Fahrrad-Franz GmbH
Industriestraße 18, 56218 Mülheim-Kärlich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Saskia Kristina Schäfer seit 4.5.2021 | Prokura |
Florian Ralf Schäfer seit 4.5.2021 | Prokura |
Alexander Torsten Schäfer seit 4.5.2021 | Prokura |
Marco Karl Schäfer seit 22.12.2005 | Geschäftsführer |
Ralf Josef Schäfer seit 22.12.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.74% | |
| 26.74% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fahrrad-Franz GmbHMülheim-KärlichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FAHRRAD-FRANZ GMBH, MÜLHEIM-KÄRLICHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens der Fahrrad-Franz GmbH ist der Handel von Fahrrädern, Fahrradbekleidung, Heimsportartikel und Ersatzteilen. Darüber hinaus erbringen wir Dienstleistungen im Zusammenhang mit den genannten Produkten. 2. Zweigniederlassungsbericht Der Verkauf unserer Produkte findet an vier Standorten, Koblenz, Mainz, Mülheim-Kärlich und Griesheim statt. Außerdem sind wir an einem Multi-Channel Portal mittelbar beteiligt, über das wir Online-Handel betreiben. 3. Forschung und Entwicklung Forschung wird von unserer Gesellschaft nicht betrieben. Technische Entwicklungen werden im branchenüblichen Umfang durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands rund 4,12 Billionen EUR (2022: 3,88 Billionen EUR). Nominal ist das BIP um 6,2% gestiegen. Diese Steigerung liegt jedoch in der Inflation begründet. Preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die hohe Inflation fiel der ökonomische Aufschwung in den nachfolgenden Jahren jedoch geringer aus, als dies erwartet worden war. Investitionen werden aufgrund unsicherer Konjunkturaussichten und steigender Zinsen zurückgehalten. Der mit Inflation und den Energiepreisen einhergehende Kaufkraftverlust der Konsumenten trug zu einer schwach verlaufenden Entwicklung des BIP im Jahr 2023 bei. Seit Anfang 2022 konnte die Industrie ihre Abhängigkeit von russischem Erdgas verringern und ca. 20% ihres Gasverbrauchs durch Substitution mit alternativen Energiequellen einsparen. Vor allem die energieintensive Industrie hat sich rückläufig entwickelt und liegt rund zehn Prozent unter dem Niveau zu Jahresbeginn. Die Gaspreise waren im Geschäftsjahr leicht rückläufig, liegen aber immer noch signifikant über den Preisen vor Beginn des Ukraine Krieges. Nach einer Erholung gegen Ende 2022 deuten die Stimmungsindikatoren gegen Ende 2023 auf eine schwache Entwicklung hin. Der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland lag während des gesamten Geschäftsjahres 2023 unter 50 Punkten, was auf eine rückläufige Industrieproduktion hindeutet. Die Umsätze im Einzelhandel sind im Jahr 2023 auf 650 Mrd. EUR (Vorjahr 632 Mrd. EUR) gestiegen. Der Internet- und Versandhandel (E-Commerce) verzeichneten - im zweiten Jahr in Folge - im Jahr 2023 bedingt durch eine Konsumflaute und Inflation, einen Umsatzrückgang; in 2023 um 12% in 2022 um 8,1%. Experten blicken jedoch zuversichtlich auf die Zukunft des E-Commerce: der Preisauftrieb hat sich im Laufe des Jahres 2023 bereits deutlich verlangsamt und im Oktober 2023 konnten real wie nominal erstmals seit über einem Jahr wieder positive Umsatzentwicklungen verzeichnet werden. Die Frühindikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung zeigen jedoch für das Jahr 2024 ein anderes Bild. Der Jahresdurchschnittswert des ifo-Geschäftsklimaindex ging im Jahr 2023 weiter zurück (88,9 Punkte) und auch für das Jahr 2024 wird keine Verbesserung erwartet (86,2 Punkte). Die Unternehmen haben negativere Erwartungen und sehen die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2024 in einer Schwächephase. Ein ähnliches Bild zeigt die Entwicklung des GfK-Konsumklima-Index. Während Die Konsumstimmung in Deutschland liegt laut GfK weiter auf niedrigem Niveau. Der GfK-Konsumklima-Index verbesserte sich zwar von -37,6 Punkten im Januar 2023 auf -24,6 Punkten im August 2023, ging dann aber wieder auch -27,6 Punkte im Dezember 2023 zurück. Für April 2024 prognostiziert die GfK für das Konsumklima einen Wert von -27,4 Punkten. Laut der GfK-Konsumklimastudie verbesserten sich die Indikatoren für die Einkommens- und Konjunkturerwartungen leicht, der für die Anschaffungsneigung blieb allerdings fast unverändert auf niedrigem Niveau. Die Erwartungen der Konsumenten zeigen ein unterschiedliches Bild. Während die Konjunktur- und Einkommenserwartungen einen positiven Trend zeigen und die gesunkene Sparneigung positiv für das Konsumklima ist, verharrt die Anschaffungsneigung weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Inflationsrate ging im Jahr 2023 kontinuierlich zurück. Im Januar 2023 betrug die Inflationsrate 8,7% und ging dann bis Dezember 2023 auf 3,7% zurück. Der rückläufige Trend der Inflationsrate setzt sich im Jahr 2024 fort (Februar 2024 2,5%). 2. Branchensituation Fahrradhandel Das Fahrrad als Sportgerät in Freizeit und Urlaub, aber auch als Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur Schule liegt im Trend. Der Fahrradverkehr nimmt seit der Coronapandemie weiter zu und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Laut BMVD nutzen über 88% der Deutschen das Fahrrad. Vor allem auf kurzen Strecken ersetzt es immer häufiger das Auto. Der Fahrradbestand betrug im Jahr 2023 84 Mio. Fahrräder. Der Trend geht zu Fahrrädern für unterschiedliche Einsatzzwecke (z.B. Trekkingräder, Mountainbikes, Lastenfahrräder) oder mit verschiedene Antriebsarten (E-Bikes, Bio-Bikes). Durch die Nutzung eines E-Bikes kann der Einsatzzweck eines Fahrrads signifikant im Hinblick auf Reichweite und Relief erweitert werden. Die Lieferkettenprobleme aufgrund von Corona sind größtenteils bewältigt und die Lager bei Herstellern und Händlern sind mit einem Großteil der Vorprodukte und fertigen Handelswaren gut gefüllt. Die durch die Pandemie verursachten hohen Kosten in der Vorproduktion sind überwunden. Gleichwohl sind die Unternehmen der Fahrradbranche - wie viele andere Unternehmen auch - von den allgemeinen Preissteigerungen betroffen. Diese Preissteigerungen lassen sich aufgrund der Lagersituation nicht an die Kunden weitergeben. Innovationen bei Produkten und Komponenten, Engineering und Design sind zentrale Treiber für den Fahrradmarkt. Das Fahrrad entwickelt sich zu einem hochwertigen Mobilitäts- und Freizeitprodukt. Es ist ein deutlicher Trend zum Zweit- oder Drittrad zu verzeichnen. Laut ZIV gibt es in Deutschland 84 Mio. Fahrräder (Vorjahr 82,8 Mio.). Davon sind 11 Mio. Fahrräder E-Bikes (Vorjahr 9,8 Mio.), was einer Steigerung von über 50% gegenüber 2018 bedeutet. Die steigende Beliebtheit von E-Bikes spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider. So sind im Jahr 2023 53% der verkauften Fahrräder (Vorjahr 48%) elektrifiziert. Das E-Bike stellt das dominierende Elektrofahrzeug auf dem deutschen Markt dar. Der Gesamtumsatz der Fahrradbranche im Jahr 2023 beträgt 7,06 Mrd. EUR (Vorjahr 7,36 Mrd. EUR). Auch die Anzahl der verkauften Fahrräder ist weiter rückläufig und liegt bei ca. 4 Mio. Fahrrädern (Vorjahr 4,6 Mio.). Damit liegt der Fahrradabsatz sowohl um ca. 1 Mio. Einheiten unter dem Rekordabsatz des Jahres 2020 mit ca. 5 Mio. Einheiten als auch unter den Vor-Corona Absatzzahlen. Bei den Bio-Bikes wurden mit ca. 76% (Vorjahr 76,5%) am meisten Trekking-, City-/Urban Fahrräder verkauft, gefolgt von All Terrain Bikes (ATB) mit 11%. Der Anteil von Bio-Mountainbikes, die größtenteils durch E-MTBs ersetzt wurden, hat sich bei ca. 5% (Vorjahr 4%) stabilisiert. Elektrifizierte Trekking- und Citybikes wurden mit 46% (Vorjahr 53%) am meisten verkauft, gefolgt von E-MTBs mit 39% (Vorjahr 38%). Die größten Zuwächse mit 14,5% ggü. dem Vorjahr gab es bei E-Lastenräder, die nunmehr einen Anteil von 9% der verkauften Fahrräder (Vorjahr 7,5%) darstellen. Über alle Kategorien hinweg lag der durchschnittliche Verkaufspreis (Brutto) bei 470 EUR für Bio-Bikes (Vorjahr 500 EUR) und bei 2.950 EUR für E-Bikes (Vorjahr 2.800 EUR). Der durchschnittliche Verkaufspreis (Bio-Bikes und E-Bikes) über alle Kanäle und Modellgruppen erhöhte sich auf 1.788 EUR (Vorjahr 1.602 EUR). Die meisten Fahrräder wurden über den Fachhandel verkauft (74% stationär und 3% online; Vorjahr 73%/3%). Der reine Internetversandhandel verkaufte 22% (Vorjahr 21%) aller Fahrräder, während Discounter, SB-Warenhäuser auf 4% (Vorjahr 5%) kamen. Dies bestätigt die Bedeutung des Fachhandels für die Kunden, der die Beratungskompetenz und einen guten Service schätzt. Hinzu kommt, dass der Verkauf über Leasing für den Fachhandel von überragender Bedeutung ist. Die Kunden wählen im Leasing durchschnittlich höherwertigere Fahrräder. Der Bericht "Branchenfokus Fahrräder" des IFH Köln sieht in Bezug auf die Corona-Krise nur noch minimale Lieferkettenprobleme. Der Russland-Ukraine-Krieg sowie eine allgemeine Kaufzurückhaltung könnten sich hingegen stärker auf die Branche auswirken und die Nachfrage und den Umsatz beeinflussen. Sie sehen den Markt im Wandel hin zu einem elektrifizierten Fahrradmarkt. Das E-Bike wird immer relevanter und das Bio-Bike wird sich auf den Bereich als Sportgerät konzentrieren. Mit dem steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Leasingmodell werden auch die höherpreisigen E-Bikes für einen größeren Konsumentenkreis erschwinglich. Es entwickeln sich neue Zielgruppen, so wird das Fahrrad als Trendprodukt und neue Trendsportart eine junge Käuferschicht ansprechen, aber auch die ältere Bevölkerung soll mit dem E-Bike zurück aufs Rad geholt werden. Die Prognose des IFH Köln geht bis 2026 von einem stabilen Wachstum von 5% p.a. aus, wobei E-Bikes stärker wachsen. Fachhandel und Internetversand werden sich laut IFH Köln gleich stark entwickeln. 3. Geschäftsverlauf Das Fahrrad-Leasing ist weiterhin stark gefragt und hält sich auf einem hohen Niveau. 30% unseres Fahrradumsatzes waren Leasingverkäufe. Im Vorjahr waren es 29%. Ebenso wachsen die Zahl der Leasingagenturen und Arbeitgeber, die Leasing anbieten. Der durchschnittliche Verkaufspreis bei Leasing-Fahrrädern liegt über dem Verkaufspreis von Nicht-Leasing-Verkäufen. Das hohe Aufkommen der Leasingräder in den Fahrradwerkstätten erschwert die administrative Arbeit bei der Reparaturannahme und Rechnungsstellung. Der Fachkräftemangel führte insbesondere in den Werkstätten zu Engpässen. Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Herstellern können wir solide und werklich hochwertige Produkte anbieten. Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovation bestätigen unsere Geschäftspolitik. Unsere Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von Fahrrädern (86%), Zubehör und Ersatzteilen (8%), Bekleidung (4%), sowie Serviceerlösen (2%) zusammen. Im Vergleich zu 2022 haben sich die Anteile der Umsatzerlöse unwesentlich verändert. Die 86% Umsatzerlöse mit Fahrrädern setzen sich wie folgt zusammen: 20% Fahrräder und 66% E-Bikes. Betrachtet man die verkauften Fahrräder in Stück wurden 56% Fahrräder und 44% E-Bikes verkauft. Der Umsatzrückgang von 5% im Vergleich zum Vorjahr liegt im Branchendurchschnitt. Angepasst an den Umsatzrückgang ist auch die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern um 5% gesunken. 4. Lage 1. Ertragslage Annähernd entsprechend unserer Prognose für 2023 reduzierte sich der Umsatz im Wirtschaftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 5,2%. Der Umsatz mit dem Onlinehandel ist im Vergleich zum Vorjahr um 81% gestiegen. Dieser extreme Anstieg ist mit der bewussten Drosselung des Onlinehandels in 2022 zu begründen. Die Leasingumsätze sind um 3 % gesunken, der stationäre Handel ist um 18% im Vergleich mit 2022 gesunken. Der Umsatzrückgang war durch gewährte Rabatte weitgehend preisbedingt, was sich negativ auf die Marge ausgewirkt hat. Der Rohertrag fiel um 17,1% auf T€ 34.553 und die Marge verringerte sich von 34,7% auf 30,3%. Die größte Position der Betriebsaufwendungen (T€ 31.367 nach T€ 32.284 in 2022), die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 2 % gestiegen. Aufgrund einer Verschiebung von weniger Teilzeitkräften/geringfügig Beschäftigten hin zu mehr Vollzeitkräften, sind trotz verringerter Anzahl an Mitarbeitern die Personalkosten im Vergleich zu 2022 leicht gestiegen. Die Vertriebskosten sind aufgrund verringerter Werbeausgaben um 31,9% (T€ 999) gesunken. Die Raumkosten bleiben aufgrund eines gesteigerten Lagerbedarfs weiterhin auf einem hohen Niveau. Gleiches gilt aufgrund der hohen Investitionstätigkeit der letzten Jahre für die Abschreibungen. Das Finanzergebnis ist aufgrund eines erhöhten zu finanzierenden Working Capitals und eines höheren Zinsniveaus um T€ 1.621 auf T€ -1.994 gesunken. Das Unternehmensergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um T€ 7.831 verringert und beträgt T€ 1.192. Insgesamt wurde ein Jahresüberschluss von T€ 763 erzielt. Dieser liegt 88,2% unter dem des Vorjahres. 2. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Mit der Steigerung des Vorratsbestandes haben wir dem Risiko von Beschaffungsengpässen weiter entgegengewirkt. Die Erhöhung des Working Capitals wurde durch die Aufnahme von zusätzlichen mittel- und kurzfristigen Betriebsmittelkrediten finanziert. Unsere Gesellschaft hat ausreichende Kreditlinien, sodass kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden könnten. 3. Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag 14,4% der Bilanzsumme, im Vorjahr betrug dieser Wert 18,1%. Unsere Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr (Mio. € 1,5) konzentrierte sich weiterhin auf den Ausbau und die Optimierung der Verkaufs- und Lagerflächen sowie auf die Stärkung der Eigenkapitalausstattung unserer Beteiligungsunterrnehmen. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme liegt bei 71,5% gegenüber 63,5% im Vorjahr. Die Aufstockung des Vorratsvermögens stellt die wesentliche Veränderung in der Vermögensstruktur gegenüber dem Vorjahr dar. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 29,5% und ist gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozentpunkte gesunken. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir im Rahmen der Möglichkeiten eines ordentlichen Geschäftsgangs stabil. Das Fremdkapital gliedert sich in lang-, mittel-, und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 8,5% (im Vorjahr 4,7%) der Bilanzsumme. Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten ist überwiegend kurzfristig. Langfristige Anlagen sind vollständig durch Eigenkapital finanziert. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 3,8% der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Insgesamt schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage weiterhin als gut ein. 4. Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrentabilität in Höhe von 2,4 % liegt deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Die Gesamtkapitalrentabilität ist zum Vorjahr von 10,9 % auf 3,4 % gesunken. Unsere Kundenzufriedenheit, Produktangebot, Lieferfähigkeit sowie eine vergleichsweise niedrige Mitarbeiterfluktuation als Indikator für die Mitarbeiterzufriedenheit spielen bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren eine zentrale Rolle. In einem Zeitalter von Umweltkrisen spielt die Nachhaltigkeit jeglicher Art in der Gesellschaft eine immer größere Rolle. Mit dem Fahrrad als nachhaltiges Fortbewegungsmittel sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. 5. Gesamtaussage Die Planung für 2023, die niedrigeren Spannen, niedrigere Betriebskosten, sowie einen erhöhten Zinsaufwand berücksichtigt hat, wurde annähernd realisiert. So sind die Umsatzziele nahezu erreicht worden, und auch die geplante Verringerung der Betriebskosten konnte aufgrund niedrigerer Vertriebskosten umgesetzt werden. Der Zinsaufwand weicht jedoch aufgrund des allgemein gestiegenen Zinsniveaus ab und ist deutlich höher. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin als positiv. Nach wie vor verzeichnen wir ein hohes Interesse am Fahrrad und vor allem an E-Bikes. Aufgrund unserer Vermögenslage werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Durch die zu erwartenden gleichbleibend hohen Umsätze verglichen mit der Zeit vor der Pandemie, erwarten wir auch zukünftig eine stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Unsere wirtschaftliche Situation ist insgesamt als gut zu bezeichnen. III. Prognosebericht Mit stetiger Modernisierung und erheblichen Investitionen in diversen Digitalisierungsmaßnahmen begegnen wir den steigenden Ansprüchen der Verbraucher und hoffen diese auch in Zukunft mehr als zufriedenstellend erfüllen zu können. Wir gehen davon aus, dass die Verbraucher größeren Wert auf Qualität und Service legen werden. Beide Faktoren werden sich u. E. positiv auf die durchschnittlich erzielbaren Verkaufspreise auswirken. Der Verkauf über Leasing wird für den Fachhandel von immer größerer Bedeutung sein. Die Kunden wählen im Leasing durchschnittlich höherwertigere Fahrräder insbesondere E-Bikes aus. Hinzu kommt, dass immer mehr private und öffentliche Arbeitgeber die Möglichkeit von Dienstrad- Leasing im Wege der Gehaltsumwandlung anbieten. Die Tarifbeschäftigten der Bundesländer können in Zukunft ein Dienstrad leasen, denn der neue Tarifvertrag lässt eine Gehaltsumwandlung für Fahrräder und E-Bikes zu. Weitere Gründe sprechen für eine insgesamt positive Entwicklung:
Für den Jahresüberschuss prognostizieren wir in 2024 ein gegenüber 2023 geringeres aber positives Ergebnis. Wir rechnen mit einem Umsatzplus von bis zu 5%, einer verringerten Kostenstruktur aber auch mit erhöhten Zinsen sowie einem Margenrückgang im Vergleich zu 2023. Auch das Jahr 2024 sehen wir als Übergangsjahr, in dem die Nachwirkungen der Coronakrise bereinigt werden. Dies sind in 2024 vor allem die hohen Lagerbestände in der gesamten Branche, die einen starken Preisdruck zur Folge haben. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Nach der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Fahrrädern signifikant zurückgegangen. Im Jahr 2023 hatte die geschwächte Gesamtwirtschaft und eine gedämpfte Konsumlaune auch Folgen für die Fahrradbranche und damit unser Unternehmen. Die Fahrradbranche leidet unter zu hohen Lagerbeständen, die in Folge der Corona-Pandemie aufgebaut wurden. Einige Markteilnehmer sind aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten aus dem Markt ausgeschieden. Trotz dieser Risiken sehen wir unser Unternehmen in einer gesicherten Stellung. Die Gesellschaft hat keine besonderen Währungsrisiken. Der Fahrradhandel unterliegt starken saisonalen Schwankungen, die wetterbedingt verstärkt werden können. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen, sowie auf gut am Markt platzierte und gefragte Marken zurück. Einen großen Anteil bilden daneben nach wie vor unsere Eigenmarken, die uns in gewissem Umfang von der Geschäftspolitik der Markenhersteller unabhängig machen. Gemeinsam mit anderen Unternehmen der Fahrrad XXL-Gruppe versuchen wir die Beschaffungsrisiken durch die Bündelung unserer gemeinsamen Nachfrage zu minimieren und unsere Einkaufsposition zu stärken. Zur Risikominimierung stehen wir permanent auch mit neuen Lieferanten in Kontakt, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei regionalen Banken. Hier bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Aufgrund der hohen Zinsen in Kombination mit einem weiterhin hohen Liquiditätsbedarf rechnen wir für 2024 mit einem weiterhin erhöhten Zinsaufwand. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für Geldmitteldisposition dient. 2. Chancenbericht Der anhaltende Trend zu einem umweltfreundlichen Verkehrsmittel im urbanen Umfeld beschert der gesamten Branche hohe Entwicklungschancen. Ein weiteres Wachstum wird durch ein breiteres Portfolio sowie dem Ausbau der Marktpräsenz gewährleistet. Durch die Investitionen in unsere Multi-Channel-Strategie im Zusammenspiel mit einer Ausweitung des Produktsortimentes gehen wird davon aus, dass wir den Herausforderungen des Marktes gewachsen sind und dadurch eine weitere positive Entwicklung möglich ist. Es ist weiterhin Ziel dieses Potenzial durch strukturelle, logistische und personelle Verbesserungsmaßnahmen für das Unternehmen nutzbar zu machen. Auf der Beschaffungsseite können wir nicht nur auf die Qualität unserer langjährigen Lieferanten zurückgreifen. Auch die Stärke durch Bündelung des Einkaufsvolumens innerhalb der Fahrrad XXL Gruppe führt zu Einkaufsvorteilen gegenüber wichtigen Lieferanten. Trotz der noch spürbaren Nachwirkungen der Pandemie und des Ukrainekriegs (z.B. durch hohe Lagerbestände seitens der Hersteller und Händler), schätzen wir die Entwicklung in der Fahrradbranche und in unserem Unternehmen positiv ein.
Mülheim-Kärlich, den 12. Juli 2024 FAHRRAD-FRANZ GMBH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FAHRRAD-FRANZ GMBH, MÜLHEIM-KÄRLICHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FAHRRAD-FRANZ GMBH, MÜLHEIM-KÄRLICHI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften Die Fahrrad-Franz GmbH hat ihren Sitz in Mülheim-Kärlich. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter HR B 15239 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. In Vorjahren wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände mit den Herstellungskosten aktiviert bzw. solche befanden sich in der Entwicklung. Das gesamte Entwicklungsprojekt besteht aus drei Teilbereichen (Phasen). Die Entwicklungskosten werden seit dem Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft der Teilbereiche linear und zeitanteilig über die voraussichtliche Nutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode und zeitanteilig unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III S. 5, 6 HGB) waren danach nicht erforderlich. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten (Frachtkosten) und abzüglich Anschaffungskostenminderungen (Skonti, Boni), in Einzelfällen zum niedrigeren beizulegenden Wert. Der niedrigere beizulegende Wert wird mittels von der Altersstruktur der Vorräte abhängigen Bewertungsabschlägen ermittelt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben sind jeweils zum Nennwert angesetzt. Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Latente Steuern sind auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird in der Bilanz als aktive latente Steuer angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Zur Zusammensetzung des Anlagevermögens und zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. Finanzanlagen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche von TEUR 1.649 (im Vorjahr TEUR 3.199) enthalten. Darüber hinaus sind Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 6.486 (im Vorjahr TEUR 6.209) enthalten, die gleichzeitig Forderungen gegen Geschäftsführer darstellen. Die Forderungen werden mit 0,8% über Euribor mit 6-monatiger Laufzeit verzinst. Latente Steuern Die aktive Latente Steuern beruht auf der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertung von Rückstellungen (TEUR 44, im Vorjahr TEUR 45) sowie einer Beteiligung an einer Personengesellschaft (TEUR 1.583, im Vorjahr TEUR 1.760). Die passive latente Steuerverpflichtung wird aufgrund der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 508, im Vorjahr TEUR 741) saldiert. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 29,1% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zu Grunde gelegt. Eigenkapital Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 623. Der Betrag entfällt mit TEUR 508 auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie mit TEUR 115 auf aktive latente Steuern. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 682 (im Vorjahr TEUR 875), ausstehende Rechnungen, Auftrags- und Abwicklungsrisiken in Höhe von TEUR 1.730 (im Vorjahr TEUR 1.766) und übrige Rückstellungen in Höhe von TEUR 159 (im Vorjahr TEUR 181). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 57.652 durch Sicherungsübereignungen von Betriebsvorrichtungen, Warenlägern und Inventar besichert. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse erzielt die Gesellschaft in Deutschland. Rund 86% der Umsätze entfallen auf Fahrräder. III. ERGÄNZENDE ANGABEN Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag wie folgt: Es wurden zugunsten nahestehender Unternehmen Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten über höchstens EUR 13.559.580,00 abgegeben. Die Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die o.g. Mietverpflichtungen haben längstens eine Laufzeit bis zum Jahre 2032. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäftsführung - Herr Ralf Schäfer, Urbar (Kaufmann) - Herr Marco Schäfer, Urbar (Kaufmann) Auf die Angabe der Bezüge der Organmitglieder wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das Honorar für den Abschlussprüfer gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 52 (davon TEUR 33 für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 19 für Steuerberatungsleistungen). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zuzüglich Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt EUR 21.355.607,94 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mülheim-Kärlich, den 12. Juli 2024 Ralf Schäfer, Geschäftsführer Marco Schäfer, Geschäftsführer Sonstiges: Beschluss / Feststellung Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 18. Juli 2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fahrrad-Franz GmbH, Mülheim-Kärlich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fahrrad-Franz GmbH, Mülheim-Kärlich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fahrrad-Franz GmbH, Mülheim-Kärlich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Andernach, den 12. Juli 2024 Hilger,
Neumann & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB
i. V. Hilger, Wirtschaftsprüfer Ollefs, Wirtschaftsprüfer |
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