Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 152091
Eingetragen
15.6.2018
Branche
Architekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Konzeption und Beratung in den Bereichen klassischer und neuer Medien, der Marktforschung sowie deren Durchführung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ulrich Lothar Kramer
seit 15.6.2018
Geschäftsführer
Andreas Reinhard Sand
seit 15.6.2018
Geschäftsführer
Martyn Rattle
seit 15.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
51.00%
Local Planet International LimitedGBR
49.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
pilot Hamburg GmbH & Co. KG
Germany
12.750 €
51.00%
Local Planet International Limited
United Kingdom
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

pilot group GmbH & Co. KG (vormals: pilot group OHG)

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

pilot ist eine der größten unabhängigen und inhabergeführten Agenturgruppen Deutschlands. Gestartet als Mediaagentur für klassische und digitale Medien, ist pilot heute ein Full-Service-Dienstleister für effektive Markenkommunikation. Dies umfasst Leistungen wie On- und Offline-Mediaberatung, Kreation und Produktion, Markenstrategie, Brand Experiences, Mobile und Social Media Marketing, Programmatic Advertising, Performance Marketing, Content Marketing, Geomarketing, Data Intelligence, Retail Media, Werbewirkungsforschung, Integrierte Bewegtbildplanung, Digitales Marketing, Medien-, Sport- und Industrie-Kooperationen, Corporate Communication sowie die Konzeption von Content und Technologien für digitale Screens. An den Standorten in Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Nürnberg und Mainz arbeiten rund 500 Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen integriert zusammen. So entstehen bei pilot innovative Kommunikationslösungen, mit denen Marken ihre Zielgruppen in der modernen Marketing- und Medienlandschaft erfolgreich erreichen und nachweislich mehr Wirkung erzielen können. Pilot ist Gründungsmitglied des globalen Agenturverbundes Local Planet. Zu den Auftraggebern von pilot zählen namhafte nationale und internationale Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen.

In den Konzernabschluss werden neben der Muttergesellschaft dreizehn (Vorjahr: zehn) Unternehmen einbezogen, auf die die Muttergesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Daneben bestehen zum Bilanzstichtag ein (Vorjahr: ein) Gemeinschaftsunternehmen und vier (Vorjahr: fünf) assoziierte Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine und den extremer Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, deutlich steigende Preise beispielsweise für Lebensmittel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende, Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten, vgl. Quelle: Deutsche Bundesbank.

Der deutsche Werbemarkt hat im Kalenderjahr 2022 rd. Mrd. EUR 36,7 in Werbung investiert. Die Bruttowerbeinvestitionen sind damit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um rd. 3,4% zurückgegangen (Vorjahr 6,6% Wachstum), vgl. Quelle: Nielsen.

Die pilot-Gruppe konnte das Werbevolumen im Geschäftsjahr 2022 mit rd. -0,5% (Vorjahr: +9,6%) gegenüber dem Vorjahr stabil halten und ihre starke Position als zweitgrößte unabhängige Agentur im Werbemarkt beibehalten; vgl. u.a. Quellen: Comvergence, Recma.

2. Ertragslage

Nach dem deutlichen Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2021 konnten im Geschäftsjahr 2022 die Konzernumsatzerlöse mit TEUR 57.329 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen nahezu auf Vorjahresniveau gehalten, aber nicht weiter gesteigert werden (Vorjahr: TEUR 58.352). Die Konzernumsatzerlöse beinhalten Erlöse aus dem gesamten oben genannten Angebotsspektrum der pilot-Gruppe.

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr um 35,5% von TEUR 24.133 auf TEUR 32.668 deutlich gestiegen. Im Geschäftsjahr 2022 konnten somit die Personalressourcen an das seit 2021 höhere Umsatzniveau angepasst und für weiteres Wachstum ausgebaut werden. Ferner liegt der Anstieg des Personalaufwandes mit TEUR 3.883 auch in der Änderung des Konsolidierungskreises begründet (pilot Central Services GmbH). Der Anstieg der Personalkosten resultiert somit aus der direkten Erfassung dieser Personalkosten, während im Vorjahr Personaldienstleistungen als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst wurde, der hiervon entlastet wurde.

Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Konzernergebnis von TEUR 6.916 erzielt (Vorjahr: TEUR 12.548). Das Konzernergebnis 2022 ist geprägt durch die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei stagnierenden Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2022. Zudem ist der Ergebnisvergleich zum Vorjahr geprägt von einem unüblich gutem Vorjahresergebnis, welches insbesondere aus dem deutlichen Umsatzanstieg bei nur verzögertem Personal-Aufbau resultiert. Das Jahr 2021 war in der Agenturbranche geprägt vom Fachkräftemangel und einem Rekordhoch an offenen Stellen; vgl. Quelle: ZAW. Zudem wies das Geschäftsjahr 2021 noch coronabedingte Kosteneffekte auf (z.B. geringere Kosten für Reisen und Events), welche sich im Geschäftsjahr 2022 normalisiert haben. Das Konzernergebnis 2022 liegt aber deutlich über dem Ergebnisniveau vor Corona, z.B. dem Konzernergebnis der Geschäftsjahre 2016 bis 2019.

Aus den assoziierten Unternehmen und dem Gemeinschaftsunternehmen wurden Ergebnisse von TEUR +215 (Vorjahr: TEUR 251) erzielt.

3. Vermögens- und Finanzlage

Das Vermögen des Konzerns setzt sich im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 21.135; Vorjahr: TEUR 21.650), Forderungen gegen assoziierte Unternehmen (TEUR 7.560; Vorjahr: TEUR 6.875) sowie aus Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 41.728, davon TEUR 4.412 temporär eingeschränkt verfügbar; (Vorjahr: TEUR 21.288)) zusammen.

Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 29.547; Vorjahr: TEUR 24.206), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 7.475; Vorjahr: TEUR 3.836), Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen (TEUR 0; Vorjahr TEUR 1.028) sowie sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 17.106; Vorjahr TEUR 8.701).

Das Konzerneigenkapital hat sich aufgrund von Gewinnausschüttungen bei Tochterunternehmen und Gutschriften auf die Gesellschafterkonten auf TEUR 16.210 leicht verringert (Vorjahr: TEUR 17.689). Das wirtschaftliche Eigenkapital (Eigenkapital ohne Anteile Dritter von TEUR 15.986; (Vorjahr TEUR 17.073)) zzgl. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 7.475; Vorjahr TEUR 3.836) des Konzerns konnte trotzdem zum Bilanzstichtag auf TEUR 23.461 gesteigert werden (Vorjahr: TEUR 20.909). Dies entspricht einer wirtschaftlichen Eigenkapitalquote von ca. 25,7 % (Vorjahr: ca. 30,9 %).

Der Konzern nimmt keine Finanzierung durch Kreditinstitute in Anspruch. Die Liquidität war zu jeder Zeit sichergestellt. Der CashFlow ist dabei ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator des Konzerns. Zur Entwicklung der einzelnen Komponenten des Cashflows verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.074 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen. Dies begründet sich aus der Übernahme von Geschäftsanteilen bei einem Tochterunternehmen. In das Anlagevermögen wurden Investitionen in Höhe von TEUR 1.140 (Vorjahr: TEUR 145) getätigt. Die Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2022 im Wesentlichen für Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie IT getätigt.

4. Risikomanagementziele und -methoden

Die pilot-Gruppe unterliegt hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung den Risiken der Werbebranche, die im Rahmen der vorhandenen Planungs- und Controllingsysteme berücksichtigt werden.

Für die pilot-Gruppe bzw. die einzelnen Geschäftsbereiche wird monatlich ein Forecast-Update für das laufende Geschäftsjahr und ab dem 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres auch für das Folgejahr erstellt. Dieser rollierende Forecast-Update basiert auf der Planung des Werbevolumens und der Umsatzerlöse auf Kundenebene und der Personal- und Kostenplanung. Auf dieser Basis erfolgt eine Analyse des geplanten operativen Ergebnisses im Vergleich zu Vorjahreszeiträumen und anderen Forecastversionen, um frühzeitig Ergebnistrends erkennen zu können. Zudem erfolgt in monatlichen Managementmeetings die Abstimmung des aktuellen Forecasts und etwaiger Chancen und Risiken.

Nach Analyse der gegenwärtigen Risikolage und der erkennbaren Risiken für die pilot-Gruppe, kommen wir, auch unter Berücksichtigung der gegebenen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, zu der Auffassung, dass gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind. Sollten gesamtwirtschaftliche Risiken die pilot-Gruppe treffen, werden geeignete Maßnahmen getroffen, um den Risiken zu begegnen. Insgesamt halten wir die gegenwärtigen Risiken für gering und beherrschbar.

Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Dem Forderungsausfallrisiko wird im Wesentlichen durch Vorausrechnungen begegnet. Das Ausfallrisiko wird monatlich anhand von Altersstrukturlisten der Forderungen beurteilt.

Dem Liquiditätsrisiko begegnen wir durch eine rollierende Cash-Flow-Planung für das laufende Geschäftsjahr bzw. das Folgejahr auf Monatsebene. Diese Cash-Flow-Planung basiert auf dem o.g. rollierendem Forecast für das operative Ergebnis, erweitert z.B. um die Planung von Investitionen, der Entwicklung von Forderungen und Verbindlichkeiten oder Ergebnisausschüttungen. Neben der Cash-Flow-Planung auf Monatsebene erfolgt ein konzernweites Cash-Management für Zahlungen auf Tagesebene.

IT-Risiken

IT-Risiken, z.B. Risiken im Hinblick auf die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz unserer IT-Abrechnungssysteme begrenzen wir durch die laufende Überwachung, Anpassungsmaßnahmen sowie durch redundante Systeme.

5. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Der Konzern unterliegt den branchentypischen Risiken und Chancen, wie die Abhängigkeit von den Werbebudgets der Kunden, die wiederum in großen Teilen von der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Lage abhängen. Zugleich bieten höhere Werbebudgets und effiziente Umsetzungen von Werbemaßnahmen Chancen für unsere eigene wirtschaftliche Entwicklung.

Der deutsche Werbemarkt hat sich gegenüber dem Jahr 2022 weiter leicht abgeschwächt. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023 ist das Werbevolumen um rd. 4,2% zurückgegangen (Vorjahr 2,6% Wachstum). Der Trend ist aktuell leicht positiv; im Monat Juni 2023 ist der deutsche Werbemarkt um rd. 1,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Werbemarkt erstmals im Jahr 2022 deutliche Umsatzrückgänge verzeichnen musste und daher eine niedrigere Ausgangsbasis zugrunde liegt; vgl. Quelle: Nielsen.

6. Prognosebericht

Für das laufende Geschäftsjahr 2023 erwarten wir vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten (Ukraine-Krieg, Inflation, Rezessionsgefahr) eine stabile bzw. leicht rückläufige Umsatzentwicklung. Das Ergebnis könnte vor diesem Hintergrund unter dem des Geschäftsjahres 2022 liegen. Diese Einschätzung basiert auf einer konservativen Volumen- und Umsatzplanung bei gleichzeitig leicht steigenden Personalkosten.

Die Chancen der neuen Geschäftsfelder aus der fortschreitenden Digitalisierung und die Weiterentwicklung der verschiedenen Kommunikationskanäle geben der pilot-Gruppe auch weiterhin aussichtsreiche Geschäftspotentiale für die kommenden Jahre. Die Gruppe ist dafür mit seinem modernen und zukunftsweisenden Angebotsspektrum gut aufgestellt.

Die zukünftige Entwicklung der pilot-Gruppe wird dabei beeinflusst von einer konjunkturanfälligen Kundennachfrage und einem weiterhin intensiven Wettbewerbsumfeld. Die sich verändernde gesamtwirtschaftliche Lage mit den gegebenen politischen Rahmenbedingungen machen eine dezidierte Planung für die kommenden Jahre schwierig.

 

Hamburg, 18. Oktober 2023

pilot group Verwaltungs GmbH

Geschäftsführung

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 181.001,26 7.260,63
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.942.851,76 50.514,09
2.123.853,02 57.774,72
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.839.479,48 1.147.814,06
2. Geleistete Anzahlungen 1.288,80 0,00
1.840.768,28 1.147.814,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 43.452,72 70.261,26
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 972.558,75 2.176.924,50
3. Beteiligungen 1.038.721,55 1.204.643,04
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 277.105,00 277.105,00
5. Sonstige Ausleihungen 123.703,76 143.451,72
2.455.541,78 3.872.385,52
6.420.163,08 5.077.974,30
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.134.850,61 21.649.532,29
2. Forderungen gegen Gesellschafter 151.160,79 266.664,08
3. Forderungen gegen Gemeinschaftsunternehmen 369.502,99 368.536,25
4. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 7.560.155,85 6.875.068,79
5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.121.075,67
6. Sonstige Vermögensgegenstände 13.677.101,45 10.536.714,79
42.892.771,69 40.817.591,87
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 41.727.584,16 21.287.566,44
84.620.355,85 62.105.158,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 301.986,69 407.484,52
91.342.505,62 67.590.617,13

Passiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 55.384,43 55.384,43
II. Rücklagen 1.568.325,17 46.660,13
III. Konzernbilanzgewinn 14.361.943,48 16.971.331,91
IV. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 224.210,73 615.893,46
16.209.863,81 17.689.269,93
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.083.114,22 1.721.656,81
2. Sonstige Rückstellungen 4.926.737,59 1.445.905,93
8.009.851,81 3.167.562,74
C. Verbindlichkeiten
1. Genussrechtskapital 151.000,00 150.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 71.428,57 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.546.873,62 24.206.208,27
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.475.397,64 3.835.796,60
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gemeinschaftsunternehmen 252.421,03 206.924,92
6. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00 1.028.073,42
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.110.777,34
8. Sonstige Verbindlichkeiten 17.106.334,21 8.701.258,90
54.603.455,07 39.239.039,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 12.519.334,93 7.494.745,01
91.342.505,62 67.590.617,13

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 57.329.310,31 58.352.200,51
2. Sonstige betriebliche Erträge 749.200,78 656.823,03
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 11.099,64 (Vj. EUR 39.112,88)
58.078.511,09 59.009.023,54
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 27.624.723,01 20.335.604,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 5.043.069,35 3.797.463,71
- davon für Altersversorgung EUR 54.855,46 (Vj. EUR 20.576,04)
32.667.792,36 24.133.068,50
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 844.814,45 485.555,79
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.873.647,91 15.779.586,72
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 45.383,24 (Vj. EUR 59.175,16)
6. Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen -26.808,54 5.272,96
7. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 242.165,50 245.829,31
8. Erträge aus Beteiligungen 180.369,31 140.527,57
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.472,55 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 96.612,67 45.372,54
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 747.544,60 893.221,87
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.149.441,09 4.037.024,42
13. Ergebnis nach Steuern 7.291.082,17 14.117.568,62
14. Sonstige Steuern 5.766,02 4.281,25
15. Jahresüberschuss 7.285.316,15 14.113.287,37
16. Ergebnisanteile nicht beherrschende Anteile -369.511,88 -1.565.007,46
17. Konzernjahresüberschuss 6.915.804,27 12.548.279,91
18. Einstellung in die Rücklagen des Mutterunternehmens -1.416.446,06 0,00
19. Gutschrift auf den Verbindlichkeitenkonten der Gesellschafter des Mutterunternehmens -8.026.527,66 -122.397,86
20. Sacheinlage Minderheitenanteile pilot Hamburg GmbH & Co. KG -82.218,98 1.445.915,23
21. Konzerngewinnvortrag 16.971.331,91 3.099.534,63
22. Konzernbilanzgewinn 14.361.943,48 16.971.331,91

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Aufstellung

Zum 1. Januar 2022 wurde die pilot group OHG in die pilot group GmbH & Co. KG umgewandelt. In diesem Zusammenhang trat die pilot group Verwaltungs GmbH, Hamburg, mit Wirkung zum 1. Januar 2022 als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin in die pilot group GmbH & Co. KG ein. Die Veränderung wurde am 3. Januar 2022 in das Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nr. HRA 107676 eingetragen.

Die pilot group GmbH & Co. KG ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB erstellt. Im Vorjahr bestand eine Rechnungslegungs- und Prüfungspflicht nach dem Publizitätsgesetz.

B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die pilot group GmbH & Co. KG, Hamburg, sowie die folgenden dreizehn inländischen Tochterunternehmen einbezogen:

1.

pilot Berlin GmbH, Berlin

2.

pilot Hamburg GmbH & Co. KG, Hamburg

3.

pilot Hamburg Verwaltungs GmbH, Hamburg

4.

pilot München GmbH, München

5.

pilot Stuttgart GmbH, Stuttgart

6.

pilot Mainz GmbH, Mainz

7.

pilot Alster GmbH, Hamburg

8.

Simplicius GmbH, Hamburg

9.

Mercury Media Technology GmbH & Co. KG (vormals: Mercury Media Technology GmbH), Hamburg

10.

Mercury Media Technology Verwaltungs GmbH, Hamburg

11.

Local Planet Germany GmbH, Hamburg

12.

pilot Central Services GmbH, Hamburg

13.

pilot ignite GmbH, Hamburg

Im Geschäftsjahr 2022 wurden die pilot ignite GmbH und die Mercury Media Technology Verwaltungs GmbH gegründet. Beide hatten keinen nennenswerten Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr.

Die Mercury Media Technology GmbH wurde in eine GmbH & Co. KG umgewandelt. Hieraus ergab sich kein Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 wurde der Anteilsbesitz an der pilot Central Services GmbH durch Einlage um 92 % auf 100 % aufgestockt. Die Gesellschaft erbringt mit durchschnittlich 62 Mitarbeitern Dienstleistungen für die pilot Gruppe, weist zum Bilanzstichtag eine Bilanzsumme von TEUR 2.287 (Vj. TEUR 2.130) aus und hat im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von TEUR 35 (Vj. TEUR 48) erwirtschaftet. Aus der Erstkonsolidierung hat sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von TEUR 133 ergeben.

Bei einem Gemeinschaftsunternehmen wurde wie im Vorjahr vom Wahlrecht gemäß § 310 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft wurde gemäß § 312 HGB nach der Equity-Methode bilanziert. Der Beteiligungsbuchwert wird unter den Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen ausgewiesen (TEUR 43).

Anteile an vier (Vj. fünf) assoziierten Unternehmen werden ebenfalls gemäß 312 HGB nach der Equity-Methode bilanziert.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die übrigen Beteiligungen sind unter H.1. "Beteiligungsverhältnisse" aufgeführt.

C. Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde.

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des jeweiligen Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022.

Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert.

Die Kapitalerstkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode.

Zum Erstkonsolidierungszeitpunkt wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital war dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB grundsätzlich zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei erworbenen Gesellschaften wurde als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Zeitpunkt des Erwerbs und bei neu gegründeten Gesellschaften der Gründungszeitpunkt gewählt.

Aus der Aufstockung von Anteilen an einem bereits vollkonsolidierten Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2022 hat sich bei Anwendung der Interessentheorie ein aktiver Unterschiedsbetrag von TEUR 1.781 ergeben, der als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert wurde. Aus der Erstkonsolidierung eines neuen Tochterunternehmens hat sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von TEUR 133 ergeben, der ebenfalls als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert wurde. Alle drei (Vj. ein) bestehenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle der Tochtergesellschaften linear über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Der Buchwert beträgt am Bilanzstichtag TEUR 1.943 (Vj. TEUR 51).

Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2022 erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis.

Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die effektive Beteiligungsquote wurde für die Erstkonsolidierung nach der additiven Methode ermittelt, so dass nur direkte Beteiligungsverhältnisse berücksichtigt wurden. Für die Folgekonsolidierung wird die effektive Beteiligungsquote nach der multiplikativen Methode ermittelt.

Das Gemeinschaftsunternehmen und die assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Als Erstkonsolidierungszeitpunkt wurden jeweils der Gründungszeitpunkt bzw. der Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile gewählt. Die für die Ermittlung des Equity-Werts zugrunde gelegten Jahresabschlüsse wurden nach den konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie Aufwendungen und Erträge aus dem gegenseitigen Liefer- und Leistungsverkehr und Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen wurden konsolidiert.

Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind nicht entstanden.

Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurde beachtet.

D. Rechnungslegungsgrundsätze

Grundsätzliches

Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden in entsprechender Anwendung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt, soweit diese auf Personengesellschaften anwendbar sind.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit wurden beachtet.

Aus der Erstkonsolidierung der pilot Central Services GmbH zum 1. Januar 2022 hat sich der Personalaufwand des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 um TEUR 3.883 erhöht. Im Vorjahr wurden entsprechende Personalkosten im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags an die Konzerngesellschaften berechnet und damit in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Unter den Umsatzerlösen werden Beratungshonorare sowie Honorare bzw. Mittlervergütungen im Zusammenhang mit Medialeistungen der einbezogenen Gesellschaften ausgewiesen. Die fakturierten Schaltvolumen sowie die hiermit im Zusammenhang stehenden bezogenen Leistungen für Medialeistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten behandelt. Die Rechnungsbeträge werden daher in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften in der Bilanz ausgewiesen. Diese Handhabung wurde im Konzernabschluss beibehalten.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz HGB bewertet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Anteile an Gemeinschaftsunternehmen und Anteile an assoziierten Unternehmen werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet.

Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens und Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz) der einbezogenen Gesellschaften wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. In 2022 ergab sich jeweils ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Diese wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 3 HGB nicht aktiviert.

Latente Steuern aus Konsolidierungsbuchungen haben sich nicht ergeben.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Konzernbilanz

1. Konzernanlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEUR 139 (Vj. TEUR 49) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten ein Darlehen an einen Geschäftsführer der Komplementärin in Höhe von TEUR 141. Im Geschäftsjahr 2022 sind Tilgungen in Höhe von TEUR 97 erfolgt.

Unter den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.050 (Vj. TEUR 6.490) ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 3.280 (Vj. TEUR 3.375) Forderungen, die erst nach dem Stichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich um Vorsteuerbeträge, die erst in Folgeperioden abzugsfähig sind.

3. Konzerngewinnvortrag

Der Konzerngewinnvortrag beträgt TEUR 16.971 (Vj. TEUR 3.100).

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 3.172, Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.473 und Rückstellungen für Jahresabschlusskosten von TEUR 179.

5. Genussrechte

Das Mutterunternehmen ist aus einem Genussrechtsvertrag mit einem Genussrechtskapital von EUR 1.000,00 dazu verpflichtet, eine variable Gewinnbeteiligung in Höhe von 1,5 % des Jahresüberschusses der Gesellschaft abzüglich der Erträge aus der Beteiligung an der pilot Hamburg GmbH & Co. KG zu gewähren.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Am Stichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 4.700 (Vj. TEUR 3.985) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit von TEUR 8 (Vj. TEUR 5).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 324 (Vj. TEUR 276) Verbindlichkeiten, die erst nach dem Stichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich um Vorsteuerkorrekturbeträge, die erst in Folgeperioden abzuführen sind.

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen Vorauszahlungen von Kunden ausgewiesen, die Werbemaßnahmen folgender Geschäftsjahre betreffen.

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden aus den Tätigkeitsbereichen On- und Offline-Mediaberatung, Kreation und Produktion, Markenstrategie, Brand Experiences, Mobile und Social Media Marketing, Programmatic Advertising, Performance Marketing, Content Marketing, Geomarketing, Data Intelligence, Retail Media, Werbewirkungsforschung, Integrierte Bewegtbildplanung, Digitales Marketing, Medien-, Sport- und Industrie-Kooperationen, Corporate Communication sowie die Konzeption von Content und Technologien für digitale Screens erzielt.

Die Umsatzerlöse mit ausländischen Kunden sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von TEUR 108 (Vj. TEUR 5), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 94) resultieren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 21 (Vj. TEUR 0).

3. Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile

2022
TEUR
Anteile an Jahresüberschüssen und Ausschüttungen 374
Anteile an Jahresfehlbeträgen -4
Anteile an Ausschüttungen 0
370

F. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Vorschriften des DRS 21 aufgestellt. Da sie erstmalig aufzustellen war, werden keine Vorjahreswerte ausgewiesen.

Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

G. Eigenkapitalspiegel

Der Eigenkapitalspiegel wurde nach den Vorschriften des DRS 22 aufgestellt. Da er erstmalig aufzustellen war, werden keine Vorjahreswerte ausgewiesen.

H. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Nr. Name Beteiligungsquote
in %
I. Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen wurden
1 pilot Hamburg GmbH & Co. KG, Hamburg 100,00
2 pilot Hamburg Verwaltungs GmbH, Hamburg 100,00
3 pilot Central Services GmbH, Hamburg 100,00
Mittelbar über die pilot Hamburg GmbH & Co. KG, Hamburg
4 pilot München GmbH, München 100,00
5 pilot Berlin GmbH, Berlin 100,00
6 pilot Mainz GmbH, Mainz 90,00
7 Simplicius GmbH, Hamburg 100,00
8 pilot Alster GmbH, Hamburg 100,00
9 Local Planet Germany, Hamburg 51,00
10 Mercury Media Technology GmbH & Co. KG, Hamburg 100,00
11 Mercury Media Technology Verwaltungs GmbH, Hamburg 100,00
12 pilot ignite GmbH, Hamburg 75,10
Mittelbar über die pilot München GmbH, München
13 pilot Stuttgart GmbH, Stuttgart 100,00
II. Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen, die gemäß § 312 HGB nach der Equity-Methode bilanziert wurden
14 masterplan media GmbH & Co KG, Hamburg 34,00 1)
15 masterplan media Verwaltungs GmbH, Hamburg 34,00 1)
Mittelbar über die pilot Hamburg GmbH & Co. KG, Hamburg
16 pilot Screentime GmbH, Hamburg 50,00 1)
17 Twentyfive Communications GmbH & Co. KG, Frankfurt a. M. 30,70 1)
18 Twentyfive Verwaltungs GmbH, Frankfurt a. M. 30,70 1)

1) entspricht auch dem Anteil an den Stimmrechten

2. Erleichterungen

Für folgende Gesellschaften werden Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB in Anspruch genommen:

1.

pilot Berlin GmbH

2.

pilot Hamburg GmbH & Co. KG

3.

pilot Hamburg Verwaltungs GmbH

4.

pilot München GmbH

5.

pilot Stuttgart GmbH

6.

pilot Mainz GmbH

7.

pilot Alster GmbH

8.

Simplicius GmbH

9.

Mercury Media Technology GmbH

10.

Mercury Media Technology Verwaltungs GmbH

11.

Local Planet Germany GmbH

12.

pilot Central Services GmbH

13.

pilot ignite GmbH

3. Personal

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 489 (Vj. 382) Mitarbeiter.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Konzern bestehen in Höhe von TEUR 7.772 (Vj. TEUR 6.347). Sie setzen sich wie folgt zusammen:

Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen 2023 2024-2026 ab 2027 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gebäude- und Büromieten 2.500 2.770 2.192 7.461
(Vj.) (2.800) (2.899) (280) (5.979)
Leasing Fahrzeuge 157 99 0 256
(Vj.) (165) (140) (0) (305)
Leasing Sonstige 40 15 0 55
(Vj.) (43) (20) (0) (63)
2.696 2.883 2.192 7.772
(3.008) (3.059) (280) (6.347)

5. Organe des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2022 durch die persönlich haftende Gesellschafterin pilot group Verwaltungs GmbH, Hamburg, wahrgenommen. Die Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind:

 

Herr Jens-Uwe Steffens, Kaufmann, Hamburg

 

Herr Bernd Deppermann, Kaufmann, Hamburg

 

Herr Ulrich Kramer, Kaufmann, Hamburg

 

Frau Evelyn Lüttgens, Kauffrau, Hamburg (seit dem 14. Januar 2022)

 

Martina Vollbehr, Kauffrau, Hamburg

 

Adris Lawrence Lachmann, Kaufmann, Hamburg

 

Robert Kristian Meinken, Kaufmann, Hamburg

Im Geschäftsjahr betrugen die Bezüge der Geschäftsführung TEUR 1.656.

6. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 36 (Vj. TEUR 32) und ist ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen angefallen.

I. Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben sich nach dem Abschlussstichtag bislang nicht ergeben.

 

Hamburg, 18. Oktober 2023

pilot group Verwaltungs GmbH

Geschäftsführung

Entwicklung des Konzernanlagevermögens der pilot group GmbH & Co. KG (vormals: pilot group OHG) im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022 Zugänge aus Erstkonsolidierung Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.621.802,56 1.794.283,71 159.635,93 421.141,42 4.154.580,78
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 84.190,12 0,00 1.914.068,21 0,00 1.998.258,33
2.705.992,68 1.794.283,71 2.073.704,14 421.141,42 6.152.839,11
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.003.464,64 2.301.249,34 1.138.923,73 1.022.437,65 8.421.200,06
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 1.288,80 0,00 1.288,80
6.003.464,64 2.301.249,34 1.140.212,53 1.022.437,65 8.422.488,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 70.261,26 0,00 0,00 26.808,54 43.452,72
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 2.176.924,50 0,00 471.970,39 1.676.336,14 972.558,75
3. Beteiligungen 1.204.643,04 3.913,59 21.147,50 190.982,58 1.038.721,55
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 777.199,00 0,00 0,00 0,00 777.199,00
5. Sonstige Ausleihungen 143.451,72 0,00 123.703,76 143.451,72 123.703,76
4.372.479,52 3.913,59 616.821,65 2.037.578,98 2.955.635,78
13.081.936,84 4.099.446,64 3.830.738,32 3.481.158,05 17.530.963,75
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Zugänge aus Erstkonsolidierung Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.614.541,93 1.679.661,33 100.517,68 421.141,42 3.973.579,52
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 33.676,03 0,00 21.730,54 0,00 55.406,57
2.648.217,96 1.679.661,33 122.248,22 421.141,42 4.028.986,09
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.855.650,58 1.994.643,29 722.566,23 991.139,52 6.581.720,58
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.855.650,58 1.994.643,29 722.566,23 991.139,52 6.581.720,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 500.094,00 0,00 0,00 0,00 500.094,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
500.094,00 0,00 0,00 0,00 500.094,00
8.003.962,54 3.674.304,62 844.814,45 1.412.280,94 11.110.800,67
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 181.001,26 7.260,63
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.942.851,76 50.514,09
2.123.853,02 57.774,72
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.839.479,48 1.147.814,06
2. Geleistete Anzahlungen 1.288,80 0,00
1.840.768,28 1.147.814,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 43.452,72 70.261,26
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 972.558,75 2.176.924,50
3. Beteiligungen 1.038.721,55 1.204.643,04
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 277.105,00 277.105,00
5. Sonstige Ausleihungen 123.703,76 143.451,72
2.455.541,78 3.872.385,52
6.420.163,08 5.077.974,30

Konzernkapitalflussrechnung pilot group GmbH & Co. KG (vormals: pilot group OHG) für das Geschäftsjahr 2022

2022
TEUR
Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnis nicht beherrschender Anteile 7.285
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 845
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 3.089
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -329
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.425
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 14.650
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 115
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 651
- Sonstige Beteiligungserträge -180
+/- Ertragsteueraufwand 3.149
-/+ Ertragsteuerzahlungen -1.736
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 26.114
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -160
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 30
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.140
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.590
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -145
+ Erhaltene Zinsen 97
+ Erhaltene Dividenden 180
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 452
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von nicht beherrschenden Gesellschaftern 131
Entnahmen der Gesellschafter des Mutterunternehmens aus den Verbindlichkeitenkonten -4.698
+ Einzahlungen aus der Begebung von Genussrechten 1
- Gezahlte Zinsen -748
- Gezahlte Ausschüttungen an nicht beherrschende Gesellschafter -812
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.126
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 20.440
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 21.288
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 41.728

Konzerneigenkapitalspiegel pilot group GmbH & Co. KG (vormals: pilot group OHG) im Geschäftsjahr 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile der Kommanditisten Rücklagen Konzernbilanzgewinn Summe
Stand am 1.1.2022 55.384,43 46.660,13 16.971.331,91 17.073.376,47
Einlage Anteile pilot Central Services GmbH 0,00 23.000,00 0,00 23.000,00
Gewinnausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Übernahme Anteile pilot München GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00
Eintritt neuer Gesellschafter pilot Mainz GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00
Gründung pilot ignite GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00
Anpassung Sacheinlage Minderheitenanteile pilot Hamburg GmbH & Co. KG 0,00 82.218,98 -82.218,98 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 1.416.446,06 -2.527.169,45 -1.110.723,39
Stand am 31.12.2022 55.384,43 1.568.325,17 14.361.943,48 15.985.653,08
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste Summe
Stand am 1.1.2022 615.893,46 0,00 615.893,46
Einlage Anteile pilot Central Services GmbH 0,00 0,00 0,00
Gewinnausschüttungen -811.834,13 0,00 -811.834,13
Übernahme Anteile pilot München GmbH -80.827,44 0,00 -80.827,44
Eintritt neuer Gesellschafter pilot Mainz GmbH 6.966,96 0,00 6.966,96
Gründung pilot ignite GmbH 124.500,00 0,00 124.500,00
Anpassung Sacheinlage Minderheitenanteile pilot Hamburg GmbH & Co. KG 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 369.511,88 369.511,88
Stand am 31.12.2022 -145.301,15 369.511,88 224.210,73
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 1.1.2022 17.689.269,93
Einlage Anteile pilot Central Services GmbH 23.000,00
Gewinnausschüttungen -811.834,13
Übernahme Anteile pilot München GmbH -80.827,44
Eintritt neuer Gesellschafter pilot Mainz GmbH 6.966,96
Gründung pilot ignite GmbH 124.500,00
Anpassung Sacheinlage Minderheitenanteile pilot Hamburg GmbH & Co. KG 0,00
Konzernjahresüberschuss -741.211,51
Stand am 31.12.2022 16.209.863,81

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die pilot group GmbH & Co. KG, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der pilot group GmbH & Co. KG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern- Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der pilot group GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 18. Oktober 2023

KFS Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kurtkowiak, Wirtschaftsprüfer

gez. Schacht, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses 2022

Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7. Dezember 2023 ist der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gebilligt worden.

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