Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
INTERTRADE A.F. GmbHLiquidiert
Weberstraße 2, 49134 Wallenhorst, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerhard Schulz seit 22.12.2008 | Vorstandsmitglied |
Johan Vandenbussche seit 16.12.2008 | Vorstandsmitglied |
Petra Arends seit 7.6.2007 | Prokura |
Axel Friedrich seit 15.6.2006 | Vorstandsmitglied |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ingram Micro SAS | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTERTRADE A. F. AGWallenhorstJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2007A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie auch in Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren. Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der im Anhang anzugebenden Angaben wurde Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer bei immateriellen Vermögensgegenständen von drei Jahren, bei Einbauten auf fremden Grundstücken bis zu zehn Jahren und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von drei bis dreizehn Jahren berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Warenbestände werden zu Anschaffungskosten und den Anschaffungsnebenkosten bzw. höchstens dem ihnen am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Forderungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Berechnungen (Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck) unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % mit ihren Teilwerten erfasst. Bei der Berechnung des Teilwertes wurden die steuerlichen Bestimmungen des § 6a EstG berücksichtigt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, Sie sind in der Höhe gebildet worden, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die stille Beteiligung, das Genussrecht und die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Für zwei langfristige aufgenommene Sparkassendarlehen, die zum Rückzahlungsbetrag bewertet wurden, werden unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten Disagien ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Forderungen werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstichtag, Verbindlichkeiten mit dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungZu den einzelnen Positionen der Bilanz machen wir folgende Angaben: Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen wurden berücksichtigt. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf Seite 8 des Anhangs verwiesen. In den Finanzanlagen sind Ausleihungen in Höhe von 1,000.000,00 EUR gegenüber der INTERTRADE A.F. Southeast GmbH ausgewiesen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich im Rahmen eines Factoring-Verfahrens an den Factoringpartner EUROFACTOR abgetreten. Sofern Kunden auch als Lieferanten auftreten, werden diese Kunden betreffenden Ausgangsrechnungen nicht von dem Factoringpartner angekauft. Die an die Factoringpartner veräußerten Forderungen sind unter den Forderungen aus Lieferung und Leistung ausgewiesen. Eine Abstimmung der Konten zum Jahresabschluss für die Bilanz zum 31. Dezember 2007 ist nicht durchführbar, da der Factoringpartner EUROFACTOR eine Bearbeitungszeit von Kundenzahlungen bis zu einem Monat benötigt. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie folgt:
Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungen und Rückvergütungen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten resultieren im Wesentlichen aus Vorauszahlungen von Versicherungsbeiträgen, Kraftfahrzeugsteuern und Disagien der ausgewiesenen Bankdarlehen (3.443,62 EUR). Die Auflösung erfolgt planmäßig über die Laufzeit der entsprechenden Darlehen. Im Berichtsjahr beträgt das Grundkapital zum 31.12.2007 insgesamt 1.687.000,00 EUR und ist in 867.067 Namensaktien mit einem Nennwert von jeweils 1,00 EUR und 819.933 Vorzugsaktien mit einem Nennwert von jeweils 1,00 EUR aufgeteilt. Im Berichtsjahr wurden 218.613 auf den Namen lautende Stamm-Stückaktien und 221.687 auf den Namen lautende Vorzugs-Stückaktien, die mit einem Gewinnvorzug ausgestattet sind, ausgegeben. Das genehmigte Kapital vom 10.05.2003 beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch 333.300,00 EUR. Es bestehen zwei stille Beteiligung in Höhe von je 500.000,00 EUR (MBG), sowie Genussrechtskapital in Höhe von 1.000.000,00 EUR (Malibo). Für die stille Beteiligung erhält der Beteiligungsgeber eine feste Vergütung und eine Gewinnbeteiligung. Für das Genussrecht ist eine gewinnunabhängige und eine gewinnabhängige Vergütung zu zahlen und endet am 30.11.2014. Das Genussrecht hat damit auch Fremdkapitalcharakter. Unter Verwendung des Jahresergebnisses 2007 wurde die gesetzliche Rücklage um 24.871,00 EUR erhöht. Als Sonstige Rückstellungen werden im Wesentlichen Verpflichtungen aus nicht genommenen Urlaub (24.200,00 EUR), noch ausstehenden Kosten- und Warenrechnungen (333.638,90 EUR) sowie als Pensionsrückstellung eine Pensionszusage an den Vorstand (63.906,00 EUR) ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten die laufenden Kontokorrentkonten sowie zwei langfristige Sparkassendarlehen und ein langfristiges Darlehen bei der Dresdner Bank. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie folgt:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt (90.917,51 EUR, Vorjahr 3.005,91 EUR), Verbindlichkeiten aus Steuern (25.032,24 EURO, Vorjahr 22.313,27 EUR), Verbindlichkeiten aus Mietkauf (43.313,92 EUR, Vorjahr 0,00 EUR) und Verbindlichkeiten aus Gewinnanteilen (25.000,00 EUR, Vorjahr 12.500,00 EUR). Die Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Unter Bezugnahme auf § 288 S. 2 HGB ist eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nicht erforderlich. In den Umsätzen sind solche aus Geschäftstätigkeit mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.499.961,22 EUR (Vorjahr: 42.868,65 EUR) enthalten. In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind solche aus Weiterberechnungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 178.336,99 EUR (Vorjahr: 377.652,65 EUR) enthalten. Die Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von 408.038,92 EUR (Vorjahr: 320.290,43 EUR) wurden im Vorjahr unter der Position "Sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen. Im Materialaufwand sind Aufwendungen für verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.982.409,44 EUR (Vorjahr: 471.428,54 EUR) enthalten. In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 187.027,34 EUR (Vorjahr: 82.000,00 EUR) enthalten. Die Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von 647.611,34 EUR (Vorjahr: 235.714,33 EUR) und die Aufwendungen aus Factoringverträgen in Höhe von 177.751,99 EUR (Vorjahr: 132.949,42 EUR) wurden im Vorjahr unter der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. In den sonstigen Zinsen und zinsähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 84.012,22 EUR (Vorjahr: 5.294,90 EUR) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen für die stillen Beteiligungen in Höhe von 98.781,39 EUR, für das Genussrechtskapital in Höhe von 94.783,19 EUR, sowie für zwei Geldmarktkredite in Höhe von 86.886,80 EUR enthalten. D. OrganeIm Geschäftsjahr 2007 waren folgende Gesellschaftsorgane bestellt: a) Vorstand: Dipl.-Ing. Axel Friedrich, Wallenhorst,
Vorstandsvorsitzender
b) Aufsichtsrat: Rechtsanwalt Klauswilhelm Müller, Osnabrück
(Vorsitzender)
E. Angaben über UnternehmensbeziehungenDie INTERTRADE A.F, AG ist zu 100% an der INTERTRADE A.F. Service GmbH, (gezeichnetes Kapital 26.000,00 EUR, Ergebnis 2007 vor Ergebnisabführung: - 78.146,97 Euro), Wallenhorst, beteiligt und es besteht ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag vom 09.07.2004. Weiterhin ist die INTERTRADE A.F. AG mit 100 % an der INTERTRADE A.F. Austria GmbH, (gezeichnetes Kapital 75.000,00 EUR, davon eingezahlt 37.500,00 EUR; Ergebnis 2006: -8.504,52 EUR), Wien, beteiligt. Hier besteht eine Zusage der INTERTRADE A.F. AG den Liquiditätsbedarf der Gesellschaft abzudecken. Dazu wurde eine Rückstehungserklärung (Patronatserklärung) zu Gunsten der INTERTRADE A.F. Austria GmbH, Wien, abgegeben. Des Weiteren ist die INTERTRADE A.F. AG mit zu 100 % an der INTERTRADE A.F. Southeast GmbH, (gezeichnetes Kapital 100.000,00 EUR, Ergebnis 2007: -36.525,48 EUR), Wallenhorst, beteiligt. F. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie INTERTRADE A.F. AG hat einen Pachtvertrag mit Herrn Axel Friedrich über das Bürogebäude mit Lager abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt etwa 10 Jahre und der Pachtzins 77.400,00 EUR p. a. Ein zweiter Mietvertrag besteht mit der Kampe, Schrör, Waterstradt GbR, Wallenhorst, über eine Lagerhalle. Laufzeit 5 Jahre und einem Mietzins von 59.400,00 EUR p. a.. Weitere Verpflichtungen betreffen Leasingverträge für Fahrzeuge in Höhe von 53.551,00 EUR p.a. sowie für Hard- und Software in Höhe von 171.072,00 EUR p.a. (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 156.000,00 EUR). G. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr 2007 wurden durchschnittlich 46 Arbeitnehmer (42 Vollzeitbeschäftigte und 4 Teilzeitbeschäftigte) beschäftigt. Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft wurde durch den Vorstand Herrn Dipl.-Ing. Axel Friedrich. Wallenhorst. (Vorstandsvorsitzender) und Herrn Klaus Becker (Vorstand) wahrgenommen. Unter Bezugnahme auf § 286 Abs, 4 HGB werden die Gesamtbezüge des Vorstandes nicht angegeben. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates in 2007 betragen 3.500,00 EUR.
Wallenhorst, den 07.03.2008 Axel Friedrich, Vorstandsvorsitzender Klaus Becker, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Markt/MarktpositionINTERTRADE ist ein Distributor (Großhändler) für AUTO-ID-Produkte. Der Markt für diese Produkte ist ein Spezialmarkt des EDV-Handels. In Folge der Begrenztheit dieses Marktes engagierten sich hier in der Vergangenheit im Wesentlichen nur Nischenanbieter. Die Kernabsatzmärkte der INTERTRADE sind Deutschland, Österreich und die Schweiz. Durch die Übernahme der Infobar im Winter 2006 wurde das Gebiet auf alle osteuropäischen EU-Länder und auf Russland und Israel erweitert. Die Umsätze in diesen Gebieten lagen in 2007 über den Erwartungen. In allen Gebieten wird das Großhandelsmodell strikt eingehalten. Das heißt, keine Geschäfte mit Endkunden. Diese klare Aufstellung, nie mit den eigenen Kunden im Wettbewerb zu stehen, hat in der Vergangenheit für eine gestärkte Marktposition gesorgt und wird auch in den neuen Märkten nicht geändert. Die in 2006 begonnen Aktivitäten von zwei der großen IT-Distributoren aus den USA, sich in Europa in diesem Markt zu betätigen, wurden fortgesetzt. In den Kerngebieten der INTERRADE waren keine Auswirkungen auf das Geschäft zu verzeichnen. GeschäftsentwicklungIn 2007 konnte der Umsatz der AG um 27% auf 34.567 T€ gesteigert werden. Die Ertragskraft stieg gegenüber dem Vorjahr um 30% auf 491,6 T€. In 2008 wird das Dienstleistungsangebot der INTERTRADE weiter ausgebaut, jedoch sollen Konflikte mit Kunden, die ihrerseits Dienstleistungen anbieten, vermieden werden. Die ersten beiden Monate 2008 verlaufen bezüglich Umsatz wie erwartet. Das Ergebnis per Ende Februar ist u. a. wegen der für INTERTRADE erfreuliche US$-Situation besser als geplant. Organisation/PersonalIn 2007 konnte auf die in 2006 geschaffenen Strukturen aufgesetzt werden. Einige Korrekturen wurden vorgenommen, die zu einer deutlichen Steigerung der Produktivität führten. Für 2008 wird das Umsatzwachstum ohne nennenswerte Personalaufstockung bewältigt werden können. Zur Unterstützung des Vertriebsteams wurde ein externer Verkaufstrainer engagiert, der im März seine Tätigkeit aufnehmen wird. Niederlassungen/Tochtergesellschaften
Vorschau 2008Für das Jahr 2008 plant die INTERTRADE AG eine Umsatzsteigerung von rund 25% auf 43.244 T€. Dabei wird auch 2008 mit einer überproportionalen Steigerung des Ertrages gerechnet. EDVDie eingesetzten EDV-Systeme laufen stabil und wurden nur weiter verfeinert. Neu eingeführt wurde ein Lageroptimierungsprogramm, das helfen soll, den Lagerbestand zu optimieren, d. h. mit weniger Ware erhöhte Lieferbereitschaft. EigenkapitalIn 2007 wurden die Eigenkapitalseite aus den Gewinnen der Jahre 2005 und 2006 sowie die Ausgabe von rund 20.000 neuen Mitarbeiteraktien um 440.300,00 auf 1.687.000,00 € gesteigert. Damit beträgt die Eigenkapitalquote bei der AG 22,6%. Bezieht man die Stillen Beteiligungen der MBG Niedersachsen und das Mezzaninkapital der Nord LB mit ein, so beträgt die Eigenkapitalquote 43%. FinanzsituationDie Bürgschaften des Landes Niedersachsen wurden im Februar 2008 bis zum 30.06.2009 verlängert. Damit ist der Finanzrahmen für das planmäßige Wachstum in 2008 ausreichend. InvestitionenIn 2008 werden ca. 50 T€ in den Ausbau der allgemeinen IT investiert. Investitionen in Sachanlagen werden nur für Ersatzbeschaffungen in kleinem Umfang erforderlich. In 2008 werden ca. 50 T€ in den Ausbau der allgemeinen IT investiert. Investitionen in Sachanlagen werden nur für Ersatzbeschaffungen in kleinem Umfang erforderlich. RisikenAuch 2007 konnten die Forderungsausfälle klein gehalten werden. Aus laufendem Geschäft waren 2007 lediglich 18.287 € wertzuberichtigen. Größter Einzelposten waren 5.800,00 EURO bei einem Kunden in Tunesien. Ferner musste ein altes Darlehen in Höhe von 20.546,00 € an einen ehemaligen Mitarbeiter als uneinbringlich abgeschrieben werden. Der eingeschlagene Weg, durch programmierte Plausibilitätskontrollen und Warnhinweise in der Software, das Risiko von Fehlentscheidungen durch Mitarbeitern zu minimieren, wurde weiter ausgebaut. ErgebnisverwendungDer Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, die Vorzugsdividenden in Höhe von 55 T€ zu zahlen und den verbleibenden Gewinn aus dem Geschäftsjahr 2007, soweit er nicht in Rücklagen einzustellen ist, vorzutragen und anschließend in Stammkapital umzuwandeln.
Wallenhorst, 03.03.2008 Axel Friedrich, Vorstandsvorsitzender Klaus Becker, Vorstand Umsatz in Tausend €
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INTERTRADE A. F. AG, Wallenhorst, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 25. März 2008 INTECON
GmbH
Dipl.-Ök. J. Andrews, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. P. Börner, Wirtschaftsprüfer |
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