SINUS-VET UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lucas-Caspar Schwinner-Strachwitz seit 25.10.2022 | Geschäftsführer |
Steffi Ulrich seit 26.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LGC (Holdings) Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LGC Genomics GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LGC Genomics GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LGC Genomics GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LGC Genomics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 20. Dezember 2024 KPMG
AG
Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer Krebs, Wirtschaftsprüfer Anhang für 2023/24Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April eines Jahres und endet am 31. März des folgenden Jahres. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 HGB. Um die Klarheit der Darstellung der Bilanz zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im Anhang gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma LGC Genomics GmbH mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 48332 B eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Als Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden Entwicklungskosten gem. § 248 Abs. 2 HGB mit den Herstellungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei Jahre, lineare Methode) vermindert. Die Abgrenzung von Forschung und Entwicklung erfolgt durch Projektspezifikation. Der Einbezug von Entwicklungskosten in die Herstellungskosten der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände beginnt ab hinreichender Einschätzung über deren Zukunftspotential und der konkreten Entwicklungsarbeit an den betreffenden Produkten. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei bzw. fünf Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 - 14 Jahre) abgeschrieben.
Die beweglichen Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu Netto-Einzelanschaffungskosten von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit Netto-Einzelanschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachung in die Handelsbilanz übernommen und über einen Zeitraum von fünf Jahren pauschaliert linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen im Vorjahr betreffen Ausleihungen an verbundene Unternehmen und werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegendem Wert am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert. Waren sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Es wird verlustfrei bewertet. Neben den handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte über einen globalen Kreditvertrag an die refinanzierende Bank des LGC-Konzerns verpfändet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Soweit notwendig erfolgen Einzelwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und soweit einschlägig drohende Verluste. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Latente Steuern sind aufgrund der steuerlichen Organschaft nicht auf der Ebene der Gesellschaft, sondern auf Ebene des Organträgers zu bilden. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden in Höhe von TEUR 470 (Vj. TEUR 331) aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 896 (Vj. TEUR 868) an. Da die im Vorjahr als Ausleihungen ausgewiesenen Darlehen im Erwerbszeitpunkt eine Laufzeit von weniger als einem Jahr aufwiesen, erfolgte ihre Umgliederung in das Umlaufvermögen (TEUR 18.207). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Darlehen (ungesichert und verzinslich) haben eine erwartete Laufzeit von über einem Jahr. Die ausgegebenen Darlehen sind nach der Vertragsgestaltung kurzfristig, da jedoch nicht geplant ist, diese durch die Gesellschaft einzufordern, wird die Restlaufzeit mit über einem Jahr angegeben. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den Finanzanlagen. Zur erfolgten Umgliederung in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen vgl. Ausführungen zum Anlagevermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (davon aus Lieferungen und Leistungen) und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Zum 31. März 2024 beträgt es unverändert EUR 26.000,00. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 8.648 (i. Vj TEUR 8.648) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Abfindungen, Nachzahlungen aufgrund einer Zollprüfung sowie für externe Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 18.462 (Vj. TEUR 19.346) resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen (TEUR 4.047, Vj. TEUR 7.274), aus Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung gegenüber der Gesellschafterin (TEUR 6.163, Vj. TEUR 4.186) sowie einem verzinslichen ungesicherten Darlehen 1 gegenüber der Gesellschafterin LGC Genomics Holding GmbH, Berlin (TEUR 8.252, Vj. TEUR 7.886).
1 Mit Wirkung vom 1. April 2018.
Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB grds. eine Gewinnausschüttungs- bzw. Abführungssperre:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten hauptsächlich Erträge aus Wechselkursdifferenzen, der Auflösung von Rückstellungen sowie öffentliche Förderbeträge. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 40 (Vj. TEUR 207) enthalten. Diese betreffen die Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand In den Aufwendungen für bezogene Leistungen wurden im Vorjahr weiterberechnete Aufwendungen des Konzerns für Leistungen im Bereich "Senior Leadership" und "IT-Management" für das Geschäftsjahr 2022/23 in Höhe von 629 TEUR ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden diese Aufwendungen auf Grund einer klareren Darstellung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.587 handelt sich im Wesentlichen um Aufwendungen aus Kursdifferenzen, Mietaufwendungen und Ausgangsfrachten sowie um weiterberechnete Aufwendungen des Konzerns für Leistungen im Bereich "Senior Leadership" und "IT-Management" für das Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von TEUR 1.004. Im Vorjahr wurde diese Aufwendungen in Höhe von 629 TEUR unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen gezeigt. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Das Unternehmen ist eine 100 %ige Tochter der LGC Genomics Holding GmbH, Berlin. Zusammen mit anderen Tochtergesellschaften hat das Unternehmen Garantien und Sicherheiten an die den LGC-Konzern refinanzierenden Kreditinstitute bereitgestellt. Der Schuldner ist die Loire UK Midco 3 Limited, UK. Die Kredite belaufen sich zum 31. März 2024 auf insgesamt 1,636 Millionen britische Pfund. Diese entspricht bei einem Wechselkurs von 1 zu 0,8551 einem Betrag von 1,913 Millionen EUR. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Garantien und Sicherheiten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Schuldners als sehr gering eingeschätzt. Weitere Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 952 (Vj. TEUR 661) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2024 und 2026 enden. Als Sicherheit für das Mietkautionskonto über TEUR 131 (Vj. TEUR 107) liegt in gleicher Höhe eine Bürgschaftsverpflichtung bei der HSBC Deutschland vor, des Weiteren TEUR 39 (Vj. TEUR 37) für die Kreditkarten. Am 17. Mai 2017 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der LGC Genomics Holding GmbH mit Wirkung zum 1. April 2017 geschlossen (Eintrag im HR erfolgte am 26. Mai 2017). Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/24 waren: Frau Steffi Ulrich, Wildau
Herr Lucas-Caspar Schwinner-Strachwitz, London, Großbritannien
Die ausgeübten Organfunktionen entsprechen dem Beruf. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter getrennt nach Gruppen:
Die Geschäftsführung besteht wie im Vorjahr aus 2 Personen. Konzernverhältnisse Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen, zu denen die Gesellschaft gehört, wird aufgestellt von der LGC Science Group Holdings Limited, Teddington, Großbritannien. Dieser ist veröffentlicht und kann eingesehen werden bei LGC, Queens Road, Teddington, Middlesex, TW11 0LY, UK. Den Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen, zu denen die Gesellschaft gehört, wird aufgestellt von der LGC Science Corporation S à r l., Luxemburg. Dieser ist veröffentlicht und kann eingesehen werden bei LGC, Queens Road, Teddington, Middlesex, TW11 0LY, UK. Prüfungs- und Beratungsgebühren Wir verweisen für die Angabe der Prüfungs- und Beratungsgebühren auf die Angaben in den Konzernabschlüssen der im vorherigen Passus genannten Gesellschaften. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Ergebnisverwendung Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wurde der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.162.579,17 (Vj. TEUR 4.186) an die LGC Genomics Holding GmbH abgeführt.
Berlin, 20. Dezember 2024 Steffi Ulrich Lucas-Caspar Schwinner-Strachwitz Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.04.2023 bis 31.03.2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Allgemeine Informationen: Die LGC Genomics GmbH ist ein Unternehmen der LGC Science Group Holdings Ltd, Teddington, Großbritannien, und eine 100 %ige Tochter der LGC Genomics Holding GmbH, Berlin. Das Unternehmen betreibt keine weiteren aktiven Niederlassungen und ist an keinem anderen Unternehmen beteiligt. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der LGC Genomics Holding GmbH mit Sitz in Berlin. Geschäftszweck des Unternehmens ist die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von Verfahren, Produkten, Geräten und Dienstleistungen unter Anwendung modernster molekularbiologischer Technologien. 2. Konjunkturelle Entwicklung Im Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Durch den Krieg in der Ukraine stiegen die Energiepreise in Deutschland auf Rekordniveau an, dadurch stiegen ebenfalls die Produktions- und Lebenshaltungskosten. Im Vorjahr sorgte dies noch für die höchste jährliche Inflationsrate seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 2023 lag die Teuerungsrate etwas niedriger. (Quelle:https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/). Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. (Quelle:https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/) 3. Entwicklung der Branche Trotz angespannter globaler Finanzierungslage ist es der deutschen Biotechnologie-Industrie 2023 gelungen, mit rund 1,08 Mrd. Euro etwas mehr Kapital einzusammeln als im Jahr davor (920 Mio. Euro). 533 Mio. Euro davon gingen in Form von Venture Kapital an private Unternehmen, 547 Mio. Euro flossen als Kapitalerhöhung an börsennotierte, so die Datenerhebung, die der Biotechnologie-Branchenverband BIO Deutschland veröffentlicht hat. Die jährliche Trendumfrage des Verbands zeigt zudem, dass Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer ihre Geschäftslage 2023 zwar noch deutlich schlechter einschätzen als 2022, sie aber wieder positiver in die Zukunft blicken. Allerdings setzt sich der negative Trend bei der Personalplanung und den Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) für das kommende Jahr fort. Rund 29 Prozent gaben an, ihre aktuelle Geschäftslage sei schlecht. 2022 sagten das lediglich 13 Prozent. Im Gegensatz dazu gehen rund 35 Prozent davon aus, dass ihre Geschäftslage 2024 besser sein wird als 2023. Letztes Jahr waren das nur 26 Prozent. Zugenommen hat ebenfalls die Zahl der Unternehmen, die Personal abbauen werden. 14,5 Prozent gaben an, dies vorzuhaben, ca. dreimal so viele wie noch vor einem Jahr. Die Zahl derer, die planen Personal aufzubauen, ist mit rund 45 Prozent dabei stabil geblieben. 33 Prozent wollen 2024 mehr in FuE investieren (2023: 39 Prozent), 18 Prozent planen, diese Investitionen zu reduzieren (2023: 11 Prozent). Die Anzahl derer, die das aktuelle politische Klima für Biotech-Unternehmen schlecht finden, hat sich mehr als verdoppelt, von 15 auf 35 Prozent. Was das zukünftige politische Klima angeht, erwarten die Unternehmerinnen und Unternehmer kaum Veränderungen. (Quelle: https://www.biodeutschland.org/de/2023-2024.html) B. Geschäftsverlauf 1. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Mit einem Jahresumsatz von EUR 41,7 Mio. (Vorjahr: EUR 48,0 Mio.) erzielten wir einen Umsatz unter dem starken Vorjahresniveau. Der Umsatzrückgang ist hauptsächlich auf die reinen Distributionsaktivitäten für Produkte anderer LGC-Unternehmen, die über die LGC Genomics GmbH im kontinentaleuropäischen Markt vertrieben werden, zurückzuführen. Dennoch zeichnet sich das Unternehmen wie in den Vorjahren durch konstante Gewinne über alle Quartale aus. Dieser Erfolg fußt im Wesentlichen auf gestiegenen Umsätzen im Bereich unserer Produktlinie (Extraktionschemie) sowie im Bereich Next Generation Sequencing (NGS). 2. Analyse des Geschäftsverlaufs anhand von finanziellen Leistungsindikatoren Eigenkapitalquote 1 : 27,5 % (Vj. 27,0 %) Wareneinsatzquote 2 : 55,9 % (Vj. 64,5 %) Umsatz pro Mitarbeiter 3 : TEUR 414 (Vj. TEUR 480) Bruttomarge 4 : rd. 44,1 % (Vj. rd. 35,5 %) EBITDA 5 : TEUR 7.082 (Vj. TEUR 5.409)
1 Eigenkapitalquote = Eigenkapital /
Gesamtkapital * 100
Für die Unternehmenssteuerung werden maßgeblich die Finanzkennzahlen zum Umsatz und EBITDA herangezogen. Darüber hinaus werden nichtfinanzielle Kennzahlen zur Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit sowie zur Nachhaltigkeit, als auch produktionsrelevante Kennzahlen zu Kapazität und Qualität als eingesetzt. Sie sind allerdings nicht relevant für die Unternehmenssteuerung. Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Durchschnitt 1 Mitarbeiter mehr beschäftigt. Der Umsatz pro Mitarbeiter sank leicht um TEUR 65. Das EBITDA steigt deutlich aufgrund margenrelevanter Umsatzverschiebungen im Vergleich zum Vorjahr trotz sinkender Umsätze. Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage, der Verlauf des Geschäftsjahres trotz des Umsatzrückgangs sowie der Ausblick in das nächste Geschäftsjahr zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin positiv und auf einem sehr stabilen Niveau. Aufbauend auf einem qualifizierten Mitarbeiterstamm, einem diversen Portfolio und einer soliden Finanzlage sehen wir uns im Wettbewerb gut aufgestellt. 3. Ertragslage Entwicklung Umsätze und Ergebnis Im Geschäftsjahr 2023/24 hat sich unser Unternehmen von der Ergebnisseite weiterhin positiv entwickelt. Allerdings konnte durch die gesunkene Nachfrage des margenärmeren Vertriebes der Produkte und Services unserer Schwesterunternehmen aus den USA und Großbritanniens innerhalb Europas der hohe Vorjahresumsatz nicht erreicht werden. Der Umsatz sank um rd. 13,2 % auf EUR 41,7 Mio. Damit wurden die budgetierten Umsatzzahlen leicht übertroffen, die Ergebnisprognosen wurden aufgrund margenrelevanter Umsatzverschiebung ebenfalls übererfüllt. Das Ergebnis vor Steuern stieg um TEUR 1.980 gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 6.167. Darin enthalten ist ein negatives Zinsergebnis in Höhe von TEUR 62 (i. Vj. TEUR -513), maßgeblich aus der Ausreichung von Darlehen an verbundene Unternehmen sowie Zinsaufwendungen aus der Umwandlung der Verrechnungsverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft, im Wesentlichen aus der Umwandlung der Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungen in ein Darlehen. Das EBITDA stieg ebenfalls aus den zuvor genannten Gründen gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 1.673 auf TEUR 7.082. Produkt- und Sortimentspolitik Das bestehende Sortiment umfasst zahlreiche Produktklassen und ein breites Sortiment an Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Extraktion und Sequenzierung von DNA und RNA. Sie werden weltweit vertrieben und erfreuen sich einer hohen Nachfrage. Bewährt hat sich der seit 2021 bestehende europaweite Vertrieb von LGC-Produkten, die in den USA bzw. in Großbritannien hergestellt werden, und für die unser Unternehmen als interner Distributor im europäischen Markt agiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich mit einem Minus von insgesamt TEUR 1.017 unter Vorjahresniveau und sind vorrangig auf Währungsgewinne zurückzuführen. Entwicklung des Materialaufwandes Die Materialaufwendungen (ohne Aufwendungen für bezogene Leistungen) sind bei einem Umsatzrückgang von rd. 13,2 % im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 30.954 um rd. 24,7 % auf TEUR 23.302 überproportional gesunken. Die Wareneinsatzquote hat sich dementsprechend reduziert und sank von 64,5 % auf 55,9 %. Hauptursächlich hierfür sind der gesunkene konzerninterne Distributionsfaktor sowie wieder gesunkene Beschaffungspreise im Zuge der nachlassenden Inflation. Die bezogenen Leistungen haben sich von TEUR 1.768 auf TEUR 923 vermindert, da die Aufwendungen von konzerninternen Managementkosten und IT Umlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.004 in diesem Jahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und nicht unter den bezogenen Leistungen gezeigt werden. Im Vorjahr beliefen sich die vergleichbaren Aufwendungen auf TEUR 629 TEUR. Entwicklung des Personalaufwands Der Personalaufwand stieg bedingt durch eine höhere Anzahl an Mitarbeitern sowie Gehaltsanpassungen um insgesamt TEUR 233, die teilweise gruppenintern weiterbelastet werden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nahezu konstant geblieben. Zum einen reduzieren sich die Aufwendungen aus Kursdifferenzen deutlich zum anderen wurden in diesem Jahr konzerninternen Managementkosten und IT Umlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.004 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Bei Effekte habe sich nahezu ausgeglichen. Jahresüberschuss Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 6.163 (i. Vj. TEUR 4.186) und wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags abgeführt, so dass der Jahresüberschuss wie im Vorjahr EUR 0,00 beträgt. 4. Finanzlage Finanzierung Die notwendige Liquidität wird maßgeblich aus dem Cashflow des Geschäftsbetriebs sowie durch konzerninterne Innenfinanzierung generiert. Die Gesellschaft nimmt keine Kreditlinien bei Banken oder Fremddarlehen in Anspruch. Das Working Capital als Differenz zwischen dem kurzfristigen Vermögen und den kurzfristigen Schulden ist deutlich negativ. Dies resultiert daraus, dass ausgegebene Darlehen an verbundene Unternehmen im Umlaufvermögen eine erwartete Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen. Die ausgegebenen Darlehen an verbundene Unternehmen sind nach der Vertragsgestaltung kurzfristig, da jedoch nicht geplant ist diese durch die Gesellschaft einzufordern, werden diese mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr gezeigt. Ein vorzeitiger Abruf dieser Forderungen wäre bei Bedarf möglich. Würden diese Forderungen gegen verbundene Unternehmen beim Working Capital berücksichtigt, wäre das Working Capital deutlich positiv. Zum Stichtag 31. März 2024 verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.586 (31. März 2023: TEUR 1.796). Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 5.590 resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Ergebnis vor Gewinnabführung. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEUR 1.344 beinhaltet hauptsächlich Investitionen in Erweiterungs- und Ersatzbeschaffungen. Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 4.455 resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von Darlehen im Verbundbereich. Das Finanzmanagement wird zentral durch das Mutterhaus in Großbritannien gesteuert. Unsere Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023/24 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Investitionen Investitionen in Höhe von TEUR 1.493 betrafen im Wesentlichen Neuanschaffungen für die Bereiche Next Generation Sequencing (NGS), insbesondere durch Etablierung eines neuen Services, neue IT-Ausstattung sowie kapitalisierbare Entwicklungsprojekte. Die Investitionen betreffen in Höhe von TEUR 470 aktivierte Entwicklungskosten. Personal Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug 102 6 und erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr um 1 Mitarbeiter.
6 Inkl. zwei Geschäftsführer, davon
einer nicht operativ tätig.
LGC Genomics GmbH verfolgt eine aktive Personalpolitik mit dem Ziel, Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und angemessen zu entlohnen. Die Hauptmerkmale dieser Personalpolitik sind:
Das Unternehmen organisiert unterschiedliche Aus- und Weiterbildungsprogramme für verschiedene Zielgruppen. Das Angebot umfasst sowohl interne und individuelle Programme für ganz bestimmte Bereiche als auch externe Schulungen. Das Unternehmen zeichnet sich weiterhin durch eine äußerst geringe Mitarbeiterfluktuation aus, so dass unsere Kunden von erfahrenen, gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern und somit hoher Qualität unserer Services und Produkte sowie geringer Fehlerquote profitieren. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 32.180 auf TEUR 31.599 reduziert und hat sich somit nur unwesentlich verändert. Das Anlagevermögen beträgt 10,7 % der Bilanzsumme und bewegt sich somit deutlich unter dem Vorjahresniveau (63,75 %). Da die im Vorjahr als Ausleihungen ausgewiesenen Darlehen im Erwerbszeitpunkt eine Laufzeit von weniger als einem Jahr aufwiesen, erfolgte ihre Umgliederung in das Umlaufvermögen (TEUR 18.207). Die Vorräte bewegen sich auf Vorjahresniveau. . Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Darlehen und dem Ergebnisabführungsvertrag sind kurzfristig. Allerdings geht die Gesellschaft davon aus, dass diese wie in den Vorjahren nicht eingefordert, sondern ratierlich über die Jahre getilgt werden. Zum Working Capital und dem möglichen Abruf von Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Darlehen verweisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt B. 4 Finanzlage. Der Ausgleich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt im Wesentlichen im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele. Der überwiegende Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in EUR fakturiert. 6. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2023/24 setzte sich der positive Geschäftsverlauf fort. Basierend auf einer hohen Nachfrage nach unseren Produkten und Services im Bereich der Extraktion und Sequenzierung, schloss das Geschäftsjahr mit einer Umsatzsteigerung (EUR +3,7 Mio.) bei gestiegenem EBITDA (EUR +0,6 Mio.) gegenüber unserer Prognose im Vorjahreslagebericht (aufgrund der beschriebenen margenrelevanten Umsatzverschiebungen) ab. 7. Forschung und Entwicklung (F+E) Unsere Tätigkeitsschwerpunkte sind:
Forschungsarbeiten werden vornehmlich motiviert durch aktuelle Marktforderungen (Kundenanfragen). Der Gesamtbetrag der F+E-Aufwendungen betrug TEUR 896 (1,0 % des Umsatzes). Die bislang aktivierten Entwicklungskosten (historische Werte) belaufen sich zum Stichtag auf insgesamt TEUR 1.142, die über drei Jahre abgeschrieben werden. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr betragen TEUR 170. Darin enthalten sind teilweise auch Leistungen, die von Dritten (anderen Konzernunternehmen) in Anspruch genommen werden. Wir setzten den systematischen Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten vor dem Hintergrund eines sich rasant entwickelnden Umfeldes fort, wobei wir auch auf Unterstützungsleistungen von Konzernunternehmen zurückgreifen. 8. Ökologie und Umweltschutz Unser Unternehmen ist bestrebt umsichtig mit den vorhandenen Ressourcen zu haushalten (z.B. lfd. Aktivitäten zur Einsparung von Strom, Papier und anderen Verbrauchsmaterialien) und betreibt zahlreiche Initiativen zur kontinuierlichen Verbesserung der Nachhaltigkeit. C. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. D. Risiken- und Chancenbericht Risiken und Chancen sind Teil unternehmerischen Handelns. Wir haben Instrumente und Prozesse installiert, um Risiken frühzeitig erkennen und ihnen mit entsprechenden Maßnahmen begegnen zu können. Das Chancen- und Risikomanagement ist bei uns ein integraler Bestandteil der internen Entscheidungsprozesse sowie der kurz-, mittel- und langfristigen Planung. Wir glauben, dass ein hohes Qualitätsbewusstsein, ein diversifiziertes Portfolio, eine gut ausgebildete und motivierte Belegschaft sowie Innovation und technologischer Fortschritt weiterhin der Schlüssel zu unserem Unternehmenserfolg sind. Unsere Werte - Leidenschaft, Neugier, Respekt, Integrität und Brillanz - leiten uns in unserem Handeln und unseren Entscheidungen und bilden das feste Fundament unseres Unternehmens.
1. Risikobericht Die LGC Genomics GmbH ist eingebunden in eine komplexe, globale Geschäftswelt und dementsprechend einer Vielzahl von externen und internen Einflüssen ausgesetzt. Jede wichtige unternehmerische Entscheidung wird daher vor dem Hintergrund der damit verbundenen Risiken und Chancen getroffen. Die Gesellschaft führt ein Risikoregister zur Früherkennung betriebsspezifischer Risiken. Wesentliche Erkenntnisse werden in den Managementsitzungen besprochen und notwendige Maßnahmen eingeleitet. Für relevante Geschäftsvorfälle sind SOPs (Standard Operating Procedures) und Betriebsanweisungen in Kraft, die vom Management überwacht werden. Die Unternehmenskultur ist geprägt durch risikobewusstes Verhalten und klare Verantwortlichkeiten. Durch die Einbindung in die globale Konzernstruktur wird das Risikomanagement in enger Zusammenarbeit mit der Konzernmutter vorgenommen. Ebenso die Steuerung der Liquiditätsrisiken. Die Konzernfunktion Enterprise Risk Management bildet den organisatorischen Rahmen für das Risikomanagement und berichtet direkt an den Group Chief Financial Officer. Im Rahmen von internen Audits wird regelmäßig die Funktionsfähigkeit der bereichsinternen Risikomanagementprozesse und gleichzeitig die Informationsweitergabe relevanter Risiken aus den operativen Geschäftsbereichen an das Konzernrisikomanagement überprüft. Die Prüfungsschwerpunkte werden sowohl von der Geschäftsleitung als auch vom Konzern festgelegt. Zur Begrenzung des Betriebsrisikos erfolgt die laufende Modernisierung der Laborausstattung, IT-Ausstattung und weiterer betrieblicher Hilfsmittel. Generell wird das Risiko durch Zulieferer so weit wie möglich durch die Aufteilung des Einkaufs wichtiger Einsatzmaterialien oder Zukaufsprodukte auf mehrere Lieferanten minimiert. Um globale Abhängigkeiten zu minimieren, setzen wir auf ein robustes lokales Lieferantennetzwerk. Ein gut geplantes und sorgfältig strukturiertes Bestandsmanagement sowie sehr gute Beziehungen zu unseren Lieferanten können das Risiko zwar minimieren, jedoch nicht gänzlich eliminieren. Einflüsse des Russland-Ukraine-Krieges beschränken sich auf Preiserhöhungen unserer Lieferanten, die wir aber zumindest teilweise an unsere Kunden weiterreichen können. Das hieraus resultierende Risiko wird als gering eingeschätzt. Ebenfalls mit nur geringem Risiko für das Unternehmen verbunden, sind die Einhaltung der geforderten Standards im Bereich Sicherheit und Umweltschutz. Eine Nichteinhaltung könnte der Reputation des Unternehmens schaden und zu einem Umsatz- und Ergebnisrückgang führen. Die Einhaltung soll unter anderem durch klare Verantwortlichkeiten, und die Überwachung dieser durch die Geschäftsleitung, sichergestellt werden. Branchenspezifische Risiken Im Unternehmensbereich der Laborservices hat sich der Trend sinkender Preise abgeschwächt, wir bewegen uns dennoch weiterhin in einem hoch kompetitiven Markt. Teilweise zyklische Schwankungen des Geschäfts als auch Änderungen bei verwendeten Technologien oder Sourcing-Strategien bei Kunden stellen ein geringes bis mittleres Risiko dar. Die potentiellen Auswirkungen könnten rückläufige Verkaufspreise und entsprechende Umsatz- und Ergebnisrückgänge sein. Durch enge Kundenbeziehungen, Marktnähe und die stetige eigene Weiterentwicklung und Investition begegnen wir diesen Risiken. In unserer Produktsparte unterliegen wir zahlreichen regulatorischen Vorgaben bezüglich der Herstellung, Testung und Vermarktung unserer Produkte. Im Speziellen in der Europäischen Union unterliegen wir der europäischen Chemikalienverordnung REACH. Die Verwendung von Chemikalien in der Produktion und in Endprodukten könnte durch Verordnungen eingeschränkt werden. Dies würde die Möglichkeit einschränken, bestimmte Produkte herzustellen und zu vermarkten. Angesichts der Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit der EU, einer Initiative im Rahmen des European Green Deal, müssen wir sogar mit zunehmenden Forderungen rechnen, bestimmte gefährliche Stoffe zu ersetzen. Die Substitution kritischer Substanzen ist daher ein wichtiger Bestandteil unserer kontinuierlichen F&E-Arbeiten, um dieses Risiko zu reduzieren. Das mögliche Risiko für potenzielle Auswirkungen auf den Portfoliofortbestand sowie die Ertragslage wird hier jedoch eher gering eingestuft, da wir dieses Thema kontinuierlich im Blick behalten. Unser Unternehmenserfolg und das zukünftige Wachstum werden maßgeblich durch die Kompetenz und das Engagement unserer Mitarbeiter und die Innovationskraft bestimmt. Die für uns relevanten Märkte sind gekennzeichnet durch intensiven Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte und Talente sowie durch die Herausforderung, in der Öffentlichkeit als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Fluktuationsrisiken müssen vorausschauend identifiziert und gezielt adressiert werden, um erfolgs- und geschäftskritische Fähigkeiten und Kompetenzen im Unternehmen zu halten. Die Rekrutierung und das Binden von Fachkräften und Talenten gehören zu den höchsten Prioritäten des Unternehmens. Wir beurteilen dieses Risiko derzeit als gering bis mittel. Employer-Branding-Initiativen, weltweite Talent- und Nachfolgeprozesse sowie wettbewerbsfähige Vergütungspakete sind wichtige Steuerungselemente, um mitarbeiterbezogene Risiken zu minimieren und das Risiko für unser Unternehmen gering zu halten. Ertragsorientierte Risiken Wir stehen im Wettbewerb mit zahlreichen Unternehmen im biotechnologischen und chemischen Bereich. Zunehmender Wettbewerbsdruck kann signifikante Auswirkungen auf absetzbare Mengen und durchsetzbare Preise unserer Produkte und Services haben. Wir beurteilen dieses Risiko derzeit als gering bis mittel. Wir sind jedoch überzeugt, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Aufgrund des breit aufgestellten Kundenstamms sind starke Abhängigkeiten von bestimmten Kunden bzw. Kundengruppen nicht gegeben. Qualitätskontrollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduzieren die Risiken der Qualität und Verfügbarkeit von Produkten. Dies beginnt bei der Qualifikation unserer Lieferanten und setzt sich fort mit umfassenden Qualitätsanforderungen für eingesetzte Chemikalien. Sollten einzelne Lieferanten die Produktion beschränken oder einstellen oder die Belieferung unterbrechen, hätte dies möglicherweise kritische negative Auswirkungen auf unsere Prozesse und könnte eine Erhöhung der Materialaufwendungen sowie einen Ergebnisrückgang bedeuten. Langfristige strategische Kooperationen bei versorgungs- sowie preiskritischen Chemikalien, alternative Beschaffungsstrategien sowie konzernweiten Abnahmeverträgen sollen die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken reduzieren. Unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen beurteilen wir die Lieferantenrisiken als gering. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Finanzmanagement wird zentral durch die Konzernzentrale in Großbritannien gesteuert. Unsere Gesellschaft nimmt keine Kreditlinien bei Banken oder konzernfremde Darlehen in Anspruch. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen werden für aufgrund von Erfahrungswerten erkennbare Risiken aus dem allgemeinen Kreditrisiko Pauschalwertberichtigungen gebildet. Den Adressausfallrisiken, die zu einem Rückgang des Ergebnisses führen könnten, wird durch ein frühzeitig eingreifendes Forderungsmanagement begegnet. Die Forderungsausfälle der letzten Jahre sind bezogen auf die Umsatzerlöse sehr gering, so dass dieses Risiko als gering eingeschätzt wird. Währungsrisiken bei den Verbindlichkeiten liegen nicht vor, da die Fakturierung des Warenbezugs überwiegend in EUR erfolgt. Weitere Risiken umfassen Betriebsausfallrisiken aufgrund höherer Gewalt, die zu einer erheblichen Unterbrechung oder Einschränkung der Geschäftstätigkeiten führen könnten, so beispielsweise Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdbeben. Soweit es möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, begrenzt der Konzern Schadensrisiken durch einen Versicherungsschutz, dessen Art und Umfang fortlaufend aktuellen Anforderungen angepasst wird. Obwohl das Eintreten dieser Risiken als unwahrscheinlich eingestuft wird, könnten diese im individuellen Fall eine kritische negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Derzeit besteht nach unserer Beurteilung kein bestandsgefährdendes Risiko. 2. Chancenbericht Wie bereits dargestellt, verfügt unser Unternehmen aufgrund verschiedener Faktoren über eine hohe Resilienz, insbesondere:
Wir erwarten weiterhin kontinuierliches profitables Wachstum, indem wir unser Kerngeschäft weiter stärken, in wachstumsstarken Segmenten expandieren und unsere globale Präsenz stärken. Das signifikante Investment in den Aufbau einer E-Commerce-Plattform wurde weiter fortgesetzt und soll den Vertrieb zunehmend stärken. Durch die Beschleunigung und Vereinfachung des Bestellprozesses für unsere Kunden und die Unterstützung mittels individualisierter Produktempfehlungen wird erwartet, dass sich die Absatzmengen erhöhen und neue Kunden hinzugewonnen werden können. Mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Herstellung von Materialien zur DNA-Extraktion und ein starkes Portfolio in diesem Bereich nutzen wir als Fundament, um hochgradig reine und äußerst stabile Materialien anzubieten, die exakt auf die Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Da unser zukünftiges Wachstum maßgeblich von unserer Innovationskraft beeinflusst wird, kommt der Forschung und Entwicklung eine besondere Bedeutung zu. Im Zuge des Portfoliomanagements bewerten wir die Forschungsgebiete und alle Projekte in der Entwicklungspipeline regelmäßig, richten sie gegebenenfalls neu aus und investieren in Technologien und Personal. 3. Gesamtaussage Die Chancen- und Risikolage ist im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin ausgewogen. Ein ausgeglichenes Gesamtbild wird zudem dadurch verstärkt, dass sich unsere Umsatzerlöse und der wirtschaftliche Erfolg auf ein sehr breites Produkt- und Serviceportfolio stützen, deren Märkte und Kunden sich in ihrer Struktur und in ihren Konjunkturzyklen ausgewogen verteilen. Das Unternehmen hat in der Pandemie bewiesen, wie schnell es auf Veränderungen im Markt bzw. in der Nachfrage reagieren und somit Chancen nutzen und erfolgreich umsetzen kann. E. Prognosebericht Die gegenwärtige Auftragslage und Marktnachfrage deutet auf eine Fortsetzung des positiven Geschäftsverlaufs hin. Für das Geschäftsjahr 2024/25 prognostizieren wir einen leichten Umsatzanstieg insbesondere im margenstärkeren Geschäftsbereich mit einem stabilen Basisgeschäft und mit einem EBITDA deutlich über Vorjahresniveau.
Berlin, den 20. Dezember 2024 Steffi Ulrich Lucas-Caspar Schwinner-Strachwitz Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
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