Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 26395
Eingetragen
10.6.2009
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteKurierdienste
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich der Tiefkühllogistik.

Historie

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Management

NameRolle
Jacqueline Rahn
seit 7.3.2024
Prokura
Achim Sinn
seit 9.10.2023
Geschäftsführer
Sebastian Bonzek
seit 9.10.2023
Prokura
Jens Kleiner
seit 31.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
81.700 €
81.70%
TRANSTHERMOS Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
19.000 €
19.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

TCG Glesien GmbH

Schkeuditz

TCG Glesien GmbH 2018

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht 2018

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die TCG Glesien GmbH (kurz: TCG) betreibt ein Tiefkühlhaus in Schkeuditz. Das Dienstleistungsangebot umfasst die Lagerung, Kommissionierung, Konfektionierung und den Warenumschlag im Tiefkühlbereich bis zu -30° C. Die TCG ist Kooperationspartner der TRANSTHERMOS GmbH & Co. KG, einem internationalen Tiefkühlspediteur, in dessen Netzwerk diese eingebunden ist und hier einen Bereich der neuen Bundesländer geographisch abdeckt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aus Sicht des Münchener Ifo-Instituts steht Deutschland in den nächsten Jahren grundsätzlich vor fünf wesentlichen Herausforderungen, die zum einen die Digitalisierung und Automatisierung der Wirtschaft (Industrie 4.0, Big Data) sowie den demografischen Wandel, zum anderen die fortschreitende Globalisierung, den Klimawandel und nicht zuletzt die europäische Integration umfassen. Das Thema "Integration" bezieht insbesondere die Vertiefung des Binnenmarktes, die Weiterentwicklung der europäischen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik als auch der europäischen Währungsunion mit ein. In Deutschland sehen die Experten besonderen Reformbedarf bei der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in den Kernbereichen Verkehr und Bildung.

Das wirtschaftliche Umfeld Deutschlands wird aktuell geprägt von rückläufigen Wachstumsprognosen, sich leicht eintrübenden Unternehmensausblicken, einem risikobehafteten EU-Austritt Großbritanniens, einem sich hinziehenden, protektionistische Tendenzen annehmenden Handelskonflikt zwischen China und den USA, aber auch zwischen Europa und den USA, einer unberechenbaren Haushaltspolitik Italiens sowie einem zunehmenden politischen Populismus bzw. nationalistischen Tendenzen in einigen Mitgliedsländern der EU. Die Risiken für die Wirtschaft in der EURO-Zone haben daher nach Aussage von EZB-Präsident Mario Draghi tendenziell zugenommen. Da sich die Inflationsrisiken gleichzeitig moderat entwickeln, sieht die EZB in der nächsten Zeit keine Veranlassung, die lockere, konjunkturstabilisierende Geldpolitik der letzten Jahre zu begrenzen geschweige denn zu beenden. Nicht nur deswegen ist damit zu rechnen, dass der Leitzins in 2019 nicht erhöht wird, und Spar- sowie Kreditzinsen vorerst auf einem niedrigen Niveau verbleiben. Einer Analyse von Bloomberg zufolge nehmen viele Marktteilnehmer an, dass die EZB den Leitzins nicht vor Mitte 2020 erhöhen wird.

Führende Kreditinstitute, Investmenthäuser und Wirtschaftsforscher wie z.B. Helaba, LBBW, die EZB etc. gehen für das Geschäftsjahr 2019 in Deutschland von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts bzw. der Wirtschaftsleistung zwischen 1,2 und 1,6% aus. Gestützt wird die Konjunkturentwicklung durch einen guten Konsum, der von der anhaltend hohen Beschäftigungslage und den neuen einkommensentlastenden Maßnahmen der Bundesregierung in Form der Erhöhung von steuerlichen Grund- und Freibeträgen und der Senkung von Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung profitiert, auch wenn dem eine belastende Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung gegenübersteht. Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen in ihrem Herbstgutachten mit einer fiskalischen Entlastung um 22,4 Mrd. Euro respektive 0,6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Laut Frauenhofer Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) ist die Logistikwirtschaft in Deutschland in 2018 um etwa 3% auf ca. 267 Mrd. EUR gewachsen. Etwas mehr als die Hälfte des Wachstums entfiel den Forschern zufolge auf einen operativen Mehraufwand durch einen Anstieg an transportierten Tonnen, der verbleibende Teil geht auf ein höheres Preisniveau für Leistungen in der Logistikwirtschaft und die dort eingesetzten Beschäftigten zurück. Der Zuwachs an beförderter Tonnage hängt vor allem mit länger werdenden Versorgungsketten im Rahmen des E-Commerce-Aufschwungs zusammen. Die konsumnahen Segmente des Handels werden sich in Zukunft verstärkt durch zusätzliche Leistungen im Fulfillment und im KEP-Segment auszeichnen. Das gestiegene Aufkommen ist wiederum verantwortlich für ein Plus von rund 4% oder 56.000 Mitarbeiter im operativen Bereich, in erster Linie in der Lagerwirtschaft und im Güterumschlag. Laut Frauenhofer SCS ist der Bestand an Fahrzeugführern im Straßenverkehr um 2,6% bzw. um rund 17.000 Mitarbeiter gestiegen.

Höher ausgefallen ist das jährliche Wachstum der Logistikleistung in Deutschland nur in den Jahren 2010 und 2011 mit jeweils 6 Prozent. In 2018 folgte nach Aussage der Logistikweisen ein Anstieg um ca. 2,2%. Für das Jahr 2019 rechnen die Experten mit einer weiteren Erhöhung um 1,7%.

Die Logistikweisen erwarten für 2019 eine verhaltende Entwicklung. Die Treiber für Wachstum werden in den Themenfeldern "öffentliche und unternehmenseigene Kapazitäten", Welthandel, Innovation sowie Personal gesehen. Logistik hat in 2019 weiterhin mit Verknappungen in den Bereichen Personal, Kapazitäten (Frachtraum) und Infrastruktur zu kämpfen. Daraus resultiert ein entsprechend hoher Innovationsdruck, um nach vorne heraus auskömmliche Wachstumsraten zu erzielen. Freigesetzt werden können Kapazitäten durch eine intelligente Nutzung der Infrastruktur in Form von Nachtzustellungen, Digitalisierung, Automatisierung und Standardisierung im Sinne von Industrialisierung. IT wird mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Sie ermöglicht insbesondere großen Dienstleistern durch zusätzliche Services entlang der Wertschöpfungskette gegenüber kleineren Marktbegleitern einen Wettbewerbsvorteil, da sie die notwendigen Projekte besser finanzieren und skalieren können. IT wird der Schlüssel für ein verbessertes Kapazitätsmanagement sein, das wiederum Voraussetzung für neue Umsatzpotentiale und Zusatzumsätze ist.

Frachtraum wird im Jahr 2019 teurer werden. Effizienzpotentiale werden immer noch nicht ausreichend genutzt, da sich die Beteiligten nicht gut genug abstimmen, um "Spitzen" abzumildern. Logistikdienstleister müssen augenscheinlich ein gewisses Maß an Peaks akzeptieren, sind aber gehalten, ihre Effizienz und Produktivität laufend zu steigern. Prozess- und Technologieinnovationen sind angesichts von zunehmendem Personalmangel im operativen Bereich zwingend. Dazu fehlen aber mitunter qualifizierte Ressourcen, zudem bremst die vorherrschende Komplexität - auch begründet durch Rahmenbedingungen - die Logistiker bei der Ausdehnung ihrer Innovationen. Die Tatsache, dass Logistikunternehmen nicht unbedingt als Innovationstreiber und starke Marke bekannt sind, hemmt die Gewinnung neuer, qualifizierter, hoch spezialisierter Mitarbeiter. Der größte Mangel an Fahrern besteht im Regional- und Nahverkehr, vorwiegend begründet durch höhere Mindestanforderungen an Sprache, Kundenumgang und Nutzung mobiler Datenerfassungsgeräte. Da sich weder Image noch Bezahlung schnell verbessern werden, ist im Nahverkehr weiterhin von einer vergleichsweise hohen Fluktuation auszugehen. Das Rekrutieren von Personal im Fernverkehr fällt im Vergleich dazu einfacher. Die Logistikwirtschaft zeichnet sich auch noch zu sehr dadurch aus, dass Management stark im operativen Geschäft gefangen ist und sich zu wenig Raum für Weiterentwicklungen nimmt. Gleichzeitig steigt aber der Druck zu Innovationen, da neue Marktteilnehmer (Plattformanbieter/Intermediäre) auftreten.

Steigende Kosten werden nach Meinung der Logistikweisen auch durch die vielen Baustellen als Folge der notwendigen Maßnahmen zur Erneuerung und Sanierung der Straßeninfrastruktur verursacht. Staus führen zu Zeit- und Effizienzverlusten und in Zeiten zunehmender Just-in-Time-Belieferungen zu Sonder-/Folgekosten. Last but not least fehlt es insgesamt an einer intelligenten Verkehrssteuerung.

Die innerstädtischen Wirtschaftsverkehre sowie die Sensibilität in Umweltfragen nehmen kontinuierlich zu. Daher arbeiten Städte und Kommunen an neuen Lösungen, bei denen auch auf eine stärkere Kooperation zwischen den Akteuren gesetzt wird. Die Tendenz geht eindeutig dahin, dass mehr Verkehr auf weniger Fläche und umweltverträglicher abgewickelt wird.

2. Geschäftsverlauf

Allgemein

Mit einem Umsatz von 17,9 Mio. € liegt die TCG (Vj. 17,4 Mio. EUR) mit 3,0 % deutlich über dem Vorjahr aber um 0,3 Mio. EUR unter Plan. Das Jahresergebnis der TCG ist mit 318 TEUR nach Steuern sehr befriedigend (Vj. 192 TEUR).

Vertriebstätigkeit

Über die mit unserem Minderheitsgesellschafter TRANSTHERMOS GmbH & Co. KG verbundene Nagel-Group sind auch die Mengen der TCG im Sammelguteingang und -ausgang sowie im Nahverkehr auf 0,8 Mio. EUR gestiegen. Das Geschäft mit Bestandsund Neukunden war durch unterschiedliche Mengenentwicklungen geprägt und blieb stabil.

Produktion

Bei einer Lagerkapazität von 16.579 Palettenplätzen hat sich die Kapazitätsauslastung von 62,7% auf 69,1% im Jahr 2018 erhöht. Im Wesentlichen lag dies an einer durchgehend besseren Lagerbelegung.

Qualitätsmanagement

Mit internen und externen Audits stellt TCG die einwandfreie Funktionsfähigkeit des Qualitätsmanagement nach der Norm DIN ISO 9001:2008 sowie den reibungslosen Ablauf der vereinbarten Prozesse regelmäßig unter Beweis. Unterstrichen wird dies ebenfalls durch erfolgreiche Lieferantenaudits sowie einer IFS-Zertifizierung auf "Higher Level".

3. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind um 519 TEUR bzw. 3,0 % auf 17.943 TEUR gestiegen, was auf gestiegene Transportumsätze zurückzuführen ist.

Der Materialaufwand erhöhte sich im Vergleichszeitraum leicht unterproportional um 2,4 % auf 14.441 TEUR. Die Zunahme entfällt ebenfalls auf die gestiegenen Transportvolumina.

Der Personalaufwand stieg um 0,3 % bzw. 6 TEUR auf 2.036 TEUR. Gleichzeitig blieb die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern mit 53 (Vj. 54) Beschäftigten nahezu konstant.

Die Abschreibungen lagen mit 452 TEUR geringfügig unter dem Vorjahr (Vj. 474 TEUR).

Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich von 372 TEUR auf 397 TEUR. Ursächlich hierfür sind insbesondere mehr Aufwendungen für Warenschäden und Wertberichtigungen.

Das Finanzergebnis in Höhe von -216 TEUR (Vj. -245 TEUR) betrifft v. a. die Zinsbelastung aus Darlehen.

Im Steueraufwand sind laufende Steuern i. H. v. 124 TEUR (Vj. 26 TEUR) und aperiodische Steuern i. H. v. 10 TEUR enthalten.

Das Jahresergebnis belief sich auf 318 TEUR (Vj. 192 TEUR).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme beträgt 13,8 Mio. EUR gegenüber 13,3 Mio. EUR im Vorjahr. Die wesentlichen Bilanzposten sind auf der Aktivseite das Anlagevermögen und auf der Passivseite die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Das Anlagevermögen verringerte sich im Berichtszeitraum um die laufenden Abschreibungen. Die Investitionstätigkeit umfasste in 2018 nur laufende Ersatzinvestitionen. Auch für das Jahr 2019 sind derzeit nur geringe bzw. laufende Ersatzinvestitionen vorgesehen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich umsatz- und stichtagsbedingt auf 2.591 TEUR (Vj. 1.789 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem Steuererstattungsansprüche.

Die flüssigen Mittel (575 TEUR; Vj. 5 TEUR) bestehen vor allem in Kontokorrentguthaben, die sich rein stichtagsbedingt erhöht haben.

Das ratierlich aufzulösende Disagio aus den Bankkrediten wird unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen (9 TEUR; Vj. 17 TEUR).

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 2.689 TEUR (Vj. 2.494 TEUR) bzw. 19,4 % der Bilanzsumme (Vj. 18,7 %).

Die sonstigen Rückstellungen i. H. v. 1.135 TEUR (Vj. 1.019 TEUR) enthalten insbesondere Rückstellungen für Personalabgrenzungen, für ausstehende Rechnungen und für Paletten. Zurückgestellt sind weiterhin Rückzahlungsverpflichtungen von Zinsen für Fördermittel an die Sächsische Aufbaubank in Höhe von 550 TEUR (Vj. 550 TEUR).

Der Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 7.373 TEUR auf 7.000 TEUR resultiert i. W. aus der planmäßigen Tilgung der Darlehen i. H. v. 935 TEUR sowie dem Aufbau des Kontokorrentkontos am Jahresende um 562 TEUR. Die Verbindlichkeiten werden marktüblich verzinst.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen betragen stichtagsbedingt 1.963 TEUR (Vj. 1.456 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten (798 TEUR; Vj. 802 TEUR) enthalten, wie im Vorjahr, vor allem zwei Gesellschafterdarlehen.

Der Finanzmittelbestand, der sich aus den flüssigen Mitteln abzüglich kurzfristigen Mittelaufnahmen zusammensetzt, beträgt -151 TEUR (Vj. -159 TEUR). Die erzielten Cashflows setzen sich wie folgt zusammen:

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.273 TEUR (Vj. 1.333 TEUR)
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 0 TEUR (Vj. - 3 TEUR)
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 1.265 TEUR (Vj. -1.180 TEUR)

Die Sicherstellung der zukünftigen Zahlungsfähigkeit ist durch freie Kontokorrentmittel, den laufenden operativen Cashflow und durch die Möglichkeit sich mit Hilfe von Gesellschafterdarlehen zu refinanzieren gegeben.

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass das Geschäftsjahr 2018 in Bezug auf den Umsatz und das Jahresergebnis zufriedenstellend verlaufen ist.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sowie Forschung und Entwicklung

Vor dem Hintergrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben nicht finanzielle Leistungsindikatoren sowie die Forschung und Entwicklung nur eine untergeordnete Bedeutung.

Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 53 (Vj. 54) Mitarbeiter und 5 (Vj. 7) Auszubildende. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass wir auf der Suche nach Auszubildenden weiterhin auf einen sehr schwachen Arbeitsmarkt treffen. Leider konnten nicht alle offenen Ausbildungsplätze besetzt werden.

C. Chancen- und Risikobericht

Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement der TCG Glesien GmbH beinhaltet Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsinstrumente wie z. B. eine Liquiditätsplanung, Monatsabschlüsse und Kennzahlenauswertungen. Es stellt sicher, dass bestehende und drohende Risiken erfasst, analysiert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite bewertet werden. Ziel dabei ist es, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu sichern, ungünstige, aber auch günstige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und sich daraus ergebende Chancen aufzuzeigen.

Risiken resultieren grundsätzlich auch aus der Volatilität der Finanzmärkte, der angespannten Situation auf den (internationalen) Arbeitsmärkten, einem möglichen Anstieg der geschäftsrelevanten Energie- und Rohstoffpreise als auch aus der voranschreitenden Verknappung von Laderaumkapazitäten. Darüber hinaus gilt es politische Tendenzen und Entwicklungen aufmerksam zu beobachten. Die Belastungen der Innenstädte nehmen durch den wachsenden Wirtschaftsverkehr weiter zu, die Gesellschaft steht Umweltfragen immer sensibler gegenüber. Auf diese Fragen gilt es passende Antworten zu finden, die gezwungenermaßen auch auf logistische Abläufe Einfluss nehmen werden.

Risiken ergeben sich auch aus Veränderungen im Einkaufs- und Konsumverhalten der Verbraucher, die sich wiederum auf die Verhaltensweisen von Produzenten und Händlern auswirken können/werden. Generell lässt sich ein Trend weg vom Fernverkehr hin zum Nahverkehr erkennen. Die Wertschöpfungsketten in der Lebensmittelwirtschaft, Produktion, Handel und Logistik betreffend, werden aus heutiger Sicht in den nächsten Jahren eher wieder regionale Züge annehmen als sich international auszudehnen.

Es kann nicht verlässlich prognostiziert werden, in welcher Form sich die gesamtwirtschaftlichen Faktoren auf die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern und somit letztlich auf die Logistikbranche auswirken werden. Ein Umsatzrückgang, ein erschwerter Zugang zum Finanz- und Kapitalmarkt, Engpässe in der Rekrutierung von Mitarbeitenden für bestimmte Arbeitsbereiche in der Logistik, unangemessene Tarifsteigerungen und zahlreiche andere Faktoren können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage generell beeinträchtigen. Gegenwärtig schätzt die Gesellschaft die Risiken allerdings als überschaubar und weitgehend kontrollierbar ein. Es sind aktuell keine wesentlichen Beeinträchtigungen zu befürchten.

Die im letzten Lagebericht noch aufgeführten Risiken auf Rückzahlung von Fördermitteln gegenüber der Sächsischen Aufbaubank sowie der Grunderwerbsteuerthematik mit dem Finanzamt wurden im Jahr 2018 entschieden. Das Verfahren gegen die Rückzahlung von Fördermitteln wurde verloren und die entsprechenden Zinszahlungen flossen im ersten Quartal 2019 an die Sächsische Aufbaubank. Das Verfahren gegen das Finanzamt in Sachen Grunderwerbsteuer wurde von TCG Glesien gewonnen.

Chancen bestehen in der Gewinnung weiterer Marktanteile durch die nachhaltige Etablierung der TCG Glesien GmbH im Großraum Erfurt-Leipzig-Dresden. Die üblichen Marktrisiken und -chancen sehen wir als ausgewogen an.

D. Nachtragsbericht

Zum Nachtragsbericht wird auf die Erläuterungen im Anhang verwiesen.

E. Prognosebericht

Für den Euroraum erwartet das IfW einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in 2019 von 1,2 %. Schwache Ausfuhren sowie länderspezifische Faktoren - z.B. der Haushaltsstreit Italiens mit der EU-Kommission, Streiks im Transportbereich oder auch die Probleme im Automobilsektor - haben die Wirtschaft im Jahr 2018 verlangsamt. Trotz der erwarteten Fortsetzung dieses Trends im Jahr 2019 dürfte die Arbeitslosenquote in diesem Jahr den historischen Tiefstand aus der Zeit vor der Weltwirtschaftskrise unterschreiten.

Für Deutschland wird 2019 nur ein moderater Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von ca. 1,0 % erwartet. Grund hierfür sind nicht zuletzt Unsicherheiten über politische Rahmenbedingungen (z.B. der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU), Kapazitätsengpässe in der Produktion (Fachkräftemangel, Materialknappheit), aber auch temporäre Faktoren wie etwa die aktuellen Herausforderungen der Automobilindustrie.

Expertenprognosen zufolge wird der Wirtschaftsbereich Logistik in Deutschland im kommenden Geschäftsjahr um 1,7 % wachsen. Dabei muss sich die Branche auch in 2019 diversen Herausforderungen stellen und sich mit den großen Innovationsnotwendigkeiten innerhalb der Branche auseinandersetzen. Der Innovationsdruck wird verstärkt durch Personal- und Kapazitätsmangel sowie die notwendige Digitalisierung.

Die Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2019 war sehr erfreulich. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Planziele dieses Jahr erreicht werden können. Für 2019 wurde mit einem Umsatz i. H. v. 18,6 Mio. EUR und einem deutlich positiven Ergebnis geplant. Wir schauen in Anbetracht der sich bietenden Möglichkeiten zuversichtlich in die Zukunft des TK-Marktes im Raum Erfurt-Leipzig-Dresden-Chemnitz.

 

24.04.2019

gez. die Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 10.601.036,38 11.056.329,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 128,00 1.474,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 128,00 1.474,00
II. Sachanlagen 10.600.908,38 11.054.855,04
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden 8.803.569,67 9.039.188,14
Grundstücken    
2. technische Anlagen und Maschinen 1.664.132,24 1.827.158,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.206,47 178.508,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.000,00
B. Umlaufvermögen 3.232.357,65 2.257.807,12
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.657.311,78 2.252.754,12
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.657.311,78 2.252.754,12
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 575.045,87 5.053,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.375,00 16.875,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.842.769,03 13.331.011,16

Passiva

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 2.688.675,36 2.494.429,05
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.830.000,00 1.830.000,00
III. Gewinnvortrag 440.972,26 372.379,78
IV. Jahresüberschuss 317.703,10 192.049,27
B. Rückstellungen 1.206.088,00 1.019.146,00
C. Verbindlichkeiten 9.760.905,67 9.630.336,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.000.130,90 7.372.723,09
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.760.774,77 2.257.613,02
D. Passive latente Steuern 187.100,00 187.100,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.842.769,03 13.331.011,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 -31.12.2018
EUR
1.1.2017 -31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 3.562.354,98 3.418.469,56
2. Personalaufwand 2.035.695,55 2.029.506,77
a) Löhne und Gehälter 1.697.750,08 1.689.288,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 337.945,47 340.218,49
3. Abschreibungen 451.899,08 473.825,18
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 451.899,08 473.825,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 396.923,51 371.792,58
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 215.543,83 244.725,48
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 134.241,63 96.224,00
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 -69.900,00
7. Ergebnis nach Steuern 328.051,38 202.395,55
8. sonstige Steuern 10.348,28 10.346,28
9. Jahresüberschuss 317.703,10 192.049,27

Anhang

TCG Glesien GmbH, Schkeuditz

Registergericht: Leipzig

Registernummer: HRB 26395

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der TCG Glesien GmbH, Schkeuditz, zum 31. Dezember 2018 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und ergänzenden Vorschriften des Gesetzes die Gesellschaften mit beschränkter Haftung betreffend aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um bisher aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen und gehen von einer Nutzungsdauer von fünf Jahren aus.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibung angesetzt. Gewährte Förderzuschüsse der Sächsischen Aufbaubank i. H. v. derzeit 30 % für den ersten Bauabschnitt und von 20 % für den zweiten Bauabschnitt wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit Anlagegegenständen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 46 Jahren, Außenanlagen über 19 Jahre abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über Nutzungsdauern von 3 bis 13 Jahren sowie technische Anlagen und Maschinen über 15 bis 20 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Für zweifelhafte und mit Ausfallrisiken behaftete Forderungen werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Agio-Beträge werden im Jahr der Darlehensaufnahme als Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert und über die Laufzeit der Darlehen linear aufgelöst.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d. h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Latente Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen werden im Falle eines Überhanges an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB auch im Falle eines Aktivüberhangs angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit einem Ertragssteuersatz von 29,475%.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Gliederung zum 31. Dezember 2018 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018 sind im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Agio-Beträge in Höhe von 9 TEUR (Vj. 17 TEUR) ausgewiesen.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2018
TEUR
31.12.2017
TEUR
Ausstehende Rechnungen 171 96
Ungewisse Verbindlichkeiten inkl. Rückgabeverpflichtungen    
Paletten 605 611
Personal 175 185
Schäden 13 22
Refaktien Abschlusskosten 159 11 93 11
Prozesskosten 1 1
  1.135 1.019

Die Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten betrifft i. H. v. 550 TEUR (Vj. 550 TEUR) Rückzahlungsverpflichtungen von Zinsen für Fördermittel. Die Rückzahlung erfolgte im Februar 2019.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 18 TEUR (Vj. 18 TEUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten i. H. v. 757 TEUR (Vj. 757 TEUR) verzinsliche Gesellschafterdarlehen mit unbestimmter Laufzeit. Ebenso enthält dieser Posten Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. 35 TEUR (Vj. 38 TEUR). Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit bestehen wie im Vorjahr nicht.

5. Restlaufzeiten Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben i. H. v. 4.459 TEUR (Vj. 4.077 TEUR) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, i. H. v. 2.542 TEUR (Vj. 1.963 TEUR) eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren. Im Vorjahr waren i. H. v. 1.333 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von über 5 Jahren enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. v. bis zu 9.541 TEUR (Vj. 9.541 TEUR) durch eine Grundschuld gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten besitzen - wie im Vorjahr - jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

6. Latente Steuern

Aktive latente Steuern resultieren aus Bewertungsunterschieden in den sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Nutzungsdauern im Anlagevermögen. Die Berechnung erfolgt saldiert unter den Passiven latenten Steuern in Höhe von 187 TEUR (Vj. 187 TEUR) sowie auf Basis eines Steuersatzes von 29,475%.

Stand 01.01.2018
TEUR
Veränderung Stand 31.12.2018
TEUR
Aktive latente Steuer 6 0 6
Passive latente Steuer -193 0 -193
Saldiert -187   -187

7. Wesentliche periodenfremde und sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i. H. v. 51 TEUR (Vj. 89 TEUR) enthalten, welche insbesondere aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren (50 TEUR; Vj. 22 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neutrale bzw. aperiodische Bestandteile i. H. v. 26 TEUR (Vj. 17 TEUR) vor allem aus periodenfremden Rechnungen.

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen betragen 29 TEUR (Vj. 72 TEUR). Die Verträge haben i. H. v. 14 TEUR (Vj. 57 TEUR) eine Laufzeit bis ein Jahr, 15 TEUR (Vj. 15 TEUR) eine Laufzeit von ein bis fünf Jahre und 0 TEUR (Vj. 0 TEUR) eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

2. Organe der Gesellschaft

Zu Geschäftsführern waren bestellt

Frau Gabriela Scheffel, Baldham, Immobilienkffr.

Herr Jens Hilsen, Deißlingen, Geschäftsführer (bis 24.07.2018)

Herr Marcus Hoffmann-Rothe, Ismaning, Geschäftsführer (ab 17.09.2018)

Die Geschäftsführer erhielten keine Vergütungen.

3. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 53 (Vj. 54) Mitarbeiter, darunter 22 (Vj. 22) kaufmännische und 31 (Vj. 32) gewerbliche Arbeitnehmer. Daneben wurden durchschnittlich 5 (Vj. 7) Auszubildende beschäftigt, die nicht in die Berechnung mit einfließen.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Nachtragsbericht

Seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres sind keine Änderungen bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

 

Schkeuditz, den 24.04.2019

gez. Gabriela Scheffel, Geschäftsführer

gez. Marcus Hoffmann-Rothe, Geschäftsführerin

Anlagespiegel

Kumm. Anschaffungs- und Herstellungskosten

01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 8.137,11 0,00 0,00 8.137,11
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.560.576,93 0,00 0,00 10.560.576,93
Technische Anlagen und Maschinen 2.880.286,50 0,00 0,00 2.880.286,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 716.666,50 6.606,42 4.380,60 718.892,32
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.000,00 0,00 10.000,00 0,00
Sachanlagen 14.167.529,93 6.606,42 14.380,60 14.159.755,75
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
ANLAGEVERMÖGEN 14.175.667,04 6.606,42 14.380,60 14.167.892,86

Abschreibungen

01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 6.663,11 1.346,00 0,00 8.009,11
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.521.388,79 235.618,47 0,00 1.757.007,26
Technische Anlagen und Maschinen 1.053.128,04 163.026,22 0,00 1.216.154,26
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.158,06 51.908,39 4.380,60 585.685,85
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 3.112.674,89 450.553,08 4.380,60 3.558.847,37
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
ANLAGEVERMÖGEN 3.119.338,00 451.899,08 4.380,60 3.566.856,48

Buchwerte

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 128,00 1.474,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.803.569,67 9.039.188,14
Technische Anlagen und Maschinen 1.664.132,24 1.827.158,46
Andere Anlagen, Betriebs- und 133.206,47 178.508,44
Geschäftsausstattung    
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.000,00
Sachanlagen 10.600.908,38 11.054.855,04
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00
ANLAGEVERMÖGEN 10.601.036,38 11.056.329,04

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden offengelegten verkürzten Jahresabschluss wurden die grlößenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TCG Glesien GmbH, Schkeuditz

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TCG Glesien GmbH, Schkeuditz, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TCG Glesien GmbH, Schkeuditz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Prüfungsbericht der TCG Glesien GmbH, Schkeuditz, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Wiedergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Augsburg, den 24. April 2019

S & P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Layher, Wirtschaftsprüfer

gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer

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