Baumhueter International GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Teiner seit 2.1.2023 | Prokura |
Günter Vennewald seit 3.1.2020 | Prokura |
Stefan Dr. Barwich seit 14.6.2013 | Prokura |
André Bäumer seit 18.2.2009 | Geschäftsführer |
Peter Heinrich Dipl.-Ingenieur Baumhüter seit 30.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
baumhueter extrusion GmbHRheda-WiedenbrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Branche und rechtliche Verhältnisse Die baumhueter extrusion GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der P. Baumhüter GmbH. Sie wurde 2006 durch Ausgliederung aus dieser gegründet. Die baumhueter extrusion GmbH ist ein Extrusionsbetrieb, der aus Polyolefinen Bänder und Kurzschnittfasern für unterschiedliche technische Anwendungen herstellt. B. Märkte: Das Jahr 2023, dem zweiten Jahr mit Auswirkungen durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, war wieder ein herausforderndes Geschäftsjahr, das lediglich mit einem mäßigen Ertrag abgeschlossen wurde. Der Absatz von Bändern wie auch der von Kurzschnittfasern war nochmals rückläufig. Die gesamte deutsche Kunststoffverarbeitung und chemische Industrie steckt in einer Dauerkrise. PP Umreifungsbänder für die Packgutsicherung sowie PP Bänder für die Herstellung von Geotextilien. Im Jahr 2023 ist der Absatz von PP Umreifungsbändern ca. 13 % gesunken. Der Absatz von Bändern für die Herstellung von Geotextilien ist stark um 186 % gestiegen. Saldiert ist der Absatz von Bändern um ca. 6 % gesunken. Wegen der implodierenden Preise fürs PP, die wir im Markt haben weiterreichen müssen, ist der Umsatz um ca. 21 % gesunken. Solch eratische Marktbewegungen hat der Verfasser des Lageberichts in 32 Jahren nicht erlebt. PP Fasern für die Papierindustrie, PP Betonfasern für die Bauindustrie sowie PP-Fasern für die Automobilindustrie. Der Absatz von Multifilen für die Filtrations-, Bau- und Automobilindustrie ist in 2023 um weitere ca. 15 % gesunken. Der Absatz von Spleißfolienfasern und Spleißgarnen lag in 2023 bei minus 21 %. Durch den starken Absatzrückgang, aber auch durch die stark gesunkenen PP Preise, sind die Umsätze saldiert über alle Fasern um 21% zurückgegangen. Die implodierenden Polymerkosten haben zu einer starken Kaufzurückhaltung bei unseren Kunden geführt. Bei uns haben sie dieses Mal nicht zu einer Erhöhung der Marge geführt, weil wir zu hohe Lagerbestände abwerten mussten. Es war sehr schwer den ständigen Nachfragerückgang mit Kapazitätskürzungen nachzukommen. Unsere Fertigwarenbestände waren tendenziell immer zu hoch. Wettbewerb Kunststoffextrusion PP-Umreifungsband: Hier hat der Wettbewerb in den letzten Jahren deutlich zugenommen, da einige Wettbewerber ihre Umreifungsbandproduktion modernisiert und/oder ausgebaut haben. Einer dieser Wettbewerber produziert in Deutschland, der andere in Belgien. Trotz guter Konjunktur werden die meisten PP-Umreifungsbandkapazitäten in Europa nicht zu 100 % ausgelastet sein, was zu Marktdruck führt. Hohe Produktivität und hohe Qualität bei sofortiger Lieferbereitschaft bleiben nötig, um hier im Markt bestehen zu können. PO Kurzschnittfasern und biogene Kurzschnittasern Der Wettbewerb im Betonfasermarkt in Europa hat sich in den letzten Jahren erheblich verschärft. Eine Differenzierung über die Qualität wird immer schwieriger, und es besteht die Gefahr, dass vor allem im Bereich der Multifilamente für Industriefußböden der Markt preislich durch süd- und osteuropäische sowie asiatische Anbieter kaputt gemacht wird. Verkaufserfolge mit Fasern zur Erhöhung der Brandbeständigkeit von Betonen halten sich auf geringem Niveau. Der Absatz von Multifilfasern im Bereich der Papierindustrie war weiter rückläufig. Die von uns auf Grundlage eines biogenen Polymers entwickelten Fasern, verkaufen sich erstmalig ebenfalls sehr schlecht. Dafür hat sich die Verfügbarkeit biogener Polymere stark verbessert. Wir werden auch weiterhin in diese Märkte investieren, da wir hier nach wie vor eine Chance auf Wachstum sehen, ohne die Umwelt zu sehr zu belasten. C. Darstellung der Lage Finanzwirtschaftliche Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT, Gesamtleistungsrendite und Eigenkapitalverzinsung heran. Außerdem überwachen wir täglich unsere Liquidität. Die Gesamtleistungsrendite berechnen wir als Verhältnis des EBIT zu der erzielten Gesamtleistung. Entsprechend ermitteln wir auch die Verzinsung des von uns eingesetzten Eigenkapitals auf der Grundlage des EBIT. Die EBIT-Gesamtleistungsrendite ist im Berichtsjahr nach zwei Anstiegen in den Jahren 2020 und 2021 im zweiten Jahr hintereinander weiter gesunken. Im Vorjahresvergleich um 301 TEUR. Damit haben wir unsere Planung nicht ganz erreicht. Insgesamt sind alle von uns ermittelten Kennzahlen im positiven Bereich. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwarten wir ein stabiles EBIT auf niedrigem Niveau. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine belastet die gesamte europäische Wirtschaft nach wie vor schwer, insbesondere die energieintensiven Betriebe, zu denen auch die baumhueter extrusion gehört. Wir liefern aber auch stark an Unternehmen, die ebenfalls energieintensiv sind und deswegen auch nicht gut laufen. Hier verstärken sich die Effekte. Ertragslage: Der Ertrag in 2023 lag deutlich unter dem von 2022. Dies lag, wie oben schon beschrieben, an einem schwierigen Marktumfeld, aber auch an Lagerabwertungen in erheblichem Umfang. Vermögens- und Finanzlage: Die Finanzlage der Gesellschaft ist gut. Die P. Baumhüter GmbH als Holding stellt der Tochtergesellschaft baumhueter extrusion GmbH die Liquidität zur Verfügung. Die Vermögens- und Finanzlage wird ausführlich bei der P. Baumhüter GmbH (Holding) kommentiert. Die P. Baumhüter GmbH betreibt mit der Tochtergesellschaft baumhueter extrusion GmbH ein Cashpooling. Das Cashpooling wurde mittlerweile eingestellt. D. Berichterstattung nach § 289, Absatz 2, HGB Ein Vorgang von besonderer Bedeutung nach Erstellung dieses Abschlusses ist nicht zu benennen. Unternehmensausrichtung Geschäftsbereich Kunststoff: Die baumhueter extrusion GmbH ist nicht im Besitz der Produktionsmaschinen. Diese werden von der P. Baumhüter GmbH, der Besitzgesellschaft, gemietet. Die P. Baumhüter GmbH investiert kontinuierlich in Maschinen und Betriebssicherheit! Wie in den Vorjahren wird zielstrebig in die Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte investiert. Unsere Unternehmensplanungen für die Jahre 2024 und 2025 gehen von der Erzielung nochmals gleichbleibender EBITs aus. Die Gesamtleistungsrendite und die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals bleibt damit unter unseren Vorstellungen. Weitere Verschlechterungen könnten durch nochmals steigende Energiekosten eintreten. Die P. Baumhüter wird, sobald die Genehmigung endlich vorliegt, in eine PV Anlage investieren, um einen ersten Schritt zur Nutzung regenerativer Energie zu machen. E. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Es liegen sowohl in den Beschaffungs- wie auf den Absatzmärkten erhebliche Risiken. Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat erhebliche Auswirkungen auf die Inflation und damit auch auf das nicht vorhanden Wirtschaftswachstum. Auch die Energiemärkte sind aus dem Ruder gelaufen. Es ist nicht mehr möglich Strom für einen längeren Zeitraum einzukaufen, weil kein Energielieferant das Preisrisiko eingehen will. Wir werden uns ab 2025 über den Spotmarkt den Strom beschaffen, der allerdings eine gesicherte Preiskalkulation verhindert. Die Kunststoff verarbeitende Industrie wird weiterhin von vielen Seiten in die Zange genommen: hohe Energiekosten, stark schwankende Rohstoffpreise, gesellschaftliche Vermeidungsstrategien von Kunststoffen und schlechte Konjunktur.
Rheda-Wiedenbrück, den 31.05.2024 gez. Peter H. Baumhüter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der baumhueter extrusion GmbH, Rheda-Wiedenbrück, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes für die Aufstellung des Jahresabschlusses beachtet. I. Gliederungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte insbesondere unter Beachtung des Vorsichtsprinzips und unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens. Die Immateriellen Vermögengegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Abschreibungsmethode unter Berücksichtigung der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Anschaffungskosten enthalten auch Anschaffungsnebenkosten. Sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 (GWG; § 6 Abs. 2 EStG) werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und unter Berücksichtigung zwischenzeitlich eingetretener Wertminderungen bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, die nach § 255 Absatz 2 Satz 2 HGB die aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen auf das Anlagevermögen und die nach § 255 Absatz 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten umfassen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Grundlage von tatsächlichen Zahlungen gebildet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung erkennbaren Risiken zum Jahresabschlussstichtag sowie alle ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Bewertung erfolgte in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit den Erfüllungsbeträgen. Eine laufzeitabhängige Abzinsung der Rückstellungen war aufgrund der Erfüllungszeiten nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Laufzeitabhängige Abzinsungen waren aufgrund der Erfüllungslaufzeiten nicht vorzunehmen. Währungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
II. Sachanlagen Das von der baumhueter extrusion GmbH benötigte Sachanlagevermögen wird nahezu ausschließlich gemäß den Pacht- und Mietverträgen mit der P. Baumhüter GmbH, Rheda-Wiedenbrück, an die Gesellschaft überlassen. Die Aufgliederung der in der Bilanz der Berichtsgesellschaft zusammengefassten Posten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind aus dem unter B.I. dargestellten Anlagenspiegel ersichtlich. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. IV. Sonstige Rückstellungen Unter diesem Posten sind im Wesentlichen Aufwendungen für Verpflichtungen aus Tantiemezahlungen, Gewährleistungsrisiken, Urlaubsansprüche, Altersteilzeitverpflichtungen sowie Jahresabschlusskosten bilanziert. V. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten bestehen mit t€ 21 (Vorjahr t€ 26) aus Steuern sowie mit t€ 7 (Vorjahr: t€ 6) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weinger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von t€ 287 (Vorjahr: t€ 2.180) die Gesellschafterin P. Baumhüter GmbH, in Höhe von t€ 69 (Vorjahr: t€ 21) die Steen Handelsgesellschaft mbH und in Höhe von t€ 0 (Vorjahr: t€ 21) die Baumhueter International GmbH. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Abschreibungen Die Aufgliederung der Abschreibungen auf das Anlagevermögen ist aus dem unter B.I. dargestelltem Anlagenspiegel ersichtlich. II. Ergebnisabführung Der Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag vom 11. Januar 2007 mit der Muttergesellschaft P. Baumhüter GmbH, Rheda-Wiedenbrück, wurde für das Berichtsjahr nicht fortgeführt. D. Ergänzende Angaben I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen bestehen aus einem Pachtvertrag mit einem Pachtzins in Höhe von jährlich 5% der Umsatzerlöse, einem Mietvertrag für das genutzte Grundvermögen mit einer jährlichen Belastung von t€ 353 sowie einem Dienstleistungsvertrag zur Übernahme laufender Verwaltungskosten mit einer jährlichen Belastung von t€ 262. Alle Verträge wurden auf unbestimmte Zeit mit der Muttergesellschaft geschlossen. Zum Abschlussstichtag bestehen Verpflichtungen aus verbindlich beauftragten Bestellungen (Bestellobligo) in Höhe von t€ 219 (Vorjahr: t€ 184). III. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte i. S. des § 285 Nr. 3 HGB liegen nicht vor. IV. Haftungsverhältnisse Die baumhueter extrusion GmbH, die P. Baumhüter GmbH und die Baumhueter International GmbH als Gesamtschuldner haben mit der DZ Bank AG, Frankfurt, einen Gesamtkreditrahmen bis zu einem Höchstbetrag von t€ 3.000 vereinbart. In diesem Rahmen haftet die baumhueter extrusion GmbH auch für die Verbindlichkeiten der P. Baumhüter GmbH sowie für die Verbindlichkeiten der Baumhueter International GmbH. Zum Abschlussstichtag wurde der Gesamtkreditrahmen von beiden Gesellschaften nicht in Anspruch genommen. V. Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 49 (Vorjahr: 47) Arbeitnehmer. VI. Geschäftsführer Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt: Peter Heinrich Baumhüter, Rheda-Wiedenbrück André Bäumer, Steinfurt VII. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. VIII. Konzernabschluss Die baumhueter extrusion GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Gesellschaft P. Baumhüter GmbH, Rheda-Wiedenbrück. Ein Konzernabschluss und ein Konzernlagebericht wurden von der Muttergesellschaft nicht aufgestellt. IX. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nach heutigem Kenntnisstand nicht vor. Die Geschehnisse um den Kriegsausbruch in der Ukraine haben keine Auswirkungen auf das Bild, das unser Jahresabschluss zum Abschlussstichtag vermittelt sowie auf die auf den Jahresabschluss beruhende Beurteilung der weiteren Entwicklung unserer Gesellschaft.
Rheda-Wiedenbrück, den 14. Juni 2024 gez. Peter Heinrich Baumhüter gez. André Bäumer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die baumhueter extrusion GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der baumhueter extrusion GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der baumhueter extrusion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oelde, den 14. Juni 2024 WPW
GmbH
gez. Rainer Witte, Wirtschaftsprüfer |
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