Hilite Europe Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Junhao Shen seit 26.6.2025 | Geschäftsführer |
Michael Eckert seit 18.4.2023 | Geschäftsführer |
Fred Schindler seit 18.4.2023 | Prokura |
Gary Alexander Dr. Behrens seit 29.6.2022 | Prokura |
Thomas Becker seit 26.4.2021 | Geschäftsführer |
Thorsten Latsch seit 9.8.2016 | Prokura |
Udo Webermann seit 17.12.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AVICEM Hiele GmbH & Co. KG | 85.00% |
Eco US Holding, Inc. | 15.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hilite Germany GmbH(vormals: Hydraulik-Ring GmbH)MarktheidenfeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Bilanz zum 31. Dezember 2010A k t i v a
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010 (einschließlich der Aufstellung des Anteilsbesitzes)A. Allgemeine Angaben zum Inhalt, zur Gliederung und Vergleichbarkeit des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren angewandt. Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Sie werden im Anhang gesondert ausgewiesen. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die durch das BilMoG geänderten Regelungen des HGB sind grundsätzlich ab dem 1. Januar 2010 anzuwenden. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 Nr. 1 HGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Nr. 2 EGHGB nicht angepasst. Auf Grund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG zum 1. Januar 2010 ergab sich ein außerordentlicher Aufwand in Höhe von TEUR 1.513. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten bewertet, die um lineare Abschreibungen vermindert werden. Die Abschreibungsdauer für Patente, Lizenzen und ähnliche Rechte beträgt längstens zehn Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Inhalt der Herstellungskosten ist bei den Vorräten erläutert. Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgesetzt. Für die Gebäudeabschreibungen gelten die Grundsätze des § 7 EStG, die der wirtschaftlichen Nutzung entsprechen. Technische Anlagen und Maschinen werden in längstens zehn Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in fünf Jahren abgeschrieben. Die beweglichen Anlagegüter werden überwiegend nach der jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis über EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 wird im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die den Wert von EUR 150,00 nicht übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Sie werden nicht als Zu- und Abgänge im Anlagenspiegel gezeigt, sondern direkt in den Aufwandskonten erfasst. Außerplanmäßige Abschreibungen werden dann vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens. Auf die Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten wurde verzichtet. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die Berücksichtigung von Risiken im Zusammenhang mit der technischen Beschaffenheit des Vorratsbestands ("Technische Risiken") erfolgt durch Abwertung auf den eingeschätzten pauschalisierten Schrottwert von 10,0 % der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Risiken aus Überbeständen bzw. verminderter Verwertbarkeit werden durch pauschalierte Abschläge zwischen 20 % und 60 % auf die Anschaffungs- und Herstellungskosten entsprechend den Bestandsreichweiten berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir zum Nennwert. Erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Abwertung durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Wie im Vorjahr erfolgt die Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen differenziert nach dem Grund der Überfälligkeit der ausstehenden Forderungen. Eine 100 %ige Wertberichtigung wird bei mehr als 90 Tagen überfälligen Regressforderungen sowie bei mehr als 360 Tagen ausstehenden Forderungen vorgenommen. Für sämtliche nicht einzelwertberichtigte Forderungen wurden wie im Vorjahr Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1,7 % des Nettowerts bei Inlandsforderungen und in Höhe von 2,0 % bei Auslandsforderungen durchgeführt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 HGB). Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. , Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Vorjahr erfolgte die Berechnung gemäß § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Berechnungen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6,0 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G mit dem Teilwert. Die Rückstellungen für Altersteilzeit berücksichtigen sowohl bereits eingetretene ("geregelte Fälle") als auch zukünftig noch zu erwartende ("ungeregelte Fälle") Inanspruchnahmen der Betriebsvereinbarung über Altersteilzeit. Für die Ermittlung des auf die ungeregelten Fälle entfallenden Rückstellungsbetrages wurde auf der Basis von Gesprächen mit dem in Frage kommenden Personenkreis eine Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit von 12 Personen für alle Standorte zugrunde gelegt. Die versicherungsmathematischen Berechnungen erfolgten unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,07 %. Als Rechengrundlage dienten dabei die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläen erfolgt ebenfalls auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Berechnungen unter Zugrundelegung eines pauschalen durchschnittlichen Zinssatzes mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 5,15 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G. Der Rückstellungsbetrag wird ferner unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschaftsentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Nr. 1 HGB). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Grundsätzlich werden Forderungen in ausländischer Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Grundsätzlich sind Verbindlichkeiten in ausländischer Währung Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Nr. 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB nicht angewendet. C. Bilanzerläuterungen1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist als Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist Gegenstand der Anlage 2 zum Anhang. 2. Vorräte
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen solche gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.395 (i. Vj. TEUR 10.318), welche sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 2.395 (i. Vj. TEUR 4.406) betreffen. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 16.000 (i. Vj. TEUR 12.066), aus Darlehen TEUR 20.382 (i. Vj. TEUR 20.919) und aus sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 1.438 (i. Vj. TEUR 904). 4. Eigenkapital Das Stammkapital ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Würzburg unter HRB 7987 mit DM 50.000,00 (entspricht EUR 25.564,59) eingetragen. Ein Gesellschafterbeschluss zur Umstellung des Stammkapitals auf den Euro wurde noch nicht gefasst. 5. Rückstellungen Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 1.376. Er wurde in voller Höhe als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für Personalaufwendungen, für Gewährleistungskosten, für Jahresabschlusskosten sowie für ausstehende Eingangsrechnungen. Für die Jubiläums- und Gewährleistungsrückstellung, die zum 1. Januar 2010 eine Auflösung zur Folge gehabt hätten, wurde von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Jubiläumsrückstellung in Höhe von TEUR 762 ist zum 31.12.2010 mit TEUR 47 überdeckt. 6. Verbindlichkeiten Innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 1.306 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahre. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 840 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahre. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen eine Kreditlinie (sog. "Revolving Credit Facility"), welche bis zum 5. November 2012 eingeräumt wurde. Diese Verbindlichkeiten sind gemäß der Darstellung unter E.5. gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in einer Gesamthöhe von TEUR 53.384 (i. Vj. TEUR 39.728) enthalten. Diese betreffen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11.372 (i. Vj. TEUR 11.371), Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 16.036 (i. Vj. TEUR 22.533) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 25.976 (i. Vj. TEUR 5.823), wovon TEUR 19.885 Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung 2010 betreffen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 286 (i. Vj. TEUR 292) resultieren aus dem Cash Pool (TEUR 269; i. Vj. TEUR 276) und aus sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 17; i. Vj. TEUR 16). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Nach Produktgruppen
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 508 (i. Vj. TEUR 274). Die periodenfremden Erträge resultieren aus Gewinnen bei Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 700 (i. Vj. TEUR 3.526) enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 75 (i. Vj. TEUR 72). Die periodenfremden Aufwendungen resultieren aus Verlusten bei Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens. 4. Zinsergebnis Das Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Auf Grund der seit dem 1. Januar 2003 bestehenden steuerlichen Organschaft mit der Hilite Germany GmbH & Co. KG, Marktheidenfeld, sind für das Berichtsjahr keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zu berücksichtigen. Der Organträger nimmt keine Umlagen für Ertragsteuern vor. 6. Materialaufwand
7. Personalaufwand
8. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.513 umfassen die Effekte aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften. Der größte Effekt mit TEUR 1.376 resultiert aus der Zuführung der Pensionsrückstellungen. E. Sonstige Angaben1. Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 573 (i. Vj. 595) Mitarbeiter beschäftigt
2. Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis einer im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus von temporären Differenzen geltenden Steuerquote von 15 %. Unterschiedliche Wertansätze vor allem bei Pensionsrückstellungen führen zu aktiven latenten Steuern, die die passiven Steuern übersteigen. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch, ein Überhang an aktiven latenten Steuern nicht anzusetzen. 3. Abschlussprüferhonorar Das im Geschäftsjahr bezahlte Abschlussprüferhonorar betrug TEUR 155. Weitere Leistungen sind nicht angefallen. 4. Geschäftsführung
Es fallen keine Bezüge für die Geschäftsleitung an. 5. Haftungsverhältnisse Als ein Bestandteil des im November 2009 abgeschlossenen Darlehensvertrages haftet die Hydraulik-Ring GmbH gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten der Hilite Gruppe. Die Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 61,4 Mio EUR (i. Vj. 54,1 Mio EUR). Darüber hinaus dienen die Sicherungsübereignung der beweglichen Sachanlagen und des Umlaufvermögens, die Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen Forderungen und Ansprüche der Gesellschaft, die Verpfändung der Anteile an der Hydraulik-Ring Industriehydraulik GmbH & Co. Grundstücksverwaltungs KG, Marktheidenfeld, die gewerblichen Schutzrechte der Gesellschaft sowie die Bankguthaben und eine Grundschuld in Höhe von TEUR 650 der Besicherung oben genannter Verbindlichkeiten. Ein Risiko der Inanspruchnahme wird auf Grund des Ergebnisses der Gruppe zurzeit nicht gesehen. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen In Fortführung der übernommenen Unternehmensstrukturen besteht mit der Gesellschafterin an einem Produktions- und Verwaltungsstandort ein Untermietvertrag mit einer Laufzeit bis zum 21. April 2026 analog der Laufzeit des Hauptmietvertrages. Dieser endet automatisch mit Beendigung des Hauptmietvertrages. Um den Standort für die Hilite Gruppe langfristig zu nutzen, bestehen gemäß dem Hauptmietvertrag zwei Verlängerungsoptionen von jeweils 10 Jahren und Kaufoptionen nach 10, 20 bzw. 30 Jahren. Die in 2010 gezahlte Miete betrug TEUR 1.882. Diese erhöht sich jährlich auf Basis des Lebenshaltungskostenindex. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen auf Grund von Miet- und Leasingverpflichtungen bis zum Jahr 2014 in Höhe von TEUR 4.328, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.464. TEUR 1.323 sind in 2011 fällig. Ein Bestellobligo für Investitionen besteht am 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 8.820 (i. Vj. TEUR 5.801). 7. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis der Hydraulik-Ring GmbH, Marktheidenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 wird an die Gesellschafterin abgeführt. 8. Mutterunternehmen Die Hydraulik-Ring GmbH ist Ober ihre alleinige Gesellschafterin, die Hilite Germany GmbH & Co. KG, Marktheidenfeld, in den Konzernkreis der Hilite International Inc., Cleveland/USA, eingebunden. Die Hike International Inc., Cleveland/USA, stellt einen Konzernabschluss nach US-amerikanischen Grundsätzen auf, der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist.
Marktheidenfeld, den 16. Mai 2011 Die Geschäftsführung Josep W. Carreras Karl Hammer Michael T. Kestner Reinhard Seibold Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
Aufstellung des Anteilbesitzes zum 31. Dezember 2010
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010Geschäftstätigkeit und RahmenbedingungenDie Hydraulik-Ring GmbH produziert und vertreibt im Wesentlichen Hydraulik-Produkte für die Automobilindustrie (Ventile und Nockenwellenversteller) sowie Abgasreinigungssysteme für Lastkraftwagen. Die Gesellschaft ist Teil der weltweit operierenden Hilite Gruppe und hat ihren Sitz in Marktheidenfeld. Weitere Standorte sind Seckach und Nürtingen. Die europäischen LKW- und KfZ-Märkte profitierten im Geschäftsjahr 2010 von einer Konjunkturbelebung, die selbst zu Anfang des Jahres 2010 in diesem Umfang nicht absehbar war. Die Umsatz- und Ergebniserwartungen konnten im Lauf des Jahres mehrfach nach oben korrigiert werden und so nahm die Geschäftsentwicklung insgesamt einen sehr positiven Verlauf. In Reaktion auf das positive Marktumfeld hat die Gesellschaft bei weiterhin strikter Kostenkontrolle die Kapazitäten selektiv erhöht, u.a. durch die Einstellung von Leiharbeitnehmern und Ausweitung der Produktion auf teilweise bis zu 21 Schichten. Gleichzeitig hielt das Unternehmen ein hohes Maß an Investitionen sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aufrecht, um auch weiterhin ein starker und zuverlässiger Partner der Kunden zu sein. Die Gesellschaft verfügt über ein umfassendes Management-System, welches den Anforderungen der Automobilindustrie entspricht und nach den Normen ISO/TS 16949 und ISO 14001 zertifiziert ist. Den steigenden fachlichen Anforderungen wird durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und einen weiterhin hohen Anteil an hoch qualifizierten Arbeitsplätzen Rechnung getragen. ErtragslageDie Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Überschuss von TEUR 19.885 (i. Vj. Verlust TEUR 5.912) ab. Auf Grund des seit dem 1. Januar 2003 bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Hilite Germany GmbH & Co. KG, Marktheidenfeld, wird das Ergebnis an die Organträgerin abgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr war das Geschäftsjahr 2010 von steigenden Umsätzen geprägt. Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres lagen bei TEUR 206.001 und damit um TEUR 71.475 über dem Vorjahresniveau. Der starke Umsatzanstieg im Jahr 2010 ist sowohl auf die gute Automobilkonjunktur der europäischen OEMs als auch durch einen starken Volumenanstieg in den Produkten Getriebekomponenten und Abgassysteme zurückzuführen. Gemessen am Umsatzanstieg erhöhten sich die Umsatzkosten unterproportional, was sich in einer deutlichen Verbesserung des Bruttoergebnisses ausdrückt. Das Bruttoergebnis im Geschäftsjahr liegt mit TEUR 39.154 um rund TEUR 23.242 über dem Vorjahreswert. Hintergrund der unterproportionalen Entwicklung der Umsatzkosten ist die unterproportionale Verringerung der Umsatzkosten im Vorjahr aufgrund der Schärfe und der Geschwindigkeit des Umsatzrückgangs. Durch den starken Anstieg der Umsätze in 2010 erhöhten sich die Umsatzkosten dementsprechend unterproportional; dies betrifft insbesondere die Fixkosten. Die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhten sich leicht um TEUR 99 auf TEUR 18.696. Während die Vertriebskosten auf Grund erhöhter Aufwendungen für Lizenzengebühren durch den Umsatzanstieg um TEUR 978 auf TEUR 3.289 anstiegen, lagen die Verwaltungskosten mit TEUR 6.064 um TEUR 23 leicht unter dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Verrechnungen von Mustern, Werkzeugen und Entwicklungsleistungen. Sie erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 3.001 auf TEUR 11.416. Der Anstieg ist vor allem dadurch zu erklären, dass im Vorjahr durch die Finanzmarktkrise die Nachfrage nach neuen Produkten seitens der OEMs stark reduziert wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 3.526 auf TEUR 700 gesunken. Das Zinsergebnis hat sich um TEUR 980 auf TEUR 692 an Zinsaufwendungen verschlechtert. Ursächlich ist vor allem die zum Ende der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres 2009 durchgeführte neue Unternehmensfinanzierung (konzernintern erhaltene Darlehen sowie die Inanspruchnahme einer Kreditlinie zur Deckung kurzfristiger Kapitalbedarfe), die sich in 2010 mit vollen zwölf Monaten in den Büchern niederschlägt. Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von TEUR 1.513 enthält ausschließlich die Effekte auf Grund der erstmaligen Anwendungen der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Der wesentlichste Effekt umfasst die Zuführung der Pensionsrückstellungen. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme stieg um TEUR 20.097 auf TEUR 134.947 an. Auf der Aktiva resultiert dies im Wesentlichen aus dem Anstieg des Umlaufvermögens. Die Investitionen lagen unter den Abschreibungen inkl. Anlagenabgängen im Sachanlagevermögen, so dass das gesamte Anlagevermögen um TEUR 2.155 auf TEUR 33.305 gesunken ist. Die Investitionen in Sachanlagen entfallen im Wesentlichen auf Montagelinien für neue Serienanläufe. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber 2009 um TEUR 21.223 auf TEUR 99.758 erhöht. Die Vorratsbestände stiegen auf Grund der stark erhöhten Umsätze um TEUR 1.336. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 2.205, was ebenso auf die erhöhten Umsätze 2010 im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Darüber hinaus erhöhten sich die Guthaben bei Kreditinstitute um TEUR 20.912 auf TEUR 29.228 auf Grund des Umsatzwachstums. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken um TEUR 3.992 auf nunmehr TEUR 40.215. Dies begründet sich im Wesentlichen in dem Ausgleich der Verlustübernahme 2009 durch die Gesellschafterin. Gegenläufig sind vor allem die Cashpoolforderungen angestiegen, konnten aber den Anstieg auf Grund des Ausgleichs der Verlustübernahme nicht kompensieren. Auf der Passiva resultiert der Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 20.097 auf TEUR 134.947 im Wesentlichen aus dem Anstieg der Rückstellungen sowie der Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.959 auf TEUR 19.822. Ursächlich hierfür ist die Erhöhung der Pensionsrückstellung um TEUR 1.180 auf TEUR 6.092 was im Wesentlichen auf Grund der Anwendung der BilMoG-Regelungen resultiert. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 3.779 auf TEUR 13.730 auf Grund aus der Zuführung der Gewährleistungsrückstellung auf Grund des Umsatzanstiegs sowie der Zuführung der Personalrückstellungen. Das Fremdkapital in Höhe von TEUR 81.037 setzt sich wie im Vorjahr hauptsächlich aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin zusammen. Die seit 2009 bestehende Kreditlinie für kurzfristige Kapitalbedarfe wird unverändert zum Vorjahr in Höhe von TEUR 9.590 vollständig in Anspruch genommen. Während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.224 auf TEUR 14.454 nur leicht erhöht haben, sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 13.649 auf TEUR 53.669 gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch die Ergebnisabführung des laufenden Geschäftsjahres an die Gesellschafterin begründet. Gegenläufig, aber den Anstieg nicht vollumfänglich kompensierend, haben sich die Cashpoolverbindlichkeiten vermindert. Das Eigenkapital blieb konstant bei TEUR 34.077. Durch die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin ging die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2010 auf 25,3 % (i. Vj. 29,7 % zurück).
2010 2009 TEUR TEUR Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 27.754 -12.064 Cash Flow aus Investitionstätigkeit -6.318 -10.265 Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -524 15.434 Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 27.754 (i. Vj. TEUR -12.064). Hieraus konnten die für die Investitionen in Anlagen benötigten Mittel von TEUR 6.318 (i. Vj. TEUR 4.981) in voller Höhe finanziert werden. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrifft im Wesentlichen Anschaffungen für neue Produktionslinien. Der Anstieg des Cash Flow aus operativer Tätigkeit resultiert aus der positiven Entwicklung der Ertragslage. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von Darlehensforderungen durch Konzernunternehmen sowie als gegenläufiger und übersteigender Effekt die zur Verfügungsstellung liquide Mittel den verbundenen Unternehmen im Rahmen des Cash Pool. Der Cash Flow aus laufender Tätigkeit übersteigt den Cash Flow aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Dies führt zu einem Anstieg der flüssigen Mittel um TEUR 20.912. Forschung und EntwicklungTraditionell steht die Hydraulik-Ring GmbH für Innovation und Flexibilität bei der Bewältigung von anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben. Um das langfristig angestrebte Wachstum der Gesellschaft zu sichern, wird besonderes Augenmerk auf die Forschungs- und Entwicklungsabteilung gelegt. Je nach Aufgabenstellung wird auch eine Zusammenarbeit mit externen Partnern oder Forschungsinstituten gepflegt. Die & E Quote bezogen auf den Umsatz) beträgt 9,1 % (i. Vj. 13,8 %). Es wird überwiegend an konkreten Kundenaufträgen gearbeitet, die in den Geschäftsjahren 2011 bis 2013 in die Serienproduktion gehen werden und die teilweise von den Kunden bezahlt werden. In weitaus geringerem Umfang wird auch an Grundlagenforschung und Produktoptimierungen gearbeitet. RisikoberichtIm Rahmen des Tätigkeitsfeldes der Gesellschaft existiert eine Vielzahl von Risiken, die untrennbar mit dem Handeln als Automobilzulieferer verbunden ist. Dem begegnet die Gesellschaft durch ein aktives Risikomanagement. Unter Risikomanagement verstehen wir die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Erkennung und Handhabung der Risiken aus der Geschäftstätigkeit. Aufgabe des Risikomanagements ist es, durch frühzeitiges Erkennen von derartigen Risiken Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren, die eine langfristige Sicherung bestehender Erfolgspotentiale gewährleisten, beziehungsweise den Aufbau neuer Erfolgspotenziale ermöglichen und damit den Fortbestand des Unternehmens sichern helfen. Hierbei beziehen wir sowohl die Risiken ein, die sich aus der Geschäftstätigkeit der Hydraulik-Ring GmbH ergeben, als auch diejenigen, die aus der Zugehörigkeit zur Hilite Gruppe resultieren. Im Rahmen der Konzernfinanzierung hat die Gesellschaft eine gesamtschuldnerische Haftung gegenüber Banken übernommen und die im Anhang beschriebenen Sicherheiten geleistet (vgl. Anhang, E.5.). Derzeit sieht die Gesellschaft kein Risiko aus o.g. Verpflichtungen. Bezogen auf die Hydraulik-Ring GmbH sieht die Geschäftsführung ebenfalls keine bestandsgefährdenden Risiken, wenngleich nachfolgend auf wesentliche Einzelrisiken hinzuweisen ist, die die Entwicklung der Automobilzulieferindustrie und somit auch unsere Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können. Generell ergeben sich für die Gesellschaft Risiken aus der allgemeinen Geschäftslage der Automobil- und Nutzfahrzeugbranchen, da sie ausschließlich für diese Industriezweige produziert. In diesem Zusammenhang bestehen zurzeit eher geringe Unsicherheiten über die Entwicklung der Automobil- und Nutzfahrzeugkonjunktur, da die einschlägigen Markt- und Konjunkturerwartungen auf eine anhaltend hohe Nachfrage schließen lassen. Die geringe Anzahl von Automobilherstellern führt zwangsläufig zu einer gegenüber anderen Branchen erhöhten Kundenabhängigkeit. Darüber hinaus bestehen branchenübliche Gewährleistungsrisiken. Die Gesellschaft versucht diese Risiken durch den Abschluss von Versicherungen und ein umfassendes Qualitätsmanagement zu minimieren. Der zunehmende Wettbewerbsdruck unter den Kfz-Zulieferunternehmen wird auch weiterhin zu einer fortgesetzten Konzentration unter den Marktteilnehmern führen. Für die Hydraulik-Ring GmbH sind dennoch positive Wettbewerbsbedingungen zu erwarten, da sie auf Grund ihrer Technologieführerschaft in den Bereichen Hydraulik und Fahrzeugtechnik ein umfassendes Know-how in der Fertigung von Motor- und Abgaskomponenten zur Reduzierung von Energieverbrauch und Emissionen besitzt. Wachstumschancen bestehen in allen Produktbereichen. Die Folgen des Erdbebens und der Reaktorkatastrophe in Japan haben zu erheblichen Beeinträchtigungen der japanischen Kfz-Produktion geführt. Die Hydraulik Ring GmbH hat jedoch - bezogen auf die gesamte Geschäftstätigkeit - weder nennenswerte Kunden- noch Lieferantenbeziehungen in Japan. Auch die Kunden in Europa sind bislang nicht in einem erkennbaren Maße von Produktionsausfällen betroffen. Gegenwärtig ist davon auszugehen, dass etwaige Störungen bestenfalls vorübergehender Natur sein würden und noch in diesem Geschäftsjahr wieder aufgeholt werden könnten. Insofern rechnet die Geschäftsführung nicht mit einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung durch die Ereignisse in Japan. Eine Analyse des unternehmensweiten Risikoprofils hat ergeben, dass über die genannten Ausführungen hinaus keine aktuellen, über dem gewöhnlichen Risiko liegenden Sachverhalte bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. PrognoseberichtNach den scharfen Nachfrageeinbrüchen der Jahre 2008 und 2009 erlebt die Kfz-Zulieferindustrie seit dem dritten Quartal 2009 eine stetige Verbesserung der konjunkturellen Rahmenbedingen, die auch in 2011 weiter anhält. Dies trifft insbesondere für diejenigen OEM- und Zulieferunternehmen zu, die von der anhaltend hohen Nachfrage in einigen asiatischen Märkten (vor allem China) profitieren. Vor diesem Hintergrund hat sich die Liquiditätslage des Unternehmens im Verlauf des Jahres 2010 positiv entwickelt, ebenso wie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Vorausgesetzt, dass keine konjunkturellen Störfaktoren in den Absatz- oder Zuliefermärkten eintreten, dürfte das Marktwachstum - in abgeschwächter Form - auch in 2011 anhalten. Die Gesellschaft rechnet mit einem Umsatzwachstum von ca. 5 % und einem entsprechenden Wachstum der Beschäftigung. Die Investitionen werden zunehmen, wobei die Gesellschaft von einer anhaltend zufriedenstellenden Liquiditätslage ausgeht. Da das außergewöhnliche Wachstum des Jahres 2010 nicht wiederholbar ist und andererseits die Kostenstrukturen bereits zum Jahresbeginn 2011 dem gestiegenen Geschäftsvolumen entsprechen, dürfte das Jahresergebnis des Jahres 2010 nicht wieder erreichbar sein. Die Gesellschaft geht daher zwar weiterhin von einem positiven Jahresergebnis aus, das im Vergleich zu 2010 jedoch leicht rückläufig sein dürfte. Auch für das Jahr 2012 herrscht gegenwärtig eine positive Markteinschätzung vor. Die Auto-und Lkw-Konjunktur befinden sich in einem stabilen Wachstumstrend, könnten aber durch externe Einflüsse störanfällig werden. Insofern rechnet die Gesellschaft zwar mit einem weiteren Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich, bereitet sich aber gleichzeitig auch auf eventuell kurzfristig erforderliche Maßnahmen zur Gegensteuerung vor. Im 4. Quartal 2010 trafen die Aktionäre der Hilite International Inc. die Entscheidung, die Firma Lazard mit dem Verkaufsprozess der gesamten Hilite Gruppe zu beauftragen. Hiervon ist auch die Hydraulik-Ring GmbH betroffen. Es ist davon auszugehen, dass im Laufe des ersten Halbjahres 2011 die Festlegung auf einen neuen Eigentümer getroffen wird. Die Geschäftsführung der Hydraulik-Ring GmbH sieht diesen Prozess sehr positiv für die weitere Entwicklung des Unternehmens, da ein neuer Eigentümer aller Voraussicht nach ein starkes Interesse an einem weiteren Ausbau der Geschäftsaktivitäten und einer Weiterentwicklung der Gesellschaft haben wird. NachtragsberichtEs liegen bis zum heutigen Tage keine wertaufhellenden oder anderen berichtspflichtigen Ereignisse vor.
Marktheidenfeld, den 16. Mai 2011 Die Geschäftsführung Josep W. Carreras Karl Hammer Michael T. Kestner Reinhard Seibold Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hydraulik-Ring GmbH, Marktheidenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung aber den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Hydraulik-Ring GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 16. Mai 2011 KPMG
AG
Bertram, Wirtschaftsprüfer Sieg, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss
29. November 2011 Hilite Germany GmbH & Co. KG Vertreten durch /represented by:
Hilite Germany Management GmbH diese vertreten durch/represented by: |
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