Sanisax GmbH
77mGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Kern seit 5.12.2024 | Prokura |
Thomas Starke seit 8.2.2024 | Prokura |
Christian Forster seit 8.2.2024 | Prokura |
Michael Knüppel seit 27.9.2023 | Geschäftsführer |
Rüdiger Ryssel seit 18.8.2021 | Prokura |
Christopher Alexander Pistor seit 15.10.2020 | Prokura |
Mario Gerstner seit 21.10.2019 | Geschäftsführer |
Heike Grottian seit 11.9.2019 | Prokura |
Falk Engert seit 11.9.2019 | Prokura |
Ralf Dautermann seit 11.1.2018 | Prokura |
Markus Ziesak seit 11.1.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
E***** W**** | 12.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 87.50% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Saxonia Baustoffe GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 - 31. Juli 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Saxonia Baustoffe GmbH, Dresden (im Folgenden "Gesellschaft" oder "Saxonia" genannt), ist als Tochterunternehmen der STARK Deutschland GmbH, Offenbach am Main (kurz "STDE"), im Verhältnis zur Stark Group A/S, Kopenhagen, Dänemark, ein verbundenes Unternehmen. Die Gesellschaft betreibt Einzel- und Großhandel mit Baustoffen und Fliesen aller Art in Sachsen, vorrangig im Großraum Dresden. Gesellschafter sind die STARK Deutschland GmbH mit 87,5 % und Frau Evelyn Wilke mit 12,5 %. Die aktuellen Geschäftsführer sind: Herr Mario Gerstner Herr Michael Knüppel Die Gesellschaft hat vier unselbstständige Standorte:
Der Einkauf von Handelswaren erfolgt bei in Deutschland ansässigen Herstellern und Händlern auf eigene Rechnung, wobei Saxonia auf Rahmenvereinbarungen der STDE zurückgreift. Zusätzlich wird Saxonia vom Logistikzentrum der STARK Deutschland GmbH versorgt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bauhauptgewerbe in Deutschland ist wie im vergangenen Jahr auch einigen Problemen ausgesetzt, so machen sich die Preisentwicklung bei Bauleistungen, Zinserhöhungen und steigenden Lebenshaltungskosten weiterhin stark bemerkbar. Die Verunsicherung sowohl bei privaten als auch gewerblichen Investoren zeigt sich deutlich in den Auftragsbüchern. Dennoch konnte das Bauhauptgewerbe in Sachsen das Gesamtjahr 2022 mit einer Umsatzsteigerung von 11,2 % im Vergleich zum Vorjahr abschließen. Diese Steigerung zeigte sich auch in den Monaten von August bis Dezember 2022, so konnte in dieser Zeit ein Umsatzplus von +11,7 % erzielt werden. Umsatzstark zeigte sich vor allem der Hochbau, aber auch der Tiefbau konnte in den Monaten September bis Dezember 2022 Umsatzzuwächse verzeichnen. Auch für die Monate Januar bis März 2023 zeigte sich das Bauhauptgewerbe in Sachsen mit einer Umsatzsteigerung im Vergleich zur Vorjahresperiode. Allerdings spiegeln sich ab April 2023 die gesamtwirtschaftlichen Probleme auch in Sachsen wider und so sanken die Gesamtumsätze im April bis Juni 2023. Dennoch konnte in der Zeit von Januar bis Juli 2023 ein leichtes Umsatzplus von 1,9 % erwirtschaftet werden. Der gesamtwirtschaftliche Einbruch 2023 zeigte sich auch in der Gesellschaft. Ab den Monaten Februar bis Juli 2023 verlor die Gesellschaft deutlich an Umsatz und somit schloss diese das Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis 31.07.2023 mit einem Umsatzrückgang von -8,6 % ab. Auch die tätigen Personen sind im Bauhauptgewerbe in der Zeit von Januar bis Juli 2023 mit -2,5 % rückläufig gewesen. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.1. Umsatzentwicklung Der Gesamtumsatz stellt sich wie folgt dar:
Die Umsätze der Saxonia lagen für das Geschäftsjahr 2022/2023 -8,6 % unter dem Vorjahr, in dem ein Umsatz von TEUR 34.810 erwirtschaftet wurde. Während die Umsätze in der Lieferart Strecke und Lager Zufuhr deutlich rückläufig waren, konnte sich der Lager Abholumsatz konstant halten. Besonders die Gewerke Tiefbau, Holz, Hochbau, Rohbau, Bauelemente, Gala, Fliese und LBM haben teilweise deutlich an Umsatz verloren. Lediglich die Gewerke Ausbau, Dach und Fassade und Sanitär konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr steigern. Ein Blick auf die Kunden zeigt, dass die Umsätze in den Kundengruppen Trockenbauer, GaLa-Bau, Hausmeisterservice, Großkunden und Zimmerer deutlich gestiegen sind. Dahingegen die Kunden im Bereich Hoch- und Tiefbau, Rohbau, Bauträgergesellschaften, Allrounder am Bau, Privatkunden, Dachdecker, Schreinereien und Fliesenleger weniger Umsätze generiert haben. Die stark rückläufigen Umsätze im Vergleich zum Vorjahr haben auch die Vorjahresprognose mit einem Wachstum von +3,5 % verfehlt. 2.2. Ergebnisentwicklung Das Betriebsergebnis der Gesellschaft ermittelt sich wie folgt:
Die Umsätze im Geschäftsjahr 2022/2023 der Gesellschaft sanken im Vorjahresvergleich um TEUR 2.988 auf TEUR 31.822, was einem Umsatzrückgang von 8,6 % entspricht. Der Materialaufwand sank im Vorjahresvergleich aufgrund des niedrigeren Umsatzvolumens um TEUR 2.734 auf TEUR 23.890, die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) ist dabei ebenfalls gesunken und belief sich auf 75,1 % (i. Vj. 76,5 %). Die Personalaufwendungen fielen zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum leicht um TEUR 145 auf TEUR 3.507. Der leichte Rückgang kommt sowohl aus den geringeren Löhnen und Gehältern als auch aus den sozialen Abgaben. Die Aufwendungen für Altersversorgung verringerten sich um TEUR 48. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen lagen leicht unter dem Vorjahr. Sie beliefen sich auf TEUR 232 (i. Vj. TEUR 247). Die anderen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vorjahreszeitraum deutlich um TEUR 504 auf TEUR 3.047. Aufgrund der deutlich gesunkenen Umsatzerlöse und der gestiegenen anderen betrieblichen Aufwendungen konnte die Gesellschaft das Betriebsergebnis trotz Verbesserung der Materialaufwandsquote und gesunkener Personalaufwendungen nicht verbessern. Das Betriebsergebnis sank um TEUR 606 auf TEUR 1.142. Die Umsatzrentabilität (Betriebsergebnis/Umsatzerlöse) verschlechterte sich aufgrund der genannten Faktoren um 1,4 %-Punkte auf 3,6 %-Punkte. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der Saxonia Baustoffe GmbH
Anpassungen zwischen dem Betriebsergebnis und dem Jahresergebnis resultierten aus periodenfremden oder außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträgen, Beteiligungsergebnissen, Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie Zins- und Steuereffekten. Die periodenfremden und außergewöhnlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2022/2023 sanken im Vorjahresvergleich um TEUR 186 auf TEUR 0, im Wesentlichen durch geringere Auflösungen von sonstigen Rückstellungen und weniger Erträgen im Lieferantenbonus. Das Finanzergebnis verbesserte sich um TEUR 3 auf TEUR -8 aufgrund geringerer Zinsaufwendungen. Die Ertragsteuern sanken durch das geringere Ergebnis vor Steuern auf TEUR 526 (i. Vj. TEUR 618). Insgesamt lag der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 608 unter dem Vorjahresniveau (i. Vj. TEUR 1.305). Aufgrund der genannten Faktoren wurde auch die Vorjahresprognose in Höhe von TEUR 2.300 nicht erreicht. 2.3. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist zum 31. Juli 2023 im Vergleich zum 31.07.2022 um TEUR 1.410 auf TEUR 9.402 gesunken. Das Anlagevermögen verringerte sich im Laufe des Geschäftsjahres um TEUR 205 im Wesentlichen durch die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres (TEUR 232). Des Weiteren sank das Umlaufvermögen um TEUR 1.197 auf TEUR 8.045 (i. Vj. TEUR 9.242). Die Vorräte verringerten sich um TEUR 627 insbesondere dadurch, dass im Vorjahr aufgrund der gestiegenen Einstandspreise und Beschaffungsproblematiken viel eingekauft wurde und diese Bestände nun abgebaut wurden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken um TEUR 538; davon entfallen TEUR 862 auf niedrigere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des geringeren Umsatzes. Aus diesem Grund sanken auch die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen aus Lieferantenbonus um TEUR 164. Dagegen stiegen die Forderungen aus konzerninternen Finanzierungsvorgängen um TEUR 499. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten verringerten sich geringfügig um TEUR 32. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um TEUR 305 gesunken, insbesondere durch geringere Steuerrückstellungen (TEUR 729). Dagegen stiegen die sonstigen Rückstellungen um TEUR 416, im Wesentlichen wegen gestiegener Personalrückstellungen. Des Weiteren sind sowohl die Verbindlichkeiten um TEUR 407 gesunken als auch das Eigenkapital um TEUR 698 aufgrund des geringeren Jahresüberschusses und der im Geschäftsjahr 2022/2023 geleisteten Ausschüttungen. 2.4. Außerbilanzielle Verpflichtungen Es bestehen langfristige Mietverträge für die einzelnen Standorte bzw. das Vorhaben, etwaige auslaufende Mietverträge langfristig zu verlängern. Die Verpflichtungen aus Leasing und Miete für die künftigen Geschäftsjahre beliefen sich per 31. Juli 2023 auf TEUR 1.538 (i. Vj. TEUR 1.480). 2.5. Investitionen Die Gesellschaft tätigte im Geschäftsjahr 2022/2023 kleinere Investitionen in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 36), insbesondere für Büromaschinen. 2.6. Finanzierung Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im laufenden Geschäftsjahr und auch zum 31. Juli 2023 über den Cash-Pool der STARK Group A/S. Die Finanzierung des Gesamtvermögens durch Eigenkapital beträgt 37,9 % (i. Vj. 39,4 %). Die gesunkene Deckung resultiert bei leicht gesunkener Bilanzsumme aus Ausschüttungen im Geschäftsjahr 2022/2023. 3. Personal Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden TEUR 2.888 (i. Vj. TEUR 2.971) an Löhnen und Gehältern sowie TEUR 620 (i. Vj. TEUR 681) an sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung einschließlich Unterstützung aufgewendet. Insgesamt lag der reguläre Personalaufwand für das Geschäftsjahr 2022/2023 damit bei TEUR 3.507 (i. Vj. TEUR 3.652). Der Personalbestand (inkl. Aushilfskräfte) der Saxonia Baustoffe GmbH stellt sich in der durchschnittlichen Betrachtung wie folgt dar:
4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens Die angespannte wirtschaftliche Lage hatte auch Auswirkungen auf die Gesellschaft. Sowohl umsatztechnisch als auch ergebnisseitig war das Geschäftsjahr 2022/2023 nicht zufriedenstellend. Die geringeren Umsätze und Kostensteigerungen auf der Einkaufsseite konnten nicht durch eine leicht verbesserte Marge kompensiert werden. Die Niederlassungen in Großenhain, Dresden, Fritz-Reuter-Straße und Heidenau mussten leichte Umsatzverluste hinnehmen, wohingegen sich die Umsätze Dresden und Scharfenberger Straße positiv entwickelt haben. Die ersten beiden Monate August und September 2022 begannen umsatzseitig zwar besser als das Vorjahr, allerdings lagen diese beiden Monate bereits unter den Erwartungen. Auch die Monate November 2022 und Januar 2023 waren besser als das Vorjahr. Seit Februar 2023 blieben die Umsätze kontinuierlich unter dem Vorjahr und auch hinter den Erwartungen, so machten sich hier die angespannte und unsichere Marktentwicklung sowie der Rückgang der Auftragseingänge bemerkbar. Insgesamt konnten die schwächeren Monate nicht ausgeglichen werden und somit lag der Umsatz unter dem Vorjahr und hinter den Erwartungen. Der Bruttonutzen in der Lieferart Strecke verbesserte sich um +0,9 % Punkte und übertraf die Erwartungen. Dagegen blieb der Bruttonutzen Lager sowohl hinter dem Vorjahr als auch hinter den Erwartungen. Dieser lag -0,2 % Punkte unter dem Vorjahr, getrieben durch die Verschlechterung des Abholumsatzes. Allerdings zeigte sich der Zufuhrumsatz erfreulich mit einer Verbesserung gegenüber Vorjahr. In Summe lag der Gesamt-Bruttonutzen +0,6 % Punkte über dem Vorjahr und in etwa genau auf unseren Erwartungen. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um TEUR 606 verschlechtert. Diese negative Entwicklung ist getrieben durch die Umsatzverschlechterung und die gestiegenen betrieblichen Aufwendungen. Die leichte Margenverbesserung und geringere Personalaufwendungen konnten diese negative Entwicklung nicht kompensieren. In Summe konnten auch die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2022/2023 nicht erfüllt werden. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen. 1. Prognosebericht Die Aussichten für die Baukonjunktur 2023 waren eher verhalten. Und so startete das Jahr 2023 unter erschwerten Bedingungen aufgrund der Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten. Diese Prognose hat sich sehr schnell bestätigt. In den ersten drei Monaten 2023 sanken laut Statistischen Bundesamt die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahr um real -19 %, die Umsätze fielen um -8,2 %. Diese Negativentwicklung hielt im gesamten 1. Halbjahr 2023 weiter an. Auch die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist im 1. Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um -27,8 % gesunken. Im August 2023 hat die Bauindustrie eine weitere Verschlechterung prognostiziert. Und auch eine Verbesserung im Jahr 2024 ist erst einmal nicht in Sicht. Sowohl der Wohnungsbau als auch der Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau sind rückläufig. Für die Gesellschaft war der Start in das neue Geschäftsjahr 2023/2024 ebenfalls schwierig. Der Monat August 2023 verlor in Umsatz und Ergebnis gegenüber Vorjahr. Der weitere Ausblick des Geschäftsjahres 2023/2024 gestaltet sich als schwierig aufgrund der gesamtwirtschaftlich angespannten Situation. Wir rechnen vor Februar 2024 mit keiner deutlichen Entspannung. Insgesamt gehen wir von einer Umsatzstagnation aus. Die Bruttonutzenentwicklung hat sich zum Start des neuen Geschäftsjahres verschlechtert. War der Streckennutzen und der Zufuhrnutzen im abgelaufenen Geschäftsjahr noch recht stabil, so haben sich diese beiden Lieferarten sowie der Nutzen der Lieferart Abholung im August 2023 im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Insgesamt lag der Bruttonutzen im August 2023 um -1,4 %-Punkte unter dem Vorjahr. Hier gilt es nun besonders im Innen- und Außendienst sowohl an der Optimierung der Sortimentspalette als auch an der Verbesserung des Kundenservices zu arbeiten. Professionell organisierte Kundenveranstaltungen finden aktuell statt und tragen positiv zur Verbesserung der Kundenbindungen bei. Das Thema Pricing hat aufgrund der genannten Faktoren eine hohe Relevanz und wir sehen hier weiterhin Verbesserungspotenzial. Daher halten wir an unserem gesetzten Bruttonutzenziel von einer Steigerung von +0,5 %-Punkten für die Niederlassungen in Dresden Scharfenbergerstr., Fritz-Reuter Straße und Heidenau fest. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr aufgrund von Tarifanpassungen und Kosteninflationen eine Personalkostenerhöhung. Dieser planen wir durch Kosteneinsparungen in den anderen Bereichen entgegenzuwirken. Das Ergebnisziel für das kommende Geschäftsjahr liegt bei einem Jahresüberschuss (vor Einkommen-/Ertragsteuer) von TEUR 1.700. 2. Chancenbericht Die logistischen Herausforderungen werden im Baustoffhandel immer wichtiger. Durch bereits realisierte Investitionen in Hochkrantechnik ist die Gesellschaft in dem Bereich schon gut aufgestellt und wird sich durch noch geplante Investitionen in Kleinteillogistik weiter verbessern. Auch die Herausforderungen in der Beschaffung haben stetig zugenommen. Die Gesellschaft ist hierbei in die Prozesse der STARK Deutschland-Gruppe vollständig eingebunden. Mit einer weiteren Professionalisierung in Logistik und Beschaffung sowie weiterhin starker Zusammenarbeit mit den umliegenden Raab Karcher-Niederlassungen im Bereich der Objekt- und Kundenbearbeitung sehen wir eine Chance, sowohl im Umsatz als auch im Bruttonutzen zu wachsen. Die Gesellschaft profitiert weiter von zentralen Einkaufsvereinbarungen und zentral gesteuerten Einkaufs- und Verkaufsaktionen der Muttergesellschaft. Auch die Zugehörigkeit zur STARK-Gruppe, und damit verbundene Volumenvorteile, hat Erfolge gezeigt und wird auch in den folgenden Jahren sukzessive verstärkt und ausgebaut. Das Eigenmarkensortiment wird ständig erweitert und überarbeitet und bietet weiterhin viel Wachstumspotenzial durch eine höhere Marktdurchdringung der vorhandenen Marken, aber auch durch Erweiterungen im Eigenmarkensortiment. Als eine weitere Chance für das neue Geschäftsjahr sehen wir die weitere konsequente Anwendung und Umsetzung der Maßnahmen aus der Vertriebsoffensive der STARK Deutschland Gruppe. Im Fokus steht nach wie vor der Ausbau der Kundenanzahl und Kundenbeziehungen im Bereich der kleinen und mittleren Kunden (der sog. SME). Das Key Account-Management arbeitet stets daran, die Zusammenarbeit mit den vorhandenen Großkunden zu optimieren, und weitere Großkunden für uns zu gewinnen. Mithilfe des Softwaretools InfoPlus und den Vertriebsapplikationen in unserem Business Intelligence (BI-)Tool soll u. a. die Kundensegmentierung in allen Regionen zu einer besseren Ausschöpfung von heutigen und zur Gewinnung von Potenzialkunden beitragen und so die Erreichung des intern gesetzten Wachstumsziels sicherstellen. Einmal jährlich wird in InfoPlus pro Kunde ein Umsatz- und Bruttonutzenbudget hinterlegt. Dies und die kontinuierliche Überarbeitung der Kundenpotenziale führen zu einer korrekten Zuordnung zu den unterschiedlichen Kundensegmenten. Auf diese Weise wird die Basis für die Wahl des richtigen Mitteleinsatzes gewählt, um die optimale Kundensteuerung insbesondere der Betreuungskunden zu erreichen. Verstärkt im Fokus steht der sogenannte SME-Kunde, also der kleine und mittelgroße Kunde mit einem maximalen Umsatzpotenzial von unter EUR 1,0 Mio. Hierbei steht sowohl die Neukundengewinnung von SME's zur Verbreiterung unserer Kundenbasis bzw. Kundenanzahl als auch die Erhöhung des durchschnittlichen Warenkorbes der vorhandenen SME im Vordergrund. Der SME-Kunde bedient vorwiegend das Abholgeschäft. Damit bildet dieses Kundensegment einen wesentlichen Pfeiler zur Steigerung des profitableren Lagergeschäftes und damit auch der Erreichung der Bruttonutzen- und Rohertragsziele. Zur Unterstützung dieses Fokus wurde eine SME-Champions League eingeführt. Prämiert werden hierbei alle Niederlassungen, die ein vorgegebenes Ziel der Neukundenakquise in diesem Kundensegment erfüllen. Die SME-Champions League wird zweimal jährlich durchgeführt. Durch die Neuausrichtung der Marke Saxonia sehen wir eine Chance zur Optimierung unseres Netzwerkes. Seit dem 01.08.2023 treten die Saxonia-Standorte unter dem Raab Karcher-Logo auf. Mit dieser Neuausrichtung bauen wir unsere Marktposition insbesondere in der Metropolregion Dresden weiter aus. Durch den Zusammenschluss bündeln wir unsere Kompetenzen künftig noch stärker und können den gesteigerten Anforderungen in der Metropolregion Dresden durch eine engere Marktbearbeitung noch besser gerecht werden. Darüber hinaus treiben wir mit diesem Schritt den Ausbau von Synergien sowie die Optimierung von Strukturen und Prozessen innerhalb unseres Unternehmens voran. Unterstützend zu dem Markenswitch sehen wir eine Optimierung der Marktbearbeitung durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der neu erworbenen Konz-Gruppe, insbesondere dem in Sachsen liegenden Standort in Meißen. Im Zusammenhang mit der Optimierung unseres Netzwerkes, haben wir Anpassungsnotwendigkeiten gesehen und somit hat sich die Schließung des Standortes in Großenhain zum 31.07.2023 ergeben. 3. Risikobericht Wettbewerber werden als relativ stabil gesehen. Die Wettbewerbssituation um große Projekte, Kunden und Preise ist nach wie vor sehr intensiv. Dagegen wird das Marktumfeld aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Probleme wie der Lieferengpässe, Preissteigerungen und Zinserhöhungen, als unsicher gesehen. Das daraus resultierende Risiko schätzen wir mit mittel ein. Nicht auszuschließen ist, dass es weiter zu einer Verschlechterung der allgemeinen Zahlungsmoral kommt und das Insolvenzrisiko für Baufirmen aufgrund von Rückgängen der Auftragseingänge, der Stillständen von Baustellen und der Preissteigerungen, steigt. In Anbetracht dieser wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird die konsequente Beobachtung und Analyse unserer Forderungen und Kreditlimite durch den Bereich Kreditmanagement auch weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit haben. Ein Ansteigen von Forderungsausfällen bei der Gesellschaft ist, aufgrund der oben genannten wirtschaftlichen Probleme und Schwierigkeiten, nicht auszuschließen. Es wird bewusst vorsichtig bei jeder Risikobewertung vorgegangen, um so den Weg der besten Chance-/Risikoabwägung weiterzugehen. Das daraus resultierende Risiko schätzen wir mit mittel ein. Den massiv ansteigenden Energiekosten, insbesondere bei Erdgas und Strom, arbeiten wir entgegen, indem jede Möglichkeit der Einsparung genutzt wird. Es sind bereits Maßnahmenpläne dafür in Zusammenarbeit mit der STARK Deutschland GmbH beschlossen und umgesetzt. Das daraus resultierende Risiko schätzen wir mit mittel ein. Weitere Herausforderungen bestehen in der Rekrutierung von geeignetem Personal im Baustoffgeschäft. Durch eine stabile Mitarbeiterentwicklung und auch der Möglichkeit der Schulung von Personal durch die interne Akademie der STARK Deutschland GmbH, sehen wir hier noch keinen Handlungsbedarf. Das daraus resultierende Risiko schätzen wir mit gering ein. Weitere Risiken, die über den üblichen Geschäftsverlauf hinausgehen, werden nicht gesehen.
Dresden, den 8. Dezember 2023 Saxonia Baustoffe GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Juli 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. August 2022 bis 31. Juli 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis 31. Juli 2023Saxonia Baustoffe GmbH mit Sitz in DresdenFritz-Reuter-Straße 56, 01097 DresdenEingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden HRB 1534 Mitglieder des Geschäftsführungsorgans 31.07.2023
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 31.07.2023 Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB sowie teilweise die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden gemäß § 265 Abs. 7 HGB zusammengefasst, um die Klarheit des Jahresabschlusses zu vergrößern. Die entsprechenden Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Angabe der auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 31.07.2023 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen, vermindert um planmäßige Abschreibungen, aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen linear und richten sich nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer bzw. nach der Laufzeit der Rechte, sofern diese kürzer sind. Die Nutzungsdauer von Software und ähnlichen Rechten beträgt zwischen drei und sieben Jahren. Die Sachanlagen gliedern sich in Grundstücke, Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund sowie Betriebsausstattung und Geschäftsausstattung. Die Nutzungsdauern betragen für unbewegliches Anlagevermögen (Gebäude) 14 bis 40 Jahre, für Betriebseinrichtungen allgemein (Regalanlagen, Fahrzeuge, Bearbeitungsmaschinen) 6 bis 15 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung und sonstige Anlagengüter 3 bis 25 Jahre. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßige Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt linear pro rata temporis. Die planmäßigen Abschreibungen berücksichtigen den wirtschaftlichen und den technischen Werteverzehr. Grundsätzlich erfolgt die Schätzung der angesetzten Nutzungsdauern nach den Abschreibungstabellen des Bundesministeriums für Finanzen in der allgemein zugänglichen Ausführung. Davon abweichend wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, speziell auf unsere Belange zugeschnittene Nutzungsdauern anzuwenden, welche sich aus der Erfahrung der letzten Jahre und Jahrzehnte ergeben haben. Geräte, welche durch Kunden angemietet werden (Mietgeräte), sind mit einer Nutzungsdauer von vier Jahren belegt, da hier von einer außergewöhnlichen Abnutzung durch den wechselnden Gebrauch ausgegangen wird. Möbelstücke, die zur Präsentation von Ausstellungsmustern aller Art genutzt werden (Musterständer), werden wegen der hohen Beanspruchung und der regelmäßigen Neubestückung über sechs Jahre abgeschrieben. Eine erstmals räumlich installierte Ausstellungsfläche zur Präsentation unseres Angebotssortiments wird in ihrer Gesamtheit über zehn Jahre abgeschrieben. Gebäude, ausgenommen Hallen in Leichtbauweise, werden über dreiunddreißig Jahre abgeschrieben. Grundstückseinrichtungen werden zwischen siebzehn und neunzehn Jahren abgeschrieben. Die Einbauten in angemieteten Objekten werden individuell nach dem bestehenden Mietvertrag, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von möglichen Mietverlängerungsoptionen, abgeschrieben. Die Einbauten in nicht eigenen Objekten dienen als Voraussetzungen zur Einrichtung oder zum weiteren Betrieb des Unternehmens. Für geringwertige, abnutzbare, bewegliche Anlagegüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 und weniger als EUR 1.000 ohne Umsatzsteuer wird in jedem Geschäftsjahr ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 250 liegen, werden sofort aufwandswirksam verbucht. Angabe der auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, falls die Gründe für in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, bis zur Höhe des Betrags, der sich bei Fortführung der regulären Abschreibungen ergeben hätte. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tageseinkaufspreisen/Absatzmarktpreisen (beizulegenden Werten). Risiken aus der zukünftigen Verwertung der Vorräte wurden angemessen berücksichtigt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu den Anschaffungskosten. Konkreten Ausfallrisiken wird durch eine Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken sind durch eine pauschale Wertberichtigung bei 90 Tagen über Fälligkeit berücksichtigt, die an die tatsächlichen Ausfälle auf Grund des Erfahrungswertes des vergangenen Jahres angepasst wird. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Method" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zins beträgt 1,81 % (i.Vj. 1,77 %). Des Weiteren wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt:
Der bilanzielle Unterschiedsbetrag zwischen dem 7-Jahresdurchschnittsatz und dem 10-Jahresdurchschnittsatz beträgt zum 31.07.2023 TEUR 16 (i. Vj. TEUR 29) (nach § 253 Abs. 6 HGB). In den übrigen Rückstellungen wird erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Diese werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erwartete zukünftige Preissteigerungen wurden bei der Bemessung der langfristigen Rückstellungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis 31. Juli 2023
Es wurden keine Zinsen aktiviert. Vorräte
Bei der Bewertung der Vorräte wurden für Risiken aus der Gängigkeit, der Reichweite sowie erwarteten Abzügen für Boni und Skonti Abwertungen von insgesamt EUR 481.666,41 (i.Vj. EUR 550.606,52) berücksichtigt. Forderungsspiegel 31.07.2023
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit EUR 472,34 aus Lieferungen und Leistungen. Der Restbetrag von EUR 2.019.613,34 betrifft sonstige Forderungen aus Finanzierungs- und Verrechnungsverkehr. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 31.07.2022
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit EUR 1.364,64 aus Lieferungen und Leistungen. Der Restbetrag von EUR 1.519.913,75 betrifft sonstige Forderungen aus Finanzierungs- und Verrechnungsverkehr. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital
Das Stammkapital wurde 2023 wie folgt gehalten: Von Frau Evelyn Wilke, Radebeul i.H.v. EUR 25.600,00 (12,5%) sowie von der STARK Deutschland GmbH, Offenbach am Main , i.H.v. EUR 179.200,00 (87,5%). Der Gewinnvortrag beträgt EUR 2.752.480,18. Der Jahresüberschuss zum 31. Juli 2022 i.H.v. EUR 1.305.272,31 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 05.04.2023 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen i.H.v. TEUR 648 (i.Vj. TEUR 343), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 108 (i.Vj. TEUR 106) sowie Bonusrückstellungen i.H.v. TEUR 181 (i.Vj. TEUR 205). Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit EUR 207.620,28 (i.Vj. EUR 167.920,73) aus Lieferungen und Leistungen. Umsatzerlöse, Material- und Personalaufwand
Abschreibungen, sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen, sowie periodenfremdes und außergewöhnliches Ergebnis
Zinsergebnis, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Bezüge von Mitgliedern der Gesellschaftsorgane Bezüge von früheren Mitgliedern der Gesellschaftsorgane und ihrer Hinterbliebenen Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch und unterlässt die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung. Frühere Mitglieder der Gesellschaftsorgane und deren Angehörige erhalten keine Bezüge. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus der Bilanz und den Haftungsverhältnissen hervorgehen
Ereignisse nach dem Stichtag und ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 607.561,58 an die Gesellschafter auszuschütten. Mit Wirkung zum 20.09.2023 ist Herr Timo Kirstein aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Mit Wirkung zum 21.09.2023 wurde Herr Michael Knüppel als Geschäftsführer bestellt. Angaben gem. § 285 Ziffer 14 HGB
Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers, wird gemäß § 288 Abs.2 S. 2 HGB verzichtet.
Dresden, den 8. Dezember 2023 Michael Knüppel Mario Gerstner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Saxonia Baustoffe GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Saxonia Baustoffe GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Saxonia Baustoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 8. Dezember 2023 KPMG
AG
Rataj, Wirtschaftsprüfer Pebler, Wirtschaftsprüfer |
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