Ariston Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELCO Shared Services GmbHHechingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013Unternehmen und GeschäftsverlaufAufgrund der Markenstrategie der Ariston Thermo Gruppe ist die Gesellschaft einerseits für Aktivitäten zur Entwicklung und Implementierung, Vermarktung neuer innovativer Produkte für die Marke ELCO, und andererseits für die Dienstleistung in den Bereichen Finanzen & Administration, Personalwesen, IT, Service Center, Vertriebscenter, Einkauf, Supply Chain, Bestands- und Qualitätsmanagement zuständig. Die Dienstleistungen werden auf Basis des Dienstleistungsvertrages an die abnehmenden Gesellschaften der Ariston Thermo Gruppe abgerechnet. Der Umsatz im Produktbereich stieg um Mio. EUR 1,5. Die wesentlichen Gründe für diesen Umsatzzuwachs beruhen auf den gestiegenen Umsätzen im Markt Deutschland dort insbesondere bei den Produktlinien kondensierende Kessel Gas (Stand und Wand), Erneuerbare Energien (Wärmepumpen) und Ersatzteile/Zubehör, sowie Markt Schweiz, welche durch die verbundenen Unternehmen erzielt wurden. 2012 waren bei weiteren verbundenen Unternehmen, vornehmlich in den Märkten Belgien, Italien und Frankreich, Umsatzrückgänge aufgrund einer schwachen Nachfrage in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu verzeichnen. Hiervon hat sich 2013 lediglich der belgische Markt erholt, ansonsten stagnierten die Umsätze, bzw. waren weitere Rückgänge gegenüber 2012 festzustellen. Im Dienstleistungsbereich wurde ein Mehrumsatz von Mio. EUR 0,6 verbucht, was vornehmlich auf einen personellen Ausbau der Divisionsfunktionen zurückführen ist. Der organisatorische Aufbau und Leistungsumfang der Funktionsbereiche hat sich gegenüber 2012 nicht verändert. Alle Funktionen haben ihre Aktivitäten planmäßig und vollumfänglich ausgeführt. Finanzielle LeistungsindikatorenAls wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens werden die folgenden Größen verwendet (in TEUR):
Daneben gelten die eingeführten Investitions- und Kostenausgabenkontrollen als grundsätzliches Steuerungsinstrument. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Bereich der Arbeitnehmerbelange ist die breite Palette interner und externer Weiterbildungsmöglichkeiten zu erwähnen, sowie die Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten bei Konzerngesellschaften im In- und Ausland. Wir setzen uns aktiv für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter ein, um Unfälle und Berufskrankheiten zu verhindern. Dabei werden gesetzliche Regeln und Normen eingehalten. Im Bereich der Umweltbelange ist anzuführen, dass die Produktpalette hinsichtlich Energieeinsparung und Wiederverwertbarkeit der verwendeten Materialien permanent weiterentwickelt wird. Die Produkte leisten einen Beitrag zur Nutzung regenerativer Energien und der Schonung von Ressourcen. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren werden regelmäßig überwacht, berichtet und weiterentwickelt, jedoch nicht zur Unternehmenssteuerung eingesetzt. WirtschaftsberichtErtragslage Die Planwerte des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2013 wurden im Wesentlichen erreicht. Die Gesellschaft erzielte in 2013 einen Umsatz in Höhe von Mio. EUR 59,4 (Vorjahr Mio. EUR 57,3). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (TEUR +696) wurde gegenüber dem Vorjahr um TEUR 66 verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf das höhere Volumen an weiterberechneten Produkten und Dienstleistungen bei stabilen Selbstbehaltkosten zurückzuführen. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 5,8% gestiegen. Begründet ist dies durch einen gestiegenen durchschnittlichen Personalstand, (v.a. im Bereich Produktmanagement), Lohnanpassungen und Einstrahleffekten aus Gruppen- und Divisionsergebnissen 2012 im Bereich der Jahreszielprämien. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber Vorjahr um 3,7% gesunken. Verursacht ist dies vornehmlich durch geringere Dienstleistungsgebühren von verbundenen Unternehmen, Einsparungen im Bereich von Druckkosten und IT, sowie Reduzierung der Reisekosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um TEUR 116, dabei nahmen die geringere Auflösung von Rückstellungen und geringere Weiterberechnungen an Dritte im Bereich Logistik den größten Anteil ein. Das Jahresergebnis 2013 vor Ergebnisabführung fiel mit TEUR +607 positiv aus. Aufgrund des in 2004 wirksam abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde das positive Ergebnis an die Muttergesellschaft ELCO International GmbH abgeführt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in 2013 betrug 201 Personen (davon 2 Personen des Geschäftsführungsorgans und 9 Auszubildende) nach 196 Personen im Vorjahr (davon 2 Personen des Geschäftsführungsorgans und 8 Auszubildende). Finanz- und Vermögenslage Die Liquidität ist und war durch eine entsprechende Konzernfinanzierung (Cash Pool) zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Die Cashpoolverbindlichkeiten zum Jahresende betrugen Mio. EUR 6,3 gegenüber Mio. EUR 1,8 im Vorjahr. Das temporäre Bankguthaben betrug Mio. EUR 3,9 gegenüber Mio. EUR 0,0 im Vorjahr. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (vornehmlich aus Lieferungen und Leistungen) sind mit Mio. EUR 13,7 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Bestand an fertigen Erzeugnisse und Waren konnte auf der Grundlage von weiteren Optimierungen und Bereinigungen im Bereich des Bestandsmanagements mit Berücksichtigung der notwendigen Materialverfügbarkeit (Lieferfähigkeit) für die Märkte um Mio. EUR 0,3 auf Mio. EUR 11,0 (VJ.: Mio. EUR 11,3) abgebaut werden. Der prozentuale Anteil am Aktivvermögen beträgt 42,7% (Vj.: 47,8%). Die Veränderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen begründet sich durch den Aufbau noch nicht ausgeglichener Forderungen für Produktlieferungen der Elco Shared Services GmbH an die verbundenen Unternehmen von Mio. EUR +0,6, welchem ein Rückgang der Cashpoolforderungen von Mio. EUR -2,3 entgegensteht. Letzterer steht in Zusammenhang mit einem Aufbau des Bankguthabens von Mio. EUR 3,9 zum Jahresende welches nicht auf den Cashpool überführt wurde. Investitionen (Gesamtvolumen TEUR 601) wurden vor allem im Bereich der IT, Labor, Produktausstellung, sowie für den Austausch der zentralen Telefonanlage am Standort Hechingen vorgenommen.. Die Eigenkapitalquote beträgt in 2013 5,5% nach 6,0% im Vorjahr. Der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr erzielte Cash-Flow von Mio. EUR -0,6 wurde vereinbarungsgemäß über den Cash Pool ausgeglichen. Das Nettoumlaufvermögen belief sich auf Mio. EUR 3,1 (Vj.: Mio. EUR 3,2). Forschung und EntwicklungEntsprechend den Anforderungen der überwiegend europäischen Märkte, werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gestaltet und in verschiedenen Projekten realisiert. Ende 2009 wurde die Aufgabenstellung dieses Bereiches im Hinblick auf die Marktanforderungen neu definiert, mit der Aufgabenstellung des Solution Centers harmonisiert und in einer Organisationseinheit zusammengeführt. Im Jahr 2013 waren in diesem Bereich durchschnittlich 8 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesamtausgaben für diesen Bereich betrugen im Geschäftsjahr TEUR 871. Risikomanagementziele und -methodenDas Risikomanagement der Gesellschaft ist auf eine Risikominimierung ausgerichtet. Hierzu werden Mittelfrist- und Jahresplanungen aufgestellt, die mit den monatlich/quartalsweise erstellten Abschlüssen abgeglichen werden. Zudem ist das Risikomanagement integral mit dem Planungs-, Reporting- und Überprüfungsprozess des Konzerns verknüpft. Daraus abgeleitet werden die notwendigen Maßnahmen mit entsprechender Priorität umgesetzt. Produkt-, Umwelt- und sonstige Risiken werden, soweit irgend möglich wirtschaftlich vertretbar, durch Abschluss von Versicherungen abgedeckt. Als wesentliche Risiken sieht die Geschäftsführung daneben die Folgenden: Absatzrisiken: Die Geschäftsaktivität ist ausschließlich auf verbundene Unternehmen, welche vorwiegend am deutschen Markt, sowie mittel- und westeuropäischen Märkten agieren beschränkt und hängt somit von der Konjunkturentwicklung in diesen Ländern ab. Unsere Mittel um Schwankungen auszugleichen oder zu minimieren sind das Bereitstellen einer breiten Produktpalette, deren permanente und zügige Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Absatz-Märkte. Unter demselben Aspekt werden die bereitgestellten Dienstleistungen optimiert und weiterentwickelt. Das Risiko wird als gering-mittelgroß eingestuft. Beschaffungsrisiken: Die Einkaufspreise für Produkte aus den Komponenten Rohstoffe und Energie können je nach Marktsituation stärker schwanken. Dem Risiko wird durch Aufbau alternativer Beschaffungsquellen und Gruppenkontrakte entgegengewirkt. Das Risiko wird als gering-mittelgroß eingestuft. Finanzwirtschaftliche Risiken: Das Ausfallrisiko ist gering, da die Außenstände aus dem Liefer- und Leistungsgeschäft nahezu ausschließlich bei verbundenen Unternehmen bestehen. Trotzdem setzen wir auch hier ein wirksames Debitorenmanagement und Kreditlimite, mit den Maßstäben analog Dritter, ein. Das Liquiditätsrisiko ist durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling und somit der bedarfsgerechte Zuordnung der Mittel abgedeckt. Währungsrisiken bestehen aufgrund der fast ausschließlichen Abwicklung aller Einkaufs- und Verkaufsaktivitäten in Euro nicht. Die Risiken werden als gering eingestuft. Die Risiken des Unternehmens sind aus heutiger Sicht begrenzt; den Bestand gefährdende Risiken sehen wir aktuell nicht. PrognoseberichtAls Dienstleistungsgesellschaft hat sich die Gesellschaft den Markterfordernissen und den Entwicklungen der Marktgesellschaften anzupassen. Dies bedeutet auch für 2014 eine weitere Optimierung der Dienstleistungen, im Focus sind die Bereiche Logistik, Auftragsabwicklung, technischer Support, Personal und Bestandsmanagement. Ferner wird auch 2014 die Verfolgung einer strikten Kostenkontrolle fortgesetzt. Projekte und Maßnahmen sind im Budget 2014 definiert worden, mit der Umsetzung wurde planmäßig begonnen. Darauf basierend erwarten wir für 2014 leicht steigende Umsatzerlöse und ein Ergebnis geringfügig über 2013. ChancenWesentliche Chancen bzgl. der künftigen Entwicklung bestehen nicht, da die Gesellschaft gemäß ihrer Aufgabenstellung innerhalb des Konzerns ihre Dienstleistungen ausschließlich an den definierten Kreis an verbundenen Unternehmen im weitgehend festgelegten Umfang erbringt. RisikenSignifikante Risiken der künftigen Entwicklung bestehen aktuell ebenfalls nicht, da die Gesellschaft wesentliche Teile ihrer Kosten an verbundene Unternehmen weiterbelasten kann. Zu beachten ist jedoch die Abhängigkeit bezüglich der Abnahme von Dienstleistungen ausschließlich von verbundenen Unternehmen und somit von deren Geschäftsentwicklung. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu vermerken.
Hechingen, den 22. April 2014 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussGegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen aus dem Bereich Verwaltung, Controlling, Finanzen, Buchhaltung, Logistik, Kundenservicecenter, Informationstechnologie, Kommunikation und Produktmanagement, sowie der Verkauf von Heiz- und Wärmetechnik insbesondere an Konzernunternehmen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungs- oder zu Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen. Das bewegliche Anlagevermögen wird nach den geltenden steuerrechtlichen Höchstsätzen für Anschaffungen bis 2007 degressiv abgeschrieben. Ein Übergang auf Abschreibungen in gleichen Jahresraten erfolgt, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Die Abschreibungen werden seit dem Geschäftsjahr 2008 linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert bis EUR 150 werden sofort als Aufwand erfasst. Zugänge ab einem Wert von EUR 150 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Gebrauchtes Anlagevermögen, das im Rahmen der Einbringung erworben wurde, wird über die Restnutzungsdauer linear abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Wurden in Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. Verkaufspreisen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen auf diese Forderungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % unterstellt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Oktober veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) berechnet. Dieser Zinssatz beträgt 4,90 %. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, eine Steuerumlage erfolgte nicht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern waren keine zu berechnen, da mit der ELCO International GmbH, Hechingen eine steuerliche Organschaft besteht. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die ELCO International GmbH als Organträgerin. Deshalb werden hier die tatsächlichen und latenten Steuern nicht ausgewiesen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Umsatzerlöse Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgte grundsätzlich zum Zeitpunkt der Erfüllung der vertraglich vereinbarten Liefer- oder Leistungsverpflichtung, beziehungswiese zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs. 3. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 402 (Vj.: TEUR 362). Zum 31. Dezember 2013 beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 9.405 (Vj.: TEUR 11.216) im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie Cashpoolforderungen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 2.305). Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene, voll einbezahlte Stammkapital beträgt EUR 25.000,00. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von TEUR 946. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung (TEUR 946) linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2013 wurden TEUR 63 als außerordentlicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf TEUR 694. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern von TEUR 884, Rückstellungen für ausstehende Kreditorenrechnungen von TEUR 252, Jubiläumsverpflichtungen von TEUR 282 und für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche von TEUR 194. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 6.444 (Vj.: TEUR 6.774) sowie Cashpoolverbindlichkeiten von TEUR 6.265 (Vj.: TEUR 4.100). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0), aus Steuern in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr TEUR 118) und gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 165) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 728 (Vj.: TEUR 551), davon für die Ergebnisabführung TEUR 607 (Vj.: TEUR 546) an ELCO International GmbH. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 11 (Vj.: TEUR 165). 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Umsatzerlöse von TEUR 59.360 betreffen mit Ausnahme von TEUR 17.968 für erbrachte Dienstleistungen im Wesentlichen Warenlieferungen. Die Umsatzerlöse gliedern sich regional wie folgt:
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 104) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 99), sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions-/ Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von TEUR 175 (Vj.: TEUR 175) enthalten. Im Zuge der BilMoG-Umstellung machte die Gesellschaft von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen (Umstellungsbetrag) über einen Zeitraum von max. 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2013 wurden TEUR 63 (Vorjahr TEUR 63) als außerordentlicher Aufwand erfasst. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR 11) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 3) enthalten. 5. Sonstige AngabenMitglieder der Geschäftsführung
Für ehemalige Organmitglieder werden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 47 ausgewiesen. Beirat Im Geschäftsjahr waren als Beirat bestellt:
Beteiligungsverhältnisse
Inanspruchnahme von Dienstleistungen Wir haben unsere Buchhaltung in Teilen auf das in Bukarest/Rumänien, angesiedelte Shared Service Center des Konzerns ausgelagert. Vorteil ist, dass durch die konzernweite Zentralisierung niedrigere Kosten und Synergieeffekte entstehen. Wesentliche Risiken bestehen nicht. Darüber hinaus haben wir unsere Lagerverwaltung und Logistik an die Rhenus Midi Data GmbH, Groß-Gerau, ausgelagert. Vorteil ist, dass die Abwicklung durch einen spezialisierten Logistikdienstleister erfolgt. Wesentliche Risiken bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von TEUR 709, davon TEUR 205 gegenüber verbundenen Unternehmen. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 15. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 190 Mitarbeiter beschäftigt, davon 4 Arbeiter und 186 Angestellte. Mutterunternehmen Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100 % von der ELCO International GmbH, Hechingen, gehalten. Diese Gesellschaft gehört zum Konzernverbund der Ariston Thermo SpA, Fabriano, Italien. Konzernabschluss Die Ariston Thermo SpA, Fabriano, Italien, erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis, in den dieser Abschluss einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird beim Registro Delle Imprese, Ancona/ Italien, eingereicht und ist dort erhältlich.
Hechingen, 22.April 2014 ELCO Shared Services GmbH Laurent Jacquemin, Geschäftsführer Wolfgang Nägele, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ELCO Shared Services GmbH, Hechingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 24. April 2014 PricewaterhouseCoopers
Stefano Mulas, Wirtschaftsprüfer ppa. Dagmar Liphardt, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 6. Mai 2014 festgestellt. |
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