MICRO-EPSILON Optronic GmbH
Dresden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Geschäftsmodell der MICRO-EPSILON Optronic GmbH
ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von
elektronischen und physikalischen Geräten aller Art,
insbesondere für optische Messaufgaben. Als Spezialist
für die Entwicklung und Fertigung optischer
Messtechnik hat sich die MICRO-EPSILON Optronic GmbH mit
Sensoren am Markt etabliert, welche berührungslos ein-
und mehrdimensionale Messgrößen wie Weg,
Abstand, Position, Profil oder Kontur sowie Farbe messen.
Mithilfe unterschiedlicher Messverfahren und abgestufter
Sensorfamilien sind die verschiedensten Messaufgaben mit
unseren Sensoren zu lösen. Für unsere weltweit
tätigen Kunden finden wir auch spezielle
Lösungen, welche wir unter technischen und
wirtschaftlichen Gesichtspunkten gemeinsam mit unseren
Kunden in den Sensoren umsetzen. Durch Weiterentwicklungen
von Messverfahren und technischen Innovationen schaffen wir
Sensorprodukte, die einen deutlichen Mehrwert für
unsere Kunden erzielen.
2. Forschung und Entwicklung
Das Produktportfolio des Unternehmens wächst
weiter kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund werden mehr
als im Branchenvergleich üblichen Umfang eigene
Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt.
Diese betreffen sowohl die technische Weiterentwicklung
bereits vorhandener Produkte als auch die
Neueinführung von Produkten.
Kundenspezifische Lösungen und Spezialsensorik
bilden dabei einen Kernbereich der
Entwicklungstätigkeiten.
II. Wirtschaftsbericht
1.
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr
2023 durch das krisengeprägte Umfeld geprägt.
Hohe Preise, steigende Zinsen und geringe Nachfrage aus In-
und Ausland dämpften die Konjunktur, so dass das
preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt
(BIP) gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von
-0,1 % hinnehmen musste. 1
Auf Ebene der Europäischen Union zeigt sich ein
ähnliches Bild, wobei hier das Bruttoinlandsprodukt im
Vergleich zum Vorjahr zumindest um 0,5 % zulegen konnte.2
Anders zeigte sich die weltwirtschaftliche Entwicklung.
Hier konnte ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von 3,9 %
erreicht werden, welches insbesondere durch die Entwicklung
in den Schwellenländern sowie in den USA getrieben
war.3
Die AMA Mitglieder erwirtschafteten ein Umsatzplus
von sechs Prozent, verglichen zum Vorjahr. Im vierten
Quartal gingen die Umsätze um sechs Prozent und die
Auftragseingänge um drei Prozent zurück,
verglichen mit dem Vorquartal. Die Exportquote der Sensorik
und Messtechnik sank im Jahr 2023 um 17 Prozentpunkte auf
48 Prozent. Dabei ist deutlich erkennbar, dass die
Exportquote ins mitteleuropäische Ausland stabil
blieb, die Exportquote außerhalb Europas deutlich
nachließ.4
Der Umsatzrückgang im 4. Quartal traf die
großen Mitglieder stärker als die kleinen und
mittleren Unternehmen. Dort insbesondere die Unternehmen,
die in die Automobilindustrie liefern.
2.
Geschäftsverlauf
Die Gesellschaft hat vor dem Hintergrund der weiter
bestehenden Lieferkettenprobleme und der insbesondere in
Europa zu spürenden wirtschaftlichen Abschwächung
aus Sicht der Geschäftsführung ein positives
Ergebnis erzielt. Der Auftragseingang war gut, aufgrund der
sich abschwächenden globalen wirtschaftlichen
Entwicklung in den letzten Monaten des Jahres jedoch leicht
rückläufig. Eine vorrangige Ursache für die
Abschwächung war aus unserer Sicht, dass viele Kunden
von der in den letzten 2 Jahren praktizierten
Lieferkettensicherung auf Lagerabbau umgestellt haben.
Neue Märkte und Kunden, hervorgegangen aus dem
massiven Ausbau der Elektromobilität und dem Ausbau
der Halbleiterindustrie sowie der Markteinführung
neuer Produkte, haben zu einer positiven Umsatzentwicklung
im Geschäftsjahr 2023 geführt. Die hohen Preise
der Energieversorger hatten für das Unternehmen durch
vorausschauende unternehmerische Entscheidungen keine
kritische Wirkung.
Die MICRO-EPSILON Optronic GmbH schloss das
Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von
TEUR 456 ab. Der positive Ertrag wird wiederum
verantwortungsbewusst in Investitionen und die Steigerung
der Mitarbeiteranzahl, insbesondere im Entwicklungsbereich
einfließen.
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
a. Vermögenslage
Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im
Vorjahresvergleich um TEUR 717 auf TEUR 9.388 verringert.
Den Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von
TEUR 895 stehen dabei planmäßige Abschreibungen
in Höhe von TEUR 846 gegenüber. Darüber
hinaus wurden im Geschäftsjahr Investitionszulagen
für das neue Betriebsgebäude
anschaffungskostenmindernd berücksichtigt. Die
Investitionen betreffen im Wesentlichen die Ausstattung des
in 2023 neu in Betrieb genommenen Betriebsgebäudes.
Das Umlaufvermögen der Gesellschaft ist im
Wesentlichen durch das Vorratsvermögen geprägt.
Trotz der deutlich gestiegenen, offen von den Vorräten
abgesetzten erhaltenen Anzahlungen (TEUR 5.306; Vorjahr:
TEUR 3.079) erhöhte sich der Vorratsbestand zum
Stichtag um insgesamt TEUR 905 auf TEUR 6.403. Dabei
verzeichneten sowohl die unfertigen Erzeugnisse (um TEUR
1.803) als auch die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (um
TEUR 1.355) einen deutlichen Anstieg gegenüber dem
Vorjahr. Einen merklichen Rückgang verzeichneten
dagegen vor allem die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen, die sich um TEUR 1.459 auf TEUR 617
verringerten. Die liquiden Mittel zeigten sich mit TEUR 941
(Vorjahr: TEUR 1.623) ebenfalls rückläufig.
b. Finanzlage
Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich
ergebnisbedingt im Vorjahresvergleich um TEUR 456 auf TEUR
10.265 erhöht. Bei einer gleichzeitigen Verringerung
der Bilanzsumme von TEUR 19.485 auf TEUR 17.565 konnte die
Eigenkapitalquote damit stark von 50,3 % auf 58,4 %
gesteigert werden.
Das Fremdkapital der Gesellschaft in Höhe von
insgesamt TEUR 7.301 ist im Wesentlichen durch Bankkredite
(TEUR 3.572) und sonstige Verbindlichkeiten geprägt
(TEUR 2.382) geprägt. Dabei verringerten sich
insbesondere die sonstigen Verbindlichkeiten aufgrund der
planmäßigen Tilgung bestehender Darlehen zum
Stichtag deutlich um TEUR 1.275.
Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft (=liquide
Mittel) beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR
941 (Vorjahr: TEUR 1.623). Der vereinfachte Cashflow
(=Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) auf
TEUR 1.302 (Vorjahr: TEUR 1.001).
Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage seinen
Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
c. Ertragslage
Vor dem Hintergrund einer merklichen Steigerung der
Umsatzerlöse bei einer gleichzeitig leicht gestiegenen
Materialaufwandsquote erhöhte sich das Rohergebnis der
MICRO-EPSILON Optronic GmbH gegenüber dem Vorjahr
signifikant um TEUR 2.056 bzw. 19,2 % auf TEUR 12.755.
Bei einer deutlich gestiegenen Mitarbeiterzahl im
Jahresdurchschnitt (158; Vorjahr: 140) erhöhten sich
die Personalaufwendungen insgesamt stark um TEUR 1.517 auf
TEUR 10.003. Die Personalaufwendungen stellen damit
innerhalb der betrieblichen Aufwendungen unverändert
mit Abstand den größten Posten dar. Die
Abschreibungen erhöhten sich investitionsbedingt
ebenfalls um TEUR 224 auf TEUR 846. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen belaufen sich in 2023 auf TEUR
1.155 (Vorjahr: TEUR 983). Ursächlich für den
Anstieg waren im Wesentlichen mit dem gestiegenen
Geschäftsumfang einhergehende höhere Werbe-,
Reise- und Fahrzeugkosten.
Unter Berücksichtigung des Zins- und
Beteiligungsergebnisses (TEUR -66; Vorjahr: TEUR -44) und
der ergebnisbedingt gestiegenen Steuerbelastung von
insgesamt TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 184) erzielte die
Gesellschaft im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in
Höhe von TEUR 456 der im Rahmen der Erwartungen der
Geschäftsführung lag.
d. Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur internen Steuerung werden insbesondere die
Kennzahlen Rohergebnis und Ergebnis vor Steuern verwendet.
Zur Entwicklung des Rohergebnisses verweisen wir auf die
Ausführungen zur Ertragslage. Das Ergebnis vor Steuern
belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 685 und lag
damit über dem Vorjahreswert von TEUR 563. Die
Entwicklung von Rohergebnis und Ergebnis vor Steuern lag im
Berichtsjahr im Rahmen der Erwartungen der
Geschäftsführung.
III. Prognosebericht
1. Konjunkturaussichten
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts
für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im August
erneut zurückgegangen. Es liegt nun bei 83,4 Punkten -
fast vier weniger als im Juli - und entfernt sich somit
weiter von der neutralen 100-Punkte-Marke, die für ein
durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft steht.
Damit bleiben die Aussichten für die deutsche
Konjunktur im laufenden dritten Quartal merklich
gedämpft. Die Wirtschaftsleistung dürfte kaum
zulegen - wenn überhaupt. "Die holprige
weltwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere in China und
dem Euroraum, bremst weiterhin die deutsche
Exportwirtschaft, was die Unternehmen wiederum mit
Investitionen zögern lässt", erklärt
Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereich Prognose und
Konjunkturpolitik im DIW Berlin. "Zudem ist trotz der
eingeleiteten Zinswende das Zinsniveau weiterhin hoch.
Lediglich der private Konsum wird dank stabiler
Inflationsraten und weiterhin steigender Einkommen in
diesem Quartal wohl etwas zur Stabilisierung der
Wirtschaftsleistung beitragen", so Dany-Knedlik.5
2. Branchenaussichten
Laut dem Konjunkturbarometer vom Juli 2024 des
Branchenverbands der deutschen Elektro- und
Digitalindustrie ZVEI gingen die Auftragseingänge in
der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im Mai 2024
insgesamt erneut um 11,5 % gegenüber dem Vorjahr
zurück. Dabei fiel das Minus bei den Inlandsorders mit
14,9 % höher aus als bei den Bestellungen
ausländischer Kunden (-8,7 %). Aus der Eurozone gingen
im Mai 8,1 % weniger neue Aufträge ein als im gleichen
Vorjahresmonat. Die Orders aus Drittländern
reduzierten sich um 9,0 %. In den zusammengenommenen ersten
fünf Monaten des Jahres verfehlten die
Auftragseingänge ihren entsprechenden Vorjahreswert um
11,3 %. Auch hier war der Rückgang der Bestellungen
von Geschäftspartnern aus dem Inland (-14,5 %)
ausgeprägter als der aus dem Ausland (-8,6 %). Was
schließlich die Orders aus dem Euroraum und aus
Ländern außerhalb des gemeinsamen
Währungsraums anbelangt, so fielen deren Werte
zwischen Januar und Mai um 7,5 % bzw. 9,2 % niedriger aus
als noch 2023.
Das Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und
Digitalindustrie ist im Juni 2024 mehr oder weniger auf der
Stelle getreten. Sowohl die aktuelle Lage als auch die
allgemeinen Geschäftserwartungen wurden nur
geringfügig ungünstiger beurteilt als noch im
Mai. Letztere hielten sich dabei leicht oberhalb der
Nulllinie. 19 % der Branchenunternehmen beschrieben ihre
wirtschaftliche Situation im Juni als gut. Für 54 %
war sie stabil, 27 % bewerteten sie als schlecht. Mit Blick
auf die kommenden sechs Monate erwarten 18 % der
Elektrofirmen bessere Geschäfte. 65 % rechnen mit
gleichbleibenden und 17 % mit rückläufigen
Aktivitäten.6
3. Prognose der MICRO-EPSILON Optronic GmbH
Die Situation der branchen- und
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung spiegelt sich derzeit
nicht in unseren aktuellen Geschäftszahlen wider. Vor
dem Hintergrund unseres Auftragsbestandes bzw. unseres
Auftragseinganges in der ersten Hälfte des
Geschäftsjahres 2024 gehen wir von einer leichten
Steigerung des Rohergebnisses und einem Ergebnis vor
Steuern auf Vorjahresniveau aus.
IV. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die gesamtwirtschaftliche Situation ist derzeit vor
allem durch die ausgeprägte Konjunkturschwäche in
Deutschland und Europa gekennzeichnet. Diese Risiken werden
zunehmend verstärkt von geopolitischen
Unsicherheiten insbesondere in Asien, hier die Absatz- und
Beschaffungsmärkte betreffend und in Osteuropa
(Ukraine, Russland) hier die Energieversorgung aber auch
die Sicherheit Europas betreffend.
Personalrisiken
Die angespannte Situation auf dem
Fachkräftemarkt insbesondere auf dem IT-Sektor
für den Bereich der Produktentwicklung und
Fertigungsautomatisierung ist nach wie vor ein
ernstzunehmendes Risiko. Die MICRO-EPSILON Optronic GmbH
verfolgt als Personalstrategie eine hohe
Mitarbeiterzufriedenheit und eine langfristige
Mitarbeiterbindung- bzw. entwicklung. Die
Wahrscheinlichkeit des Eintritts wesentlicher Risiken im
Personalbereich sehen wir eher als gering an, ebenso die
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage.
Produktrisiken
Es besteht grundsätzlich das Risiko von
Produktmängeln, die zu Nachbesserungen bzw.
Garantiefällen führen können. Unser
Produktionsprozess unterliegt hohen
Qualitätsanforderungen und Standards, die auch
ständige Produkt- und Qualitätskontrollen
beinhalten. Vor diesem Hintergrund sehen wir den Eintritt
dieses Risikos als unwahrscheinlich an, mögliche
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage als moderat.
Beschaffungsrisiken
Die weltweite Störung der Lieferketten und die
damit verbundene Verknappung bei der Verfügbarkeit von
Materialien hat sich bis auf wenige Ausnahmen weitgehend
beruhigt. Die Versorgungslage ist aktuell als gut zu
bezeichnen. Die Risiken sind hier im Vorjahresvergleich
deutlich gesunken. Wir reagieren allerdings weiterhin durch
gezielte Bedarfsplanung und bedarfsgerechte Steuerung von
Lagerbeständen auf die Situation auf den
Liefermärkten.
Forschung und Entwicklung
Im Bereich der Forschung und Entwicklung können
sich Risiken insbesondere hinsichtlich der Einhaltung von
Budgetvorgaben und hinsichtlich von Fehlentwicklungen
ergeben. Darüber hinaus beobachten wir immer
häufiger eine Verkürzung der Produktlebenszyklen.
Dem Risiko begegnen wir durch hohe Anforderungen an das
Projektmanagement sowie durch permanentes Monitoring und
Controlling der Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten. Vor allem aufgrund der hohen
Erfolgsquoten der Vergangenheit schätzen wir das
Risiko als unwahrscheinlich und die Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als moderat ein.
Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei
Kreditinstituten. Beim Management der Finanzpositionen
verfolgt das Unternehmen eine äußerst
konservative Risikopolitik. Forderungsausfälle halten
wir aufgrund unserer Kundenstruktur für
unwahrscheinlich. Verbindlichkeiten werden
grundsätzlich innerhalb der Skontofrist bezahlt.
Wesentliche Währungsrisiken bestehen derzeit nicht,
auf die Angaben im Anhang wird verwiesen.
2. Chancenbericht
Wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung
Das Unternehmen investiert einen großen Teil
seiner Umsätze und Erträge in die Forschung und
Entwicklung neuer Produkte. Ideen für neue Produkte
entstehen im Unternehmen durch intensive Kundenkontakte,
Markt- und Branchenanalysen zusammen mit innovativen
eigenen Ideen und Kontakten zu Forschungseinrichtungen.
Dazu hat das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr
erneut stark in die personelle Erweiterung der
Entwicklungsabteilung investiert.
Die Impulse für die Entwicklung neuer Produkte
kommen dabei aus den Branchen Elektromobilität,
Halbleitermaschinenbau und aus dem Maschinenbau für
weitere Automatisierung von Fertigungsprozessen und deren
Qualitätssicherung. Intensivere Investitionen in die
Digitalisierung und die konsequente Einführung von
künstlicher Intelligenz in den Produktionsprozess der
Unternehmen bringen uns ebenfalls immer wieder Anfragen und
Ideen zur Entwicklung neuer Produkte.
Aus der konsequenten weiteren Umsetzung unserer
Geschäftsstrategie und der oben dargestellten
permanenten Erweiterung und Verbesserung unserer
Produktpalette sehen wir ein ausreichendes Chancenpotential
für eine anhaltend positive Entwicklung unserer
Gesellschaft.
Geografisch gesehen liegen die Chancen für das
Unternehmen inzwischen noch stärker auf den
asiatischen und nordamerikanischen Märkten, da hier
stetig in die genannten Innovationsbereiche investiert
wird. Die Schwankungen und Anfälligkeit der
Märkte, inzwischen viel stärker resultierend aus
politisch motivierten Ereignissen, werden die
unternehmerischen Entscheidungen dabei in der Zukunft stark
prägen müssen.
Die Überwachung der Märkte und die
Notwendigkeit Informationen zu nationalen Regelungen und
zur geopolitische Lage stetig zu prüfen, sind
inzwischen fester Bestandteil des Tagesgeschäftes
für das Unternehmen. Nur so können wir schnell
und richtig auf neue Situationen reagieren.
3. Gesamtaussage zur Risiko- und
Chancensituation
Die Geschäftsführung beobachtet die
aktuellen geopolitischen Entwicklungen nach wie vor
ständig und wird sie in ihren Planungen
berücksichtigen. Das Unternehmen geht in seinem
Verhalten realistisch immer vom Eintritt von
gesamtwirtschaftlichen, aber auch gesamtgesellschaftlichen
Risiken aus. Unser hoher Exportanteil, die erfolgreiche
Markteinführung neuer Produkte und die kontinuierliche
Überwachung der Märkte sowie die daraus
abgeleiteten unternehmerischen Reaktionen der
Geschäftsleitung werden stets zu beherrschbaren
Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage führen. Auf das neue Geschäftsjahr
blicken wir verhalten optimistisch jedoch mit Vorsicht.
Gegenwärtig sind keine den Fortbestand der
Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar.
Dresden-Langebrück, im September 2024, gez. der
Geschäftsführer Torsten Stautmeister,
Dipl.-Ingenieur
1https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Basistabelle/Wirtschaft-Finanzen.html
3https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.896410.de/24-10-2.pdf
4
https://www.ama-sensorik.de/verband/brancheninformationen/branchenstatistik-2024/
5
https://www.diw.de/de/diw_01.c.912311.de/diw-konjunkturbarometer_august__wieder_mehr_wolken_am_konjunkturhimmel.html
6
https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen/2024/Juli/ZVEI-Konjunkturbarometer_Juli_2024/ZVEI-Konjunkturbarometer-Juli-2024.pdf
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
9.388.041,13 |
10.104.892,09 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
21.889,00 |
25.778,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
21.889,00 |
25.778,00 |
| II.
Sachanlagen |
9.243.764,25 |
9.956.726,21 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
7.830.875,25 |
8.610.758,25 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
765.388,59 |
695.685,44 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
617.737,00 |
612.010,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
29.763,41 |
38.272,52 |
| III.
Finanzanlagen |
122.387,88 |
122.387,88 |
| 1.
Beteiligungen |
122.387,88 |
122.387,88 |
| B.
Umlaufvermögen |
8.037.367,58 |
9.241.336,32 |
| I.
Vorräte |
6.402.788,90 |
5.497.530,29 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
4.333.460,04 |
2.978.229,63 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
6.495.486,81 |
4.692.380,66 |
| 3.
fertige Erzeugnisse und Waren |
880.147,05 |
905.893,00 |
| 4.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
5.306.305,00 |
3.078.973,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
693.450,20 |
2.120.500,79 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
616.675,41 |
2.076.302,93 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
76.774,79 |
44.197,86 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
941.128,48 |
1.623.305,24 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
140.001,56 |
139.005,37 |
| Aktiva |
17.565.410,27 |
19.485.233,78 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
10.265.273,23 |
9.809.477,67 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
3.060.000,00 |
3.060.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
6.749.477,67 |
6.370.962,84 |
| III.
Jahresüberschuss |
455.795,56 |
378.514,83 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
0,00 |
614.813,87 |
| C.
Rückstellungen |
674.841,42 |
466.560,29 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
271.860,00 |
155.656,00 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
402.981,42 |
310.904,29 |
| D.
Verbindlichkeiten |
6.625.295,62 |
8.594.381,95 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
3.571.750,00 |
3.792.750,00 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
671.649,24 |
1.144.174,37 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.381.896,38 |
3.657.457,58 |
| davon
aus Steuern |
348.348,95 |
405.619,86 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
76.694,25 |
56.246,56 |
| Passiva |
17.565.410,27 |
19.485.233,78 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
20.630.049,82 |
18.038.850,03 |
| 2.
Erhöhung des Bestandes an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen |
1.632.812,98 |
561.709,74 |
| 3.
andere aktivierte Eigenleistungen |
140.733,34 |
59.965,08 |
| 4.
sonstige betriebliche Erträge |
436.568,63 |
296.183,88 |
| 5.
Materialaufwand |
10.085.470,47 |
8.257.842,36 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
9.618.003,63 |
7.922.020,13 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
467.466,84 |
335.822,23 |
| 6.
Personalaufwand |
10.002.934,97 |
8.485.756,30 |
| a)
Löhne und Gehälter |
8.119.295,75 |
6.850.540,24 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.883.639,22 |
1.635.216,06 |
| davon
für Altersversorgung |
76.254,99 |
70.953,04 |
| 7.
Abschreibungen |
845.914,08 |
622.337,39 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
845.914,08 |
622.337,39 |
| 8.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.154.708,34 |
983.174,08 |
| 9.
Erträge aus Beteiligungen |
|
20.000,00 |
| 10.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
3.753,51 |
242,00 |
| 11.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
70.059,66 |
64.491,12 |
| 12.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
209.631,68 |
175.443,11 |
| 13.
Ergebnis nach Steuern |
475.199,08 |
387.906,37 |
| 14.
sonstige Steuern |
19.403,52 |
9.391,54 |
| 15.
Jahresüberschuss |
455.795,56 |
378.514,83 |
Anhang
I. ALLGEMEINE ANGABEN
Die Kapitalgesellschaft ist beim Amtsgericht Dresden
unter der HRB Nummer 8386 eingetragen. Die
Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer
mittelgroßen Gesellschaft gemäß
§ 267 Abs. 2 HGB auf.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den
Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und
§§ 264ff. HGB und den ergänzenden
Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung
wird unverändert das Gesamtkostenverfahren
gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. In der
Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
ergaben sich keine Veränderungen.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in
der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang
ausgeübt werden können, wurde dieser Vermerk in
den Anhang aufgenommen.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Entgeltlich erworbene
immaterielle Wirtschaftsgüter wurden mit den
Anschaffungskosten aktiviert und linear entsprechend
ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das
Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs-
oder Herstellungskosten aktiviert und soweit abnutzbar
um planmäßige Absetzungen vermindert. Die
Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen
Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear
vorgenommen.
Selbständig nutz- und bewertbare, abnutzbare
bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens
deren Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und
800,00 EUR betrugen, wurden gemäß § 6 Abs.
2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden mit
den Anschaffungskosten aktiviert.
Entgeltlich erworbene
Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten
aktiviert. Außerplanmäßige
Abschreibungen auf den beizulegenden Wert waren nicht
vorzunehmen.
Bei den Gegenständen des
Umlaufvermögens wurde das strenge
Niederstwertprinzip beachtet.
Die
Vorräte wurden mit Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bewertet. Soweit der
Teilwert unter den Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten lag, war dieser
entsprechend den
handelsrechtlichen
Grundsätzen anzusetzen. In die
Herstellungskosten sind neben den
Material- und Fertigungskosten, den
Sonderkosten der Fertigung, die
Materialgemeinkosten, soweit
angemessen und notwendig, die
Fertigungsgemeinkosten, soweit
angemessen und notwendig und die Kosten der
allgemeinen Verwaltung sowie die
Aufwendungen für freiwillige soziale
Leistungen und Aufwendungen für die
betriebliche Altersversorgung
einbezogen. Aufwendungen für
Fremdkapitalzinsen werden nicht zum Ansatz
gebracht. Im Geschäftsjahr 2023 werden die
erhaltenen Anzahlungen erstmals gemäß
§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten
abgesetzt. Die Vorjahreszahlen wurden ebenfalls
entsprechend angepasst.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert
bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen
Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen
in Höhe von 1 v.H. der nicht leistungsgestörten
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen
gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden
Einzelberichtigungen vorgenommen.
Der
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks wurden zu
Nominalwerten angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten werden für die
anteilig in das nächste Geschäftsjahr
hineinreichenden Aufwandsanteile, für die im
alten Geschäftsjahr Zahlungen geleistet wurden,
gebildet.
Das
gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.
Zur Verbesserung der Darstellung der Finanzlage
wurden Investitionszuschüsse aus öffentlichen
Mitteln in einen
Sonderposten für Zuschüsse
eingestellt.Nach Fertigstellung des bezuschussten
Wirtschaftsgutes wird der Sonderposten nunmehr von den
Anschaffungskosten abgezogen und in Höhe der darauf
entfallenden Abschreibungen
aufgelöst.
Steuerrückstellungen und
sonstige Rückstellungen sind in Höhe des
Betrages angesetzt, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung
notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen setzen
sich im Wesentlichen aus der Rückstellung für
Urlaub und Überstunden in Höhe von TEUR 221,2,
der Rückstellung für
Gewährleistung in Höhe von TEUR 119,2, der
Rückstellung für Abschlusskosten in
Höhe von TEUR 48,5 sowie der Rückstellung
für Aufbewahrung in Höhe von TEUR 14,0
zusammen.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
passiviert.
Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen
Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung
lauten oder ursprünglich auf fremde Währung
lauteten wurden diese zum Devisenkassamittelkurs
umgerechnet.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN-
VERLUSTRECHNUNG
Die Aufgliederung und die Bewegungen des
Anlagevermögens sind dem
Anlagenspiegel zu entnehmen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten |
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten |
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
483.499,59
|
11.610,00
|
|
|
495.109,59
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
483.499,59
|
11.610,00
|
|
|
495.109,59
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
9.850.933,69
|
193.911,53
|
697.084,90
|
4.008,49
|
9.351.768,81
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
2.633.577,52
|
258.678,16
|
42.279,20
|
70.061,05
|
2.920.037,53
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.643.920,25
|
340.606,37
|
180.693,92
|
16.500,00
|
1.820.332,70
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
38.272,52
|
89.936,06
|
7.875,63
|
-90.569,54
|
29.763,41
|
Summe Sachanlagen
|
14.166.703,98
|
883.132,12
|
927.933,65
|
0,00
|
14.121.902,45
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
122.387,88
|
|
|
|
122.387,88
|
Summe Finanzanlagen
|
122.387,88
|
|
|
|
122.387,88
|
Summe Anlagevermögen
|
14.772.591,45
|
894.742,12
|
927.933,65
|
0,00
|
14.739.399,92
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Abschreibung
|
..........
Abgänge |
kumulierte Abschreibung
|
|
01.01.2023
|
Geschäftsjahr
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
457.721,59
|
15.499,00
|
|
473.220,59
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
457.721,59
|
15.499,00
|
|
473.220,59
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.240.175,44
|
280.718,12
|
|
1.520.893,56
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
1.937.892,08
|
248.013,50
|
31.256,64
|
2.154.648,94
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.031.910,25
|
301.683,46
|
130.998,01
|
1.202.595,70
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
|
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
4.209.977,77
|
830.415,08
|
162.254,65
|
4.878.138,20
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
0,00
|
|
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
|
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
4.667.699,36
|
845.914,08
|
162.254,65
|
5.351.358,79
|
|
Buchwert |
Buchwert |
|
Geschäftsjahr
31.12.2023
|
Vorjahr
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
21.889,00
|
25.778,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
21.889,00
|
25.778,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
7.830.875,25
|
8.610.758,25
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
765.388,59
|
695.685,44
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
617.737,00
|
612.010,00
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
29.763,41
|
38.272,52
|
Summe Sachanlagen
|
9.243.764,25
|
9.956.726,21
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
1. Beteiligungen
|
122.387,88
|
122.387,88
|
Summe Finanzanlagen
|
122.387,88
|
122.387,88
|
Summe Anlagevermögen
|
9.388.041,13
|
10.104.892,09
|
Es bestehen keine
Forderungen bzw. sonstige
Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr.
Die Restlaufzeiten der
Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender
Übersicht:
davon mit einer Restlaufzeit in Jahren
|
Gesamtbetrag
|
|
mehr als eins
|
über fünf
|
|
zum 31.12.2023
|
bis zu einem
|
bis zu fünf
|
Jahre
|
|
in EUR
|
in EUR
|
in EUR
|
in EUR
|
Verb. gg.
Kreditinstituten
|
3.571.750,00
|
295.999,98
|
1.250.666,56
|
2.025.083,46
|
(Vorjahr)
|
(3.792.750,00)
|
(221,000,00)
|
(1.017.333,26)
|
(2.554.416,74)
|
Verb. aus Lieferung u.
Leistg.
|
671.649,24
|
671.649,24
|
0,00
|
0,00
|
(Vorjahr)
|
(1.144174,37)
|
(1.144.174,37)
|
(0,00)
|
(0,00)
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
2.381.896,38
|
708.724,85
|
735.481,60
|
937.689,93
|
(Vorjahr)
|
(3.657,457,58)
|
(1.877.889,33
|
(186.176.32)
|
(1.593.391,93)
|
davon aus Steuern
348.348,95 EUR (Vorjahr 405.618,86 EUR)
|
|
|
|
|
davon im Rahmen sozialer
Sicherheit 76.694,25 EUR (Vorjahr 56.246,56)
|
|
|
|
|
Von den am Bilanzstichtag ausgewiesenen
Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von EUR
5.248.791,93 durch Grundpfandrechte
gesichert. Ein Betrag von EUR 180.000,00 ist
durch Sicherungsübereignung von noch zu aktivierenden
Anlagegütern gesichert. Darüber hinaus
bestehen für die
Verbindlichkeiten im üblichen
Umfang branchenübliche bzw.
Kraft Gesetzes entstehende
Sicherheiten. Für die
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
bestehen die üblichen
Eigentumsvorbehalte.
Die
sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von EUR 1.677.041,93 (Vorjahr EUR 1.826.112,33).
In den
sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 381.714,40
enthalten, sie betreffen hauptsächlich die
Weiterberechnung von Entwicklungskosten.
In den
sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von EUR 5.643,70 (Vorjahr EUR 7.665,18) und in den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus Währungsumrechnung in
Höhe von EUR 18.023,61 (Vorjahr EUR 24.458,83)
enthalten.
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten
Arbeitnehmer betrug im laufenden Geschäftsjahr 158
(davon 74 Ingenieure, 16 kaufmännische
Mitarbeiter und 68 Facharbeiter).
IV. SONSTIGE ANGABEN
Die Gesellschaft ist mit 20 v.H. an der
ME-Inspection SK, spol. s r.o. beteiligt. Das
Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum
Bilanzstichtag 31.12.2023 4.481.764,00 EUR. Das
Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 wird in
Höhe von 337.784,00 EUR ausgewiesen. Sitz der
Gesellschaft ist Bratislava,
Slowakei.
Die Gesellschaft ist mit 10 v.H. an der Silicann
Systems GmbH beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft
beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2022 625.235,14
EUR. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2022 wird
in Höhe von 299.266,56 EUR ausgewiesen. Sitz der
Gesellschaft ist Rostock.
Einzelvertretungsberechtigter
Geschäftsführer im Jahr 2023 war Herr Torsten
Stautmeister, Dipl.-Ingenieur. Der
Geschäftsführer ist von den
Beschränkungen des § 181 BGB
befreit.
Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen für
die Geschäftsführung gemäß § 285
Satz 1 Nr. 9a HGB wurde gemäß § 286
Abs. 4 HGB verzichtet.
Haftungsverhältnisse wurden von der
MICRO-EPSILON Optronic GmbH zugunsten Dritter nicht
eingegangen.
V. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG
Der Geschäftsführer der Gesellschaft
schlägt vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2023
in Höhe von 455.795,56 EUR zusammen mit dem
Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung
vorzutragen.
Dresden-Langebrück, den
30.09.2024,
gez.
Geschäftsführer Dipl.-Ing. Torsten
Stautmeister
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die MICRO-EPSILON Optronic GmbH,
Dresden-Langebrück
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der MICRO-EPSILON
Optronic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -? geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
MICRO-EPSILON Optronic GmbH für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "?Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 23. Oktober
2024
consaris
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Diplom-Volkswirt Diplom-Kaufmann Collin
Späth
Wirtschaftsprüfer
Anton
Stockinger
Wirtschaftsprüfer
|