Romanowski Metallbau GmbHLiquidiert

Daimlerstraße 9, 32051 Herford, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 6646
Eingetragen
24.1.1992
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Maschinenbauteilen sowie der Betrieb einer Bauschlosserei einschließlich Durchführung aller damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte. Die Gesellschaft ist zur Errichtung von Zweigniederlassungen berechtigt.

Historie

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Management

NameRolle
Doris Romanowski
seit 28.12.2020
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Romanowski Metallbau GmbH

Herford

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 9.051,00 6.980,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 319,00 958,00
II. Sachanlagen 8.732,00 6.022,00
B. Umlaufvermögen 247.512,35 268.315,02
I. Vorräte 30.944,36 48.532,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 124.417,87 112.490,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 485,44 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 92.150,12 107.291,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 231,50 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 52.830,85 2,43
Bilanzsumme, Summe Aktiva 309.625,70 275.297,45

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 121.408,33 121.408,33
III. Verlustvortrag 146.975,35 159.686,78
IV. Jahresfehlbetrag 52.828,42 -12.711,43
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 52.830,85 2,43
B. Rückstellungen 259.479,00 225.433,00
C. Verbindlichkeiten 50.146,70 49.864,45
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 50.146,70 49.864,45
Bilanzsumme, Summe Passiva 309.625,70 275.297,45

Anhang


 
Anhang für das Geschäftsjahr 2010
 
I. Allgemeines

Die Romanowski Metallbau GmbH, Herford ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 266 ff. und §§ 275 ff. HGB aufgestellt und gegliedert. Zusätzliche Angaben zu den einzelnen Posten gemäß §§ 268, 277 HGB wurden überwiegend in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten die sowohl nach steuerrechtlichen wie auch nach handelsrechtlichen Vorschriften anzusetzenden aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wurde auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB, obwohl die  Gesellschaft zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag ausweist.  
Unter Berücksichtigung des Rangrücktritts für die Pensionszusage, wird der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag nach Auffassung der Geschäftsführung beseitigt.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 EstG in einen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken nach dem Niederstwertprinzip bewertet worden.

Zur Abgeltung der allgemeinen Risiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Rückstellungen wurden auf der Grundlage der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden  künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und mit einem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Rückstellen für zugesagte betriebliche Altersversorgung sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der nach BiLMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen errechnet. Es wurde ein von der Deutschen Bundesbank veröffentlichter durchschnittlicher Markzinssatz von 5,15% zugrunde gelegt. Zudem wurden als biomethrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Aufwendungen die sich durch die Neubewertung der Rückstellungen zum 01. Januar 2010 ergaben, wurden im Berichtsjahr als außerordentlicher Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt (Art. 67 Abs. 7 EGHGB).

Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1.  Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist auf einer der folgenden Seiten gesondert dargestellt.

2.  Vorräte


Die Bestände des Vorratsvermögens wurden durch Inventur zum Bilanzstichtag ermittelt.


3. Forderungen

Die Forderungen haben folgende Struktur:
  

Art der Forderung
Gesamtbetrag
davon mit einer RLZ von
zum 31.12.2010
 
bis 1 J.
> 5 J.
 
T€
T€
T€
aus Lieferungen und Leistungen
116,7
116,7
0,0
sonstige Vermögensgegenstände
7,7
7,7
0,0
Summe
124,4
124,4
0,0




4. Rückstellungen

Für den Gesellschafter Herrn Hans-Georg Romanowski wurde eine betriebliche Altersvorsorge mit Datum Januar 1993 in Form einer Pensionszusage erteilt. Die Anpassung des Rückstellungswertes erfolgt gemäß einer versicherungsmathematischen Berechnung. Die Pensionsrückstellung beträgt lt. Gutachten zum 31. Dezember 2010 € 254.579,00.

5. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten hatten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und waren nicht durch Pfand- rechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Struktur:
  

Art der Verbindlichkeit
Gesamtbetrag
davon mit einer RLZ von
zum 31.12.2010
 
< 1 J.
1 - 5 J.
> 5 J.
 
T€
T€
T€
T€
aus Lieferungen und Leistungen
22,4
22,4
0,0
0,0
gegenüber Unternehmen mit denen ein
 
 
 
 
Beteiligungsverhältnis besteht
7,7
7,7
0,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
20,0
20,0
0,0
0,0
Summe
50,1
50,1
0,0
0,0



IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Das Ergebnis beinhaltet außerordentliche Aufwendungen aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 01.01.2010 in Höhe von € 19.189,00 und ergibt sich aus der Änderung der Bewertung von Pensionsverpflichtungen.



V. Sonstige Angaben

Geschäftsführerin ist: Frau Doris Romanowski

Die Geschäftsführerin ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.


Herford, den



.............................................
Doris Romanowski
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2011 festgestellt.

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