AVS Services GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Hermann Jasper seit 4.5.2020 | Geschäftsführer |
Marcus Witkiewicz seit 15.9.2017 | Geschäftsführer |
Christian Werth seit 16.3.2012 | Geschäftsführer |
Michael Groll seit 19.1.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baywoge GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht über das Geschäftsjahr 01. Januar - 31. Dezember 2007der Baywoge GmbH, Leverkusen1. Geschäft und Rahmenbedingungen1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizierten im Dezember 2006, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2007 bei 2,5 Prozent liegen wird. Für 2008 erwartet man eine Steigerung von 1,7 Prozent. Durch diese Abschwächung ist der Aufschwung jedoch nicht beendet, sondern lediglich unterbrochen. Die Konjunkturimpulse Export, Investitionstätigkeiten und Konsum lassen im ersten Halbjahr 2008 zunächst nach, steigen dann aber wieder an, so dass sich der Aufschwung im Jahr 2009 voraussichtlich fortsetzen wird. Die Zahl der Arbeitslosen liegt im November 2007 bei 3,4 Millionen und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,1 Prozent und hat sich damit um 1,5 Prozentpunkte verbessert. Auch für 2008 wird mit einer positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes gerechnet, die durchschnittliche Arbeitslosenzahl wird voraussichtlich bei 3,5 Millionen liegen nach 3,8 Millionen in 2007. Der Gesamtverband der Wohnungswirtschaft erwartet für das Jahr 2007 einen deutlichen Rückgang der Baufertigstellungen um ca. 22.000 Wohneinheiten auf 226.000. Im Jahr 2008 werden die Fertigstellungen schätzungsweise bei 250.000 liegen, diese Zahl liegt jedoch noch immer bei ca. 50 % der Zahlen aus der Mitte der neunziger Jahre. Die Wohnungsmärkte weisen keine landesweit einheitliche Entwicklung auf. Die Nachfrage nach Wohnraum im Großraum Köln/Leverkusen/Düsseldorf besteht unverändert fort. Weiterhin wird in dieser Region ein anhaltender Bedarf an zusätzlichem Wohnraum, aber auch an größerer Wohnfläche prognostiziert. In Krefeld und Wuppertal zeigt sich die Wohnungsmarktlage entspannter. Die Nachfrage nach altersgerechten Wohnquartieren wird insgesamt steigen. 1.2. Geschäftsverlauf Wie in den Vorjahren war die Gesellschaft schwerpunktmäßig in folgenden Geschäftsfeldern tätig: Bestandserhaltung Um die Vermietbarkeit weiterhin sicherzustellen, wurden für Instandhaltungsmaßnahmen TEUR 7.461 eingesetzt. Wesentliche Bestandsverbesserung Es wurden werterhöhende Investitionen in Höhe von TEUR 18.691 vorgenommen. Dabei wurden Energiesparmaßnahmen an 96 Häusern mit 616 Wohnungen durchgeführt. Die umfassende Modernisierung betrifft die Bereiche Fassaden, Heizung, Fenster, Dach- und Kellerisolierung. Die vorhandenen Balkone wurden entfernt und durch größere ersetzt. Hierfür wurden TEUR 17.888 investiert. Die Maßnahmen waren in 2007 weitestgehend abgeschlossen. In die Modernisierung von einzelnen Wohnungen wurden TEUR 630 investiert. In 28 Wohnungen wurden die Maßnahmen abgeschlossen. Weitere Investitionen von TEUR 173 wurden für den Anbau von Balkonen an 3 Gebäuden getätigt. Portfoliomanagement In 2007 wurden aus bestehenden Wohnungseigentümergemeinschaften 39 WE, als Einzelobjekte 12 WE, sowie dazugehörende 23 Garagen und 19 Einstellplätze verkauft. Außerdem wurden 2 Gewerbeeinheiten veräußert. Bei Verkaufserlösen in Höhe von TEUR 6.563 wurden Buchgewinne in Höhe von TEUR 3.960 erzielt. Bestandsverwaltung Zum Ende des Berichtsjahres besitzt die Gesellschaft 10.059 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 714.549,27 qm. Zusätzlich zählen 3.433 Garagen und 979 Einstellplätze zum Eigentum. Weiterhin werden 39 Gewerbeeinheiten mit 9.746,87 qm vermietbarer Fläche bewirtschaftet. Die Wohneinheiten verteilen sich auf folgende Städte:
Betreuungsmaßnahmen und Bestandsverwaltung von Grundbesitz Dritter Die Gesellschaft betreut und verwaltet die Bestände in folgendem Umfang:
1.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft gewichtigen Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
1.4. Arbeitnehmerbelange Im Rahmen von Konzernumstrukturierungsmaßnahmen wird die Gesellschaft "THS Wohnen GmbH" gegründet. In diese Gesellschaft sollen zum 01. April 2008 auch die MitarbeiterInnen der Baywoge überführt werden. Ein sich anschließender Personalabbau wird sozialverträglich durchgeführt werden. Die Personalstruktur der THS Wohnen GmbH wird in den kommenden Jahren so sukzessive auf die neue zentralisierte Ausrichtung des Konzerns angepasst. Derzeit besteht bereits eine Vereinbarung zur Altersteilzeit, durch die die davon betroffenen Mitarbeiter eine Möglichkeit zum vorzeitigen Ruhestand haben. Weiterhin wird die Aus- und Weiterbildung durch zahlreiche interne und externe Seminare sowie Mitarbeiterschulungen forciert. 2. Darstellung der Lage2.1. Ertragslage Die Gesellschaft weist 2007 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 11.288 (vor Gewinnabführung) aus. Die Sollmieten stiegen durch Mieterhöhungen nach Mietspiegelsteigerungen und Modernisierungen von TEUR 60.991 um TEUR 328 auf TEUR 61.319. Gleichzeitig erhöhten sich die Erlösschmälerungen bei den Sollmieten von TEUR 1.186 auf TEUR 1.231. Die (externe) Fluktuationsquote sank auf 7,2 % (Vorjahr: 7,9 %). Aus dem Verkauf von Bauten des Anlagevermögens im Rahmen des Portfoliomanagements ergaben sich Buchgewinne in Höhe von TEUR 3.960 (Vorjahr TEUR 4.504). Aufgrund des bestehenden Ergebnisübernahmevertrages werden TEUR 11.214 an die THS abgeführt; die Bayer AG erhält eine Garantiedividende in Höhe von TEUR 100 (brutto). 2.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 536.819 um TEUR 16.421 auf TEUR 553.240 erhöht. Diese Veränderung resultiert auf der Aktivseite zum größten Teil aus der Erhöhung des Anlagevermögens durch Aktivierung der Modernisierungsmaßnahmen. Auf der Passivseite ist die Erhöhung durch Neuaufnahme von Darlehen zur Finanzierung der Modernisierungen bedingt. Weiterhin werden seit dem Jahr 2007 Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der THS nicht mehr saldiert, sondern brutto dargestellt. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 3,7% (Vorjahr: 3,8%). Das Anlagevermögen ist im vollen Umfang durch Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. Die Zahlungsfähigkeit war während des Geschäftsjahres 2007 jederzeit gewährleistet und ist auch künftig gesichert. Es bestehen Kreditlinien von TEUR 511, die am Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen sind. Die vorhandene und derzeit nicht benötigte Liquidität wird kurzfristig zinsbringend an die Gesellschafterin THS übertragen. Die Mittel stehen mittelfristig zur Finanzierung der hohen Tilgungsleistungen zur Verfügung. 3. NachtragsberichtZu Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag wird auf die Erläuterungen unter Abschnitt 1.4. verwiesen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich bis zum Zeitpunkt der Lageberichterstellung nicht ergeben. 4. Risikobericht4.1. Risikomanagement Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der TreuHandStelle für Bergmanns- wohnstätten im rheinischwestfälischen Steinkohlenbezirk GmbH eingebunden. Die konzernweit einheitlichen Richtlinien, das eingesetzte Früherkennungs- und Überwachungssystem, sowie die Konzernrevision sind Instrumente des geprüften Risikomanagements. 4.2. Risikomanagementziele und -methoden Neben den vorgenannten Instrumenten hat die Gesellschaft den Anspruch nur Geschäfte zu tätigen, die kein nennenswertes Risiko beinhalten. Somit werden Finanzanlagen nur gegen entsprechende Sicherheiten getätigt. Im Bereich des Forderungsmanagements werden permanente Kontrollen durchgeführt, um die Außenstände laufend zu überwachen. Der größte Teil der Darlehensverbindlichkeiten beinhaltet Festzinsvereinbarungen. In 2007 wurden TEUR 7.259 (Stand 31.12.2007) variable Zinsvereinbarungen in Festzinsvereinbarungen umgewandelt. Darunter auch ein Darlehen, das mit einem CAP gesichert war. Dieser wurde abgelöst. Zwei Darlehen über TEUR 10.430 (Stand 31.12.2007) werden variabel verzinst. Dem Risiko aus Teilinklusivmieten begegnet die Gesellschaft mit der regelmäßigen Anpassung der Betriebskostenanteile. 4.3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Geschäftsführung sieht weiterhin gute Chancen, die Vermietbarkeit, gegebenenfalls unterstützt durch gezielte Maßnahmen, an den jeweiligen Standorten zu gewährleisten. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Verminderung der Leerstände durch eine verbesserte Kundenbindung (Altenbetreuung) sowie aus der positiven Entwicklung der Mieten für Bestandsimmobilien forciert. Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdend sind oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten, sind nicht erkennbar. 4.4. Finanzinstrumente Die Gesellschaft ist folgenden finanziellen Risiken ausgesetzt: Währungsrisiken liegen nicht vor. Ausfallrisiken bei den Forderungen wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Liquiditätsrisiken sind auszuschließen, da die Gesellschaft in das Cashmanagement des THS Konzerns eingebunden ist. Preisänderungsrisiken in Form von Zinsänderungsrisiken resultieren für die Gesellschaft aus dem Ablauf von Zinsbindungsfristen. In 2008 laufen Festzinsvereinbarungen für Darlehen über TEUR 58.016 aus. Zahlungsstromrisiken sind von untergeordneter Bedeutung. 5. PrognoseberichtDie zukünftige Entwicklung wird durch die geänderte Konzeption der Verwaltungsstruktur des THS Konzerns geprägt sein. Die Jahresergebnisse der Baywoge GmbH werden in den kommenden Jahren positiv sein.
Leverkusen, 18. Januar 2008 Geschäftsführung Kersten Richrath Bilanz zum 31. Dezember 2007der Baywoge GmbH, LeverkusenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007der Baywoge GmbH, Leverkusen
Anhang für den Zeitraum 01. Januar - 31. Dezember 2007der Baywoge GmbH, LeverkusenA. Allgemeine AngabenSeit dem 01.03.2002 ist die Baywoge GmbH wirtschaftlich und organisatorisch in den Konzern der TreuHandStelle für Bergmannswohnstätten im rheinischwestfälischen Steinkohlenbezirk GmbH, Heinickestr. 44 - 46, 45128 Essen (THS), eingebunden. Die Baywoge wird in den Konzernabschluss der THS einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht der Stadt Essen eingereicht, dort im Handelsregister unter Nr. 76 hinterlegt sowie im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden nach den allgemeinen Richtlinien des THS - Konzerns ausgeübt. Wie im Vorjahr wurde die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen des Bundesministers der Justiz in der Fassung vom 6.3.1987 beachtet. Aus Gründen der konzerneinheitlichen Bilanzierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter THS nicht mehr saldiert, sondern brutto ausgewiesen. Sie sind in den Bilanzposten Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Daher sind die Vorjahreswerte dieser beiden Bilanzposten nicht mit den Werten des Geschäftsjahres 2007 vergleichbar. Im Vorjahr wurden TEUR 6.502 Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter THS im Posten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verrechnet. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde bis zum Jahr 2005 ein Rechnungszinssatz von 6,0 % zu Grunde gelegt. Um die Bilanzierung im Konzern zu vereinheitlichen, wurde der Zinssatz im Jahr 2006 auf 4,75 % und im Jahr 2007 auf 3,5 % gesenkt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenNach den Vorschriften des HGB wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Software wird zu Anschaffungskosten aktiviert und auf Grundlage einer Nutzungsdauer von grundsätzlich 3 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter sowie außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen werden zu Herstellungskosten bewertet und zusammen mit dem Restbuchwert der vorhandenen Gebäude planmäßig abgeschrieben. Bei den Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen sind Kosten für eigene technische Leistungen erfasst. Bei Grundstücken ohne Bauten wurde in der Vergangenheit eine außerplanmäßige Abschreibung wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang erfasst. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Umlaufvermögen Unter den Unfertigen Leistungen werden ausschließlich die mit den Mietern noch nicht abgerechneten umlagefähigen Betriebs- und Heizkosten, vermindert um einen Abschlag für voraussichtlich nicht abrechenbare Kosten von Wohnungsleerständen ausgewiesen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die unter den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Geldbeschaffungskosten werden bis zur Endfälligkeit der jeweiligen Darlehen linear abgeschrieben. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Aufgrund der Vorgaben des Konzerns erfolgte bei den Pensionsrückstellungen eine Anpassung des Rechnungszinssatzes innerhalb von 2 Jahren von 6 % auf 3,5 %. Im vergangenen Jahr wurde die Bewertung nach dem Teilwertverfahren entsprechend § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 4,75 % gebildet. Im Berichtsjahr wurde ein Zinssatz von 3,5 % zugrunde gelegt. Der Mehraufwand durch die geänderte Verzinsung beträgt in diesem Jahr TEUR 1.314. Die Rückstellungen für Jubiläums-, Pensionsurlaubs- und Altersteilzeitverpflichtungen wurden bereits im Vorjahr in einem Schritt auf die 3,5 %ige Verzinsung umgestellt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Urlaubs- und Jubiläumsverpflichtungen, Gewährleistungsansprüche und ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme zurückgestellt. Für im Geschäftsjahr unterlassene Instandhaltung sind Rückstellungen angesetzt, wenn die Arbeiten im folgenden Geschäftsjahr innerhalb der ersten drei Monate abgeschlossen werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt, der als Anlage 1 beigefügt ist. 2. Unfertige Leistungen Die unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 4.072 (Vorjahr TEUR 4.305) betreffen noch nicht abgerechnete Heiz- und Betriebskosten gegenüber Mietern. Es werden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr TEUR 36) berücksichtigt. 3. Restlaufzeiten der Forderungen
4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 101.723 (Vorjahr TEUR 95.564) gegenüber Gesellschaftern. Sie sind den sonstigen Vermögensgegenständen zuzuordnen. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 20.452 (Vorjahr: TEUR 20.452). Gesellschafter sind die Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten im rheinisch -westfälschen Steinkohlebezirk GmbH, Essen (Anteil 94,9%) und die Bayer AG, Leverkusen (Anteil 5,1 %). Seit dem 01.03.2002 besteht ein Ergebnisübernahmevertrag mit der THS. Dem Minderheitsgesellschafter Bayer AG wurde dabei eine Garantiedividende zugesagt. Dieser Betrag ist als Jahresüberschuss ausgewiesen. 6. In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Positionen mit einem nicht unerheblichen Umfang enthalten:
7. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte stellen sich wie folgt dar:
8. Verbindlichkeiten Das im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltene Darlehen über TEUR 8.500, dessen variabler Zinssatz durch einen CAP nach oben abgesichert war, wurde im Geschäftsjahr 2007 durch ein festverzinsliches Darlehen ersetzt. Der CAP wurde für TEUR 192 abgelöst. Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgeber enthalten TEUR 1.841 (Vorjahr TEUR 1.952) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden insgesamt TEUR 11.383 gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen, davon mit TEUR 11.214 der gemäß Gewinnabführungsvertrag abzuführende Gewinn des Geschäftsjahres. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten TEUR 147 Verbindlichkeiten aus Steuern (Vorjahr TEUR 220) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 82 (Vorjahr TEUR 0). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr 1) gegenüber Gesellschaftern enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Alle Umsatzerlöse wurden in der Bundesrepublik Deutschland getätigt. 2. Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
3. Der Personalaufwand beinhaltet innerhalb der Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung einen Betrag in Höhe von TEUR 2.136 (Vorjahr TEUR 2.003) für Altersversorgung. 4. Unter Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge werden TEUR 5.299 (Vorjahr TEUR 5.352) von verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 5. Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält TEUR 24 (Vorjahr TEUR 17) an verbundene Unternehmen. 6. Die sonstigen Steuern enthalten überwiegend Grundsteuern für den eigenen Wohnungsbestand. Sonstige Angaben1. Die zukünftige Instandhaltung der eigenen Immobilien kann unternehmensüblich mit Eigenmitteln aus den Jahresergebnissen finanziert werden. 2. Bis zum 30.06.2007 besaß die Gesellschaft 100 %ige Gesellschaftsanteile an der TABILA Beteiligungs GmbH, Leverkusen. Zum 01.07.2007 wurden diese an die THS Nordstern Gesellschaft für Projektentwicklung und -beratung GmbH veräußert. Für den Zeitraum 01.01.2007 - 30.06.2007 wurde der Verlust in Höhe von TEUR 1 auf Grund des am 22.11.2004 geschlossenen Ergebnisübernahmevertrages übernommen. 3. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Darüber hinaus befand sich 1 Arbeitnehmer in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. 4. Durch die Inanspruchnahme von steuerlichen Sonderabschreibungen in den früheren Jahren hat sich im Berichtsjahr das Jahresergebnis um TEUR 213 erhöht. 5. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht und Leasingverträgen von TEUR 2.261 (Vorjahr TEUR 2.810). Die Gesamtverpflichtung teilt sich nach Fälligkeiten wie folgt auf:
6. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf TEUR 156. Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung wird im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr Sitzungsgelder in Höhe von TEUR 2. 7. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebene bestehen am 31.12.2007 Pensionsverpflichtungen von TEUR 1.685, für die in voller Höhe Rückstellungen gebildet sind. 8. Mitglieder der Geschäftsleitung
9. Aufsichtsrat
Leverkusen, 18. Januar 2008 Geschäftsführung Kersten Richrath Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Baywoge GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Baywoge GmbH, Leverkusen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 18. Januar 2008 Deutsche
Baurevision Aktiengesellschaft
gez. Consoir, Wirtschaftsprüfer gez. Bispink, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates der Baywoge GmbH zum Geschäftsjahr 01. Januar 2007 - 31. Dezember 2007Dem vorliegenden Lagebericht der Geschäftsführung der Baywoge GmbH, Leverkusen, über das Geschäftsjahr 01.01.2007 - 31.12.2007 schließen wir uns an. Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat während des Berichtszeitraumes ausführlich über den Stand des Unternehmens Bericht erstattet. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Abschluss im Geschäftsjahr 01.01.2007 - 31.12.2007 und der Lagebericht wurden durch die Deloitte Deutsche Baurevision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf geprüft. Aufgrund der Prüfung wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Wir haben den Jahresabschluss gebilligt.
Gelsenkirchen, 12. März 2008 Für den Aufsichtsrat Prof. Karl-Heinz Petzinka Niederschrift über die Gesellschafterversammlung der Baywoge GmbH am 22. April 2008Die Gesellschafterinnen der Baywoge GmbH Leverkusen beschließen unter Verzicht auf die Formvorschriften des Gesellschaftsvertrages Folgendes:
THS GmbH Richrath ppa. Coupette
Bayer Aktiengesellschaft Entwicklung des Anlagevermögens der Baywoge GmbH, Leverkusen in der Zeit 01.01.-31.12.2007
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