Beteiligungsgesellschaften
Hotel Onyx GmbH
Reeperbahn 1A, 20359 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carl Artmann seit 4.5.2023 | Geschäftsführer |
Sasa Bogdanov seit 6.8.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
DRW Beteiligungen GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hotel Onyx GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens: Die ARCOTEL Onyx GmbH betreibt seit 2012 ein 4-Sterne Superior Hotel in Hamburg auf St Pauli und nahe dem Hamburger Hafen, sowie das ARCOTEL HafenCity in Dresden. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen: Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Die deutsche Wirtschaft erholte sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wachstum 1,8 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt. Im Frühjahr 2022 wurden fast alle Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben. Dies trug zunächst zur Erholung der deutschen Wirtschaft bei. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar und den in der Folge extrem steigenden Energiepreisen wurde der Aufschwung gebremst. Lieferengpässe und stark anziehende Einfuhr- und Erzeugerpreise erschwerten die Lage weiter. Die Inflationsrate stieg so hoch wie noch nie seit der deutschen Vereinigung. In der Folge kam die konjunkturelle Erholung Deutschlands ins Stocken. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2022 um ca. 7,9 %. Maßgeblich verantwortlich für diese historisch hohe Inflation im Jahresdurchschnitt waren die extremen Preisanstiege bei Energie und Nahrungsmitteln infolge des Kriegs in der Ukraine und Lieferengpässen in der Produktion. Die Preissteigerungen waren auf vorgelagerten Wirtschaftsstufen noch deutlich stärker als auf der Verbraucherebene. Ausgelöst von steigenden Energiepreisen, Vorleistungs- und Importpreisen legten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Jahresdurchschnitt 2022 um 32,9 % gegenüber 2021 zu. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022, wie schon im Jahr 2021, unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Jahr 2022 erlebte Hamburg eine rasante Erholung seiner Tourismuswirtschaft. Mit 14,7 Millionen touristischen Übernachtungen verzeichnete die Stadt einen Anstieg um rund 113% im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurde nahezu das Vorkrisenniveau von 15,4 Millionen Übernachtungen aus dem Jahr 2019 fast erreicht. Im Jahr 2023 hat die Zahl der Übernachtungen mit 15,94 Mio wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Ähnlich verhielt sich die touristische Entwicklung an unserem 2. Standort in Dresden. Nach den Lockerungen der Corona-bedingten Reiserestriktionen, konnte Dresden mit 3,8 Mio einen Übernachtungszuwachs von +71% gegenüber 2021 verzeichnen. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 sind dies aber noch -13% weniger. Für 2023 sind ebenfalls positive Entwicklungen der Übernachtungszahlen zu verzeichnen. Hamburg legte mit 15,2% und Dresden mit +10,8% gegenüber 2022 zu. Für 2024 stehen erste Prognosen weiterhin auf Wachstum, aber im mittleren einstelligen Bereich. II. Geschäftsverlauf: Die Umsatzerlöse der ARCOTEL Onyx GmbH verzeichneten im Geschäftsjahr 2022 einen bemerkenswerten Anstieg um 138,5% auf insgesamt 13.472 T€. Dies ist hauptsächlich auf die gestiegene Nachfrage nach Hotelübernachtungen nach den Aufhebungen der Corona Reiserestriktionen zu Ostern 2022, sowie auf die Geschäftsentwicklung des per April 2021 eröffneten Arcotel HafenCity zurückzuführen. Der Jahresüberschuss stieg auf 415.323 €, was auf verbesserte Betriebseffizienz und erhöhte Nachfrage zurückzuführen ist. III. Lage Ertragslage: Die Ertragslage der ARCOTEL Onyx GmbH zeigt sich wie folgt:
Finanzlage: Die Bilanz zum 31.12.2022 zeigt eine solide Eigenkapitalquote von 59,44%, was auf eine starke finanzielle Basis hinweist. Die Bilanzsumme beträgt 8.456.782,00 €, wobei das Eigenkapital 5.026.825,08 € und das Fremdkapital 3.429.956,92 € beträgt. Vermögenslage: Die Anlagenintensität beträgt 30,92%, während das Anlagevermögen 2.614.512,50 € beträgt. Das Working Capital beläuft sich auf 1.114.968,28 €. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht I. Prognosebericht: Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die hohen Unsicherheiten, die sich im Laufe des Jahres 2022 infolge des Kriegs in der Ukraine, hoher Rohstoff- und Energiekosten in Europa, steigender Preise und Zinsen, der Inflation sowie der Entwicklung der Corona-Pandemie eingestellt haben, haben auch 2023 geprägt. All diese Faktoren werden die weltweite Nachfrage belasten, weshalb es nur zu einem moderaten Wachstum für die Weltwirtschaft im Jahr 2023 gekommen ist. In Deutschland kam es zu einer leichten Rezession. Für 2024 wird mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent, für 2025 mit 1,5 Prozent gerechnet. Für das Jahr 2023 erwartet die ARCOTEL Onyx GmbH eine weitere Steigerung der Umsatzerlöse im unteren zweistelligen Bereich und dies ebenso für das EBIT 2023. Für das Jahr 2024 wird eine Steigerung im einstelligen Bereich erwartet. Geplante Investitionen in die Modernisierung der Hotelanlagen sollen die Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Die Prognosen für die Tourismusbranche in Deutschland sind überwiegend positiv. Eine stabile Position wird erwartet, da Gasengpässe vermieden werden können, die Inflationsrate leicht sinkt und sich das Konsumklima auf einem niedrigen, aber erholten Niveau befindet. Zudem deutet eine Revitalisierung im Flugverkehr auf eine erhöhte Reisetätigkeit hin, die sich positiv auf die Gästezahlen in Hamburg und Dresden auswirken könnte. II. Risikobericht: Das Unternehmen ist sich der branchenüblichen Risiken bewusst und setzt Maßnahmen zur Risikominderung um. Die Finanzlage bleibt stabil, was eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum darstellt. Trotz erfolgreicher Sommermonate 2022 besteht weiterhin ein Risiko durch Personalmangel, insbesondere an Flughäfen und in der Hotellerie. Die Buchungszahlen für 2023 liegen leicht über 2019, was auf eine revitalisierte Reisebranche hindeutet. Es könnten jedoch die Inflation und steigende Reisepreise das Reisevolumen beeinträchtigen und die Erholung des Tourismussektors bremsen. Ebenso zeigt die Streikhäufigkeit in Q1 2024 von GDL und Verdi gewisse Auswirkungen, jedoch sind trotz dieser Widrigkeiten die Übernachtungszahlen über dem Vorjahresniveau. Durch die Personalstruktur und die Nähe der Geschäftsleitung zum operativen Geschäft werden Chancen und Risiken laufend in die Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen. Eine wichtige Grundlage des Chancen- und Risikomanagementsystems bildet die strukturierte Erfassung von Erfolgspotenzialen sowie Risikoanalysen ergänzt durch das regelmäßige Reporting wesentlicher Informationen an die Geschäftsleitung durch die periodisch stattfindenden Bereichsleiter- und Jahresgespräche. III. Chancenbericht: Langfristige Chancen liegen in der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Hotelangeboten. Durch gezielte Marketingmaßnahmen und Investitionen in die Servicequalität strebt das Unternehmen eine weitere Stärkung seiner Marktposition an. Die ARCOTEL Onyx GmbH könnte von einem wachsenden Interesse an nachhaltigen Reiseangeboten profitieren, indem sie ihr Umweltbewusstsein und ihre Nachhaltigkeitsinitiativen stärker in den Vordergrund stellt. Für 2023 planen wir hierzu die Zertifizierung mit dem international anerkannten Prüfsiegel "GreenKey", . Die Tourismusbilanzen der Städte Hamburg und Dresden aus den Jahren 2022 /23 unterstreichen die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft der Stadt. Mit einer raschen Erholung und einer nahezu vollständigen Rückkehr auf das Vorkrisenniveau sind Hamburg und Dresden als attraktive Reiseziele wieder fest etabliert. Die ARCOTEL Onyx GmbH freut sich, einen Beitrag zu dieser Entwicklung zu leisten und blickt optimistisch auf die Zukunft.
Hamburg, den 28. März 2024 Die Geschäftsführung Carl Artmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorstehende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG und der Satzung zu beachten. Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und nach dem Erhalt der hierfür erforderlichen Konzessionen, der Betrieb, die Beratung und die Geschäftsführung von Einrichtungen des Fremdenverkehrs, insbesondere von Hotel- und Restaurationsbetrieben, Garagen und Reisebüros, der Betrieb des Hotel Onyx in Hamburg und die Vornahme von Geschäften aller Art, die mit dem vorstehenden Gesellschaftszweck in Verbindung stehen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Er besteht aus Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 265, 266 und 275 HGB. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto Euro 250 wurden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto Euro 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nominalwert aktiviert Die liquiden Mittel wurden mit den Nennwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die mit den Devisen-Kassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro bewertet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens im Geschäftsjahr erfolgten ausschließlich planmäßig. Die Finanzanlagen wurden bei im Fall von dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betragen TEuro 1.595,9 (Vorjahr: TEuro 1.136,1). § 285 Nr. 12 HGB-Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für die Rückzahlung von Überbrückungshilfen (T€ 426, Vorjahr T€ 0), für Grundsteuer (T€ 91, Vorjahr T€ 40) und für sonstige Sachverhalte. § 285 Nr. 1, 2 HGB Verbindlichkeitenspiegel (in Euro)
Im Vorjahr stellten sich die Laufzeiten wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte an den entsprechenden Vermögensgegenständen gesichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem HGB gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 52.862.208 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 97. Geschäftsführung Zur Geschäftsführung berufen ist: - Herr Günter Jung, Kaufmann, Hamburg - bis 15.09.2022 - Frau Gabriele Maessen, Kauffrau - 4.10.2022 bis 30.04.2023 - Herr Carl Artmann, Kaufmann - ab 30.04.2023 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 415.323,68 zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 4.586.501,40, insgesamt EUR 5.001.825,08, auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 28. März 2024 gez. Carl Artmann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner: Carl Artmann, Kaufmann Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss der Hotel Onyx GmbH, Hamburg zum 31. Dezmeber 2022 ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde nachfolgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hotel Onyx GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hotel Onyx GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hotel Onyx GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weilheim, 28. März 2024 Wiesmaier
und Kollegen GmbH
Wiesmaier, Wirtschaftsprüfer Haller, Wirtschaftsprüfer |
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