Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 258243
Eingetragen
29.7.2020
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Anlagevermittlung nach § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG, Anlageberatung nach § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG, Abschlussvermittlung nach § 1 Abs. 1a Nr. 2 KWG, Finanzportfolioverwaltung nach § 1 Abs. 1a Nr. 3 und Eigengeschäft im Sinne von § 32 Abs. 1a S. 1 KWG. Bei Erbringung der Dienstleistungen besteht keine Befugnis, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen sowie Finanzinstrumente auf eigene Rechnung zu handeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mato Krahl
seit 29.7.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MMK Invest GmbH
Germany
60.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

2K Capital GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 2.130,52 12
2. Forderungen an Kunden 34.330,61 33
3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Anleihen und Schuldverschreibungen
aa) von anderen Emittenten 3.519,60 2
4. Beteiligungen 50.000,00 37
5. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 2
6. Sonstige Vermögensgegenstände 88,60 5
90.070,33 91

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€
1. Sonstige Verbindlichkeiten 9.033,18 6
2. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 13.360,00 18
13.360,00 18
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60
b) Kapitalrücklage 13.000,00 13
c) Bilanzverlust -5.322,85 -6
67.677,15 67
90.070,33 91

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
T€
1. Zinsaufwendungen 1.000,00 0
2. Provisionserträge 113.873,12 125
3. Provisionsaufwendungen 10.125,00 18
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.960,21 2
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 59.118,31 54
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.363,29 3
davon für Altersversorgung € 2.400,00 (Vj.: T€ 3)
66.481,60 57
b) Andere Verwaltungsaufwendungen 38.653,16 46
105.134,76 103
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 1.816,00 2
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundene Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 3
8. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 1.713,15 0
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 470,72 1
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0
11. Jahresüberschuss 470,72 1
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -5.793,57 -7
13. Bilanzverlust -5.322,85 -6

Anhang 2023

A Allgemeine Angaben

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der 2K Capital GmbH, München wurden neben den Regelungen des Handelsgesetzbuches und des GmbH- Gesetzes auch die Vorschriften der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV - für Wertpapierinstitute berücksichtigt.

Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften ergibt sich für Institute, die unter das Wertpapierinstitutsgesetz fallen, aus §§ 340 Abs. 4a i.V.m. 340 a Abs. 1 HGB.

Gesetzlich geforderte Angaben zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden im Anhang erläutert.

B Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Finanzanlagen sind zu den (fortgeführten) Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken mit den voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen passiviert.

C Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Bilanz

Anlagenspiegel

Zum Anlagenspiegel verweisen wir auf Anlage 3 Blatt 4.

Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von unter drei Monaten.

Restlaufzeitenspiegel (§ 9 Abs. 1 bis 3 RechKredV i.V. m. § 340 d HGB):

Bilanzposten bis 3 Monate > 3 Monate - 1 Jahr > 1 Jahr - 5 Jahre über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Forderungen an Kunden 34
Bilanzposten mit unbestimmt. Laufzeit Gesamt
T€ T€
Forderungen an Kunden 34

Angaben nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 RechKredV

Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere entfallen in voller Höhe auf börsennotierte Wertpapiere. Die Beteiligungen beinhalten nur die nachfolgend beschriebene Beteiligung an der MKVDO, welche nicht börsennotiert ist.

Beteiligungen

Die Beteiligung besteht an der MK Venture Decennium Opportunities Fund SCA, SICAV-FIS (MKVDO). Die MKVDO hat ihren Sitz in 1c, rue Gabriel Lippmann, 5365 Munsbach, Luxemburg. Die Höhe des Anteils am Kapital beträgt weniger als 1 %.

Die MKVDO hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr (1.7. - 30.6.). Das Kapital der MKVDO betrug zum 30.6.2023 € 7.666.221,45. Das Jahresergebnis für die Zeit vom 1.7.2022 bis 30.06.2023 belief sich auf € 7.199,12.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 395,68 sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 0,00. Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu 1 Jahr.

Andere Rückstellungen

In den anderen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Beratungs- und Abschlusskosten (T€ 6) sowie Rückstellungen für Prüfungskosten (T€ 6) enthalten.

Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserlöse

Die Provisionserlöse entfallen auf die Dienstleistungen Anlageberatung und Vertrieb. Die Honorare wurden mit ausländichen Kunden (Luxemburg) erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Lizenzgebühren, welche von der wikifolio Financial Technologies AG für die Zurverfügungstellung eines Musterportfolios bezahlt wurden.

D Sonstige Angaben

Sitz, Registergericht

Sitz der Gesellschaft ist München. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 258243 eingetragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 a HGB bestehen aus einem Mietvertrag in Höhe von T€ 1 monatlich. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von unbestimmter Dauer.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Gesellschaft ist Berater und Vertriebsstelle für den Fonds MK Venture Decennium Opportunities Fund SCA SICAF-FIS und erhält hierfür Provisionen. Ein Teil der marktüblichen Provisionen steht Herrn Mato Krahl für dessen Beratung zu. Herr Krahl ist mittelbar über die MMK Invest GmbH an der Gesellschaft beteiligt.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt ca. T€ 6 für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 und T€ 6 für die Prüfung nach § 89 WpHG 2023.

Mitarbeiter

In 2023 wurden durchschnittlich 4 Mitarbeiter beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust in Höhe von T€ 5 auf neue Rechnung vorzutragen.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Geschäftsführer

Herr Mato Krahl, Dipl.-Kfm., München.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wurde unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

München, den 14. Februar 2024

2K Capital GmbH

Mato Krahl

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.453,28 0,00 0,00 5.453,28
5.453,28 0,00 0,00 5.453,28
II. Finanzanlagen
1. Anleihen und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten 5.295,55 0,00 0,00 5.295,55
2. Beteiligungen 37.500,00 12.500,00 0,00 50.000,00
42.795,55 12.500,00 0,00 55.295,55
48.248,83 12.500,00 0,00 60.748,83
Abschreibungen Abschreibungen Zuschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023 Geschäftsjahr
I. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.636,28 1.816,00 0,00 5.452,28 1.816,00
3.636,28 1.816,00 0,00 5.452,28 1.816,00
II. Finanzanlagen
1. Anleihen und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten 3.489,10 0,00 -1.713,15 1.775,95 -1.713,15
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.489,10 0,00 -1.713,15 1.775,95 -1.713,15
7.125,38 1.816,00 -1.713,15 7.228,23 1.816,00
-1.713,15
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1.817,00
1,00 1.817,00
II. Finanzanlagen
1. Anleihen und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten 3.519,60 1.806,45
2. Beteiligungen 50.000,00 37.500,00
53.519,60 39.306,45
53.520,60 41.123,45

Lagebericht

Im Jahr 2023 beherrschten der Ukrainekrieg und der Gaza Konflikt die Schlagzeilen. Hinzu kamen weitere deutliche Zinserhöhungen in den USA.

Die hatte starke Auswirkungen auf die Anleihenmärkte. Auch andere Asset Klassen wie Immobilien oder Private Equity mussten Wertrückgänge vor allem wegen des neuen Zinsumfeldes hinnehmen. Aktien konnten sich im Laufe des Jahres zu neuen Höchstständen aufschwingen, bedingt durch einige wenige Technologieaktien. Krypto konnten den "Winter" hinter sich lassen und erzielte eine sehr positive Performance. Der Venture Capital Early Stage Bereich ist von dieser Entwicklung größtenteils unberührt gewesen. Der Growth Bereich leidet ähnlich wie Private Equity. Die Anzahl der M&A Transaktionen ist auf langjährige Tiefstände gesunken.

2. Geschäftsentwicklung und Ertragslage

Die Gesellschaft ist im Bereich Advisory von Spezialfonds tätig. In der privaten Vermögensverwaltung werden zurzeit keine Mandate betreut. Weiterhin generiert die Gesellschaft Lizenzeinnahmen aus der Kooperation mit wikifolio Financial Technologies AG.

Im Geschäftsjahr 2023 sanken die Provisionserträge um 8,61% auf 113.873,12 EUR (VJ 125 TEUR). Die Erträge aus Lizenzeinnahmen beliefen sich auf 2.960,20 EUR (VJ 2 TEUR). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen auf 66.481,60 EUR (VJ 57 TEUR). Andere Verwaltungsaufwendungen beliefen sich auf 38.653,16 EUR (VJ 46 TEUR). Daraus resultiert ein leichter Jahresüberschuss in Höhe von 470,72 EUR.

Das Jahresergebnis entspricht den Erwartungen.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme lag zum Bilanzstichtag bei 90.070,33 EUR. Das Eigenkapital (bestehend aus gezeichnetem Kapital 60.000,00 EUR, Kapitalrücklage 13.000,00 EUR, Verlustvortrag 5.322,85 EUR und Jahresüberschuss 470,72 EUR) erhöhte sich auf 67.677,16 EUR. Der Finanzmittelbestand belief sich zum Stichtag auf 2,130,52 EUR. Die Liquidität der Gesellschaft war während des Betrachtungszeitraumes jederzeit gewährleistet.

4. Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine besonderen Vorgänge zu verzeichnen gewesen.

5. Risikobericht

Das Risikomanagement der 2K Capital GmbH ist im Wesentlichen ausgelegt auf die Verantwortung und Ausgestaltung der Firmenentwicklung des Eigentümers und Geschäftsführers. Aus der Gleichgerichtetheit der Interessen ergeben sich besonderen Chancen, die die Geschäftsleitung schnell und unkompliziert umsetzen kann.

Der Gesellschaft ist es im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit nicht erlaubt, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Sie betreibt keinen Eigenhandel.

Das Adressausfallrisiko besteht im Wesentlichen darin, dass die Kunden der Gesellschaft ihre Außenstände nicht begleichen. Aufgrund der Kundenstruktur ist das Risiko diesbezüglich als überschaubar einzustufen.

Unmittelbare Marktrisiken, insbesondere Zinsänderungs- und Währungsrisiken sowie Risiken aus Aktien und sonstigen Eigenkapitalpositionen sowie sonstige Preisrisiken bestehen nicht, da die Gesellschaft keinen Eigenhandel betreibt. Derartige Risiken können sich aber auf das betreute Kundenvermögen und somit auch auf die in Abhängigkeit zum Kundenvermögen erzielbaren Honorareinnahmen auswirken.

Operationelle Risiken stellen Risiken in betrieblichen Systemen oder Prozessen, insbesondere Personalausfallrisiken, rechtliche Risiken und Betriebsrisiken dar. Durch Standardisierung von Verträgen, Umsetzung rechtlicher und gesetzlicher Neuerungen in die betrieblichen Abläufe, regelmäßigen Informationsaustausch sowie zeitnahes Reporting werden diese Risiken minimiert.

Sonstige Risiken, die sich aus dem Marktverlauf bzw. aus dem Verhältnis mit den eigenen Kunden ergeben können, werden von der Geschäftsleitung überwacht. Im Rahmen dieser Überwachung sind in 2023 keine weiteren Risiken zu Tage getreten. Risiken der künftigen Entwicklung

Durch das Advisory von weiteren Spezialfonds und den damit verbundenen weiteren Personalaufbau könnten Kosten auf das Unternehmen zukommen, von denen unklar ist, ob sie durch entsprechende Vertriebserfolge gerechtfertigt werden. Das strikte Controlling und die konservative Geschäftspolitik hat sich dieses Jahr ausgezahlt und soll beibehalten werden. Die strikte Kostenkontrolle bleibt ein wichtiges Steuerungsinstrument.

Die größten operativen Risiken liegen in der Gefahr der Mittelabflüsse aus den betreuten Zertifikaten. Sollte dieser Fall eintreten, ist nicht gewährleistet, dass die Mittelabflüsse über andere durch die 2K Capital GmbH betreute Zertifikate aufgefangen werden können. Weitere operativen Risiken liegen in den Ausschüttungen aus den betreuten Venture Capital Spezialfonds. Die getätigten Ausschüttungen basieren zum einen auf den Rückflüssen (Exit) aus den Zielfonds und sind Kennzahl einer erfolgreichen Investitionspolitik. Gleichzeitig führen Ausschüttungen zu einer Verringerung des Nettoinventarwertes der Spezialfonds und damit zu einen geringeren Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Advisory-Fee. Die Auflegung des dritten Venture Capital Dachfonds ist im Laufe des 2024 vorgesehen und sollte zu einem Wachstum von Assets und der Advisory-Fee führen.

Nach dem Bilanzstichtag beeinflussen weiterhin verschiedene politische Konflikte die Kapitalmarktentwicklungen. Auch das hohe Zinsniveau sowie die Rezessionsgefahr für Deutschland könnten wirtschaftliche Auswirkungen auf unser Unternehmen bedingt durch einen Rückgang der betreuten Kundenvermögen und damit unserer Provisionserträge haben. Aktuell beobachten und analysieren wir Risikofaktoren bzw. - treiber auf eine etwaige Beeinflussung durch die geopolitischen Entwicklungen. Wir überprüfen derzeit unsere möglichen operationellen Risiken. Dazu zählt insbesondere der Ausfall wesentlicher Teile des alltäglichen Geschäfts aufgrund Quarantäne, Krankheit oder Cyberangriffen.

Nach derzeitigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit auch für den Berichtszeitraum 2024 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation der Gesellschaft gegeben.

6. Prognosebericht

Das Geschäftsmodell und die Ertragsentwicklung der Gesellschaft sind auch abhängig von der Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Vertrauen der Anleger in die Finanz- und Kapitalmärkte. Insgesamt ist die Geschäftsführung optimistisch, weitere Kunden zu gewinnen und das beratene und verwaltete Vermögen sowie dadurch die Erträge zu steigern. Für das betreute Fondsvermögen im Bereich Venture Capital rechnet die Geschäftsführung im Folgejahr mit Mittelzuflüssen, die zu einem weiteren Umsatzwachstum führen. Im Jahr 2024 sind weitere Verstärkungen im Bereich der administrativen Unterstützung geplant.

Für 2024 erwartet die Gesellschaft einen leichten Anstieg der Provisionserlöse. Für das Jahr 2024 erwarten wir daher ein ausgeglichenes bis leicht positives Jahresergebnis.

Die vorhin genannten Risiken können auch dazu führen, dass sich die Annahmen, die unserer Prognoseberechnung zu Grunde liegen, nicht als zutreffend erweisen. Wie bereits ausgeführt, analysieren wir laufend mögliche Auswirkungen auf die Gesellschaft. In welchem Umfang sich die Auswirkungen explizit auf die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage unserer Gesellschaft niederschlagen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abzuschätzen.

7. Zweigstellenbericht

Es bestehen keine operativen Zweigniederlassungen.

 

München, 20.02.2024

Mato Krahl

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die 2K Capital GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 2K Capital GmbH, München (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gensingen, den 09. April 2024 App

Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

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