SWT Hafenbetrieb GmbHLiquidiert

Am Kamerunkai 5, 20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 32357
Eingetragen
6.4.1984
Branche
Betrieb von HäfenGüterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
1) Übernahme und Ausführung sämtlicher Arbeiten, welche der Hafenumschlag und alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen mit sich bringen, ferner die Lagerung der Transport, Ladungssicherung, Ladungsüberwachung, die Verpackung, die Bearbeitung und die Kontrolle von Gütem aller Art, vornehmlich von Ein- und Ausfuhrgütern, die Anmietung und Vermietung von Umschlags- und Transportgeräten und Anlagen aller Art, Unternehmensberatung auf dem gesamten Gebiet des Transport- und Verkehrswesens, speziell für Seereedereien, Flußschifffahrtsgesellschaften, Hafenumschlagsbetriebe und Landtransport- /Speditionsunternehmen und die damit verbundene Beratung, Planung und Organisation von Transportprojekten sowie des Hafenumschlages, weiterhin die Vermittlung von Experten für alle Fragen des Güterverkehrs und des Güterumschlages sowie die Durchführung gutachterlicher Tätigkeiten auf dem gesamten Gebiet des Seetransportes und des Hafenumschlages und ferner alle Tätigkeiten, die dem Zweck der Gesellschaft zu dienen bestimmt oder förderlich sind, einschließlich aller damit verbundenen administrativen Aufgaben. 2) Die Gesellschaft ist befugt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, deren Betriebsführung zu übernehmen - auch als persönlich haftende Gesellschafterin - und auch solche Unternehmen zu erwerben. 3) Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Cora Zühl
seit 20.5.2010
Prokura
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWT Hafenbetrieb GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.955,16 1.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 7.686.486,67 6.791.409,03
2. Sonstige Vermögensgegenstände 101.427,00 7.787.913,67 386.654,89 7.178.063,92
--davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 215.778,48)--
7.790.868,83 7.179.063,92
7.790.868,83 7.179.063,92

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.071.772,00 4.749.507,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.107.490,34 1.781.426,32
7.179.262,34 6.530.933,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.025,56 75.272,07
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEUR 71.025,26 (i. Vj. EUR 75.272,07)--
2. Sonstige Verbindlichkeiten 280.580,93 312.858,53
--davon aus Steuern EUR 100.029,66 (i. Vj. EUR 112.849,03)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 24.384,27 (i. Vj. EUR 36.088,49)--
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 280.580,93 (i. Vj. EUR 312.858,53)--
351.606,49 388.130,60
7.790.868,83 7.179.063,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der SWT Hafenbetrieb GmbH, Hamburg (SWT), wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Vorschriften des HGB wurden im Geschäftsjahr 2010 erstmalig angewendet. Erstanwendungseffekte haben sich ergeben und sind unten erläutert. Gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB werden die Vorjahreszahlen nicht angepasst. Die Stetigkeitsvorschriften hinsichtlich der Ausweis- und Bewertungsvorschriften waren insoweit nicht anzuwenden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschluss-Stichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen wurden erstmalig unter Verwendung der Methode der laufenden Einmalbeträge (sog. Projected-unit-credit-method) auf der Basis eines Zinsfußes von 5,15 % und einer jährlichen Steigerung der laufenden Rente in Höhe von 2 % angesetzt. Zu Grunde gelegt wurden die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Aufgrund der Berücksichtigung der handelsrechtlichen Werte nach BilMoG resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.337.371,12. Dieser wurde im Geschäftsjahr 2010 vollständig als außerordentlicher Aufwand zugeführt.

Zur Abdeckung von ungewissen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft im angemessenen Umfang sonstige Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Die voraussichtliche Restlaufzeit der Rückstellungen ist jeweils kleiner als ein Jahr.

Bei der Ermittlung der Rückstellung für Altersteilzeit sind die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ein Zinssatz von 5,15 % p. a. und eine jährliche Steigerung des Gehalts um 2,5 % zu Grunde gelegt worden. Der ermittelte Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 654 ist mit dem Zeitwert der Erstattungsansprüche aus Rückdeckungsversicherungen der Altersteilzeitverpflichtung in Höhe von TEUR 460 verrechnet worden. Der auf das Deckungsvermögen anfallende Zinsertrag in Höhe von EUR 8.646,31 ist mit Zinsaufwendungen aus der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von EUR 25.195,00 verrechnet worden. Die fortgeführten Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens betragen TEUR 460.

Im Rahmen der BilMoG Anpassung am 1. Januar 2010 ergab sich bei den Rückstellungen für Jubiläen ein Auflösungsbedarf von EUR 15.377. Auf eine erfolgsneutrale Einstellung in die Gewinnrücklagen wurde verzichtet. Es wurde diesbezüglich von dem Wahlrecht nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht, da der Auflösungsbetrag der Rückstellung bis spätestens 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige Angaben

Das Stammkapital beträgt EUR 260.000,00.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Arbeitszeitguthaben, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Tantieme, Jubiläumsverpflichtungen und Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen.

Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Die Aufstockungsleistungen sind in voller Höhe zurückgestellt, während die Lohn- und Gehaltszahlungen ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet werden.

Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag nicht; die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind von untergeordneter Bedeutung.

Die Umsatzerlöse resultieren aus der Gestellung von Personal und damit zusammenhängenden Leistungen und wurden im Inland erzielt.

Periodenfremde Erträge resultieren aus der Auflösung von personalbezogenen Rückstellungen und betragen TEUR 105.

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

2010
Anzahl
2009
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 83 83
Angestellte 45 44
128 127

Geschäftsführung

 

Kaufmann Ulf Boll, Bendestorf (bis 30. September 2010)

 

Kaufmann Rainer Fabian, Hamburg (ab 1. Mai 2010)

 

Die Geschäftsführer waren alleinvertretungsberechtigt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer Ulf Boll erhielt im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft.

Der Geschäftsführer Rainer Fabian erhielt im Geschäftsjahr Bezüge von der Gesellschaft. Überdies wird von den Vorschriften des § 286 Abs. 4 Gebrauch gemacht.

Unternehmensverträge

Zwischen der Gesellschaft und der C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co., Hamburg (AG Hamburg HRA 42529) (herrschendes Untemehmen) besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 17. September 1997.

Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages werden latente Steuern auf der Ebene des herrschenden Unternehmens erfasst.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Handelsveem Beheer B.V., Rotterdam/Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der Chamber of Commerce in Rotterdam unter der Nummer 24245132 offen gelegt.

 

Hamburg, 31. März 2011

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Rainer Fabian

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

2010 2009
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 10.364.577,57 9.328.183,27
2. Sonstige betriebliche Erträge 163.359,30 167.123,57
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen 646.900,27 711.140,57
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.441.069,17 6.591.866,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.368.224,48 7.809.293,65 1.815.467,63 8.407.333,69
--davon für Altersversorgung EUR 136.484,20 (i. Vj. EUR 527.930,01)--
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 268.406,92 233.614,73
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.958,04 12.480,33
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 323.640,69 0,00
--davon aus Abzinsung EUR 323.640,69--
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.484.653,38 155.698,18
9. Außerordentliche Aufwendungen/außerordentliches Ergebnis 1.337.371,12 0,00
10. Sonstige Steuern 20.610,29 18.804,89
11. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertragesabgeführte Gewinne 126.671,97 136.893,29
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Lagebericht 2010

Auf Grund der engen wirtschaftlichen Verflechtung der C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co. KG, Hamburg ("C. Steinweg"), mit der SWT Hafenbetrieb GmbH, Hamburg ("SWT"), die das gesamte Personal entgeltlich für die operativen Tätigkeiten der C. Steinweg stellt, geht die nachfolgende Lageberichterstattung neben der Entwicklung im Personalbereich der SWT auch auf die operative Geschäftsentwicklung der C. Steinweg ein.

Geschäftstätigkeit

Das Unternehmen C. Steinweg hat in Hamburg drei Hauptgeschäftsfelder.

1. Der Umschlag von nicht-containerisiertem Stückgut, u. a. Metalle, NE-Metalle und Projektladungen, sowie von Containern.

2. Die Lagerhaltung für NE-Metalle für die LME (Londoner Metall-Börse), für Kaffee, Kakao sowie weitere massenhafte Stückgüter, z. B. Forstprodukte und Stückgüter aller Art.

3. Weiterhin ist das Unternehmen speditionell tätig, überwiegend für NE-Metalle, Kaffee und für Projektladungen.

Zu 1:

Insbesondere bei dem Umschlag von Projektladungen steht das Unternehmen im Wettbewerb mit den beiden weiteren konventionellen Umschlagsunternehmen im Hamburger Hafen, Wallmann und Buss. Dieser Wettbewerb ist insbesondere bei der Akquisition für sog. Spot-Geschäfte sehr stark, wobei C. Steinweg nach unserer Einschätzung einen überproportionalen Anteil von ca. 40 % bis 50 % dieser Schiffsanläufe abgefertigt hat. Im Bereich der Linienschifffahrt für Projektladungen kommt es nur gelegentlich zum Wettbewerb bei der Verlängerung von Reedereiverträgen.

Überregional befindet sich das Unternehmen im ständigen Wettbewerb mit den Häfen der sog. Nordrange, insbesondere mit Antwerpen, Rotterdam und in geringerem Umfang auch mit Bremen und Häfen wie Brake, Cuxhaven und Brunsbüttel.

Zu 2:

Der Markt für die Lagerung von NE-Metallen wird nach wie vor vom Hafen Rotterdam dominiert. Die Lagermengen in Hamburg reduzierten sich in 2010 leicht. Bei Kakao und insbesondere bei Kaffee hat C. Steinweg eine solide Marktposition, befindet sich jedoch im Wettbewerb mit einer Reihe von Unternehmen in Hamburg, Bremen und Amsterdam, die auf diese beiden Güterarten spezialisiert sind. Der Marktanteil bei Kaffee in Säcken im Hamburger Hafen beläuft sich nach Schätzungen auf ca. 10 % bis 15 %, bei Kakao auf unter 5 %.

Zu 3:

Im Bereich der Projekt-Spedition gibt es insbesondere in Hamburg eine Vielzahl von Wettbewerbern, da sich in diesem Segment alle großen, weltweit tätigen Unternehmen engagieren. C. Steinweg ist hier fast ausschließlich im Unterauftrag anderer Steinweg-Häuser tätig, um nicht in einen Wettbewerb mit den heutigen Kunden des Unternehmens zu treten. Der geschätzte Marktanteil im Raum Hamburg liegt bei unter 1 %. Aktiv tätig ist das Unternehmen jedoch bei Containertransporten, die nicht das eigene Terminal berühren sowie im Bereich der NE-Metalle. Für dieses letzte Segment ist C. Steinweg in Hamburg Marktführer mit einem geschätzten Marktanteil von 60 % bis 70 %, wobei auch hier das Hauptvolumen des Geschäftes in Nordeuropa über Rotterdam abgewickelt wird, aufgrund der räumlichen Verknüpfung mit dem physischen Geschäft.

Geschäftsverlauf der C. Steinweg

Mit einem Gewinn von TEUR 3.013 (i. Vj. TEUR 2.557) erreichte das Unternehmen ein erfreuliches Jahresergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr. Dieses Ergebnis wurde sowohl durch die Lagerhaltung und das Umschlagsgeschäft erzielt als auch durch außerordentliche Erträge aus geänderten Bewertungsvorschriften nach dem BilMoG in Höhe von TEUR 1.741.

Die Kapitalanteile der Kommanditisten betragen unverändert zum Vorjahr TEUR 3.000. Unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von TEUR 1.275, des Jahresüberschusses von TEUR 3.013 und der Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 301 erhöht sich das Kapitalkonto II auf jetzt TEUR 3.966. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2010 TEUR 7.709.

Eine Auflösung von Rückstellungen auf die Abbruchverpflichtung in Höhe von TEUR 1.741 wurde aufgrund neuer bilanzieller Vorschriften (BilMoG) notwendig und stellt einen außerordentlichen Ertrag da.

Ertragslage der C. Steinweg

Der KAI-UMSCHLAG war im Berichtsjahr nach einem guten Vorjahr stark rückläufig, besonders wegen der deutlichen Eintrübung der Weltwirtschaft. Die Ladungsrückgänge betrafen dabei alle vom Unternehmen bedienten Regionen bzw. die am Terminal abgefertigten Reedereien für die Regionen Persischer Golf, Südafrika, Südamerika und Finnland sowie Südamerika. Trotz regelmäßiger und auch stabiler Abfahrtsfrequenzen der Reedereien kam es zu einem deutlichen Ladungsrückgang.

Negativ wirkte sich die Verschärfung der EU-Sanktionen über das Maß der bereits existierenden UN Sanktionen aus.

Damit wurde unserem bis dahin größten Kunden (den Linien HDS und SAPID), mit einem Umsatzanteil von ca. 20 %, das Anlaufen von europäischen Häfen verboten. Im September 2010 wurde bis dato das letzte Schiff abgewickelt.

Die dadurch entstandenen freien Kapazitäten wurden zur Akquisition von Spot-Geschäften genutzt.

Im Bereich Terminal Umschlag wird damit der Schwerpunkt im Jahr 2011 auf Gewinnung von Neugeschäft gelegt.

In der SPEDITION blicken wir zurück auf ein zufrieden stellendes Jahr. Wir hatten zwar einen Rückgang des Börsenbestandes von Kaffee, aber das bereits vorhandene Geschäft für Lagerung und Umschlag von Papier und Zellstoff konnte gesteigert werden.

Im Segment der Metalle/Metall-Lagerung waren einige Abgänge in den Lagerbeständen zu verzeichnen. Der konventionelle Umschlag von Kupfer stieg dagegen um 15 % an. Bei den Kosten sind proportionale Entwicklungen in Relation zur Umsatzentwicklung erkennbar. Wesentliche Investitionen erfolgten in Umschlagsgerät in Höhe TEUR 693 sowie in EDV für ein neues Container- und Lagerprogramm in Höhe von TEUR 810 und ein Einteilungsprogramm in Höhe TEUR 114. Wie auch in den Vorjahren waren aufgrund der Anlagenstruktur erneut Betriebskosten für Flächensanierungsmaßnahmen und für Kranreparaturen in Höhe TEUR 986 zur Aufrechterhaltung eines reibungslosen und servicefreundlichen Geschäftsbetriebes notwendig.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 816 sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TER 402 enthalten.

Ertragslage bei SWT

Aufgrund des gesunkenen Umfangs der Kaiumschläge bei der C. Steinweg ist der Personaleinsatz von TEUR 8.407 um TEUR 598 auf TEUR 7.809 gesunken. Die Umsatzerlöse bei SWT haben sich um TEUR 1.036 von TEUR 9.328 auf TEUR 10.364 erhöht. Dies liegt begründet in der Weiterbelastung der Zuführung zu Altersversorgungs-Rückstellungen Höhe von TEUR 1.319 aufgrund neuer bilanzieller Vorschriften (BilMoG).

Die anfallenden Personalkosten wurden im Geschäftsjahr unter Hinzurechnung eines 1%igen Gewinnaufschlags an die C. Steinweg weiterberechnet.

Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse der C. Steinweg hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert (34,2 %, i. Vj. 33,8 %).

Die SWT erzielte ein Ergebnis von TEUR 127 (i. Vj. TEUR 137) vor Gewinnabführung an die C. Steinweg.

Vermögenslage der C. Steinweg

Das Sachanlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2010 um TEUR 1.264 reduziert und die immateriellen Vermögensgegenstände sich um TEUR 267 erhöht. Dies ist auf Investitionen mit einer Gesamthöhe von TEUR 1.274 (i. Vj. TEUR 3.710) zurückzuführen, die unter den planmäßigen Abschreibungen von TEUR 2.120 und den Nettoabgängen von TEUR 151 liegen.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten gab es insbesondere bei den Forderungen gegen Kommanditisten eine Veränderung von TEUR 5.000 auf TEUR 7.523.

Die Veränderung der übrigen Rückstellungen um TEUR 3.589 auf TEUR 4.641 (i. Vj. TEUR 8.230) ist insbesondere auf die Verringerung der Rückstellung für Erlösminderungen, Instandhaltungen und Abbruchverpflichtung zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 644 auf TEUR 972.

Vermögenslage der SWT

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 7.686 gegen die C. Steinweg. Es handelt sich im Wesentlichen um weiterberechnete Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Mitarbeiterdarlehen sowie Rückdeckungsversicherungen.

Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen bei der SWT erhöhten sich um 27,8 % auf TEUR 6.072. Dies liegt begründet in der Zuführung der Altersversorgungsrückstellung in Höhe von TEUR 1.319 aufgrund neuer bilanzieller Vorschriften (BilMoG).

Die übrigen Rückstellungen verringerten sich um TEUR 674 auf TEUR 1.107 (i. Vj. TEUR 1.781). Dies ist insbesondere auf die Verringerung der Rückstellung für Mehrarbeit in Form von Langzeitkonten in Höhe von TEUR 129 (i. Vj. TEUR 333) und auf die Rückstellung für Boni in Höhe von TEUR 390 (i. Vj. TEUR 430) zurückzuführen sowie auf die Verrechnung von Deckungskapital mit der Altersteilzeit-Rückstellung (TEUR 193, i.Vj. TEUR 613) in Höhe von TEUR 460 aufgrund der Umstellung lt. BilMoG.

Finanzlage der C. Steinweg

Im Ergebnis haben die genannten Entwicklungen zu einer Erhöhung des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr um ca. 18 % geführt. Der Cashflow des Unternehmens beträgt rd. TEUR 1.350 (nach TEUR 6.901 im Vorjahr). Die Investitionstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 66 % verringert.

Ergebnis TEUR 3.013
+ Abschreibungen TEUR 2.120
./. Pensionsrückstellungen TEUR 6
+ Steuerrückstellungen TEUR 400
./. übrige Rückstellungen TEUR 3.589
./. Abnahme der Verbindlichk. Passiva TEUR 271
./. Zunahme der Ford. Aktiva TEUR 317
Cashflow aus der operativen Tätigkeit TEUR 1.350

Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2010 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.572 auf TEUR 1.779 reduziert und setzt sich aus kurzfristigen liquiden Mitteln zusammen. Gegenüber der Muttergesellschaft erfolgte eine Erhöhung des Darlehens in Höhe von TEUR 2.000 auf TEUR 7.000 sowie eine Ausschüttung von TEUR 1.275. Grundsätzlich ist Ziel des Finanzmanagements, eine ausreichende Liquidität für den operativen Betrieb des Unternehmens sicherzustellen.

Finanzlage der SWT

Die SWT wird in das Cash-Pooling der C. Steinweg einbezogen. Diese stellt ihr jederzeit die benötigten liquiden Mittel zur Verfügung.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Zusammenfassend ist die Situation des Unternehmens positiv einzuschätzen.

Die Entwicklung der SWT ist eng mit der Entwicklung der C. Steinweg verbunden.

Ausblick, Chancen und Risiken

Für das Jahr 2011 ergibt sich derzeit ein zweigeteiltes Bild.

Für das Segment LAGERHALTUNG/METALLE ist damit zu rechnen, dass das in der Vergangenheit wichtige Standbein der Lagerung von NE-Metallen für die LME durch die Belebung der Konjunktur weiter rückläufig sein wird.

Im TERMINAL-SEKTOR sind auch 2011 durch den Verlust der Iran Dienste freie Kapazitäten vorhanden.

Die vorhandenen Linienreeder werden von dem allgemeinen Aufschwung profitieren können, und auch Spot Geschäfte werden zusätzlich zu akquirieren sein. Die Kundschaft aus dem Anlagen- und Projektgeschäft ist sehr zuversichtlich, jedoch mit der Einschränkung, das die krisenbedingt erschwerten Finanzierungsbedingungen auch größere Projekte verzögern können.

Alle Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um die weiteren Bestandskunden zu halten, haben für Geschäftsleitung und Vertrieb oberste Priorität, wie auch Maßnahmen zur Vermeidung von Forderungsausfällen.

Der KOSTENENTWICKLUNG in 2011 kommt bei den geschilderten Geschäftsperspektiven wie auch in 2010 eine herausgehobene Bedeutung zu. Neben der weiterhin ständig erforderlichen Anpassung des Geräteparks durch die Hinzumietung und Rückgabe von Mietgeräten, die Verlagerung von heute extern vergebenen Dienstleistungen in das Unternehmen zurück ist auch eine deutliche Flexibilisierung der Arbeitszeit ein ständiges Thema.

Hier konnte durch eine Betriebsvereinbarung mit flexiblen Stundenkonten ein großer Schritt vollzogen werden. Diese BV läuft seit Januar 2011 und muss sich in 2011 bewähren. Ziel aller dieser Maßnahmen ist, den gut ausgebildeten und motivierten Stamm an Mitarbeitern sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich zu halten, um auf eine Erholung der Wirtschaft vorbereitet zu sein und den heutigen Kunden des Unternehmens eine qualitativ hochwertige Serviceleistung zu liefern.

Für den Bereich der Kostenentwicklung erwartet das Unternehmen keine weitere deutliche Entlastung in 2011. Für das Jahr 2012 erwarten wir keine signifikante Veränderung zu dem Jahr 2011.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass wir insbesondere auf Grund des Wegfalls des größten Kunden für die Jahre 2011 und 2012 jeweils Umsatzerlöse von rd. EUR 19 Mio und ein Jahresergebnis von TEUR 600 für die C. Steinweg und ein Jahresergebnis der SWT von TEUR 100 vor Ergebnisabführung erwarten. Die Prognosen sind auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Gesamtsituation und der speziellen Kapazitätsauslastung mit starken Unsicherheiten behaftet.

An letzter Stelle sei die Absicht des Unternehmens genannt, die teilweise Verfüllung des Steinwerder Hafens durch die HPA umsetzen zu lassen. Trotz der wirtschaftlichen Eintrübung wird dieses Ziel weiter verfolgt werden, ein entsprechender Vertrag wurde mit der HPA in 2009 geschlossen. Der Planungsvorlauf macht eine Umsetzung für 2013 realistisch.

Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Schluss des Geschäftsjahres hat es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung gegeben.

 

Hamburg, 31. März 2011

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Rainer Fabian

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWT Hafenbetrieb GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SWT Hafenbetrieb GmbH, Hamburg. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 31. März 2011

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