Ponnath Produktions GmbH
Bayreuther Straße 40, 95478 Kemnath, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oleg Dr. Kolisnyk seit 24.9.2025 | Prokura |
Alexander Sigbert Rummler seit 27.1.2025 | Prokura |
Daniel Josef Wilhelm Streng seit 3.12.2021 | Prokura |
Michael Wilhelm Ascherl seit 15.5.2019 | Geschäftsführer |
Simone Diana, geb. Altenhoff Mogos seit 12.10.2016 | Prokura |
Michael Ludwig Ponnath seit 3.7.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ponnath Holding GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ponnath Produktions GmbHKemnathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1.2021 bis 31.12.2021A. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Geschäftstätigkeit und Gesellschaftsstruktur Die Gesellschaft hatte bis 31.05.2021 einen Produktionsstandort in Freiburg und agierte als Hersteller von Schmalzspezialitäten, Rohwurst sowie Rohschinkenspezialitäten mit Schwerpunkt Original Schwarzwälder Schinken, ergänzt um vegane und vegetarische Fleischersatzprodukte. Für das Produktsortiment wurden zusätzlich Handelswaren zugekauft. Für die Produktion erforderliche Betriebsgebäude und -grundstücke waren angemietet. Das Unternehmen zählte den klassischen Lebensmitteleinzelhandel sowie insbesondere den Discountbereich zu seinen wesentlichen Kunden. Neben dem Kundenschwerpunkt im deutschen Inland trat die Gesellschaft als Anbieter auch im europäischen Ausland auf. Mit Wirkung zum 01.06.2021 wurde das Grundstück in der Blankreutestraße in Freiburg, das aufstehende Produktionsgebäude inklusive diverser Betriebsvorrichtungen und Einbauten, d.h. der Produktionsstandort der Ponnath Produktions GmbH, verkauft. Der Verkauf des Standorts wurde nicht über die Ponnath Produktions GmbH abgewickelt, da das Grundstück nur angemietet war. Das Anlagevermögen der Ponnath Produktions GmbH wurde nahezu komplett verkauft bzw. verlagert. Der operative Geschäftsbetrieb wurde eingestellt. Aus diesem Grund ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die aus dem Jahr 2020 auf geringfügig besserem Niveau befindlichen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind bis zur operativen Einstellung des Geschäftsbetriebs im Geschäftsjahr 2021 trotz der anhaltenden Corona-Pandemie als unverändert zu beurteilen. Anfang des Jahres 2021 blieben die Rohstoffpreise auf dem niedrigen Niveau wie zum Ende des Jahres 2020. Ab März 2021 sind die Rohstoffpreise aufgrund des nicht mehr vorhandenen Überangebots erneut angestiegen. Dieses Niveau konnte bedingt durch beginnenden Corona-Lockerungen bis Mitte des Jahres 2021 gehalten werden. Zu den umsatzstärksten Produkten zählten Schmalz, Schwarzwälder Schinken, Landjäger und vegane Fleischersatzprodukte. Bei Umsatzerlösen in Höhe von 14,9 Mio. EUR (Vj.: 38,8 Mio. EUR) ergab sich im Geschäftsjahr ein Jahresergebnis in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vj.: 3,8 Mio. EUR). Aufgrund der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs mit Wirkung zum 01.06.2021 sind die Umsatzerlöse, wie prognostiziert, in 2021 wesentlich geringer als in 2020. Entgegen der Prognose konnte ein positives Jahresergebnis erzielt werden. 3. Investitionen Im Geschäftsjahr gab es aufgrund der Einstellung des Betriebs kaum Investitionen (TEUR 7). Das Anlagevermögen und die Vorräte wurden nahezu komplett verkauft bzw. verlagert. 4. Personalbereich Im Jahresdurchschnitt wurden 37 Mitarbeiter beschäftigt (Verringerung um 35 Mitarbeiter bzw. 48,6 %). Vorhandene Kapazitätsengpässe wurden mit Leiharbeitern ausgeglichen. Der Rückgang ist vor allem in der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs mit Wirkung zum 01.06.2021 begründet. Zum Bilanzstichtag waren keine Mitarbeiter mehr beschäftigt. 5. Qualitätsmanagement / Umweltschutz Der Produktionsbetrieb war bis zur Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs nach den internationalen Lebensmittelsicherheitsstandards und Qualitätsnormen des IFS (International Food Standard) zertifiziert. Zusätzlich existierte ein Ponnath eigenes Qualitätsmanagementsystem. Dadurch wurde die organisatorische Leistung des Unternehmens und des Managementsystems gewährleistet und verbessert. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 2,1 Mio. EUR. (Vj.: 9,0 Mio. EUR). Der Bereich des Sachanlagevermögens liegt bei 0,2 Mio. EUR (Vj.: 1,1 Mio. EUR) und weist demzufolge eine Sachanlagenintensität von 8,1 % (Vj.: 12,3 %) auf. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf Grund der Einstellung des Geschäftsbetriebs mit 0,04 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (Vj.: 0,3 Mio. EUR) gesunken. Der Vorratsbestand ist infolge der Veräußerung des operativen Geschäftsbetriebs von 3,3 Mio. EUR auf 0,0 Mio. EUR gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 0,08 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr (Vj.: 0,24 Mio. EUR). Die sonstigen Forderungen sind durch Forderungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbetriebs von 0,4 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR angestiegen. Das Eigenkapital beträgt auf Grund der Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von 6,7 Mio. EUR im Berichtsjahr 1,3 Mio. EUR und erreicht somit eine Eigenkapitalquote von 62,4 % (Vj.: 74,5 %). Die sonstigen Rückstellungen sind mit 0,2 Mio. EUR im Vorjahr und 0,03 Mio. EUR im Berichtsjahr gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen auf Grund der Veräußerung des Geschäftsbetriebs bei 0,06 Mio. EUR und damit unter dem Vorjahresniveau von 1,1 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen liegen bei 0,1 Mio. EUR und damit unter dem Vorjahresniveau von 0,4 Mio. EUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich bedingt durch die Personalverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Einstellung des Geschäftsbetriebs von 0,1 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR erhöht. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse liegen bei 14,9 Mio. EUR (Vj.: 38,8 Mio. EUR). Die Umsatzrentabilität (gemessen anhand des Verhältnisses Jahresergebnisses vor Ertragsteuern und Zinsaufwand zu den Umsatzerlösen) sank um 1,8 Prozentpunkte auf 8,9 % (Vj.: 10,7 %) und die Eigenkapitalrentabilität (gemessen anhand des Ergebnisses nach Ertragsteuem im Verhältnis zum bilanziellen Eigenkapital) liegt bei 97,3 % (Vj.: 56,0 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs und der damit verbundenen Veräußerung der Vermögensgegenstände stark gestiegen. Dies ist auch der Grund für die Bestandsveränderung. Im Berichtszeitraum liegen der Personalaufwand, bedingt durch außergewöhnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Aufgabe des Geschäftsbetriebs, bei 3,5 Mio. EUR (Vj.: 3,1 Mio. EUR) und die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren bei 7,9 Mio. EUR (Vj.: 24,4 Mio. EUR). Die fremdbezogenen Leistungen betragen 0,7 Mio. EUR (Vj.: 2,7 Mio. EUR) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2,0 Mio. EUR (Vj.: 4,5 Mio. EUR), die wie die Umsätze durch die Einstellung des Geschäftsbetriebs rückläufig sind. Die Abschreibungen haben sich von 0,6 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR verringert. Die Materialintensität (gemessen anhand des Verhältnisses des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen) von 57,8 % sank gegenüber dem Vorjahr um 12 %-Punkte. Die Personalintensität (gemessen anhand des Verhältnisses des Personalaufwands zu den Umsatzerlösen) stieg auf 28,1 % (Vj.: 7,9 %). Das Ergebnis vor Steuern weist einen positiven Betrag in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vj.: 4,2 Mio. EUR) auf. 3. Finanzlage Im Geschäftsjahr betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1,3 Mio. EUR. Der positive Wert ergibt sich in erster Linie durch den im Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschuss sowie der Abnahme des Vorratsvermögens. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag infolge der Zahlungsmittelzuflüsse aus der Veräußerung des Anlagevermögens bei 2,6 Mio. EUR. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist mit -6,7 Mio. EUR auf Grund gezahlter Dividenden an Gesellschafter negativ. Die liquiden Mittel haben sich demnach vom Vorjahresstichtag zum Stichtag des Geschäftsjahres um 2,7 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR reduziert. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stellt sich insgesamt als zufriedenstellend dar. C. Risikobericht und Prognosebericht Der operative Geschäftsbetrieb wurde zum 01.06.2021 eingestellt. Risiken bestehen deshalb im Wesentlichen lediglich in der Verwertbarkeit der zum Bilanzstichtag noch vorhandenen Vermögensgegenständen. Der Verkauf des Produktionsstandorts und die Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs zum 01.06.2021 wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Ponnath Produktions GmbH für das Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus wesentlich beeinflussen. Es wird für 2022 mit keinen Umsatzerlösen und einem niedrigerem Jahresergebnis als 2021 geplant. D. Ausblick Die Gesellschaft wird fortgeführt, der operative Geschäftsbetrieb wurde zum 01.06.2021 eingestellt.
Kemnath, 29. Juli 2022 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Grundsätzliche Angaben Die Gesellschaft, mit Sitz in Kemnath, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Weiden in der Oberpfalz unter HRB 4051 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Wertansätze der Bilanz zum 31. Dezember 2020 wurden unverändert als Vortrag übernommen. Auf Grund der Einstellung des operativen Geschäftsbetrieb zum 01.06.2021 und der damit verbundenen Veräußerung der wesentlichen Vermögensgegenstände des Anlage- und Vorratsvermögens sind die Zahlen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit den entsprechenden Vorjahreszahlen nicht vergleichbar. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter der Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr aktiviert und werden im Rahmen der gesetzlichen Regelung abgeschrieben. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,9 TEUR Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks sind zum Nennwert bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Verwendung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre abgezinst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet, soweit sie eine Restlaufzeit von weniger als ein Jahr aufweisen. Im Übrigen erfolgt die Umrechnung mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls oder dem höheren Stichtagskurs. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mitzugehörigkeit zu anderen Posten Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 156.950,61 (VJ.: EUR 241.489,83) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Angabe und Erläuterung der sonstigen Rückstellungen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben. Die sonstigen Rückstellungen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Sachverhalte:
4. Verbindlichkeiten Mitzugehörigkeit zu anderen Posten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 121.625,00 (Vj.: EUR 435.306,25) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Restlaufzeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2021 bestanden keine sonstigen finanzielle Verpflichtungen. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
3. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr:
4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Ponnath Holding GmbH & Co. KG, Kemnath, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.265.435,08 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Eingestellter operativer Geschäftsbetrieb Mit Wirkung zum 01.06.2021 wurde das Grundstück in der Blankreutestraße in Freiburg, das aufstehende Produktionsgebäude inklusive diverser Betriebsvorrichtungen und Einbauten, d. h. der Produktionsstandort der Ponnath Produktions GmbH, verkauft. Der Verkauf des Standorts wurde nicht über die Ponnath Produktions GmbH abgewickelt, da das Grundstück nur angemietet war. Das Anlagevermögen der Ponnath Produktions GmbH wurde komplett verkauft bzw. verlagert. Der operative Geschäftsbetrieb wurde eingestellt. In diesem Zusammenhang gab es Aufwendungen von außergewöhnliche Größenordnung in Höhe von TEUR 1.718, welche im Personalaufwand zu finden sind. Hierbei handelt es sich um Abfindungen. Zudem wurden Buchgewinne in Höhe von TEUR 1.905 sowie weitere Erlöse im Zusammenhang mit der Einstellung des operativen Betriebs in Höhe von TEUR 1.079 bzw. Buchverluste in Höhe von TEUR 57 aus dem Abgang von Anlagevermögen generiert. E. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Kemnath, 29. Juli 2022 Ponnath Produktions GmbH, Kemnath Michael Ponnath, Geschäftsführer Michael Ascherl, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 25. August 2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ponnath Produktions GmbH, Kemnath: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ponnath Produktions GmbH, Kemnath - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ponnath Produktions GmbH, Kemnath, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 29. Juli 2022 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Leuner, Wirtschaftsprüfer Kastl, Wirtschaftsprüfer |
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