Webhelp Kiel GmbHLiquidiert

Am Germaniahafen 2, 24143 Kiel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 10095 KI
Vorher
Direct Contact Management Kiel GmbHPerry & Knorr Kiel GmbH
Eingetragen
21.8.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Gegenstand
Betrieb von Call-Centern sowie alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Berlemann
seit 9.3.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Webhelp Communications GmbH (vor Umfirmierung: Perry & Knorr Communications GmbH)
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Butterside-up GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH)

Kiel

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Lagebericht zum 31.12.2014

1. Geschäftstätigkeit

Die Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH) ist als Dienstleister vornehmlich im Bereich Dialogmarketing tätig. Sie betreibt in angemieteten Räumen in Kiel ein Call-Center und erbringt überwiegend Dienstleistungen als Auftragnehmer der Webhelp Communications GmbH (vormals: Perry & Knorr Communications GmbH) für namhafte Anbieter aus den Branchen Telekommunikation und Medien in den Bereichen Kundenservice und Telesales.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gemäß den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat sich die konjunkturelle Lage in Deutschland nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2014 um 1,5 % höher als im Vorjahr. In den vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). Eine langfristigere Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2014 sogar über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,2 % lag. Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren.

Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen haben sich in 2014 erschwert. Die Call-Center-Branche ist zwar wie die Gesamtwirtschaft weiterhin leicht gewachsen, dennoch hat der Verdrängungswettbewerb wieder spürbar zugenommen. Dieser wurde vor allen Dingen über die Preise ausgetragen.

3. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Lage der Gesellschaft in 2014 ist als stabil einzuschätzen. Der Standort hat die im Vorjahr erreichte maximale Auslastung seiner Kapazität halten können. Entsprechend bewegen sich die um 0,35 Mio. EUR gestiegenen Umsatzerlöse mit 11,1 Mio. EUR etwas über Vorjahresniveau (10,8 Mio. EUR). Der Personalaufwand belief sich gemessen am Umsatz auf 79,1 % (Vorjahr: 78,6%) und hat sich um 3,9 % auf 8,8 Mio. EUR erhöht. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,4 Mio. EUR auf
2,2 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus Anfang 2014 neu vereinbarten Umlageverträgen.

Die Entwicklung des operativen EBITDA der Gesellschaft basiert im Wesentlichen auf der Entwicklung des Personalaufwands der, wie beschrieben, mit ca. 80% Aufwandsanteil zentraler Treiber des Unternehmensergebnisses sind.

Die Gesellschaft weist in 2014 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,1 Mio. EUR aus (Vorjahr: Jahresüberschuss 0,1 Mio. EUR).

Finanzlage

Die Gesellschaft war im Berichtszeitraum in das Cash-Pooling-Verfahren mit der Webhelp Communications GmbH (vormals: Perry & Knorr Communications GmbH) eingebunden. Am Bilanzstichtag weist die Gesellschaft liquide Mittel von TEUR 3 (Vorjahr:
2 TEUR) aus.

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft ist bei einer Bilanzsumme von 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR) durch das kurzfristige Vermögen von 1,2 Mio. EUR gekennzeichnet, das mit 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,3 Mio. EUR) überwiegend aus Forderungen gegenüber der Gesellschafterin als Hauptauftraggeberin besteht.
Die Gesellschaft verzeichnete in 2014 einen Verlust in Höhe von 0,1 Mio. EUR. Bei einer um 0,2 Mio. EUR verringerten Bilanzsumme verminderte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 11,8 % im Vorjahr auf 6,9 %.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2014 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 446 Mitarbeiter (Vorjahr: 433).

4. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Der Umsatz der Gesellschaft verteilt sich im Wesentlichen auf zwei Kunden, damit bleibt auch zukünftig das größte Risiko die hohe Kundenkonzentration. Verringert wird dieses Risiko durch eine gegenseitige Abhängigkeit mit diesem Kunden und die hohe Stabilität der Kundenbeziehung. Die Tatsache, dass die Gesellschaft seit Januar 2013 Teil einer größeren Unternehmensgruppe ist, in der die Gesamtabhängigkeit von diesem Kunden niedriger ist, entschärft dieses Risiko. Zudem konnte ein Pilotprojekt mit einem regionalen Kunden gewonnen werden, so dass mit einer Reduzierung der Kundenkonzentration zu rechnen ist.

Es ist nicht davon auszugehen, dass der harte Verdrängungswettbewerb in 2016 nachlassen wird, sodass sich das zuletzt überdurchschnittliche Wachstum der Gesellschaft abschwächen dürfte. Insofern ist die konsequente Fokussierung auf die Hauptkunden essentiell für den Erfolg des Unternehmens. Ab Ende 2015 kam es zu einer Erweiterung der Mietkapazitäten für die Ausweitung eines Projekts bei einem Bestandskunden. Dies führt verbunden mit dem einhergehenden Mitarbeiteraufbau kurzfristig zu einer Ergebnisbelastung in 2016, jedoch ebenfalls zu einem Umsatzanstieg.

Neben Risiken sieht die Geschäftsführung auch Chancen in der Geschäftsentwicklung. So wird durch die Senkung von Zentralkosten auch auf Gruppenebene davon ausgegangen, dass ab 2016 mit einer deutlich geringeren Umlagenlast gerechnet werden kann, so dass das künftige operative Jahresergebnis positiv beeinflusst wird. Weitere Chancen bestehen in der Konsolidierung der Dienstleisterlandschaft bei dem größten Kunden.

Wir weisen darauf hin, dass bei zukunftsbezogenen Aussagen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

5. Ausblick und Prognose

In 2015 wurden Umsatzerlöse von 11,8 Mio. EUR erzielt (vs. 11,1 Mio. EUR im Vorjahr). Das vorläufige Jahresergebnis lag in 2015 bei -0,7 Mio. EUR (Vorjahr -0,1 Mio. EUR).
Der Business Plan für 2016 geht von Umsatzerlösen von 11,2 Mio. EUR und von einem Ergebnis vor Gewinnabführung von
0,1 Mio. EUR aus.

6. Haftungsverhältnisse

Es sind keine selbstschuldnerischen Bürgschaften von der Gesellschaft abgegeben worden.

7. Ergebnisse nach dem Bilanzstichtag

Verkauf der Perry & Knorr-Gruppe durch die walter services Holding GmbH

Gemäß notariellem Kaufvertrag mit Datum vom 25. Juni 2015 (Signing Date) wurden die Anteile an der Webhelp Communications GmbH (vormals: Perry & Knorr Communications GmbH) sowie die indirekten Beteiligungen an der Webhelp Flensburg GmbH (vormals: Perry & Knorr Flensburg GmbH), der Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH), der Webhelp Berlin GmbH (vormals: Perry & Knorr Berlin GmbH) und der Webhelp Parchim GmbH (vormals: Perry & Knorr Parchim GmbH) (alle jeweils 100%) mit Wirkung zum 30. Juni 2015 (Effective Date) an die webhelp-Gruppe veräußert. Zum 31. Juli 2015 (Closing Date) wurden alle Bedingungen des Closings erfüllt, so dass zum heutigen Zeitpunkt die Webhelp Holding Germany GmbH 100% Anteilseigner der Webhelp Communications GmbH (vormals: Perry & Knorr Communications GmbH) ist.

Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages

Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde am 2. Dezember 2015 zwischen der Webhelp Communications GmbH (vormals: Perry & Knorr Communications GmbH) (Organträger) und der Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH) (Organgesellschaft) ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Abschluss eines Cash-Pooling-Vertrages mit der Webhelp Holding Germany GmbH

Mit Wirkung zum 1. Februar 2016 wurde der bestehende Cash-Pooling-Vertrag mit der Webhelp Communications GmbH (vormals: Perry & Knorr Communications GmbH) durch ein Cash-Pooling Vertrag mit der Webhelp Holding Germany GmbH ersetzt.

Umfirmierung

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13.Januar.2016 wurde der Gesellschaftsvertrag der damaligen Perry & Knorr Kiel GmbH in § 1 Firma geändert und die Gesellschaft in Webhelp Kiel GmbH umfirmiert. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 19.Januar.2016.

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

  31.12.2014 31.12.2013
 
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
93.779,00 122.819,00
  93.779,00 122.819,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.144.755,58 1.347.458,58
2. sonstige Vermögensgegenstände 22.791,83 29.997,50
  1.167.547,41 1.377.456,08
II. Kassenbestand 2.545,36 2.328,79
  2.545,36 2.328,79
  1.170.092,77 1.379.784,87
  1.263.871,77 1.502.603,87

Passiva

  31.12.2014 31.12.2013
 
A. Eigenkapital    
I.   Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II.  Gewinnvortrag 151.967,62 46.216,96
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -89.883,76 105.750,66
  87.083,86 176.967,62
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 69.000,47 69.000,47
2. sonstige Rückstellungen 271.608,58 242.637,87
  340.609,05 311.638,34
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.658,33 19.738,39
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
    Unternehmen
214.251,48 510.153,63
3. sonstige Verbindlichkeiten 582.269,05 484.105,89
davon aus Steuern:
€ 55.334,33 (Vorjahr: € 36.597,36)
   
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
€ 29.351,63 (Vorjahr: € 0,00)
   
  836.178,86 1.013.997,91
  1.263.871,77 1.502.603,87

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

  2014 2013
 
1. Umsatzerlöse 11.130.990,23 10.780.446,82
2. sonstige betriebliche Erträge 43.439,63 3.357,79
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -202.514,60 -299.703,78
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -7.342.462,11 -7.097.551,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
    Altersversorgung und für Unterstützung
-1.461.886,79 -1.374.717,13
  -8.804.348,90 -8.472.268,17
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
    gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-41.190,06 -38.446,62
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.220.926,91 -1.818.880,65
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.688,72 2.384,61
davon aus verbundenen Unternehmen:
€ 4.642,34 (Vorjahr: € 2.335,03)
   
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -21,87 -1.554,32
davon an verbundene Unternehmen:
€ 21,87 (Vorjahr: € 1.433,92)
   
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -89.883,76 155.335,68
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -49.585,02
11. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -89.883,76 105.750,66

ANHANG
Für das Geschäftsjahr 2014

A. Allgemeine Angaben

1.1 Rechtliche Verhältnisse

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. Januar 2016 wurde der Gesellschaftsvertrag der damaligen Perry & Knorr Kiel GmbH in § 1 Firma geändert und die Gesellschaft in Webhelp Kiel GmbH umfirmiert. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 19. Januar 2016.

1.2 Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH), Kiel, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Vorjahreszahlen betreffen das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013. Änderungen der Bewertungs- bzw. Bilanzierungsmethoden haben sich nicht ergeben

Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2 .1 Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2 .2 Bilanzierung und Bewert ung

Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend den steuerlichen Vorschriften um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut
€ 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bilanziert. So weit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert abzüglich der handelsrechtlich gebotenen Wertberichtigungen bewertet.

Der Kassenbestand wurde zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in der Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren überwiegend aus dem Lieferungs- und Leistungsverhältnis und betreffen in Höhe von TEUR 1.093 (Vorjahr: TEUR 1.347) die Gesellschafterin.

Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer für 2012 und 2013.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:


 
31.12.2014 31.12.2013
  TEUR TEUR
Urlaub 146 161
Berufsgenossenschaft 38 30
Schwerbeschädigtenabgabe 28 29
Tantieme 20 0
Miete 13 7
Jahresabschluss und Prüfung 12 9
ausstehende Rechnungen 6 3
Prozesskosten/Abfindungen 5 0
Recht und Beratung 3 3
IHK 1 1
  272 243

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultierten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2014 31.12.2013
  T€ T€
walter services GmbH    
    Umlagen 218 370
    Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -7 0
  211 370
walter serivces Holding GmbH    
    Umlagen 0 125
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen    
    Webhelp Berlin GmbH 3 3
    Webhelp Flensburg GmbH 0 7
    Webhelp Parchim GmbH 0 5
  214 510

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von
TEUR 3 (Vorjahr: EUR 137,35).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten.

E. Sonstige Angaben

5 . 1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen:

  Gesamt Restlaufzeit
  bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5
Jahre
  TEUR TEUR TEUR TEUR
aus Mietverträgen 2.218 374 1.496 348
  2.218 374 1.496 348

5.2 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

5.3 Mitarbeiterzahl

Im vergangenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 446 (Vorjahr: 433) Arbeitnehmer beschäftigt.

5.4 Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

 

Herr Gert-Jan Morsink, Kaufmann, Markelo/Niederlande,
seit dem 31. Juli 2015, eingetragen im Handelsregister am 23. Oktober 2015, bis 1. März 2016, eingetragen ins Handelsregister am 9. März 2016,

 

Herr Roman Detlef Zynga, Kaufmann, Neuss,
seit dem 31. Juli 2015, eingetragen im Handelsregister am 19. Oktober 2015,

 

Herr Rainer Hagen, Kaufmann, Berlin,
seit dem 28. August 2015, eingetragen im Handelsregister am 19. Oktober 2015,

 

Herr Meinolf Brauer, Kaufmann, Vettelschoß,
seit dem 28. Februar 2014 bis zum 31. Juli 2015, eingetragen im Handelsregister am 19. Oktober 2015,

 

Herrn Thomas Berlemann, Kaufmann, Pullach i. Isartal,
seit 1. März 2016, eingetragen im Handelsregister am 9. März 2016,

 

Herrn Dr. Christoph Baumgärtner, Kaufmann, Gräfelfing,
bis 21. Februar 2014, eingetragen im Handelsregister am 25. April 2014,

 

Herrn Nico Eisenreich, Kaufmann, Berlin, bis zum 07.Juli 2014, eingetragen im Handelsregister am 23. Juli 2014.

Bezüglich der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

5.5 Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der walter services Holding GmbH mit Sitz in Ettlingen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Walter Luxembourg Holdings S.C.A. mit Sitz in Luxemburg, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der walter services Holding GmbH ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. Die Anteile der Webhelp Communications GmbH (vormals: Perry & Knorr Communications GmbH), der alleinigen Gesellschafterin der Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH), wurden mit Wirkung zum 30. Juni 2015 an die Webhelp Holding Germany GmbH, Dortmund, verkauft. Zum 31. Juli 2015 (Closing Date) wurden alle Bedingungen des Closings erfüllt, somit wird ab diesem Zeitpunkt der Jahresabschluss der Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH) in den Konzernabschluss der Webhelp Holding Germany GmbH einbezogen.

 

Kiel, den 12. April 2016

Thomas Berlemann

Rainer Hagen

Roman Zynga

Entwicklung das Anlagevermögens zum 31. Dezember 2014

  A n s c h a f f u n g s k o s t e n
  01.01.2014 Zugang/ Abgang/ 31.12.2014
    Umbuchung Umbuchung  
  EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
195.397,93 12.150,06 0,00 207.547,99
  195.397,93 12.150,06 0,00 207.547,99
Anlagevermögen 195.397,93 12.150,06 0,00 207.547,99
  A b s c h r e i b u n g e n
  01.01.2014 Zugang Abgang 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
72.578,93 41.190,06 0,00 113.768,99
  72.578,93 41.190,06 0,00 113.768,99
Anlagevermögen 72.578,93 41.190,06 0,00 113.768,99
  R e s t b u c h w e r t  
  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR
I. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
93.779,00 122.819,00
  93.779,00 122.819,00
Anlagevermögen 93.779,00 122.819,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Webhelp Kiel GmbH (vormals: Perry & Knorr Kiel GmbH), Kiel, für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karlsruhe, den 12. April 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
 

Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer

ppa. Carmen Burger, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 13. April 2016 festgestellt.

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