Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 281140
Eingetragen
4.6.1991
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und KabelnHerstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus Keramik
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Vertrieb von isolierten Kabel und Leitungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Früh
seit 16.9.2025
Geschäftsführer
Katrin Henzler
seit 16.9.2025
Geschäftsführer
Prokura
Dietmar Götz
seit 6.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
70.00%
15.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Günter Braun
Remshalden
140.000 DM
70.00%
K***** H******
30.000 DM
15.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

braunkabel GmbH

Remshalden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Braunkabel GmbH ist seit über 50 Jahren Hersteller von Kabeln und isolierten Leitungen. Unsere Produkte finden vor allem in der Sensorik- und Automationsbranche, der Elektrotechnik bzw. Elektronikindustrie sowie im Bereich Audio und Video Anwendung. Der Vertrieb der Produkte erfolgt vom Standort Remshalden.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Aktivitäten im Bereich der Forschung und Entwicklung konzentrieren sich auf kundenindividuell definierte Zielsetzungen beim Aufbau unserer Leitungen unter Einhaltung aktueller und zukünftiger Standards. Die Verarbeitung von Marktanalysen und die Einschätzung der Marktteilnehmer führen darüber hinaus zur konsequenten Weiter- und Neuentwicklung unserer Produkte.

3. Wirtschaftsbericht

Die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 war weiterhin geprägt von den Folgen der globalen Krisen. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging um 2,0% zurück. Insgesamt ist der BIP nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 0,3% gesunken. Dieses lag damit unter der erwarteten Prognose Anfang des Jahres von 0,2% Wirtschaftswachstum.

Während im Vorjahr noch starke Beeinträchtigungen durch Material- und Lieferengpässe vorherrschten, hatte dies im Jahr 2023 zu einer deutlichen Verbesserung der Situation geführt. Auch die Inflationsrate lag zum Jahresende unter 4,0% (Vorjahr: 7,9%).

Die deutsche Elektroindustrie verzeichnete nach Angaben des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) im Jahr 2023 einen Rückgang der Auftragseingänge von 2,2% und einen Branchenerlös von 238,1 Mrd. EUR.

Nach den vorangegangen Rekordjahren im Rohkupferbereich, haben sich Kupferpreise im Jahr 2023 zwischen 7,80 €/kg und 8,20 €/kg eingependelt. Zum 31.12.2023 lag der Rohkupferpreis bei 7,92€/kg und damit unter den Vorjahreswerten.

Braunkabel ist im ersten Quartal 2023 gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und konnte den ansteigenden Trend aus dem 4. Quartal 2022 fortsetzen. Im Laufe des Geschäftsjahres hat sich dann durch rückläufige konjunkturelle Entwicklungen und hoher Lagerbestände bei unseren Kunden abgezeichnet, dass die Entwicklung aus dem 1. Quartal nicht fortgesetzt werden konnte. Trotz dieser Umstände konnten Neuprojekte weiterentwickelt werden und zum Jahresende das zweithöchste Umsatzniveau der Firmenhistorie erreicht werden.

Wir konnten trotz der allgemein angespannten Marktsituation und rückläufiger Gesamtwirtschaftlicherentwicklung, Kundenbeziehungen ausbauen und Neuprojekte platzieren. Auch die Zusammenarbeit mit Neukunden konnte intensiviert und ausgebaut werden.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Finanz- und Vermögenslage

Die liquiden Mittel befinden sich mit 3.179 TEUR über dem Niveau des Vorjahres (31.12.2022: 2.850 TEUR). Die Finanzverbindlichkeiten stiegen im Geschäftsjahr von 2.477 TEUR auf 4.126 TEUR durch die zusätzliche Inanspruchnahme von Bankdarlehen für Investitionsfinanzierungen an.

Es wurden Investitionen in Vermögenswerte des Anlagevermögens in Höhe von 1.815 TEUR (Vorjahr: 1.381 TEUR) getätigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Stichtag bei 1.176 TEUR und damit 182 TEUR unter Vorjahr. Auch der Vorratsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 827 TEUR auf 3.110 TEUR reduziert (31.12.2022: 3.937 TEUR).

Die kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 stark reduziert und liegen zum Stichtag bei 383 TEUR (Vorjahr: 1.024 TEUR). Darüber hinaus konnte im Jahresvergleich eine weitere Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von 71 TEUR auf 7.821 TEUR verzeichnet werden. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 11.853 TEUR auf 12.858 TEUR. Die Eigenkapitalquote lag zum Jahresende bei 61% (Vorjahr: 65%).

Die liquiden Mittel und die kurzfristigen finanziellen Forderungen überstiegen auch zum Bilanzstichtag 31.12.2023 die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten.

Im Geschäftsjahr 2023 belief sich der operative Cash-Flow auf 2.096 TEUR und damit leicht unter Vorjahresniveau. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit lag bei -1.815 TEUR und der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr +47 TEUR.

2. Ertragslage

Der Rohertrag lag im Geschäftsjahr 2023 bei 9.950 TEUR und damit erwartungsgemäß unter dem Rekordniveau von 2022 mit 11.794 TEUR. Die Materialeinsatzquote liegt mit 66,2% leicht unter Vorjahresniveau. Hier konnten positive Effekte aus den gesunkenen Rohkupferpreisen erzielt werden.

Die Personalaufwendungen sind im Vorjahresvergleich um TEUR 196 auf TEUR 4.814 angewachsen.

Die Abschreibungen in Höhe von 857 TEUR liegen mit 101 TEUR unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022. Das Vorjahr wurde durch hohe Investitionstätigkeit und degressiver Afa geprägt.

Trotz des niedrigeren Rohertrages konnte ein Jahresüberschuss zum Jahresende von 1.171 TEUR erreicht werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt anhand des Ergebnisses vor Ertragssteuern sowie der Gesamtkapitalrendite. Das Ergebnis vor Ertragssteuern lag zum Stichtag bei 1.647 TEUR und damit unter dem Vorjahreswert von 3.169 TEUR. Die Eigenkapitalrendite reduzierte sich zum Stichtag 31.12.2023 auf 15,0 % (Stichtag: 31.12.2022: 28,7 %).

4. Gesamtaussage

Insgesamt stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zufriedenstellend dar. Während im Jahr 2022 ein Rekordjahr in der Firmenhistorie erreicht werden konnte, waren die konjunkturellen Bedingungen im Jahr 2023 herausfordernder.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Aufgrund schwacher weltwirtschaftlicher Entwicklung bestehen für das Jahr 2024 weiter große Unsicherheiten.

Die Bundesregierung geht im Jahr 2024 von einem Anstieg des preisbereinigten BIP's um 0,2% aus. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist das BIP bereits im ersten Quartal 2024 um 0,2% gestiegen und deutet damit einen positiven Effekt gegenüber 2023 an. Die Inflation lag im April bei 2,2% und verharrt damit auf niedrigem Niveau.

Nach Angaben der ZVEI konnte in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie wird ein realer Produktionsrückgang für 2024 von 2% erwartet.

Im ersten Quartal 2024 lagen die Umsätze noch unter den Erwartungen. Die Prognosen für das restliche Geschäftsjahr stellen sich aktuell positiv dar, so dass wir von einem Umsatzniveau leicht über dem Vorjahr ausgehen. In diesem Zuge ist es uns sehr wichtig die bestehenden Kundenbeziehungen zu intensivieren und Neukunden zu gewinnen, unsere Qualitätsstandards zu halten und unser Produktportfolio weiter auszubauen und nutzen die aktuellen Kapazitäten für die Weiterentwicklung unserer Produkte.

2. Risikobericht

Umfeld- und Branchenrisiken

Die Braunkabel GmbH unterliegt den makroökonomischen und branchenindividuellen Risiken. Insbesondere die bereits erwähnten Unsicherheiten bezüglich der konjunkturellen Entwicklung großer Volkswirtschaften und Materialpreisentwicklungen sind in diesem Zusammenhang aufzuführen. Diesem Risiko begegnen wir mit entsprechenden Kunden- und Lieferantenvereinbarungen unter Einbezug des Einkaufs sowie mit der Fakturierung in Euro.

Absatzrisiken auf wettbewerbsintensiveren Märkten führen zu einer Intensivierung unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit dem Ziel einer höheren Marktdurchdringung.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch ein angemessenes Liquiditätsmanagement stehen dem Unternehmen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, um Liquiditätsrisiken entgegenzuwirken. Darüber hinaus sind nicht in Anspruch genommene Kreditlinien vorhanden. Entsprechend langfristig abgeschlossene Vereinbarungen reduzieren zudem Zinsänderungsrisiken.

Es ist festzustellen, dass den bestehenden Risiken mit angemessenen Maßnahmen begegnet wird. Darüber hinaus bestehen keine den Bestand des Unternehmens bedrohende Risiken.

3. Chancenbericht

Wir streben weiterhin ein nachhaltiges und profitables Wachstum an. Hierbei sehen wir Chancen in der Erschließung neuer Kunden und der Vertiefung der bestehenden Kundenbeziehungen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch eine kontinuierliche Verbesserung der internen Prozess- und Qualitätskontrollen durch.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Braunkabel GmbH bestehenden Finanzinstrumente zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

V. Sonstige Angaben

Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Remshalden, den 15. Juli 2024

gez. Günter Braun, Geschäftsführer

gez. Dietmar Götz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 211.436,18 176.819,00
II. Sachanlagen 4.295.582,95 3.372.155,59
III. Finanzanlagen 50,00 4.507.069,13 50,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.109.926,03 3.936.849,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.993.903,25 1.435.556,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.178.534,51 8.282.363,79 2.850.264,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.922,41 80.946,40
Summe 12.858.355,33 11.852.641,51

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (DM 200.000,00) 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 6.547.385,46 5.423.206,54
III. Jahresüberschuss 1.171.202,66 2.224.178,92
B. Rückstellungen 603.144,94 1.270.716,50
C. Verbindlichkeiten 4.434.363,89 2.828.268,67
- davon aus Steuern Euro 82.968,41 (Euro 42.121.28)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 945,14 (Euro 2.515,68)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.012,50
Summe 12.858.355,33 11.852.641,51

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023-31.12.2023 01.01.2022-31.12.2022
1. Rohertrag 10.106.919,91 11.960.273,27
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.078.276,09 -3.921.025,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -736.007,20 -4.814.283,29 -696.928,70 -4.617.954,23
- davon für Altersversorgung Euro -20.550,00 (Vorjahr Euro -19.650,00)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -856.586,52 -957.787,52
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.775.867,63 -3.186.909,65
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.352,48 9.699,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -51.418,09 -36.138,39
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro -9.820,00 (Euro -11.097,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -475.826,34 -945.231,85
8. Ergebnis nach Steuern 1.172.290,52 2.225.951,62
9. Sonstige Steuern -1.087,86 -1.772,70
10. Jahresüberschuss 1.171.202,66 2.224.178,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

braunkabel GmbH, Remshalden

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma braunkabel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: braunkabel GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Remshalden
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Registernummer: HRB 281140

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungs- kostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 220.161,00.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Das gezeichnete Kapital beträgt DM 200.000 (Vorjahr DM 200.000).

3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Entwicklung der Abschreibungen Euro
kumulierte Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres 6.859.878,69
Abschreibungen des Geschäftsjahres 856.586,52
Abschreibungen aus Zugängen des Geschäftsjahres 0,00
Abschreibungen aus Abgängen des Geschäftsjahres - 84.145,82
kumulierte Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres 7.632.319,39

3.3 Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln

Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB (BilMoG) in Höhe von Euro 2.703,00 wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraum den Pensionsrückstellungen zugeführt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 3.789,00 (Vorjahr Euro 15.301,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

3.4 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 520.161,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 300.000,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 300.000,00

3.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
Euro Euro
Personalkosten 247.120,80 407.457,00
Archivierungskosten 5.150,00 5.150,00
Gewährleistung 28.500,00 34.500,00
Abschluss- und Prüfungskosten 38.970,00 40.213,00
sonstige Rückstellungen 63.243,14 89.669,82
sonstige Rückstellungen 382.983,94 576.989,82

3.6 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 928.744,00.

3.7 Betrag der Sicherungsrechte zu den Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 4.125.595,99.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Pfandrechte an unbeweglichen Sachen

Sicherungsübereignung von Sachen

Abtretung von Forderungen

3.8 Angabe zu den Restlaufzeiten

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 1.176,2 1.176,2 0,0
Vorjahr 1.358,1 1.358,1 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 817,7 817,7 0,0
Vorjahr 77,4 77,4 0,0
Summe 1.993,9 1.993,9 0,0
Vorjahr 1.435,5 1.435,5 0,0

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum
31.12.2023
Gesamtbetragg Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 4.125,6 594,5 3.531,1 928,7
Vorjahr 2.476,7 440,7 2.036,0 236,7
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9,5 9,5 0,0 0,0
Vorjahr 10,1 10,1 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 206,1 206,1 0,0 0,0
Vorjahr 290,0 290,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 93,2 93,2 0,0 0,0
Vorjahr 51,5 51,5 0,0 0,0
Summe 4.434,4 903,3 3.531,1 928,7
Vorjahr 2.828,3 792,3 2.036,0 236,7

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 903.222,53 (Vorjahr: Euro 792.272,70).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 3.531.141,36 (Vorjahr: Euro 2.035.995,97).

3.9 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 33.750,00 (Vorjahr: Euro 33.750,00).

3.10 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Ver-pflichtungen in Höhe von Euro 637.921,85.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge für Grundstücke (Euro 286.100,00)

Leasinggebühren (Euro 209.194,15)

Wartungsverträge (Euro 139.131,15)

sonstige Verpflichtungen (Euro 3.496,55)

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

4.1 Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen Euro 806,00 (i.V. Euro 205,88).

4.2 Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen Euro 927,57 (i.V. Euro 342,58).

4.3 Die Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB betragen Euro 2.702,00 (i.V. Euro 2.702,00).

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter und Angestellte 71
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 71
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 64
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7

5.2 Namen der Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Firma braunkabel GmbH durch

Herrn Günter Braun, Kaufmann

und Herrn Dietmar Götz, Dipl.-Betriebswirt.

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

5.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

5.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

5.5 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Remshalden, den 15. Juli 2024

braunkabel GmbH

gez. Günter Braun

gez. Dietmar Götz

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 706.600,03 125.574,63 0,00 0,00 832.174,66
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.492.617,91 577.820,56 55.827,07 80.000,00 8.094.611,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.375.945,75 185.599,71 28.326,75 13.649,80 1.546.868,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 833.689,59 925.644,16 0,00 -93.649,80 1.665.683,95
9.702.253,25 1.689.064,43 84.153,82 0,00 11.307.163,86
III. Finanzanlagen 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
10.408.903,28 1.814.639,06 84.153,82 0,00 12.139.388,52
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgang Umbuchung Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 529.781,03 90.957,45 0,00 0,00 620.738,48
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.448.542,91 636.335,56 55.826,07 0,00 6.029.052,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 881.554,75 129.293,51 28.319,75 0,00 982.528,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.330.097,66 765.629,07 84.145,82 0,00 7.011.580,91
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.859.878,69 856.586,52 84.145,82 0,00 7.632.319,39
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 211.436,18 176.819,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.065.559,00 2.044.075,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 564.340,00 494.391,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.665.683,95 833.689,59
4.295.582,95 3.372.155,59
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
4.507.069,13 3.549.024,59

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der braunkabel GmbH, Remshalden, mit einer Bilanzsumme von Euro 12.858.355,33 und einem Jahresüberschuss von Euro 1.171.202,66 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die braunkabel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der braunkabel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der braunkabel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 15. Juli 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis nach § 328 HGB:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 6. August 2024 festgestellt.

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