Georg
Umformtechnik GmbH
Willroth
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2021
1. Grundlagen des Unternehmens
Geschäftsmodell des Unternehmens
Das Unternehmen Georg Umformtechnik GmbH in Willroth,
(kurz "Georg Umformtechnik" genannt) produziert
Schmiedeteile für ein breit diversifiziertes
Branchenfeld in der Nutzfahrzeug-, Bau-, Agrar-, Schiffs-,
Bahn-, und Energieindustrie ebenso wie für den
allgemeinen Maschinenbau.
Forschung und Entwicklung
Innerhalb unserer Konstruktion und Entwicklung
beschäftigen wir uns weiterhin mit der Optimierung
unserer Fertigungsmethoden.
2. Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Unser wirtschaftlicher Erfolg wird von zahlreichen
externen und internen Faktoren beeinflusst. Dazu
zählen das gesamtwirtschaftliche und
branchenspezifische Umfeld genauso wie die
Rohstoffentwicklung. Die wichtigsten Faktoren sind in den
nachfolgenden Abschnitten beschrieben.
Die wichtigsten Wirtschaftsregionen der Welt zeigten
im Geschäftsjahr 2021 einen starken
Wirtschaftsaufschwung im Vergleich zum Covid-19-Pandemie
bedingten Konjunktureinbruch im Vorjahr. Europa
verzeichnete im Berichtszeitraum ein hohes
Wirtschaftswachstum, wenngleich sich die vierte
Corona-Welle gegen Ende des Geschäftsjahres 2021 sowie
die Engpässe in den globalen Lieferketten belastend
auswirkten.
In den USA führte die anhaltend lockere
Zinspolitik der amerikanischen
Notenbank Federal Reserve (FED)
zu unverändert reger Investitionstätigkeit
der Industrie sowie zu hoher Nachfrage der Privathaushalte.
Chinas Wirtschaft verzeichnete im Berichtszeitraum einen
unverändert starken Anstieg, vor allem getrieben durch
einen boomenden Außenhandel. Auch
Schwellenländer wie Brasilien oder Indien
verzeichneten im Jahresverlauf eine Erholung des
Wirtschaftswachstums von den Folgen der Pandemie.
Belastend wirkten sich die durch die Pandemie entstandenen
Engpässe und Verzögerungen in den globalen
Lieferketten aus.
Dringend benötigte Rohstoffe und industrielle
Produkte fehlten oder konnten nur mit deutlicher
Verspätung geliefert werden, was weltweit zu
Produktionseinschränkungen führte, vor allem in
der Automobil- und Elektroindustrie. Infolgedessen kam es
zu einem Anstieg der Rohstoff- und
Energiepreise.
Geschäftsverlauf
In der Industriebranche entwickelte sich seit Anfang
2021 die Lage sehr positiv. Die Auftragslage der Georg
Umformtechnik GmbH ist seitdem stabil mit steigender
Tendenz, sodass die Geschäftsführung von einer
weiteren, positiven Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgeht.
In der Industriebranche entwickelte sich seit Anfang
2021 die Lage positiv, trotz allgemeiner schlechterer
Geschäftserwartung seit dem zweiten Lockdown im
Herbst/Winter 2020. Die Auftragslage der Georg
Umformtechnik GmbH ist gut, so dass die
Geschäftsführung von einer weiteren positiven
Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgeht.
Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten
(ohne Auszubildende) lag mit 104,5 Mitarbeitern auf dem
Vorjahresniveau (104,5).
Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2021
gegenüber 2020 um TEUR 7.050,8 auf
TEUR 27.824,9 (+33,9 %) gestiegen. Die
Gesamtleistung stieg um TEUR 8.996.
Die Materialaufwendungen sind von insgesamt
TEUR 12.536,4 um TEUR 7.117,9 auf
TEUR 19.654,3 (+56,8 %) gestiegen. Die
Materialeinsatzquote (Materialaufwand bezogen auf die
Gesamtleistung) entwickelte sich im Jahr 2021 von
60,7 % auf 64,1 %, im Wesentlichen bedingt durch
gestiegene Rohstoffpreise bzw. Zuschläge. Der
Rohgewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 8.108,7
um TEUR 2.921,4 auf TEUR 11.030,1 in 2021 (+
36,0 %).
Die Personalaufwendungen stiegen um TEUR 591 auf
TEUR 5.754 im Wesentlichen durch die verbesserte
Auftragslage und den Wegfall der Kurzarbeit. Der Anteil an
der Betriebsleistung beträgt 18,8 % (Vorjahr:
25,0 %). Die Abschreibungen stiegen um TEUR 61,6
auf TEUR 649,6 aufgrund der durchgeführten
Investitionen. Das Zinsergebnis sank auf Grund gesunkener
Zinsaufwendungen um TEUR 9 auf TEUR 131.
Insgesamt beträgt das Ergebnis vor Steuern
TEUR + 308. Der Jahresüberschuss betrug
TEUR 301 (Vorjahr Jahresfehlbetrag: TEUR -
753).
Finanzlage
Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der
operativen Geschäftstätigkeit und zur Reduzierung
des Forderungsausfallrisikos werden laufend Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines
Factoring-Vertrags verkauft. Zum Bilanzstichtag war ein
Forderungsbestand zum Nominalwert von TEUR 3.502
(Vorjahr: TEUR 1.354) verkauft. Der Cashflow,
bestehend aus dem Jahresergebnis zuzüglich der
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen,
beträgt TEUR + 951. Die Eigenkapitalquote betrug
35,6 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 38,2 %).
Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen
Geschäftsjahr jederzeit gesichert.
Vermögenslage
Den Zugängen von immateriellen
Vermögensgegenständen und Sachanlagen von
TEUR 47 stehen Abschreibungen von TEUR 650
gegenüber. Der Aufbau des Vorratsbestands ist auf
produkt- und marktbedingte Bedarfsveränderungen sowie
gestiegene Rohstoffzuschläge zurückzuführen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten am
Bilanzstichtag im Wesentlichen Forderungen aus
Stromsteuerrückforderungen (TEUR 99) sowie
Forderungen nach dem Infektionsschutzgesetz (TEUR 62) und
Umsatzsteuerguthaben (TEUR 62). Die liquiden Mittel
verminderten sich stichtagsbedingt um TEUR 358 auf
TEUR 7. Die Verminderung des aktiven
Rechnungsabgrenzungspostens um TEUR 5 steht in
Zusammenhang mit der ratierlichen Abschreibung der
Sonderzahlungen an Leasinggeber. Das Eigenkapital stieg um
den Jahresüberschuss 2021 (TEUR 301) auf
TEUR 5.893. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen stiegen stichtagsbedingt von TEUR 3.158 um
TEUR 2.001 auf TEUR 5.159.
Gesamtaussage zur Lage
Nach dem Corona bedingten Einbruch 2020, konnte die
Lage im Berichtsjahr 2021 stabilisiert werden.
Angesichts der fortdauernden Corona-Pandemie wurde
für den erforderlichen Infektionsschutz der
Mitarbeiter ein Infektionsschutz- und Hygienekonzept mit
Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz zum Schutz unserer
Mitarbeiter eingeführt.
Für den Erfolg unseres Unternehmens sind jedoch
nicht nur finanzielle Werte wesentlich, sondern auch die
Erhaltung von nichtfinanziellen Werten. Darunter verstehen
wir den verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur,
also Soziales und Umwelt, und der Gesellschaft im
Allgemeinen.
Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der
Lage der Gesellschaft zum Stichtag zufrieden.
Ab Januar 2020 rückte das Krisenmanagement zur
Bekämpfung der Corona-Pandemie in den Mittelpunkt
unserer Aktivitäten. Um den erforderlichen
Infektionsschutz der Mitarbeiter zu gewährleisten
wurde ein Infektionsschutz- und Hygienekonzept mit
Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz zum Schutz unserer
Mitarbeiter eingeführt.
Insgesamt konnte die Geschäftsführung durch
schnelles frühzeitiges Handeln, in enger Abstimmung
mit dem örtlichen Gesundheitsamt, die Pandemielage gut
koordinieren.
Finanzielle Leistungsindikatoren
| In TEUR |
Ist 2021 |
Ist 2020 |
| Rohergebnis |
11.030 |
8.109 |
| EBIT |
432 |
-613 |
| EBT |
301 |
-753 |
| EBITDA |
1.082 |
-25 |
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Chancen- und Risikobericht
Die Georg Umformtechnik GmbH ist ein global
agierendes Unternehmen, das eine Vielzahl verschiedenster
industrieller Märkte und Kunden beliefert. Als solches
ist die Georg Umformtechnik GmbH einer Reihe von Risiken
ausgesetzt. Zu den wesentlichen übergeordneten Risiken
gehören:
| • |
Strategische Risiken
|
| • |
Operative Risiken
|
Das von der der Georg Umformtechnik GmbH
durchgeführte Risikomanagement dient sowohl der
langfristigen Sicherung des Unternehmensbestands als auch
der Wertsteigerung und stellt somit einen wesentlichen
Erfolgsfaktor für das Unternehmen dar. Im Sinne einer
wertorientierten Unternehmensführung ist
Risikomanagement integrierter Bestandteil der
Geschäftsprozesse und erstreckt sich über
sämtliche strategische und operative Ebenen.
Ein integraler Bestandteil der Risikoüberwachung
und -steuerung ist der Planungs- und Controlling-Prozess
innerhalb des gesamten Unternehmens. Kontinuierliches
Controlling und regelmäßiges Reporting sollen
die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass
größere Risiken früh erkannt und, wenn
notwendig, Gegenmaßnahmen getroffen werden
können. Dennoch gibt es keine Garantie dafür,
dass mit den im Einsatz befindlichen Überwachungs- und
Risikokontrollsystemen alle Risiken rechtzeitig erkannt
werden.
Das Auftreten neuer Virus-Varianten in der
Coronapandemie könnte zur Verhängung von
Lockdowns in einzelnen Staaten bzw. Regionen und damit zu
einer konjunkturellen Abkühlung führen. Dies
könnte negative Auswirkungen auf die
Geschäftsentwicklung haben.
Hinzu kommen externe Risiken, deren Eintritt die
konjunkturelle Entwicklung negativ beeinflussen
könnten. Dazu gehören unter anderem eskalierende
Handelskonflikte zwischen wirtschaftlich bedeutenden
Staaten sowie zunehmende politische Instabilitäten.
Die hohe Staatsverschuldung vieler Ländern stellt
mittel- bis langfristig ebenfalls ein Risiko dar.
Die beschriebenen Risiken des Unternehmens werden
laufend überwacht. Georg ist bereit, darauf zu
reagieren und entgegenzusteuern.
Aus heutiger Sicht liegen keine Risiken vor, die den
Bestand des Unternehmens gefährden.
Unserer Konkurrenz begegnen wir mit
Wettbewerbsfähigkeit sowie Zuverlässigkeit,
technologischer Innovation und hohen
Qualitätsansprüchen. Zudem sehen wir angesichts
zahlreicher in den Vorjahren umgesetzter Neuteilprojekte
Chancen auf entsprechende Umsatzsteigerungen
Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir
Umsatzerlöse von TEUR 40.686. Unsere Ertragslage
werden wir weiter entsprechend im Jahr 2022 verbessern
können.
| In TEUR |
Ist 04/2022 |
Plan 2022 |
Ist 2021 |
| Umsatz |
13.642 |
40.686 |
29.129 |
| EBIT |
165 |
643 |
432 |
| EBT |
121 |
483 |
301 |
Im Folgejahr wurde bis einschließlich April 2022
ein Umsatz in Höhe von TEUR 13.642 und ein
vorläufiges Ergebnis von TEUR 121 erzielt.
Außergewöhnliche Instandhaltungskosten
für einen Brandschaden sind mit TEUR 929 im ersten
Quartal 2022 angefallen, die aber ebenso wie sämtliche
sonstige Mehrkosten über die Feuerversicherung gedeckt
werden konnten. Der Personalbestand ist stabil und
entspricht den Kapazitätsanforderungen. Engpässe
traten nicht auf und sind auch im zweiten Halbjahr nicht zu
erwarten.
Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des
Unternehmens positiv und blicken optimistisch der Zukunft
entgegen.
Willroth, den 24. Juni
2022
Peter
Baaten
Geschäftsführung
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.904.960,39 |
5.516.767,39 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
71.945,00 |
59.620,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
71.945,00 |
59.620,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.833.015,39 |
5.457.147,39 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
606.068,89 |
620.975,89 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
3.626.484,50 |
4.167.119,50 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
600.462,00 |
669.052,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
11.633.410,06 |
9.071.272,02 |
| I.
Vorräte |
9.696.852,56 |
7.483.172,72 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.929.185,31 |
1.222.847,46 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
923.558,23 |
624.539,36 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
510.483,35 |
486.456,96 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.005.627,08 |
598.308,10 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
7.372,19 |
365.251,84 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
30.989,32 |
35.763,53 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
16.569.359,77 |
14.623.802,94 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.892.985,74 |
5.592.054,61 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
250.000,00 |
250.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
3.800.000,00 |
3.800.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
1.542.054,61 |
2.295.757,58 |
| IV.
Jahresüberschuss |
300.931,13 |
-753.702,97 |
| B.
Rückstellungen |
591.587,58 |
279.738,73 |
| C.
Verbindlichkeiten |
10.084.786,45 |
8.752.009,60 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
4.477.622,59 |
4.490.049,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.027.690,69 |
544.666,42 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
3.449.931,90 |
3.945.382,58 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
5.607.163,86 |
4.261.960,60 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
5.484.785,46 |
4.149.468,52 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
122.378,40 |
113.389,63 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
16.569.359,77 |
14.623.802,94 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
11.030.086,02 |
8.108.734,49 |
| 2.
Personalaufwand |
5.754.287,00 |
5.163.220,22 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.701.513,63 |
4.212.625,07 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.052.773,37 |
950.595,15 |
| davon
für Altersversorgung |
1.068,44 |
910,26 |
| 3.
Abschreibungen |
649.646,06 |
588.040,35 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
649.646,06 |
588.040,35 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.191.970,64 |
2.964.996,53 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
4.499,20 |
0,00 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
131.124,38 |
140.514,81 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
307.557,14 |
-748.037,42 |
| 8.
sonstige Steuern |
6.626,01 |
5.665,55 |
| 9.
Jahresüberschuss |
300.931,13 |
-753.702,97 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2021
I. Allgemeines
Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Montabaur
unter der Nummer HRB 20441 und der Firmierung "Georg
Umformtechnik GmbH" mit Sitz in Willroth geführt.
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
wurde gemäß §§ 242 ff. und
§§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen
Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die
Vorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Wertansätze der
Bilanz zum 31. Dezember 2021 wurden unverändert
übernommen. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt
nach der "Going-Concern"-Annahme.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind
grundsätzlich unverändert die nachfolgenden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die
Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt
allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen
vorsichtiger Beurteilung Rechnung.
Erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens sind zu An-schaffungskosten bilanziert
und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen,
entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige
Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die
Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig
abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände sowie Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung werden nicht aktiviert.
Für die Abschreibungen werden folgende
Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
| Nutzungsdauer
immaterielle Vermögensgegenstände |
|
| Software |
3 bis 5 Jahre |
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig
abgeschrieben. In die Herstellungskosten selbst erstellter
Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige
Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste
Abschreibungen einbezogen.
Für die Abschreibungen werden folgende
Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
| Nutzungsdauer
Sachanlagen: |
|
| Gebäude
einschließlich Hof- und Wegebefestigungen |
10 bis 50 Jahre |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
3 bis 20 Jahre |
| Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
3 bis 14 Jahre |
Grundwerkzeuge, die dem Unternehmen langfristig dienen
(Hammer-/maschinen-gebundene Werkzeuge), werden wie im
Vorjahr mit einem Festwert als gesonderter Posten innerhalb
der technischen Anlagen und Maschinen im
Anlagevermögen erfasst. Die Bewertung erfolgt zu
Anschaffungs- und Herstellungskosten unter
Berücksichtigung von Abschlägen entsprechend
wirtschaftlicher und technischer Abnutzung.
Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr
2021 auch für handelsrechtliche Bilanzierung
entsprechend der steuerlichen Regelung gemäß
§ 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben.
Die
Vorräte werden zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten
angesetzt.
Die Bestände an
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu
durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren
Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Werkzeuge, die
kurzfristig der Fertigung dienen (Verbrauchswerkzeuge),
werden wie im Vorjahr als Festwert unter den Roh-, Hilfs-
und Betriebsstoffen ausgewiesen. Die Bewertung der
Werkzeuge erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten
unter Berücksichtigung von Abschlägen
entsprechend wirtschaftlicher und technischer Abnutzung.
Die
unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu
Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt
zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen
und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und
Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen
berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen
Verwaltung werden gemäß § 255
Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.
Es wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den
voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für
noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen.
Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus
überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter
Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten
ergeben, sind durch angemessene Abwertungen
berücksichtigt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden
entsprechend dem Grundsatz der Einzelbewertung
gemäß § 252 Abs. 1 HGB und unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Erkennbare Einzelrisiken werden durch die Bildung von
Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko
bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist
durch pauschale Abschläge berücksichtigt.
Die
sonstigen Vermögensgegenstände sowie der
Kassenbestand und die
Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem
Nennwert angesetzt.
Das
Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h.
einschließlich zukünftiger Kosten- und
Preissteigerungen) angesetzt.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen
des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel in der Anlage zu
diesem Anhang dargestellt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben
wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Unter den Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen werden Forderungen gegenüber dem
Gesellschafter in Höhe von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR
486) ausgewiesen. Diese Forderungen haben eine Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in
Höhe von TEUR 16 (Vorjahr.: TEUR 13) eine Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr.
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im
Wesentlichen Leasingsonderzahlungen und abgegrenzte
Versicherungsbeiträge.
Kapital
Das Stammkapital ist mit TEUR 250 voll
eingezahlt.
Rückstellungen
Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen
Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen
mit TEUR 324 (Vorjahr: TEUR 0) sowie
Personalkostenrückstellungen in Höhe von
TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 89).
Verbindlichkeiten
Die Zusammensetzung und die Laufzeit der
Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachstehenden
Aufstellung:
| Art der Verbindlichkeit
zum 31.12.2021 |
Gesamtbetrag |
davon mit
einer Restlaufzeit |
davon: |
|
bis zu 1 Jahr |
größer 1
Jahr |
größer 5
Jahre |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| gegenüber
Kreditinstituten |
4.477 |
1.715 |
2.762 |
0 |
| aus Lieferungen und
Leistungen |
5.159 |
5.159 |
0 |
0 |
| sonstige
Verbindlichkeiten |
448 |
355 |
79 |
14 |
| Summe |
10.084 |
7.229 |
2.841 |
14 |
Im Vorjahr ergaben sich folgende Restlaufzeiten:
| Art der Verbindlichkeit
zum 31.12.2020 |
Gesamtbetrag |
davon mit
einer Restlaufzeit |
davon: |
|
bis zu 1 Jahr |
größer 1
Jahr |
größer 5
Jahre |
|
|
|
|
|
| gegenüber
Kreditinstituten |
4.490 |
1.040 |
3.150 |
300 |
| aus Lieferungen und
Leistungen |
3.157 |
3.157 |
0 |
0 |
| gegenüber
verbundenen Unternehmen |
0 |
0 |
0 |
0 |
| sonstige
Verbindlichkeiten |
1.105 |
1.030 |
69 |
0 |
| Summe |
8.752 |
5.227 |
3.219 |
300 |
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch Sicherungsübereignung von Maschinen und
maschinellen Anlagen besichert.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 34
(Vorjahr: TEUR 14).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2
(Vorjahr: TEUR 3).
V. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Es besteht weiterhin eine Bürgschaft mit einem
Höchstbetrag von TEUR 200 gegenüber der
Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis für ein
Darlehen bei P.G.S. Plettenberger Gesenkschmiede GmbH,
Plettenberg.
Da das verbundene Unternehmen bisher seinen
Zahlungsverpflichtungen nachgekommen ist, wird mit einer
Inanspruchnahme nicht gerechnet.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen
Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen von
jährlich TEUR 216 und aus Leasing-Verträgen
von TEUR 163 mit Laufzeiten von max. 48 Monaten. Zur
Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen
Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines echten
Factorings verkauft. Zum Bilanzstichtag war ein
Forderungsbestand zum Nominalwert von TEUR 2.812
(Vorjahr: TEUR 1.097) verkauft. Zweck ist die
Verbesserung der Liquiditätslage.
Mitarbeiter
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
|
2021 |
2020 |
| Gewerbliche
Arbeitnehmer |
94 |
93 |
| Angestellte |
15 |
15 |
| Auszubildende |
2 |
2 |
|
111 |
110 |
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Angabe wurde unter Inanspruchnahme von
§ 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Mutterunternehmen
Die Georg Group GmbH, Willroth, ist Mutterunternehmen
im Sinne des § 290 HGB.
Geschäftsführung
Peter Baaten, Kaufmann, Hennef
Herr Baaten ist von den Beschränkungen des
§ 181 BGB befreit.
Verwendung des Jahresüberschusses
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss
des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von TEUR 301 mit
dem bestehenden Verlustvortrag zu verrechnen.
Willroth, 24. Juni 2022
Geschäftsführung
gez.
Peter Baaten
Anlagespiegel
|
ANSCHAFFUNGSKOSTEN |
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Stand am
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Zugänge
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Abgänge
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Stand am
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01.01.2021
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31.12.2020
|
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EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
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| ANLAGEVERMÖGEN |
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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|
|
Entgeltlich erworbene
Software
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247.278,11
|
43.940,00
|
0,00
|
291.218,11
|
II. Sachanlagen
|
|
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|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
709.439,12
|
0,00
|
0,00
|
709.439,12
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
8.921.023,73
|
-105.468,83
|
0,00
|
8.815.554,90
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.269.367,45
|
109.339,89
|
12.180,00
|
2.366.527,34
|
|
11.899.830,30
|
3.871,06
|
12.180,00
|
11.891.521,36
|
|
12.147.108,41
|
47.811,06
|
12.180,00
|
12.182.739,47
|
|
ABSCHREIBUNGEN |
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Stand am
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand am
|
|
01.01.2021
|
|
|
31.12.2020
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
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| ANLAGEVERMÖGEN |
|
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|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Software
|
187.658,11
|
31.615,00
|
0,00
|
219.273,11
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
88.463,23
|
14.907,00
|
0,00
|
103.370,23
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
4.753.904,23
|
435.166,17
|
0,00
|
5.189.070,40
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.600.315,45
|
167.957,89
|
2.208,00
|
1.766.065,34
|
|
6.442.682,91
|
618.031,06
|
2.208,00
|
7.058.505,97
|
|
6.630.341,02
|
649.646,06
|
2.208,00
|
7.277.779,08
|
|
BUCHWERTE |
|
Stand am
|
Stand am
|
|
31.12.2021
|
31.12.2020
|
|
EUR
|
EUR
|
| ANLAGEVERMÖGEN |
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Software
|
71.945,00
|
59.620,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
606.068,89
|
620.975,89
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
3.626.484,50
|
4.167.119,50
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
600.462,00
|
669.052,00
|
|
4.833.015,39
|
5.457.147,39
|
|
4.904.960,39
|
5.516.767,39
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Bericht des Aufsichtsrats
kein Aufichtsrat vorhanden
sonstige Berichtsbestandteile
Peter Baaten Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2022
festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Georg Umformtechnik GmbH, Willroth:
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Georg Umformtechnik
GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021
sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Georg
Umformtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.
Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.
Januar bis zum 31. Dezember 2021 und
|
| • |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchge-führte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie
einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder
unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist bei Verstößen höher als
bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
|
| • |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| • |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Un-sicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| • |
beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben
sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| • |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
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| • |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientieren
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
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Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Mülheim an der Ruhr,
24. Juni 2022
HLV
Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Frank
Vieting
Wirtschaftsprüfer
Ingo
Bothe
Wirtschaftsprüfer
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