Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Mensing Holding GmbHLiquidiert
Osterfelder Straße 8, 46236 Bottrop, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre ́ Gunselmann seit 24.9.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 73.00% | |
| 27.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mensing Holding GmbHBottropJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur Die Mensing Holding GmbH ist Muttergesellschaft der operativen GmbH's der einzelnen Standorte. - Mensing Bottrop Textilhandel GmbH - Mensing Detmold Textilhandel GmbH - Mensing Dorsten Textilhandel GmbH - Mensing Kleve Textilhandel GmbH - Mensing Lingen Textilhandel GmbH - Mensing Rheine Textilhandel GmbH - Mensing Wesel Textilhandel GmbH Die Mensing Holding GmbH übernimmt die zentralen Dienstleistungsaufgaben für die Tochter GmbH's. Dazu zählen insbesondere Einkauf und Verwaltung. Darüber hinaus sind die Tochtergesellschaften über Ergebnis-Abführungsverträge auch wirtschaftlich eingebunden. 1.2 Produkte und Geschäftsprozesse Die Mensing-Gruppe vertreibt an den jeweiligen Standorten Textilien von Markenanbietern in einem mittleren bis gehobenen Genre. 1.3 Absatzmärkte und Wettbewerbsposition Die Verkaufsaktivitäten finden in Mittelstädten statt. Mensing ist dort die Nr. 1 für wertigen und persönlichen Modeeinkauf. Die Emotion steht im Vordergrund, nicht der Preis. 1.4 Rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren Als Einzelhandelsunternehmen ist eine starke Konjunkturabhängigkeit gegeben. Aufgrund der Konzentration auf Sortimente mit mittleren bis höheren Ø-Preisen profitieren die Unternehmen der Mensing-Gruppe überproportional von einer guten wirtschaftlichen Gesamtlage. Der zunehmende Distanzhandel, vorrangig über Internet, erschwert das stationäre Geschäft. 1.5 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung 1.6 Überblick über den Geschäftsverlauf In allen Standorten konnte der Marktanteil gesteigert werden. Am deutlichsten sind die Umsätze in Rheine gestiegen. Das Geschäftsergebnis 2017 beträgt 214.396,39 €. 2 Darstellung der Lage 2.1 Ertragslage Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 6,96 % (VJ: 2,15 %): 2.2 Finanzlage Die Warenvorfinanzierung findet unter Skonto-Nutzung statt. Über Kontokorrentlinien werden saisonale Spitzen abgedeckt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -202 TEUR deckte die Investitionen des Geschäftsjahres und resultiert aus einer gestiegenen Finanzierung der operativen Tochtergesellschaften. Der Fonds der flüssigen Mittel ist von TEUR 91 im Vorjahr auf TEUR 115 gestiegen. 2.3 Vermögenslage Bei einer um 9 % über dem Vorjahr liegenden Bilanzsumme veränderte sich die Eigenkapitalquote von 41,85 % im Vorjahr auf 41,44 %. 3 Risikobericht 3.1 Risikomanagementsystem Um Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung frühzeitig zu erkennen, wird das Risikomanagement laufend den wachsenden Anforderungen angepasst. Potenzielle Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf den Bestand des Unternehmens, seine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nehmen könnten, werden durch das Risikomanagement rechtzeitig erfasst, analysiert und bewertet. 3.2 Umfeld- und Branchenrisiken Durch die Aufteilung des Geschäftsmodells auf sieben Standorte sind lokale Risiken abgefedert. Zum Jahresende 2018 wird in Velbert ein weiterer Standort eröffnen. 3.3 Unternehmensstrategische Risiken Der Online-Konsum bringt den stationären Handel unter Druck. Strategische Investitionen haben eine starke Marktpositionierung gefestiegt. 3.4 Finanzwirtschaftliche Risiken Die regelmäßige Analyse der aus dem Informations-System gewonnenen Daten dient dem zeitnahen Erkennen von Umsatzrückgängen und Absatzveränderungen und ermöglicht eine schnelle Reaktion zur Risikoprävention. 3.5 Personalwirtschaftliche Risiken Alle entscheidenden Positionen sind mit motivierten und fachlich qualifizierten Mitarbeitern besetzt. Risiken von erheblicher Bedeutung für das Unternehmen sind zur Zeit nicht erkennbar. 3.6 Informationstechnische Risiken Die vorhandene elektronische Datenverarbeitung entspricht den Unternehmenserfordernissen, die Vernetzung im Rahmen des elektronischen Datenaustausches mit Lieferanten und Kunden wurde und wird ständig gepflegt und ausgebaut. Risiken mit wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sind aus heutiger Sicht nicht ersichtlich. 4 Prognosebericht 4.1 Konjunktur und Branche Mit Investitionen in die Standorte wird der Umsatz stimuliert. Die strategische Positionierung mit erkennbarem Personal dämpft die Ergebnisse ein. 4.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in TEUR
André Gunselmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 I HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss der Mensing Holding GmbH ist auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Bottrop und ist im Handelsregister unter HRB 4985 beim Amtsgericht Gelsenkirchen eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu den Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).
Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von € 1.217.215,92 (Vorjahr: € 1.261.433,83). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): - es wurde ein Rechenzinsfuß von 3,68% angesetzt - Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G" Der sich ergebende Abstockungsgewinn nach §253 (6) HGB, welcher aufgrund eines ermittelten siebenjährigen Durchschnittsszinssatzes beruht, beträgt 97.873,00 €.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB):
Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Zum 31.12.2017 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 34 (Vorjahr: 36) Arbeitnehmer beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn André Gunselmann. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des §§ 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 214.396,39 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bottrop, den 31.01.2018 gez. André Gunselmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.04.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mensing Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Moers, 27.04.2018 AM
Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. Manfred Anlahr, vereidigter Buchprüfer |
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