wie allgemeiner Unsicherheit, Zins- und Preissteigerungen sowie Energieknappheit negativ beeinflusst werden. Daneben belasten die aktuellen finanzpolitischen Entscheidungen und Strategien die konjunkturelle Lage und Perspektive. Langfristige Kundenentscheidungen in den Philippinen wie Investitionen in Eigenheime oder größere Anschaffungen werden durch Wechselkurse und deren Schwankungen maßgeblich beeinflusst. Die für Kundenentscheidungen maßgebliche Kursentwicklung zwischen dem Euro, dem US-Dollar und dem Philippinischen Peso (PhP) war 2023 kaum von stärkeren Schwankungen geprägt. So bewegte sich der PhP zu Beginn des Jahres auf durchschnittlichem Niveau von 58,72 PhP/€. Im April sowie im August gab es ungewöhnliche Höhenflüge von 62 PhP/€ und moderate Tiefstwerte von 59,30 PhP/€ im Oktober. Über das Jahr gesehen bewegte sich der Peso durchschnittlich auf konstant hohem Niveau. Das maßgebliche Verhältnis Euro zu USD bewegte sich rückblickend seit Jahresbeginn zwischen 1,05 bis 1,12 €/$. Neben den in Deutschland bestehenden drei direkten Mitbewerbern, die ein vergleichbares Geschäftsmodell verfolgen, versuchen nationale und internationale Unternehmen und Banken ihre Marktposition im Bereich Finanztransferdienstleistungen weiter zu verbessern. Insbesondere im Wettbewerbsumfeld der Finanztransferbranche waren zunehmende Aktivitäten der ausländischen Mitbewerber im Onlinebereich (FinTechs) zu verzeichnen. Durch die Vereinheitlichung der rechtlichen Rahmenbedingungen innerhalb der EU und das Voranschreiten der Digitalisierung im Zahlungsverkehr kam es bereits zu Veränderungen im Umfeld der Zahlungsdienstleister und zu Verschiebungen der Marktanteile. Voraussichtlich wird es im Bereich des Zahlungsverkehrs, unterstützt durch Wagniskapital der Beteiligungsgesellschaften, zu weiteren Innovationen und Veränderungen, losgelöst vom traditionellen System der Geschäftsbanken, kommen. Durch den zusätzlichen Wettbewerb sieht sich die CBN Germany GmbH einem intensiven Preiskampf in Bezug auf Wechselkurse und Servicegebühren ausgesetzt. Aufgrund des guten Serviceangebots, der schnellen und zuverlässigen Durchführung der Serviceleistungen und des attraktiven Preismodells gelang es der CBN Germany GmbH trotz des insgesamt schwierigen Umfeldes, ihre Marktanteile zu behaupten und weiter auszubauen. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Lage der Gesellschaft Das Jahr 2023 war für die CBN Germany insgesamt betrachtet ein stabiles Geschäftsjahr. Die Anzahl der Kundentransaktionen blieb im Vergleich zum Vorjahr auf ähnlichem Niveau 25.021 (VJ 25.300), wobei das Gesamtvolumen der Transaktionen im Vergleich zum Vorjahr etwas niedriger ausfiel 15.443T€ (VJ 15.798 T€). Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr wegen eines höheren Wertes der Guthaben bei Kreditinstituten um 101T€ erhöht. Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 ist unverändert durch einen hohen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von rund 59 % (Vorjahr 83 %) gekennzeichnet. Die CBN Germany weist nach Auffassung der Geschäftsleitung eine angemessene Risikovorsorge aus. Die CBN Germany GmbH hat auch in 2023 aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung und der guten Liquiditätslage jederzeit ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber ihren Geschäftspartnern erfüllen können. Die Partnerschaft mit der Asia United Bank, die als externer Dienstleister in den Philippinen zur Ausführung der Zahlungsaufträge für die Gesellschaft tätig ist, hat sich in den vergangenen Jahren stabil und positiv entwickelt. Die Unternehmensentwicklung der Gesellschaft konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Die Provisionserträge und Währungserträge stiegen auf 222T€ (VJ 211T€) während die Verwaltungskosten auf 120T€ (VJ 132T€) gesenkt werden konnten. Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen zum 31. Dezember 2023 auf 275 T€ (VJ 174T€). Zeitgleich wurde der Kontokorrentrahmen iHv 30T€ gezogen, sodass in dieser Höhe eine Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten bestand. Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem positiven Jahresergebnis von 17 T€ ab (VJ -10T€). Dass sich das Unternehmen trotz des hohen Wettbewerbsdrucks dennoch positiv entwickelt hat, ist sowohl auf die stabile Stammkundschaft als auch auf die geordnete Kostenstruktur zurückzuführen. Daneben machte sich im Berichtsjahr der attraktive Wechselkurs bemerkbar. Risikocontrolling: Im Bereich der ausgelagerten Dienstleistungen in den Philippinen hat sich die Gesellschaft bei der Auswahl des Partners in den Philippinen eine stärkere vertragliche Gebundenheit zusichern lassen. Währungsschwankungen beugt die CBN Germany GmbH sowohl durch eine konservative Währungskalkulation als auch durch die schnelle Schließung der Währungspositionen negativen Währungsentwicklungen vor. Mit konsequenten Marktbeobachtungen und -analysen begegnet das Unternehmen möglichen Fehlentwicklungen. Starke Schwankungen im Transfervolumen durch außergewöhnliche Zu- oder Abnahmen der Transferaufträge werden zum einen durch die hohe Zahl an Stammkunden abgefedert. Zum anderen ist die CBN Germany GmbH in der Lage, bei stark erhöhtem Transferaufkommen technisch und personell schnell Kapazitäten freisetzen. Im sensiblen Bereich des physischen Werttransports in Deutschland und in den Philippinen kooperiert die CBN Germany GmbH mit Partnerunternehmen, die zur Vorbeugung etwaiger Verluste den Wert der transportierten Devisen absichern. Prognose, Chancen und Risiken: Auch wenn eine Prognose im schwankungsreichen Währungsmarkt meist kurzlebig ist, rechnet die CBN Germany GmbH unter der Voraussetzung von allgemein gleichbleibenden marktüblichen Determinanten mit einer relativ stabilen Entwicklung der Geschäftslage. Wir erwarten eine stetige Entwicklung im Bereich der Transaktionsanzahl iHv ca. 25-26.000 Transfers, einer gleichbleibenden Höhe des Transaktionsvolumens von ca. 15.000T€ und der Provisionserträge sowie der Erträge aus Währungsumrechnungen iHv ca. 230T€. Abhängig von der Entwicklung der Währungskurse erwarten wir ein positives Ergebnis mit einer stabilen Eigenkapitalquote von ca. 3/4 des Vermögens. Die Anzahl der Mitarbeiter (3 Mitarbeiter) wird konstant bleiben und sich nur bei Bedarf ändern. Investitionen sind in erster Linie in den Bereichen IT-Sicherheit und Weiterentwicklung der IT-Architektur in einer Größenordnung von ca. 10 T€ eingeplant. Für das Jahr 2024 prognostiziert die Bundesbank einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,4%. Man rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft in den Jahren 2025 und 2026 wieder um 1,2% beziehungsweise 1,3% wächst. Die deutsche Wirtschaft profitiert im Projektionszeitraum vor allem von zwei Faktoren: Infolge wieder expandierender ausländischer Absatzmärkte steigen die Exporte. Und aufgrund des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus. Die privaten Investitionen werden hingegen zunächst noch sinken und liefern erst 2026 wieder moderate Impulse. Die Fachleute rechnen damit, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2026 wieder etwa ihr Produktionspotenzial erreicht. Die Ökonomen des ifo-Instituts hingegen sehen die Konjunkturentwicklung in Deutschland ebenfalls gedämpft. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr voraussichtlich nur um 0,7 Prozent wachsen. Noch Mitte Dezember waren sie von einem Plus von 0,9 Prozent ausgegangen. Im vergangenen Jahr schrumpfte Europas größte Volkswirtschaft um 0,3 Prozent. Der Preisauftrieb verlangsame sich. In der zweiten Jahreshälfte werde die Inflationsrate auf 2 Prozent sinken. Hierzu trügen vor allem sinkende Energiepreise bei. Die Inflation der konsumnahen Dienstleistungen werde noch eine Weile deutlich über 3 Prozent liegen, da dort kräftig steigende Löhne zu Buche schlügen. Die Arbeitslosenquote werde in den Jahren 2024 und 2025 bei 5,9 und 5,6 Prozent liegen, nach 5,7 im laufenden Jahr. Im Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung geht man davon aus, dass die Wirtschaft in diesem Jahr nur minimal wachsen wird - um 0,2 Prozent. Man rangiert damit am Ende der europäischen Volkswirtschaften. Dämpfende Faktoren sind die Auswirkungen geopolitischer Veränderungen aber auch die Inflation. Sie habe zu hohen Zinsen geführt, die die Unternehmen und deren Investitionstätigkeit belasteten und gleichzeitig mit privatem Kaufkraftverlust einhergehe, der die Binnennachfrage dämpfe. Die Bauwirtschaft schwächele, der Krankenstand sei im vergangenen Jahr hoch gewesen. Die größte Herausforderung aus Sicht der Bundesregierung sei der Arbeitskräftemangel, ein großes Investitionshemmnis die ausufernde Bürokratie. Weiter geht man im Jahreswirtschaftsbericht davon aus, dass sich die Inflation in diesem Jahr auf 2,8 Prozent abschwächt. Weitere Risiken sieht die Gesellschaft in der allgemein zunehmenden Cyber-Kriminalität. Gerade im Bereich des Finanztransfers ist für die Zukunft mit vermehrten Attacken auf bestehende Sicherheitssysteme zu rechnen. Die Gesellschaft baut hier mit Schulungen der Mitarbeiter vor und verstärkt weiter ihre Sicherheitssysteme, um auch in Zukunft einen reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse sicherzustellen. Allerdings besteht in diesem Zusammenhang eine gewisse Risikoabhängigkeit zu den an den Geschäftsprozessen beteiligten Instituten, die die Zahlungsauslösung für die Gesellschaft betreiben. Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg können die zunehmende Intensivierung des Wettbewerbs, Adressausfälle bei CRR-Instituten sowie etwaige Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen haben. Da hohe Zuwächse im Marktsegment der Finanztransferdienstleistungen realistisch nicht zu erwarten sind und Wettbewerbsaktivitäten weiter auf einem vergleichsweise hohen Niveau zu erwarten sind, richtet sich das Augenmerk neben intensiven Marketingaktivitäten hauptsächlich auf Kostenkontrolle und -reduzierung.
Frankfurt, den 24.02.2024 Die Geschäftsführung Noel D. Copiaco Simon-D. Goss BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CBN Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CBN Germany GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gensingen, den 15. April 2024 App
Audit GmbH
Jürgen App, Wirtschaftsprüfer |
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