Simulatorland GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Finisar Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
u2t Photonics AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die u²t Photonics AG ist ein führender Anbieter von Photodetektoren, Photoreceivern und integrierten Photoreceivern im Bereich der 40 Gbit/s und100 Gbit/s. Das Umsatzniveau in 2012 der u²t Photonics AG ist leicht rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Gesellschaft einen Rückgang des Umsatzes exklusive des Umsatzes mit verbundenen Unternehmen um € 1,9 Mio. auf € 24,7 Mio. in 2012 (VJ: € 26,6 Mio.). Die Nachfrage nach 100 Gbit/s‑Komponenten des Unternehmens stieg schneller als erwartet an, während bei den 40 Gbit/s-Produkten ein deutlich reduzierter Bedarf in der zweiten Jahreshälfte auftrat. Daher wurden die Produktionsanlagen und Fertigungsprozesse für den neuen 100 Gbit/s vollintegrierten, kohärenten Photoreceiver optimiert und entsprechende Investitionen in den Ausbau der zugehörigen Fertigungskapazität getätigt. Auch im Jahr 2012 konnten die Produkte der Gesellschaft in neuen Applikationen bei Bestands‑ und Neukunden platziert werden (design‑wins). Mit neuartigen Receivern mit Grenzfrequenzen von bis zu 60 GHz wurden signifikante Umsätze und damit erste Erfolge im Analogmarkt erzielt. Für 2013 wird erwartet, dass die wachsenden Umsätze bei 100 Gbit/s das abflauende 40 Gbit/s-Bestandsgeschäft mehr als kompensieren werden und damit der Gesamtumsatz des Unternehmens ansteigt. 1.1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Aufgrund des starken Anstiegs der datenintensiven Dienste wie Video over IP oder File- und Video-Sharing in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und dergleichen sowie der wachsenden Durchdringung des Marktes mit breitbandigen Internetanschlüssen (insbesondere in Asien) wird mit stark ansteigendem Bandbreitebedarf gerechnet. Es wird weiterhin stark in die Telekommunikationsinfrastruktur investiert und die Telekommunikationsgesellschaften nutzen in ihren Netzwerken modernste optische Übertragungsformate, die eine möglichst effiziente Ausnutzung der vorhandenen Glasfaser-Infrastruktur erlauben. Insbesondere China investiert in den Ausbau der Kommunikationsnetze. Das Geschäftsjahr 2012 war geprägt von einer Verlagerung des Bedarfs von 40 Gbit/s- hin zu 100 Gbit/s-Übertragungssystemen, die deutlich schneller erfolgte als von der Industrie prognostiziert worden war. Dadurch wurde auch das Geschäft der Gesellschaft derart beeinflusst, dass ein Umsatzanteil von ca. 40 % Prozent an 100 Gbit/s kohärenten Photoempfängern verkauft wurde, wodurch aufgrund der höheren Funktionalität und des großen Wettbewerbsdrucks eine niedrigere relative Marge erzielt werden konnte als mit 40Gbit/s Empfängern, die noch in 2011 und im ersten Quartal den Großteil des Umsatz der Gesellschaft ausgemacht haben. Das Auslaufen des 40 Gbit/s-Geschäfts konnte auf der Umsatzseite nicht vollständig kompensiert werden, aus diesem Grunde konnte der geplante Umsatz für 2012 nicht erreicht werden. Andererseits ist der nachhaltige Einstieg in die 100Gbit/s-Technologiegeneration geglückt. Der Marktanteil des Unternehmens bei diesen Anwendungen wurde weiter ausgebaut. 1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um € 1,9 Mio. auf € 24,9 Mio (inkl. EUR 0,2 Mio. Umsatz mit verbundenen Unternehmen). Es gab eine deutliche Verschiebung des Umsatzes von Europa und Nordamerika in Richtung Asien. So wurden 56 % des Umsatzes in Asien (VJ: 29 %), 36 % in Nordamerika (VJ: 41 %) und 7 % in Europa (VJ: 27 %) erzielt. 1.3. Investitionen Die Investitionen beliefen sich auf insgesamt T€ 2.528, wovon T€ 2.082 auf aktivierte Eigenleistungen entfielen. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher halbautomatischer Arbeitsplatz für die Produktion im Wert von T€ 165 angeschafft. 1.4. Finanzierungsmaßnahmen Neben dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgte die Finanzierung der Gesellschaft über Gesellschafterdarlehen, Darlehen der Landesbank Berlin, Investitionsdarlehen der MKB‑Bank und der Deutschen Leasing sowie über Mietkauf. Die Gesellschaft schloss einen Factoring Vertrag, der dem Factor mehr als die Hälfte des Umsatzes der Gesellschaft anbietet. Dies führte zu einer Erhöhung der Liquiden Mittel und einem deutlichen Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum Bilanzstichtag bestanden Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 650, für die Rangrücktritte bestanden, und Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 36 ohne Rangrücktritt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte teilweise über Mietkauf oder Investitionsdarlehen. Die Übernahme der Sparte Optische Modulatoren im Rahmen eines Asset Deals durch die Tochtergesellschaft in Großbritannien im Jahre 2009 wurde über ein Darlehen in Höhe von € 1 Mio. finanziert, von dem zum Bilanzstichtag bereits T€ 565 getilgt waren. Insbesondere für die Weiterentwicklung dieser Sparte sowie zur Finanzierung von Betriebsmitteln steht ein Kreditrahmen in Höhe von € 1,7 Mio. zur Verfügung, worauf € 1 Mio. auf einen Geldmarktkredit entfielen, der zum Geschäftsjahresende vollständig in Anspruch genommen wurde. 1.5. Personalsituation Die Zahl der Mitarbeiter belief sich auf 135 im Jahresmittel, davon waren 82 Angestellte und 53 Arbeiter. Zum Bilanzstichtag waren 141 Mitarbeiter beschäftigt (VJ: 139), davon 3 Auszubildende. 1.6. Qualität Im Mai 2012 wurde das Überwachungsaudit von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) gemäß ISO 9001:2008 ohne Beanstandungen abgeschlossen. Außerdem wurde ein Audit von einem namhaften Kunden erfolgreich bestanden. 1.7. Corporate Citizenship Als verantwortungsvolles Unternehmen engagiert sich die u²t Photonics AG für Wissenschaft und Innovationen durch aktive Mitarbeit in den Gremien der Informationstechnischen Gesellschaft des VDE und im Sachverständigenbeirat des Programms "Existenzgründungen aus der Wissenschaft" des BMWi sowie durch Förderung wissenschaftlicher Einrichtungen. Außerdem werden lokale und internationale karitative Einrichtungen wie das Familienschutzwerk und Ingenieure ohne Grenzen unterstützt. Dem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und dem Schutz der Umwelt wird in allen Geschäftsprozessen eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 3,6 Mio. auf € 15,2 Mio. am 31. Dezember 2012 vermindert. Auf der Aktivseite wurden die Vorräte um € 1,5 Mio. auf € 6,1 Mio. (VJ: € 7,6 Mio.) vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden auf € 0,1 Mio. reduziert. Dies resultiert aus einer Factoring-Vereinbarung, die das Unternehmen für ausgewählte Kunden geschlossen hat. Dadurch erhöhten sich die liquiden Mittel von T€ 124 auf € 1,6 Mio. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresfehlbetrages gegenüber dem Vorjahr von € 7,4 Mio. auf € 5,3 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von € 2,9 Mio. auf € 2,4 Mio. Außerdem konnte der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit durch den Abbau von Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um € 1,5 Mio. erhöht werden und belief sich zum Jahresende auf € 2,4 Mio. 2.2. Finanzlage Die Finanzierung des Wachstums erfolgt weiterhin weitestgehend durch Fremdkapital. Die kurzfristige Finanzierung wird durch das Factoring gestützt. Der Verschuldungsgrad stieg leicht von 1,5 auf 1,8. Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Im Umlaufvermögen werden die Vorräte annähernd durch Bankdarlehen und Lieferantenkredite gedeckt. 2.3. Ertragslage In 2012 wurde ein Verlust in Höhe von € 2,0 Mio. erzielt. Im Geschäftsjahr sanken die Umsätze um 7 % auf € 24,7 Mio. (exklusive der Umsätze mit verbundenen Unternehmen). Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen wurde um T€ 31 vermindert. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf € 2,6 Mio. und enthalten Erträge aus Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Gemeinschaft in Höhe von € 1,6 Mio. sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 417. Der Rohertrag war mit € 7,4 Mio. um € 4,1 Mio. geringer als im Vorjahr, der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf € 2,0 Mio. (im Vorjahr Jahresüberschuss von T€ 110). Vermögens‑ und Ertragslage sowie Finanzkennzahlen sind geprägt von der angespannten Marktlage und dem starken Preisdruck und dementsprechend geringen Deckungsbeiträgen der Produkte. 3. Chancen- und Risikobericht Zweck des Risikomanagements ist es, die finanziellen, operativen und personellen Geschäftsrisiken zu ermitteln und durch geeignete Gegenmaßnahmen das Gefährdungspotential zu senken. Die Risiken werden jährlich umfassend neu analysiert und unterjährig kontinuierlich überwacht. In Bezug auf Markt, Wettbewerb, Kunden, Lieferanten, Finanzen, Produkte und Prozesse, vertragliche und gesetzliche Anforderungen sowie Intellectual Property werden die Risiken identifiziert und anschließend analysiert. Anhand von Kosten, Wahrscheinlichkeit, Auftretungshäufigkeit und Auswirkungen werden die Risiken abgeschätzt und bewertet. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. 3.1. Konjunkturelle Chancen und Risiken Aufgrund des hohen Exportanteils ergeben sich Chancen und Risiken aus Wechselkursschwankungen. Durch ein Währungskonto wird die Abhängigkeit von kurzfristigen Währungsschwankungen reduziert, außerdem werden Material und Investitionsgüter zum Teil gegen US‑Dollar eingekauft. Weiterhin ist eine sinkende Nachfrage nach unseren Produkten nicht zu erkennen, da Telekommunikation und Internet inzwischen für viele Konsumenten unverzichtbar sind. 3.2. Operative Chancen und Risiken Potentielle Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb werden durch laufende prozessimmanente Kontrollen überwacht. Durch den zunehmenden Wettbewerb ist ein erhöhter Preisdruck festzustellen, dem das Unternehmen durch kontinuierliche Kostensenkungen auf der Beschaffungsseite entgegenwirkt, eine zukünftige Reduzierung der Gewinnmargen ist aber nicht auszuschließen. Weitere operative Risiken, die einen signifikanten Risikofaktor für den Geschäftsbetrieb darstellen könnten, bestehen nicht. 3.3. Ergebnischancen und -risiken Es wird allgemein von einem weiterhin wachsenden Markt, insbesondere für 100 Gbit/s‑Anwendungen und damit verbundenen Wachstums- und Ertragschancen ausgegangen. Mit wachsender Bedeutung der 100 Gbit/s‑Technologie nimmt der Konkurrenzdruck zu und die Kunden nutzen weitere Lieferanten im Rahmen von Second‑Sourcing‑Strategien. Die Verteidigung des Marktanteils wird dadurch zunehmend schwieriger und Preiszugeständnisse auf den Absatzmärkten können unter Umständen nicht vollständig durch Einsparungen auf den Beschaffungsmärkten und Effizienzsteigerungen aufgefangen werden. Die Geschäftsleitung wirkt dem entgegen durch ein professionelles, international ausgerichtetes Management des Einkaufs und ein auf Prozessverbesserungen und Kosteneinsparungen ausgerichtetes Engineering. Durch die Dominanz einzelner Kunden im Markt steigt die Abhängigkeit von Großkunden. Dennoch ist das Zahlungsausfallrisiko der Kunden weiterhin gering. Durch den engen Kundenkontakt kann deren wirtschaftliche Situation gut eingeschätzt werden. Insbesondere durch das Factoring mit ausgewählten Kunden konnte das Risiko verspäteter Zahlungseingänge deutlich verringert werden. 3.4. Finanzierungs- und Zinsrisiken Aufgrund der vergleichsweise hohen Eigenkapitalausstattung (die Eigenkapitalquote belief sich in 2012 auf 36,1 % (VJ: 40,4 %)) sowie dem vergleichsweise niedrigen Delkredererisiko geht die Geschäftsleitung davon aus, dass der Gesellschaft die bestehenden Kreditlinien bei Bedarf auch weiterhin eingeräumt werden. In Ergänzung wird eine Stärkung des Eigenkapitals in Erwägung gezogen. Es besteht jedoch das Risiko, dass neues Eigen- oder Fremdkapital nicht, nicht zeitgerecht oder nur zu für die Gesellschaft ungünstigen Konditionen beschafft werden kann, obwohl das anhaltende Unternehmenswachstum und der gleichzeitige Preisdruck auf den Absatzmärkten eine weitere Erhöhung des Eigen- und Fremdkapitals erfordern. 3.5. Personelle Chancen und Risiken Mit einer niedrigen Mitarbeiterfluktuation und einem sehr guten Betriebsklima sieht sich das Unternehmen gut gerüstet gegen den drohenden Fachkräftemangel. 3.6. Gesamtrisiko Die Risikolage der Gesellschaft wird stetig überwacht. Monatlich werden wesentliche Kennzahlen ermittelt und bewertet. Daher sind der Geschäftsleitung keine Risiken ersichtlich, aus denen eine Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens abgeleitet werden könnte. Für die typischen Geschäftsrisiken, deren Eintritt einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft zur Folge haben könnte, wurde entsprechende Vorsorge getroffen. 4. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen investierte im Geschäftsjahr 2012 € 5,0 Mio. in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte, wovon € 2 Mio. als Eigenleistung Entwicklung aktiviert wurden. Dadurch wird die Ausfallwahrscheinlichkeit der Produkte und Fertigungsprozesse minimiert und die Fertigungskosten weiter reduziert. Durch engen Kundenkontakt wird die Akzeptanz der neu entwickelten Produkte sichergestellt. Über die Projekte NGOA, MISTRAL, HILIGHT und POLYBOARD ist das Unternehmen an den wesentlichen nationalen Forschungskooperationen und über die Projekte COPERNICUS, GALACTICO, MIRTHE und PROPHET an den europäischen Entwicklungsprojekten zur optischen Kommunikationstechnologie und zu photonischen Komponenten beteiligt. Des Weiteren ist es gelungen gemeinsam mit Alcatel-Lucent, Nokia-Siemens-Networks, Adva, Fujitsu und der Deutschen Telekom, sowie diverser weiterer nationaler und europäischer Firmen, Forschungszentren und Universitäten das Großförderprojekt SASER (Safe-and-Secure-European-Routing) mit einem Gesamtvolumen von € 80 Mio. bewilligt zu bekommen. u²t Photonics ist dabei Leiter der Komponentenentwicklung mit einem Gesamtvolumen von € 20 Mio. wovon der u²t-Anteil bei € 4,7 Mio. bei einer Laufzeit von 3 Jahren liegt. Im Rahmen dieser Projekte erfolgt auch eine Bezuschussung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Europäischen Union. Ziel ist die Entwicklung von Komponenten für die nächsten Systemgenerationen unserer Kunden und damit die kontinuierliche Weiterentwicklung des Internets. 5. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres hat das Unternehmen begonnen, seine Strategie zur Erweiterung des Produktportfolios umzusetzen und Verhandlungen zur Akquisition eines Herstellers von Modulatoren umzusetzen. Im März 2013 wurde eine Tochtergesellschaft gegründet, um die Vermögensgegenstände des Zielunternehmens zu übernehmen und es wurden Verhandlungen mit einem strategischen Partner zur Finanzierung dieser Akquisition im Wege einer Wandelschuldverschreibung abgeschlossen. 6. Angaben über die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Das stets wachsende Datenvolumen in den Telekommunikationsnetzen erfordert eine möglichst effiziente Nutzung der vorhandenen Glasfaserinfrastruktur. Aufgrund der überlegenen Transporteigenschaften der 100 Gbit/s-Übertragungstechnik mit kohärenten Phasenmodulationsverfahren wird auch in den nächsten Jahren überwiegend diese Technologie eingesetzt, um die Netze weiter auszubauen. In diesem Marktsegment hat sich die Gesellschaft einen wesentlichen Anteil von über 30 % am Weltmarkt erobert und beliefert insbesondere den Marktführer bei der Ausbringung von 100 Gbit/s-Systemen im größten Wachstumsmarkt China. Aus dieser Position werden Kostensenkungsprojekte durchgeführt, die auf Grund von Produkt-Re-designs und der Verlagerung von Teilen der Produktion zu Auftragsfertigern in Osteuropa und Südostasien zu geringeren Herstellkosten und damit zu höheren Margen führen. Die in den Jahren seit 2009 in der Tochtergesellschaft in Großbritannien entwickelte Technologie zu optischen Modulatoren auf der Basis des Halbleitermaterials Galliumarsenid konnte in konkrete Produktentwicklungen umgesetzt werden und im Jahr 2013 ist der Markteintritt dieser Modulatoren für den 100 Gbit/s geplant. Die guten Marktaussichten erlauben eine Aktivierung der geleisteten Entwicklungstätigkeit auf diesem Gebiet und bereits in 2014 werden Umsätze von mehreren Millionen Euro mit diesen Produkten erwartet. Die zukünftige Nachfrage nach Systemen mit hoher Anschlusskapazität insbesondere im Markt der IP-Router erfordert die weitere funktionelle und platzsparende Zusammenführung von Sende- und Empfangskomponenten in steckbaren optoelektronischen Wandlermodulen, den sogenannten Transceivern. Die Gesellschaft hat dies als ein Ziel ihrer technischen und organisatorischen Weiterentwicklung erkannt und begonnen, mit Partnern aus der Industrie und mit Forschungspartnern entsprechende Innovationsprojekte aufzusetzen. Trotz des auch im Jahr 2013 weiter wachsenden Konkurrenz‑ und Preisdrucks auf dem 100 Gbit/s-Absatzmarkt wird durch gezielte Kostensenkungsmaßnahmen für 2013 mit verbesserten Deckungsbeiträgen der umsatzstärksten Produkte im Verlauf von 2013 gerechnet. Für das Jahr 2013 wird mit einem leichten Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich und einem leicht positiven Ergebnis gerechnet. Für 2014 wird aufgrund der Markteinführung der Modulatoren mit einem niedrigen zweistelligen Umsatzanstieg gerechnet.
Berlin, den 9. Juli 2013 Der Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. AnhangVorstehende Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind eine verkürzte Fassung. A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG (jeweils in der Fassung des BilMoG) und der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 des HGB genannten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB in Bezug auf Angaben im Anhang wurde Gebrauch gemacht. Auf die Erstellung eines Konzernabschlusses wurde gemäß § 293 Abs. 1 HGB verzichtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Beim Jahresabschluss wurden die Bewertungsmethoden beibehalten. Abweichend zum letzten Geschäftsjahr, in dem die ausstehenden Rechnungen für Warenlieferungen unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen waren, wurden diese im laufenden Jahr in die sonstigen Rückstellungen umgegliedert, da dies einem besseren Ausweis der Vermögenslage entspricht. Die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Entwicklung der Gewinnrücklagen sind im Anhang dargestellt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Anlagevermögen Erworbene immaterielle und selbst erstellte Anlagewerte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden zu der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Im Geschäftsjahr 2012 entstanden Kosten im Zusammenhang mit der Entwicklung von Produkten, diese beliefen sich auf 2.082 TEUR. Das handelsrechtliche Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB wird von der Gesellschaft erstmals ausgeübt. Handelsrechtlich sind diese selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände daher unter Berücksichtigung von Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von drei Jahren in Höhe von 2.071.217,46 Euro auszuweisen. Die sich aus der Aktivierung ergebenen passiven latenten Steuern i. H. v. 624.747,25 Euro werden mit den nach § 274 Abs. 4 HGB gleich hohen aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge verrechnet. Auf einen Ansatz der übrigen aktiven latenten Steuern wurde verzichtet. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Vorräte, die in Fremdwährung eingekauft wurden, wurden zum Wechselkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, die Material‑ und Fertigungseinzelkosten, zurechenbare Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Forderungen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Passiva Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten nach der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung eines Rechnungszinsfußes von 5,04 % passiviert. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Die aufgrund der geänderten Rückstellungsbewertung nach BilMoG erforderliche Zuführung zu den Rückstellungen erfolgt über einen Zeitraum von 12 Jahren verteilt bis zur voraussichtlich ersten Inanspruchnahme der Pensionszusagen. Aus der Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 HGB resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 22.770,00 Euro (Vorjahr: 30.908,00 Euro). Pensionsverpflichtungen und Rückdeckungsversicherung
Die gegenläufigen Wertentwicklungen werden sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren ausgleichen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von voraussichtlich mehr als einem Jahr liegen, mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen, im Wesentlichen nicht vor. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Darlehen mit variabler Verzinsung und Zinssatzswap
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 wird im Brutto-Anlagespiegel (Anlage 3/1) dargestellt. In Anlehnung an steuerliche Vorschriften wurden Zugänge an geringwertigen Vermögensgegenständen von etwa TEUR 30 im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Verbindlichkeiten ist mit Ausnahme der Rückkaufwerte der Rückdeckungsversicherungen (TEUR 373, Vorjahr: TEUR 343) sowie weiterer Forderungen in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 23) kleiner als ein Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen kurzfristige Darlehen in Höhe von 17.968,19 Euro (Vorjahr: 240.142,72 Euro). Eigenkapital Das ausgewiesene Grundkapital setzt sich aus insgesamt 2.751.556 auf die Namen der Aktionäre lautenden Stückaktien im Nennbetrag von jeweils Euro 1,00 zusammen. Es ist eingeteilt in 2.711.556 Stammaktien und 40.000 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht, davon aus genehmigten Kapitalerhöhungen 1.047.226 Aktien. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Februar 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 9. Februar 2016 durch die Ausgabe von bis zu 1.300.000 neuen Aktien im Nennbetrag von jeweils Euro 1,00 gegen Sach‑ oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu Euro 1.300.000,00 zu erhöhen. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag unverändert Euro 816.040,40, eine gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG war nicht zu bilden. Laut Beschluss der Hauptversammlung sowie des Aufsichtsrats und Vorstands wurde der Bilanzgewinn des Vorjahres von 110.362,78 Euro in Höhe von 16.000,00 Euro ausgeschüttet und der Restbetrag in die Gewinnrücklage eingestellt. Die Entwicklung des Bilanzgewinns und der Gewinnrücklagen ergibt sich wie folgt (alle Beträge in Euro):
Der Jahresfehlbetrag wird in voller Höhe mit den ausgewiesenen Gewinnrücklagen verrechnet. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Die Investitionszuschüsse für bestimmte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in einem Sonderposten ausgewiesen. Die Zuschüsse wurden aus den Mitteln des Programms Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gewährt. Der Posten wird parallel zur Abschreibung über die Restnutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst. Im Jahr 2012 wurden weitere Investitionszuschüsse in Höhe von 132.110,00 Euro ausgezahlt und dem Sonderposten zugeführt. Der Sonderposten wurde in Höhe von 133.683,80 Euro aufgelöst. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe von 3.253.454,28 Euro (Vorjahr: 1.329.044,10 Euro) gebildet, davon entfielen 392.900,30 Euro (Vorjahr: 196.532 Euro) auf Personalkostenrückstellungen, 371.180,01 Euro (Vorjahr: 399.824,38 Euro) auf Gewährleistungsrückstellungen, 40.000,00 Euro (Vorjahr: 20.000,00 Euro) auf Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, 1.688.339,59 Euro für ausstehende Rechnungen für Warenlieferungen (Vorjahr: 0,00 Euro) sowie 761.034,38 Euro (Vorjahr: 712.688,00 Euro) auf die übrigen Rückstellungen, die größtenteils sonstige noch nicht abgerechnete Leistungen betreffen. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus der beiliegenden Anlage 3/2. Für Darlehen eines Aktionärs in Höhe von TEUR 650 bestehen Rangrücktritte. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften der Vorstände in Höhe von jeweils TEUR 550. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte im üblichen Rahmen. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr Euro 5 Mio. Davon wurden TEUR 2.082 Entwicklungskosten aktiviert. Erträge aus Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 73 ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stellen Erträge dar und betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Investitionszulagen in Höhe von 3.400,00 Euro (Vorjahr: 99.786,02 Euro) wurden im Berichtsjahr ergebniswirksam vereinnahmt. E. Sonstige Angaben Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Die CryoConcepts Kryotechnische Systeme GmbH, Hamburg, hat nach § 20 AktG mitgeteilt, dass nach der am 29.08.2006 in das Handelsregister eingetragenen Kapitalerhöhung die Cryo Concepts GmbH 34,45% der Aktien und somit mehr als den vierten Teil der Aktien der u²t Photonics AG hält. Verbundene Unternehmen Die Gesellschaft hält eine 100 %-Beteiligung an der u2t Photonics Limited mit Sitz in Sedgefield, UK. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2012 GBP 429.145 (Stichtagskurs: Euro 525.034). Der Jahresfehlbetrag 2012 beträgt GBP 40.183 (Stichtagskurs: Euro 49.162). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Verpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich auf TEUR 219, die jährlichen Verpflichtungen aus Leasingverträgen auf TEUR 23. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 135 Mitarbeiter (Vorjahr: 142), davon 82 Angestellte und 53 Arbeiter. Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge des Vorstands verzichtet. Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen in 2012 TEUR 41,5. Organmitglieder Als Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2012 bestellt: Herr Dipl.-Phys. Andreas Umbach, Physiker, Berlin (Sprecher) und Herr Dipl.-Phys. Günter Unterbörsch, Physiker, Berlin Die Gesellschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Allen amtierenden Mitgliedern wurde eine Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt. Als Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr 2012 bestellt: Herr Dr. Tilman Fischer, Physiker, Gesellschafter-Geschäftsführer Cryo Concepts GmbH, Hamburg (Vorsitzender), Frau Elisabeth Hanspach-Bieber, Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin, in eigener Praxis, Willich, und Herr Prof. Dr. Klaus Petermann, Universitätsprofessor der Technischen Universität Berlin, Berlin.
Berlin, den 9. Juli 2013 Vorstand Anlagespiegel
VERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2012U2T PHOTONICS AG, BERLIN
Für den Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche, vertragliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Bericht des Aufsichtsratsder u²t Photonics AGDer Aufsichtsrat der u2t Photonics AG hat während des Geschäftsjahres 2012 die Geschäftsleitung überwacht und sich eingehend über die Entwicklung des Unternehmens unter Berücksichtigung aller wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Einzelmaßnahmen wurden regelmäßig mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Dr. Fischer und dem Vorstand diskutiert. In den Sitzungen wurde mit dem Vorstand die laufende Geschäftsentwicklung eingehend analysiert und die strategische Ausrichtung beraten. Im Vordergrund stand dabei neben der wirtschaftlichen Situation die eingehende Analyse der Finanzlage. Schwerpunkt der regelmäßigen Berichterstattung durch den Vorstand waren die Umsatzentwicklung, die Ertrags- und Finanzlage, der Stand der laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie die Bemühungen um Fördermittel. Die vom Vorstand vorgelegten Finanz-, Investitions- und Personalpläne wurden überprüft. Die gegenüber den Jahren 2010 und 2011 verschlechterte Ertragslage wurde diskutiert, Konzepte zur Verbesserung, wie zum Beispiel Kostensenkungsmaßnahmen und weitere Optimierung der Abläufe in Entwicklung, Materialwirtschaft und Fertigung, wurden vom Vorstand vorgelegt. Vorstand und Aufsichtsrat haben gemeinsam Konzepte zur Vertragsanbahnung mit weiteren Investoren erarbeitet und verabschiedet. Im Jahr 2012 wurden erstmalig Entwicklungsleistungen in Höhe von 2,0 MEUR aktiviert. Der Jahresabschluss 2012 der u²t Photonics AG ist von den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfern, der UHY Deutschland AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Jedem Aufsichtsratsmitglied wurde ein Exemplar des Prüfungsberichtes zur Verfügung gestellt. Der Prüfungsbericht erläutert eingehend die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat sieht keine Veranlassung, Einwendungen gegen die Geschäftsführung und den vorgelegten Jahresabschluss zu erheben. Der Aufsichtsrat schlägt vor, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2012 Entlastung zu erteilen. In seiner Sitzung vom 17. Juli 2013 hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der einen Jahresfehlbetrag von 2.047.227,94 EUR ausweist, gebilligt. Er ist damit festgestellt.
Berlin, 17.07.2013 Der Aufsichtsrat Dr. Tilman Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2013 festgestellt. Bestätigungsvermerk DES ABSCHLUSSPRÜFERSDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch gemacht. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der u2t Photonics AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der u2t Photonics AG, Berlin. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 10. Juli 2013 UHY
Deutschland AG
Dr. Peters, Wirtschaftsprüferin ppa. Stranz, Wirtschaftsprüfer |
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