Pharmaceutical Research Associates GmbHLiquidiert

68165 Mannheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 5875
Eingetragen
28.9.1992
Branche
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Durchführung von klinischen Studien zum Zwecke der Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprüfung von Arzneimitteln, biologischen Präparaten, Impfstoffen oder Hilfsmitteln im Auftrag von pharmazeutischen, biotechnologischen oder medizintechnischen Unternehmen sowie die Arzneimittelüberwachung zugelassener Medizinprodukte unter Einhaltung der von den Gesundheitsbehörden vorgeschriebenen Richtlinien. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft Hersteller, Vertreiber und Händler pharmazeutischer Produkte und medizinischer Geräte durch Personalüberlassung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alan Michael Sheehan
seit 23.8.2022
Geschäftsführer
Bettina Rillmann
seit 18.11.2019
Prokura
Robert Leftwich
seit 22.11.2018
Geschäftsführer
Ute Dr. Schuppler
seit 30.10.2015
Prokura
Prokura
Prokura
Margit Banagl
seit 27.10.2011
Prokura
Ute Dr. Berger
seit 30.3.2009
Prokura
Doris Kolb
seit 1.3.2007
Prokura
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pharmaceutical Research Associates GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

AKTIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.255,28 13.786,57
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 237.688,91 408.900,07
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 699.642,35 807.426,97
937.331,26 1.216.327,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 488.172,22 488.172,22
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 2.376.543,83
3. Sonstige Ausleihungen 558.457,13 631.595,13
1.046.629,35 3.496.311,18
1.992.215,89 4.726.424,79
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.166.373,09 2.937.306,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 118.844.236,35 89.516.232,53
3. Sonstige Vermögensgegenstände 681.075,54 1.542.773,87
121.691.684,98 93.996.313,23
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.608.525,02 2.027.375,82
123.300.210,00 96.023.689,05
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 15.589,04 12.480,82
125.308.014,93 100.762.594,66

PASSIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 281.210,53 281.210,53
II. Gewinnvortrag 87.545.850,58 74.653.273,43
III. Jahresüberschuss 19.844.639,60 12.892.577,15
107.671.700,71 87.827.061,11
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Pensionsrückstellungen 1.316.827,00 1.089.662,00
2. Steuerrückstellungen 2.873.269,28 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.442.828,87 2.735.955,69
8.632.925,15 3.825.617,69
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 312.385,84 260.226,14
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.001.613,70 5.727.425,54
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.689.389,53 3.122.264,18
- davon aus Steuern: EUR 1.444.637,11 (Vj.: EUR 2.038.577,46)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 355.515,10 (Vj.: EUR 230.149,00)
9.003.389,07 9.109.915,86
125.308.014,93 100.762.594,66

Gewinn- und Verlustrechnung

2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 98.472.417,96 88.620.897,22
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.200.548,44 105.509,16
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 6.200.548,44 (Vj.: TEUR 106)
104.672.966,40 88.726.406,38
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 57.666,99 35.275,64
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 60.594.739,02 51.166.391,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 12.471.894,36 10.266.741,83
- davon für Altersversorgung: EUR 1.238.940,00 (Vj.: TEUR 1.048)
73.066.633,38 61.433.133,45
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 575.935,44 589.758,88
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.551.683,13 8.124.016,64
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 167.248,61 (Vj.: TEUR 3.691)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 458.308,81 349.167,38
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 456.908,81 (Vj.: TEUR 349)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128.630,54 124.282,45
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 80.363,75 (Vj.: TEUR 118)
9. Ergebnis vor Steuern 26.750.725,73 18.769.106,70
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.906.086,13 5.876.529,55
11. Ergebnis nach Steuern 19.844.639,60 12.892.577,15
12. Jahresüberschuss 19.844.639,60 12.892.577,15

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten das Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62 0 0 62
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.472 18 42 1.448
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.470 336 718 2.088
3.942 354 760 3.536
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 488 0 0 488
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.376 0 2.376 0
3. Sonstige Ausleihungen 632 0 74 558
3.496 0 2.450 1.046
7.500 354 3.210 4.644
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48 6 0 54
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.063 188 41 1.210
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.664 381 656 1.389
2.727 569 697 2.599
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
0 0 0 0
2.775 575 697 2.653
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8 14
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 238 409
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 700 807
938 1.216
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 488 488
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 2.376
3. Sonstige Ausleihungen 558 632
1.046 3.496
1.992 4.726

Anhang

Der Sitz der Pharmaceutical Research Associates GmbH - im Folgenden PRA GmbH genannt - ist in Mannheim. Sie ist im Handelsregister unter der Handelsregister-Nr. HRB 5875 des Amtsgerichts Mannheim eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss der PRA GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2021 gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

I. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten gemäß §255 Abs. 1 HGB aktiviert.

Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (drei bis zehn Jahre) mit linearen Abschreibungssätzen pro rata temporis vorgenommen. Die Abschreibungen der Bauten werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zehn Jahre) mit linearen Abschreibungssätzen pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis € 800 werden sofort als Aufwand erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 werden zu einer Gruppe zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen enthalten die zu 90 % erworbenen Anteile am verbundenen Unternehmen Pharmaceutical Research Associates CZ, s.r.o, Prag ("PRA Czech"), in Höhe von T€ 482 (Vorjahr T€ 482) und die zu 100 % erworbenen Anteile an Pharmacon Research Associates SK S.R.O, Bratislava ("PRA Slovakia"), in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 6) sowie Ausleihungen in Höhe von T€ 558 (Vorjahr T€ 3.008). Sie beinhalten Mietbürgschaften an unsere Vermieter (T€ 558). Das Eigenkapital der PRA Czech zum 31. Dezember 2020 belief sich auf T€ 3.483 (2019: T€ 2.730), der Jahresüberschuss 2020 auf T€ 524 (2019: T€ 455) und das Eigenkapital der PRA Slovakia zum 31. Dezember 2020 belief sich auf T€ 1.489 (2019: T€ 1.196), der Jahresüberschuss 2020 auf T€ 152 (2019: T€ 141). Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen.

Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im Anlagenspiegel (siehe als Anlage zum Anhang auf Seite 8) dargestellt.

Unfertige Leistungen

Noch nicht abgeschlossene klinische Studien werden zu Fertigungseinzelkosten und angemessenen Teilen der Fertigungsgemeinkosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Diese Bilanzposten wurden zum Nennwert oder zum niedrigeren Tageswert angesetzt. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Die ausgewiesenen Forderungen betreffen wie im Vorjahr vollständig den Liefer- und Leistungsverkehr mit Konzerngesellschaften.

In Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 580 (Vj. T€ 753) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden, sofern die Aufrechnungslage gegeben ist, saldiert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Sie beinhalten im Wesentlichen zu erwartende Steuererstattungen in Höhe von T€ 678 (antizipative Posten).

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Eigenkapital

Seit dem 1. Januar 2007 ist die Pharmaceutical Research Associates Group B.V., Zuidlaren/ Niederlande, Alleingesellschafterin. Das Stammkapital beträgt € 281.210,53 (DM 550.000) und ist voll eingezahlt. Es wurde noch nicht auf Euro umgestellt.

Pensionsrückstellungen

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen zum Ende des Geschäftsjahres 31. Dezember 2021 erfolgt gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Mercer Deutschland GmbH, München, nach der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und basiert auf folgenden Parametern:

Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche 10-Jahres-Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,87 %p. a. verwendet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 138.021,00 (Vj. EUR 163.156,00) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Gehaltstrend: 3,00 %

BBG-Trend: 2,00 %

Rententrend: 1,75 %

Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt

Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis erfasst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurden berücksichtigt. Vom Abzinsungswahlrecht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wird kein Gebrauch gemacht.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ausstehende Rechnungen (T€ 712; Vorjahr T€ 574), Resturlaubsverpflichtungen (T€ 1.278; Vorjahr T€ 948), sowie Verpflichtungen aus Mitarbeiterboni (T€ 1.259; Vorjahr T€ 532).

Verbindlichkeiten

Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Soweit zulässig, erfolgte im Berichtsjahr unverändert zum Vorjahr eine Saldierung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen für den Fall, dass die Aufrechnungslage gegeben ist.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten.

Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Steuersatz beträgt 31 %

Es bestehen ausschließlich aktive latente Steuern, welche gemäß § 274 HGB nicht angesetzt werden.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2021 2020
T€ T€
Europäisches Ausland 95,451 85,826
USA 3,021 2,795
98,472 88,621

Die Umsatzerlöse betreffen, wie im Vorjahr, ausschließlich Leistungen im Zusammenhang mit der Durchführung klinischer Studien für die pharmazeutische und biotechnologische Industrie.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Währungsumrechnungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Miet- und Leasingaufwendungen (T€ 1.799; Vorjahr T€ 1.889), Reise- und Kfz-Kosten sowie Werbungs- und Repräsentationskosten (T€ 78; Vorjahr T€ 189), Büromaterial und Personaldienstleistungen (T€ 968; Vorjahr T€ 941), Telefonkosten (T€ 337; Vorjahr T€ 304) sowie Währungskursverluste (T€ 167; Vorjahr T€ 3.691).

III. Sonstige Angaben

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt gemäß § 267 Abs. 5 HGB beschäftigten Angestellten verteilt sich wie folgt:

2021 2020
Angestellte 996 833
Aushilfen 1 1
997 834

Abschlussprüferhonorar

Das berechnete Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrug für das Geschäftsjahr 2021 T€ 42.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 2.282 und verteilt sich wie folgt:

T€
2022 1.879
2023 371
2024 32
2.282

Geschäftsführer

Herr Robert Leftwich, Reading/UK, ist als Geschäftsführer bestellt. Der Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr 2021 keine Vergütungen von der Gesellschaft erhalten.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die mit dem Ukraine-Krieg verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen und steigenden Preisen werden sicherlich indirekt finanzielle Auswirkungen auch auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Eine genaue quantitative Aussage kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfolgen.

Konzernzugehörigkeit

Das wesentliche Ereignis des Jahres war, dass am 1. Juli 2021 sich der Anteileigner der PRA Gruppe geändert hat. Der neue Anteilseigner ist die ICON plc (Dublin, Ireland). Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ICON plc., Dublin/Ireland, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser ist unter folgender Adresse erhältlich:

ICON plc., South County Business Park, Leopardstown, Dublin D18 X5R3, Ireland.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 beträgt T€ 19.845 (Vorjahr T€ 12.893). Es ist vorgesehen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mannheim, den 10. Juni 2022

Robert Leftwich, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Geschäftsverlauf

1 Entwicklung der Branche im Geschäftsjahr 2021

Die Pharmaceutical Research Associates GmbH, Mannheim, mit Niederlassungen in Berlin, Nürnberg und Konstanz (im Folgenden auch "PRA GmbH" genannt) ist als Teil der ICON plc. Gruppe mit Sitz in Dublin (im Folgenden auch "ICON" oder "ICON Gruppe" genannt) als Auftragsforschungsinstitut (Contract Research Organisation oder "CRO") zur Planung und Durchführung klinischer Studien für die pharmazeutische und biotechnologische Industrie tätig.

Die Contract Research Organisation ("CRO") Industrie ist nach wie vor stark fragmentiert, mit mehreren hundert kleinen Dienstleistern und einer Anzahl von Full-Service-CRO' s mit globalen Kapazitäten. Es gibt erhebliche Hindernisse ein globaler Anbieter zu werden, welcher eine breite Palette von Dienstleistungen und Produkten anbietet. Zu diesen Hindernissen gehören die Kosten und die Erfahrung, die für die Entwicklung eines breiten therapeutischen Fachwissens erforderlich sind, zudem die Fähigkeit große, komplexe internationale klinische Programme zu verwalten und bei großen Medikamentenentwicklungsprojekten konsistent hochwertige Dienstleistungen zu erbringen. Ebenso die Erfahrung, um regulatorische Eingaben auf globaler Basis vorzubereiten und die Infrastruktur und das Wissen, um auf die globalen Bedürfnisse der Kunden zu reagieren.

Seit geraumer Zeit gibt es dezentrale und hybride Studien. Die Coronavirus-Pandemie beschleunigte die Nachfrage, als die Pharmaindustrie aufgefordert wurde, auf Remote-Modelle umzusteigen, um die Patientensicherheit zu schützen und die Datenintegrität für COVID-19-Impfstoffstudien und andere laufende Studien zu gewährleisten. Die Pandemie hat die Gelegenheit geboten, viele Technologien und Lösungen für die Fernversorgung von Patienten aus der Pilotphase in die Unterstützung von Patienten und Forschung zu überführen.

Am 1. Juli 2021 gab ICON plc., Dublin, den Abschluss der Übernahme von PRA bekannt. Die neue Gruppe behielt den Namen ICON bei und brachte ungefähr 38.000 Mitarbeiter (zum Zeitpunkt der Fusion) auf der ganzen Welt zusammen, wodurch eine der weltweit führenden Organisationen für Gesundheitsinformationen und klinische Forschung geschaffen wurde. Das fusionierte Unternehmen nutzt seine angepassten Betriebsabläufe, um klinische Studien zu transformieren und den kommerziellen Erfolg von Biopharma-Kunden durch die Entwicklung dringend benötigter Medikamente und medizinischer Geräte zu beschleunigen. Die neue ICON konzentriert sich auf die Nutzung von Daten, die Anwendung von Technologie und den Zugang zu verschiedenen Patientenpopulationen, um die Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen.

ICON ist zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zu den Vorjahren nun ein wesentlich größeres Unternehmen. Zum Bilanzstichtag beschäftigten wir rund 38.330 Mitarbeiter an 142 Standorten in 53 Ländern. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete die ICON Gruppe etwa 47,1 % 46,4 %bzw. 6,5 %des Umsatzes in den Vereinigten Staaten, Europa und dem Rest der Welt.

Die neue ICON hat Beziehungen zu zahlreichen weltweit führenden Pharma- und Biotech Unternehmen. Wir glauben, dass das Unternehmen jetzt über das Fachwissen, die Technologie und die Datenbestände verfügt, um die Branche in ein neues Paradigma zu führen, um klinische Forschung für mehr Patienten zugänglich zu machen und erweiterte Möglichkeiten den Kunden zu bieten.

Im Laufe von 30 Jahren ist die ICON Gruppe stark gewachsen und hat sich zu einem weltweit führenden Anbieter von ausgelagerten Entwicklungs- und Kommerzialisierungsdiensten für pharmazeutische, biotechnologische, medizinische Geräte sowie staatliche und öffentliche Gesundheitsorganisationen entwickelt. Unsere Mission ist es, das Leben von Patienten zu verbessern, indem wir unsere Entwicklung durch innovative Lösungen beschleunigen.

Wir sind auf die strategische Entwicklung, Verwaltung und Analyse von Programmen spezialisiert, die alle Phasen des klinischen Entwicklungsprozesses unterstützen -von der Wirkstoffauswahl bis hin zu klinischen Studien der Phasen I-IV. Unsere Vision ist es, der Healthcare-Intelligence-Partner der Wahl zu sein, indem wir branchenführende Lösungen und erstklassige Leistung in der klinischen Entwicklung liefern.

ICON beschäftigt therapeutische Experten, um die wachsende Nachfrage unserer Kunden während des gesamten Arzneimittelentwicklungsprozesses zu unterstützen. Mehrere dieser funktionalen Dienste haben ihren Sitz bei der PRA GmbH in Deutschland.

Die PRA GmbH führt dabei im Rahmen der vom Konzern übertragenen Aufgaben nahezu ausschließlich als Unterauftragnehmer im Konzern Aufträge durch, welche nach dem Cost-Plus-Verfahren konzernintern zur Abrechnung gelangen. Für allgemeine Dienstleistungen im Konzern, wie z.B. für Beratungsleistungen für klinische Studien, für die Regulierungsexpertise, für den Zugang zu Investigatoren, Gesundheitsorganisationen und Patienten oder für therapeutische Dienste erfolgt eine Vergütung der Gesellschaft nach der Residualgewinnaufteilungsmethode im Konzern.

2 Investitionen

Die PRA GmbH hat Investitionen im Geschäftsjahr 2021 von T€ 354 überwiegend in Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

3 Finanzierung

Die Finanzierung der PRA GmbH erfolgt konzernintern. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

4 Personal

Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter ist 2021 um etwa 19,5 % gestiegen (Stichtag 31. Dezember 2021: 997 Mitarbeiter / 31. Dezember 2020: 834 Mitarbeiter).

Der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern wird bei PRA ein großer Stellenwert eingeräumt; so besteht ein umfassendes internes und externes Schulungsprogramm, das dem anspruchsvollen Arbeitsumfeld Rechnung trägt.

Die Mitarbeiterfluktuation ist eine der wesentlichen Kennziffern und ist in 2021 im Vergleich zum Vorjahr auf 12 %gestiegen.

5 Umweltrisiken und Umweltschutzmaßnahmen

Die PRA GmbH stellt als Dienstleistungsunternehmen keine Produkte her, die besonderer Umweltschutzmaßnahmen bedürfen. Mit der Entsorgung des anfallenden Papierabfalls wurde ein Recyclingunternehmen beauftragt.

6 Analyse der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren unter Bezugnahme auf die Beträge und Angaben im Jahresabschluss.

Die PRA sieht das Ergebnis vor Steuern als wesentlichen finanziellen Leistungsindikator an.

Die PRA GmbH hat im Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern von T€ 26.751 erreicht (Vorjahr T€ 18.769). Zur Erläuterung verweisen wir auf Abschnitt II.3.

II. Lage des Unternehmens

1 Vermögenslage

Das Anlagevermögen in Höhe von T€ 1.992 ist wie im Vorjahr vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen ist um T€ 27.276 auf T€ 123.300 gestiegen. Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen infolge der wachsenden Geschäftstätigkeit.

Das Eigenkapital ist auf T€ 107.672 (Vorjahr T€ 87.827) gestiegen. Zurückzuführen ist dies auf den Jahresüberschuss 2021. Die Eigenkapitalquote ist mit 86 %etwas gesunken.

Die sonstigen Rückstellungen sind auf T€ 4.443 (Vorjahr T€ 2.736) gestiegen. Dies ist insbesondere auf die höheren Bonuszahlungen zurückzuführen.

Die unternehmensinternen Forderungen und Verbindlichkeiten werden für den Fall, dass die Aufrechnungslage gegeben ist, saldiert.

2 Finanzlage

Der Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2021 ist im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 418 auf T€ 1.609 gesunken.

Die Finanzierung wird derzeit durch den Konzernverbund sichergestellt. Die ICON Gruppe pflegt ein solches Niveau der Fremdfinanzierung, um sicherzustellen, dass die Gruppe für die Geschäftstätigkeit und eventuell geplante Erweiterungen über genügend Mittel verfügt. Der Finanzbedarf wird auf wöchentlicher Basis geplant, dabei werden Zu- und Abflüsse für die einzelnen Gesellschaften und den Konzern als Ganzes dargestellt. Die PRA GmbH hat Zugriff auf Mittel anderer Unternehmen der Gruppe. Das Verleihen der Mittel innerhalb der Gruppe erfolgt verzinslich.

3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse der PRA GmbH sind im Jahr 2021 aufgrund neuer Projektakquise um 11 % auf T€ 98.472 gegenüber 2020 (T€ 88.621) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund der Fremdwährungsgewinne in Höhe von T€ 6.200 um T€ 6.095 deutlich gestiegen.

Die Personalaufwendungen haben sich in erster Linie aufgrund des Mitarbeiteraufbaus um T€ 11.634 auf T€ 73.067 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 3.572 auf T€ 4.552 gesunken. Dies ist hauptsächlich auf die geringeren Fremdwährungsverluste zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern ist gestiegen auf T€ 26.751 (Vorjahr: T€ 18.769). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzanstieg im Berichtsjahr.

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/ Eigenkapital) ist im Vergleich zum Vorjahr mit 18 %um 3 %Punkte gestiegen.

4 Abschließende Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts

In 2021 verzeichnete die PRA GmbH durch den Ausbau und die Mitarbeit an subkontrahierten Projekten anderer verbundener Unternehmen ein Wachstum. Das Ergebnisniveau des Vorjahres konnte übertroffen werden. Das für 2021 geplante Ergebnis vor Steuern von rd. EUR 21 Mio. wurde deutlich überschritten und die für 2021 geplanten Umsatzerlöse von rd. EUR 97 Mio. wurden ebenfalls übertroffen.

III. Erklärung zur Unternehmensführung

Nach § 289 f Abs. 4 i.V.m. Abs. 2 Nr. 4 HGB erklären wir, dass Zielgrößen für den Frauenanteil und Fristen für deren Erreichung für die Geschäftsführung und die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung nicht festgelegt wurden. Allerdings waren im Geschäftsjahr 2021 von den vier leitenden Angestellten in der Funktion des Vice-Presidents drei Mitarbeiterinnen Frauen. Auf der nächsten Führungsebene waren in 2021 von den 46 Direktoren 28 Führungskräfte Frauen.

IV. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

1 Erläuterungen zu Chancen und Erfolgspotenzialen

In der Natur unseres Geschäfts liegt es, im Ungewissen zu sein, wo auf der Welt wir tätig werden können. Deutschland ist ein wichtiger Teil dieses Geschäfts.

Global Market Insights, ein globales Marktforschungs- und Managementberatungsunternehmen, schätzt in seinem "2022 Contract Research Organization (CRO) Market"-Bericht, dass die Größe des weltweiten CRO-Marktes im Jahr 2021 etwa € 50,4 Milliarden betragen hat und um 6,7 %auf € 78,2 Milliarden bis 2028 wachsen wird. Dieses Wachstum wird durch eine Zunahme der Forschungs- und Entwicklungsausgaben und das Outsourcing der klinischen Entwicklung durch biopharmazeutische Unternehmen vorangetrieben.

ICON ist eine globale CRO und die PRA GmbH ist in Deutschland, gemessen an der Mitarbeiteranzahl, das drittgrößte Studienzentrum außerhalb der Vereinigten Staaten. Die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten, auch zukünftig weiterhin an internationalen Projekten teilzunehmen, ist als Chance zu sehen.

Die Mannheimer Gesellschaft legt ein besonderes Augenmerk auf die Arzneimittelüberwachung und die damit verbundene Kosten-Nutzen-Analyse. Aufgrund der Bevölkerungszahl und der demografischen Merkmale bleibt Deutschland auch zukünftig ein bedeutender Absatzmarkt für Pharmazeutika und damit ein wichtiger Markt für die pharmazeutische Auftragsforschung.

Die PRA GmbH wird weiterhin und durch Abstimmung in der ICON Gruppe notwendige strategische Anpassungen in Bezug auf Investitionen in Sachanlagen und Personal vornehmen. Ziel der PRA GmbH ist dabei, aktuelle Projekte erfolgreich und gewinnbringend zu bearbeiten und bei der Vergabe neuer Projekte eine zentrale Rolle zu spielen.

2 Erläuterung zu Risiken

Die Geschäftstätigkeit der PRA GmbH ist einer Vielzahl von mittelbaren finanziellen Risiken ausgesetzt, welche Preisänderungs-, Ausfall-, Kredit- und Liquiditätsrisiken beinhalten. Aufgrund dessen ist ein Risikomanagement-Programm in Gebrauch, das die negativen Einflüsse auf die finanzielle Leistung begrenzen soll. Es werden dabei die Fremdfinanzierung sowie die damit verbundenen Finanzierungskosten überwacht.

Die ICON Gruppe hält soweit wie möglich die Erträge und die dazugehörigen Aufwendungen in der gleichen Währung, um das Kursrisiko zu minimieren. Darüber hinaus wird das Währungsrisiko zu Lasten der Kunden in den Kundenverträgen festgelegt. Diese natürliche Absicherung beseitigt nicht vollständig das Währungsrisiko, es ist jedoch ein bevorzugtes Sicherungsinstrument.

Da die ICON Gruppe über eine hohe Folgeauftragsrate verfügt, ist das Kreditrisiko der Kunden überwiegend bekannt. Für neue Kunden werden angemessene Kreditprüfungen durchgeführt, bevor es zu Geschäftsbeziehungen kommt.

Unsere Kunden können in der Regel ihre Verträge ohne Angabe von Gründen innerhalb von 30 bis 60 Tagen kündigen. Seitens ICON werden Anzahlungen und Vorfälligkeitsentschädigungen aufgrund dessen erhoben. Dennoch können solche Kündigungen deutliche Auswirkungen auf die Personalauslastung und erheblichen Einfluss auf das Unternehmensergebnis und die Ergebnisse zukünftiger Geschäfte haben.

Die PRA GmbH führt als Teil einer größeren Gruppe aktiv eine angemessene Gruppenfinanzierung durch, die sicherstellen soll, dass die Gruppe über ausreichend verfügbare Mittel verfügt. Der Cashflow wird auf wöchentlicher Basis prognostiziert, wobei große Abflüsse und Kundeneingänge für das Unternehmen und den Konzern erwartet werden. Die Gesellschaft hat Zugang zu Mitteln von anderen Konzernunternehmen. Die Zinssätze werden von der Gruppe im Rahmen einer Finanzierungsstrategie vereinbart und spiegeln die Kosten der Auslandsverschuldung zu festen Zinssätzen wider.

Die Hauptliquiditätsquelle für die ICON Gruppe sind die operativen Kapitalflüsse. Zum 31. Dezember 2021 verfügte die ICON Gruppe über liquide Mittel in Höhe von ca. € 704,1 Mio. Darüber hinaus bestehen zum 31. Dezember 2021 Finanzierungsvereinbarungen, die potenzielle Kreditaufnahmen in Höhe von € 5.4 Mrd. vorsehen. Die Liquiditätsquellen der Gruppe könnten durch die Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl von Branchen und Kunden, die Einhaltung von Vorschriften, internationale Risiken sowie Personenschäden, Umwelt- oder andere wesentliche Rechtsstreitigkeiten beeinträchtigt werden.

Die zunehmend strengeren Kontrollen der Zulassungsbehörden haben, trotz einer zunehmenden Anzahl an klinischen Prüfungen und Forschungs- und Entwicklungsausgaben, zu einer Reduzierung neuer Zulassungen geführt. Um dem entgegenzuwirken, ist es für die CROs umso wichtiger, sich auf die Themen Qualität, Expertise, Effizienzsteigerungen sowie Kostensenkungen zu fokussieren. ICONs Investitionen in das Training hochqualifizierter Mitarbeiter sowie globale Investitionen in technische Neuerungen, wie z. B. papierlose Technologien, und deren Umsetzung zur Durchführung klinischer Studien sollen ICON in eine sehr günstige Ausgangslage versetzen.

Die mit dem Ukraine-Krieg verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen und steigenden Preise werden indirekt finanzielle Auswirkungen auch auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ICON Gruppe haben. Eine genaue quantitative Aussage kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfolgen.

Bisher wurden keine unerlaubten Zugriffsversuche auf die IT-Systeme verzeichnet. Es wurden und werden weiterhin technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen, um sich den Herausforderungen im Kontext des Ukraine-Krieges anzupassen. Hierzu gehören beispielsweise die erhöhte Überwachung der IT-Infrastrukturen sowie die Sensibilisierung aller Beschäftigten.

3 Auswirkungen von COVID-19 auf unser Geschäft

In der Zeit seit dem 31. Dezember 2020 verzeichnete die PRA GmbH infolge der anhaltenden Erholung von der globalen COVID-19-Pandemie weiterhin eine Rückkehr zu einem positiven Umsatz- und Nettogewinnwachstum. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht noch ein gewisses Maß an Ungewissheit in Bezug auf die langfristigen Auswirkungen von COVID-19 auf das Unternehmen und darauf, wann die Geschäftstätigkeit wieder auf ein normales operatives Niveau zurückkehren kann.

Obwohl die Auswirkungen der globalen COVID-19-Pandemie auf das Geschäft nachlassen, führt das Auftauchen besorgniserregender COVID-19-Varianten weiterhin zu Einschränkungen in der Fähigkeit, sicherzustellen, dass Laborproben rechtzeitig entnommen und analysiert werden, die Fähigkeit klinische Studien zu überwachen, die Reisefähigkeit von Patienten oder Dienstleistern und unsere Reisefähigkeit infolge des Ausbruchs.

ICON hat ihre Impfstoffressourcen weiterhin mobilisiert, um der globalen Bedrohung durch COVID-19 zu begegnen, einschließlich ihrer Fähigkeit, Studien zu Hause durchzuführen, um Infektionen zu minimieren. Darüber hinaus bietet das Unternehmen derzeit die klinische Überwachung und Sicherheitsaufsicht für zahlreiche COVID-19-Studien sowohl für den privaten als auch für den staatlichen Sektor an.

4 Erläuterungen zu Bestandgefährdungspotenzialen

Wir sehen derzeit keine den Bestand gefährdende Risiken.

5 Ausblick

Der globale CRO-Markt wächst Jahr für Jahr. Dies war 2021 der Fall und dieselben Erwartungen bestehen auch für die nachfolgenden Jahre. Obwohl Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Westeuropa zurückgegangen sind (und in USA zugenommen haben), wird ein stetiges Wachstum bis zum Jahr 2028 erwartet.

Nach momentaner Schätzung bzw. Hochrechnung rechnet PRA GmbH für das Geschäftsjahr 2022 mit einem Ergebnis vor Steuern von ca. € 10 Mio. bei einem Umsatz von ca. € 86 Mio. Dies belegen auch die bisherigen unterjährigen Zahlen des Jahres 2022.

 

Mannheim, den 10. Juni 2022

Robert Leftwich

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pharmaceutical Research Association GmbH, Mannheim

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Pharmaceutical Research Association GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pharmaceutical Research Association GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen mit Ausnahme des im Abschnitt "GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL ZUM JAHRESABSCHLUSS UND FÜR DAS EINGESCHRÄNKTE PRÜFUNGSURTEIL ZUM LAGEBERICHT" beschriebenen Sachverhalts steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL ZUM JAHRESABSCHLUSS UND FÜR DAS EINGESCHRÄNKTE PRÜFUNGSURTEIL ZUM LAGEBERICHT

Entgegen §§ 36, 52 Abs. 2 GmbHG wurden keine Zielgrößen für den Frauenanteil in bestimmten Führungsebenen sowie keine Fristen zu deren Erreichung festgelegt, über die im Lagebericht nach § 289 f Abs. 4 HGB zu berichten ist.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Scherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 15. Juni 2022

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Höhn, Wirtschaftsprüfer

gez. Blohm, Wirtschaftsprüfer

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